Katzenernährung

Eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Katzenernährung kann maßgeblich dazu beitragen, die Gesundheit Ihres geliebten Stubentigers zu erhalten. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass das meiste, das bei uns Menschen auf den Tisch kommt, nicht für die Ernährung der Katze geeignet, in vielen Fällen sogar schädlich ist. Mehr lesen

Bio Katzenfutter

Bio ist „in“, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt.

Das richtige Katzengras

Die Katze ist ein reiner Fleischfresser. Dennoch verschmähen Freigänger auch den ein oder anderen Halm Katzengras nicht...

Futter für kastrierte Katzen

Katze ist nicht gleich Katze. Eine Jungkatze benötigt eine andere Menge an Nährstoffe als ein erwachsener Stubentiger oder gar ein Senior.

Katzen barfen

Kaum ein Katzenhalter kommt nicht mit dem Begriff „BARF“ in Kontakt – doch viele Tierfreunde können dennoch nicht viel mit diesem Fremdwort anfangen. Was ist „BARF“ überhaupt, warum soll die „biologisch artgerechte Rohfütterung“ so gesund für Katzen sein, welche Vor- und Nachteile hat das Katzen barfen?

Das eine oder andere von Ihnen nach Katzengesundheits-Maßstäben ausgewählte Leckerhäppchen aus der Küche oder vom Tisch schadet Ihrer Mieze hingegen nicht, führt aber unter Umständen zu einem aufdringlichen Verhalten der Katze am Tisch oder dazu, dass Sie keinerlei Nahrungsmittel mehr unbeaufsichtigt stehen lassen können, ohne dass Ihre Katze sich daran selbst bedient.

Sicherstellen sollten Sie als Halter auch vor allem, dass die Katze viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Stellen Sie viele Trinkmöglichkeiten in Form von mehreren mit Wasser gefüllten Trinknäpfen an mehreren Stellen auf, um das zu gewährleisten. So ist es ganz im Sinne der Gesundheit und den natürlichen Bedürfnissen Ihrer Mieze.

Auch können Sie Ihre Katze durch einen Trinkbrunnen dazu animieren, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Das angenehme leise Plätschern fördert das Trinkverhalten der ansonsten oft trinkfaulen Katze. Beachten Sie bitte, dass vor allem Katzen, die viel Trockenfutter zu sich nehmen, umso mehr Flüssigkeit benötigen, weil Trockenfutter einen ausgesprochen niedrigen Anteil an Flüssigkeit aufweist.

Aus diesem Grund sollte Trockenfutter nur zum Feuchtfutter zugefüttert werden und niemals die einzige Futterquelle darstellen.

Obwohl es häufig so gehandhabt wird, sollte der Wassernapf zudem nicht unmittelbar neben dem Fressnapf stehen.

Denn auch in der Natur würde die Katze Wasser in direkter Nähe der Beute nicht zu sich nehmen, weil sie instinktiv vermuten würde, dass das Wasser so durch Teile des Beutetiers verunreinigt sein könnte.

Welche Möglichkeiten der Fütterung gibt es?

BARF gilt als Trend. Es bezeichnet teils die Verfütterung roher, toter Tiere – oder aber von Tierteilen wie Muskelfleisch oder Innereien. Kritiker lehnen BARF vehement ab, weil rohes Fleisch mit Viren und Keimen belastet ist.

So kann rohes Schweinefleisch das Aujeszky-Virus enthalten. Der Mensch kann auch nur deshalb bedenkenlos Sushi verzehren – das ja auch roh ist –, weil es vor dem Verzehr sehr stark gekühlt wurde, um Viren und Keime abzutöten.

Andere wiederum loben BARF als die natürlichste aller Ernährungsweisen. Sie führen an, dass mit Rohfleisch gefütterte Stubentiger einen sehr guten Allgemeinzustand zeigten und resistenter gegen Krankheiten seien. Auch Futtermittelunverträglichkeiten träten hier so gut wie gar nicht auf.

Feuchtfutter ist aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehalts empfehlenswert. Trockenfutter können Sie bei Bedarf zusätzlich geben. Die Qualitätsunterschiede beim Feuchtfutter sind jedoch groß und für den Laien gar nicht so leicht zu erkennen. Aufschluss gibt im Zweifel das Etikett. Die Inhaltsstoffe werden nach Anteil in absteigender Reihenfolge aufgeführt.

Qualitativ hochwertiges Futter erkennen Sie unter anderem daran, dass alle Ingredienzien detailliert auf dem Etikett aufgelistet statt nur in Gruppen zusammengefasst werden. Ist das Futter als sogenanntes “Allein- bzw. Einzelfuttermittel” deklariert, so enthält es laut Herstellerangaben alle für Ihre geliebte Mitbewohner-Mieze notwendigen Inhaltsstoffe.

Trockenfutter wird nach den veterinärmedizinischen Erkenntnissen der ca. letzten fünfzehn Jahre lediglich als Ergänzung empfohlen. Der sehr niedrige Wasseranteil könnte andernfalls bei der Katze zu schwerwiegenden Problemen der Nieren führen.

Trockenfutter entspricht ganz offensichtlich nicht den naturgegebenen Anforderungen der Katze, sondern richtet sich eher nach den Ansprüchen des Menschen nach einem Futtermittel, das “convenient” und geruchsarm ist und so auch in Abwesenheit des vielbeschäftigten, zumeist berufstätigen Katzenhalters gut über den Tag hinweg verzehrt werden kann.

Nur wenn Ihre Katze Nassfutter kategorisch ablehnt, ist eine Fütterung ausschließlich mit Trockenfutter eine Alternative. Dann allerdings ist darauf Wert zu legen, dass Ihr Minitiger genügend Wasser zu sich nimmt, um den geringen Feuchtigkeitsanteil des Trockenfutters zu kompensieren und Nierenerkrankungen zu vermeiden.

Auch ab und zu etwas selber zu kredenzen erfreut sich bei kochfreudigen Katzenbesitzern mmer größerer Beliebtheit. Und natürlich bei der Katze, die die Gourmethäppchen genießen darf. Zum Beispiel können Sie mit etwas Hühnerbrustfleisch, Reis und geraspeltem Gemüse sehr schnell ein schmackhaftes Gericht für Ihre Schnuckelschnute zaubern.