Katzenernährung

Eine artgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Katzenernährung kann maßgeblich dazu beitragen, die Gesundheit Ihres geliebten Stubentigers zu erhalten. Dabei ist es wichtig, zu beachten, dass das meiste, das bei uns Menschen auf den Tisch kommt, nicht für die Ernährung der Katze geeignet, in vielen Fällen sogar schädlich ist. Mehr lesen

Katzenernährung

Katzenernährung bei Krankheiten

Bei einigen Krankheiten der Katze kann es hilfreich oder gar lebensverlängernd sein, eine spezielle Diät zu füttern. Spezialdiäten sind auf die jeweilige Erkrankung zugeschnitten. „Diät“ steht dabei nicht für kalorienreduzierte Kost, sondern für eine besondere Form der Ernährung. Allerdings sollten Sie immer einen Tierarzt um Rat fragen, bevor Sie ein solches Futter reichen. Wir geben Informationen und Tipps rund um spezielles Futter für kranke Katzen.

Taurin für Katzen

Taurin ist vielen vor allem im Zusammenhang mit Energy-Drinks ein Begriff. Lesen Sie im Folgenden, warum Taurin für Katzen besonders wichtig ist.

Katzenernährung ohne Getreide

Getreidefreies Katzenfutter gilt als besonders hochwertig. Doch warum ist das so? Kommt eine Katze wirklich ohne Getreide aus und ist getreidefreie Nahrung für unsere Stubentiger gesünder? Lesen Sie, für welche Katzen sich eine Umstellung auf eine getreidefreie Ernährung lohnt und worauf Sie beim Kauf von Katzenfutter ohne Getreide achten sollten.

Maine Coon Ernährung: welches Futter ist das beste?

Entdecken Sie unsere Auswahl an Maine Coon Futter! Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt diese menschenbezogene und gesellige Katze ursprünglich aus dem Bundesstaat Maine im Nordosten der USA, wo sie seit 1985 auch die offizielle „Staatskatze“ ist. Den Zusatz „Coon“ erhielt sie, da ihr Fell und der Schwanz stark an Waschbären erinnern, der in Amerika „Racoon“ heißt. Auch wenn die Herkunft dieser Rasse bis heute nicht eindeutig geklärt ist, soll sie das Ergebnis von Kreuzungen zwischen Angorakatzen der Seeleute aus dem Mittleren Osten, den englischen Katzen der frühen Siedler sowie den russischen, skandinavischen und amerikanischen Kurzhaarkatzen sein.

Rassespezifisches Futter für Katzen

Das Angebot an Katzenfutter ist groß und so mancher Katzenhalter weiß nicht, welches Produkt am besten für sein Tier geeignet ist. Speziell bei einem Punkt herrscht Unsicherheit: Brauchen Katzen wirklich rassespezifisches Futter? Lesen Sie jetzt, warum Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Katzenrassen angepasst ist, durchaus von Vorteil sein kann.

Gefährliche Lebensmittel für Katzen

Schon der Zoologe und Tier-Verhaltensforscher Paul Leyhausen stellte fest, dass Katzen nicht unbedingt nur das fressen, was ihnen auch tatsächlich guttut. Umso wichtiger ist es, dass der menschliche Mitbewohner der Mini-Mieze bestens darüber informiert ist, welche seiner Lebensmittel für Katzen schädlich sein kann. Einige menschliche Nahrungsmittel, die für die Gesundheit des Menschen förderlich sind, sind nämlich für die Katze hoch giftig. Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Kann ich meinen Katzen Hundefutter geben?

