Ungiftige Pflanzen für Katzen

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Manchmal beobachtet man eine Katze, wie sie sich in sorgsam gehegten Gartenpflanzen wälzt. Bei einem Näherkommen wirkt die Katze wie von Sinnen. Was ist passiert? Pflanzliches Grün ist eine wichtige Ergänzungsnahrung für unsere kleinen Stubentiger. Doch kann manches Gewächs Katzen regelrecht berauschen. Dabei blühen gerade diese Pflanzen im Garten besonders hübsch! Wir stellen Ihnen im Folgenden einige ungiftige Pflanzen für Katzen vor.

ungiftige pflanzen für katzen

Die Pflanze, der sich der Tiger so ausführlich widmet, enthält sicher einen für Katzen berauschenden Stoff. Katzenminze oder Catnip (lat. Nepeta Cataria) genannt, steht hier besonders hoch im Kurs. Ihre belebende Wirkung lässt Katzen spielerisch euphorisch werden. Manche zeigen dem Kraut jedoch einfach die kalte Schulter. Woran dies genau liegt, ist bisher nicht erforscht. Diejenigen unter unseren Samtpfoten aber, die auf Katzenminze "fliegen", lassen sich damit zu fast allem verführen:

Neue Kratzbäume werden umgehend angenommen, mit Katzenminze gefülltes Spielzeug innig geliebt und auch die sonst so beliebten Kratzecken sind im Gegensatz zu den mit Katzenminze eingeriebenen Sisalstämmen uninteressant geworden.

Katzengamander

Ähnlich der Katzenminze ist der Geruch des rechts abgebildeten Katzengamanders (lat. Teucrium marum) für manche Katzen unwiderstehlich. Die Pflanze kommt aus dem westlichen Mittelmeerraum und kann gut als Topf- oder Kübelpflanze gezogen werden. Das hübsch lila blühende Gewächs riecht jedoch für menschliche Nasen eher streng nach Äther. Katzen hingegen fliegen auch im getrockneten Zustand auf den Katzengamander und werden regelrecht berauscht.

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Ungiftige Pflanzen für Katzen: Baldrian

An dritter Stelle des Interesses steht Baldrian (lat. Valeriana officinalis), im Volksmund auch unter dem Namen Katzenwurzel bekannt. Die Benennung kommt nicht von ungefähr, geraten unsere Stubentiger doch bei Baldrian geradezu aus dem Häuschen. Sie wälzen sich auf dem getrocknet nach Kampfer riechenden Kraut herum und schreien vor Vergnügen. Auch hier ist das Wissen über die Hintergründe des Verhaltens noch weitestgehend ungeklärt.

Zimmerpflanzen

Gefressen werden die drei berauschenden Pflanzenarten eher ungern, wohingegen Gräser auf dem Speisezettel unserer Katzen ganz oben stehen. Sie werden zum Hervorwürgen von Haarballen benötigt. Manch ein Katzenhalter musste dieser Vorliebe seiner Mitbewohner schon seine Zimmerpflanzen opfern. Doch sind hierunter meist auch für Katzen giftige Gewächse, deren Aufnahme toxische Reaktionen zur Folge haben kann. Auf die Ungiftigkeit der Pflanzen ist deshalb unbedingt zu achten. Ungiftige Pflanzen für Katzen sind unter anderem: Grünlilien, Hibiskus und Zyperngras. Gering bis sehr giftig hingegen sind Alpenveilchen, Azaleen-Arten, Christrose, Diefenbachie, Efeu, Einblatt, Farne, der Saft der Ficus- und Gummibaum-Blätter, Hyazinthe, Kolbenfaden, Krokus-Arten, Oleander, Philodendron (Fensterblatt), Rhododendron, Tulpen, Weihnachtsstern und Zimmerkalla (Aronkelch).

Katzengras

Beim Putzen des Fells verschlucken Katzen durch das Abschlecken mit der rauen Zunge viele Haare. Im Magen vermischen sich diese zusammen mit dem Speichel zu sogenannten Haarballen. Langhaarige Katzen sind hiervon stärker betroffen als kurzhaarige. Die Haarballen können meist den Durchgang zum Darm nicht passieren und müssen erbrochen werden. Ungiftige Pflanzen für Katzen können hierbei helfen. Die Fasern junger ungiftiger Gräserarten wirken unterstützend. Die Katze reinigt so ihren Magen und beugt indirekt Darmverschlüssen vor. Mit frisch gesätem Getreide, Zyperngras oder fertig zu kaufendem Katzengras kann man eine Katze deshalb verwöhnen und von den eigenen Zimmerpflanzen eventuell fernhalten. Doch bestehen zwischen den einzelnen Grassorten große Unterschiede. Achten Sie deshalb unbedingt auf die Grasränder. Sie sollten weich und nicht schneidend sein. Bei scharfkantigen Gräsern kann es zu schlimmen Verletzungen der Mundhöhle wie auch der Innenschleimhäute kommen.

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Haarballen reduzieren

Kämmen und Bürsten

Viele Katzenbesitzer empfinden das Erbrechen der Katze zum Hervorwürgen der Haarballen allerdings als nachteilig. Verringern kann man dies zum einen mit täglichem Bürsten und Kämmen oder aber bei Katzen, die Bürsten ablehnen, durch die Verwendung eines rauen Handschuhs. Diese Maßnahmen lassen die Katzen bei ihrer "Katzenwäsche" weniger Haare aufnehmen. Besonders Langhaarkatzen benötigen zur Fellpflege menschliche Hilfe, die zugleich auch das Problem übermäßig loser Haare beseitigt.

Malzpasten

Eine weitere Hilfe stellen Malzpasten dar. Die darin enthaltenen Fette erleichtern das Passieren kleinerer Haarballen durch den Magen-Darmtrakt. Hierdurch kann die Katze die Ballen, anstatt sie zu erbrechen, über den Kot ausscheiden. Mehrmals wöchentlich gegeben ersetzen Malzpasten das Katzengras nahezu vollständig und schmecken Mieze wie eine besondere Leckerei. Die zugegebenen Mineralien und Vitamine sind außerdem gesund. So bieten Malzpasten in Verbindung mit täglichen ausgedehnten Kämm- und Bürstenaktionen eine gute Alternative zum herkömmlichen Katzengras.

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