Hunderassen

Hunde waren früher reine Nutztiere und mussten einen Zweck erfüllen. In Anlehnung daran hat man die Hunderassen in Gruppen und Sektionen unterteilt. Die Gesamtheit der Hunderassen wurde 1983 von Raymond Triquet neu definiert. Er unterschied 10 Gruppen mit charakteristischen Merkmalen. Mehr lesen

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FCI-Gruppe

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Affenpinscher

Der Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen Deutschlands. Er ist zwar sehr klein, doch unterschätzen sollte man ihn nicht.

Afghanischer Windhund

Seit Tausenden von Jahren gelten diese faszinierenden Vierbeiner in ihrer ursprünglichen Heimat Afghanistan als Kostbarkeit. Auch heute sind die langhaarigen Läufer für viele Hundeliebhaber auf der ganzen Welt etwas Besonderes.

Airedale Terrier

Der „König der Terrier“, wie der Airedale Terrier mitunter genannt wird, zählt zu den ältesten und vielseitigsten Gebrauchshunderassen der Welt. Heute ist der mittelgroße Rassehund mit dem unverwechselbaren Äußeren und dem temperamentvollen und freundlichen Charakter ein beliebter Familienhund.

Akita Inu

Der stolze und eigenwillige Akita mit der großen, kräftigen Statur ist in seinem Heimatland Japan ein Naturdenkmal. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, ist er als Gesellschaftshund heute jedoch nur bedingt geeignet.

Alaskan Malamute

Die meisten Hundefreunde erkennen es auf den ersten Blick: Der Alaskan Malamute, von seinen Fans auch liebevoll „Mali“ oder „Mally“ genannt, zählt zu den Schlittenhunderassen des eisigen Nordens. Wie der Siberian Husky hat auch diese Rasse mittlerweile zahlreiche Anhänger in gemäßigteren Klimazonen gefunden. Doch dieser ausdauernde Vierbeiner stellt ganz besondere Ansprüche an seine Halter.

Altdeutscher Schäferhund

Streng genommen gibt es den „Altdeutschen Schäferhund“ gar nicht – zumindest nicht als eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff langhaarige bzw. langstockhaarige Deutsche Schäferhunde. Ungeachtet dieser Umstände ist die hübsche Schäferhund-Variante mit dem buschigen Haar und dem treuen, freundlichen Wesen außerordentlich beliebt und als Familien- und Begleithund sehr gefragt.

American Akita

Der American Akita entwickelte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als US-Soldaten japanische Akita in ihre Heimat mitnahmen und dort eine eigene, unabhängige Zucht aufgebaut wurde. Im Vergleich zu seinen japanischen Verwandten gilt der American Akita als deutlich größer und kräftiger. Den Jagdinstinkt seiner japanischen Vorfahren hat er sich allerdings bis heute bewahrt.

American Bulldog

Der American Bulldog. In den falschen Händen ist dieser Vierbeiner ein Statussymbol für Menschen, die gerne mit stattlichen, scharfen Hunden posieren. Richtig gehalten aber ist dieser von der FCI nicht als eigenständige Rasse anerkannte Vierbeiner ein menschenfreundlicher Hund, der gut in einer sportlichen Familie leben kann.

American Cocker Spaniel

In den USA zählt der American Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunden – in Europa gilt er (noch) als Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach einem freundlichen Vierbeiner mit dem besonderen Charme eines (ehemaligen) Jägers sind.

American Foxhound

Sanfter Blick, Schlappohren, glattes, pflegeleichtes Fell und eine mittlere Größe: Ein American Foxhound wirkt auf viele Laien wie der optimale Begleiter für jeden Hundefreund vom Rentner bis zur Familie mit Kind. Allerdings hat der ursprüngliche Jagdhund durchaus seinen eigenen Kopf sowie hohe Ansprüche, über die sich Fans der Rasse vor der Anschaffung sorgfältig informieren sollten. Im Folgenden erhalten Sie einige Einblicke in die in Europa fast unbekannte Rasse.

American Pit Bull Terrier

Zwar werden umgangssprachlich einige Hunde ähnlicher Statur „Pit Pull“ genannt, doch nur der American Pit Bull Terrier trägt den Namen offiziell – und dies auch nur in den USA, denn europäische Vereine erkennen die Rasse nicht als eigenständig an. Meist handelt es sich bei in Europa vorkommenden „Pit Bulls“ also um American Staffordshire Terrier oder Mischlinge. Gemeinsam ist allen Pit Pulls jedoch, dass ihnen ein schlechter Ruf als „Kampfhund“ vorauseilt.

American Staffordshire Terrier

Der American Staffordshire Terrier, auch kurz „Am Staff“ genannt, polarisiert wie kaum eine andere Rasse: Gilt er in einigen Ländern Europas als „gefährlicher Kampfhund“, dessen Haltung verboten oder mit bestimmten Auflagen verknüpft ist, wird er in Großbritannien als „Nanny Dog“ geschätzt.  Dies zeigt einmal mehr, dass der Grund für aggressive und „scharfe“ Hunde immer am anderen Ende der Leine zu finden ist. Die Rasse verdient einen unvoreingenommenen Blick, denn hinter den vielen Vorurteilen steckt ein kluger, dynamischer und immer loyaler Gefährte.

American Water Spaniel

Der American Water Spaniel, dieser sportliche Vierbeiner aus dem Mittleren Westen der USA ist nicht nur in Europa, sondern auch in seiner Heimat recht selten anzutreffen. Jägern mit Familienanschluss ist er ein zuverlässiger und vielseitiger Gefährte.

Anatolischer Hirtenhund

Der kraftvolle und wehrhafte Riese besitzt ein sehr friedfertiges und ruhiges Wesen. Als Herdenschutzhund ist er es jedoch gewohnt selbständig zu agieren, was bei falscher Haltung schnell zum Problem wird. Ein Anatolischer Hirtenhund, zu dem die FCI vier unterschiedliche Schläge zählt, gehört daher ausschließlich in die Hände eines erfahrenen Hundeführers.

Appenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund ist nichts für Stubenhocker: Der Rassehund aus dem Appenzeller Land, der als Bauern- und Hütehund gezüchtet wurde, ist ein Energiebündel durch und durch. Bei einem sportlichen Besitzer, der ihm genügend Auslauf bietet, fühlt sich der bellfreudige Naturbursche aber auch in der Rolle des Familienhundes wohl.

Australian Cattle Dog

Dieser Treibhund vom Fünften Kontinent erfreut sich auch in Europa zahlreicher Fans. Kein Wunder: Der Australian Cattle Dog ist nicht nur eine bunte Augenweide, sondern bringt auch Sportsgeist und einen einzigartigen Charakter mit. Potenzielle Halter sollten sich gerne bewegen und die Selbstständigkeit dieser Rasse zu schätzen wissen.

Australian Kelpie

Sportlich, intelligent und feinfühlig – mit der Beschreibung seiner Charaktereigenschaften hätte der Australian Kelpie bei einer Partnervermittlung sicherlich die besten Erfolgschancen. Seine Leidenschaft schenkt der australische Hütehund jedoch vor allem seiner Arbeit mit Schafen.

Australian Shepherd

Einst für die Hütearbeit gezüchtet, benötigt der mittelgroße, hübsche Australian Shepherd anspruchsvolle und vielseitige Beschäftigungsangebote, die ihn körperlich und geistig fördern.

Australian Stumpy Tail Cattle Dog

Der Australian Stumpy Tail Cattle Dog ist ein robuster, mittelgroßer Hund mit einer natürlichen Stummelrute. Als Arbeits- und Hütehund braucht er unbedingt eine Aufgabe, um körperlich und geistig ausgelastet zu sein.

Azawakh

Einst treuer Gefährte von Nomadenstämmen, hat sich der elegante Azawakh im Laufe der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zum beliebten Windhund entwickelt, der auch in Europa regelmäßig anzutreffen ist.

Bandog

Die Bezeichnung „Bandog“ kann verschiedene Bedeutungen haben, steht dabei aber nicht für eine anerkannte Rasse. Im Folgenden erklären wir, welcher Hund gemeint sein kann, wenn jemand von einem „Bandog“ spricht.

Barbet

Gutmütig, klug und immer bereit für gemeinsame Abenteuer: ein Barbet vereint viele positive Charakterzüge in sich, die ihn zum idealen Begleithund machen. Nicht unterschätzen sollten Hundefreunde jedoch, dass er viele abwechslungsreiche Aktivitäten benötigt, um ausgeglichen zu sein.

Barsoi

Der edle, große Windhund aus Russland, dessen Rassenname „Barsoi“ sich vom russischen Wort für „schnell“ ableitet, gehört zu den ältesten Hunderassen und den schnellsten Landtieren der Welt. Wenn er ausreichend frei rennen darf, zeigt sich der energische Vollblutjäger als ruhiger und anhänglicher Familienhund.

Basenji

Der Basenji fällt nicht nur durch seine edle Optik auf, sondern hinterlässt auch mit seinem fröhlichen Wesen nachhaltigen Eindruck. Er ist ein Hund für fortgeschrittene Hundehalter, die sich über einen Gefährten mit eigenem Kopf freuen.

Basset Hound

Der traurige Basset-Blick täuscht: Die meisten Basset Hounds, kurz „Bassets“, sind kleine Frohnaturen – und stecken mit ihrer guten Laune an! Ein mit fliegenden Schlappohren laufender Basset zaubert wohl jedem Tierfreund im Nu ein Lächeln aufs Gesicht. Hier erfahren Sie das Wichtigste über die kurzbeinige Jagdrasse, die heute zahlreichen Familien ein treuer Gefährte ist.

Beagle

Die kurzen Beine des Beagle können täuschen – diese mittelgroße Hunderasse hält Sie in Bewegung und ist immer für Überraschungen gut! Die freundlichen Hunde sind aktiv, unerschrocken und durchaus clever.

Bearded Collie

Liebhaber der Bearded Collies sind sich einig: „Wer diese Hunderasse nicht kennt, der muss sie erleben!“ Und wer einmal erlebt hat, wie ein Bearded Collie mit wehendem Fell fröhlich über Wiesen saust, mit welcher Energie und Freude er herumtollt und wie aufmerksam und wachsam er gleichzeitig für die Wünsche seines Besitzers ist, der muss dieser originellen Hunderasse mit ihrem unverwechselbaren Charme einfach verfallen.

Beauceron

Der robuste Beauceron mit dem kurzen, dichten Fell braucht aufgrund seines Selbstbewusstseins und seines dominanten Wesens einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit viel Liebe und Konsequenz erzieht.

Bedlington Terrier

Optisch erinnert er an ein Schaf, doch unter dem wuscheligen Look des Bedlington Terriers steckt ein kluger Jäger, der es in Wald und Flur faustdick hinter den Hängeohren hat. In ihrem Zuhause können Halter sich über einen zärtlichen und geduldigen Vierbeiner freuen. Der Bedlington Terrier ist ein Hund für Menschen, die einen kernigen Charakter mögen.

Belgischer Schäferhund (Malinois)

Den eleganten und anspruchsvollen Belgischen Schäferhund gibt es in vier verschiedenen Varietäten, die sich optisch stark unterscheiden. Gemein ist ihnen ihr enormer Bewegungs- und Beschäftigungsdrang, der viel Zeit und Erfahrung seitens des Halters verlangt.

