Hundeerziehung

Der Hund im Haus sieht seinen menschlichen Mitbewohner als einen guten Sozialpartner. Dadurch, dass sie domestiziert sind, haben Hunde erstaunlich gut gelernt, die Sprache ihrer Halter zu verstehen. Für die Halter hingegen kann es einiges an Übung, Intuition und Erfahrung erfordern, die kanine Kommunikation richtig zu deuten. Wenn das gelingt, macht es sowohl den Hund als auch den Halter glücklich. Mehr lesen

Hundeerziehung

Trüffelhunde

Ein Trüffelhund braucht eine gute Spürnase – nur so, kann er die edlen Pilze unter der Erde erschnüffeln und seinem Besitzer anzeigen. Doch was braucht ein Hund eigentlich noch, um ein guter Trüffelhund zu werden? Gibt es bevorzugte Trüffelhund-Rassen? Und wie läuft die Ausbildung zum Trüffelhund ab?

Welpenspielstunde: Spielerisch fürs Leben lernen

Ihr Welpe fühlt sich nach den ersten aufregenden Tagen bei Ihnen heimisch? Dann ist jetzt die beste Zeit, um mit Besuchen in einer Welpenspielgruppe (Welpenspielstunde) zu beginnen. Wir erklären Ihnen, warum das spielerische Lernen unter Aufsicht eines Hundetrainers wichtig ist, und wie sie eine gute Welpenspielgruppe finden.

Hundetrainer werden oder finden

Der junge Welpe soll von Anfang an das kleine Hunde-Einmaleins lernen? Der fünfjährige Terrier knurrt, wenn sein Halter ihn vom Sofa setzen möchte? Dann ab zum Hundetrainer! Für viele Hundefreunde ein Traumberuf. Wir erklären, wie die Ausbildung aussehen kann, und geben Tipps, um einen guten Hundetrainer zu finden!

Warum folgt mein Hund mir auf die Toilette?

So gern wir mit unserem Hund zusammen sind – manchmal wollen wir auch mal allein sein, besonders in so intimen Momenten wie dem Gang zur Toilette. Doch kaum versuchen wir die Tür hinter uns zu schließen, steckt der Hund schon die Schnauze dazwischen und möchte mitkommen. Warum Ihr Hund Sie sogar bis auf die Toilette verfolgt und mit welchen Tricks Sie ihm beibringen können, Ihre Privatsphäre zu respektieren, lesen Sie hier.

Hund hechelt in der Nacht: Tipps für ruhige Nächte

Hecheln gehört zum Hund genauso dazu wie Schwanz wedeln und ist normalerweise kein Grund zur Besorgnis. Doch was ist, wenn der Hund besonders nachts stark hechelt und dadurch kaum zur Ruhe findet? Lesen Sie, welche Ursachen hinter dem nächtlichen Hecheln stecken können und was Sie tun sollten, um Ihrem unruhigen Hund zu helfen.

Therapiehunde

Sie senken Blutdruck, bauen emotionalen Stress ab und fördern unser soziales Wohlbefinden: Hunde haben eine beachtlich positive Wirkung auf uns Menschen. Diese Tatsache wird immer häufiger in Therapien, wie etwa der Sprach- und Ergotherapie, der Physio- oder Psychotherapie, genutzt. Doch wie Therapiehunde eigentlich genau? Was müssen sie können und welche Hunde eignen sich für den Therapeuten-Job?

Arbeitshunde im Überblick : Auf vier Pfoten im Einsatz

Der Hund gilt als bester Freund des Menschen. Manche Hunde sind aber weitaus mehr als treue Begleiter an unserer Seite. Sie übernehmen wichtige Aufgaben und haben eine spezielle Ausbildung. Wir verraten Ihnen, wie Arbeitshunde uns unterstützen.

