Hundegesundheit und Pflege

Wir lieben unsere Hunde. Deshalb ist es uns natürlich wichtig, dass sich unsere kaninen Kumpels optimaler Gesundheit erfreuen. Denn nur in einem gesunden Zustand können sie das Leben und die gemeinsame Zeit mit uns wirklich genießen. Mehr lesen

Hundegesundheit und Pflege

Der Pinien-Prozessionsspinner: Gefahr für Hund und Mensch

Der Pinien-Prozessionsspinner ist ein Schmetterling, der zur Familie der Zahnspinner gehört. Es handelt sich jedoch nicht um die bunten allseits beliebten Schmetterlinge, sondern um einen Nachtfalter. Die Pinien-Prozessionsspinner sind ein wenig größer als ihre verwandten Arten, den Kiefern- und Eichenprozessionsspinnern. In Deutschland sind vor allem Eichen-Prozessionsspinner anzutreffen, wobei der Kontakt mit beiden Arten gleichermaßen gefährlich ist und dieselben Symptome hervorrufen kann. Pinien-Prozessionsspinner besiedeln den gesamten Mittelmeerraum, wobei einige Exemplare mittlerweile auch in der Schweiz zu finden sind. In Südeuropa sind die Pinien-Prozessionsspinner zu einer regelrechten Plage geworden. Seien Sie also aufmerksam, wenn Sie mit Ihrem Hund in südliche Regionen reisen, denn es besteht Lebensgefahr.

Mein Hund erbricht

Jeder Hundebesitzer hat es sicher schon einmal beobachtet und war erschrocken: sein Hund erbricht sich plötzlich. Doch nicht jede Form des Erbrechens ist besorgniserregend. Erbrechen beim Hund, auch als „Vomitus“ bezeichnet, tritt häufig auf und kann viele verschiedene Ursachen haben. Einmaliges Auftreten ist in den meisten Fälle harmlos, kommt es jedoch häufiger vor oder ist das Allgemeinbefinden des Hundes dabei reduziert, ist ein Besuch beim Tierarzt unausweichlich.

Erkältung beim Hund

Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Vor einer Erkältung, vorzugsweise im Herbst oder Winter, ist selbst ein Hund nicht gefeit. Wie beim Mensch auch, kann vor allem zu diesen Jahreszeiten bei nasskaltem Wetter eine Erkältung beim Hund auftreten. Sogar die Symptome ähneln sich bei Hund und Mensch.

Zahnstein beim Hund

Ein gesundes und gepflegtes Gebiss hat auch für Hunde große Bedeutung für deren Wohlergehen und ihre Gesundheit. Daher ist es als Hundehalter wichtig, auf eine gute Maulhygiene bei ihren Lieblingen zu achten. Bereits harmlos scheinender Zahnbelag kann den Weg für Zahnstein und schwere Zahnerkrankungen bereiten. Besonders Hunde kleiner Rassen neigen zu starkem Zahnstein.

Unterkühlung beim Hund

Schnee, Kälte, ein beißender Wind und eine durchdringende Nässe: Der Winter ist für Mensch und Tier eine Herausforderung. Während wir uns mit Mütze, Schal und dicken Handschuhen vermummen, bleibt den Hunden ihr wärmendes Fell. Doch reicht dieses wirklich aus oder können auch Hunde frieren? Woran erkenne ich, dass es meinem Hund zu kalt ist und wie kann ich eine Unterkühlung beim Hund verhindern?

Husten beim Hund

Husten beim Hund ist ähnlich wie beim Mensch keine eigenständige Krankheit, sondern stellt ein Symptom für eine Erkrankung des Atmungsapparats oder anderer Organe dar. Husten kann außerdem ein Reflex sein, um den Körper vor verschiedenen Stoffen zu schützen, wie beispielsweise vor Fremdkörpern oder reizenden Substanzen. Manchmal kann Husten mit Versuchen zu Erbrechen oder Regurgitieren, Rückwärtsniesen, Würgen und intensivem Hecheln verwechselt werden. Beim Husten unterscheidet man zwischen Reizhusten ohne Auswurf (unproduktiver Husten) von feuchtem Husten mit Auswurf (produktiver Husten). Beide Arten können akut oder chronisch auftreten.

