08. März 2017 - Aktualisiert 18. April 2019

Übergewicht bei Hunden – was tun?

Perros con sobrepeso

Übergewicht ist nicht nur bei der menschlichen Bevölkerung ein Problem – auch unsere Haustiere werden immer dicker. Qualitativ hochwertiges, artgerechtes Tierfutter ist oft an jeder Ecke zu erhalten – leider fehlt aber vielen Haustieren, und gerade Hunden, die tägliche Bewegung, um die aufgenommenen Kalorien wieder in Energie umzusetzen.

Dabei kann Übergewicht gefährliche Folgen haben. Der Körperbau des Hundes ist der eines agilen, aktiven Tieres – zu viele Pfunde führen zu Gelenkschädigungen und belasten Herz, Kreislauf und Hormonhaushalt. Kein Wunder, dass auch Diabetes mittlerweile zu einer Zivilisationskrankheit des Hundes geworden ist! Übergewicht wird zu einem Teufelskreis: Ein übergewichtiges Tier fühlt sich nicht wohl, es spielt bewegt sich weniger, verbrennt darum weniger Kalorien und frisst vermehrt. Dies wiederum begünstigt die Fettleibigkeit...

Wie erkenne ich, ob mein Tier übergewichtig ist?

Neben rassespezifischen Gewichtstabellen ist der gesunde Menschenverstand ein guter Maßstab, um das Gewicht Ihres Vierbeiners einzuschätzen. Generell gilt folgende Faustformel: Sind die Rippen nicht mehr oder nur schwerlich zu ertasten und ist eine deutliche Fettschicht an Rücken, Bauch und Brust vorhanden, ist das Tier übergewichtig. Spätestens an diesem Punkt ist Handeln angesagt. Im Idealfall überprüft Ihr Tierarzt bei jedem jährlichen Checkup den Futterzustand Ihres Hundes und kann schon frühzeitig Warnzeichen erkennen.

Was kann ich tun?

Crash-Diäten sind weder für Mensch noch für Tier ratsam – ein zu schneller Fettabbau überschwemmt den Organismus mit Giftstoffen und kann zu organischen Schäden bis zum plötzlichen Tod führen. Sie sollten Ihren Hund darum nicht beim ersten erschrockenen Blick auf die Wage auf Nulldiät setzen! Der erste Schritt ist die Kontrolle der Nahrungsaufnahme Ihres Hundes. Machen Sie sich ein Bild: Wie viel frisst Ihr Hund aktuell, inklusive Snacks und Hundeleckerlis? Führen Sie feste Fütterungszeiten ein. Achten Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt auf eine fettarme Ernährung und sorgen Sie für ausreichend Bewegung! An diesem Punkt sollte auch ein Besuch bei Ihrem Tierarzt obligatorisch sein. Er kann Ihnen wertvolle Tipps geben und eventuell auch zu einer Futterumstellung raten. Keine Sorge: Fettleibigkeit ist kein unlösbares Problem!

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