Dogwalker werden

In den USA ist Dogwalking längst ein Trend: Hundebesitzer, die nicht genügend Zeit haben, um ihren Vierbeiner angemessen zu bewegen, buchen einen Dogwalker, der für Geld mit dem Hund spazieren geht. Klingt nach leicht verdientem Geld? Weit gefehlt: Wer Dogwalker werden möchte, braucht nicht nur eine Leine und gute Schuhe, sondern viel Knowhow und Erfahrung in der Führung von Hundegruppen.

Antijagdtraining bei Hunden in 5 Schritten

Viele Hunderassen wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet, doch in unserem heutigen Alltag kann der angeborene Jagdtrieb schnell zu einem Problem werden. Wenn Ihr Hund hinter jedem Feldhasen oder jedem Vogel hinterherjagt und dabei alle Kommandos vergisst, kann das gefährliche Folgen haben. Doch lässt sich der Jagdtrieb eines Hundes abstellen? Wann ist es Zeit einzugreifen und wie funktioniert eigentlich ein Antijagdtraining?

Welpen beschäftigen

Ein Welpe ist in Ihrem Zuhause eingezogen? Herzlich willkommen, kleine Fellnase! Lassen Sie es jetzt am besten ruhig angehen. Denn die Umstellung auf eine neue Umgebung ist für den kleinen Vierbeiner bereits sehr aufregend – zu Beginn geht es erst einmal darum, Ihrem Welpen Sicherheit zu vermitteln. Doch spätestens nach einigen Tagen werden Sie feststellen, dass Ihr kleiner Mitbewohner frischen Tatendrang verspürt. Nun stellt sich die Frage: Wie am besten den Welpen beschäftigen? Eins ist sicher: Langweile werden Sie mit Ihrem Jungspund nicht haben!

Alles über die Begleithundeprüfung

In der Begleithundeprüfung wird die Alltagstauglichkeit Ihres Vierbeiners auf die Probe gestellt. Wie steht es um den Gehorsam Ihres Hundes? Und wie gelassen verhält er sich im Straßenverkehr? Die Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an vielen weiteren Prüfungen und Wettkämpfen. Hier erfahren Sie, wie die Prüfung abläuft und welche Voraussetzungen Sie und Ihr Hund für die Teilnahme erfüllen müssen.

Die 10 beliebtesten Hundetricks

Pfötchen heben, Männchen machen oder Leckerli in der Luft fangen? Mit diesen 10 Tricks werden Sie und Ihr Hund zum Star. Und das Beste: Die Hundetricks sorgen nicht nur für Begeisterung beim Publikum, sondern fordern Ihren Hund auch geistig und körperlich heraus. Gleichzeitig stärkt das gemeinsame Einüben der Tricks Ihre Hund-Mensch-Beziehung.

Dominanz bei Hunden: So bekommen Sie Ihren „Alpha-Hund“ in den Griff

Wenn Hunde nicht hören, sich aggressiv gegenüber Artgenossen verhalten, einen übertriebenen Schutztrieb zeigen und niemanden in der Nähe ihres Futters dulden, wird dieses Verhalten häufig mit Dominanz erklärt, die es zu unterbinden gilt. Doch was bedeutet Dominanz bei Hunden eigentlich? Sind nur Alpha-Tiere dominant und habe ich tatsächlich ein Dominanzproblem, wenn mein Hund ungehorsam ist?

Mein Hund hat Angst vor Feuerwerk

Ob zu Silvester, zum Nationalfeiertag oder einem anderen großen Ereignis: Das leuchtende Feuerwerk am Nachthimmel ist immer wieder faszinierend. Leider sehen das viele Hunde anders. Sie winseln, laufen ruhelos und zitternd durch die Gegend und werden zum reinsten Nervenbündel. Lesen Sie, wie Sie Ihren Hund auf das Feuerwerksspektakel vorbereiten und wie Sie beruhigend auf ihn einwirken.