Bergamasker Hirtenhund

Der urwüchsige und wohl proportionierte Bergamasker Hirtenhund mit den verfilzten Zotten ist mittelgroß und zeichnet sich durch eine besonders innige Bindung zu seinen Menschen aus.

Berger Picard

Der französische Schäferhund Berger de Picardie ist in jeder Hinsicht robust: in seinem Aussehen, seinem Wesen und seiner Gesundheit. Als Familienhund zeigt er aber auch seine weiche und charmante Seite.

Berner Sennenhund

Dürrbächler, Gelbbäckler, Vieräugler? Der ehemalige Bauernhund aus dem Berner Oberland ist unter vielen Namen bekannt und heute auf der ganzen Welt als Familienhund beliebt. Ihren Menschen begegnen Berner Sennenhunde mit einer großen Portion Herzenswärme – wenngleich sie draußen in der Natur lieber Schnee und Kälte mögen.

Bernhardiner

Mit seinem berühmten Vorfahren Barry, der über 40 Lawinenopfern das Leben rettete, hat der heutige Bernhardiner nicht mehr viel gemein. Zu schwer und zu massig ist er, um als Lawinenhund zu taugen. Die angeborene Hilfsbereitschaft, seine Gutmütigkeit und Kinderliebe hat sich der sagenumwobene Riese jedoch bis heute bewahrt.

Bichon Frisé

Der französisch belgische Bichon Frisé ist ein Charmeur, der viele Hundefreunde mit seinem freundlichen Wesen verzaubert. Erfahren Sie hier mehr über die beliebte Rasse.

Black and Tan Coonhound

Der aus Amerika stammende Black and Tan Coonhound findet seine Bestimmung in der Waschbärenjagd, deren Spur er wie kein anderer aufspürt und verfolgt. Der schwarz-lohfarbene Waschbärenhund, der dem Bloodhound stark ähnelt, besitzt ein ausgeglichenes Temperament und kommt mit Menschen und Artgenossen gut aus.

Bloodhound

Der imposante Bloodhound gilt nicht nur als einer der ältesten großen Laufhunde der Welt, sondern auch als der mit der weltbesten Nase. Selbst mehrere Tage alte Spuren kann der majestätische Hund aufspüren. Im Umgang mit Menschen zeigt sich der Belgier sehr umgänglich, aber auch sehr dickköpfig.

Boerboel

Der Boerboel ist ein südafrikanischer Bauernhund vom Typ Mastiff. Seine ruhige und zuverlässige Art, kombiniert mit einem starken Schutztrieb macht den großen Hund mit dem massigen Kopf zu einem hervorragenden Wachhund, der seine Familie gegen wilde Tiere und Eindringlinge furchtlos verteidigt. Als Familienhund ist der Boerboel nur bedingt geeignet.

Bologneser

Auf den ersten Blick ist er ein typischer Schoßhund. Auf den zweiten Blick wird klar: Ein Bologneser kann weitaus mehr als nur kuscheln! Der sympathische und verspielte Vierbeiner ist ein tierisch guter Gefährte für Jung und Alt und verbreitet mit seinem offenen Wesen überall fröhliche Laune.

Bolonka-Zwetna

Das „bunte Schoßhündchen“ aus Russland, wie der Name übersetzt lautet, erfreut sich auch außerhalb seines Heimatlandes wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn schließlich ist der Bolonka Zwetna ein richtiger kleiner Sonnenschein, der mit seinem fröhlichen und unkomplizierten Charakter seinen Besitzern viel Freude bereitet.

Bordeauxdogge

Die aus Frankreich stammende Bordeauxdogge gehört zu den ältesten Hunden überhaupt. Anders als es ihre bullige Erscheinung und ihr faltiger Kopf vermuten lässt, ist sie sanftmütig, gelassen und verschmust. Damit eignet sich der ursprüngliche Jagd-, Wach- und Schutzhund bei entsprechender Haltung auch als Familienhund.

Border Collie

Der intelligente und anspruchsvolle Border Collie mit dem mittellangen oder stockhaarigen Fell ist ein Hütehund durch und durch – als Familienhund ist er deshalb nur bedingt geeignet.

Border Terrier

Optisch eher unauffällig ist der Border Terrier ein optimaler Hund für alle, die einen robusten, unternehmungslustigen Begleiter zu schätzen wissen.

Boston Terrier

In seiner Heimat, den USA, ist der Boston Terrier sehr beliebt, während er in Europa erst langsam an Bekanntheit gewinnt. Doch seine Fans wissen genau, was sie an dem außergewöhnlichen Vierbeiner haben: Der Boston Terrier ist ein unkomplizierter Begleithund, der mit seinem aufgeweckten Wesen und der ganz speziellen Mimik überall gute Laune verbreitet.

Briard

Der elegante, mittelgroße Briard mit dem langen gedrehten Haar und dem freundlichen Wesen ist heute ein beliebter Familienhund. Aufgrund seines Eigensinns und seines Temperaments gehört der ehemalige Hütehund allerdings in erfahrene Hände.

Broholmer

Der Broholmer, dieser alte, dänische Hund vom Doggen-Typ galt fast als ausgestorben, bevor Liebhaber ihn ab 1975 unter ihre Fittiche nahmen und unter strengen Kriterien rückzüchteten. Ein tierisches Glück für die Hundewelt, denn dieser Vierbeiner zeigt mit seinem selbstbewussten und gleichzeitig gutmütigen Wesen in mehrfacher Hinsicht Größe.

Bullmastiff

Der Bullmastiff gehört zu einer der jüngsten Hunderassen der Welt. Während der kraftvolle Riese in seinem Herkunftsland England einst Wilddieben das Leben schwer machte, wird der treue und kinderliebe Vierbeiner heute in erster Linie als Familienhund gehalten. Dennoch wird der Bullmastiff in einigen Bundesländern als Listenhund geführt.

Bullterrier

Ausgeglichen, verspielt und menschenfreundlich? Die Beschreibung aus dem Rassestandard scheint nicht so recht in das Bild der gefährlichen Kampfmaschine zu passen, das viele Menschen vom Bullterrier haben. Zeit, um mit einigen Vorurteilen über diese Rasse aufzuräumen.

Ca de Bou

Der Ca de Bou. Diese spanische Hunderasse ist auch als „Mallorca-Dogge“ bekannt. Trotz einer dunklen, unter anderem durch Hundekämpfe geprägten Vergangenheit ist ein liebevoll erzogener Ca de Bou ein freundlicher Gefährte.

Cairn Terrier

Der urwüchsige Cairn Terrier gehört zu den ältesten Jagdterriern Schottlands und hat sich sein rustikales Äußeres, sein Mut und sein Selbstbewusstsein, bis heute bewahrt. Anstelle Füchse und Dachse unter Geröllhaufen zu jagen, fungiert der kleine, freundliche Draufgänger heute vor allem als Begleit- und Familienhund.

Cane Corso

Souverän und gelassen – so wirkt ein ausgeglichener Cane Corso Italiano. Inoffiziell ist die aus Süditalien stammende Rasse auch unter den Namen „Italienische Dogge“ oder „Italienischer Moloss“ bekannt. Sie gewinnt außerhalb Italiens langsam mehr an Bekanntheit und eignet sich vor allem für sportliche Halter mit viel Platz und Hundeerfahrung.

Cavalier King Charles Spaniel

Ein besonders herausragendes Merkmal unterscheidet den Cavalier King Charles Spaniel vom King Charles Spaniel: seine Nasenlänge. Beide Rassen sind nach den Königen Charles I. und Charles II. benannt, die große Spaniel-Freunde waren. Bis heute hat der Cavalier King Charles Spaniel nichts von seinem ursprünglichen Charme verloren.

Chesapeake Bay Retriever

Seinen Namen verdankt der robuste und kräftige Retriever seinem Ursprungsort, der Chesapeake Bay im US-Bundesstaat Maryland. Ursprünglich für die Wasserjagd gezüchtet, zeichnet den Chessie auch heute noch Mut, Ausdauer und Härte aus. Im Gegensatz zu anderen Retriever-Rassen besitzt er außerdem einen recht ausgeprägten Schutz- und Wachtrieb.

Chihuahua

Die weltweit kleinste Hunderasse hat die berühmtesten Herrchen der Welt und eine der höchsten Lebenserwartungen. Der Chihuahua ist ein Hund der Superlative, der in den Handtaschen von Madonna, Britney Spears oder Paris Hilton zuhause ist. Dabei ist der mexikanische Rassehund viel mehr als ein luxuriöses Schoßhündchen.

Chinesische Schopfhund

Dieser kleine Hund polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen schmunzeln über die Optik des vermeintlich verzärtelten Modehündchens. Dabei ist der Chinesische Schopfhund ein sehr robustes, munteres Kerlchen mit einer jahrtausendealten Geschichte.

Chow Chow

Goldbraunes Fell mit mächtiger Mähne, kompakte Statur – ein Chow Chow beeindruckt allein schon durch seine majestätische Erscheinung. Doch die urtümliche Hunderasse, die zu den ältesten der Welt zählt, ist nicht nur prächtig anzusehen, sondern zeichnet sich auch durch einen ganz besonderen Charakter aus: Manche sagen, dass Chow Chows aufgrund ihrer Eigenwilligkeit eher das Wesen einer Katze als das eines Hundes besitzen. Wer mit einem Vertreter dieser Rasse Freundschaft geschlossen hat, weiß, dass die Hunde nicht nur die Optik, sondern auch das Herz eines Löwen haben.

Ciobănesc Românesc Mioritic

Hunde vom Typ Ciobănesc Românesc Mioritic, kurz: Mioritic, sind in Rumänien häufig anzutreffen, denn hier sind sie beliebte Arbeitshunde der Hirten. Außerhalb ihrer Heimat sind sie sehr selten und die Bemühungen um eine standardisierte Zucht noch jung.

Clumber Spaniel

Diesen Vierbeiner bringt so schnell nichts aus der Ruhe: Der Clumber Spaniel gilt als zuverlässiger Jagdbegleiter, der zudem ein ausgezeichneter Familienhund sein kann, wenn er ausreichend Bewegung und Beschäftigung erhält. Wir stellen Ihnen im Folgenden diesen Geheimtipp unter den Spaniels vor:

Coton de Tuléar

In der französischen Kolonialzeit war der kleine, hübsche Coton de Tuléar ein Hund der französischen Oberschicht auf Madagaskar. Heute erfreut er glücklicherweise weit mehr Hundefreunde mit seinem bezaubernden Wesen und seiner aparten Erscheinung. Allerdings müssen Fans der Rasse je nach Region weite Strecken auf sich nehmen, um ein Exemplar dieses Gesellschaftshundes ihr eigen nennen zu dürfen: Der Coton de Tuléar ist auch heute noch außergewöhnlich.

Curly-Coated Retriever

Der Curly-Coated Retriever gilt als die älteste Retriever-Rasse der Welt. Der große Rassehund aus England hat sich nicht nur sein urtümliches Aussehen und sein gelocktes, krauses Haar bewahrt, sondern auch seinen Apportierinstinkt und seine Wasserpassion. Auch wenn er heute vermehrt als Familienhund gehalten wird, braucht er noch immer eine jagdliche Aufgabe.

