Hundeerziehung

Der Hund im Haus sieht seinen menschlichen Mitbewohner als einen guten Sozialpartner. Dadurch, dass sie domestiziert sind, haben Hunde erstaunlich gut gelernt, die Sprache ihrer Halter zu verstehen. Für die Halter hingegen kann es einiges an Übung, Intuition und Erfahrung erfordern, die kanine Kommunikation richtig zu deuten. Wenn das gelingt, macht es sowohl den Hund als auch den Halter glücklich. Mehr lesen

Hundeerziehung

Dogwalker werden

In den USA ist Dogwalking längst ein Trend: Hundebesitzer, die nicht genügend Zeit haben, um ihren Vierbeiner angemessen zu bewegen, buchen einen Dogwalker, der für Geld mit dem Hund spazieren geht. Klingt nach leicht verdientem Geld? Weit gefehlt: Wer Dogwalker werden möchte, braucht nicht nur eine Leine und gute Schuhe, sondern viel Knowhow und Erfahrung in der Führung von Hundegruppen.

Antijagdtraining bei Hunden in 5 Schritten

Viele Hunderassen wurden ursprünglich für die Jagd gezüchtet, doch in unserem heutigen Alltag kann der angeborene Jagdtrieb schnell zu einem Problem werden. Wenn Ihr Hund hinter jedem Feldhasen oder jedem Vogel hinterherjagt und dabei alle Kommandos vergisst, kann das gefährliche Folgen haben. Doch lässt sich der Jagdtrieb eines Hundes abstellen? Wann ist es Zeit einzugreifen und wie funktioniert eigentlich ein Antijagdtraining?

Welpen beschäftigen

Ein Welpe ist in Ihrem Zuhause eingezogen? Herzlich willkommen, kleine Fellnase! Lassen Sie es jetzt am besten ruhig angehen. Denn die Umstellung auf eine neue Umgebung ist für den kleinen Vierbeiner bereits sehr aufregend – zu Beginn geht es erst einmal darum, Ihrem Welpen Sicherheit zu vermitteln. Doch spätestens nach einigen Tagen werden Sie feststellen, dass Ihr kleiner Mitbewohner frischen Tatendrang verspürt. Nun stellt sich die Frage: Wie am besten den Welpen beschäftigen? Eins ist sicher: Langweile werden Sie mit Ihrem Jungspund nicht haben!

Alles über die Begleithundeprüfung

In der Begleithundeprüfung wird die Alltagstauglichkeit Ihres Vierbeiners auf die Probe gestellt. Wie steht es um den Gehorsam Ihres Hundes? Und wie gelassen verhält er sich im Straßenverkehr? Die Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an vielen weiteren Prüfungen und Wettkämpfen. Hier erfahren Sie, wie die Prüfung abläuft und welche Voraussetzungen Sie und Ihr Hund für die Teilnahme erfüllen müssen.

Die 10 beliebtesten Hundetricks

Pfötchen heben, Männchen machen oder Leckerli in der Luft fangen? Mit diesen 10 Tricks werden Sie und Ihr Hund zum Star. Und das Beste: Die Hundetricks sorgen nicht nur für Begeisterung beim Publikum, sondern fordern Ihren Hund auch geistig und körperlich heraus. Gleichzeitig stärkt das gemeinsame Einüben der Tricks Ihre Hund-Mensch-Beziehung.

Dominanz bei Hunden: So bekommen Sie Ihren „Alpha-Hund“ in den Griff

Wenn Hunde nicht hören, sich aggressiv gegenüber Artgenossen verhalten, einen übertriebenen Schutztrieb zeigen und niemanden in der Nähe ihres Futters dulden, wird dieses Verhalten häufig mit Dominanz erklärt, die es zu unterbinden gilt. Doch was bedeutet Dominanz bei Hunden eigentlich? Sind nur Alpha-Tiere dominant und habe ich tatsächlich ein Dominanzproblem, wenn mein Hund ungehorsam ist?

Mein Hund hat Angst vor Feuerwerk

Ob zu Silvester, zum Nationalfeiertag oder einem anderen großen Ereignis: Das leuchtende Feuerwerk am Nachthimmel ist immer wieder faszinierend. Leider sehen das viele Hunde anders. Sie winseln, laufen ruhelos und zitternd durch die Gegend und werden zum reinsten Nervenbündel. Lesen Sie, wie Sie Ihren Hund auf das Feuerwerksspektakel vorbereiten und wie Sie beruhigend auf ihn einwirken.

