Hunderassen

Hunde waren früher reine Nutztiere und mussten einen Zweck erfüllen. In Anlehnung daran hat man die Hunderassen in Gruppen und Sektionen unterteilt. Die Gesamtheit der Hunderassen wurde 1983 von Raymond Triquet neu definiert. Er unterschied 10 Gruppen mit charakteristischen Merkmalen. Entdecken Sie unsere Hunderassen Suche! Mehr lesen

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Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

89 Hunderassen zu Ihrer Suche

Afghanischer Windhund

Seit Tausenden von Jahren gelten diese faszinierenden Vierbeiner in ihrer ursprünglichen Heimat Afghanistan als Kostbarkeit. Auch heute sind die langhaarigen Läufer für viele Hundeliebhaber auf der ganzen Welt etwas Besonderes.

Alaskan Malamute

Die meisten Hundefreunde erkennen es auf den ersten Blick: Der Alaskan Malamute, von seinen Fans auch liebevoll „Mali“ oder „Mally“ genannt, zählt zu den Schlittenhunderassen des eisigen Nordens. Wie der Siberian Husky hat auch diese Rasse mittlerweile zahlreiche Anhänger in gemäßigteren Klimazonen gefunden. Doch dieser ausdauernde Vierbeiner stellt ganz besondere Ansprüche an seine Halter.

Alopekis

Der Alopekis ist ein überaus charmanter Hund, der äußerlich in vielen Variationen vorkommt. Außerhalb seiner Heimat Griechenland ist er allerdings kaum bekannt. Wir möchten das ändern und stellen Ihnen den ausgeglichenen und familienfreundlichen Griechen in unserem Porträt vor.

Altdeutscher Schäferhund

Streng genommen gibt es den „Altdeutschen Schäferhund“ gar nicht – zumindest nicht als eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff langhaarige bzw. langstockhaarige Deutsche Schäferhunde. Ungeachtet dieser Umstände ist die hübsche Schäferhund-Variante mit dem buschigen Haar und dem treuen, freundlichen Wesen außerordentlich beliebt und als Familien- und Begleithund sehr gefragt.

American Akita

Der American Akita entwickelte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als US-Soldaten japanische Akita in ihre Heimat mitnahmen und dort eine eigene, unabhängige Zucht aufgebaut wurde. Im Vergleich zu seinen japanischen Verwandten gilt der American Akita als deutlich größer und kräftiger. Den Jagdinstinkt seiner japanischen Vorfahren hat er sich allerdings bis heute bewahrt.

American Bulldog

Der American Bulldog. In den falschen Händen ist dieser Vierbeiner ein Statussymbol für Menschen, die gerne mit stattlichen, scharfen Hunden posieren. Richtig gehalten aber ist dieser von der FCI nicht als eigenständige Rasse anerkannte Vierbeiner ein menschenfreundlicher Hund, der gut in einer sportlichen Familie leben kann.

American Cocker Spaniel

In den USA zählt der American Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunden – in Europa gilt er (noch) als Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach einem freundlichen Vierbeiner mit dem besonderen Charme eines (ehemaligen) Jägers sind.

American Foxhound

Sanfter Blick, Schlappohren, glattes, pflegeleichtes Fell und eine mittlere Größe: Ein American Foxhound wirkt auf viele Laien wie der optimale Begleiter für jeden Hundefreund vom Rentner bis zur Familie mit Kind. Allerdings hat der ursprüngliche Jagdhund durchaus seinen eigenen Kopf sowie hohe Ansprüche, über die sich Fans der Rasse vor der Anschaffung sorgfältig informieren sollten. Im Folgenden erhalten Sie einige Einblicke in die in Europa fast unbekannte Rasse.

Appenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund ist nichts für Stubenhocker: Der Rassehund aus dem Appenzeller Land, der als Bauern- und Hütehund gezüchtet wurde, ist ein Energiebündel durch und durch. Bei einem sportlichen Besitzer, der ihm genügend Auslauf bietet, fühlt sich der bellfreudige Naturbursche aber auch in der Rolle des Familienhundes wohl.

Australian Cattle Dog

Dieser Treibhund vom Fünften Kontinent erfreut sich auch in Europa zahlreicher Fans. Kein Wunder: Der Australian Cattle Dog ist nicht nur eine bunte Augenweide, sondern bringt auch Sportsgeist und einen einzigartigen Charakter mit. Potenzielle Halter sollten sich gerne bewegen und die Selbstständigkeit dieser Rasse zu schätzen wissen.

Australian Kelpie

Sportlich, intelligent und feinfühlig – mit der Beschreibung seiner Charaktereigenschaften hätte der Australian Kelpie bei einer Partnervermittlung sicherlich die besten Erfolgschancen. Seine Leidenschaft schenkt der australische Hütehund jedoch vor allem seiner Arbeit mit Schafen.

Australian Shepherd

Einst für die Hütearbeit gezüchtet, benötigt der mittelgroße, hübsche Australian Shepherd anspruchsvolle und vielseitige Beschäftigungsangebote, die ihn körperlich und geistig fördern.

