Katzengesundheit und Pflege

Katzen als “wilde” Haustiere sind sehr gut in der Lage, sich Krankheiten nicht anmerken zu lassen, um nicht schwach zu erscheinen. Denn dadurch könnten sie leichter zur Beute für andere Tiere werden. Das macht es allerdings auch für uns Menschen oft gar nicht so leicht zu erkennen, wenn es unserer geliebten Mitbewohner-Mieze einmal nicht so gut geht. Mehr lesen

5 Tipps: So kommt Ihre Katze gut bei großer Hitze klar

Viele Katzen genießen es, sich auf dem Autodach oder dem Balkon die warme Sonne auf ihr Fell scheinen zu lassen. An besonders sommerlichen Tagen und bei großer Hitze kommen aber auch Katzen an ihre Grenzen. Die Folgen können ein Sonnenbrand oder Hitzschlag sein. Wie Sie als Katzenhalter Ihre Samtpfote an heißen Sommertagen davor bewahren können, verraten Ihnen die folgenden fünf Tipps.

Abszess bei der Katze

Bei Katzen bilden sich Abszesse oder auch Eitergeschwüre besonders häufig in der Haut, dem Kiefer oder in Organen wie der Leber. Dabei handelt es sich um eine Entzündungsform, bei welcher sich Eiter in Gewebe-Hohlräumen bildet und dieser sich durch Bindegewebe vom umliegenden Gewebe abkapselt. Die Abkapselung unterscheidet einen Abszess von einem sogenannten Empyem, welcher eine Eiteransammlung in physiologischen Höhlen wie Gelenkshöhlen oder Hohlorganen (z.B. Gebärmutter) beschreibt. Eiter entsteht dabei durch die Einschmelzung von Zellen im Rahmen der Entzündung, welche bei Katzen häufig durch bakterielle Infektionen im Zuge von Beißverletzungen zustande kommt. Sterile, nicht-infektiöse Abszesse kommen seltener vor.

Allergie bei Katzen

Als Allergie wird eine körpereigene Reaktion gegen normalerweise unschädliche Stoffe (Allergene oder Antigene) bezeichnet, bei welcher der Körper bestimmte Schutzproteine, sogenannte Antikörper bildet. Diese Antigen-Antikörper-Reaktion kann letztendlich zu verschiedenen Folgereaktionen führen, welche neben harmlosen Hautentzündungen auch lebensgefährliche Situationen hervorrufen können. Grundsätzlich kann jede Katzenrasse von einer überschießenden Immunreaktion betroffen sein und diese kann zu jeder Zeit spontan auftreten.

Altersschwäche bei Katzen: So erkennen Sie die Symptome

Sie machen sich Sorgen, wieso Ihre in die Jahre gekommene Samtpfote nicht mehr auf ihren Namen hört? Oder wundern Sie sich, weshalb Ihr Stubentiger nicht mehr seinen Futternapf findet? Wir erklären, wie Sie frühzeitig Symptome von Altersschwäche bei Ihrem Stubentiger erkennen und Ihrer Katze ein langes gesundes Leben ermöglichen können.

Appetitlosigkeit bei Katzen

Appetitlosigkeit wird im medizinischen Fachjargon auch als Anorexie oder Inappetenz bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine krankhaft verminderte Futteraufnahme, welche durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden kann. Der Begriff muss jedoch von der sogenannten Pseudoanorexie unterschieden werden. Dieser Zustand beschreibt ein vorhandenes Hungergefühl bei gleichzeitiger gestörter Futteraufnahme (z.B. durch Verletzungen des Kiefers oder Schluckbeschwerden).

Arthritis bei der Katze

Fällt Ihnen auf, dass Ihre sonst so lebensfreudige Katze schlapp in der Ecke liegt und sich nicht bewegen möchte? Dann sollten Sie die Gelenke Ihrer Katze mal genauer ansehen! Lesen Sie hier, wieso eine Arthritis bei der Katze zu Lahmheit führt und welche Behandlung hilft.

Arthrose bei Katzen

Bei einer Arthrose, auch Osteoarthrose genannt, handelt es sich um eine weit verbreitete, schmerzhafte und nicht heilbare Erkrankung der Gelenke. Neben Katzen können auch wir Menschen und eine Vielzahl anderer Tiere (z.B. der Hund) an der chronischen Gelenkserkrankung leiden. Da sie degenerativ fortschreitet, sind die im Laufe des Geschehens entstandenen Schäden irreparabel und führen nach und nach zu teils starken Verhaltensänderungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen bei der Katze. Das Leiden ist im Gegensatz zu einer Arthritis (Gelenksentzündung) nicht infektionsbedingt, sondern wird durch verschiedene Faktoren wie die Ernährung, die Genetik und die Haltung beeinflusst.

Asthma bei Katzen

Nicht selten leiden Katzen unter dem sogenannten Felinen Asthma bronchiale, einer allergisch bedingten Entzündung der Bronchien (Bronchitis). Alle Altersgruppen und Katzenrassen können unter der Erkrankung leiden. Siamesische Katzen sind jedoch besonders häufig davon betroffen. Durch die Verengung der Atemwege fallen erkrankte Katzen insbesondere durch trockenen Husten und Leistungsschwäche auf. Da auch anaphylaktische Anfälle drohen, sollte die allergische Erkrankung in jedem Fall nicht unterschätzt werden.

Atemwegsprobleme bei Katzen

Ihre Katze hustet oder niest? Eventuell hat sie Nasenausfluss oder schnarcht lauthals? Atemwegsprobleme bei Katzen sind keine Seltenheit. Die Symptome sind ähnlich, können aber vielfältige Ursachen haben.

Bachblüten für Katzen: Wundermittel bei Stress oder doch nur Humbug?

Die Bachblütentherapie zielt darauf ab, das geistig-seelische Gleichgewicht von Katzen zu stabilisieren. Die beruhigende Wirkung soll vor allem gestressten oder traumatisierten Fellnasen helfen. Mancher Befürworter schwört sogar auf die heilende Wirkung bei körperlichen Krankheiten. Wissenschaftlich erwiesen ist die Wirksamkeit von Bachblüten für Katzen allerdings nicht.

Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Katzen (Pankreatitis)

In der Bauchspeicheldrüse werden Verdauungsenzyme produziert, gespeichert und freigesetzt. Diese Verdauungsenzyme können aber auch das Organ selbst angreifen. Eine schwere Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) bei der Katze ist die Folge. Lesen Sie im folgenden Artikel alles Wissenswerte zu dieser Erkrankung.