Obedience Training für Ihren Hund

Die Bezeichnung “Obedience Training” leitet sich vom englischen Begriff für Gehorsam ab. Es gilt als die hohe Schule der Hundeerziehung und wird, wie auch Agility, in Hundeschulen angeboten. Ins Leben gerufen wurde es vom “American Kennel Club”, einem registrierten Verein für reinrassige Hunde-Stammbäume in den USA. Ursprünglich entstammt Obedience-Training dem Gebrauchshundesport (Polizei- und Personenschutz).

Kampfhunde-Rassen

Die Bezeichnung “Kampfhund” ist ein Oberbegriff für alle als gefährlich eingestuften Hunderassen. Manche Experten vertreten die Ansicht, der Begriff “Kampfhund” hätte per se diskriminierenden Charakter. Kein Hund würde zum Kampfhund geboren, sondern durch den Menschen dazu gemacht. Man könne demnach grundsätzlich auch einen Dackel zum Kampfhund “erziehen”. Allerdings wären die Folgen eines Bisses durch einen Dackel natürlich weniger verheerend als die durch Kampfhunde mit sehr ausgeprägten Kiefern.

Erwachsene Hunde erziehen

Je früher Hunde die wichtigsten Erziehungsgrundlagen lernen, desto weniger Probleme werden sie im späteren Zusammenleben mit dem Menschen bereiten. So viel steht fest. Doch was ist, wenn eine solche Grundausbildung im Welpenalter versäumt wurde? Kann man auch erwachsene Hunde erziehen? Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Erziehung Ihres erwachsenen Hundes beachten und welche sieben Übungen Sie mit ihm trainieren sollten.

Leinenführigkeit beim Welpen

Ein an der Leine ziehender Hund macht jeden entspannten Spaziergang zur Geduldsprobe. Noch problematischer wird das Ziehen, wenn der Vierbeiner einer großen und schweren Rasse angehört und körperlich kaum noch zu bändigen ist, weil er partout in eine andere Richtung möchte als der Zweibeiner. Schwierigkeiten bei der Leinenführigkeit haben ihren Ursprung bereits im Welpenalter. Doch mit Know-how und etwas Geduld können Sie hier die beste Basis für entspannte Leinenführigkeit legen.

Mein Welpe beißt – Was tun?

Wenn der Welpe beißt: Auch der niedlichste Welpe verfügt ab dem Alter von rund sechs Wochen über 28 Zähnchen, die er bereits wirkungsvoll zum Einsatz bringen kann. Zwar kann er mit den nadelspitzen Mini-Waffen nur unangenehm pieken und noch keine ernsthaften Verletzungen verursachen. Dennoch sollte jeder Hundebesitzer viel Wert darauf legen, dass sein Welpe eine Beißhemmung erlernt.

Welpenschutz: (k)ein Schutzschild für junge Hunde

Tapsige Pfoten, große Augen, fröhliches Toben: Welpen sind niedlich, keine Frage! Doch wickeln sie mit ihrem kindlichen Übermut auch spielend ältere Artgenossen um die Pfote? Und gibt es „Welpenschutz“ für junge Hunde? Hiervon scheinen zumindest zahlreiche Hundehalter auszugehen, die sich bei Begegnungen von jungen mit ausgewachsenen Vierbeinern auf den „Welpenschutz“ berufen. Dieser soll die Jungtiere vor Übergriffen älterer Artgenossen bewahren. Leider ist diese Annahme nicht korrekt – lesen Sie im Folgenden, was es mit dem sogenannten „Welpenschutz“ auf sich hat.

Welpen alleine lassen

Als soziale Tiere lieben Hunde die Gesellschaft ihres Rudels. Dennoch sollte jeder erwachsene Hund in der Lage sein, einige Stunden alleine zu bleiben. Dies sollten Sie bereits früh trainieren, denn ein ausgewachsener Hund, der nie alleine war, wird sich nur sehr schwer daran gewöhnen können. Bevor Sie Ihre Welpen alleine lassen, müssen Sie dies erst eine Zeit lang trainieren. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Die Welpenschule

Manche Hundehalter sichern sich bereits vor dem Einzug ihres neuen Familienmitglieds einen Platz in der Welpenschule für sich und ihren neuen Vierbeiner. Im Folgenden geht es darum, was eine Welpenschule leisten kann und wie Sie eine gute Schule finden, die zu Ihnen und Ihrem tierischen Gefährten passt.