Verstopfung (Konstipation) beim Hund

Bei einer Verstopfung, die medizinisch „Konstipation“ oder „Obstipation“ heißt, hat der Hund Probleme beim Kotabsatz. Er setzt seltener oder gar keinen Kot ab, da dieser im Dickdarmbereich angestaut ist. Dem Tierhalter fällt meist auf, dass der Hund versucht Kot abzusetzen, jedoch keinen Erfolg hat und oft Schmerzen dabei zeigt. Eine Verstopfung kann akut, das bedeutet nur kurzzeitig, oder chronisch, das heißt über einen längeren Zeitraum, auftreten. Die akute Verstopfung ist in den meisten Fällen weniger schlimm als eine chronische Verstopfung, sie ist einfacher zu behandeln und verursacht seltener Komplikationen. Im Gegensatz dazu sollte bei einer chronischen Konstipation frühzeitig eine Diagnose gestellt und eine Behandlung gestartet werden, um weitere Symptome und mögliche Folgen zu vermeiden.

Arthrose beim Hund

Die Arthrose ist eine weit verbreitete und sehr häufig auftretende Erkrankung bei Mensch und Tier. Es handelt sich um eine degenerative, chronische Gelenkveränderung, die mit Schmerzen und  fortschreitender Einschränkung der Bewegungsfähigkeit des betroffenen Gelenks einhergeht. Die Arthrose ist weder entzündlicher noch infektiöser Natur. Sie ist eine Folge von dauerhaftem Abbau des Gelenkknorpels über das übliche Maß hinaus.

Hüftgelenksdysplasie beim Hund

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) beim Hund ist eine genetisch bedingte Störung der Gelenkentwicklung. Äußere Einflüsse wie Umweltfaktoren, Haltung und Ernährung können zusätzlich eine negative Wirkung auf die Entwicklung der Gelenke haben.

Borreliose beim Hund

Die Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit, die weltweit vorkommt. Der Name „Lyme-Krankheit“ oder „Lyme-Borreliose“ ist auf den amerikanischen Ort Lyme zurückzuführen, in dem die Krankheit im Jahr 1975 erstmals beim Menschen beschrieben wurde. Sie ist die am häufigsten diagnostizierte und durch Zecken übertragene Krankheit beim Menschen. Auch beim Hund treten häufig Infektionen durch Borrelien auf, jedoch erkranken sie selten daran.

Pankreatitis beim Hund

Eine Pankreatitis beim Hund (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ist eine entzündliche Erkrankung des Pankreas (Bauchspeicheldrüse), die akut oder chronisch verlaufen kann. Sowohl die akute als auch die chronische Form können sich durch einen milden oder einen schweren Verlauf äußern. Die milde Verlaufsform geht meist mit nur geringgradigen lokalen Störungen einher, während ein schwerer Verlauf starke Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse und anderen Organen nach sich ziehen kann. Eine akute Entzündung des Pankreas verläuft meist schwer wohingegen eine chronische Pankreatitis häufig mild ist mit einer besseren Prognose. Die Bauchspeicheldrüse ist ein Organ, das Verdauungsenzyme produziert, speichert und freisetzt. Dies birgt allerdings auch die Gefahr, dass sich das Organ selbst verdaut, was eine schwere Entzündung nach sich ziehen kann, eine Pankreatitis.

Kreuzbandriss beim Hund

Der Riss des vorderen Kreuzbands zählt zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen beim Hund. Dabei sind Kreuzbandrisse durch Unfälle eher seltener, meist leiden Hunde an einer langsam fortschreitenden Degeneration mit daraus folgender Ruptur des vorderen Kreuzbands.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis) beim Hund

Eine Bindehautentzündung oder Konjunktivitis gehört zu den häufigsten Krankheitserscheinungen, die am Auge beim Hund auftreten. Selten kommt sie als eigenständige Erkrankung, sondern häufiger als Folgeerscheinung einer anderen Erkrankung.

Blasenentzündung (Zystitis) beim Hund

Die Blasenentzündung des Hundes (Zystitis) tritt meist in Verbindung mit einer Entzündung der Harnröhre auf, so dass sie nicht isoliert zu betrachten ist. Harnröhre und Blase werden zusammen als „untere Harnwege“ bezeichnet.

Allergien beim Hund

Wenn ein Hund sich häufig kratzt, denkt man oft zuerst an Parasiten als Ursache. Aber es gibt darüber hinaus weitere Gründe für Juckreiz, wie beispielsweise Allergien. Selbst Hunde sind von Allergien betroffen und die Anzahl an allergischen Erkrankungen steigt.