Dackel

Der sprichwörtliche Dackelblick hat schon so manches Tierfreunde-Herz zum Schmelzen gebracht. Erfahren Sie hier alles rund um die kompakten Dachshunde, auch „Dackel“ oder „Teckel“ genannt.

Dalmatiner

Der mittelgroße bis große Dalmatiner mit der unverwechselbaren weiß-schwarzen Fellfärbung ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund, der gern körperliche und geistige Herausforderungen sucht.

Deerhound

Bereits im Mittelalter wurde der Deerhound, auch Schottischer Hirschhund genannt, zur Hetzjagd auf Hirsche eingesetzt. Obwohl die Rasse mittlerweile ihr ursprüngliches Arbeitsfeld verloren hat, besitzt sie immer noch dieselbe Geschwindigkeit, Gewandtheit und Unerschrockenheit. Dank ihres sanften Wesens sind die großen Windhunde mit dem rauen Fell heute beliebte Familienhunde.

Deutsch Kurzhaar

Stöbern, vorstehen, apportieren – diese Rasse zählt zu den vielseitigsten Jagdgebrauchshunden überhaupt. Der facettenreiche Deutsch Kurzhaar hat allerdings auch hohe Ansprüche an sein Zuhause, denn als Gebrauchshund braucht er Aufgaben für Körper und Köpfchen.

Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen der Welt. Doch trotz ihrer imposanten Erscheinung und den markanten Lefzen gelten Doggen als sehr freundliche, ruhige und anlehnungsbedürftige Hunde, die beim Schmusen mit ihren Menschen gerne ihr eigenes Gewicht unterschätzen.

Deutscher Boxer

Stämmig und flink, stur und ausgeglichen, friedlich und verteidigungsbereit – Ein Deutscher Boxer scheint eine Hunderasse voller Widersprüche zu sein. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht den Boxer-Hund zu einem wahren Multitalent.

Deutscher Pinscher

Mittendrin statt nur dabei: Der einst beliebte Stallhund und Rattenjäger, der früher auf nahezu jedem Bauernhof das Sagen hatte, steht auch als heutiger Familienhund gerne noch im Mittelpunkt. Der charakterstarke Deutsche Pinscher möchte überall mitmischen – egal ob draußen beim Sport oder drinnen beim Schmusen.

Deutscher Schäferhund

Er gehört zu den meistverbreiteten Gebrauchshunderassen der Welt: Ein Deutscher Schäferhund eignet sich dank seiner lernfreudigen und menschenbezogenen Art auch für ein Leben in der Familie.

Deutscher Wachtelhund

Dieser Vierbeiner erfreut Jäger in Wald und Flur mit seinen vielseitigen Jagdfähigkeiten und ist in seinem Zuhause allen Familienmitgliedern ein liebenswerter, gutmütiger Gefährte. Doch der Deutsche Wachtelhund, englisch „German Spaniel“, ist ein echter Jagdgebrauchshund und fühlt sich dementsprechend nur in einem Jägerhaushalt rundum wohl.

Do Khyi

Der aus dem Himalaya stammende Do Khyi gilt als älteste Hunderasse des Ostens. Seine mächtige Statur und sein angeborener Beschützerinstinkt machen ihn bis heute zu einem imposanten Wächter von Haus, Hof und Vieh. Als Familienhund braucht der Do Khyi eine frühzeitige konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Hundeführer.

Dobermann

Scharfer Wachhund oder ein etwas zu groß geratener Schoßhund? Beim Dobermann scheiden sich die Geister. Das Image als gefährliche Bestie haftet dieser Hunderasse nicht zuletzt durch ihre zahlreichen Leinwandauftritte an. Doch spätestens seit der erfolgreichen amerikanischen Serie „Magnum“ genießen Dobermänner auch Kultstatus.

Dogo Argentino

Dieses anmutige Kraftpaket aus Argentinien ist ein Hund für Kenner: Interessenten sollten sportlich sein und einige Hundeerfahrung mitbringen, um diesen ursprünglichen Jagdhund sachkundig und sicher führen zu können.

Drahthaar-Foxterrier

Charmant, witzig und äußerst lebhaft: Der kleine, weiß-braune Drahthaar-Foxterrier mit dem dichten, drahtigen Fell ist ein Hund, der ebenso viel Energie wie gute Laune versprüht. Bei konsequenter Erziehung ist der ehemalige Fuchsjäger ein treuer Gefährte, der jedoch viel Bewegung und eine Aufgabe braucht.

Elo

Das Beste aus verschiedenen Hunderassen kombinieren, um einen optimalen Familienhund zu schaffen – dieser Grundgedanke bildet die Basis für den Elo, bei dem es sich allerdings nicht um eine von einem internationalen Dachverband anerkannte Rasse handelt.

Englische Bulldogge

Sie schaut grimmig, ist bequem und schnarcht – einen „Traumpartner“ stellt man sich eigentlich anders vor. Doch mit ihrem unverwechselbaren Charme, ihrem Sinn für Humor und ihrer liebenswürdigen, leicht tollpatschig wirkenden Art erobert die Englische Bulldogge die Herzen ihrer Menschen im Nu.

English Cocker Spaniel

Anmutig, unternehmungslustig und mit spitzbübischem Eigensinn – kein Wunder, dass der English Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunderassen gehört. Erfahren Sie im Folgenden das Wichtigste über den langohrigen Briten.

English Foxhound

Eine Hundemeute rund um berittene Jäger in feinem Zwirn – dies ist das Bild, das viele mit der Rasse English Foxhound verbinden. Denn diese smarten Briten gehören zu den klassischen Laufhunden für Hetzjagden und bleiben darum aus gutem Grund in der Regel professionellen Jägern vorbehalten.

English Mastiff (Englischer Mastiff)

In der Ruhe liegt die Kraft: Trotz seiner enormen Körperkraft liegt die eigentliche Stärke des English Mastiff nicht in seinen Muskeln, sondern in seinem ruhigen, gelassenen Wesen. Der große, massige Hund beobachtet Situationen sehr genau und reagiert bei Veränderungen lieber erst einmal abwartend. Impulsives oder gar aggressives Verhalten ist dem sanften Riesen absolut fremd.

English Pointer

Dieser attraktive und kluge Vierbeiner wird von vielen Tierfreunden auf der ganzen Welt geschätzt. Aufgrund seiner Eigenschaften als Jagdgebrauchshund – insbesondere auf Feldern – ist ein English Pointer allerdings ein fordernder Begleiter, der in die Hände von fortgeschrittenen Hundehaltern gehört, die mit ihm seine größte Leidenschaft teilen: das Jagen.

English Setter

Der sportliche English Setter ist schön, klug – und ein leidenschaftlicher Jäger. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Leben mit einem Exemplar dieser Rasse zu teilen, sollte viel Zeit für gemeinsame Abenteuer in der Natur sowie eine solide Basis an Know-how und Erfahrung rund um Hunde mitbringen.

English Springer Spaniel

Der English Springer Spaniel ist einer der ältesten Stöber- und Buschierhunde der Welt und gilt als Vater aller Jagdspaniels. Der elegante, mittelgroße Jagdhund ist sehr leistungsfähig und robust und eignet sich dank seines freundlichen und kinderlieben Wesens auch als Familienhund. Als Ein-Mann-Hund hat er aber nicht das Bedürfnis, jedem zu gefallen.

Entlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist der Kleinste unter den Sennenhunderassen und besitzt ebenso wie seine vier „Brüder“ die typisch dreifarbige Zeichnung. Trotz seiner Kompaktheit ist er sehr flink und wendig. Als ehemaliger Hüte- und Treibhund braucht er auch als Familienhund ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Épagneul Breton

Der Epagneul Breton, in Deutschland auch als „bretonischer Spaniel“ bekannt, ist diese Rasse hierzulande ein Geheimtipp unter Jägern. In seinem Heimatland ist er der am weitesten verbreitete Jagdgefährte überhaupt.

Épagneul Français

Der Epagneul Français, dieser talentierte Jagdhund hat vor allem in seiner Heimat Frankreich sowie in Kanada eine kleine, aber treue Fangemeinde.

Field Spaniel

Der Field Spaniel ist unter den Spaniel-Rassen nicht nur der älteste Vertreter der Landspaniels, sondern auch einer der seltensten. Dabei besticht der ursprüngliche Jagdhund nicht nur durch sein hübsches, adliges Aussehen, sondern auch durch sein feinfühliges, freundliches und kinderliebes Wesen.

Fila Brasileiro

Diesem südamerikanischen Jagdhund, der auch als „Brasilianischer Mastiff“ bekannt ist, sieht man seine Verwandtschaft zu Bloodhound und Mastiff deutlich an. Erfahrene Hundefreunde mit klarer, sicherer Führung und viel Platz können in diesem Hund einen loyalen und selbstständigen Begleiter finden.

Finnen-Spitz

Dieser fuchsfarbene Vierbeiner aus Finnland mit dem typisch kernigen Spitz-Charakter ist ein nordischer Jagdhund, der weltweit eine kleine, aber treue Anhängerschaft gesammelt hat. Vor allem in seiner Heimat Finnland ist er beliebt. Lesen Sie im Folgenden Wissenswertes über den Finnen-Spitz, der auch unter dem Namen „Finnischer Spitz“ geführt wird.

Finnischer Lapphund (Suomen Lapinkoira)

Freundlich und gutgelaunt hat der hübsche Finnische Lapphund auch außerhalb seiner Heimat Finnland mehr und mehr Anhänger gefunden. Wer sich für diese Hunderasse interessiert, sollte eine große Gemeinsamkeit mit ihr haben: Der finnische Vierbeiner liebt Bewegung – am liebsten in der freien Natur.

Flat-Coated Retriever

Der Flat-Coated Retriever war früher einer der beliebtesten Apportierhunde in England und wurde aufgrund seines eleganten Aussehens auch vom englischen Adel sehr geschätzt. Heute ist der mittelgroße Retriever mit dem glatten Fell ein freundlicher Familienhund, der aber immer noch viel Arbeitswillen und Temperament mitbringt.

Französische Bulldogge

Die fröhlichen Französischen Bulldoggen, von ihren Fans gerne auch „Bullys“ genannt, sind sympathische Kleinhunde, die mit Charme und großem Schmuse-Bedürfnis schnell jeden Hundefreund um die Pfote wickeln.

Galgo Español

Der Galgo Español. Hunde von diesem Typ sind in Spanien weitverbreitet und kommen häufig in Hunderennen zum Einsatz. Aber die sanftmütigen Vierbeiner eignen sich auch wunderbar als Familienhund.

Glatthaar-Foxterrier

Ursprünglich für die Fuchsjagd gezüchtet, ist der Glatthaar-Foxterrier auch heute noch äußerst lebhaft, schnell und furchtlos. Der kleine athletische Hund mit dem kurzen, glatten Fell ist daher ein idealer Partner beim Hundesport – vorausgesetzt er wird konsequent erzogen.

Golden Doodle

Beim Golden Doodle handelt es sich nicht um eine Hunderasse, sondern um eine Kreuzung zwischen Golden Retriever mit Groß- oder Kleinpudel. Als pflegeleichter „Allergikerhund“ vermarktet, erfreut sich der Mix – ähnlich wie der Labradoodle – einer steigenden Beliebtheit unter Hundefreunden.

