Langhaarcollie

langhaarcollie

Schön, intelligent, sportlich und empathisch: Der Langhaarcollie – berühmt durch Fernsehhund „Lassie“ – gehört zu den beliebtesten Rassehunden der Welt. Mit seiner eleganten Erscheinung und den vielen positiven Eigenschaften gibt der einstige schottische Hütehund in der Tat einen idealen Familienhund ab.

Britische und amerikanische Linie

Für Langhaarcollies – auch „Rough Collie“ oder „Schottischer Schäferhund“ genannt – existieren zwei voneinander unabhängige Standards: der der britischen und der der amerikanischen Linie. Von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) wird allerdings nur der englische Typ als eigenständige Rasse anerkannt. Amerikanische Langhaarcollies werden nach dem Standard des American Kennel Club (AKC) gezüchtet.

Auch wenn der amerikanische Standard vom britischen in ein paar Punkten abweicht, sind sich beide Linien im Grunde genommen sehr ähnlich. Das liebenswürdige und gutmütige Collie-Wesen haben beide Varianten gemein. Gewisse Unterschiede gibt es vor allem im Aussehen. So gilt der amerikanische Typ als etwas größer und kräftiger. Außerdem erkennt der amerikanische Standard mehr Farbschläge als der britische Standard an. Weitere erwähnenswerte Unterschiede werden im folgenden Text hervorgehoben.

Eigenschaften

Der amerikanische Fernsehhund „Lassie“ eroberte die Zuschauerherzen im Sturm und machte den Langhaarcollie weltweit zu einem der gefragtesten Familienhunde. Ihre ausgesprochene Schönheit, kombiniert mit ihrem freundlichen, fast schon aufopferungsvollen Wesen beschert dieser Rasse bis heute zahlreiche Fans auf der ganzen Welt.

Ein perfekter Familienhund?

Tatsächlich sind Collies überdurchschnittlich intelligent und lernbereit. Sie beherrschen im Nu beachtlich viele Befehle und ordnen sich in ihrem „Familien-Rudel“ bereitwillig unter. Sie lieben das Zusammensein mit ihren Menschen und weichen ihnen nur ungern von der Seite. Mit ihrer anhänglichen Art, ihrer Treue und Gutmütigkeit sowie ihrer Liebe zu Kindern erfüllen sie die perfekten Voraussetzungen für ein Leben als Familienhund. Ihr empathisches Wesen macht sie gleichzeitig sehr sensibel für die Stimmungen ihrer Menschen. Entsprechend verunsichert reagieren die sensiblen Langhaarcollies auf übertriebene Härte oder unkontrollierte Launen ihrer Bezugspersonen.

Harmoniebedürftige Sensibelchen

Wer sich einen Langhaarcollie ins Haus holt, sollte sich bewusst sein, dass dieser Hund ebenso viel Liebe und Aufmerksamkeit braucht, wie er selbst zu geben vermag. Collies sind sehr harmoniebedürftig und genießen es, wenn die ganze Familie beisammen ist. Für langes Alleinsein oder gar eine Zwingerhaltung sind diese Hunde sicherlich nicht geschaffen. Ebenso wenig eignen sich die anhänglichen Vierbeiner für ein Leben als Wachhund. Zwar zeigen sie sich Fremden gegenüber recht zurückhaltend, doch sind sie viel zu gutmütig, als dass sie mögliche Einbrecher bedenkenlos in die Flucht schlagen würden. Wenn es um den Schutz ihrer Familie geht, können Langhaarcollies ihren Lieben jedoch durchaus beherzt zur Seite stehen.

Sind Langhaarcollies nervös?

Obwohl im Standard der FCI, bei der die britische Linie des Collies unter der Nummer 156 – Gruppe 1 „Hüte- und Treibhunde“, Sektion 1 „Schäferhunde“ – geführt wird, ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass reinrassige Langhaarcollies in ihrem Wesen weder scheu noch nervös sein dürfen, brachte die verantwortungslose Zucht zahlreicher profitgieriger Vermehrer viele Hunde hervor, die ebendieses nervöse und scheue Verhalten zeigten. Dem Engagement vieler seriöser Züchter, die sich ihrer Verantwortung für diese besondere und liebenswürdige Rasse bewusst sind, ist es zu verdanken, dass der Collie in den letzten Jahren wieder zu dem nervenfesten Hund wurde, der er in seiner Vergangenheit als Hütehund war.

zwei langhaarcollie im grass

Erscheinungsbild

Die große Beliebtheit des Langhaarcollies ist nicht zuletzt seiner außerordentlichen Schönheit geschuldet. Mit seiner langen, schmalen Schnauze, der üppig seidigen Haarpracht und seinem leichten, eleganten Gang wirkt er beinah aristokratisch. Kein Wunder, dass auch das britische Königshaus, angefangen mit Königin Victoria, früh Gefallen an diesem imposanten Rassehund fand.