So unterschiedlich Katzen und Hunde insgesamt sind, so sehr unterscheiden sich auch ihre Anforderungen an ihr Futter. Sollte es einmal vorkommen, dass Ihre Katzen Hundefutter fressen, so ist das noch nicht weiter bedenklich. Wenn Ihre Katzen aber dauerhaft Hundefutter fräßen, so wären ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen zu befürchten. Das sollten Sie in jedem Fall vermeiden. Grundsätzlich müssen Katzen unbedingt das für sie vorgesehene Katzenfutter bekommen – und das selbstverständlich in hoher Qualität. Das hat einen guten Grund: Katzen brauchen ein sehr proteinreiches Futter mit einem ausreichenden Anteil an der Aminosäure Taurin, weil Katzen diese nicht selber herstellen können. Hunde wiederum können diese eigenständig produzieren, vertragen aber dafür Eiweiß nicht so gut und benötigen ein Futter, das reich an Kohlehydraten ist. Zugleich ist der Anteil an der für Katzen so wichtigen Aminosäure Taurin im Hundefutter zu gering, was bei der Katze zu Mangelerscheinungen führen könnte. Taurin ist für die Gesundheit von Katzen deshalb besonders wichtig, weil die Leber der Katze dieses nicht selbständig synthetisieren kann. Der Grund: Die Enzyme, die für die Umwandlung in Taurin zuständig sind, sind bei der Katze kaum aktiv. Deshalb muss die Aminosäure über die Nahrung zugeführt werden.

Futterunverträglichkeit bei Katzen

Etwa zwei Drittel aller Katzenbesitzer sind der Meinung, ihr Tier leide mehr oder minder stark unter einer Futtermittelunverträglichkeit, die sich auf das Allgemeinbefinden und vor allem auf Haut und Fellqualität auswirkt. In nur etwa einem Viertel aller Fälle jedoch äußert sich eine Intoleranz gegenüber einem Futter oder Futterbestandteil durch wiederholt auftretendes Erbrechen und/oder Durchfall. Zu unterscheiden ist die Futterunverträglichkeit bei Katzen von einer echten Allergie, das heißt von einer Reaktion, die durch das Immunsystems ausgelöst wird.

Futterumstellung bei Katzen

Der Katzenfuttermarkt bietet Katzenhaltern eine Vielzahl an Optionen an: Sowohl Katzen-Nassfutter als auch Trockenfutter für Katzen gibt es von zahlreichen Marken in verschiedenen Qualitätsklassen, Geschmacksrichtungen und Sorten. Die große Auswahl an Katzenfutter stellt Katzenbesitzer vor eine große Herausforderung. Welches Futter ist für die Katze geeignet und in welchen Mengen? Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, zu „barfen“ und Selbstgekochtes zu verfüttern. Außerdem wächst der Katzenfuttermarkt ständig. Kein Wunder also, dass Katzenhalter einmal die Futtersorte wechseln oder neue Katzennahrung ausprobieren möchten. Wenn die eigene Katze eine Futtermittelunverträglichkeit entwickelt oder aus medizinischen Gründen Spezialfutter fressen muss, ist die Futterumstellung bei Katzen unvermeidlich.

Nahrungsergänzungsmittel für Katzen

In einer Dose Katzenfutter ist doch alles, was die geliebte Samtpfote für ihre Gesundheit benötigt - oder etwa nicht? Tatsächlich hat der Gesetzgeber den Begriff „Alleinfutter“ so definiert, dass die Katze durch den Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen alles erhält, was sie für ein gesundes Katzenleben braucht. Je nach Alter, Konstitution und eventuellen Erkrankungen brauchen viele Katzen aber zusätzliche Nährstoffe in Form von Nahrungsergänzungen. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an Nahrungsergänzungsmittel für Katzen, mit denen Katzenhalter die Nahrung Ihres Stubentigers ergänzen können! Unser kleiner Leitfaden zum Thema Nahrungsergänzungsmittel für Katzen soll Ihnen helfen, die richtige Nahrungszusammenstellung zu finden! Eine rundum gesunde Katze benötigt einen Mix aus Vitaminen und Nährstoffen. Die spezielle Zusammensetzung ist hier besonders wichtig:

Woran erkenne ich hochwertiges Katzenfutter?