Welpenerziehung

Je früher desto besser? Für die Welpenerziehung stimmt dieses Motto garantiert. Kleine Hunde sind extrem wissbegierig und stehen der Welt noch unvoreingenommen gegenüber. Dies lässt sich nutzen, um den Hunden spielerisch – aber auch konsequent – beizubringen, was von ihnen erwartet wird und welche Verhaltensweisen unerwünscht sind.

Ungehorsam bei Hunden

Mein Hund hört nicht: Dies ist nicht nur anstrengend, sondern mitunter auch ziemlich gefährlich. Einen triebgesteuerten Hund zu stoppen, der die Befehle seines Herrchens ignoriert, ist ein ziemlich aussichtsloses Unterfangen. Doch warum verweigern manche Hunde den Gehorsam? Wie lassen sich Fehler in der Erziehung vermeiden und wie bringt man seinen Hund dazu, aufs Wort zu hören?

„Hilfe, mein Hund zerstört alles!“

Schuhe, Kabel, Telefone, Filzstifte, Sofas, Teppiche oder Mülleimer – vor der Zerstörungswut einiger Hunde scheint nichts sicher zu sein. Innerhalb kürzester Zeit können die wilden Vierbeiner die Wohnung mitsamt Mobiliar auf den Kopf stellen. Doch warum zerstören manche Hunde und wie lässt sich dieses Verhalten abgewöhnen? Der Schreck der Hundebesitzer ist groß, wenn Sie das erste Mal nach Hause kommen und ihr Wohnzimmer wie ein Schlachtfeld aussieht. Wenn sich die erste Wut gelegt hat, die Wohnung wieder halbwegs aufgeräumt ist, stellen sich die meisten die Frage: War das ein einmaliger Ausraster? Was mache ich, wenn so etwas noch einmal passiert? Sicher ist, nach so einem Erlebnis werden Sie das nächste Mal nicht so leichtfüßig Ihre Wohnung verlassen. Spätestens wenn ihr Hund wertvolle Dinge kaputt beißt oder zum Tierarzt muss, weil er einen großen harten Gegenstand verschluckt hat, wissen alle Hundebesitzer, dass nun ihr Handeln gefragt ist. Doch was lässt sich gegen ein solches zerstörerisches Verhalten unternehmen?

Wie kann ich meinem Hund das Bellen abgewöhnen?

„Hunde, die bellen, beißen nicht!“ Das Sprichwort mag tröstlich klingen, doch ständig bellende Hunde strapazieren nicht nur Ihre Nerven, sondern auch die Ihrer Nachbarn. Aber warum bellen Hunde eigentlich? Und wie kann ich meinem Hund das Bellen abgewöhnen?

Aggressiver Hund: Erziehungstipps

Wenn der Hund knurrt und bellt, die Zähne fletscht oder sogar beißt: Ein aggressiver Hund kann das Zusammenleben zwischen Hund und Menschen auf eine harte Probe stellen. Doch warum werden manche Hunde aggressiv und andere nicht? Und was kann man tun, um aggressives Verhalten zu verhindern?

Ängstlicher Hund – Was tun?

Wie bei uns Menschen gibt es auch unter Hunden mutige Draufgänger oder eher ängstliche Gesellen, die sich nur mit großer Vorsicht an Neues wagen. Problematisch wird es, wenn ein Hund in Alltagssituationen große Angst zeigt oder überreagiert: Ein lautes Geräusch, eine Treppe oder bestimmte Personen bringen den Vierbeiner unverhältnismäßig aus der Fassung. Ein übermäßig ängstlicher Hund macht nicht nur das tägliche Leben kompliziert, sondern bedeutet auch eine große Belastung für Ihren Vierbeiner. Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihrem kleinen Angsthasen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können.