Bindehautentzündung bei Katzen

Eine Bindehautentzündung kommt sehr häufig bei Katzen vor und kann durch eine Vielzahl an Ursachen bedingt sein. Diese Erkrankung ist auch unter den Namen "Konjunktivitis" oder "pink eye" bekannt. Es handelt sich also nicht um eine alleinstehende Erkrankung, sondern um ein Symptom. Obwohl jede Katzenrasse und jedes Alter betroffen sein kann, erkranken junge Katzen meist eher an Katzenschnupfen. Bei alten Katzen tritt in der Regel öfter eine allergische Konjunktivitis auf. Demnach kann eine Bindehautentzündung bei Katzen auch von anderen Symptomen begleitet werden. Diese wirken sich auf die Therapie und Prognose aus.

Blasenentzündung bei Katzen (Zystitis)

Als Zystitis bei Katzen wird in der medizinischen Fachsprache eine Entzündung der Harnblase bezeichnet. Eine Blasenentzündung bei Katzen kommt recht häufig vor. Jedoch sind adulte, kastrierte und auch übergewichtige Katzen in der Regel häufiger betroffen als junge Katzen. Als Ursachen kommen dabei neben bakteriellen Harnwegsinfektionen vorwiegend Harnkristalle und -steine sowie sterile Entzündungen in Betracht, z. B. die Feline Idiopathische Zystitis (FIC).

Blasensteine (Struvitsteine) bei Katzen

Bei Katzen werden recht häufig sogenannte Urolithen (Blasensteinen) beobachtet, welche innerhalb der Harnblase aber auch in anderen harnleitenden Organen zu gesundheitlichen Schäden führen können, etwa durch Entzündungen oder eine lebensgefährliche Harnstauung. Indem Mineralien wie Magnesium, Phosphat oder Kalzium vermehrt im Harn ausfallen, bilden sich durch Zusammenlagerung nach und nach größere Blasensteine. Symptome wie Harnabsatzstörungen treten bei einer Urolithiasis oftmals erst nach mehreren Monaten auf, wobei einige Katzen auch vollständig symptomlos bleiben.

Blut im Urin von Katzen

Fällt der Urin Ihrer Katze durch eine rote oder braune Farbe auf, so kann es sich um eine Hämaturie (häm = Blut, ouron = Harn), eine Hämoglobinurie oder Myoglobinurie handeln. Die drei Möglichkeiten können durch eine Vielzahl an Ursachen hervorgerufen werden, etwa durch Infektionserkrankungen, tumuröse Geschehen oder innere Verletzungen. Um dem angsterregenden Symptom frühzeitig entgegenwirken zu können, ist eine ausführliche Diagnostik und gezielte Therapie daher von großer Wichtigkeit.

Chlamydien bei Katzen

Die Chlamydiose der Katzen wird durch das gleichnamige Bakterium Chlamydophila felis hervorgerufen. Der Erreger verursacht bei Katzen typischerweise eine chronische Bindehautentzündung mit klarem bis schleimigen Augenausfluss. In Kombination mit anderen viralen und bakteriellen Erregern rufen Chlamydien zusätzlich den Katzenschnupfen-Komplex hervor, welcher neben Bindehautentzündungen auch durch Husten, Fieber und Niesen auffällt. Da das Bakterium zoonotisches Potenzial besitzt, können auch wir Tierbesitzer an einer Chlamydiose erkranken.

Coronavirus der Katze

Coronaviren kommen nicht nur bei uns Tierbesitzern, sondern auch bei unseren felligen Vierbeinern vor. Im Gegensatz zu dem Covid-19 hervorrufendem Coronavirus des Menschen (SARS-CoV-2) sind die Felinen Coronaviren (FCoV) der Katze jedoch schon seit vielen Jahren bekannt. Dazu zählt das Feline Enterale Coronavirus (FECV) und das deutlich bekanntere Virus der Felinen Infektiösen Peritonitis (FIPV). Letzteres verursacht die tödlich endende Feline Infektiöse Peritonitis (FIP), welche bei betroffenen Katzen zu Bauchfellentzündungen und Bauchwassersucht führt. An Covid-19 erkrankte Menschen, insbesondere Immungeschwächte wie Senioren und Kranke, leiden dahingegen unter grippeähnlichen Symptomen.

Darmverschluss bei Katzen

Darmverschlüsse bei Katzen können unterschiedliche Symptome hervorrufen. Daher ist es nicht so leicht, eine mögliche Erkrankung festzustellen. Welche Anzeichen es für einen Darmverschluss bei Katzen gibt, was die Ursachen sein können und wie die Erkrankung bei Ihrer Fellnase am besten behandelt werden kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Das Geschlecht bei Kitten bestimmen

Unterschiede der Genitalien von weiblichen und männlichen Kitten sind weniger eindeutig auszumachen als bei ausgewachsenen Katzen. Sogar Experten wie Tierärzte irren sich mitunter, wenn Sie das Geschlecht bei Kitten bestimmen. Im Folgenden verraten wir Ihnen, wie Sie erkennen, ob es sich bei Ihren Kitten um Jungen oder Mädchen handelt.

Das Katzengehör

Das Katzengehör ist äußerst sensibel und stellt das Hörvermögen des Menschen bei weitem in den Schatten. Dies machen sich Katzen bei der Jagd zu Nutze. Da die Beutetiere der Katze durch sehr hohe und leise Geräusche kommunizieren, ist ein sensibles Gehör für die Vierbeiner von großer Bedeutung.

Dehydratation bei Katzen: Trinkt meine Katze genug?

Es heißt, dass wir Katzenbesitzer pro Tag etwa zwei bis zweieinhalb Liter Wasser trinken sollen. Nicht immer schaffen wir das, sodass wir am Abend manchmal unter Kopfschmerzen und schlechter Laune leiden. Doch wie viel Flüssigkeit müssen eigentlich unsere Katzen zu sich nehmen, um nicht unter Wassermangel zu leiden? Und wie erkenne ich, ob meine Katze auch genug getrunken hat beziehungsweise dehydriert ist? Wir liefern Ihnen alle wichtigen Fakten und Tipps zum Thema Dehydratation bei Katzen.

Der erste Tierarztbesuch: Das wird bei Kitten gemacht

In aller Regel werden Kitten in den ersten 6 Wochen ausschließlich und bestens von ihrer Mutter versorgt. Durch die Antikörper der Muttermilch sind sie gegen Infektionen geschützt. Sollte ein Kitten trotzdem erkranken, so ist ein immer ein Tierarztbesuch notwendig. Da gerade Jungtiere wenig Widerstandskraft haben und aus diesem Grund die Vitalfunktionen schnell versagen können.