Juckreiz beim Hund

Jeder Hundebesitzer kennt es: der Hund kratzt sich dann und wann mal. Wenn man aber bemerkt, dass das Kratzen über ein normales Maß hinaus geht und der Hund sich zudem auch vermehrt leckt und putzt, sollte man dem Juckreiz dringend auf die Spur gehen. Juckreiz kann das Wohlbefinden des Hundes enorm einschränken und die Lebensqualität herabsetzen. Teilweise ist der Juckreiz so schlimm, dass sowohl Hund als auch Herrchen nicht mehr schlafen können.

Scheinträchtigkeit beim Hund

Die Scheinträchtigkeit (lactatio falsa) bei unkastrierten Hündinnen ist ein Zustand, der ein paar Wochen nach einer Läufigkeit auftreten kann. Während der Scheinträchtigkeit verhält sich die Hündin als ob sie trächtig wäre oder Welpen hätte, obwohl sie nicht gedeckt wurde.

Giardien beim Hund

Giardien sind einzellige Parasiten, die den Dünndarm von Hunden besiedeln und bei diesen zu Durchfall und Erbrechen führen können. Insbesondere bei Welpen und bei Hunden mit einem schwachen Immunsystem kann es zu Beschwerden kommen. Giardien von unterschiedlichen Genotypen treten weltweit bei Säugetieren, dem Mensch, Vögeln, Amphibien und Reptilien auf.

Bakterien-Krankheiten beim Hund

Sie sind klitzeklein und überall: Bakterien! Sie lauern draußen in der Natur, im Wald, auf der Hundewiese und auf den Feldern. Viele von ihnen sind völlig harmlos für unsere Vierbeiner, doch manche Bakterien können zu ernsthaften Erkrankungen unserer Hunde führen. Wir stellen Ihnen hier fünf bekannte Bakterieninfektionen vor und erläutern ihre Behandlungsmöglichkeiten.

Tollwut beim Hund

Die Tollwut ist eine tödliche Viruserkrankung, mit der sich neben Hunden und anderen Säugetieren auch Vögel sowie der Mensch anstecken können. Es handelt sich um eine seit der Antike bekannten, vor allem durch Hunde und Raubwild verbreiteten Anthropozoonose, das heißt Menschen und Tiere können sich gegenseitig mit dieser Krankheit infizieren. Es existieren bereits Berichte von Babyloniern, Griechen und Römern über dieses klinische Bild und die Übertragung der Krankheit durch Bisse. Das Tollwutvirus ist ein RNA-Virus und gehört zum Genus Lyssavirus und zur Familie der Rhabdoviren. Die Tollwut kommt weltweit vor, wurde allerdings in einigen Ländern wie Großbritannien, Skandinavien, Japan und Australien durch verschiedene Massnahmen wie strenge Einreiseregeln und Quarantäne ausgerottet. In Europa gilt der Fuchs als wichtigstes Virusreservoir für das Tollwutvirus. Durch Auslegung von Impfködern und somit die orale Immunisierung von Füchsen konnte in Deutschland die Tollwut getilgt werden. Bei Fledermäusen tritt vereinzelt noch die sog. Fledermaustollwut auf, welche sich jedoch von der klassischen terrestrischen Tollwut unterscheidet. Der letzte in Deutschland dokumentierte Tollwut-Fall 2013 in Bayern beruht auf einem illegal importierten Welpen aus Marokko. Das Virus wird hauptsächlich durch den Speichel von infizierten Tieren übertragen, die Ansteckung erfolgt üblicherweise durch einen Biss. Möglich ist jedoch auch eine Übertragung durch Kontakt des Speichels mit Schleimhäuten oder oberflächlichen Wunden. Weitere Übertragungswege werden noch diskutiert. Von der Eintrittsstelle aus wandern die Viren ins zentrale Nervensystem (ZNS) und die Speicheldrüsen und breiten sich weiter im Körper des Hundes aus. Bis sich Krankheitserscheinungen beim Hund zeigen, können zwischen zwei bis 24 Wochen vergehen. Diese Zeit ist abhängig von der Lage der Eintrittsstelle des Virus. Je näher sich die Bisswunde am ZNS befindet, desto schneller erkrankt der Hund.