Golden Retriever

Der mittelgroße Golden Retriever ist ein großer Kinderfreund und idealer Familienhund: Er ist sehr menschenbezogen und leichtführig, benötigt allerdings ein wenig Fellpflege und viel Auslauf.

Gordon Setter

Der Gordon Setter lässt nicht nur das Herz von Jägern höherschlagen: Dieser sympathische, sportliche Schotte ist ein wunderbarer Gefährte für Naturfreunde, die bereits Hundeerfahrung mitbringen und viel Zeit gemeinsam mit ihrem Vierbeiner unter freiem Himmel verbringen möchten.

Greyhound

Der Greyhound ist der Prototyp eines Windhundes und einer der schnellsten Landtiere der Welt. Bei Windhunderennen erzielt der einstige Jagdhund große Erfolge, doch leider wird die Wettszene für viele Hunde zum Verhängnis. Dabei ist der große, schlanke Greyhound viel mehr als nur ein Sprinter. Dank seines ruhigen und freundlichen Wesens ist der Brite ein anpassungsfähiger Begleiter und idealer Familienhund.

Grönlandhund

Von Grönland, der größten Insel der Welt, hat dieser Vierbeiner die Herzen mancher Hundefreunde erobert. Die Haltung eines solchen Schlittenhundes erfordert allerdings nicht nur Erfahrung, sondern vor allem viel Raum und Zeit, um das Bewegungsbedürfnis dieses robusten Arbeiters zu befriedigen.

Großer Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund mit dem kurzen Fell und der typisch dreifarbigen Tönung ist nicht nur ein aufmerksamer Wächter und ausdauernder Arbeiter, sondern auch ein kinderfreundlicher und verschmuster Familienhund. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 72 cm ist er der Größte und Schwerste der vier anerkannten Sennenhunderassen.

Harzer Fuchs

Der Harzer Fuchs gehört zu den Altdeutschen Hütehunden, die sich vor allem bei Schäfern großer Beliebtheit erfreuen. Bietet man ihm kein Vieh zum Hüten, ist es schwierig, diesen arbeitsfreudigen Gefährten ausreichend auszulasten.

Havaneser

Dieser aus Kuba stammenden Vierbeiner mit europäischen Wurzeln ist ein echter Allrounder für jeden Hundefreund, der gerne mit einem unkomplizierten, lebhaften Charmeur zusammenlebt.

Hokkaido

Der Hokkaido-Hund, auch Ainu Inu genannt, wird in seiner Heimat Japan traditionell als Jagdhund gehalten. Sein Mut, sein Scharfsinn und sein Beschützerinstinkt machen ihn aber auch zu einem hervorragenden Personenschutzhund. Als Familienhund ist der robuste und ursprüngliche Hund hingegen nur bedingt geeignet.

Holländischer Schäferhund

Der Hollandse Herderhond, den es in den drei Varietäten Kurzhaar, Langhaar und Rauhaar gibt, ist ein vielseitiger Arbeits- und treuer Familienhund. Sein lebendiges Temperament und seine hohe Sensibilität erfordern in der Erziehung jedoch ein wenig Geschick.

Hovawart

Der Name dieser deutschen Gebrauchshunderasse verrät es bereits: Der Hovawart diente ursprünglich als Hofwächter. Mittelhochdeutsch steht „hova“ für den Hof, „wart“ bedeutet „Wächter“. Seine damit verbundenen Fähigkeiten hat der Hovawart bis heute nicht eingebüßt, wenngleich er mittlerweile auch als Familienhund beliebt ist.

Irischer Wolfshund

Der Irische Wolfshund zählt zu den größten Hunden der Welt. Im mittelalterlichen Irland zur Wolfs- und Bärenjagd eingesetzt, dient er heute ausschließlich als Familienhund. Ungeachtet seiner imposanten Größe ist der Windhund sehr sanftmütig und verschmust. Leider ist der freundliche Riese aber auch recht anfällig für Krankheiten und hat eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung.

Irish Red Setter

Seine anmutige Schönheit hat aus dem Irish Red Setter, kurz: Irish Setter, einen wahren Trendsetter gemacht. Doch diese große Beliebtheit hat dem eleganten Jäger nicht immer gutgetan: Leider hat so mancher Hundefreund beim Einzug eines Irish Red Setters nicht bedacht, dass der Vierbeiner nicht nur Hundeerfahrung, sondern auch einen in Relation zu anderen Hunderassen recht hohen Zeitaufwand benötigt, wenn man nicht ohnehin beruflich als Jäger in Wald und Flur mit ihm unterwegs ist.

Irish Soft Coated Wheaten Terrier

Temperamentvoll, sportlich und menschenbezogen: Der irische Soft Coated Wheaten Terrier ist ein echter Allrounder und geschätzter Familienhund. Sein seidig-weiches und weizenfarbenes Fell benötigt allerdings eine intensive Pflege.

Irish Terrier

Raufbold und Schmusehund, Draufgänger und Kinderfreund: Ein Irish Terrier vereint viele Gegensätze in sich. Dieser liebenswerte Charakterkopf ist ein tierisch guter Gefährte für Menschen mit Hundeerfahrung, die gerne viel Zeit mit ihrem Vierbeiner in der freien Natur verbringen.

Irish Water Spaniel

Der Irish Water Spaniel zeichnet sich durch großen Arbeitseifer aus – Hundefreunde mit Interesse an dem agilen Iren sollten bereits über Erfahrung verfügen und gerne mit ihrem Vierbeiner bei Wind und Wetter draußen unterwegs sein.

Islandhund

Die einzige ursprüngliche Hunderasse Islands ist mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden – keinesfalls in Scharen, aber hier und da begegnet der aufmerksame Hundefreund immer mal wieder einem der robusten Vierbeiner. Erfahren Sie hier Grundlegendes über den freundlichen Islandhund.

Jack Russell Terrier

Klein, klug und quirlig – die noch junge Rasse kann eine stattliche Anzahl Fans unter den Hundefreunden für sich verbuchen. Als „Jack Russell Terrier“ bezeichnet man eine seit dem Jahr 2000 von der FCI anerkannte, eigenständige Rasse mit britischen Wurzeln. Von ihrem nahen Verwandten, dem Parson Russell Terrier, unterscheiden den Jack Russell Terrier die kurzen Läufe.

Jämthund

Der Jämthund, auch Schwedischer Elchhund genannt, ist in seinem Heimatland Schweden als Nationalhund angesehen und wird als kräftiger und mutiger Jagdhund geschätzt. Der größte Vertreter aller nordischen Jagdhunde benötigt viel Auslauf und Beschäftigung sowie einen erfahrenen Halter, der die selbst denkende Art dieses Rassehundes zu nehmen weiß.

Japan Chin

Der Japan Chin. Chin ist eine Abkürzung von chiichi inu und bedeutet übersetzt „kleiner Hund“. Der elegante Japaner, mit dem reichlichen Haarkleid und dem typisch orientalischen Ausdruck, passte bereits in die Kimonoärmel der adligen japanischen Damen und findet heute selbst in einer kleinen Stadtwohnung genügend Platz. Sein ruhiges, sanftes und zärtliches Wesen macht ihn zu einem perfekten Begleiter für Familien, alte Menschen und Hundeanfänger.

Japan Spitz

Klein aber oho: Mit seinem üppigen Haarkleid im reinen Weiß und seinem aufgeweckten, stolzen Ausdruck ist der kleine Japan Spitz ein echter Blickfang. Durch lärmendes Bellen hingegen fällt der Nihon Supittsu, wie er in seiner Heimat Japan genannt wird, keineswegs auf. Im Gegensatz zu seinen Verwandten, den Deutschen Spitzen, schlägt der wachsame Japaner nur im Notfall an.

Kai

Der mittelgroße Kai mit dem gestromten Fell gehört zu den asiatischen Spitzen und wird in seiner Heimat Japan in erster Linie als Jagdhund gehalten. Da seine Ausfuhr seit 1934 verboten ist, ist der dominante und temperamentvolle Japaner hierzulande ein seltener Exot.

Kanaan Hund

Kanaans gehören zur Gruppe der wildlebenden Pariahunde, die im afrikanisch-asiatischen Raum häufig in der Nähe von menschlichen Siedlungen leben, ohne vom Menschen gefördert oder gefüttert zu werden. Sie sind unabhängig, wachsam und von Natur aus äußerst skeptisch. Als Familienhunde können sie aber auch eine innige Beziehung zum Menschen aufbauen – sofern sie ihm vertrauen.

Kangal

Der Kangal: Stolzer Hirtenhund aus Anatolien. Dieser aus der Türkei stammende Hirtenhund wird aufgrund seiner beeindruckenden Erscheinung oftmals als Statussymbol gehalten, ohne dass die Halter sich ausreichend mit den hohen Ansprüchen der Rasse auseinandergesetzt haben. Dies befördern zahlreiche Welpenhändler mit Kleinanzeigen. Ein Kenner jedoch wird auf eine seriöse Zucht setzen und den unerschütterlichen Wesenskern dieses eigensinnigen Hundes zu schätzen wissen.

Karelischer Bärenhund

Dieser finnische Jäger ist ein vor allem in Skandinavien geschätzter Hund für Kenner, die am besten auf dem Land leben und einen sehr eigenständigen Begleiter an ihrer Seite wünschen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die ursprüngliche Rasse aus dem hohen Norden vor.

Katalanischer Schäferhund

Der mittelgroße Gos d’Atura Català mit dem wuscheligen Haar ist ein typischer Hirtenhund: Selbständig, aber seinem Herrn stets treu ergeben, eignet sich der lebhafte Naturbursche auch als Familienhund.

Kaukasischer Owtscharka

Der Schutz der Herde und die Bewachung von Haus und Hof sind tief im Wesen dieses Herdenschutzhundes verankert. In Kombination mit seiner imposanten Größe und seiner enormen Kraft kann dieser Schutztrieb gefährlich werden. Der Kaukasische Owtscharka gehört deshalb ausschließlich in die Hände von erfahrenen Hundespezialisten.

Kishu

Mit dem zu den Hunden vom Spitz-Typ zählenden Kishu stellen wir Ihnen eine Rasse vor, die außerhalb Japans nur sehr selten zu finden ist.

Kleiner Münsterländer

Dieser Vierbeiner zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften aus und ist dazu noch sehr hübsch anzuschauen. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen den Kleinen Münsterländer als reinen Begleithund halten möchten. Allerdings ist der Kleine Münsterländer in erster Linie eine Rasse von Jägern für Jäger. Wir stellen Ihnen den vielseitigen Jagdgebrauchshund vor.

Kleinpudel

Bis zu 10 kg verteilt auf maximal 45 cm Widerristhöhe: Kleinpudel für viele Hundefreunde genau die richtige Größe, um als treue Begleiter immer mit von der Partie zu sein.

Komondor

Nicht nur das außergewöhnliche Fell des Komondors macht ihn zu einem ganz besonderen Gefährten – auch sein Charakter ist einzigartig: Dieser Herdenschutzhund ist sehr selbstständig und harmoniert gut mit erfahrenen Hundehaltern, die seinen charmanten Dickschädel zu schätzen wissen.