Hund oder Welpen stubenrein bekommen

Stubenreinheit bedeutet kurz gesagt, dass sich der Hund nur im Freien löst und ankündigt, wenn er raus muss. Wenn es um „Unsauberkeit“ bei Hunden geht, unterscheiden wir zwischen Welpen und eigentlich stubenreinen Vierbeinern, die plötzlich wieder unsauber werden. Ob junger oder alter Hund, großes oder kleines Geschäft – in jedem Fall gilt: Bewahren Sie die Ruhe, denn eine „optimale Lösung“ erfordert manchmal etwas Geduld. Tipp: Reinigen Sie die verunreinigten Stellen mit einem speziellen Reiniger aus dem Heimtierbedarf, denn die Spürnasen riechen weitaus besser als wir Menschen und würden ihre „Stammstelle“ sonst schnell wieder als geeigneten Lösungsplatz betrachten. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Hunde und Welpen stubenrein bekommen.

Leinen los: Tipps für entspannte Ausflüge

Eine interessante Fährte oder der Anblick eines Eichhörnchens – es gibt viele Anreize für Ihren Hund, beim gemeinsamen Gassi-Gang eigenständig auf Erkundungstour zu gehen. Sollte Ihr Vierbeiner hierzu neigen, können Ihnen folgende Tipps helfen.

Mein Hund beißt – Was tun?

Ein Hund, der gegenüber anderen Vierbeinern oder sogar Menschen aggressives Verhalten zeigt, ist ein hohes Risiko – insbesondere dann, wenn er bereits schnappt oder andere Hunde oder gar einen Menschen gebissen hat. Wir zeigen was Sie tun können, wenn Ihr Hund beißt. Doch vorweg sei gesagt: Jeder Hund ist anders bezüglich Charakter und Vorgeschichte, darum gibt es keine Patentlösung für alle Fälle.

Jagdverhalten beim Hund

Der Hund als Beutegreifer und Soziallebewesen folgt innerhalb eines intakten Rudels primär seinem Bedürfnis nach Nahrung, genauer: dem Bedürfnis nach Jagd. Die Jagdverhalten beim Hund an sich ist unentbehrlich und entwicklungsgeschichtlich nicht mehr aus dem Verhaltensrepertoire eines Hundes wegzudenken. Sie ist deutlich von einem einfachen Bedürfnis nach Nahrung zu unterscheiden. Der Jagdinstinkt sichert durch die individuell erkannte Wichtigkeit dem Rudel den sozialen und kommunikativen Zusammenhalt und ist damit die Basis jeglichen Zusammenlebens.

Clickertraining für Hunde

Waren Sie in Ihrer Kindheit auch fasziniert von so genannten Knallfröschen? Der Clicker ist ein ganz ähnliches Gerät, das Wirkungsprinzip gleich: Drückt man auf den Clicker, gibt dieser ein leises Knack-Geräusch von sich. Das Clickertraining kann bei Hunden viel erreichen.

Erziehungshalsband

Wenn die Erziehung von dickköpfigen, temperamentvollen oder dominanten Hunden misslingt, greifen manche Tierbesitzer zum Erziehungshalsband für Hunde. Doch haben diese Hilfsmittel auf die Hundeerziehung wirklich eine positive Auswirkung?

Hundeschule : der richtige Weg zur guten Erziehung

Ihr Hund soll etwas lernen? Das müssen und wollen die meisten Hunde auch, nur auf die richtige Lernmethode kommt es dabei an. Der hundegerechte Umgang ist der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben zwischen Mensch und Tier.

Hundepsychologie

Die Zauberformel in der Hundepsychologie heißt: Lernen Sie das Hundeverhalten zu verstehen und arbeiten Sie an sich selbst!