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund

Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist eine Stoffwechselstörung beim Hund, die durch nicht ausreichende Produktion von Schilddrüsenhormonen und dadurch verminderte Versorgung von Köperzellen hervorgerufen wird. Die Schilddrüse liegt in Lappenform rechts und links an der Luftröhre im Halsbereich. Sie produziert die Schilddrüsen-Hormone Thyroxin und Trijodthyronin, die eine zentrale Rolle im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel sowie im Wärmehaushalt spielen. Bei Mangel dieser Hormone kann es zu Auswirkungen auf fast alle Organsysteme des Körpers kommen. Die Hypothyreose tritt bei mittelgroßen und großen Rassen wie Golden Retriever, Dobermann, Irischer Setter, Bobtail, Deutsche Dogge, Riesenschnauzer und Hovawart häufiger auf als bei anderen Rassen. Meist erkranken Hunde im mittleren Alter.

Flöhe beim Hund

Mehr als 2000 Arten von Flöhen parasitieren bei Säugetieren und Vögeln. Der Hund wird am häufigsten von Ctenocephalides felis (Katzenfloh), seltener von Ctenocephalides canis (Hundefloh),  und gelegentlich Pulex irritans und Pulex simulans (Menschenfloh) sowie Echidnophaga galliacea (Hühnerfloh) und Archaeopsylla erinacei (Igelfloh) besiedelt.

Ohrmilben beim Hund (Otodectes cynotis)

Der Parasit Otodectes cynotis gehört zur Familie der Psoroptidae und besiedelt die Gehörgänge von Fleischfressern (Carnivoren). Sie ist die häufigste Räudemilbe bei Fleischfressern.

Erste Hilfe beim Hund

Es passiert meist plötzlich: Ein falscher Tritt in eine Glasscherbe, ein Wespenstich oder eine Kollision mit einem Auto. Der Hund jault und blutet und der geschockte Besitzer fragt sich, wie er seinem Hund helfen kann. Wie Sie sich besser auf einen solchen Notfall vorbereiten, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen Sie kennen sollten und was in die Notfall-Apotheke gehört, erfahren Sie hier.

Die wichtigsten Impfungen für Ihren Hund und Welpen

Keine Frage, Impfungen schützen das Leben Ihres Hundes vor tödlichen Infektionskrankheiten. Doch welche Impfungen sollten Hunde unbedingt haben? Was steckt hinter der Grundimmunisierung des Welpen und wie oft müssen die Impfwirkstoffe aufgefrischt werden, damit sie ein Hundeleben lang beschützen?

Leishmaniose beim Hund

Die Leishmaniose ist eine durch Sandmücken übertragene Infektionskrankheit, die bei Hunden häufig tödlich verläuft. Erfahren Sie, wie Sie Ihren Vierbeiner schützen und wie Sie die Krankheit im Falle eines Ausbruchs erkennen und behandeln können.

Über die Welpengeburt und das Säugen von Hunden

Selbst für erfahrene Züchter ist die Geburt neuer Welpen immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Doch wie verläuft die Geburt bei Hunden eigentlich genau? Welche Probleme können beim Säugen der Welpen auftreten und wie kann der Mensch seine Hündin in dieser aufregenden Phase unterstützen?

Kastration beim Hund

In Tierarztpraxen ist die Kastration längst ein Routineeingriff, doch ist eine Kastration wirklich immer sinnvoll?

Milben beim Hund

Diese lästigen Parasiten warten an vielen Orten auf Ihren Wirt – den Hund. Je nach Milbenart können die Übertragungswege und Krankheitserscheinungen variieren. Zwar übertragen Milben keine Krankheiten wie Zecken es tun, sie können dennoch heftige Symptome verursachen.

Verhütung bei Hund und Hündin

Spätestens wenn die Hündin das erste Mal läufig wird und der Rüde plötzlich der Hundedame aus der Nachbarschaft nachstellt, sollten Besitzer sich Gedanken über die Verhütung ihres vierbeinigen Lieblings machen. Doch mit welchen Mitteln lässt sich die Trächtigkeit einer Hündin eigentlich verhindern und welche Verhütungsmethoden gibt es für Rüden?

Läufigkeit bei der Hündin

Auch wenn die Läufigkeit der Hündin ein ganz natürlicher Vorgang ist – das seltsame Verhalten der Hündin, der Ärger um Flecken auf dem neuen Teppich oder die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft bereitet vielen Hundebesitzern Sorge. Was Sie über die „heißen Tage“ Ihrer Hündin wissen sollten und wie Sie und Ihre Hündin die Zeit der Läufigkeit stressfrei überstehen, erfahren Sie hier.