Diabetes bei Katzen

Neben Menschen können auch Katzen an Diabetes erkranken. Wir erklären Ihnen, wie Sie Symptome bei Ihrer Katze erkennen, welche Formen von Diabetes es bei Katzen gibt und wie die Krankheit behandelt werden kann.

Die Katzengeburt: Wenn der Stubentiger Nachwuchs bekommt

Ist Ihre Hauskatze trächtig, können Sie sich schon auf eine aufregende Zeit freuen. Die bevorstehende Geburt wirft aber auch Fragen auf, gerade wenn die eigene Samtpfote zum ersten Mal Mutter wird. Damit Sie sich bestmöglich auf das freudige Ereignis vorbereiten können, haben wir die wichtigsten Informationen rund um das Thema Katzengeburt gesammelt.

Die richtige Hausapotheke für Katzen

Das Leben beim Menschen ist für Tiere zwar komfortabel und meist ungefährlich, dennoch kann es zu Blessuren oder kleinen Verletzungen kommen. Mit der richtigen Hausapotheke für Katzen können Tierfreunde ihren Liebling schnell verarzten oder zumindest erste Hilfe leisten!

Durchfall bei Katzen

Als Durchfall oder Diarrhoe (griechisch: dia = durch und rheos = Fluss) wird eine übermäßige Darmbewegung bei gleichzeitiger Erhöhung der Flüssigkeitsmenge im Kot bezeichnet. Oftmals resultiert daraus ebenfalls eine Zunahme des Kotvolumens. Bei Durchfall bei Katzen handelt es sich allerdings nicht um eine definierte Krankheit, sondern um ein Symptom, welches sehr häufig vorkommt und durch eine Vielzahl an Ursachen entstehen kann. Durch zum Teil massive Verschiebungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes kann Durchfall bei jungen, mittelalten und alten Katzen zu weiteren, teilweise lebensgefährlichen Situationen führen.

Epilepsie bei Katzen

Das Gehirn trägt als Reizbildungs- und Reizleitungsorgan eine wichtige Rolle bei der Koordination von Bewegungsabläufen, der Wahrnehmung und allen lebenswichtigen Funktionen. Werden diese Funktionen des Gehirns aufgrund struktureller oder funktioneller Schäden gestört, kann eine Überlastung und Reizüberflutung der Nervenzellen folgen. Das Ungleichgewicht zwischen nervaler Aktivität und Hemmung bewirkt anschließend einen epileptischen Anfall, welcher sich gegebenenfalls durch Bewusstlosigkeit und krampfende Bewegungen auszeichnet. Treten zwei epileptische Anfälle im Abstand von mindestens einem Tag auf, so wird von der Erkrankung Epilepsie gesprochen.

Erkältung bei Katzen

Wie wir Menschen können sich unsere Vierbeiner ebenfalls erkälten. Meist sind die typischen Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Müdigkeit die Folge eines harmlosen viralen Infektes, dabei spielen die Erreger des Katzenschnupfenkomplexes eine übergeordnete Rolle. Letzterer zeigt sich häufig in Tierheimen oder Mehrkatzenhaushalten mit jungen Katzen. Einige der Krankheitserreger können die Gesundheit der Katze ernsthaft beeinträchtigen, weshalb eine ausführliche Diagnostik und wirksame Therapie sehr wichtig sind.

Fell- und Hautkrankheiten bei Katzen

Das seidig-weiche Katzenfell ist nicht nur schön anzusehen und zu streicheln. Sowohl Fell als auch die darunterliegende Haut haben bei Katzen wichtige Schutzfunktionen! Als wichtiger Teil des Katzenkörpers machen sie auch sofort offensichtlich, wenn etwas nicht stimmt: Geraten die Stoffwechselvorgänge aus dem Lot, bilden sich oftmals Fell- und Hautkrankheiten bei Katzen.

Fellpflege bei Katzen: So unterstützen Sie Ihre Fellnase

Ein dichtes, glänzendes Fell ist ein Zeichen dafür, dass die Katze körperlich und seelisch gesund ist. Die Fellpflege übernehmen die Katzen zum größten Teil selbst. Mit regelmäßigem Bürsten können Sie Ihre Katze aber bei der Fellpflege unterstützen. Auch eine ausgewogene Ernährung sorgt für gesunde Haare.

Fibrosarkom bei Katzen

Es gibt eine große Vielfalt an Krebserkrankungen bei der Katze, welche sich in ihrer Häufigkeit, Herkunft und Prognose stark unterscheiden. Der häufigste Tumor der Katze ist jedoch das bösartige Fibrosarkom. Dieser wird auch bei Hunden beobachtet. Der Ursprung dieses Tumors liegt in den Fibroblasten, einem bestimmten Zelltyp des Bindegewebes. Eine große Besonderheit von Fibrosarkomen ist deren impfassoziierte Entstehungsweise. Auch eine Infektion mit dem Felinen Sarkomvirus (FeSV) infolge einer Leukosevirusinfektion (FeLV) kann zur Ausbildung von Fibrosarkomen bei der Katze führen.

Fieber bei Katzen

Wird bei einer Katze eine Körperinnentemperatur von über 39 Grad Celsius gemessen, kommt entweder eine Überwärmung (Hyperthermie) oder Fieber (Pyrexie) in Frage. Die Hyperthermie zeichnet sich durch eine erhöhte Wärmeproduktion oder –zufuhr mit gleichzeitiger ungenügender Wärmeabgabe aus. Fieber ist gekennzeichnet durch eine gehirngesteuerte Sollwert-Erhöhung der Körperkerntemperatur durch beispielsweise Infektionserkrankungen bedeutet. Obwohl Fieber auf uns Tierbesitzer in erster Linie ungesund wirkt, hat das Allgemeinsymptom eine wichtige immunstärkende Wirkung und trägt zum Beispiel zur Bekämpfung von Infektionserregern bei.

Giardien bei Katzen

Giardien sind einzellige Parasiten (Protozoen), welche bei Katzen und vielen anderen Tieren sowie Menschen starke Dünndarmentzündungen und damit einhergehend Durchfall hervorrufen können. Giardia intestinalis (lateinisch: zum Darm gehörig) kommt weltweit vor und führt vor allem bei jungen Katzen auf Grund des schwachen Immunsystems zu schweren Krankheitsverläufen.