Kontinentaler Zwergspaniel

Mit schwarzen Knopfaugen und großen Ohren bringt der Kontinentale Zwergspaniel (Papillon und Phalène) die Herzen zahlreicher Hundefreunde zum Schmelzen. Doch wie der Name schon sagt: In dem niedlich aussehenden Gesellschaftshündchen steckt mit dem Spaniel ein echter (Mäuse)Jäger.

Kooikerhondje

Das Kooikerhondje kam in den Niederlanden ursprünglich zum Einsatz, um Enten bei der Jagd „vor die Finte“ zu locken. Heute zieht das fröhliche Wesen des „kleinen holländischen Wasserwild-Hundes“ – so die deutsche Bezeichnung – immer mehr Hundefreunde in seinen Bann.

Korea Jindo Dog

Im Folgenden stellen wir Ihnen den Korea Jindo Dog vor, der in Europa ein wahrer Exot ist.

Kroatischer Schäferhund

Der mittelgroße, schwarze Hrvatski ovčar, wie der kroatische Rassehund in seinem Heimatland genannt wird, ist ein wahrer Allrounder, dessen Talente nicht nur im Hüten und Bewachen liegen, sondern auch auf dem Hundesportplatz. Darüber hinaus gibt der flexible Vierbeiner auch als Familienhund eine gute Figur ab.

Kurzhaarcollie

Der durchtrainierte Körperbau, der schmalen Kopf und das harte, dichte Fell erinnert auf den ersten Blick eher an einen Windhund. Doch der Kurzhaarcollie besitzt alle positiven Collie-Eigenschaften und gilt darüber hinaus als pflegeleichter und robuster als Langhaarcollies.

Kuvasz

Die großen, weißen Hirtenhunde asiatischen Ursprungs sind gute Gefährten für erfahrene Hundefreunde, die die Eigenständigkeit dieser Vierbeiner zu schätzen wissen und ihnen viel Platz bieten können.

Labradoodle

Der Labradoodle, Pionier unter den „Designer Dogs“. Während es in Australien ernsthafte Bemühungen gibt, diesen Mischling aus Pudel und Labrador Retriever als eigenständige Rasse zu etablieren, werden die meisten der in Europa anzutreffenden Exemplare nicht nach einem Standard gezüchtet.

Labrador Retriever

Leichtführig, menschenfreundlich und belastbar: Der mittelgroße Labrador Retriever ist als Familienhund überaus beliebt, möchte als ursprünglicher Arbeitshund aber auch körperlich und geistig gefördert werden.

Lagotto Romagnolo

Ursprünglich vor allem rund um und im Wasser unterwegs gilt der Lagotto Romagnolo heute als bekanntester Trüffelsuchhund. Abgesehen davon schätzen immer mehr Hundefreunde den sportlichen Vierbeiner als freundlichen Begleithund.

Lakeland Terrier

Wenngleich der aus Nordengland stammende Lakeland Terrier zu den kleinsten hochläufigen Terriern zählt, sind sein Mut und sein Selbstbewusstsein riesengroß. Genießt der ehemalige Fuchsjäger, der äußerlich dem Welsh Terrier ähnelt, eine konsequente Erziehung, ist er ein freundlicher und kinderlieber Familienhund, der am liebsten Action mag.

Landseer

Seinen Namen verdankt dieser Rassehund dem englischen Maler Edwin Landseer, einem der bekanntesten Tiermaler des 19. Jahrhunderts. Seiner Begeisterung über die weiß-schwarzen Riesen mit dem sanften Wesen verlieh Landseer in zahlreichen Gemälden Ausdruck.

Langhaarcollie

Schön, intelligent, sportlich und empathisch: Der Langhaarcollie – berühmt durch Fernsehhund „Lassie“ – gehört zu den beliebtesten Rassehunden der Welt. Mit seiner eleganten Erscheinung und den vielen positiven Eigenschaften gibt der einstige schottische Hütehund in der Tat einen idealen Familienhund ab.

Langhaariger Pyrenäenschäferhund

Die Wurzeln dieses hübschen und schlauen Vierbeiners liegen in der wunderschönen Landschaft der Pyrenäen, die seine Entwicklung bestimmt haben. Von hier aus hat der Berger des Pyrénées, der auch „Pyrenäen-Schäferhund“ genannt wird, mit viel Charme und Köpfchen seinen Eroberungszug in die Herzen zahlreicher Hundefreunde begonnen.

Lappländischer Rentierhund

Der Lappländische Rentierhund ist ein außerhalb Skandinaviens selten zu sehender Allrounder für aktive Menschen, die gerne mit ihrem Vierbeiner in der Natur unterwegs sind.

Leonberger

Bereits Kaiserin Sissi soll diesen Löwen unter den Hunderassen besessen haben. Schließlich beeindruckt der große Leonberger nicht nur durch seine stolze Löwenmähne und seinen harmonischen Körperbau, sondern vor allem durch seine selbstbewusste Gelassenheit und sein kinderliebendes Wesen.

Lhasa Apso

Dieser stolze Hund wird seit Jahrhunderten in Klöstern Tibets gezüchtet. Mittlerweile schätzen ihn Hundefreunde auf der ganzen Welt. Dies liegt nicht nur an seinem außergewöhnlichen Äußeren, sondern auch an seinem starken Charakter – denn in jedem kleinen Lhasa Apso steckt eine große Persönlichkeit.

Louisiana Catahoula Leopard Dog

Diese Rasse, die in Europa relativ selten anzutreffen ist, erfreut sich in den USA einer kleinen, aber innigen Fangemeinde. Als Arbeitshund eignet sich der Louisiana Catahoula Leopard Dog nur für Hundefreunde, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten und ihn nicht als reinen Begleithund halten möchten.

Löwchen

Das Löwchen. Einst Luxushündchen, heute beliebter Gefährte für Familien oder Singles, jung oder alt, kurzum: für alle Hundefreunde, die sich einen fröhlichen, verspielten und unkomplizierten Gefährten an ihrer Seite wünschen!

Magyar Vizsla

Der Magyar Vizsla gilt als Geheimtipp unter Jägern. Denn er ist nicht nur leicht zu erziehen und klug, sondern außerdem ein vielseitiger und ausdauernder Gefährte für die Jagd und den Hundesport.

Malteser

Als kluge und lebhafte Begleithunde begeistern die kleinen, schneeweißen Malteser zahlreiche Tierfreunde. Sie sind tierisch gute Gefährten für Menschen, die ihren Vierbeiner immer gerne um sich haben und denen die Pflege des seidenweichen Fells Freude bereitet.

Maltipoo

Ob Golden Doodle, Cockapoo oder Maltipoo – all diese Hunderassen haben eins gemeinsam: Es handelt sich bei ihnen um Hybridhunde, die aus der Kreuzung von Pudel und jeweils einer anderen etablierten Rasse hervorgehen. Aktuell sind solche hübschen „Designer Dogs“ recht beliebt. Allerdings sollten sich Hundefreunde vor der Entscheidung für einen der sympathischen Hunde auch mit den kritischen Aspekten zum Thema „Hybridzucht“ auseinandersetzen.

Manchester Terrier

Der Rassehund mit dem eleganten Erscheinungsbild ist ein hervorragender Haus- und Familienhund, der wenig haart, sich mit Kindern gut versteht und seiner Familie jederzeit treu zur Seite steht – zumindest so lang kein kleiner Nager seinen angeborenen Jagdtrieb weckt.

Mastín Español (Spanischer Mastiff)

An Selbstbewusstsein mangelt es dem großen Mastín Español mit der kräftigen Belle sicher nicht. Als ehemaliger Herdenschutzhund konnte er es schließlich sogar mit Wölfen, Bären oder anderen Viehdieben aufnehmen. Doch trotz seiner enormen Kraft und Dominanz verfügt ein Spanischer Mastiff über eine erstaunliche Selbstbeherrschung.

Mastino Napoletano

Der Mastino Napoletano ist auch unter dem Namen „italienische Dogge“ bekannt und beeindruckt Hundefreunde in ganz Europa mit seiner imposanten Erscheinung in Kombination mit einer ruhigen Ausstrahlung. Doch wer mit einem solchen Vierbeiner zusammenleben möchte, sollte bereits über viel Hundeerfahrung und zudem über reichlich Platz für die Haltung dieses anspruchsvollen Wachhundes verfügen.

Miniature Bull Terrier

Mit dem typischen „Downface“, dem eiförmigen Kopf und dem entschlossenen Ausdruck ist der Miniature Bull Terrier das verkleinerte Abbild seines „großen Bruders“, des Standard Bull Terriers. Früh sozialisiert und konsequent erzogen erweist sich der Kleine als ausgeglichener und treuer Familienhund, der sich auch mit Kindern und Katzen gut versteht.

Mops

„Multum in parvo“ – der bekannte lateinische Satz beschreibt den Mops sehr treffend. Denn in seinem kleinen Körper steckt tatsächlich „viel Hund“. Mit seinem unvergleichlichen Charme und Humor, gepaart mit Intelligenz und Tiefe, sorgt der Mops im Alltag seines Herrchens stets für gute Unterhaltung.

Mudi

Der außerhalb seines Heimatlandes relativ unbekannte Mudi ist ein echter Allrounder: Als Arbeitshund hütet er das Vieh und hält Haus und Hof frei von Ratten, als Familienhund ist er ein unermüdlicher Begleiter für sportliche Menschen, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten.

Neue Hunderassen

Immer wieder liest man in Zeitungsannoncen von neuen Hunderassen, die besser als alles zuvor Dagewesene sein sollen. Den Deutschen Schäferhund kennt jeder, auch ein Pudel ist eine alte Rasse, da es sie bereits seit dem letzten Jahrhundert gibt. Was aber ist ein Elo oder ein Wäller? Und was definiert eine Rasse?

Neufundländer

Er ist stark wie ein Bär und schwimmt wie ein Fisch: Seine Vergangenheit als Arbeitshund, der den Fischern half, ihre Netze und Boote aus dem Wasser zu ziehen, kann der Neufundländer nicht verleugnen. Seine Kraft, Ausdauer, Wetterfestigkeit sowie seine Passion fürs Schwimmen hat er sich bis heute bewahrt, auch wenn er mittlerweile als Familienhund weltweit beliebt ist.

Norfolk Terrier

Der britische Norfolk Terrier gehört zu den kleinsten Terriern und besitzt ein ausgesprochen liebenswürdiges und ausgeglichenes Wesen. Der ursprünglich als Rattenjäger bekannte Rassehund ist heute ein geschätzter Familienhund, der aufgrund seiner geringen Größe und seiner Anpassungsfähigkeit ein unkomplizierter Begleiter ist.

Norwegische Buhund

Diese Rasse zählt zu den eher wenig bekannten Allroundern für sportliche Hundefreunde, die dem Buhund viel Bewegung im Grünen bieten können.

Norwegischer Lundehund

Dieser hochspezialisierte Jäger aus dem Hohen Norden ist ein angenehmer Familienbegleithund für Menschen, die gerne sportlich aktiv mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind.