„Du bist was Du isst“ – dieser Spruch gilt auch für unsere Katzen. Es ist darum nur natürlich, dass Sie Ihrer Katze Futter bieten möchten, das sie mit allem versorgt, was sie für ein langes und gesundes Katzenleben benötigt! Doch für Katzenneulinge und auch für erfahrene Katzenhalter ist es gar nicht so einfach, hochwertiges Katzenfutter zu identifizieren – und dann noch zu entscheiden, ob das Futter der Wahl das Richtige für die Fellnase ist. Hier möchten wir ein wenig Hilfestellung geben. Keine Angst: Sie benötigen hierzu kein Analysegerät und keine Laborausstattung – oft reicht schon der Blick auf das Dosenetikett oder die Rückseite der Verpackung, um zu wissen, was wirklich im Katzenfutter drin ist.

Ungiftige Pflanzen für Katzen

Manchmal beobachtet man eine Katze, wie sie sich in sorgsam gehegten Gartenpflanzen wälzt. Bei einem Näherkommen wirkt die Katze wie von Sinnen. Was ist passiert? Pflanzliches Grün ist eine wichtige Ergänzungsnahrung für unsere kleinen Stubentiger. Doch kann manches Gewächs Katzen regelrecht berauschen. Dabei blühen gerade diese Pflanzen im Garten besonders hübsch! Wir stellen Ihnen im Folgenden einige ungiftige Pflanzen für Katzen vor.

Sollte ich meinen Katzen Trocken- oder Nassfutter anbieten?

Der Katzenfuttermarkt lockt mit vielen verschiedenen Futtersorten und Fütterungsmethoden. Katzenfreunde haben die Qual der Wahl, sie können zwischen vielen verschiedenen Fütterungsmethoden, Fütterungsformen und Geschmackssorten wählen. Vor der Auswahl des Fertigfutters, das der Mieze schmeckt, nicht allzu teuer und dennoch hochwertig zusammengesetzt ist, steht der frischgebackene Katzenhalter oft vor der Frage: Sollte ich meinen Katzen Trocken- oder Nassfutter anbieten? Welche Vorteile haben Trocken- oder Nassfutter für die Katze? Fertigfutter für die Katze ist die beliebteste Fütterungsform. Kein Wunder, enthalten hochwertige Futtersorten für die Katze doch alles, was die Mieze zum Gesundbleiben benötigt und ist zudem besonders praktisch!

Welches Katzenfutter ist für meine Katze geeignet?

Nassfutter oder Trockenfutter? Oder beides kombiniert? Die große Auswahl an Katzenfutter stellt die meisten frischgebackenen Katzenbesitzer vor eine große Herausforderung. Welches Futter ist für die Katze geeignet und in welchen Mengen? Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, zu "barfen" und Selbstgekochtes zu verfüttern. Welches Katzenfutter ist denn nun das richtige für Ihren Liebling? Wir haben die wichtigsten Unterschiede verschiedener Fütterungsmethoden auf einen Blick für Sie zusammengestellt.

Dürfen Katzen Milch trinken?

Milch und Katzen gehören für viele Menschen einfach zusammen. Das unbändige Verlangen von Katzen nach Milch kennen wir von vielen Kinderbüchern und Filmen. Diese Vorliebe ist auch in der Realität vorhanden, denn Katzen lieben Milch. Eine Theorie für die Begeisterung für Milch ist, dass es die Katzen an ihre Säugezeit erinnert. Dürfen Katzen Milch trinken oder nicht?

Katzenbaby & Kitten Ernährung

Kitten haben ebenso wie Welpen einen besonderen Bedarf an Nährstoffen für ein gesundes Wachstum. Der Bedarf ist rasse-, alters- und temperamentabhängig. Rabauken benötigen mehr Energie als kleine Schlafmützen. Selbst, wenn es niedlich aussieht, sollten Kitten keinen Babyspeck ansetzen, die Rippen sollten immer gut durch das Fell zu spüren sowie eine Taille sichtbar sein. Damit Ihre Kitten während des schnellen Wachstums ausreichend mit Energie und Nährstoffen versorgt werden, ist die richtige Katzenbaby Ernährung von großer Bedeutung.

