Hundeernährung

Ein bettelnder Blick aus Hundeaugen – schon mögen Herrchen und Frauchen versucht sein, ihrem vierbeinigen Begleiter ein Leckerchen oder seine Leibspeise zukommen zu lassen. Mehr lesen

Hundeernährung

Deutscher Schäferhund Ernährung

Wer an deutsche Hunderassen denkt, hat vermutlich sofort ihn im Kopf: den Deutschen Schäferhund. Das liegt sicher nicht nur an seiner Größe und auffälligen Präsenz, sondern auch daran, dass er uns als Dienst- und Begleithund im Alltag immer wieder begegnet. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der deutsche Schäferhundeverein gegründet, der seitdem die Zuchtrichtlinien für die Hunderasse festlegt. Der Deutsche Schäferhund wurde aus mitteldeutschen und süddeutschen Schlägen der damaligen Hütehunde herausgezüchtet: Ziel war es einen zu hohen Leistungen veranlagten Gebrauchshund zu schaffen.

BARFen oder konventionelles Hundefutter?

Trocken, nass oder lieber frisch und roh? Die Meinungen über die richtige Ernährungsmethode unserer vierbeinigen Freunde sind so vielfältig wie die Auswahl an Futtersorten im Handel. Doch ist Barfen wirklich gesünder? Schmeckt Nassfutter besser und ist Trockenfutter günstiger? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile der verschiedenen Fütterungsmethoden.

Rassespezifisches Futter für Hunde

Das Angebot an Hundefutter ist groß und mancher Hundehalter ist ratlos, zu welchem Produkt er greifen soll. Gerade beim Thema Rassefutter herrscht Unsicherheit: Braucht ein Hund wirklich rassespezifisches Futter? Lesen Sie jetzt, warum Futter, das auf die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Hunderassen angepasst ist, durchaus von Vorteil sein kann.

Berner Sennenhund Ernährung

Robust, wachsam, begabt im Ziehen eines Wagens sowie im Treiben von Tieren und ein vielseitiger Hofhund, – das war zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts das Zuchtziel für den Berner Sennenhund. Er stammt aus der Umgebung von Bern in der Schweiz, wo auch sein Beiname „Dürrbächler“ von einem Gasthaus bei Riggisberg im Kanton Bern seinen Ursprung hat. Man geht davon aus, dass Bernhardiner, Neufundländer und Schäferhund-Typen eingekreuzt wurden. Der Berner Sennenhund wiegt bei einer Schulterhöhe von bis zu 70 Zentimetern etwa 39 bis 50 Kilo (Rüden) oder 36 bis 45 Kilo (Weibchen). Damit gehören die Hunde zu den körperlich starken, kräftig gebauten Rassen, was sie in ihren alltäglichen Aufgabenbereichen auch gerne zeigen. Sie erreichen ein Lebensalter von 8 bis 10 Jahren, in einigen Fällen werden die Tiere auch deutlich älter. Das Fell der Berner Sennenhunde ist lang, weich und glatt und weist eine schwarze Färbung mit braunroten und weißen Abzeichen auf. Aufgrund des dichten Haarkleides macht ihnen heißes Wetter zu schaffen. Bei kühleren Temperaturen hingegen fühlen sie sich sehr wohl. Neben der Verwendung als selbstbewusster Bauernhofhund ergänzt der Berner Sennenhund aufgrund seines freundlichen, gutmütigen und menschenbezogenen Wesens jede Familie auf bereichernde Weise. Sein ausgeprägter Wachtrieb ohne Aggression sowie seine Eigenschaft, gut mit Kindern auszukommen, runden diese Wesensart ab. Lediglich Rüden können vor allem im eigenen Territorium gegenüber Geschlechtsgenossen ungehalten reagieren. Im Umgang mit Menschen reagiert der Hund absolut gelassen, indem er ruhig beobachtet und nur eingreift, wenn es wirklich nötig ist. Seine Reizschwelle ist dementsprechend äußerst hoch. Einen Jagdtrieb bringt der Berner Sennenhund so gut wie gar nicht mit, sodass er auch nicht zum Streunen neigt und nach einer guten Grunderziehung Freilauf problemlos möglich ist. Dies ist wichtig, da er viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Auch muss er den Sinn in Kommandos und Aufgaben, die man ihm gibt, sehen. Mit anderen Worten: Ein Berner Sennenhund kann auch mal stur wirken. Für Aktivitäten, die Wendigkeit und Schnelligkeit abverlangen, ist die Hunderasse wenig geeignet. Für Zughundearbeiten, Rettungs- oder Fährtenausbildungen sowie in Einsatzbereichen, bei der vorausahnender Gehorsam erforderlich ist, kann er jedoch hervorragend eingesetzt werden. Ebenfalls sehr wohl fühlen sich die Tiere im Therapiebereich wie auch als Schulhunde.