Prächtige Haarpracht in typischer Collie-Zeichnung

Eindruck erweckt vor allem das lange, glatte Haarkleid, das in Vermischung mit der weichen, dichten Unterwolle sehr voluminös wirkt. Auch die ausgeprägte Mähne und Halskrause passt in das adelige Bild dieses Rassehundes. In der von der FCI anerkannten britischen Linie sind drei Farbschläge erlaubt:

  • Sable-white (Zobel-Weiß)
  • Blue-Merle (Blau-Grau marmoriert)
  • Tricolor (Schwarz und Weiß mit Tan)

Im American Kennel Club, der den Standard der amerikanischen Linie beschreibt, ist zusätzlich der weiße Collie akzeptiert. Die typische Collie-Zeichnung mit Sable, Tricolor oder Blue-Merle, weist dieser Farbtyp nur am Kopf auf, der Rest des Fells ist einfarbig weiß. Der schwarze Collie, der außer einem schmalen weißen Kragen über keinerlei Abzeichen verfügt, ist heute weder im britischen noch im amerikanischen Standard vorgesehen. Er wird bereits seit Jahrzehnten nicht mehr gezüchtet oder ausgestellt und ist mittlerweile weitestgehend von der Bildfläche verschwunden.

Größe und Gewicht

Mit einer Widerristhöhe von 56 bis 61 cm bei Rüden und 51 bis 56 cm bei Hündinnen gehören die Langhaarcollies der britischen Linie zu den mittelgroßen Hunden. Je nach Größe bringen sie zwischen 18 und 25 kg auf die Waage und sind damit vergleichsweise leichtgewichtig. Collies des amerikanischen Typs sind mit einer Widerristhöhe bis zu 66 cm etwas größer. Auffällig ist der Unterschied vor allem im Körpergewicht, das bei amerikanischen Hunden bei bis zu 34 kg liegen kann. So ist der gesamte Körperbau der Amerikaner etwas substanzvoller als der der britischen Rough-Collies. Passend dazu ist auch der Kopf etwas breiter und kräftiger.

Geschichte

Die Vorfahren aller Collie-Varianten stammen aus Schottland, wo sie nachweislich bereits im 13. Jahrhundert beim Hüten und Treiben von Schafen geholfen haben. Diesen schwarz-gesichtigen Schafen, früher „Colleys“ genannt, verdanken die Schottischen Schäferhunde auch ihren Namen. Der Ursprung der Rasse liegt vermutlich in der Römerzeit, als sich einheimische britische Hütehunde mit den Treibhunden römischer Truppen kreuzten, die im 5. Jahrhundert auf den Britischen Inseln einmarschierten.

Hütehund in den schottischen Hochmooren

Aufgrund der Insellage lebten die Hütehunde lange Zeit isoliert vom Rest der Welt. Die schottischen Schafzüchter hielten die Hunde auf abgelegenen Höfen inmitten der weiten Landschaft der schottischen Hochmoore und Highlands und züchteten sie ausschließlich zum Zweck des Hütens. So entstand auch die typische Collie-Zeichnung aus dem Wunsch heraus, die Hütehunde weithin sichtbar zu machen und sie im Hochmoor und den Highlands leichter zu entdecken.

Der Weg zum offiziellen Rassehund

Der Weg zum offiziellen Rassehund begann erst 1840, als Liebhaber in England den ersten „Collie Club“ gründeten und die Hunde als eigenständige Rasse anerkannt wurden. Populär wurden die Collies vor allem durch die britische Königin Victoria, die die Rasse im schottischen Balmoral kennenlernte. Die Königin war von den intelligenten, gutmütigen und hübschen Hunden so begeistert, dass sie fortan Förderin der Collie-Rasse wurde. Sie verschenkte Collies an Adelige und Diplomaten in ganz Europa. Ihre eigene geliebte Colliehündin Gypsy ließ sie 1868 im Park von Schloss Windsor beerdigen.

Unabhängige Linien in Amerika und Australien

Aus den einstigen robusten Hütehunden wurden nach und nach gefragte Ausstellungs- und Begleithunde. Mit britischen Auswanderern gelangten die Collies im 19. Jahrhundert auch nach Amerika und Australien, wo sich unabhängig vom britischen Standard eigene Linien entwickelten.  So wurde der Langhaarcollie in Australien Stammvater der australischen Hütehunde Cattle Dog und Kelpie und in Amerika wurde ein eigener Standard für den amerikanischen Rough-Collie aufgestellt.