Haarausfall bei Katzen (Alopezie)

Haarausfall (Alopezie) kann bei Katzen physiologisch aufgrund des saisonalen Fellwechsels oder aber auch krankhaft auftreten. Parasiten, hormonelle Störungen oder erblich bedingte Störungen der Haarbildung sind nur wenige Beispiele für Ursachen von Haarausfall bei Katzen:

Haarballen bei der Katze (Trichobezoar)

Nicht selten kommt es vor, dass unsere Katzen ohne weitere Anzeichen Haarballen erbrechen. Diese Haarballen werden auch als Trichobezoar bezeichnet. In der Regel handelt es sich dabei um ein ungefährliches Symptom. Wie erklären, wie es zu solchen Haarballen kommt und in welchen seltenen Fällen sie für Ihre Fellnase gefährlich werden können.

Harnwegsinfekt bei Katzen

Auch, wenn unsere Hauskatzen physisch und psychisch ihren wilden Vorfahren ähneln, haben sich ihre Lebensumstände seit Zusammenleben mit dem Menschen gewandelt. Eine Ernährung mit Fertignahrung, gezielte Selektion im Rahmen der Katzenzucht und Infektionen führen dazu, dass Hauskatzen unter vielen bei Wildtieren unbekannten Erkrankungen leiden. Dazu gehört der Harnwegsinfekt bei Katzen.

Hitzschlag bei Katzen erkennen und behandeln

Sommer bedeutet viel Sonne und hohe Temperaturen. Während sich unser eins mit kühlen Getränken und einem Sprung ins kalte Nass versorgt, kann die sommerliche Hitze für unsere Katzen schnell zum Problem werden. Gerade bei einem Hitzschlag droht Lebensgefahr. Wir erklären Ihnen, wie Sie einen Hitzschlag bei Katzen rechtzeitig erkennen und Ihrer Fellnase am besten helfen können.

Husten bei Katzen

Als Husten wird ein explosionsartiges Ausstoßen von Atemluft aus der Lunge durch das Maul der Katze bezeichnet. Auslöser dieses Symptoms ist immer ein Reiz, welcher den dazugehörigen Hustenreflex auslöst. Ziel dieses Reflexes ist entweder das Aushusten von Fremdkörpern oder auch die Beseitigung von Bronchialschleim aus dem Atemtrakt. Husten kommt bei Katzen sehr häufig vor und kann durch eine Vielzahl an Ursachen ausgelöst werden.

Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) der Katze

Als Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) der Katze wird eine Erkrankung des Herzmuskels bezeichnet, bei welcher die Muskulatur der linken Herzkammer deutlich vergrößert ist. Die HCM ist die häufigste erworbene Herzerkrankung der Katze und tritt entweder durch eine genetische Veranlagung insbesondere bei den Rassen Maine Coon, Kartäuser, Ragdoll, Perser, Rex und Britisch Kurzhaar oder in Folge von anderen Grunderkrankungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion auf. In den meisten Fällen sind die betroffenen Katzen bereits im fortgeschrittenen Alter, wobei auch junge Katzen unter der Herzerkrankung leiden können.

In 6 Phasen zum Stubentiger: Das Wachstum von Katzen

Wie lange wachsen Katzen und wie groß werden sie? Das ist zwar zum einen vom Erbgut abhängig, zum anderen aber von äußeren Faktoren wie der Ernährung. Das Wachstum von Katzen verläuft dabei in sechs Wachstumsphasen. Sind uns diese bekannt, können wir unseren Kätzchen den perfekten Start in ein gesundes Leben ermöglichen und sie beim Erwachsenwerden bestmöglich unterstützen.

Katze erbricht

Erbrechen bei Katzen (Vomitus) ist keine klar definierte Erkrankung, sondern ein Symptom. Somit kann es durch verschiedene Ursachen wie Vergiftungen ausgelöst werden. Die Katze erbricht, wenn im Körper das Brechzentrum gereizt wird, welches sich in Teilen des Gehirns befindet. Der Vorgang wird durch eine aktive Bauchpresse und das Hervorwürgen von bereits verdautem Mageninhalt beschrieben. Daher ist eine starke Abgrenzung zum Regurgitieren sehr wichtig. Denn es definiert eine passive Bauchpresse und das Hervorwürgen von noch nicht verdautem Futters. Der regurgitierte Futterbrei hat den Magen noch nicht erreicht, weshalb man die Konsistenz und den Geruch von Erbrochenem unterscheiden kann.

Katze niest: warum und was tun?

Als Niesen wird ein ungewollter Schutzreflex bezeichnet, bei welchem es zu einem massiven Ausstoßen von Luft aus der Nase und dem Maul kommt. Ziel dieses Mechanismus ist es, Fremdkörper wie zum Beispiel Staub aus dem Respirationstrakt zu befördern. Niesen bei Katzen kommt sehr häufig vor und kann dementsprechend durch eine Vielzahl an Ursachen hervorgerufen werden.

Katzen impfen lassen

Damit Ihre geliebten Stubentiger gesund und Ihnen lange erhalten bleiben, sollten Sie Ihre Katzen impfen lassen. Andernfalls können Katzen schwerwiegende Erkrankungen erleiden, von denen sie unter Umständen dauerhafte Nachwirkungen davontragen oder die im schlimmsten Fall zum Tod Ihrer Katze führen können.

Katzenaids (Felines Immundefizienzvirus, FIV)

Ihre Katze hat ein positives Ergebnis auf Katzenaids erhalten? Dann bewahren Sie vor allem Ruhe. Wieso ein positiver Test auf das Feline Immundefizienzvirus (FIV) nicht immer auf eine FIV-Infektion hindeutet und worauf Sie achten sollten, wenn Ihre Samtpfote tatsächlich an Katzenaids leidet, erfahren Sie hier.

Katzenakne

Die sogenannte Feline Akne (Latein: Felis = Katze) oder auch Katzenakne zeichnet sich durch Hautunreinheiten bei der Katze aus. Ursächlich liegen der Hauterkrankung vermutlich eine Störung der Hautverhornung und eine Überproduktion von Talg in den Talgdrüsen mit nachfolgender bakterieller Infektion zugrunde. Da die Erkrankung in den meisten Fällen mild verläuft und keine Schmerzen oder Juckreiz auslöst, ist die Prognose der Katzenakne in der Regel gut.

Katzenalter

Das Hundealter lässt sich bekannterweise einfach herleiten: Ein Hundejahr gleicht sieben Menschenjahren, wobei es hier auch auf die Rasse und Gewicht des Hundes ankommt. Wie lässt sich aber das Katzenalter bestimmen? Und wie alt werden Katzen überhaupt? Ab welchem Alter gelten Katzen als Senioren?