Norwich Terrier

Wer auf der Suche nach einem pfiffigen Begleiter mit einem sanftmütigen Terrierherz ist, für den könnte der Norwich Terrier ein idealer Gefährte sein.

Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Komplizierter Name heißt nicht gleich komplizierter Hund. Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever (kurz „Toller“) ist eine selten anzutreffende Rasse. Dank ihres klugen Köpfchens und viel Charme hat sie dennoch das Potenzial zu einer großen Fangemeinde.

Old English Sheepdog (Bobtail)

Der eindrucksvolle Brite mit dem einzigartigen Fell ist auch unter dem Namen „Bobtail“ bekannt und mittlerweile ein beliebter Familienhund. Er ist ein idealer Begleiter für Naturfreunde mit viel Platz, die gerne draußen sind und Spaß an der Pflege seines üppigen Haarkleids haben.

Ostsibirischer Laika

Der wolfsähnliche Rassehund ist der größte der vier russischen Laika-Rassen. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, ist der Ostsibirische Laika selbständiges Arbeiten gewöhnt. Gleichzeitig sucht er aber auch immer wieder die Nähe zu seinem Besitzer und ist damit – unter bestimmten Voraussetzungen – auch für die Haltung als Begleit- und Wachhund geeignet.

Otterhound

Der „Otti“, wie der Otterhound von seinen Fans liebevoll genannt wird, zählt sicher zu den freundlichsten Jagdhunden. Allerdings machen sein liebenswürdiger Dickkopf und seine große Jagdpassion ihn zu einem Gefährten, dessen Haltung etwas Hundeerfahrung und einiges an Geduld voraussetzt.

Parson Russell Terrier

Der Parson Russell Terrier ist ein vorwiegend weißer und hochläufiger Hund aus Großbritannien. Bis 1999 wurde er zusammen mit den niederläufigen Terriern dieses Typs als Jack Russel Terrier geführt. Er ist ein hervorragender und vielseitig einsetzbarer Jagdhund, der sich dank seines freundlichen Wesens aber auch in einer sportlich aktiven Familie wohlfühlt.

Pekingese

Einst hochgeschätzter und exklusiver Palastwächter in China, ist der Pekingese – auch: „Pekinese“ oder „Peking-Palasthund“ – heute weitaus häufiger verbreitet. Doch die Beliebtheit hat auch negative Spuren innerhalb dieser traditionsreichen Rasse hinterlassen: Extreme Züchtungen haben sich auf die Gesundheit ausgewirkt. Mittlerweile gibt es jedoch vermehrt Bemühungen zu einem ausgewogenen und damit gesunden Erscheinungsbild dieses altehrwürdigen Hundes.

Peruanischer Nackthund

Der Peruanische Nackthund polarisiert: Während einige Hundefreunde sein Aussehen gewöhnungsbedürftig finden, schwärmen andere regelrecht von dem besonderen Look und nicht zuletzt dem einzigartigen Charakter der geselligen Rasse.

Pharaonenhund

Nicht nur Freunde des Alten Ägyptens sind von diesem eindrucksvollen Vierbeiner fasziniert: Der Pharaonenhund besticht durch eine elegante Optik und freundliches Wesen, eignet sich aber nur für erfahrene Hundefreunde, die ihm sehr viel Bewegung ermöglichen können.

Polnische Bracke

Die Polnische Bracke, auch Ogar Polski genannt, ist ein aus Polen stammender Jagdhund, der heute auch als Familienhund und vereinzelt sogar als Therapiehund eingesetzt wird. Der mittelgroße Hund mit dem schwarzen „Mantel“ und rotbraunen Brand zeigt sich dabei sehr freundlich und gutmütig – wobei ein gewisser Eigensinn dazugehört.

Polnischer Niederungshütehund (PON)

Der Polnische Niederungshütehund, kurz „PON“ und offiziell: Polski Owczarek Nizinny, verbreitet in seinem Rudel immer gute Laune und erfreut sich aufgrund seines sympathischen Wesens und der ansprechenden Optik bei mehr und mehr Hundefreunden großer Beliebtheit. Allerdings sollte, wer sich für diese energiegeladene Rasse entscheidet, viel Zeit für die Beschäftigung mitbringen und am besten bereits einige Hundeerfahrung für die konsequent-liebevolle Erziehung des selbstständigen Naturburschen gesammelt haben.

Pomsky

Beim Pomsky handelt es sich um eine (fast) unwiderstehliche Mischung zweier Rassen: Er ist eine Kombination aus dem „Pomeranian“, zu Deutsch „Zwergspitz“, mit dem Siberian Husky. Das Ziel dieser Hybrid-Rasse ist es, die Schönheit des Huskys mit dem anhänglichen Charakter des Zwergspitzes sowie dessen kleinem Format zu vervollkommnen. Doch wie alle „Designer Dogs“ hält auch der Pomsky vor allem viele Überraschungen parat.

Portugiesischer Wasserhund

Der offizielle und sehr klangvolle Name dieses Vierbeiners lautet: Cão de Água Português, zu Deutsch „Portugiesischer Wasserhund“ oder kurz „Portie“. Die Rasse hat in den vergangenen Jahren in Europa sowie in den USA immer größere Bekanntheit erlangt. Wer einen lebhaften Hund mit eigenwilligem Charakter sucht, könnte mit diesem Vierbeiner einen Freund fürs Leben finden.

Prager Rattler

Als graziler Mini verdreht der Prager Rattler so manchem Hundefreund den Kopf. So klein er auch sein mag: In ihm steckt ein echter Jäger und damit ein bewegungsfreudiger Gefährte.

Presa Canario

Aggressiver Kampfhund oder verspielter Familienhund? Beim Presa Canario (zu Deutsch Kanarische Dogge) teilen sich die Geister. Sicher ist, kein Hund wird als Kampfhund geboren – er wird erst durch den Menschen dazu gemacht. So liegt es in der Verantwortung von Züchtern und Halter, die vielen positiven Charaktereigenschaften des Presa Canario zum Vorschein zu bringen und zu fördern.

Pudel

„Das also war des Pudels Kern!“ In dem berühmten Drama Faust I. von Johann Wolfgang Goethe erscheint Mephisto in der Gestalt eines Pudels. Doch was ist in Wirklichkeit der Kern dieses traditionsreichen Rassehundes? Sicher ist, Pudel sind viel mehr als gestylte Mode-Hündchen. Grund genug, sich dem Pudel intensiver zu widmen.

Pudelpointer

Halb Pudel, halb Pointer vereint der Pudelpointer den ursprünglichen Jagdinstinkt des Pudels mit der feinen Nase des Pointers. Er ist ein ausgezeichneter Jagdhund, der vielseitig eingesetzt werden kann und als leicht erziehbar und gelehrig gilt. Der Hund mit Bart und Stirnlocke gehört ausschließlich in die Hände von Jägern.

Puggle

Der „Puggle“ gehört zu den modernen Designer Dogs, bei denen zwei etablierte Hunderassen miteinander gekreuzt werden, um im Idealfall das Beste beider Rassen zu vereinen. Er ist eine Kreuzung aus Mops (engl. „pug“) und Beagle.

Puli

Den außergewöhnlichen Rasta-Look sowie die ungarischen Hirtenhund-Wurzeln hat dieser pfiffige Vierbeiner mit dem deutlich größeren Komondor gemeinsam. Mittlerweile haben beide Rassen auch außerhalb Ungarns zahlreiche Fans gefunden. Wer sich für einen Puli als tierischen Mitbewohner interessiert, sollte jedoch bedenken, dass die robusten Naturburschen viel Beschäftigung und Bewegung bei Wind und Wetter benötigen.

Pumi

So mancher glückliche Pumi-Besitzer, der auf die Frage nach der Rasse seines tierischen Gefährten wahrheitsgemäß mit „Pumi“ antwortet, erhält als Reaktion ein wissendes „Ach ja, das ist doch diese neue Pudel-Mischung!“ Weit gefehlt! Lesen Sie im Folgenden mehr über die rund 300 Jahre alte Hunderasse aus Ungarn.

Pyrenäen-Berghund

Aufopferungsvoll, tapfer und treu bis in den Tod: der imposante Pyrenäen-Berghund verkörperte das Ideal mittelalterlicher Werte wie kaum ein anderer Hund. So wurde der einstige Herdenschutzhund aus den Pyrenäen schon früh zum Bewachen von Schlössern eingesetzt. Auch der Hof Ludwigs des XIV. schmückte sich mit der Anwesenheit des attraktiven Riesen.

Pyrenäen-Mastiff

Klirrende Kälte, eisiger Wind oder sengende Sonne: Selbst das härteste Klima hält den robusten Gebirgshund nicht von seiner Arbeit ab. Der vorzügliche Wächter über Haus, Hof und Schafherden ist schließlich seit jeher an höchste Anforderungen gewöhnt und lässt sich dabei nie aus der Ruhe bringen.

Rafeiro do Alentejo

Groß, schwer und massig: Der aus Portugal stammende Rafeiro do Alentejo ist zweifellos eine imposante Erscheinung. Als Herdengebrauchshund beschützt und behütet er seine Herde selbständig und zuverlässig. Als reiner Begleit- und Familienhund eignet er sich hingegen weniger.

Rhodesian Ridgeback

Dieser schnörkellos schöne Hund aus Südafrika findet in Europa mehr und mehr Anhänger. Kein Wunder, denn der robuste Jagdbegleiter fasziniert mit seinem stolzen, mutigen Wesen in Kombination mit einer freundlichen Sanftheit gegenüber seinen Bezugspersonen. Um „Ridgies“, wie ihre Fans sie auch gerne nennen, artgerecht halten zu können, braucht es neben viel Platz allerdings auch einen großen Erfahrungsschatz rund um den Hund.

Riesenschnauzer

Der große und kräftige Riesenschnauzer mit dem rauen Fell und dem typischen Schnauzer-Bart ist ein robuster und leistungsfähiger Hund, der dank seiner unbestechlichen Treue zu seinem Herrn nicht nur ein hervorragender Diensthund, sondern auch ein wunderbarer Familienhund sein kann.

Rottweiler

Harte Schale, weicher Kern: Der Rottweiler ist ein kräftiger, unerschrockener und selbstsicherer Hund, der als Wach- und Polizeihund auch mal die Zähne zur Warnung zeigt. Doch als Familienhund zeigt sich der einstige Metzgerhund auch von seiner sanften Seite: anhänglich, treu und verschmust!

Russischer Schwarzer Terrier

Wer zum ersten Mal einen Russischen Schwarzen Terrier sieht, ist meist beeindruckt. Außerhalb von Russland sind diese Vierbeiner noch selten zu finden, doch immer mehr Hundefreunde werden auf den stolzen Hund aufmerksam. Freunde der Rasse nennen sie auch „Schwarze Perle Russlands“.

Russkiy Toy

Außerhalb Russlands ist dieser kleine Hund noch recht unbekannt. Das könnte sich bald ändern, denn er bringt beste Voraussetzungen mit, um Hundefreunde glücklich zu machen: Der Russkiy Toy ist freundlich, lebhaft und sowohl in der Kurz- als auch in der Langhaarvariante eine elegante Erscheinung.