Barsoi

Der edle, große Windhund aus Russland, dessen Rassenname „Barsoi“ sich vom russischen Wort für „schnell“ ableitet, gehört zu den ältesten Hunderassen und den schnellsten Landtieren der Welt. Wenn er ausreichend frei rennen darf, zeigt sich der energische Vollblutjäger als ruhiger und anhänglicher Familienhund.

Basenji

Der Basenji fällt nicht nur durch seine edle Optik auf, sondern hinterlässt auch mit seinem fröhlichen Wesen nachhaltigen Eindruck. Er ist ein Hund für fortgeschrittene Hundehalter, die sich über einen Gefährten mit eigenem Kopf freuen.

Basset Hound

Der traurige Basset-Blick täuscht: Die meisten Basset Hounds, kurz „Bassets“, sind kleine Frohnaturen – und stecken mit ihrer guten Laune an! Ein mit fliegenden Schlappohren laufender Basset zaubert wohl jedem Tierfreund im Nu ein Lächeln aufs Gesicht. Hier erfahren Sie das Wichtigste über die kurzbeinige Jagdrasse, die heute zahlreichen Familien ein treuer Gefährte ist.

Beagle

Die kurzen Beine des Beagle können täuschen – diese mittelgroße Hunderasse hält Sie in Bewegung und ist immer für Überraschungen gut! Die freundlichen Hunde sind aktiv, unerschrocken und durchaus clever.

Bearded Collie

Liebhaber der Bearded Collies sind sich einig: „Wer diese Hunderasse nicht kennt, der muss sie erleben!“ Und wer einmal erlebt hat, wie ein Bearded Collie mit wehendem Fell fröhlich über Wiesen saust, mit welcher Energie und Freude er herumtollt und wie aufmerksam und wachsam er gleichzeitig für die Wünsche seines Besitzers ist, der muss dieser originellen Hunderasse mit ihrem unverwechselbaren Charme einfach verfallen.

Beauceron

Der robuste Beauceron mit dem kurzen, dichten Fell braucht aufgrund seines Selbstbewusstseins und seines dominanten Wesens einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit viel Liebe und Konsequenz erzieht.

Berner Sennenhund

Dürrbächler, Gelbbäckler, Vieräugler? Der ehemalige Bauernhund aus dem Berner Oberland ist unter vielen Namen bekannt und heute auf der ganzen Welt als Familienhund beliebt. Ihren Menschen begegnen Berner Sennenhunde mit einer großen Portion Herzenswärme – wenngleich sie draußen in der Natur lieber Schnee und Kälte mögen.

Bolonka-Zwetna

Das „bunte Schoßhündchen“ aus Russland, wie der Name übersetzt lautet, erfreut sich auch außerhalb seines Heimatlandes wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn schließlich ist der Bolonka Zwetna ein richtiger kleiner Sonnenschein, der mit seinem fröhlichen und unkomplizierten Charakter seinen Besitzern viel Freude bereitet.

Border Collie

Der intelligente und anspruchsvolle Border Collie mit dem mittellangen oder stockhaarigen Fell ist ein Hütehund durch und durch – als Familienhund ist er deshalb nur bedingt geeignet.

Bullterrier

Ausgeglichen, verspielt und menschenfreundlich? Die Beschreibung aus dem Rassestandard scheint nicht so recht in das Bild der gefährlichen Kampfmaschine zu passen, das viele Menschen vom Bullterrier haben. Zeit, um mit einigen Vorurteilen über diese Rasse aufzuräumen.

Cavalier King Charles Spaniel

Ein besonders herausragendes Merkmal unterscheidet den Cavalier King Charles Spaniel vom King Charles Spaniel: seine Nasenlänge. Beide Rassen sind nach den Königen Charles I. und Charles II. benannt, die große Spaniel-Freunde waren. Bis heute hat der Cavalier King Charles Spaniel nichts von seinem ursprünglichen Charme verloren.

Cavapoo

Der Cavapoo – oder auch Cavoodle genannt – gehört zu den so genannten Hybridhunderassen. Er entstand aus der Kreuzung eines Cavalier King Spaniels mit einem Toy- oder Zwergpudel und besticht nicht nur durch sein überaus niedliches Aussehen, sondern auch durch seine lebhafte und liebevolle Art.

Chihuahua

Die weltweit kleinste Hunderasse hat die berühmtesten Herrchen der Welt und eine der höchsten Lebenserwartungen. Der Chihuahua ist ein Hund der Superlative, der in den Handtaschen von Madonna, Britney Spears oder Paris Hilton zuhause ist. Dabei ist der mexikanische Rassehund viel mehr als ein luxuriöses Schoßhündchen.

Chinesische Schopfhund

Dieser kleine Hund polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen schmunzeln über die Optik des vermeintlich verzärtelten Modehündchens. Dabei ist der Chinesische Schopfhund ein sehr robustes, munteres Kerlchen mit einer jahrtausendealten Geschichte.