Obedience Training für Ihren Hund

Die Bezeichnung “Obedience Training” leitet sich vom englischen Begriff für Gehorsam ab. Es gilt als die hohe Schule der Hundeerziehung und wird, wie auch Agility, in Hundeschulen angeboten. Ins Leben gerufen wurde es vom “American Kennel Club”, einem registrierten Verein für reinrassige Hunde-Stammbäume in den USA. Ursprünglich entstammt Obedience-Training dem Gebrauchshundesport (Polizei- und Personenschutz).

Kampfhunde-Rassen

Die Bezeichnung “Kampfhund” ist ein Oberbegriff für alle als gefährlich eingestuften Hunderassen. Manche Experten vertreten die Ansicht, der Begriff “Kampfhund” hätte per se diskriminierenden Charakter. Kein Hund würde zum Kampfhund geboren, sondern durch den Menschen dazu gemacht. Man könne demnach grundsätzlich auch einen Dackel zum Kampfhund “erziehen”. Allerdings wären die Folgen eines Bisses durch einen Dackel natürlich weniger verheerend als die durch Kampfhunde mit sehr ausgeprägten Kiefern.

Erwachsene Hunde erziehen

Je früher Hunde die wichtigsten Erziehungsgrundlagen lernen, desto weniger Probleme werden sie im späteren Zusammenleben mit dem Menschen bereiten. So viel steht fest. Doch was ist, wenn eine solche Grundausbildung im Welpenalter versäumt wurde? Kann man auch erwachsene Hunde erziehen? Wir zeigen Ihnen, was Sie bei der Erziehung Ihres erwachsenen Hundes beachten und welche sieben Übungen Sie mit ihm trainieren sollten.
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Die Goldfisch Haltung gilt als einfach und unkompliziert, dennoch ist das typische Goldfischglas kein geeigneter Lebensraum für die kleinen, attraktiven Tiere. Was Sie bei der Haltung von Goldfischen beachten sollten und welche Pflege die stillen Begleiter benötigen, erfahren Sie hier.
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Schmetterlingsbuntbarsch

In warmen Seen Venezuelas und Kolumbiens leben die Schmetterlingsbuntbarsche im klaren Wasser in Ufernähe. Die bunten Gesellen mit dem typischen schwarzen Streifen schillern in allen Regenbogenfarben und sind ein gern gesehener Gast im Süßwasseraquarium. Mit etwas Erfahrung und sorgfältiger Pflege sind die geselligen Tiere eine wunderschöne Bereicherung für die heimische Unterwasserwelt im Wohnzimmer. Unter Aquarienfreunden auch kurz als „Rami“ bezeichnet, gehört der Schmetterlingsbuntbarsch zu den Klassikern unter den Süßwasserfischen.
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Dogwalker werden

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Wie konditioniere ich meinen Hund, zu mir zu kommen?

Es gilt, den Hund bereits im Alter von knapp vier Wochen systematisch dahingehend zu konditionieren, dass er auf einen Pfiff oder ein bestimmtes Wort hin zu Ihnen kommt. Wichtig ist dabei, dass der Welpe den Pfiff zweifelsfrei mit dem Erhalt von Futter in Verbindung bringt.

Mit ungefähr vier Wochen bekommen die kleinen kaninen Kumpel des Menschen ihre erste feste Mahlzeit. Diese haben für sie vor allem zu Beginn ihres Hundelebens – aber auch später noch – einen hohen Stellenwert. Der Züchter ruft die Hundejungen dann zunächst in unmittelbarer Nähe des Futternapfes zu sich, weil die Kleinen in dem Alter noch nicht ohne Weiteres orten können, von wo ein Ruf erfolgt.

Widmen sich die Hundekinder nun ausgiebig ihrer Mahlzeit, so pfeift der Züchter kurz zweimal hintereinander, um die Kleinen zu sich zu rufen. Das ist, wenn man alles richtig macht, das ganze Hundeleben lang das Signal, zu Ihnen bzw. zu seinem künftigen Halter zu kommen. Das zu verinnerlichen ist ausgesprochen wichtig, um sicherzustellen, dass der Hund ein Leben lang gut gehorcht.

Gehorcht der Hund schlecht, so kann das die Nervenstärke des Halters – und auch die seiner Nachbarn – unter Umständen ganz schön herausfordern. Auch ist es vor allem sehr im Sinne des Hundes, wenn er zuverlässig auf das Komm-Signal reagiert. Es ist also eine klassische Win-Win-Situation.

Wie kann ich positives Verhalten bestärken und negatives abschwächen?

Hundewelpen kennen es bereits von ihrer Mutter, dass sie verwarnt werden, wenn sie ihr oder den Geschwistern gegenüber ein unerwünschtes Verhalten zeigen. Die Mutter versucht dann zunächst, durch leichtes Knurren zum Ausdruck zu bringen, dass das Hundekind sein in dem Moment gezeigtes Verhalten einstellen soll.