Darf man seinen Hund küssen?

Viele Tierbesitzer küssen ihre Hunde und Katzen und man kann eigentlich nur hoffen, dass sie sich und ihnen die Zähne geputzt haben! Aber Spaß beiseite - das Schmusen und Kuscheln mit Tieren kann in bestimmten Fällen nicht nur unhygienisch, sondern auch gefährlich sein. Ob Sie Ihren Hund küssen dürfen, erfahren Sie hier.

Sozialisation des Welpen

Der Hund ist von Natur aus ein Rudeltier. Mit anderen Worten: Eine hierarchische Struktur innerhalb des Familienbundes ist ein absolutes Muss. Klare Regeln, die befolgt werden sollten, sind aufzustellen. Dabei ist bei der Befehlsgabe weniger auf Lautstärke zu achten, als auf den Klang der Stimme. Auch sollten kurze prägnante Hörzeichen mit klaren Handzeichen gekoppelt werden. Verwenden Sie dabei immer dieselbe Wort- und Handzeichenkombination. Das alles bedeutet für Sie als neuen Hundebesitzer, Autorität walten zu lassen, auch dann, wenn es Ihnen manchmal widerstrebt.

Wie konditioniere ich meinen Hund, zu mir zu kommen?

Es gilt, den Hund bereits im Alter von knapp vier Wochen systematisch dahingehend zu konditionieren, dass er auf einen Pfiff oder ein bestimmtes Wort hin zu Ihnen kommt. Wichtig ist dabei, dass der Welpe den Pfiff zweifelsfrei mit dem Erhalt von Futter in Verbindung bringt.

Mit ungefähr vier Wochen bekommen die kleinen kaninen Kumpel des Menschen ihre erste feste Mahlzeit. Diese haben für sie vor allem zu Beginn ihres Hundelebens – aber auch später noch – einen hohen Stellenwert. Der Züchter ruft die Hundejungen dann zunächst in unmittelbarer Nähe des Futternapfes zu sich, weil die Kleinen in dem Alter noch nicht ohne Weiteres orten können, von wo ein Ruf erfolgt.

Widmen sich die Hundekinder nun ausgiebig ihrer Mahlzeit, so pfeift der Züchter kurz zweimal hintereinander, um die Kleinen zu sich zu rufen. Das ist, wenn man alles richtig macht, das ganze Hundeleben lang das Signal, zu Ihnen bzw. zu seinem künftigen Halter zu kommen. Das zu verinnerlichen ist ausgesprochen wichtig, um sicherzustellen, dass der Hund ein Leben lang gut gehorcht.

Gehorcht der Hund schlecht, so kann das die Nervenstärke des Halters – und auch die seiner Nachbarn – unter Umständen ganz schön herausfordern. Auch ist es vor allem sehr im Sinne des Hundes, wenn er zuverlässig auf das Komm-Signal reagiert. Es ist also eine klassische Win-Win-Situation.

Wie kann ich positives Verhalten bestärken und negatives abschwächen?

Hundewelpen kennen es bereits von ihrer Mutter, dass sie verwarnt werden, wenn sie ihr oder den Geschwistern gegenüber ein unerwünschtes Verhalten zeigen. Die Mutter versucht dann zunächst, durch leichtes Knurren zum Ausdruck zu bringen, dass das Hundekind sein in dem Moment gezeigtes Verhalten einstellen soll.

Wenn die Vorwarnung durch die Hundemutter noch keine Wirkung gezeigt haben sollte, wird sie ihrer Warnung im nächsten Schritt Nachdruck verleihen, indem sie ihrem Kleinen einen mehr oder weniger angedeuteten Stoß mit der Schnauze verpasst.

Nach einiger Zeit brauchen Sie den Hund nicht mehr extrinsisch zu motivieren, sein erwünschtes Verhalten also nicht mehr durch Belohnung verstärken. Das gilt, sobald der Hund es wirklich verinnerlicht hat.