Clumber Spaniel

Diesen Vierbeiner bringt so schnell nichts aus der Ruhe: Der Clumber Spaniel gilt als zuverlässiger Jagdbegleiter, der zudem ein ausgezeichneter Familienhund sein kann, wenn er ausreichend Bewegung und Beschäftigung erhält. Wir stellen Ihnen im Folgenden diesen Geheimtipp unter den Spaniels vor:

Cockapoo

Große, runde Kulleraugen, Schlappohren und wuscheliges Haar – kein Wunder, dass Cockapoos mit ihrem Teddybären-Look die Herzen von Tierfreunden im Sturm erobern. Warum der freundliche und sportliche Mischling aber in erster Linie etwas für erfahrene Hundebesitzer ist, erfahren Sie in unserem Rasseporträt.

Deutscher Boxer

Stämmig und flink, stur und ausgeglichen, friedlich und verteidigungsbereit – Ein Deutscher Boxer scheint eine Hunderasse voller Widersprüche zu sein. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht den Boxer-Hund zu einem wahren Multitalent.

Deutscher Schäferhund

Er gehört zu den meistverbreiteten Gebrauchshunderassen der Welt: Ein Deutscher Schäferhund eignet sich dank seiner lernfreudigen und menschenbezogenen Art auch für ein Leben in der Familie.

Drahthaar-Foxterrier

Charmant, witzig und äußerst lebhaft: Der kleine, weiß-braune Drahthaar-Foxterrier mit dem dichten, drahtigen Fell ist ein Hund, der ebenso viel Energie wie gute Laune versprüht. Bei konsequenter Erziehung ist der ehemalige Fuchsjäger ein treuer Gefährte, der jedoch viel Bewegung und eine Aufgabe braucht.

Elo

Das Beste aus verschiedenen Hunderassen kombinieren, um einen optimalen Familienhund zu schaffen – dieser Grundgedanke bildet die Basis für den Elo, bei dem es sich allerdings nicht um eine von einem internationalen Dachverband anerkannte Rasse handelt.

Englische Bulldogge

Sie schaut grimmig, ist bequem und schnarcht – einen „Traumpartner“ stellt man sich eigentlich anders vor. Doch mit ihrem unverwechselbaren Charme, ihrem Sinn für Humor und ihrer liebenswürdigen, leicht tollpatschig wirkenden Art erobert die Englische Bulldogge die Herzen ihrer Menschen im Nu.

English Cocker Spaniel

Anmutig, unternehmungslustig und mit spitzbübischem Eigensinn – kein Wunder, dass der English Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunderassen gehört. Erfahren Sie im Folgenden das Wichtigste über den langohrigen Briten.

English Foxhound

Eine Hundemeute rund um berittene Jäger in feinem Zwirn – dies ist das Bild, das viele mit der Rasse English Foxhound verbinden. Denn diese smarten Briten gehören zu den klassischen Laufhunden für Hetzjagden und bleiben darum aus gutem Grund in der Regel professionellen Jägern vorbehalten.

English Pointer

Dieser attraktive und kluge Vierbeiner wird von vielen Tierfreunden auf der ganzen Welt geschätzt. Aufgrund seiner Eigenschaften als Jagdgebrauchshund – insbesondere auf Feldern – ist ein English Pointer allerdings ein fordernder Begleiter, der in die Hände von fortgeschrittenen Hundehaltern gehört, die mit ihm seine größte Leidenschaft teilen: das Jagen.

English Setter

Der sportliche English Setter ist schön, klug – und ein leidenschaftlicher Jäger. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Leben mit einem Exemplar dieser Rasse zu teilen, sollte viel Zeit für gemeinsame Abenteuer in der Natur sowie eine solide Basis an Know-how und Erfahrung rund um Hunde mitbringen.

English Springer Spaniel

Der English Springer Spaniel ist einer der ältesten Stöber- und Buschierhunde der Welt und gilt als Vater aller Jagdspaniels. Der elegante, mittelgroße Jagdhund ist sehr leistungsfähig und robust und eignet sich dank seines freundlichen und kinderlieben Wesens auch als Familienhund. Als Ein-Mann-Hund hat er aber nicht das Bedürfnis, jedem zu gefallen.

Entlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist der Kleinste unter den Sennenhunderassen und besitzt ebenso wie seine vier „Brüder“ die typisch dreifarbige Zeichnung. Trotz seiner Kompaktheit ist er sehr flink und wendig. Als ehemaliger Hüte- und Treibhund braucht er auch als Familienhund ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Épagneul Breton

Der Epagneul Breton, in Deutschland auch als „bretonischer Spaniel“ bekannt, ist diese Rasse hierzulande ein Geheimtipp unter Jägern. In seinem Heimatland ist er der am weitesten verbreitete Jagdgefährte überhaupt.

Finnischer Lapphund (Suomen Lapinkoira)

Freundlich und gutgelaunt hat der hübsche Finnische Lapphund auch außerhalb seiner Heimat Finnland mehr und mehr Anhänger gefunden. Wer sich für diese Hunderasse interessiert, sollte eine große Gemeinsamkeit mit ihr haben: Der finnische Vierbeiner liebt Bewegung – am liebsten in der freien Natur.

Galgo Español

Der Galgo Español. Hunde von diesem Typ sind in Spanien weitverbreitet und kommen häufig in Hunderennen zum Einsatz. Aber die sanftmütigen Vierbeiner eignen sich auch wunderbar als Familienhund.

