Katzenernährung

Eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Katzenernährung kann maßgeblich dazu beitragen, die Gesundheit Ihres geliebten Stubentigers zu erhalten. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass das meiste, das bei uns Menschen auf den Tisch kommt, nicht für die Ernährung der Katze geeignet, in vielen Fällen sogar schädlich ist. Mehr lesen

Maine Coon Ernährung: welches Futter ist das beste?

Entdecken Sie unsere Auswahl an Maine Coon Futter! Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt diese menschenbezogene und gesellige Katze ursprünglich aus dem Bundesstaat Maine im Nordosten der USA, wo sie seit 1985 auch die offizielle „Staatskatze“ ist. Den Zusatz „Coon“ erhielt sie, da ihr Fell und der Schwanz stark an Waschbären erinnern, der in Amerika „Racoon“ heißt. Auch wenn die Herkunft dieser Rasse bis heute nicht eindeutig geklärt ist, soll sie das Ergebnis von Kreuzungen zwischen Angorakatzen der Seeleute aus dem Mittleren Osten, den englischen Katzen der frühen Siedler sowie den russischen, skandinavischen und amerikanischen Kurzhaarkatzen sein.

Rassespezifisches Futter für Katzen

Das Angebot an Katzenfutter ist groß und so mancher Katzenhalter weiß nicht, welches Produkt am besten für sein Tier geeignet ist. Speziell bei einem Punkt herrscht Unsicherheit: Brauchen Katzen wirklich rassespezifisches Futter? Lesen Sie jetzt, warum Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Katzenrassen angepasst ist, durchaus von Vorteil sein kann.

Gefährliche Lebensmittel für Katzen

Schon der Zoologe und Tier-Verhaltensforscher Paul Leyhausen stellte fest, dass Katzen nicht unbedingt nur das fressen, was ihnen auch tatsächlich guttut. Umso wichtiger ist es, dass der menschliche Mitbewohner der Mini-Mieze bestens darüber informiert ist, welche seiner Lebensmittel für Katzen schädlich sein kann. Einige menschliche Nahrungsmittel, die für die Gesundheit des Menschen förderlich sind, sind nämlich für die Katze hoch giftig. Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Kann ich meinen Katzen Hundefutter geben?

So unterschiedlich Katzen und Hunde insgesamt sind, so sehr unterscheiden sich auch ihre Anforderungen an ihr Futter. Sollte es einmal vorkommen, dass Ihre Katzen Hundefutter fressen, so ist das noch nicht weiter bedenklich. Wenn Ihre Katzen aber dauerhaft Hundefutter fräßen, so wären ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen zu befürchten. Das sollten Sie in jedem Fall vermeiden. Grundsätzlich müssen Katzen unbedingt das für sie vorgesehene Katzenfutter bekommen – und das selbstverständlich in hoher Qualität. Das hat einen guten Grund: Katzen brauchen ein sehr proteinreiches Futter mit einem ausreichenden Anteil an der Aminosäure Taurin, weil Katzen diese nicht selber herstellen können. Hunde wiederum können diese eigenständig produzieren, vertragen aber dafür Eiweiß nicht so gut und benötigen ein Futter, das reich an Kohlehydraten ist. Zugleich ist der Anteil an der für Katzen so wichtigen Aminosäure Taurin im Hundefutter zu gering, was bei der Katze zu Mangelerscheinungen führen könnte. Taurin ist für die Gesundheit von Katzen deshalb besonders wichtig, weil die Leber der Katze dieses nicht selbständig synthetisieren kann. Der Grund: Die Enzyme, die für die Umwandlung in Taurin zuständig sind, sind bei der Katze kaum aktiv. Deshalb muss die Aminosäure über die Nahrung zugeführt werden.

Futterunverträglichkeit bei Katzen

Etwa zwei Drittel aller Katzenbesitzer sind der Meinung, ihr Tier leide mehr oder minder stark unter einer Futtermittelunverträglichkeit, die sich auf das Allgemeinbefinden und vor allem auf Haut und Fellqualität auswirkt. In nur etwa einem Viertel aller Fälle jedoch äußert sich eine Intoleranz gegenüber einem Futter oder Futterbestandteil durch wiederholt auftretendes Erbrechen und/oder Durchfall. Zu unterscheiden ist die Futterunverträglichkeit bei Katzen von einer echten Allergie, das heißt von einer Reaktion, die durch das Immunsystems ausgelöst wird.