Negative Folgen des „Lassie-Booms“

Der Boom um den Langhaarcollie, der mit dem Erfolg der amerikanischen TV-Serie „Lassie“ einherging, hatte wie so oft zahlreiche negative Begleiterscheinungen. In der Hoffnung um schnelles Geld verpaarten unseriöse Vermehrer die Hunde ohne gesundheitliche Tests und offizielle Papiere. Die Folge waren Verhaltensauffälligkeiten wie übertriebene Schüchternheit und Nervosität sowie genetisch bedingte Erbkrankheiten, unter denen die Rasse zum Teil bis heute leidet.

Langhaarcollie Zucht und Gesundheit

Heute setzen viele verantwortungsvolle Züchter wieder verstärkt auf einen ursprünglicheren und robusteren Collie-Typ. Dank des Wissens um genetische Zusammenhänge und damit verbundene Tests gelang es, das Auftreten rassetypischer Krankheiten zu reduzieren. Seriöse Züchter, die in Rassehund-Vereinen registriert sind und ihre Hunde nach dem Standard der FCI züchten, führen Zuchtbücher und unterliegen strengen Zuchtvorgaben, mit deren Hilfe Gendefekte bekämpft und Gesundheit und rassespezifische Merkmale gestärkt werden sollen.

Typische Collie-Krankheiten

Besonderes Augenmerk liegt dabei unter anderem auf dem immer noch weit verbreiteten MDR1-Defekt, der zu einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln führt. So können selbst scheinbar harmlose Wirkstoffe bei betroffenen Tiere zu Erbrechen, Bewegungsstörungen und sogar zum Tod führen. Untersuchungen haben ergeben, dass 76 Prozent der Langhaarcollies Träger von mindestens einem Allel mit diesem Gendefekt sind. Ob ein Tier betroffen ist oder nicht, kann heute mittels eines Gentests herausgefunden werden.

Eine weitere typische Collie-Krankheit ist die so genannte „Collie Eye Anomaly“, die zu leichten Beeinträchtigungen der Sehkraft bis hin zur Erblindung führen kann. Auch von der Muskel-Krankheit „Dermatomyositis“ sind Collie-Welpen und -Junghunde vergleichsweise häufig betroffen. Die Verpaarung zweier Merle-farbener Tiere, die zu Taubheit und Blindheit bei den Nachkommen führen kann, ist heute in vielen Ländern verboten.

zwei langhaarcollie welpen spielen

Warum Sie Ihren Welpen nur bei seriösen Züchtern kaufen sollten

Der Blick auf die Krankheitsliste bei Collies zeigt, wie wichtig es ist, auf die Seriosität des Züchters und die Ahnentafel von dessen Zuchttieren zu achten. Einen gesunden Welpen, der alle erforderlichen Tests und Impfungen durchlaufen hat und artgerecht aufgezogen und sozialisiert wurde, finden Sie sicherlich nicht in Zeitungsannoncen oder auf „Internet-Märkten“. Ein guter Weg an seriöse Züchter zu kommen ist, sich an den offiziellen Rassehund-Zuchtverein Ihres Landes zu wenden.

Welcher Züchter passt zu mir?

Bei beliebten Hunden wie dem Langhaarcollie kann die Liste mit Züchtern oftmals recht lang sein. Wie finde ich also den Züchter, der am besten zu mir passt? Um das herauszufinden, sollten Sie vorab mit einigen Züchtern telefonieren und vereinzelt Termine vereinbaren. Nehmen Sie sich Zeit für den Kauf Ihres neuen vierbeinigen Familienmitgliedes! Einen Welpen kauft man nicht einfach „zwischendurch“ – schließlich ist ein Hund ein „Freund fürs Leben“ und sollte als solcher auch mit Bedacht gewählt werden. Welche Voraussetzungen der Züchter erfüllen sollte und worauf Sie bei Ihrem ersten Treffen achten sollten, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Hinweise auf einen seriösen Züchter

  • Der Züchter erkundigt sich ausgiebig nach Ihnen und Ihrer Lebenssituation. Er möchte schließlich, dass seine Welpen in verantwortungsvolle und liebevolle Hände kommen.
  • Der Züchter zeigt Ihnen bereitwillig seine Zuchtstätte und das Muttertier. Vom Vater, der oftmals nicht beim Züchter lebt, hat er zumindest ein Foto parat, das er Ihnen zeigen kann.
  • Sie dürfen die Welpen erst ab ihrer 5. Lebenswoche besuchen (erst dann haben die Welpen ihre erste Schutzimpfung hinter sich)
  • Hunde und Welpen machen einen munteren und gesunden Eindruck. Sie verfügen über genügend Auslauf und leben in einem hellen und gepflegten Umfeld.
  • Der Züchter spricht liebevoll zu seinen Hunden. Welpen und Muttertier verhalten sich zutraulich und neugierig gegenüber dem neuen Gast.
  • Der Züchter kann Ihnen genaue Angaben zu seinen Welpen und ihren „Eigenarten“ geben.
  • Der Züchter bedrängt Sie nicht zum Kauf, sondern begrüßt es, wenn Sie sich Zeit lassen und noch einmal wiederkommen möchten.
  • Der Züchter verkauft seine Hunde zu einem angemessenen Preis (Rassehunde gibt es nicht zum Schnäppchen-Preis!)
  • Die Welpen sind geimpft, entwurmt und gechippt und verfügen über alle notwendigen Papiere.
  • Der Züchter gibt Ihnen allerhand Informationen zur Haltung und Ernährung des Welpen mit an die Hand und steht Ihnen auch nach dem Kauf noch mit Rat und Tat zur Seite.