Glatthaar-Foxterrier

Ursprünglich für die Fuchsjagd gezüchtet, ist der Glatthaar-Foxterrier auch heute noch äußerst lebhaft, schnell und furchtlos. Der kleine athletische Hund mit dem kurzen, glatten Fell ist daher ein idealer Partner beim Hundesport – vorausgesetzt er wird konsequent erzogen.

Gordon Setter

Der Gordon Setter lässt nicht nur das Herz von Jägern höherschlagen: Dieser sympathische, sportliche Schotte ist ein wunderbarer Gefährte für Naturfreunde, die bereits Hundeerfahrung mitbringen und viel Zeit gemeinsam mit ihrem Vierbeiner unter freiem Himmel verbringen möchten.

Grönlandhund

Von Grönland, der größten Insel der Welt, hat dieser Vierbeiner die Herzen mancher Hundefreunde erobert. Die Haltung eines solchen Schlittenhundes erfordert allerdings nicht nur Erfahrung, sondern vor allem viel Raum und Zeit, um das Bewegungsbedürfnis dieses robusten Arbeiters zu befriedigen.

Großer Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund mit dem kurzen Fell und der typisch dreifarbigen Tönung ist nicht nur ein aufmerksamer Wächter und ausdauernder Arbeiter, sondern auch ein kinderfreundlicher und verschmuster Familienhund. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 72 cm ist er der Größte und Schwerste der vier anerkannten Sennenhunderassen.

Islandhund

Die einzige ursprüngliche Hunderasse Islands ist mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden – keinesfalls in Scharen, aber hier und da begegnet der aufmerksame Hundefreund immer mal wieder einem der robusten Vierbeiner. Erfahren Sie hier Grundlegendes über den freundlichen Islandhund.

Jack Russell Terrier

Klein, klug und quirlig – die noch junge Rasse kann eine stattliche Anzahl Fans unter den Hundefreunden für sich verbuchen. Als „Jack Russell Terrier“ bezeichnet man eine seit dem Jahr 2000 von der FCI anerkannte, eigenständige Rasse mit britischen Wurzeln. Von ihrem nahen Verwandten, dem Parson Russell Terrier, unterscheiden den Jack Russell Terrier die kurzen Läufe.

Kleinpudel

Bis zu 10 kg verteilt auf maximal 45 cm Widerristhöhe: Kleinpudel für viele Hundefreunde genau die richtige Größe, um als treue Begleiter immer mit von der Partie zu sein.

Kontinentaler Zwergspaniel

Mit schwarzen Knopfaugen und großen Ohren bringt der Kontinentale Zwergspaniel (Papillon und Phalène) die Herzen zahlreicher Hundefreunde zum Schmelzen. Doch wie der Name schon sagt: In dem niedlich aussehenden Gesellschaftshündchen steckt mit dem Spaniel ein echter (Mäuse)Jäger.

Kurzhaarcollie

Der durchtrainierte Körperbau, der schmalen Kopf und das harte, dichte Fell erinnert auf den ersten Blick eher an einen Windhund. Doch der Kurzhaarcollie besitzt alle positiven Collie-Eigenschaften und gilt darüber hinaus als pflegeleichter und robuster als Langhaarcollies.

Langhaarcollie

Schön, intelligent, sportlich und empathisch: Der Langhaarcollie – berühmt durch Fernsehhund „Lassie“ – gehört zu den beliebtesten Rassehunden der Welt. Mit seiner eleganten Erscheinung und den vielen positiven Eigenschaften gibt der einstige schottische Hütehund in der Tat einen idealen Familienhund ab.

Langhaariger Pyrenäenschäferhund

Die Wurzeln dieses hübschen und schlauen Vierbeiners liegen in der wunderschönen Landschaft der Pyrenäen, die seine Entwicklung bestimmt haben. Von hier aus hat der Berger des Pyrénées, der auch „Pyrenäen-Schäferhund“ genannt wird, mit viel Charme und Köpfchen seinen Eroberungszug in die Herzen zahlreicher Hundefreunde begonnen.

Lappländischer Rentierhund

Der Lappländische Rentierhund ist ein außerhalb Skandinaviens selten zu sehender Allrounder für aktive Menschen, die gerne mit ihrem Vierbeiner in der Natur unterwegs sind.

Lhasa Apso

Dieser stolze Hund wird seit Jahrhunderten in Klöstern Tibets gezüchtet. Mittlerweile schätzen ihn Hundefreunde auf der ganzen Welt. Dies liegt nicht nur an seinem außergewöhnlichen Äußeren, sondern auch an seinem starken Charakter – denn in jedem kleinen Lhasa Apso steckt eine große Persönlichkeit.

Louisiana Catahoula Leopard Dog

Diese Rasse, die in Europa relativ selten anzutreffen ist, erfreut sich in den USA einer kleinen, aber innigen Fangemeinde. Als Arbeitshund eignet sich der Louisiana Catahoula Leopard Dog nur für Hundefreunde, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten und ihn nicht als reinen Begleithund halten möchten.

Löwchen

Das Löwchen. Einst Luxushündchen, heute beliebter Gefährte für Familien oder Singles, jung oder alt, kurzum: für alle Hundefreunde, die sich einen fröhlichen, verspielten und unkomplizierten Gefährten an ihrer Seite wünschen!

