Hundeerziehung

Hundeerziehung

Obedience-Training für Ihren Hund

Die Bezeichnung “Obedience-Training” leitet sich vom englischen Begriff für Gehorsam ab. Es gilt als die hohe Schule der Hundeerziehung und wird, wie auch Agility, in Hundeschulen angeboten. Ins Leben gerufen wurde es vom “American Kennel Club”, einem registrierten Verein für reinrassige Hunde-Stammbäume in den USA. Ursprünglich entstammt Obedience-Training dem Gebrauchshundesport (Polizei- und Personenschutz).

Kampfhunde-Rassen

Die Bezeichnung “Kampfhund” ist ein Oberbegriff für alle als gefährlich eingestuften Hunderassen. Manche Experten vertreten die Ansicht, der Begriff “Kampfhund” hätte per se diskriminierenden Charakter. Kein Hund würde zum Kampfhund geboren, sondern durch den Menschen dazu gemacht. Man könne demnach grundsätzlich auch einen Dackel zum Kampfhund “erziehen”. Allerdings wären die Folgen eines Bisses durch einen Dackel natürlich weniger verheerend als die durch einen Kampfhund mit sehr ausgeprägtem Kiefer. Wie auch der Staffordshire, gilt zum Beispiel der Rottweiler von seinem Wesen her grundsätzlich als eher freundlich und friedlich. In den Händen eines erfahrenen Hundehalters zeigt ein Rottweiler sich in der Regel entspannt statt vorsätzlich angriffslustig. Jedoch ist der Rottweiler aufgrund von Angriffen auf Menschen und unter anderem auf Kinder in Verruf geraten. Beim Adel des 19. Jahrhunderts war der Rottweiler übrigens sehr beliebt. Seine Aufgabe bestand ursprünglich darin, Vieh zu treiben und zu bewachen. Inzwischen hat der Rottweiler diese Aufgabe nicht mehr inne, ist dafür aber seit dem Jahr 1910 als Polizei- und Militärhund bekannt und anerkannt.

Erwachsene Hunde erziehen

Je früher Hunde die wichtigsten Erziehungsgrundlagen lernen, desto weniger Probleme werden sie im späteren Zusammenleben mit dem Menschen bereiten. So viel steht fest. Doch was ist, wenn eine solche Grundausbildung im Welpenalter versäumt wurde? Können auch erwachsene Hunde noch lernen, auf Befehle zu gehorchen?

Leinenführigkeit beim Welpen

Ein an der Leine ziehender Hund macht jeden entspannten Spaziergang zur Geduldsprobe. Noch problematischer wird das Ziehen, wenn der Vierbeiner einer großen und schweren Rasse angehört und körperlich kaum noch zu bändigen ist, weil er partout in eine andere Richtung möchte als der Zweibeiner. Schwierigkeiten bei der Leinenführigkeit haben ihren Ursprung bereits im Welpenalter. Doch mit Know-how und etwas Geduld können Sie hier die beste Basis für entspannte Leinenführigkeit legen.

Welpen das Beißen abgewöhnen

Auch der niedlichste Welpe verfügt ab dem Alter von rund sechs Wochen über 28 Zähnchen, die er bereits wirkungsvoll zum Einsatz bringen kann. Zwar kann er mit den nadelspitzen Mini-Waffen nur unangenehm pieken und noch keine ernsthaften Verletzungen verursachen. Dennoch sollte jeder Hundebesitzer viel Wert darauf legen, dass sein Welpe eine Beißhemmung erlernt.

Welpenschutz: (k)ein Schutzschild für junge Hunde

Tapsige Pfoten, große Augen, fröhliches Toben: Welpen sind niedlich, keine Frage! Doch wickeln sie mit ihrem kindlichen Übermut auch spielend ältere Artgenossen um die Pfote? Und gibt es „Welpenschutz“ für junge Hunde? Hiervon scheinen zumindest zahlreiche Hundehalter auszugehen, die sich bei Begegnungen von jungen mit ausgewachsenen Vierbeinern auf den „Welpenschutz“ berufen. Dieser soll die Jungtiere vor Übergriffen älterer Artgenossen bewahren. Leider ist diese Annahme nicht korrekt – lesen Sie im Folgenden, was es mit dem sogenannten „Welpenschutz“ auf sich hat.

Behutsam trainieren: Welpen alleine lassen

Als soziale Tiere lieben Hunde die Gesellschaft ihres Rudels. Dennoch sollte jeder erwachsene Hund in der Lage sein, einige Stunden alleine zu bleiben. Dies sollten Sie bereits früh trainieren, denn ein ausgewachsener Hund, der nie alleine war, wird sich nur sehr schwer daran gewöhnen können.

Die Welpenschule

Manche Hundehalter sichern sich bereits vor dem Einzug ihres neuen Familienmitglieds einen Platz in der Welpenschule für sich und ihren neuen Vierbeiner. Im Folgenden geht es darum, was eine Welpenschule leisten kann und wie Sie eine gute finden, die zu Ihnen und Ihrem tierischen Gefährten passt.

Grundlagen der Welpen-Erziehung

Entdecken Sie auch unsere Welpen-Shop und Artikel über Welpen eingewöhnen: Grundaussttattung und Tipps. Je früher desto besser? Für die Hundeerziehung stimmt dieses Motto garantiert. Kleine Hunde sind extrem wissbegierig und stehen der Welt noch unvoreingenommen gegenüber. Dies lässt sich nutzen, um den Hunden spielerisch – aber auch konsequent – beizubringen, was von ihnen erwartet wird und welche Verhaltensweisen unerwünscht sind.

Ungehorsam bei Hunden

Wenn Hunde nicht hören wollen, ist dies nicht nur anstrengend, sondern mitunter auch ziemlich gefährlich. Einen triebgesteuerten Hund zu stoppen, der die Befehle seines Herrchens ignoriert, ist ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen. Doch warum verweigern manche Hunde den Gehorsam? Wie lassen sich Fehler in der Erziehung vermeiden und wie bringt man seinen Hund dazu, aufs Wort zu hören?
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