Wenn die Vorwarnung durch die Hundemutter noch keine Wirkung gezeigt haben sollte, wird sie ihrer Warnung im nächsten Schritt Nachdruck verleihen, indem sie ihrem Kleinen einen mehr oder weniger angedeuteten Stoß mit der Schnauze verpasst.

Nach einiger Zeit brauchen Sie den Hund nicht mehr extrinsisch zu motivieren, sein erwünschtes Verhalten also nicht mehr durch Belohnung verstärken. Das gilt, sobald der Hund es wirklich verinnerlicht hat.

Ähnlich wie ein Pferd spürt auch der Hund feinste Nuancen Ihrer Gemütslage. Unter anderem gelingt ihm das über den Tonfall Ihrer Stimme. Aber auch über die gesamte Art Ihrer Präsenz erkennt Ihr kaniner Kumpel, ob Sie sicher und souverän sind oder gestresst, irritiert und nervös. Das Problem oder auch das Gute daran – je nach Perspektive – ist: Er nimmt Sie nur dann ernst und tut, was Sie wollen, wenn Sie sich Ihrer sicher sind.

Der Clicker hat einen Aspekt, der sowohl als Vor- als auch als Nachteil betrachten werden kann: Er ist emotionslos. Wenn Sie nicht gut drauf sind, können Sie den Clicker in der Hundeerziehung einsetzen. Oder aber Sie finden zurück zu Ihrer inneren Mitte, weil so auch Ihr Hund positiv auf Sie reagiert und die Erziehung Erfolg zeigt.

Beim Clicker ist noch zu beachten, dass der Hund über das Geräusch erschrecken könnte, wenn er es noch nicht gewöhnt ist. Dann sollten sie den Clicker aus etwas Entfernung zum sensiblen Hundeohr anwenden.

Was kann ich zum Erfolg der Hundeerziehung beitragen?

Ähnlich wie es für den Umgang mit Pferden empfohlen wird, könnte man Menschen auch beim Handling von Hunden dazu raten, sich erst einmal selbst zu zentrieren, wenn sie den Kontakt zu einem Hund aufnehmen wollen. Zwar kann der Hund Sie gewissermaßen trösten, wenn er eine schlechte Stimmungslage bei Ihnen wahrnimmt.

Gehorchen allerdings wird der Hund immer dann, wenn Sie mit sich im Einklang sind und entsprechend klare Signale senden. Stets sollten Sie deshalb im Umgang mit dem Hund Sicherheit und Souveränität ausstrahlen.

Im Bewusstsein der Tatsache, dass Hunde unter anderem viel über die Stimme des Menschen wahrnehmen, sollten wir uns aneignen, diese im Umgang mit dem Hund gezielt einzusetzen. Dabei bedarf es nicht vieler Worte, ganz im Gegenteil. Es gilt vielmehr, klar und unmissverständlich mit unserem kaninen Kumpel zu kommunizieren.

Weil der Hund ein sensibleres Hörorgan hat als wir Menschen, brauchen Sie in der Hundeerziehung nicht laut zu werden. Vielmehr geht es um die Klarheit der Signale, die Sie stimmlich und inhaltlich aussenden.

Um ein erfolgreiches Training anstreben zu können, müssen allerdings erst einige andere Aspekte erfüllt sein. Ist das nicht der Fall, so kann dies dem Gelingen der Hundeerziehung im Weg stehen.

Welche Auswirkungen hat das Futter auf das Verhalten des Hundes?

Einen großen Anteil auf das Verhalten des Hundes hat das Futter. Manche Hunde weisen ernährungsseitig eine Mangelsituation auf, die sich negativ auf das Verhalten auswirkt. In dem Fall wäre erst die Ernährung zu korrigieren, bevor die Hundeerziehung Erfolg zeigen kann.

Allerdings kann bezüglich der Ernährung auch das Gegenteil eines Mangels bestehen, insofern, als dass der Hund zu proteinreich ernährt wird und dann einen Überschuss an Energie aufweist, die er unter Umständen über Verhalten zu kanalisieren versucht.

Auch gibt es den Fall, dass der Hund scheinbar aggressiv darauf reagiert, angefasst zu werden. Da sollte zunächst ein Tierarzt untersuchen, ob der Hund Schmerzen hat, die zu diesem Verhalten führen. Erst wenn diese therapiert werden, wird der Hund wieder ein angemessenes Verhalten zeigen – und erst dann wird eine Hundeerziehung überhaupt möglich sein.