Saarloos Wolfhond

Ein Hund wie ein Wolf: Der Saarloos Wolfhond erinnert nicht nur äußerlich an einen Wolf. Auch seine Zurückhaltung, sein natürliches Fluchtverhalten und sein Jagdtrieb tragen starke Wolfszüge und erfordern einen erfahrenen Halter mit viel Sachverstand, Zeit und Einfühlungsvermögen.

Saluki

Im Nahen Osten verehrt man den edlen Saluki, der dem Menschen seit Tausenden von Jahren als wertvoller Jagdgefährte und treuer Freund zur Seite steht, als „Geschenk Allahs“. Auch in Europa gewinnt der orientalische Windhund dank seines freundlichen Charakters und seines anmutigen Erscheinungsbildes immer mehr Liebhaber.

Samojede

Der mittelgroße Samojede mit dem prachtvollen weißen Haarkleid und dem lächelnden Ausdruck diente den samojedischen Völkern Sibiriens als Jagdhund, Schlittenhund, Hütehund, Wachhund und „Bettwärmer“ – die Nähe zu seinen Menschen braucht der lebhafte und freundliche Hund bis heute.

Schipperke

Auch wenn dieser „kleine Schäferhund“ kaum größer als 30 cm wird – an Selbstbewusstsein mangelt es dem belgischen Rassehund Schipperke nicht. Schließlich gibt das kleine, sportliche Kraftpaket mit dem aufmerksamen Blick einen mutigen Wachhund ab, der seine Familie treu und tapfer verteidigt.

Schnauzer

Der Schnauzer, auch Mittelschnauzer oder Standardschnauzer genannt, ist ein mittelgroßer Hund mit einem ausgeprägten Schnauzbart und buschigen Augenbrauen. Sein lebhaftes Temperament und seine bemerkenswerte innere Ruhe machen ihn zu einem vielseitigen und selbstbewussten Begleiter.

Schwedischer Wallhund (Västgötaspets)

Dieser kleine bis mittelgroße Vierbeiner aus Schweden trägt mehrere Namen: Neben der offiziellen Bezeichnung Västgötaspets – zu Deutsch fälschlicherweise „Westgotenspitz“ – und „Schwedischer Wallhund“ ist er außerdem unter der Bezeichnung „Schwedischer Schäferspitz“ bekannt.

Scottish Terrier

Ein stattlicher Bart, große Ohren und ein kompakter Körper auf kurzen Beinen prägen die typische Silhouette dieses kleinen Hundes aus Schottland. Der einzigartige Look in Verbindung mit einem charmanten Charakter hat die Zahl der Anhänger dieser Rasse rasch wachsen lassen. Heute ist der „Scottie“, wie seine Fans ihn liebevoll nennen, ein beliebter Familien- und Stadthund.

Serra da Estrela Berghund

Der Cão de Serra de Estrela, wie er in seiner Heimat Portugal genannt wird, ist ein imposanter Herdenschutzhund, der die Herde mutig gegen Wölfe und Viehdiebe verteidigt. Fremden begegnet er naturgemäß misstrauisch, doch seinem Herrn ist der Estrela Berghund treu ergeben.

Shar Pei

Der chinesische Shar Pei mit den charakteristischen Falten und den kleinen muschelförmigen Ohren ist ein ruhiger, aber auch willensstarker Hund, der eine konsequente Führung und einen engen Familienanschluss braucht.

Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog (oder Sheltie) mit der üppigen Mähne und den feinen Gesichtszügen ist ein kleines Energiebündel, das viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Seine Lernbereitschaft und sein Einfühlungsvermögen machen ihn aber auch zu einem idealen Begleithund.

Shiba Inu

Das plüschige Fell und die handliche Größe machen den Shiba Inu auf den ersten Blick zu einem attraktiven Begleiter für viele Hundefreunde. Doch das Zusammenleben mit dem japanischen Spitz erfordert einiges an Know-how rund um Hundeerziehung sowie viel Freude an gemeinsamer Bewegung.

Shih Tzu

Trotz seiner kleinen Größe ist der Shih Tzu ein außergewöhnlicher Hund, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hinter der langen Mähne des einstigen Tempelwächters steckt ein verspielter Vierbeiner mit einem eigenen Kopf, der vielen Hundefreunden ein treuer Gefährte ist.

Shikoku

Weniger eigensinnig als die übrigen Spitz-Rassen ist der außerhalb seiner Heimat wenig bekannte Shikoku dennoch ein typischer Charakterkopf. Wir stellen Ihnen den Vierbeiner aus dem Land der aufgehenden Sonne vor.

Siberian Husky

Die strahlend blauen Augen und die typische Fellzeichnung sind für viele die auffallendsten Merkmale eines Siberian Husky und lassen uns an winterliche Landschaften und Schlittenhunde-Rennen denken. Doch immer häufiger flanieren die nordischen Schönheiten auch durch südlichere Gefilde oder scheinen sich sogar zum Stadthund zu mausern. Erfahren Sie im Folgenden, was es bei der Haltung der Vierbeiner zu beachten gibt.

Sloughi

Einst vor allem hochgeschätzter Jagdbegleiter der Beduinen, ist der Sloughi heute auch ein wunderbarer Gefährte für sportliche Familien. Aber Achtung: der „arabische Windhund“ – so eine weitere, häufig anzutreffende Bezeichnung – braucht viel Bewegung.

Spanischer Wasserhund

Blitzgescheit, fröhlich und unternehmungslustig: Der Perro de Agua Español, zu Deutsch kurz „Perro“ oder „Spanischer Wasserhund“ genannt, ist ein Vierbeiner, der mit seinem Charme schnell begeistert. Er eignet sich gut als Gefährte für sportliche Familien.

Staffordshire Bullterrier

Aggressiver Kampfhund oder liebevoller Familienhund? Das hängt beim kompakten Staffordshire Bullterrier ganz von seiner Erziehung ab. Um seine positiven Eigenschaften wie Treue und Gutmütigkeit zu fördern und problematische Verhaltensweisen wie Dominanz und Hartnäckigkeit zu kontrollieren, sollten Halter dieser Hunderasse viel Erfahrung mitbringen.

Sussex Spaniel

Der aus Großbritannien stammende Sussex Spaniel mit den kurzen Läufen und dem stämmigen, geraden Rücken gilt als passionierter Stöberhund, der bei der Jagd langsam, aber gründlich vorgeht. Sein ruhiger und freundlicher Charakter kommt ihm auch als Familien- und Begleithund zugute. Allerdings trifft man den Sussex bis heute nur sehr selten an.

Tervueren

Der Tervueren ist eine von vier anerkannten Varianten des Belgischen Schäferhundes. Charakteristisch für den mittelgroßen Schäferhund sind seine ausgeprägte schwarze Maske und die schwarze Wolkung des langen Fells. Seine Familie liebt der Tervueren über alles, verlangt ihr aber auch einiges an Zeit und Beschäftigung ab.

Thai Ridgeback

Der Thai Ridgeback, dieser ursprüngliche Jagdhund aus Thailand benötigt eine klare Führung und ist ein Gefährte, dessen Haltung hundeerfahrenen Kennern vorbehalten bleiben sollte.

Tibet Spaniel

Von seinen Anhängern liebevoll „Tibbie“ genannt, ist der Tibet Spaniel ein sympathischer kleiner Hund, der zu recht immer mehr Hundefreunde von sich begeistert. Freundlich und verspielt eignet sich der ursprünglich aus Tibet stammende Vierbeiner für Familien ebenso wie für ältere Hundefreunde, die Freude an einem robusten Gefährten mit Köpfchen haben.

Tibet Terrier

Anders als es sein Name vermuten ließe, ist dieser langhaarige Rassehund kein Terrier, sondern ein aus Tibet stammender Hütehund, dessen Aufgabe darin bestand, die Viehherden in Höhen um die 5000 Meter zu bewachen. Seine entsprechend robuste Gesundheit, seine enormen Sprung- und Kletterkünste sowie sein aufmerksames, charmantes Wesen hat er sich auch als heutiger Familienhund bewahrt.

Tosa Inu

Der japanische Tosa Inu ist nicht nur eine der seltensten Hunderassen der Welt, sondern auch die weltweit letzte Rasse, die offiziell zu Hundekämpfen eingesetzt wird. Der riesige Molosser ist ein Musterbeispiel für Ausdauer, Tapferkeit und Gelassenheit und gehört ausschließlich in starke und erfahrene Hände.

Tschechoslowakischer Wolfshund

Die Rasse des Tschechoslowakischen Wolfshundes stammt aus Kreuzungsversuchen zwischen Deutschen Schäferhunden mit Wölfen. Dem Ursprung aller Hunde ist der Wolfshund damit näher als andere Hunderassen. Mit seinem wolfsähnlichen Aussehen und Verhalten gehört er unbedingt in die Hände eines erfahrenen Rudelführers.

Weimaraner

Der Weimaraner gilt als die älteste deutsche Vorstehhunderasse und ist bis heute ein vielseitiger und passionierter Jagdgebrauchshund. Doch der Aristokrat unter den Hunden mit dem silbrig glänzenden Fell und dem stolzen Ausdruck wird auch bei Nicht-Jägern zunehmend beliebt. Als Familienhund eignet er sich allerdings nur, wenn er ausreichend Ersatzbeschäftigung erfährt.

Welsh Corgi Cardigan

Auf den ersten Blick verwechseln Laien den Welsh Corgi Cardigan schnell mit seinem nahen Verwandten, dem Welsh Corgi Pembroke. Kein Wunder: Die beiden britischen Hütehunde-Rassen haben viel gemeinsam und galten einige Jahre sogar als eine Rasse. Dennoch haben Pembroke und Cardigan ihre Besonderheiten. Erfahren Sie hier, was den Welsh Corgi Cardigan für seine Fans auf der ganzen Welt zu einem einzigartigen Gefährten macht.

Welsh Corgi Pembroke

Dieser kleine und selbstbewusste Vierbeiner aus Großbritannien hat auf seinen kurzen Beinen nicht nur die Herzen von Hundefreunden auf der ganzen Welt erobert, sondern es sogar in beträchtlicher Anzahl in den Buckingham Palace geschafft.

Welsh Springer Spaniel

Der Welsh Springer Spaniel zählt zu den ältesten Jagdhunden Großbritanniens und wird auch heute noch als Apportier- und Stöberhund eingesetzt. Gleichzeitig ist der kleine Wirbelwind mit dem rot-weißen Fell aber auch ein anhänglicher und freundlicher Familienhund, der mit seinem Temperament viel Leben in den Alltag bringt.

Welsh Terrier

Er sieht aus wie eine Kleinausgabe des Airedale Terriers, doch eng verwandt sind die beiden Rassen keineswegs. Der Welsh Terrier, der auf eine lange Geschichte als Fuchs-Jagdhund zurückblickt, ist heute ein idealer Familienhund mit einem freundlichen und lebhaften Wesen.

West Highland White Terrier (Westie)

Seine Fans nennen den weißen Wuschelhund meist kurz und liebevoll „Westie“. Der Modehund der 1990er Jahre erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Kein Wunder: Der Westie ist ein anpassungsfähiger, verspielter Vierbeiner mit dem typisch eigenwilligen Terrier-Charme.