Katzenaugen und Katzenohren reinigen

Nicht nur das Fell unserer Katzen will gepflegt werden. Auch Augen und Ohren benötigen manchmal die Aufmerksamkeit des Menschen. Wenn Sie Katzenaugen und Katzenohren reinigen, sollten Sie einige Aspekte beachten.

Katzenbiss

Ihre Katze ist Freigänger und kommt humpelnd nach Hause? Dann kann es gut sein, dass sie einen Revierkampf ausgetragen hat. In diesem Fall zeigen betroffene Katzen häufig Kratz- und Bissspuren, welche unerkannt zu starken Entzündungen und einer gefährlichen bakteriellen Blutvergiftung führen können. Neben Katzen selbst können aber auch wir Tierbesitzer und andere Haustiere wie Hunde, Kaninchen oder Hühner von Katzenbissen betroffen sein. Aufgrund des sehr hohen Infektionsrisikos ist eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von großer Wichtigkeit. Worauf dabei geachtet werden sollte, verrät Ihnen der folgende Artikel:

Katzenschnupfen – Nicht zu unterschätzen

Nasskaltes Wetter, Matsch und ständige Temperaturschwankungen. Das Wetter in Deutschland stellt das Immunsystem von Mensch und Tier zeitweise auf eine harte Probe. Daher mussten sich schon viele Samtpfotenbesitzer mit dem Thema Katzenschnupfen auseinandersetzen. Nicht immer handelt es sich dabei um eine einfache Erkältung. Der Krankheitsverlauf bei einem Katzenschnupfen sollte genau beobachtet und nicht unterschätzt werden.

Katzenseuche (Panleukopenie, FPV)

Die Katzenseuche, auch als Panleukopenie, Feline Parvovirose, Katzenpest oder Katzenstaupe bezeichnet, ist eine gefährliche Infektionserkrankung. Der Erreger ist das unter Katzen weit verbreitete Feline Parvovirus (FPV). Da die hochansteckende Katzenseuche unbehandelt meist tödlich endet, sind präventive Maßnahmen extrem wichtig. Wir haben die wichtigsten Informationen über die typischen Symptome, die Behandlung und den Schutz Ihrer Katze vor diesem Virus für Sie zusammengefasst.

Katzensinne

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten – was wissen wir über die fünf Sinne unserer Samtpfoten? Und was hat es mit dem geheimnisvollen sechsten Sinn der Katze auf sich?

Kitten Durchfall

Der Einzug einer Jungkatze ist eine aufregende Zeit – für beide Seiten! Egal, ob Sie langjähriger Katzenfreund oder frischgebackener Katzenhalter sind: Dies ist eine Zeit der Veränderung. Kleine Kätzchen benötigen besondere Aufmerksamkeit. Genießen Sie jede Minute, denn die Jungtiere wachsen so schnell! Wie kleine Kinder müssen auch junge Katzen ab und an den Tierarzt sehen. Eine regelmäßige Gesundheitsvorsorge ist ein Muss. Diese sollte bei jeder Katze einmal jährlich erfolgen. Kitten sollten aber öfter dem Tierarzt vorgestellt werden, um eine Grundimmunisierung gegen gängige Infektionskrankheiten zu gewährleisten. Doch manchmal geht es auch mit typischen „Kinderkrankheiten“ der Katze zum Arzt. Ein Beispiel eines oft unterschätzen Symptoms: Durchfall bei Ihrem Katzenkind. Sollte Ihr Kitten Durchfall haben, ist der Gang zum Tierarzt unerlässlich.

Kitten entwurmen

Wurmbefall kommt bei jungen Kätzchen relativ häufig vor. Bleibt er unbehandelt kann er zu ernsthaften Erkrankungen führen. Zum Glück lassen sich die Parasiten aber recht einfach bekämpfen, sobald das Problem erkannt wurde. Die erste Entwurmung der Kitten sollte drei Wochen nach der Geburt erfolgen und anschließend alle drei bis vier Wochen. Das ist jedoch nur ein allgemeiner Richtwert. Nur ein Tierarzt kann letztendlich darüber entscheiden, in welchem Zyklus Sie Ihre Kitten entwurmen sollten.

Knochengesundheit der Katze

Gesunde Knochen und Gelenke sind essentiell für einen Kleinjäger wie die Katze. Was selbstverständlich scheint, ist es aber leider nicht. Nicht nur Alter und Verletzungen, auch Mangelernährung oder Erkrankungen können die Knochengesundheit der Katze beeinträchtigen, Entzündungen hervorrufen und die Fellnase langfristig beeinträchtigen.

Leukose bei Katzen (FeLV)

Als Leukose oder Leukämie (griechisch: leukos – weiß, haima – Blut) wird eine Krebserkrankung durch eine übermäßige Produktion unreifer und veränderter weißer Blutzellen (Leukozyten) bezeichnet. Bei Katzen spielt das Feline Leukämievirus (FeLV) eine besondere Rolle bei der Krankheitsentstehung der infektiösen Katzenleukose, wobei nicht jede Infektion mit dem Katzenleukämievirus zum Ausbruch einer Leukose führen muss. Kommt es jedoch zu der Erkrankung, endet diese bei unseren Hauskatzen in der Regel tödlich.

Milben bei Katzen

Milben (Acari) sind Parasiten, welche die Haut von Katzen, anderen Tieren und Menschen befallen und sich dort von Zellen und Blut ernähren. Auf der Erde existieren etwa 50000 Milbenarten, welche jede Rasse sowie jedes Alter befallen können. Wissenschaftler ordnen Milben zu den Insekten (Arthropoda), genauer genommen zu der Klasse der sogenannten Spinnentieren (Arachnida) ein.  Zu den wichtigsten Milbenarten der Katze zählen die Raubmilben, Nagemilben, Grabmilben, Haarbalgmilben und Herbstgrasmilben.

Nerven- und Hormonstörungen bei Katzen

Der Katzenkörper funktioniert durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel verschiedenster Elemente. Dieses normalerweise perfekt arbeitende System gerät schnell aus den Fugen. Besonders anschaulich kann man dies anhand von Problemen des Nervensystems, sowie Hormonstörungen bei Katzen sehen.

Niereninsuffizienz bei Katzen

Katzen leiden im Alter überdurchschnittlich oft an einer sogenannten Chronischen Niereninsuffizienz (CNI), auch bekannt als Chronische Nierenerkrankung (CNE). Dabei handelt es sich um einen langfristigen Funktionsverlust der Konzentrationsfähigkeit der Nieren. Die Erkrankung schreitet immer weiter fort und die Schäden sind irreparabel, sodass die Katze erst nach mehreren Monaten ab einem gewissen Schadensgrad der Niere Symptome wie Erbrechen, Müdigkeit oder lebensgefährliche Elektrolytentgleisungen zeigt.