Maltipoo

Ob Golden Doodle, Cockapoo oder Maltipoo – all diese Hunderassen haben eins gemeinsam: Es handelt sich bei ihnen um Hybridhunde, die aus der Kreuzung von Pudel und jeweils einer anderen etablierten Rasse hervorgehen. Aktuell sind solche hübschen „Designer Dogs“ recht beliebt. Allerdings sollten sich Hundefreunde vor der Entscheidung für einen der sympathischen Hunde auch mit den kritischen Aspekten zum Thema „Hybridzucht“ auseinandersetzen.

Miniature Bull Terrier

Mit dem typischen „Downface“, dem eiförmigen Kopf und dem entschlossenen Ausdruck ist der Miniature Bull Terrier das verkleinerte Abbild seines „großen Bruders“, des Standard Bull Terriers. Früh sozialisiert und konsequent erzogen erweist sich der Kleine als ausgeglichener und treuer Familienhund, der sich auch mit Kindern und Katzen gut versteht.

Mudi

Der außerhalb seines Heimatlandes relativ unbekannte Mudi ist ein echter Allrounder: Als Arbeitshund hütet er das Vieh und hält Haus und Hof frei von Ratten, als Familienhund ist er ein unermüdlicher Begleiter für sportliche Menschen, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten.

Norwegische Buhund

Diese Rasse zählt zu den eher wenig bekannten Allroundern für sportliche Hundefreunde, die dem Buhund viel Bewegung im Grünen bieten können.

Norwegischer Lundehund

Dieser hochspezialisierte Jäger aus dem Hohen Norden ist ein angenehmer Familienbegleithund für Menschen, die gerne sportlich aktiv mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind.

Norwich Terrier

Wer auf der Suche nach einem pfiffigen Begleiter mit einem sanftmütigen Terrierherz ist, für den könnte der Norwich Terrier ein idealer Gefährte sein.

Ostsibirischer Laika

Der wolfsähnliche Rassehund ist der größte der vier russischen Laika-Rassen. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, ist der Ostsibirische Laika selbständiges Arbeiten gewöhnt. Gleichzeitig sucht er aber auch immer wieder die Nähe zu seinem Besitzer und ist damit – unter bestimmten Voraussetzungen – auch für die Haltung als Begleit- und Wachhund geeignet.

Otterhound

Der „Otti“, wie der Otterhound von seinen Fans liebevoll genannt wird, zählt sicher zu den freundlichsten Jagdhunden. Allerdings machen sein liebenswürdiger Dickkopf und seine große Jagdpassion ihn zu einem Gefährten, dessen Haltung etwas Hundeerfahrung und einiges an Geduld voraussetzt.

Parson Russell Terrier

Der Parson Russell Terrier ist ein vorwiegend weißer und hochläufiger Hund aus Großbritannien. Bis 1999 wurde er zusammen mit den niederläufigen Terriern dieses Typs als Jack Russel Terrier geführt. Er ist ein hervorragender und vielseitig einsetzbarer Jagdhund, der sich dank seines freundlichen Wesens aber auch in einer sportlich aktiven Familie wohlfühlt.

Pekingese

Einst hochgeschätzter und exklusiver Palastwächter in China, ist der Pekingese – auch: „Pekinese“ oder „Peking-Palasthund“ – heute weitaus häufiger verbreitet. Doch die Beliebtheit hat auch negative Spuren innerhalb dieser traditionsreichen Rasse hinterlassen: Extreme Züchtungen haben sich auf die Gesundheit ausgewirkt. Mittlerweile gibt es jedoch vermehrt Bemühungen zu einem ausgewogenen und damit gesunden Erscheinungsbild dieses altehrwürdigen Hundes.

Peruanischer Nackthund

Der Peruanische Nackthund polarisiert: Während einige Hundefreunde sein Aussehen gewöhnungsbedürftig finden, schwärmen andere regelrecht von dem besonderen Look und nicht zuletzt dem einzigartigen Charakter der geselligen Rasse.

Polnische Bracke

Die Polnische Bracke, auch Ogar Polski genannt, ist ein aus Polen stammender Jagdhund, der heute auch als Familienhund und vereinzelt sogar als Therapiehund eingesetzt wird. Der mittelgroße Hund mit dem schwarzen „Mantel“ und rotbraunen Brand zeigt sich dabei sehr freundlich und gutmütig – wobei ein gewisser Eigensinn dazugehört.

Polnischer Niederungshütehund (PON)

Der Polnische Niederungshütehund, kurz „PON“ und offiziell: Polski Owczarek Nizinny, verbreitet in seinem Rudel immer gute Laune und erfreut sich aufgrund seines sympathischen Wesens und der ansprechenden Optik bei mehr und mehr Hundefreunden großer Beliebtheit. Allerdings sollte, wer sich für diese energiegeladene Rasse entscheidet, viel Zeit für die Beschäftigung mitbringen und am besten bereits einige Hundeerfahrung für die konsequent-liebevolle Erziehung des selbstständigen Naturburschen gesammelt haben.