Welche menschlichen Nahrungsmittel sind schlecht für den Hund?

Obwohl Hunde in der Geschichte und auch heute noch teilweise regelrecht als Resteverwerter eingesetzt werden, sollte natürlich nur das für sie vorgesehene Futter in den Napf kommen. Ein Lecker-Häppchen ab und zu ist aber selbstverständlich erlaubt – vorausgesetzt, es ist für die Gesundheit des Hundes förderlich. Einige Lebensmittel des Menschen sind für den Hund allerdings richtig schädlich oder sogar giftig. Der menschliche Mitbewohner des Hundes sollte sich daher sehr gut damit auskennen, welche Nahrungsmittel seinem geliebten kaninen Kumpel Schaden zufügen können. Für den Fall, dass der Hund trotzdem einmal etwas frisst, das er nicht fressen sollte, ist es angeraten, dass Sie unverzüglich mit ihm den Tierarzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Dieser wird Sie fragen, wie lange die Nahrungsaufnahme des Lebensmittels her ist und welche Menge Ihr Hund davon zu sich genommen hat. Auf Basis dieser Auskünfte wird er die entsprechende Therapie einleiten. Manchmal kommt für den geliebten Hund leider jede Hilfe zu spät. Deshalb ist die Aufnahme ungeeigneter Lebensmittel durch den Hund unbedingt zu vermeiden – und ggfs. sollten Sie sehr schnell handeln, um Ihren Liebling noch retten zu können.

Kann ich meinem Hund Katzenfutter geben?

Wenn sowohl Hunde als auch Katzen zu Ihrem Haushalt zählen, fragen Sie sich vielleicht, ob es für Ihre Tiere schädlich ist, wenn diese am Napf des jeweils anderen Tieres naschen. Darauf gibt es eine klare Antwort: Katzen und Hunde brauchen ihr eigenes spezifisches Futter. Wenn Ihr kaniner Kumpel aber ab und zu mal am Napf Ihrer Mitbewohner-Mieze nascht oder umgekehrt, so ist das noch kein Grund zu großer Besorgnis. Führen Sie sich aber vor Augen, dass 90% der Erkrankungen bei Hunden und Katzen auf unangemessenes Futter zurückzuführen sind.

Die Ernährung des Bernhardiners

Nicht zuletzt wegen zahlreicher Film- und Fernsehauftritte gehören die Bernhardiner zu den beliebtesten Familienhunden. Mit einer Widerristhöhe von 65 bis 90 cm und einem Gewicht von 55 bis 80 Kilogramm zählen sie daneben zu den größten und schwersten Hunderassen überhaupt. Früher wurden sie vor allem als Arbeits- und Rettungshunde genutzt.

Die Ernährung des Weimaraners

Als älteste deutsche Vorstehhunderasse wird der Weimaraner seit etwa 1890 rein gezüchtet und weist damit keine Kreuzungen mit anderen Hunderassen auf. Über die Entstehung der Rasse gibt es viele Theorien. Am wahrscheinlichsten scheint jedoch, dass der Weimaraner schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Großherzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach am Hof zu Weimar gehalten wurde. Zu der Zeit wurde die Rasse hauptsächlich von Förstern und Berufsjägern in Mitteldeutschland auf Leistung gezüchtet. Mit seiner Widerristhöhe von 57 bis 70 cm gehört der Weimaraner zu den mittelgroßen bis großen Jagdgebrauchshunden. Mit seinem sehnigen Körperbau und der kräftigen Muskulatur ist er ein zweckmäßiger Arbeitstyp. Die Weibchen bringen etwa 25 bis 35 Kilogramm auf die Waage, die Männchen 30 bis 40. Das entweder kurz und glatt oder weich und lang ausfallende Deckhaar ist meist silber-, reh- bis mausgrau. Kopf und Behänge fallen meist heller aus oder weisen weiße Abzeichen auf. Als Jagdhund mit ausdauernder Suche, der Liebe zu Herausforderungen und der ausgeprägten Motivation Aufgaben zu erledigen, genießt er unter den Vorsteherhunden eine besondere Stellung. Seine Spezialität zeigt der Weimaraner in der Arbeit nach dem Schuss, indem er angeschossenes oder verlorenes Wild aufspürt. Der vielseitige und zuverlässige Weimaraner ist nicht nur gut als Jagdhund einzusetzen, sondern eignet sich aufgrund seines ausgeprägten Territorialverhaltens und seiner wachsamen und dabei nicht aggressiven Art als sehr guter Schutz- und Wachhund und somit auch als Familienhund. Jedoch benötigt er nicht nur eine liebevolle Erziehung, sondern auch einen entsprechend sorgfältigen, mühevollen und konsequenten Umgang. Bei einer guten und sachkundigen Ausbildung kann und will der Weimaraner eine sehr feste Bindung zu seinem Besitzer aufbauen. Zwar sind Tiere der Rasse souveräne, selbstbewusste und intelligente Hunde, doch muss ihre Jagdpassion in Zusammenhang mit ihrem Bewegungsdrang sanft in die richtige Richtung gelenkt werden, sollten sie nicht als Jagdhund genutzt werden.