Futterumstellung bei Katzen

Der Katzenfuttermarkt bietet Katzenhaltern eine Vielzahl an Optionen an: Sowohl Katzen-Nassfutter als auch Trockenfutter für Katzen gibt es von zahlreichen Marken in verschiedenen Qualitätsklassen, Geschmacksrichtungen und Sorten. Die große Auswahl an Katzenfutter stellt Katzenbesitzer vor eine große Herausforderung. Welches Futter ist für die Katze geeignet und in welchen Mengen? Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, zu „barfen“ und Selbstgekochtes zu verfüttern. Außerdem wächst der Katzenfuttermarkt ständig. Kein Wunder also, dass Katzenhalter einmal die Futtersorte wechseln oder neue Katzennahrung ausprobieren möchten. Wenn die eigene Katze eine Futtermittelunverträglichkeit entwickelt oder aus medizinischen Gründen Spezialfutter fressen muss, ist die Futterumstellung bei Katzen unvermeidlich.

Nahrungsergänzungsmittel für Katzen

In einer Dose Katzenfutter ist doch alles, was die geliebte Samtpfote für ihre Gesundheit benötigt - oder etwa nicht? Tatsächlich hat der Gesetzgeber den Begriff „Alleinfutter“ so definiert, dass die Katze durch den Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen alles erhält, was sie für ein gesundes Katzenleben braucht. Je nach Alter, Konstitution und eventuellen Erkrankungen brauchen viele Katzen aber zusätzliche Nährstoffe in Form von Nahrungsergänzungen. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an Nahrungsergänzungsmittel für Katzen, mit denen Katzenhalter die Nahrung Ihres Stubentigers ergänzen können! Unser kleiner Leitfaden zum Thema Nahrungsergänzungsmittel für Katzen soll Ihnen helfen, die richtige Nahrungszusammenstellung zu finden! Eine rundum gesunde Katze benötigt einen Mix aus Vitaminen und Nährstoffen. Die spezielle Zusammensetzung ist hier besonders wichtig:
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Antennenwels

Der Antennenwels ist ein robustes und friedliches Tier, der sich sehr gut mit anderen Fischarten aus dem Amazonasgebiet verträgt. Trotzdem muss man bei der Haltung verschiedene Dinge berücksichtigen, damit sich die Tiere wohlfühlen.
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Schmetterlingsbuntbarsch

In warmen Seen Venezuelas und Kolumbiens leben die Schmetterlingsbuntbarsche im klaren Wasser in Ufernähe. Die bunten Gesellen mit dem typischen schwarzen Streifen schillern in allen Regenbogenfarben und sind ein gern gesehener Gast im Süßwasseraquarium. Mit etwas Erfahrung und sorgfältiger Pflege sind die geselligen Tiere eine wunderschöne Bereicherung für die heimische Unterwasserwelt im Wohnzimmer. Unter Aquarienfreunden auch kurz als „Rami“ bezeichnet, gehört der Schmetterlingsbuntbarsch zu den Klassikern unter den Süßwasserfischen.
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Lakeland Terrier

Wenngleich der aus Nordengland stammende Lakeland Terrier zu den kleinsten hochläufigen Terriern zählt, sind sein Mut und sein Selbstbewusstsein riesengroß. Genießt der ehemalige Fuchsjäger, der äußerlich dem Welsh Terrier ähnelt, eine konsequente Erziehung, ist er ein freundlicher und kinderlieber Familienhund, der am liebsten Action mag.

Das eine oder andere von Ihnen nach Katzengesundheits-Maßstäben ausgewählte Leckerhäppchen aus der Küche oder vom Tisch schadet Ihrer Mieze hingegen nicht, führt aber unter Umständen zu einem aufdringlichen Verhalten der Katze am Tisch oder dazu, dass Sie keinerlei Nahrungsmittel mehr unbeaufsichtigt stehen lassen können, ohne dass Ihre Katze sich daran selbst bedient.

Sicherstellen sollten Sie als Halter auch vor allem, dass die Katze viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Stellen Sie viele Trinkmöglichkeiten in Form von mehreren mit Wasser gefüllten Trinknäpfen an mehreren Stellen auf, um das zu gewährleisten. So ist es ganz im Sinne der Gesundheit und den natürlichen Bedürfnissen Ihrer Mieze.