Ohrmilben bei Katzen

Otodectes cynotis (Ohrräudemilben oder Ohrmilben) ist die häufigste Milbenart der Katze, wobei diese auch bei Hunden, anderen Haustieren und seltener bei Menschen auftreten kann. Ohrmilben kommen weltweit vor und befallen vorwiegend junge Katzen und Freigänger. Neben Juckreiz und Hautläsionen können sie auch zu schmerzhaften Ohrentzündungen und allergischen Reaktionen führen. Ein typisches Zeichen für die sogenannte Ohrräude bei Katzen ist ebenfalls die Bildung einer wachsartigen, kaffeesatzähnlichen Masse innerhalb des Gehörgangs.

Parasiten bei Katzen: Zecken und Flöhe entfernen

Parasiten sind kleine Quälgeister, die sich vom Blut unserer Katzen ernähren. Dabei sind sie nicht nur lästig, sondern können auch schwerwiegende Krankheiten verursachen. Erfahren Sie im Folgenden alles, was Sie über Parasiten bei Katzen, speziell Zecken und Flöhe, wissen müssen.

Pfotenverletzungen bei Katzen: So leisten Sie Erste Hilfe

Katzen haben das außergewöhnliche Talent, fast immer auf ihren Pfoten zu landen. Doch auch unsere Fellnasen sind nicht vor Verletzungen gefeit. Gerade kleinere Schnittwunden an den Pfoten sind gar nicht so selten. Wie kann ich meiner Katze helfen, wenn ich eine Verletzung bemerke? Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Pfotenverletzungen bei Katzen richtig umgehen, wie Sie einen Verband anlegen und was alles in einen Erste-Hilfe-Koffer gehört.

Pheromone für Katzen: Gut für gestresste Stubentiger?

Manchmal kann ein Katzenleben ganz schön stressig sein. Gerade ein Umzug, ein neuer tierischer Gefährte oder die lauten Geräusche zu Silvester sind für Fellnasen anstrengend. Erleichterung versprechen Pheromone für Katzen. Denn die Duftstoffe sollen für Entspannung sorgen.

Röntgen bei Katzen

Ihre Katze wurde von einem Auto angefahren und humpelt stark? Dann ist dies ein triftiger Grund, Ihre Samtpfote beim Tierarzt mittels einer Röntgenuntersuchung zu durchleuchten. In welchen Fällen das Röntgen bei Katzen notwendig ist, wie die Untersuchung abläuft und wie man Organe sichtbar macht, erfahren Sie in unserem Artikel.

Sollte ich meine Katze kastrieren oder sterilisieren lassen?

Es gibt wohl kaum etwas Niedlicheres auf der Welt als Katzenbabys. Doch leider finden nicht alle Kitten ein schönes Zuhause. Wenn sich besitzerlose Streuner untereinander oder mit freilaufenden Hauskatzen paaren, ist ein Leben im Elend für ihren Nachwuchs quasi vorprogrammiert. Lassen Sie Ihre Katze kastrieren oder sterilisieren, beugen Sie unnötigem Leid vor.

Tollwut bei Katzen

Unter der Tollwut wird eine meist plötzlich auftretende und tödlich endende virale Infektionserkrankung verstanden, welche durch sogenannte Lyssaviren (auch Tollwutviren) hervorgerufen wird. Neben Katzen können auch andere Tiere wie Hunde, Rinder, Schweine oder Hühner erkranken. Auch besitzt die Tollwut zoonotisches Potential, sodass wir Menschen ebenfalls unter der Infektionserkrankung leiden können. Das Wort „Lyssa“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Wahnsinn“ oder „Irrationale Wut“. Die englische Bezeichnung „rabies“ stammt dahingegen aus dem Latein und drückt „Wut“ oder „Raserei“ aus. Beide Begriffe spiegeln die tollwutbedingte Symptomatik wider, so treten beispielsweise ein vermehrter Speichelfluss und ein gesteigertes Angriffs- und Beißverhalten auf. Bei der Tollwut handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche.

Toxoplasmose

Steht menschlicher Familienzuwachs an, sind viele Katzenhalter unsicher: Katze und Kind – geht das gut? Werdenden Eltern macht eines besonders Sorgen: Die durch einen Parasiten hervorgerufene Krankheit Toxoplasmose.

Verdauungsprobleme bei Katzen

Die Ernährung unserer Hauskatzen gleicht selten denen ihrer wilden Verwandten. Darum ist die Veränderung des Katzenfutters seit Zusammenleben mit dem Menschen ein häufiger Grund, warum immer wieder Verdauungsprobleme bei Katzen auftreten. Doch auch Erkrankungen, Vergiftungen und andere Probleme können die Ursache von Durchfall, Erbrechen und Verstopfung sein!

Verhütungsmittel für Katzen

Katzen sind wunderbare Tiere. Wer ist nicht beim Anblick eines kuscheligen Katzenkindes entzückt, möchte es den ganzen Tag beobachten, kuscheln und knuddeln? Doch wir leben in Zeiten von aufgrund von Überfüllung geschlossener Tierheime. Darum wissen die meisten Tierfreunde, dass es gute Gründe gegen einen Wurf der eigenen Katze gibt. Die Kastration durch den Tierarzt ist das gängigste Verhütungsmittel für Katzen – doch sie ist permanent und kann nicht rückgängig gemacht werden. Glücklicherweise gibt es weitere Möglichkeiten zur temporären Empfängnisverhütung bei Katzen.

Verstopfung bei Katzen

Spricht der Tierarzt von einer sogenannten Obstipation, sind Verstopfungen im Darm gemeint. Katzen leiden recht häufig unter Verstopfungen, welche sich anfänglich durch rundliche Kotballen und Kotabsatzprobleme erkennbar machen. Welche Ursachen hinter dem Symptom stecken und wie Verstopfungen bei der Katze diagnostiziert und behandelt werden, klären wir im folgenden Artikel:

Vorsorge für Kitten

Solange Katzenkinder Muttermilch zu sich nehmen, sind sie durch die darin enthaltenen Antikörper recht gut vor Infektionen geschützt. Erst wenn sie etwa ab der sechsten Woche feste Nahrung fressen, lässt dieser Schutz nach. Denken Sie daher rechtzeitig an die richtige Vorsorge für Kitten.

Warum schnurren Katzen und wie machen sie das?