Pomsky

Beim Pomsky handelt es sich um eine (fast) unwiderstehliche Mischung zweier Rassen: Er ist eine Kombination aus dem „Pomeranian“, zu Deutsch „Zwergspitz“, mit dem Siberian Husky. Das Ziel dieser Hybrid-Rasse ist es, die Schönheit des Huskys mit dem anhänglichen Charakter des Zwergspitzes sowie dessen kleinem Format zu vervollkommnen. Doch wie alle „Designer Dogs“ hält auch der Pomsky vor allem viele Überraschungen parat.

Prager Rattler

Als graziler Mini verdreht der Prager Rattler so manchem Hundefreund den Kopf. So klein er auch sein mag: In ihm steckt ein echter Jäger und damit ein bewegungsfreudiger Gefährte.

Presa Canario

Aggressiver Kampfhund oder verspielter Familienhund? Beim Presa Canario (zu Deutsch Kanarische Dogge) teilen sich die Geister. Sicher ist, kein Hund wird als Kampfhund geboren – er wird erst durch den Menschen dazu gemacht. So liegt es in der Verantwortung von Züchtern und Halter, die vielen positiven Charaktereigenschaften des Presa Canario zum Vorschein zu bringen und zu fördern.

Puggle

Der „Puggle“ gehört zu den modernen Designer Dogs, bei denen zwei etablierte Hunderassen miteinander gekreuzt werden, um im Idealfall das Beste beider Rassen zu vereinen. Er ist eine Kreuzung aus Mops (engl. „pug“) und Beagle.

Saluki

Im Nahen Osten verehrt man den edlen Saluki, der dem Menschen seit Tausenden von Jahren als wertvoller Jagdgefährte und treuer Freund zur Seite steht, als „Geschenk Allahs“. Auch in Europa gewinnt der orientalische Windhund dank seines freundlichen Charakters und seines anmutigen Erscheinungsbildes immer mehr Liebhaber.

Serra da Estrela Berghund

Der Cão de Serra de Estrela, wie er in seiner Heimat Portugal genannt wird, ist ein imposanter Herdenschutzhund, der die Herde mutig gegen Wölfe und Viehdiebe verteidigt. Fremden begegnet er naturgemäß misstrauisch, doch seinem Herrn ist der Estrela Berghund treu ergeben.

Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog (oder Sheltie) mit der üppigen Mähne und den feinen Gesichtszügen ist ein kleines Energiebündel, das viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Seine Lernbereitschaft und sein Einfühlungsvermögen machen ihn aber auch zu einem idealen Begleithund.

Shih Tzu

Trotz seiner kleinen Größe ist der Shih Tzu ein außergewöhnlicher Hund, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hinter der langen Mähne des einstigen Tempelwächters steckt ein verspielter Vierbeiner mit einem eigenen Kopf, der vielen Hundefreunden ein treuer Gefährte ist.

Shikoku

Weniger eigensinnig als die übrigen Spitz-Rassen ist der außerhalb seiner Heimat wenig bekannte Shikoku dennoch ein typischer Charakterkopf. Wir stellen Ihnen den Vierbeiner aus dem Land der aufgehenden Sonne vor.

Shiranian

Wenn sie aus ihren großen runden Knopfaugen in die Welt schauen, bringen sie so manches Hundefreunde-Herz zum Schmelzen: Shiranians. Die kleinen, bunten Fellkugeln zählen zu den Designer Dogs. Sie sind also ein Mix aus zwei bekannten Rassen, dem Shih Tzu und dem Pomerian. Wegen seines freundlichen Charakters ist der Shiranian ein idealer Hund für Anfänger. Die regelmäßige Fellpflege sollte Ihnen aber nichts ausmachen.

Siberian Husky

Die strahlend blauen Augen und die typische Fellzeichnung sind für viele die auffallendsten Merkmale eines Siberian Husky und lassen uns an winterliche Landschaften und Schlittenhunde-Rennen denken. Doch immer häufiger flanieren die nordischen Schönheiten auch durch südlichere Gefilde oder scheinen sich sogar zum Stadthund zu mausern. Erfahren Sie im Folgenden, was es bei der Haltung der Vierbeiner zu beachten gibt.

Tibet Spaniel

Von seinen Anhängern liebevoll „Tibbie“ genannt, ist der Tibet Spaniel ein sympathischer kleiner Hund, der zu recht immer mehr Hundefreunde von sich begeistert. Freundlich und verspielt eignet sich der ursprünglich aus Tibet stammende Vierbeiner für Familien ebenso wie für ältere Hundefreunde, die Freude an einem robusten Gefährten mit Köpfchen haben.

Tibet Terrier

Anders als es sein Name vermuten ließe, ist dieser langhaarige Rassehund kein Terrier, sondern ein aus Tibet stammender Hütehund, dessen Aufgabe darin bestand, die Viehherden in Höhen um die 5000 Meter zu bewachen. Seine entsprechend robuste Gesundheit, seine enormen Sprung- und Kletterkünste sowie sein aufmerksames, charmantes Wesen hat er sich auch als heutiger Familienhund bewahrt.