Futtermittelallergie bei Katzen

Reagiert die geliebte Katze sensibel auf ihr Futter, verliert sie plötzlich Fell, bekommt sie Ausschlag, spielt die Verdauung verrückt oder erbricht sie sich, kann dies viele Ursachen haben. Guter Rat muss aber nicht unbedingt teuer sein! Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Futtermittelallergie bei Katzen kommt es bei der Ernährung vor allem darauf an, allergieauslösende Zutaten zu vermeiden und aktiv auf die speziellen Anforderungen der Fellnase einzugehen.

Ist meine Katze zu dick?

Wir Menschen werden immer dicker – doch auch Katzen können an Übergewicht leiden! Für den Jäger Katze, der von Natur aus agil und beweglich ist, ist Übergewicht genauso schädlich wie für uns Menschen. Zu viel Speck auf den Rippen belastet die Gelenke, der Stoffwechsel wird gestört und es beginnt ein Teufelskreis: Ist Ihre Katze zu dick, bewegt sie sich ungern und nimmt weiter zu. Doch wie sieht ein „Diätplan“ für Katzen mit Übergewicht aus?

Katzenfutter für Katzen mit Diabetes

Genau wie wir Menschen können auch Katzen an einer Vielzahl angeborener oder ernährungsbedingter Erkrankungen leiden. Manche benötigen tierärztliche Unterstützung, oft in Kombination mit einer angepassten Ernährung. Eine Katzenkrankheit, deren Behandlungserfolg von einer angepassten, artgerechten Ernährung abhängt, ist Diabetes. „Katzendiabetes“, im Fachjargon „Feline Diabetes mellitus“ genannt, ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Die Diagnose ist oft ein Schock für Katzenhalter – denn auch, wenn Katzendiabetes nicht so selten ist wie angenommen, hat doch kaum ein Katzenfreund von der Krankheit gehört. Was ist Katzendiabetes, wie entsteht es – und wie können Sie die tierärztliche Behandlung von Katzen mit Diabetes mit der richtigen Ernährung unterstützen?

Futter für Freigängerkatzen

Katze ist nicht gleich Katze. Tiere, die sich vorwiegend im Haus aufhalten, haben andere Anforderungen als Fellnasen, die viel Zeit im Freien verbringen. Kommen dazu noch Alter und Rasse der Katze, kann es kompliziert werden. Das Futter für Freigängerkatzen beispielsweise sollte ganz und gar auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sein.

Das richtige Futter für Wohnungskatzen

Unsere Hauskatzen sind im Inneren noch ganz Raubtier. Dennoch gibt es viele Gründe, eine Katze ausschließlich in der Wohnung zu halten. Ein fehlender Garten ist nur ein potentieller Grund. Katzenfreunde, die in der Nähe einer befahrenen Straße wohnen, setzen ihre Katzen ungern dieser Gefahr aus. Bei Infektionskrankheiten wie FIV ist es angesagt, die Katze im Haus zu halten, um das Ansteckungsrisiko für andere Tiere zu reduzieren. Und nicht zuletzt gibt es Stubentiger, die es gar nicht ins Freie zieht. Katzen können in reiner Wohnungshaltung durchaus glücklich werden! Das Futter für Wohnungskatzen unterscheidet sich jedoch von dem der Freigängerkatzen.