Homöopathie für Hunde

Homöopathie zählt zu den beliebtesten naturheilkundlichen Verfahren – auch bei vielen Tierhaltern. Die Grundidee beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip, das heißt: Krankheiten sollen mit dem Stoff behandelt werden, der sie auslöst. Doch Anwendung und Wirksamkeit werden kontrovers diskutiert: Kritiker bemängeln die wissenschaftliche Haltbarkeit vorliegender Studien und betrachten die Wirkung als Placebo-Effekt, Anhänger betonen die sanften und ganzheitlichen Erfolge.

Hormonelle Erkrankungen beim Hund

Hormone sind biochemische Botenstoffe, deren Signale der Körper für die Aufrechterhaltung zahlreicher Prozesse benötigt. Ist der komplexe Hormonhaushalt gestört, fühlt Ihr Vierbeiner sich schnell unwohl. Die wichtigsten Drüsen sind: Hypothalamus und Hirnanhangdrüse, Schilddrüse, Keimdrüsen wie Hoden und Eierstöcke, Bauchspeicheldrüse sowie Nebennierenrinden. Anzeichen für hormonell bedingte Erkrankungen können unter anderem sein: nicht juckender Haarausfall, Hautinfektionen, bei denen Parasiten sowie Allergien als Ursache ausgeschlossen wurden, erhöhter Durst, Mattigkeit, Appetitlosigkeit oder aber Heißhunger.

Nervenerkrankungen beim Hund

Störungen des tierischen Nervensystems können zahlreiche Ursachen haben – bei Infektionen geht die Erkrankung oftmals mit Fieber einher. Ansonsten zeigen sich Nervenkrankheiten beispielsweise durch Störungen bei der Wahrnehmung (Riechen, Hören, Sehen), neurologische Auffälligkeiten wie Zittern, Apathie, Krämpfe, Lähmungen, Schiefhalten des Kopfes, unkontrolliertes Urinieren und Koten sowie Verhaltensauffälligkeiten. Im Folgenden fassen wir häufige Erkrankungen des Nervensystems kurz zusammen – wichtig ist in jedem Fall, bei Verdacht auf eine neurologische Störung einen Tierarzt aufzusuchen.

Erkrankungen der Extremitäten und Muskeln beim Hund

Gesunde Knochen, Gelenke und Muskeln halten unseren tierischen Gefährten schmerzfrei auf Trab. Erste Anzeichen für Erkrankungen sind meist Bewegungseinschränkungen: Der Hund vermeidet unangenehme Bewegungen, beispielsweise Treppensteigen bei Wirbelsäulen-Erkrankungen, oder hinkt, um die betroffene Region zu schonen. Wir geben im Folgenden einen kleinen Überblick über mögliche Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Herz- und Bluterkrankungen beim Hund

Das Hundeherz unterscheidet sich nur unwesentlich von unserem und schlägt bei einem gesunden, erwachsenen Hund zwischen 80 bis 130 Mal pro Minute. Doch auch bei unseren tierischen Gefährten kann das Herz aus dem Takt geraten. Frühzeitig erkannt, können viele Herzkrankheiten heutzutage gut therapiert werden. Bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen Ihres Vierbeiners wird Ihr Tierarzt immer auf verdächtige Herzgeräusche achten.

Harn- und Geschlechtskrankheiten des Hundes

Hat Ihr Hund Probleme beim Wasserlassen, kann dies ein Zeichen für eine Erkrankung des Harnapparats sein. Sie sollten baldmöglichst einen Tierarzt aufsuchen, denn nur dieser kann eine genaue Diagnose stellen, um Ihren Vierbeiner zügig von seinem Problem zu befreien. Dies ist insbesondere darum wichtig, weil Erkrankungen des Harnapparats häufig mit großen Schmerzen verbunden sind und unter Umständen – beispielsweise bei einer Verschließung der Harnröhre durch Harnsteine – lebensgefährlich sein können.

Hautpilz beim Hund – Erkennen und Behandeln

'Kyrie' und 'Eleyson', die beiden Jack Russel Terrier durften mit der ganzen Familie Ferien auf dem Bauernhof machen und gemeinsam mit den Kindern sogar unter freiem Himmel schlafen. Da nun die Ferien vorbei sind, übernachten die Hunde seit einigen Tagen wieder im Kinderzimmer. Allerdings beklagen sich die beiden Söhne Benny und Conny, daß sich ihre Lieblinge insbesondere nachts ständig kratzen und dieses Geräusch sie am Einschlafen hindert.