Gibt es ein schöneres Geräusch als das Schnurren einer Katze? Für Katzenliebhaber sicherlich nicht. Katzen schnurren, wenn sie sich wohlfühlen – und dieses gute Gefühl überträgt sich auch auf ihren Besitzer. Doch wussten Sie, dass Katzen auch bei Verletzungen und Stress schnurren? Warum Katzen das tun und wie sie das andauernde, sonore Brummen erzeugen, lesen Sie hier.

Wenn die Katze rollig wird

Der Fortpflanzungszyklus der Katze unterscheidet sich essentiell von dem des Menschen. Viele Phasen im Leben eines Stubentigers sind uns darum ein wenig unverständlich. Wir wissen nicht, wie wir uns verhalten und unserer Fellnase helfen können. Dazu gehört auch die Zeit der Empfängnisbereitschaft der weiblichen Katze, die so genannte „Rolligkeit“. Während die Katze rollig ist, kann man verschiedene Verhaltensweisen, wie das typische Rollen auf dem Boden, erkennen.

Wie sehen Katzen?

Katzen überraschen ihre Besitzer gerne des Nachts mit einer gefangenen Maus. Wie aber stellen sie das an? Warum sehen Katzen auch im Dunkeln noch so gut? Und stimmt es eigentlich, dass Katzen farbenblind sind? Wir erklären, wie Katzen die Welt sehen und wie ihre Augen aufgebaut sind. Außerdem geben wir Ihnen Tipps an die Hand, falls Sie eine Katze mit schlechtem Sehvermögen daheim haben.

Wie Sie Schmerzen bei Katzen erkennen können

Katzen können genauso unter starken Schmerzen leiden wie wir Menschen. Das Problem ist nur, dass unsere Fellnasen diese oft vor uns verbergen. Doch ohne Behandlung können sich daraus schnell chronische Schmerzen entwickeln. Daher ist es wichtig, auf Verhaltensänderungen Ihres Lieblings zu achten, um frühzeitig mit der richtigen Schmerztherapie beginnen zu können.

Würmer bei Katzen

Würmer bei Katzen sind ein ekliges Kapitel im Leben eines Katzenhalters. Dennoch kommen die meisten Katzenfreunde mit ihnen in Berührung – besonders dann, wenn ihre Katze Freilauf genießt. Doch auch Wohnungskatzen können sich durch verunreinigte Futtermittel mit Würmern infizieren.

Zahnfleischentzündung (Gingivitis) bei der Katze

Als Gingivitis wird eine Entzündung des Zahnfleisches bezeichnet, welche sich meist durch eine Rötung und Schwellung der Schleimhaut am Rande der Zähne äußert. Bei Katzen kommt diese meist schmerzhafte Zahnfleischerkrankung sehr häufig vor und kann durch eine Vielzahl an Ursachen hervorgerufen werden. Dementsprechend ist eine ausführliche Diagnostik wichtig, um frühzeitig und korrekt behandeln zu können.

Zahnstein bei Katzen

Besonders ältere Katzen leiden oft unter starkem Zahnstein. Dieser zeichnet sich als braungelbe Ablagerungen auf der Oberfläche der Zähne aus. Diese entstehen durch angesammelten Zahnplaque, welcher im Gegensatz zum harten Zahnstein noch weich ist. Es handelt sich um einen dünnen Schleimfilm, der sich aus Nahrungspartikeln wie Eiweißen oder Mehrfachzucker sowie Mikroben (z.B. Pilze) zusammensetzt. Zahnstein bei der Katze kann durch Entzündungen des Mauls entstehen, wie etwa durch eine Zahnfleischentzündung oder Parodontitis. Durch bakterielle Infektionen führt Zahnstein bei Katzen zu weiteren Entzündungen.

Oft lassen unsere geliebten Haustiger sich eine Erkrankung erst dann anmerken, wenn sie bereits ein schwerwiegendes Ausmaß erreicht hat. Ein Indiz für eine behandlungsbedürftige Erkrankung kann es sein, wenn die Katze nicht mehr mit Appetit frisst. Allerdings gibt es auch da Ausnahmen: Denn während beispielsweise Hunde oder auch Kaninchen bei Zahnschmerzen die Nahrungsaufnahme einstellen, tut eine Katze dies in den meisten Fällen nicht.

Als gesund definiert man eine Katze übrigens dann, wenn sie ohne Schmerzen und ohne Einnahme von Medikamenten in der Lage ist, ein katzentypisches und katzengerechtes Leben zu führen.

Es empfiehlt sich, die Katze einfühlsam und aufmerskam zu beobachten und regelmäßig für Routineuntersuchungen einen Tierarzt aufzususchen.

Bei einer Katze, die Freigängerin ist, haben Sie nur eingeschränkte Möglichkeiten, sich selbst ein Urteil über den Gesundheitszustand Ihrer Mitbewohner-Mieze zu bilden. Schließlich lassen sich Kot- und Urinabsatz nur dann beurteilen, wenn die Katze die Katzentoilette aufsucht. Wenn sie ihr “Geschäft” ausschließlich in freier Wildbahn verrichtet, haben Sie als Halter keine Möglichkeit, dieses Gesundheitskriterium zu beurteilen.

Beachten Sie bitte, dass Kot, welchen Sie für die Untersuchung durch einen Tierarzt aus der Katzentoilette entnehmen, nur so wenig Katzenstreu wie möglich enthalten sollte. Wichtig ist, dass Sie in dem Fall, dass Ihre Katze sich auffällig verhält oder zu leiden scheint, unverzüglich einen Tierarzt aufsuchen. Seien Sie sich auch bewusst, dass kein Ratgeber-Buch und kein noch so fachkundig erscheinender Text aus dem Internet die Einschätzung durch einen Experten ersetzen können.

Welche sind typische Katzenkrankheiten?

Würmer: Wurmbefall gilt unter Katzen mit Freigang als weit verbreitet. Aus diesem Grund sind regelmäßige Entwurmungen auf jeden Fall zu empfehlen. Ein Befall mit dem Erreger kann bei der Katze zu Durchfall, struppigem Fell, unter Umständen auch zu Abmagerung und Austrocknung sowie einem schlechten Allgemeinzustand führen.

In besonders gravierender Ausprägung kann es auch zum Darmverschluss oder zu einer Bauchfellentzündung kommen.
Durch eine Untersuchung des Kots können die ausgeschiedenen Eier glücklicherweise meistens eindeutig identifiziert werden.
Entwurmungspräparate sind das Mittel zur Bekämpfung von Wurmbefall.