Ernährung

Ein guter Züchter wird Ihnen viel über die Ernährung seiner Hunde erzählen können. Aus Erfahrung weiß er am besten, was seinen Hunden gut bekommt, was sie brauchen und was ihnen schmeckt. Es empfiehlt sich deshalb, das gewohnte Futter des Collie-Züchters zunächst weiterzugeben. Nach und nach, wenn Ihr Welpe zum Junghund heranwächst und sich seine Ansprüche verändern, werden Sie seine Nahrung auf „Adult-Hundefutter“ umstellen und die Mahlzeiten pro Tag reduzieren.

Welches Futter ist für den erwachsenen Langhaarcollie richtig?

Entgegen den Verkaufsstrategien einiger Hersteller, die speziell auf Collies abgestimmtes Futter an den Mann bringen möchten, gibt es eigentlich keine Bedürfnisse, die an eine bestimmte Rasse gebunden wären. Als Verwandte des Wolfes gehören alle Hunde zu Karnivoren (Fleischfresser) und besitzen einen darauf ausgerichteten Verdauungstrakt. Ihr Bedarf richtet sich dabei weniger nach ihrer Rassezugehörigkeit als nach individuellen Faktoren, wie Alter, Gewicht und Aktivität. Zwar benötigen alle Hunde viel hochwertiges Fleisch und Gemüse, Mineralien, Vitamine und andere Nährstoffe – doch in welcher Menge und Zusammensetzung sie diese benötigen hängt von den genannten, individuellen Kriterien ab.

Achten Sie auf die Inhaltsstoffe

Um den genauen Nährstoffbedarf Ihres Hundes zu kennen, können Sie sich von Ihrem Tierarzt oder einem Hundeernährungsexperten beraten lassen. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Hund nur Futter geben, dessen Inhaltsstoffe Sie kennen und von dessen Qualität Sie überzeugt sind. Beim selbst kochen oder BARFen ist das sicherlich einfacher als beim Kauf fertiger Futtermischungen. Doch auch hier gibt ein Blick auf die Verpackung Auskunft über Inhaltsstoffe und deren Herkunft und Qualität.

Bei der Pflege ist weniger mehr

Die Pflege des Langhaarcollies ist im Vergleich zum Zeitaufwand für Bewegung und Beschäftigung recht überschaubar. So ist die Fellpflege des Langhaarcollies weitaus weniger zeitintensiv als oftmals angenommen. Wenn Sie Ihren Vierbeiner alle zwei Wochen gründlich ausbürsten und darauf achten, dass das Fell hinter den Ohren und an den Läufen nicht verfilzt, reicht das absolut aus. Zu häufiges Bürsten würde dazu führen, dass der Collie zu viele Haare seiner wichtigen Unterwolle verliert, die ihn vor Wind und Kälte schützt.

Sind Langhaarcollies auch für Hundeanfänger geeignet?

Dank ihres gutmütigen und anpassungsfähigen Wesens, gelten Langhaarcollies als extrem unkomplizierte Hunde, mit denen auch Anfänger ihre Freude haben. Das heißt jedoch nicht, dass diese Hunde einfach so „mitlaufen“. Genauso wie andere Hunde, brauchen auch Langhaarcollies eine konsequente Erziehung und viel Aufmerksamkeit von Ihrem Halter. Wenn Sie sich für einen Langhaarcollie interessieren, sollten Sie und Ihre Familie genügend Zeit aufbringen, um sich Ihrem Hund zu widmen. Informieren Sie sich über eine angemessene Hundeerziehung und gönnen Sie Ihrem Hund, den Auslauf, den er benötigt. Mit einmal „Gassi gehen“ am Tag ist es hier sicherlich nicht getan. Neben ausgiebigen Spaziergängen durch den Wald oder den Park sollten Sie Ihrem Hund die Möglichkeit geben, an Ihrem Leben teilzunehmen. Collies sind nicht gerne allein, sondern am liebsten überall dabei – dank ihres angenehmen und menschenfreundlichen Charakters ist dies zum Glück fast überall problemlos möglich.

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