Hitzschlag beim Hund

Wer freut sich nicht auf den Sommer? An schönen Tagen lockt die Sonne Mensch und Tier ins Freie. An sehr heißen Tagen ist jedoch Vorsicht geboten, denn auch Hunde können einen Hitzschlag erleiden. Insbesondere ältere und übergewichtige Vierbeiner, dicht behaarte oder langhaarige Tiere sowie Hunde mit Kreislaufproblemen sind gefährdet, aber grundsätzlich kann der Hitzschlag jeden Hund treffen.

Ohrenentzündung nach dem Baden

Teiche und Bäche werden gerade in der Sommerszeit von unseren vierbeinigen Freunden gern zur Abkühlung genutzt. Leider können Hunde im Gegensatz zu einigen anderen Tierarten ihre Ohren unter Wasser nicht verschließen. Mancher begeisterte Schwimmer muss deshalb für das nasse Vergnügen mit ständig wiederkehrenden Ohrreizungen büßen.

Verdauungsprobleme beim Hund

Verdauungsstörungen sind ein häufig auftretendes Problem. Und ein ziemlich unangenehmes obendrein. Dabei kann der Durchfall viele verschiedene Gründe haben. Sowohl Ernährungsfehler und Organerkrankungen als auch Infektionen durch Darmparasiten oder Allergien müssen als mögliche Verursacher der Verdauungsprobleme in Betracht gezogen werden. Zunächst wird der Tierarzt mit den gängigen Mitteln behandeln und in aller Regel wird der "normale" Durchfall damit dann auch zügig verschwinden. Kompliziert wird es, wenn es zu häufig wiederkehrenden Problemen kommt. Dann muss genauer nach den Ursachen geforscht werden.

Durchfall beim Hund

Leider ist Durchfall bei Hunden keine Ausnahmeerscheinung. Viele Vierbeiner leiden regelmäßig an der Erkrankung des Verdauungstraktes, die sich sowohl in einer gesteigerten Häufigkeit des Absetzens von Kot, als auch in einem vermehrten Flüssigkeitsanteil äußert.

Schnupfen beim Hund

Nasskaltes Wetter, Matsch und ständige Temperaturschwankungen – das derzeitige Wetter in Deutschland stellt das Immunsystem von Mensch und Tier auf eine harte Probe. Gerade das Thema Schnupfen kennen viele Hundebesitzer aus eigener Erfahrung.

Trächtigkeit bei Hunden

Etwa 63 Tage nach erfolgreicher Deckung bringt eine Hündin ihre Welpen zur Welt. Dass Ihre Hündin trächtig ist, können Sie frühestens ab dem 20. Tag feststellen. Gewissheit, ob und wie viele Welpen sie tatsächlich trägt, bringt Ihnen letztlich nur eine Ultraschalluntersuchung, die ab dann möglich ist. Diese ist allerdings nicht ganz billig.

Parasiten beim Hund: Zecken und Flöhe entfernen

Zecken und Flöhe gehören zu den Parasiten, die unsere Hunde befallen können. Sie ernähren sich von Blut und sind wahre Quälgeister. Lesen Sie im Folgenden alles was Sie über Parasiten beim Hund, wie Zecken und Flöhe, wissen sollten.

Wurmkuren

Wurmeier und Larven sind fast überall. Selbst die sorgfältigsten Hygienemaßnahmen können nicht sicher verhindern, dass sich unser Vierbeiner immer wieder mit den hartnäckigen Schmarotzern infiziert. Jede Neuinfektion ist der Beginn eines gefährlichen Kreislaufs.

Übergewicht bei Hunden – was tun?

Übergewicht ist nicht nur bei der menschlichen Bevölkerung ein Problem – auch unsere Haustiere werden immer dicker. Qualitativ hochwertiges, artgerechtes Tierfutter ist oft an jeder Ecke zu erhalten – leider fehlt aber vielen Haustieren, und gerade Hunden, die tägliche Bewegung, um die aufgenommenen Kalorien wieder in Energie umzusetzen.

Für jedes Fell die richtige Bürste

Egal welche Hunderasse Sie besitzen: Um die regelmäßige Fellpflege kommen Sie und Ihr Hund nicht herum. Damit Sie dabei zu einem guten Ergebnis kommen, benötigen Sie die richtigen Bürsten und Kämme. Welche das sind, hängt vom Fell Ihres Hundes ab. Im wesentlichen wird in folgende Fell- und Haartypen unterschieden: kurz, mittellang, lang, rauhaarig, wollig und kraushaarig.