Westsibirischer Laika

Ein Hauch von Wildnis: Der in Russland sehr beliebte Jagdhund erinnert nicht nur äußerlich an einen Wolf, sondern zeigt sich auch in seinem Verhalten sehr ursprünglich. Mit konsequenter Erziehung und artgerechter Beschäftigung lässt sich der mittelgroße Laika aber auch zum Begleithund ausbilden.

Whippet

Wer einen pflegeleichten, unternehmungslustigen und sehr sportlichen Vierbeiner sucht, der auch gemütliches Schmusen auf der Couch zu schätzen weiß, dürfte mit dem Whippet seinen Traumhund gefunden haben. So ist es kein Wunder, dass die sympathischen Windhunde immer mehr Tierfreunde um die Pfote wickeln.

Wolfsspitz

Den deutschen Namen Wolfsspitz verdankt dieser Rassehund, der im Ausland auch unter dem Namen Keeshond bekannt ist, seiner graugewolkten Fellfarbe, die an einen Wolf erinnert. Der Wolfsspitz ist ein idealer Wachhund, der sich dank seiner menschenbezogenen und anspruchslosen Haltung auch als Begleit- und Familienhund eignet.

Yorkshire Terrier

Der kleine Yorkshire Terrier mit dem langen, feinen Fell und dem adretten Aussehen hat es faustdick hinter seinen kleinen Ohren. Als ehemaliger Rattenjäger aus der nordenglischen Grafschaft Yorkshire hat er ein großes Selbstbewusstsein und möchte auch als Haus- und Begleithund von seinen Besitzern ernst genommen werden.

Zentralasiatischer Owtscharka

Mit dem großen, kräftigen Körperbau und dem massigen Kopf ist der Zentralasiatische Owtscharka eine imposante Erscheinung. Der Herdenschutzhund, der in sehr unterschiedlichen Schlägen anzutreffen ist, zeichnet sich nicht nur durch seinen Mut, seine Kampfstärke und seinen großen Beschützerinstinkt aus, sondern auch durch sein ruhiges und gelassenes Wesen.

Zwergpinscher

Ein Pinscher im Kleinformat? Täuschen Sie sich nicht! Der Zwergpinscher ist ein „ganzer Kerl“. Wer ein niedliches und gemütliches Schoßhündchen sucht, der ist beim Zwergpinscher an der falschen Adresse. Trotz seiner Größe hat der aufgeweckte Familienhund ein riesengroßes Verlangen nach Sport und Bewegung und hält seine Menschen in vielerlei Hinsicht auf Trab.

Zwergpudel

Rund sechs Kilogramm geballte Pudel-Power – der kleine Zwergpudel vereint alle Vorzüge der edlen Hunderasse und ist sehr beliebt. Kein Wunder: Der kluge Hund ist nicht nur clever, sondern ein echter Allrounder, der seine Familie gerne überallhin begleitet.

Zwergschnauzer

Der Zwergschnauzer mit dem drahtig-rauen Fell und den buschigen Bart- und Brauenhaaren ist eine Miniatur-Ausgabe des Schnauzers. In Hinblick auf seine Ausdauer, seine Wachsamkeit und seinen Mut steht der Kleine seinem großen Bruder jedoch in nichts nach.

Zwergspitz

Die kleinen Wirbelwinde beeindrucken nicht mit Größe, dafür aber mit Freundlichkeit, Selbstbewusstsein und Energie. Kein Wunder also, dass immer mehr Vierbeiner dieser Spitz-Variante die Herzen und Haushalte zahlreicher Hundefreunde erobern.

Der kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat diese Kategorisierung weltweit offiziell gemacht. Zu jeder Hunderasse gehört ein FCI Mitgliedsland, das als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

In der Kategorie Hunderassen finden Sie eine ausführliche Beschreibung der 10 FCI- Hunderassen Hauptgruppen. Darin erfahren Sie Wesentliches  über Ihre Geschichte,  Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen, zu Gesundheit und Ansprüchen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Hunderassen näher vor.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde

Allen Hunderassen dieser Gruppe ist der starke Wille zum Arbeiten gemeinsam. Hütehunde sind intelligente Arbeitstiere und werden für ihre Wachsamkeit geliebt. Sie bellen kaum und ordnen sich dem Menschen schnell unter. Dagegen ist das wichtigste Arbeitsmittel von Treibhunden ihr Bellen, nur so können sie die Schafherden zusammentreiben. Als Wohnungshunde oder zum Spazieren gehen eignen sie sich nicht. Der Bearded Collie ist ein fröhlicher, ausgeglichener und leicht erziehbarer Hund. Typisch für diese Hunderasse ist der unternehmungslustige Gesichtsausdruck. Der weiße Schweizer Schäferhund entwickelte sich aus Kanada kommend zu einer eigenständigen Rasse. Die kinderlieben, aufmerksamen, aber keineswegs aggressiven Tiere eignen sich gut als Wachhunde.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Hier finden wir neben Pinscher und Schnauzer die Rassen Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Zu den Pinschern zählen auch Dobermann und Zwergpinscher. Die Tiere sollen Anfang des 19. Jahrhunderts von England ausgehend auf dem europäischen Festland eingeführt worden sein. Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen in Deutschland, die sich fast unverändert erhalten hat. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt und sind dem Menschen sehr zugetan. Sie schmusen gerne, sind gute Wachhunde und brauchen wenig Auslauf.

Gruppe 3: Terrier

In dieser großen Gruppe finden wir hochläufige und niedrigläufige Terrier, bullartige Terrier und Zwergterrier. Aufgrund seiner stattlichen Escheinung gilt der Airedale Terrier als König der Terrier.  Er stammt aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Hier brauchten die Bergleute, Arbeiter und Farmer unempfindliche Hunde für die Wasserjagd und zum Viehtreiben. Airedale Terrier waren hierfür ideal und fanden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit schnell viele Anhänger. Der Australian Terrier passt auch in die Stadtwohnung, sofern er genügend Auslauf bekommt. Ursprünglich war auch er ein Hütehund, denn er ist robust, kälteunempfindlich und stark. Auch Drahthaar Foxterrier sind in Europa sehr verbreitet. Sie wurden in England für die Fuchsjagd eingesetzt und sind auf zahlreichen historischen Gemälden Englands zu sehen.

Gruppe 4: Dachshunde

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken züchtete man fortlaufend niederläufige Hunde, die sich zur Jagd über und unter der Erde eignen. So entstand die Hunderasse Dackel. Die Tiere haben ein kurzes, dichtes und anliegendes Haarkleid in zahlreichen Farbabstufungen zwischen Schwarz und Rotbraun. Dackel sind ausgeglichen, ausdauernd, haben eine feine Nase und sind flink. Dachshunde werden in drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) und nach den Haarlängen Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel  gezüchtet. Der muskulöse Rauhaardackel braucht wenig Auslauf, kann 17 Jahre alt werden und ist ein guter Wachhund.

Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Zu den Spitzen gehören Schlittenhunde, nordische Jagdhunde, nordische Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze. Der Deutsche Spitz ist ein Nachfahre des steinzeitlichen Torfhundes und damit die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Spitze fallen durch ihr schönes Haarkleid auf, das durch viel Unterwolle absteht. Die flinken Augen und spitze Ohren verleihen ihnen ihr keckes Aussehen. De Deutsche Spitz ist lebhaft, aber sehr anhänglich und gelehrig. Sie können ihn leicht erziehen. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund. Die nordischen Rassen sind beliebte Hütehunde mit warmem Fell.

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben feine Spürnasen und helfen dem Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd. Sie nehmen Witterung auf und folgen bellend der Spur. Vertreter sind beispielsweise English Foxhound, Schweizerischer Niederlaufhund, Otterhund, Französischer Laufhunde oder Beagle. Schweißhunde sind auf das Stellen von verletztem Schalenwild spezialisierte Jagdhunde. Sie haben wie Laufhunde einen ausgeprägten Geruchssinn und suchen explizit nach der Spur des verletzten Wildtieres. Typische Vertreter sind Bayerischer Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.  Laufhunde sind für die Jagd mit der Meute ausgebildet, Schweißhunde verrichten ihre Arbeit alleine.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Man unterscheidet kontinentale Vorstehhunde wie Braque, Spaniel und Griffon sowie britische und irische Vorstehhunde wie Pointer und Setter. Vorstehhunde apportieren bereitwillig erlegtes Wild. Sie wurden, seitdem es Feuerwaffen gibt, vermehrt gezüchtet und sind sehr vielseitige Tiere. Sie töten nicht, sondern zeigen dem Jäger ganz ruhig den Standpunkt des Wildes an. In dieser Rolle sind sie heute zwar weniger gefragt, aber da sie die Eigenschaften mehrerer Jagdhunderassen vereinen, sind sie als treue Gefährten sehr beliebt. Von Laien sollten sie jedoch nicht als Haustier gehalten werden. Sie gehören in die Hände von Jägern.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, die Federwild finden und zum Jäger zurückbringen. Stöberhunde suchen im Dickicht selbstständig nach Niederwild. Zu dieser Kategorie zählen beispielsweise Amerikanischer und English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel. Wasserhunde eignen sich für die Hilfe beim Fischen. Der American Spaniel ist eine Züchtung des English Spaniel und die kleinste Spaniel Rasse. Der Chesapeake Bay Retriever wurde speziell für die Wasserjagd gezüchtet und muss sich neben Apportieren auch durchs Eis brechen und kaltes Wasser aushalten können.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Diese Tiere dienen dem Hundehalter vor allem als Begleiter und Sozialpartner. In dieser großen Gruppe finden wir Bichons, Pudel und kleine belgische Hunderassen, aber auch tibetanische Hunde, haarlose Hunde, Pekinesen und Chihuahuas. Der Bichon Frisé beispielsweise ist lustig, unabhängig und temperamentvoll. Er lernt schnell und lässt sich leicht erziehen.

Der Bologneser hat einen zarten Körperbau, ist umgänglich und familienfreundlich. Bolonka Zwetna dagegen ist ein richtiges Schoßhündchen. Da die Hunderasse freundlich und lebhaft ist, eignen sich diese Tiere als Spielkamerad. Der Boston Terrier hat ein sehr ausgewogenes Temperament. Der doggenartige Hund wurde erstmals in Boston in den 1970er Jahren gezüchtet.  Er ist klug, etwas lebhaft, entschlossen und liebenswürdig. Seit seiner Entdeckung 1850 gilt der Chihuahua als kleinste Hunderasse der Welt. Man nimmt an, dass er von den Opferhunden des alten Mexiko abstammt. Ab dem 19. Jahrhundert verkauften Bauern der Provinz Chihuahua die Tiere auch an Touristen und die Hunderasse verbreitet sich bis nach Europa. Der Chihuahua kann sämtliche Charaktereigenschaften von wachsam bis verspielt aufweisen.

Gruppe 10: Windhunde

Ob langhaarige, kurzhaarige und rauhaarige Windhunde, diese schlanken, langbeinigen Hunde gehören mit den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Sie wurden schon früh auf eine bestimmte Verwendung hin gezüchtet und jagen auf Sicht. Je nach Herkunft unterscheidet man okzidentale und orientale Windhunde. Charakteristisch für die orientalen Hunde sind  ihre Schlappohren und ein eigenständiges Wesen, während die okzidentalen Windhunde Sprinter sind und Rosenohren besitzen.

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