Ähnlich wie ein Pferd spürt auch der Hund feinste Nuancen Ihrer Gemütslage. Unter anderem gelingt ihm das über den Tonfall Ihrer Stimme. Aber auch über die gesamte Art Ihrer Präsenz erkennt Ihr kaniner Kumpel, ob Sie sicher und souverän sind oder gestresst, irritiert und nervös. Das Problem oder auch das Gute daran – je nach Perspektive – ist: Er nimmt Sie nur dann ernst und tut, was Sie wollen, wenn Sie sich Ihrer sicher sind.

Der Clicker hat einen Aspekt, der sowohl als Vor- als auch als Nachteil betrachten werden kann: Er ist emotionslos. Wenn Sie nicht gut drauf sind, können Sie den Clicker in der Hundeerziehung einsetzen. Oder aber Sie finden zurück zu Ihrer inneren Mitte, weil so auch Ihr Hund positiv auf Sie reagiert und die Erziehung Erfolg zeigt.

Beim Clicker ist noch zu beachten, dass der Hund über das Geräusch erschrecken könnte, wenn er es noch nicht gewöhnt ist. Dann sollten sie den Clicker aus etwas Entfernung zum sensiblen Hundeohr anwenden.

Was kann ich zum Erfolg der Hundeerziehung beitragen?

Ähnlich wie es für den Umgang mit Pferden empfohlen wird, könnte man Menschen auch beim Handling von Hunden dazu raten, sich erst einmal selbst zu zentrieren, wenn sie den Kontakt zu einem Hund aufnehmen wollen. Zwar kann der Hund Sie gewissermaßen trösten, wenn er eine schlechte Stimmungslage bei Ihnen wahrnimmt.

Gehorchen allerdings wird der Hund immer dann, wenn Sie mit sich im Einklang sind und entsprechend klare Signale senden. Stets sollten Sie deshalb im Umgang mit dem Hund Sicherheit und Souveränität ausstrahlen.

Im Bewusstsein der Tatsache, dass Hunde unter anderem viel über die Stimme des Menschen wahrnehmen, sollten wir uns aneignen, diese im Umgang mit dem Hund gezielt einzusetzen. Dabei bedarf es nicht vieler Worte, ganz im Gegenteil. Es gilt vielmehr, klar und unmissverständlich mit unserem kaninen Kumpel zu kommunizieren.

Weil der Hund ein sensibleres Hörorgan hat als wir Menschen, brauchen Sie in der Hundeerziehung nicht laut zu werden. Vielmehr geht es um die Klarheit der Signale, die Sie stimmlich und inhaltlich aussenden.

Um ein erfolgreiches Training anstreben zu können, müssen allerdings erst einige andere Aspekte erfüllt sein. Ist das nicht der Fall, so kann dies dem Gelingen der Hundeerziehung im Weg stehen.

Welche Auswirkungen hat das Futter auf das Verhalten des Hundes?

Einen großen Anteil auf das Verhalten des Hundes hat das Futter. Manche Hunde weisen ernährungsseitig eine Mangelsituation auf, die sich negativ auf das Verhalten auswirkt. In dem Fall wäre erst die Ernährung zu korrigieren, bevor die Hundeerziehung Erfolg zeigen kann.

Allerdings kann bezüglich der Ernährung auch das Gegenteil eines Mangels bestehen, insofern, als dass der Hund zu proteinreich ernährt wird und dann einen Überschuss an Energie aufweist, die er unter Umständen über Verhalten zu kanalisieren versucht.

Auch gibt es den Fall, dass der Hund scheinbar aggressiv darauf reagiert, angefasst zu werden. Da sollte zunächst ein Tierarzt untersuchen, ob der Hund Schmerzen hat, die zu diesem Verhalten führen. Erst wenn diese therapiert werden, wird der Hund wieder ein angemessenes Verhalten zeigen – und erst dann wird eine Hundeerziehung überhaupt möglich sein.