Welsh Corgi Cardigan

Auf den ersten Blick verwechseln Laien den Welsh Corgi Cardigan schnell mit seinem nahen Verwandten, dem Welsh Corgi Pembroke. Kein Wunder: Die beiden britischen Hütehunde-Rassen haben viel gemeinsam und galten einige Jahre sogar als eine Rasse. Dennoch haben Pembroke und Cardigan ihre Besonderheiten. Erfahren Sie hier, was den Welsh Corgi Cardigan für seine Fans auf der ganzen Welt zu einem einzigartigen Gefährten macht.

Westsibirischer Laika

Ein Hauch von Wildnis: Der in Russland sehr beliebte Jagdhund erinnert nicht nur äußerlich an einen Wolf, sondern zeigt sich auch in seinem Verhalten sehr ursprünglich. Mit konsequenter Erziehung und artgerechter Beschäftigung lässt sich der mittelgroße Laika aber auch zum Begleithund ausbilden.

Whippet

Wer einen pflegeleichten, unternehmungslustigen und sehr sportlichen Vierbeiner sucht, der auch gemütliches Schmusen auf der Couch zu schätzen weiß, dürfte mit dem Whippet seinen Traumhund gefunden haben. So ist es kein Wunder, dass die sympathischen Windhunde immer mehr Tierfreunde um die Pfote wickeln.

Zwergpinscher

Ein Pinscher im Kleinformat? Täuschen Sie sich nicht! Der Zwergpinscher ist ein „ganzer Kerl“. Wer ein niedliches und gemütliches Schoßhündchen sucht, der ist beim Zwergpinscher an der falschen Adresse. Trotz seiner Größe hat der aufgeweckte Familienhund ein riesengroßes Verlangen nach Sport und Bewegung und hält seine Menschen in vielerlei Hinsicht auf Trab.

Zwergpudel

Rund sechs Kilogramm geballte Pudel-Power – der kleine Zwergpudel vereint alle Vorzüge der edlen Hunderasse und ist sehr beliebt. Kein Wunder: Der kluge Hund ist nicht nur clever, sondern ein echter Allrounder, der seine Familie gerne überallhin begleitet.

Zwergspitz

Die kleinen Wirbelwinde beeindrucken nicht mit Größe, dafür aber mit Freundlichkeit, Selbstbewusstsein und Energie. Kein Wunder also, dass immer mehr Vierbeiner dieser Spitz-Variante die Herzen und Haushalte zahlreicher Hundefreunde erobern. Entdecken Sie den Zwergspitz!

Der kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat diese Kategorisierung weltweit offiziell gemacht. Zu jeder Hunderasse gehört ein FCI Mitgliedsland, das als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

In der Kategorie Hunderassen finden Sie eine ausführliche Beschreibung der 10 FCI- Hunderassen Hauptgruppen. Darin erfahren Sie Wesentliches  über Ihre Geschichte,  Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen, zu Gesundheit und Ansprüchen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Hunderassen näher vor.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde

Allen Hunderassen dieser Gruppe ist der starke Wille zum Arbeiten gemeinsam. Hütehunde sind intelligente Arbeitstiere und werden für ihre Wachsamkeit geliebt. Sie bellen kaum und ordnen sich dem Menschen schnell unter. Dagegen ist das wichtigste Arbeitsmittel von Treibhunden ihr Bellen, nur so können sie die Schafherden zusammentreiben. Als Wohnungshunde oder zum Spazieren gehen eignen sie sich nicht. Der Bearded Collie ist ein fröhlicher, ausgeglichener und leicht erziehbarer Hund. Typisch für diese Hunderasse ist der unternehmungslustige Gesichtsausdruck. Der weiße Schweizer Schäferhund entwickelte sich aus Kanada kommend zu einer eigenständigen Rasse. Die kinderlieben, aufmerksamen, aber keineswegs aggressiven Tiere eignen sich gut als Wachhunde.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Hier finden wir neben Pinscher und Schnauzer die Rassen Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Zu den Pinschern zählen auch Dobermann und Zwergpinscher. Die Tiere sollen Anfang des 19. Jahrhunderts von England ausgehend auf dem europäischen Festland eingeführt worden sein. Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen in Deutschland, die sich fast unverändert erhalten hat. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt und sind dem Menschen sehr zugetan. Sie schmusen gerne, sind gute Wachhunde und brauchen wenig Auslauf.

Gruppe 3: Terrier

In dieser großen Gruppe finden wir hochläufige und niedrigläufige Terrier, bullartige Terrier und Zwergterrier. Aufgrund seiner stattlichen Escheinung gilt der Airedale Terrier als König der Terrier.  Er stammt aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Hier brauchten die Bergleute, Arbeiter und Farmer unempfindliche Hunde für die Wasserjagd und zum Viehtreiben. Airedale Terrier waren hierfür ideal und fanden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit schnell viele Anhänger. Der Australian Terrier passt auch in die Stadtwohnung, sofern er genügend Auslauf bekommt. Ursprünglich war auch er ein Hütehund, denn er ist robust, kälteunempfindlich und stark. Auch Drahthaar Foxterrier sind in Europa sehr verbreitet. Sie wurden in England für die Fuchsjagd eingesetzt und sind auf zahlreichen historischen Gemälden Englands zu sehen.