Futter für kastrierte Katzen

Katze ist nicht gleich Katze. Eine Jungkatze benötigt eine andere Menge an Nährstoffe als ein erwachsener Stubentiger oder gar ein Senior. Es gibt aktivere Naturen und solche, die ihre Zeit lieber gemütlich auf der Heizung verbringen. Das richtige Futter für kastrierte Katzen sollte die individuellen Besonderheiten jeder Katze berücksichtigen. Die Kastration ist ein einschneidendes Erlebnis für den Katzenkörper. Doch was bedeutet das praktisch? Was muss die ideale Katzennahrung für kastrierte oder sterilisierte Katzen bieten?

Das richtige Futter für alte Katzen

Auch Katzen werden älter und die ersten Wehwehchen stellen sich ein. Doch keine Sorge: Mit der richtigen Ernährung bleibt Ihre Seniorenkatze auch im Alter fit und gesund! Selbst eventuelle chronische Erkrankungen und deren Behandlung durch Ihren Tierarzt lassen sich optimal mit dem richtigen Futter für alte Katzen unterstützen.

Die richtige Katzennahrung für die erwachsene Katze

„Du bist, was Du isst“ – dieser Grundsatz gilt auch für unsere Stubentiger. Doch woran erkennt man gutes Futter für seine Katze? Welche Nährstoffe benötigen die Salonlöwen? Und gibt es das perfekte Katzenfutter? Die Suche nach der richtigen Katzennahrung scheint kompliziert zu sein. Zumindest erscheint es so, wenn man in Internet-Katzenforen stöbert oder sich durch Fachliteratur quält. Rohfütterung, Selberkochen, Nass- oder Trockenfutter – was bietet meiner Katze denn nun die richtigen Vitamine und Mineralstoffe für ein gesundes Katzenleben? Welche Nahrung kommt der Natur unserer Stubentiger entgegen? Diese Fragen werden Ihnen nicht neu sein – egal, ob Sie frischgebackener Katzenbesitzer sind oder seit Jahren Ihr Zuhause mit einer Katze teilen. Doch keine Sorge! Seine Katze artgerecht zu ernähren muss nicht kompliziert sein.

Bio Katzenfutter

Bio ist „in“, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio Katzennahrung von herkömmlicher Katzennahrung? Was macht die Produktion von Bio-Nahrung so transparent? Enthält Bio Katzenfutter wirklich keine künstlichen Hormone, keine Antibiotika und keine Wachstumsbeschleuniger?

Katzen barfen

Kaum ein Katzenhalter kommt nicht mit dem Begriff „BARF“ in Kontakt – doch viele Tierfreunde können dennoch nicht viel mit diesem Fremdwort anfangen. Was ist „BARF“ überhaupt, warum soll die „biologisch artgerechte Rohfütterung“ so gesund für Katzen sein, welche Vor- und Nachteile hat das Katzen barfen?

Das eine oder andere von Ihnen nach Katzengesundheits-Maßstäben ausgewählte Leckerhäppchen aus der Küche oder vom Tisch schadet Ihrer Mieze hingegen nicht, führt aber unter Umständen zu einem aufdringlichen Verhalten der Katze am Tisch oder dazu, dass Sie keinerlei Nahrungsmittel mehr unbeaufsichtigt stehen lassen können, ohne dass Ihre Katze sich daran selbst bedient.

Sicherstellen sollten Sie als Halter auch vor allem, dass die Katze viel Flüssigkeit zu sich nimmt. Stellen Sie viele Trinkmöglichkeiten in Form von mehreren mit Wasser gefüllten Trinknäpfen an mehreren Stellen auf, um das zu gewährleisten. So ist es ganz im Sinne der Gesundheit und den natürlichen Bedürfnissen Ihrer Mieze.

Auch können Sie Ihre Katze durch einen Trinkbrunnen dazu animieren, mehr Flüssigkeit aufzunehmen. Das angenehme leise Plätschern fördert das Trinkverhalten der ansonsten oft trinkfaulen Katze. Beachten Sie bitte, dass vor allem Katzen, die viel Trockenfutter zu sich nehmen, umso mehr Flüssigkeit benötigen, weil Trockenfutter einen ausgesprochen niedrigen Anteil an Flüssigkeit aufweist.