Die Ernährung des Border Collies

Den faszinierenden Border Collie mit seinem freundlichen sowie gleichermaßen cleveren Wesen schließen Hundefreunde sofort in ihr Herz. Ist er doch einmalig in seiner Lernbegierde, der Begeisterung für Arbeit und der immer leicht zu führenden Art. Während die Hunde im Haus als liebenswürdig, ruhig und anhänglich gelten, überzeugen sie bei ihrer ursprünglichen Verwendung, dem Hüten von Schafen, durch ihre Intelligenz, die sich durch Wachsamkeit sowie Aufmerksamkeit zeigt. Die sportliche Konstitution rundet die Qualitäten als Hüte- sowie Freizeithund ab.

Die Ernährung des Dobermanns

Kräftig und muskulös mit einer eleganten und stolzen Haltung: Der Dobermann wird nicht ohne Grund als das „Idealbild eines Hundes“ bezeichnet. In seinen maximal etwa dreizehn Jahren kann er – je nach Geschlecht – zwischen 63 und 72 cm Größe erreichen und circa 32 bis 45 kg wiegen. Das meist schwarze oder braune Haar des Dobermanns ist kurz, hart und dicht und hat keine Unterwolle. An Kopf, Brust und Beinen weist es rostrote Abzeichen auf.
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Doch nicht alles, was Hunde gerne fressen, ist auch wirklich gesund... Weder rohes Hühnerfleisch, noch Schweinefilet, noch Tischabfälle allein reichen für ein gesundes und aktives Hundeleben aus.

Trotz seiner langen gemeinsamen Geschichte mit dem Menschen, gezielter Rassezüchtung und veränderter Lebensbedingungen ist die Physiologie unserer Haushunde noch die ihres Vorfahren, des Wolfes. Wölfe und Wildhunde durchstreifen die Wälder, um Beutetiere zu jagen und zu erlegen. In der Regel wird die Beute zur Gänze gefressen. Die wichtigen Nährstoffe sind nämlich nicht nur im Muskelfleisch enthalten, sondern insbesondere auch in Innereien. Auch Knochen und Mageninhalt der oft pflanzenfressenden Beutetiere werden nicht verschmäht. Aus gutem Grund: Der Ballaststoffgehalt im Magen enthaltener pflanzlicher Bestandteile kurbelt die Verdauung des Wildhundes an und liefert wichtige Spurenelemente und Vitamine. Im Gegensatz zur Katze ist der Hund also kein reiner Fleischfresser. Zu seiner Nahrung gehört im Idealfall auch eine gewisse pflanzliche Komponente.

Diese natürliche Ernährung des Wolfes oder Wildhundes sollte als Maßstab für artgerechte Hundeernährung gelten. Sie können Ihrem Haushund zwar keine ganzen Beutetiere füttern, doch auch Nassfutter und Trockennahrung für Hunde sollte an erster Stelle Fleisch, ergänzt durch ausgewählte pflanzliche Bestandteile, enthalten. Diese versorgen Ihren Hund mit Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten sowie Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen für ein gesundes Hundeleben.

Hochwertige Hundenahrung enthält genau diese Nahrungsbausteine und bewahrt Ihren Hund vor Mangelerscheinungen und damit einhergehenden Gesundheitsproblemen. Doch mit der Fütterung von High Premium Hundefutter allein ist es nicht getan: Unsere Haushunde benötigen nach wie vor viel Bewegung und Auslauf. Das oft stationäre Leben als Haustier zusammen mit einer falschen, zu kalorienreichen Ernährung kann ansonsten allzu schnell zu sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes, Übergewicht und Allergien führen.

Gut, dass Sie in unserem Hunde-Shop eine große Auswahl an hochwertigem Hundefutter finden! Egal, ob Nassfutter oder Trockenfutter, Vollnahrung, Welpenfutter oder Spezialnahrung, Terra Canis, Royal Canin , Hill's oder exklusiv bei zooplus erhältliche Marken wie Rocco und Lukullus: Hier finden Sie das richtige Futter für jeden Hund!