Gruppe 4: Dachshunde

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken züchtete man fortlaufend niederläufige Hunde, die sich zur Jagd über und unter der Erde eignen. So entstand die Hunderasse Dackel. Die Tiere haben ein kurzes, dichtes und anliegendes Haarkleid in zahlreichen Farbabstufungen zwischen Schwarz und Rotbraun. Dackel sind ausgeglichen, ausdauernd, haben eine feine Nase und sind flink. Dachshunde werden in drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) und nach den Haarlängen Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel  gezüchtet. Der muskulöse Rauhaardackel braucht wenig Auslauf, kann 17 Jahre alt werden und ist ein guter Wachhund.

Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Zu den Spitzen gehören Schlittenhunde, nordische Jagdhunde, nordische Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze. Der Deutsche Spitz ist ein Nachfahre des steinzeitlichen Torfhundes und damit die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Spitze fallen durch ihr schönes Haarkleid auf, das durch viel Unterwolle absteht. Die flinken Augen und spitze Ohren verleihen ihnen ihr keckes Aussehen. De Deutsche Spitz ist lebhaft, aber sehr anhänglich und gelehrig. Sie können ihn leicht erziehen. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund. Die nordischen Rassen sind beliebte Hütehunde mit warmem Fell.

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben feine Spürnasen und helfen dem Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd. Sie nehmen Witterung auf und folgen bellend der Spur. Vertreter sind beispielsweise English Foxhound, Schweizerischer Niederlaufhund, Otterhund, Französischer Laufhunde oder Beagle. Schweißhunde sind auf das Stellen von verletztem Schalenwild spezialisierte Jagdhunde. Sie haben wie Laufhunde einen ausgeprägten Geruchssinn und suchen explizit nach der Spur des verletzten Wildtieres. Typische Vertreter sind Bayerischer Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.  Laufhunde sind für die Jagd mit der Meute ausgebildet, Schweißhunde verrichten ihre Arbeit alleine.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Man unterscheidet kontinentale Vorstehhunde wie Braque, Spaniel und Griffon sowie britische und irische Vorstehhunde wie Pointer und Setter. Vorstehhunde apportieren bereitwillig erlegtes Wild. Sie wurden, seitdem es Feuerwaffen gibt, vermehrt gezüchtet und sind sehr vielseitige Tiere. Sie töten nicht, sondern zeigen dem Jäger ganz ruhig den Standpunkt des Wildes an. In dieser Rolle sind sie heute zwar weniger gefragt, aber da sie die Eigenschaften mehrerer Jagdhunderassen vereinen, sind sie als treue Gefährten sehr beliebt. Von Laien sollten sie jedoch nicht als Haustier gehalten werden. Sie gehören in die Hände von Jägern.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, die Federwild finden und zum Jäger zurückbringen. Stöberhunde suchen im Dickicht selbstständig nach Niederwild. Zu dieser Kategorie zählen beispielsweise Amerikanischer und English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel. Wasserhunde eignen sich für die Hilfe beim Fischen. Der American Spaniel ist eine Züchtung des English Spaniel und die kleinste Spaniel Rasse. Der Chesapeake Bay Retriever wurde speziell für die Wasserjagd gezüchtet und muss sich neben Apportieren auch durchs Eis brechen und kaltes Wasser aushalten können.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Diese Tiere dienen dem Hundehalter vor allem als Begleiter und Sozialpartner. In dieser großen Gruppe finden wir Bichons, Pudel und kleine belgische Hunderassen, aber auch tibetanische Hunde, haarlose Hunde, Pekinesen und Chihuahuas. Der Bichon Frisé beispielsweise ist lustig, unabhängig und temperamentvoll. Er lernt schnell und lässt sich leicht erziehen.

Der Bologneser hat einen zarten Körperbau, ist umgänglich und familienfreundlich. Bolonka Zwetna dagegen ist ein richtiges Schoßhündchen. Da die Hunderasse freundlich und lebhaft ist, eignen sich diese Tiere als Spielkamerad. Der Boston Terrier hat ein sehr ausgewogenes Temperament. Der doggenartige Hund wurde erstmals in Boston in den 1970er Jahren gezüchtet.  Er ist klug, etwas lebhaft, entschlossen und liebenswürdig. Seit seiner Entdeckung 1850 gilt der Chihuahua als kleinste Hunderasse der Welt. Man nimmt an, dass er von den Opferhunden des alten Mexiko abstammt. Ab dem 19. Jahrhundert verkauften Bauern der Provinz Chihuahua die Tiere auch an Touristen und die Hunderasse verbreitet sich bis nach Europa. Der Chihuahua kann sämtliche Charaktereigenschaften von wachsam bis verspielt aufweisen.

Gruppe 10: Windhunde

Ob langhaarige, kurzhaarige und rauhaarige Windhunde, diese schlanken, langbeinigen Hunde gehören mit den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Sie wurden schon früh auf eine bestimmte Verwendung hin gezüchtet und jagen auf Sicht. Je nach Herkunft unterscheidet man okzidentale und orientale Windhunde. Charakteristisch für die orientalen Hunde sind  ihre Schlappohren und ein eigenständiges Wesen, während die okzidentalen Windhunde Sprinter sind und Rosenohren besitzen.

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