Sonnenschutz für Hunde

Endlich Sommer! Jetzt machen Spaziergänge mit dem Hund noch viel mehr Spaß. Doch während Herrchen oder Frauchen eingecremt, mit Sonnenhut und –brille bewaffnet die Sonne genießt, stehen viele Hunde ungeschützt den Sonnenstrahlen gegenüber. Dabei reagiert die Hundehaut auf UVA- und UVB-Strahlen sehr empfindlich.

Hunde scheren

Eine regelmäßige Fellpflege gehört zur artgerechten Hundehaltung dazu. Bürsten sollte man das Fell je nach Rasse mindestens einmal pro Woche. Gerade in der Fellwechselzeit sollte man öfters zur Bürste greifen. Im Sommer stellen sich viele Hundebesitzer die Frage, ob sie das Fell ihres Vierbeines scheren sollten. Ist das Scheren vorteilhaft für unsere vierbeinigen Lieblinge? Wenn ja, was muss dabei beachtet werden?

Hundesalon: Schönheitspflege für Hunde

Der Besuch eines Hundesalons kann unterschiedliche Gründe haben. Manche Tierbesitzer möchten Ihrem Vierbeiner einfach ein wenig Luxus gönnen, für bestimmte Rassen ist der regelmäßige Friseurtermin allerdings unverzichtbar.

Fellpflege – so geht’s!

Das Fell Ihres Lieblings sollte regelmäßig gekämmt und gestriegelt werden. Je nach Felltyp variiert die Fellpflege in der Häufigkeit und Intensität.

Der erste Besuch beim Tierarzt

Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit ist es ratsam, den kleinen Hausbewohner beim Tierarzt vorzustellen. Dieser kann mögliche Infektionen oder Parasitenbefall sofort erkennen und etwas dagegen unternehmen.

Hundepflege im Winter

Wahre Frischluft-Fans kennen kein schlechtes Wetter. Egal ob Matsch, Schneefall oder Salz auf den Gehwegen – Hund und Herrchen bzw. Frauchen drehen stundenlange Gassi-Runden und genießen die Winterzeit. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass gerade diese Witterungsbedingungen die Pfoten des Vierbeiners stark beanspruchen. Keine Seltenheit sind Risse in den Pfotenballen oder Verklebungen der Zehen, die das Laufen erschweren und zu Verletzungen führen können. Mit ein paar einfachen Tricks kann man Abhilfe schaffen:

Die Sinne des Hundes

Was uns Menschen an Hunden immer wieder fasziniert, sind ihre enormen Sinnesleistungen. Ihre Fähigkeiten, sich zu orientieren, alles und jeden am Geruch zu erkennen sowie hohe Geräusche und Laute zu hören, sind weit besser entwickelt als die des Menschen.

Um sicher zu sein, dass es unseren felligen Freunden gut geht, sollten wir immer einen einfühlsamen Blick auf sie haben und lernen, ihre Signale instinktiv zu verstehen. Es hilft also, unsere Intuition und Instinkte zu schärfen. Beim Hund sind beide Aspekte so gut ausgeprägt, dass wir auch in dieser Hinsicht einiges von unseren schwanzwedelnden Schätzen lernen können. Ihre ganz eigene Sprache insinktiv zu verstehen, ist umso wichtiger, weil unsere geliebten Haustiere sich uns natürlich nicht in Worten mitteilen können. Was Sie sonst noch beachten sollten, erfahren Sie hier.

Woran erkenne ich, dass mein Hund gesund ist?

Dass es Ihrem kaninen Kumpel gut geht, erkennen Sie unter anderem daran, dass er Freude zum Ausdruck bringt. Das tut er zum Beispiel durch Hermumtoben bei gemeinsamen Spaziergängen. Albernheit ist ein recht sicherer Indikator dafür, dass es mit seinem Wohlergehen zum Besten bestellt ist.

Wenn Sie Zweifel haben, können Sie die Schnauze Ihres Schatzes befühlen. Ist diese kühl und feucht, ist das in der Regel ein gutes Zeichen.

Welches sind erste Warnzeichen, dass es meinem Hund schlecht geht?