Auch können Sie Ihre Katze durch einen Trinkbrunnen dazu animieren, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Das angenehme leise Plätschern fördert das Trinkverhalten der ansonsten oft trinkfaulen Katze. Beachten Sie bitte, dass vor allem Katzen, die viel Trockenfutter zu sich nehmen, umso mehr Flüssigkeit benötigen, weil Trockenfutter einen ausgesprochen niedrigen Anteil an Flüssigkeit aufweist.

Aus diesem Grund sollte Trockenfutter nur zum Feuchtfutter zugefüttert werden und niemals die einzige Futterquelle darstellen.

Obwohl es häufig so gehandhabt wird, sollte der Wassernapf zudem nicht unmittelbar neben dem Fressnapf stehen.

Denn auch in der Natur würde die Katze Wasser in direkter Nähe der Beute nicht zu sich nehmen, weil sie instinktiv vermuten würde, dass das Wasser so durch Teile des Beutetiers verunreinigt sein könnte.

Welche Möglichkeiten der Fütterung gibt es?

BARF gilt als Trend. Es bezeichnet teils die Verfütterung roher, toter Tiere – oder aber von Tierteilen wie Muskelfleisch oder Innereien. Kritiker lehnen BARF vehement ab, weil rohes Fleisch mit Viren und Keimen belastet ist.

So kann rohes Schweinefleisch das Aujeszky-Virus enthalten. Der Mensch kann auch nur deshalb bedenkenlos Sushi verzehren – das ja auch roh ist –, weil es vor dem Verzehr sehr stark gekühlt wurde, um Viren und Keime abzutöten.

Andere wiederum loben BARF als die natürlichste aller Ernährungsweisen. Sie führen an, dass mit Rohfleisch gefütterte Stubentiger einen sehr guten Allgemeinzustand zeigten und resistenter gegen Krankheiten seien. Auch Futtermittelunverträglichkeiten träten hier so gut wie gar nicht auf.

Feuchtfutter ist aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehalts empfehlenswert. Trockenfutter können Sie bei Bedarf zusätzlich geben. Die Qualitätsunterschiede beim Feuchtfutter sind jedoch groß und für den Laien gar nicht so leicht zu erkennen. Aufschluss gibt im Zweifel das Etikett. Die Inhaltsstoffe werden nach Anteil in absteigender Reihenfolge aufgeführt.

Qualitativ hochwertiges Futter erkennen Sie unter anderem daran, dass alle Ingredienzien detailliert auf dem Etikett aufgelistet statt nur in Gruppen zusammengefasst werden. Ist das Futter als sogenanntes “Allein- bzw. Einzelfuttermittel” deklariert, so enthält es laut Herstellerangaben alle für Ihre geliebte Mitbewohner-Mieze notwendigen Inhaltsstoffe.

Trockenfutter wird nach den veterinärmedizinischen Erkenntnissen der ca. letzten fünfzehn Jahre lediglich als Ergänzung empfohlen. Der sehr niedrige Wasseranteil könnte andernfalls bei der Katze zu schwerwiegenden Problemen der Nieren führen.

Trockenfutter entspricht ganz offensichtlich nicht den naturgegebenen Anforderungen der Katze, sondern richtet sich eher nach den Ansprüchen des Menschen nach einem Futtermittel, das “convenient” und geruchsarm ist und so auch in Abwesenheit des vielbeschäftigten, zumeist berufstätigen Katzenhalters gut über den Tag hinweg verzehrt werden kann.

Nur wenn Ihre Katze Nassfutter kategorisch ablehnt, ist eine Fütterung ausschließlich mit Trockenfutter eine Alternative. Dann allerdings ist darauf Wert zu legen, dass Ihr Minitiger genügend Wasser zu sich nimmt, um den geringen Feuchtigkeitsanteil des Trockenfutters zu kompensieren und Nierenerkrankungen zu vermeiden.

Auch ab und zu etwas selber zu kredenzen erfreut sich bei kochfreudigen Katzenbesitzern mmer größerer Beliebtheit. Und natürlich bei der Katze, die die Gourmethäppchen genießen darf. Zum Beispiel können Sie mit etwas Hühnerbrustfleisch, Reis und geraspeltem Gemüse sehr schnell ein schmackhaftes Gericht für Ihre Schnuckelschnute zaubern.