Aus diesem Grund sollte Trockenfutter nur zum Feuchtfutter zugefüttert werden und niemals die einzige Futterquelle darstellen.

Obwohl es häufig so gehandhabt wird, sollte der Wassernapf zudem nicht unmittelbar neben dem Fressnapf stehen.

Denn auch in der Natur würde die Katze Wasser in direkter Nähe der Beute nicht zu sich nehmen, weil sie instinktiv vermuten würde, dass das Wasser so durch Teile des Beutetiers verunreinigt sein könnte.

Welche Möglichkeiten der Fütterung gibt es?

BARF gilt als Trend. Es bezeichnet teils die Verfütterung roher, toter Tiere – oder aber von Tierteilen wie Muskelfleisch oder Innereien. Kritiker lehnen BARF vehement ab, weil rohes Fleisch mit Viren und Keimen belastet ist.

So kann rohes Schweinefleisch das Aujeszky-Virus enthalten. Der Mensch kann auch nur deshalb bedenkenlos Sushi verzehren – das ja auch roh ist –, weil es vor dem Verzehr sehr stark gekühlt wurde, um Viren und Keime abzutöten.

Andere wiederum loben BARF als die natürlichste aller Ernährungsweisen. Sie führen an, dass mit Rohfleisch gefütterte Stubentiger einen sehr guten Allgemeinzustand zeigten und resistenter gegen Krankheiten seien. Auch Futtermittelunverträglichkeiten träten hier so gut wie gar nicht auf.

Feuchtfutter ist aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehalts empfehlenswert. Trockenfutter können Sie bei Bedarf zusätzlich geben. Die Qualitätsunterschiede beim Feuchtfutter sind jedoch groß und für den Laien gar nicht so leicht zu erkennen. Aufschluss gibt im Zweifel das Etikett. Die Inhaltsstoffe werden nach Anteil in absteigender Reihenfolge aufgeführt.

Qualitativ hochwertiges Futter erkennen Sie unter anderem daran, dass alle Ingredienzien detailliert auf dem Etikett aufgelistet statt nur in Gruppen zusammengefasst werden. Ist das Futter als sogenanntes “Allein- bzw. Einzelfuttermittel” deklariert, so enthält es laut Herstellerangaben alle für Ihre geliebte Mitbewohner-Mieze notwendigen Inhaltsstoffe.

Trockenfutter wird nach den veterinärmedizinischen Erkenntnissen der ca. letzten fünfzehn Jahre lediglich als Ergänzung empfohlen. Der sehr niedrige Wasseranteil könnte andernfalls bei der Katze zu schwerwiegenden Problemen der Nieren führen.

Trockenfutter entspricht ganz offensichtlich nicht den naturgegebenen Anforderungen der Katze, sondern richtet sich eher nach den Ansprüchen des Menschen nach einem Futtermittel, das “convenient” und geruchsarm ist und so auch in Abwesenheit des vielbeschäftigten, zumeist berufstätigen Katzenhalters gut über den Tag hinweg verzehrt werden kann.

Nur wenn Ihre Katze Nassfutter kategorisch ablehnt, ist eine Fütterung ausschließlich mit Trockenfutter eine Alternative. Dann allerdings ist darauf Wert zu legen, dass Ihr Minitiger genügend Wasser zu sich nimmt, um den geringen Feuchtigkeitsanteil des Trockenfutters zu kompensieren und Nierenerkrankungen zu vermeiden.

Auch ab und zu etwas selber zu kredenzen erfreut sich bei kochfreudigen Katzenbesitzern mmer größerer Beliebtheit. Und natürlich bei der Katze, die die Gourmethäppchen genießen darf. Zum Beispiel können Sie mit etwas Hühnerbrustfleisch, Reis und geraspeltem Gemüse sehr schnell ein schmackhaftes Gericht für Ihre Schnuckelschnute zaubern.