Wenn Ihr Hund ohne erkennbare Anzeichen stark hechelt und/oder speichelt und vor allem, wenn er erbricht oder Durchfall hat, sind das erste Alarmzeichen eines gesundheitlichen Problems. In Panik zu verfallen brauchen Sie deshalb allerdings nicht.

Im Gegenteil: Im Sinne Ihres Hundes sollten Sie die Ruhe bewahren. Auch besteht in den meisten Fällen bei ersten Warnzeichen noch kein Anlass zu großer Sorge.

Was kann ich dazu beitragen, dass mein Hund gesund bleibt?

 Wichtig ist, dass Sie durch hochwertiges und angemessenes Futter die besten Voraussetzungen schaffen, dass Ihr Hund gesundheitlich fit bleibt. Artgerechte Lebensbedingungen sind selbstverständlich und tragen maßgeblich zur seelischen und somit indirekt zur körperlichen Gesundheit Ihres geliebten Tiers bei.

Zudem sollten Sie routinemäßig einmal im Jahr den Tierarzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Dieser wird den Hund durchimpfen, sofern Sie damit einverstanden sind. Auch schaut er sich fachmännisch Zähne und Ohren an.

Eine Wurmkur sollte einmal pro Quartal erfolgen und Parasiten, je nach Medikament, einmal im Monat oder einmal im Quartal bekämpft werden.

Wenn Ihr vierbeiniger Freund schon etwas älter ist, kann es empfehlenwert sein, häufiger beim Tierarzt vorstellig zu werden. Der Tierarzt kann mit Kennerblick unter Umständen mehr erkennen als der Besitzer des Hundes, weil er verschiedenste Anzeichen unterschiedlichster Krankheitsbilder einschätzen kann.

Wie kann ich kleinere gesundheitliche Probleme meines Hundes beheben?

In einem aktiven Leben kann es jederzeit einmal zu leichten gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Das gilt für unsere Fellfreunde genauso wie für uns Menschen. Bei leichteren gesundheitlichen Vorkommnissen können wir als Besitzer meistens selbst Abhilfe schaffen. Lässt sich das Problem auf diese Weise noch nicht lösen, so sollten wir einen Tierarztbesuch in Erwägung ziehen.

Stellen Sie zum Beispiel beim Spazierengehen fest, dass Ihr Hund überfordert wirkt, so sollten Sie ganz einfach das Pensum an die Bedürfnisse Ihres Hundes anpassen. Das gilt insbesondere bei großer Hitze, die dem Hund stark zu schaffen machen kann. Mit einem einfühlsamen Blick für Ihren Hund werden Sie sicher das richtige Maß finden.

Im Gegensatz zu uns Menschen sind Hunde bzw. deren Pfoten schutzlos Glasscherben, Nägeln, Dornen und dergleichen ausgesetzt. Bei einem Spaziergang im Schnee kann es schnell passieren, dass sich Klumpen zwischen den Ballen des Hundes ansammeln. Das können Sie schnell erkennen, indem Sie die die Pfote Ihres Lieblings leicht anheben. Schneeklumpen können Sie so eigenhändig entfernen, und die gemeinsame Tour kann unmittelbar weitergehen.

Eingetretene Dornen von Pflanzen können hingegen tief sitzende Verletzungen der Ballen nach sich ziehen. Im Hochsommer besteht außerdem die Gefahr, dass der Teer auf Gehwegen sich derartig erhitzt, dass an einigen Stellen flüssiger Teer austritt. Wenn der Hund dort hinein tritt, kann es ebenfalls zu Verletzungen der Pfote kommen.

Im Fall einer Verletzung ist es angezeigt, die Pfote Ihres Lieblings mit klarem, sauberem Wasser vorsichtig, aber gründlich auszuspülen. Je nach Haarlänge, kann es vonnöten sein, die Haare im Bereich der Pfote etwas zu kürzen. Zusätzlich sollten Sie die Pfote mit einem Desinfektionsspray reinigen. Neben einer abgerundeten Schere sollten sie dieses in einem Erste-Hilfe-Notfallkoffer für Hunde bereithalten.

Nun können Sie die Pfote des Hundes bei Tageslicht oder mit Hilfe einer Taschenlampe genauer in Augenschein nehmen und Fremdkörper behutsam entfernen, eventuell unter Zurhilfenahme einer Pinzette. Ist es nicht möglich, den Fremdkörper herauszuziehen, so sollten Sie möglichst umgehend einen Tierarzt aufsuchen.