Chlamyiden: Der Erreger Chlamydophila felis befällt die Bindehaut des Auges der Katze. Entsprechend äußert sich eine Infektion in einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis). Ein auffälliges Symptom ist das tränende Auge, während nach einigen Tagen auch das zweite Auge mit betroffen sein kann. Bei einer schweren Form des Verlaufs erfährt das Auge eine erhebliche Schädigung.
Auch Schnupfen und Fieber können zu den Anzeichen zählen.

Am häufigsten trifft die Erkrankung Katzen im Alter von fünf Wochen und neun Monaten. Die Übertragung erfolgt über den direkten Kontakt mit dem Augensekret einer erkrankten Katze. Es ist im Bereich des Möglichen, dass der Erreger auch von der Katze auf den Menschen übertragbar sein könnte.

Der Erreger kann über eine Augentupferprobe nachgewiesen werden. Ist die Katze nicht geimpft, so kann der Nachweis von Antikörpern den Verdacht einer Diagnose erhärten.
Tetracycline sind hier die in der Behandlungen eingesetzten Antibiotika. Die Behandlung sollte sich auf vier Wochen erstrecken.

Unter bestimmten, durch einen Tierarzt einzuschätzenden Voraussetzungen kann eine Chlamydien-Impfung empfehlenswert sein. Diese kommt nur dann in Frage, wenn die Katze einem gesteigerten Infektionsrisiko ausgesetzt ist, zum Beispiel, wenn sich diese im Tierheim befindet.

Toxoplasmose: Die Infektion mit Toxoplasmen (Toxoplasma gondii)
wird als Toxoplasmose bezeichnet. Bei den Toxoplasmen handelt es sich um einzellige Mikroorganismen. Der Erreger ist auf der ganzen Welt verbreitet und befällt neben dem Hauptwirt Katze auch Luchs, Ozelot und Puma. Die Katze kann sich über den Kot anderer Katzen sowie durch mit dem Erreger infizierte Beutetiere wie Mäuse und Vögel anstecken. Bei Freigänger-Katzen ist die Gefahr einer Infektion deutlich höher als bei reinen Wohnungskatzen.

Offensichtiliche Krankheitsanzeichen sind Mangel an Appetit, Gewichtsverlust, Lethargie, Atemprobleme, Fieber, Erbrechen, Durchfall, neurologische Ausfallerscheinungen und Entzündungen des Muskelapparates. Der Tierarzt kann feststellen, ob Ihre Katze bereits eine Infektion durchlaufen hat. Nach einmaliger Infektion kommt es bei der Katze häufig dazu, dass die Katze einen positiven Antikörpertiter im Blut aufweist.

Der Tierarzt stellt mittels Bluttest fest, ob sich die Katze mit Toxoplasmen infiziert hat. Zusätzlich wird er Kotproben im Abstand von zwei Wochen untersuchen.
Die Therapie erfolgt mit Antibiotika und Antiparasitika.

Tollwut: Sie wird durch einen Virus ausgelöst und ist weltweit verbreitet. Die Ansteckung erfolgt über den Biss eines mit Tollwut infizierten Tieres, allerdings auch durch Kontakt wie Belecken oder Kratzen. Über den Speichel gelangt der Erreger durch Wunden oder Schleimhäute in den Körper der Katze und findet dort über die Nervenbahnen den Weg zum Gehirn. Dort vermehrt sich der Virus.

Von dort aus breitet sich das Virus im gesamten Körper aus und gelangt unter anderem in die Speicheldrüsen. Auf dem Weg findet die Übertragung über Bisse statt. Nicht alle an Tollwut erkrankten Tiere greifen jedoch andere an, sondern einige verhalten sich auch auffällig zahm. Bis zum Auftreten von Krankheitssymptomen können bis zu 200 Tage vergehen.

Ca. zwei bis sieben Wochen, nachdem die Infektion stattgefunden hat, setzt die Krankheit mit Symptomen wie Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Halsschmerzen und Fieber ein. Unruhe- und Angstgefühle sowie eine Angst vor Wasser können hinzukommen. Die allgemeine Übererregbarkeit findet ihren Ausdruck in vermehrtem Tränenfluss, übermäßiger Schweißabsonderung und erweiterten Pupillen. Speichel tropft aus dem Mund, um das Schlucken und einen damit einhergehenden Krampf zu vermeiden. Im Anschluss treten Krampfanfälle auf.

Bereits nach drei bis fünf Tagen tritt der Tod ein. Eindeutig nachgewiesen werden kann die Krankheit erst am toten Tier. Eine Tollwut-Impfung bietet einen sicheren Schutz. Nach erfolgter Grundimmunisierung muss diese nur noch alle drei Jahre wiederholt werden. Die Impfung wird für alle Katzen mit Freigang empfohlen.

Was kann ich für die Gesundheitsvorsorge meiner Katze tun?

Sie als Halter können viel dafür tun, dass Ihre geliebte Mitbewohner-Mieze dauerhaft gesund bleibt. Zu einer Erkrankung kann es aber natürlich trotzdem einmal kommen. Wichtig ist, dass Sie im Zweifel einen Tierarzt aufsuchen, weil Katzen, wie wir eingangs bereits beschrieben haben, dazu neigen, sich eine Erkrankung nicht anmerken zu lassen. Das Verhalten stammt aus der freien Wildbahn, wo es für die Katze eine Gefahr darstellen könnte, von anderen als leicht angreifbares Opfer wahrgenommen zu werden.

Zu empfehlen ist zudem ein sinnvolles Impfverhalten. Der Tierarzt kann anhand mehrerer Parameter entscheiden, welche Impfungen im Fall Ihrer Katze am besten sind. Auch Sie als Katzenhalter sollten allerdings gut darüber informiert sein, welche Impfungen es gibt und in welchem Turnus diese vorzunehmen sind.

Für Impfungen gilt die Maxime: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Einen hundertprozentigen Schutz vor einer Erkrankung kann keine Impfung gewährleisten. Allerdings ist der Nutzen einer Impfung immer noch wesentlich größer als das damit verbundene Risiko.

Auch eine regelmäßige Entwurmung ist Pflicht, zumal Wurmbefall unter Umständen nicht nur für die Katze selbst, sondern auch für einen Menschen zur Gefahr werden kann, sofern dieser ein geschwächtes Immunsystem hat. Gleiches gilt bei Kindern.

Grundsätzlich ist der Wert von Homöopathie hoch einzuschätzen. Mit ihrer Hilfe kann viel Positives bewirkt werden. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass eine Wirkung homöopathischer Impfungen nie seriös untersucht wurde und somit auch nie bestätigt werden konnte. Hier ist es also empfehlenswert, auf die schulmedizinische Weise vorzugehen.