Katzenfreundliche Hunderassen

Die beiden sind wie Hund und Katze, lautet ein Sprichwort, das auf katzenfreundliche Hunderassen nicht zutrifft. Den sprichwörtlichen Ärger zwischen Hund und Katze können Sie mit der richtigen Auswahl vermeiden. Welche Hunderassen sich besonders gut mit den Samtpfoten vertragen und wie der Einstieg gelingt, erfahren Sie hier. Mehr lesen

Finden Sie Ihren Hund

Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

Affenpinscher

Der Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen Deutschlands. Er ist zwar sehr klein, doch unterschätzen sollte man ihn nicht.

Altdeutscher Schäferhund

Streng genommen gibt es den „Altdeutschen Schäferhund“ gar nicht – zumindest nicht als eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff langhaarige bzw. langstockhaarige Deutsche Schäferhunde. Ungeachtet dieser Umstände ist die hübsche Schäferhund-Variante mit dem buschigen Haar und dem treuen, freundlichen Wesen außerordentlich beliebt und als Familien- und Begleithund sehr gefragt.

Australian Shepherd

Einst für die Hütearbeit gezüchtet, benötigt der mittelgroße, hübsche Australian Shepherd anspruchsvolle und vielseitige Beschäftigungsangebote, die ihn körperlich und geistig fördern.

Beagle

Die kurzen Beine des Beagle können täuschen – diese mittelgroße Hunderasse hält Sie in Bewegung und ist immer für Überraschungen gut! Die freundlichen Hunde sind aktiv, unerschrocken und durchaus clever.

Bearded Collie

Liebhaber der Bearded Collies sind sich einig: „Wer diese Hunderasse nicht kennt, der muss sie erleben!“ Und wer einmal erlebt hat, wie ein Bearded Collie mit wehendem Fell fröhlich über Wiesen saust, mit welcher Energie und Freude er herumtollt und wie aufmerksam und wachsam er gleichzeitig für die Wünsche seines Besitzers ist, der muss dieser originellen Hunderasse mit ihrem unverwechselbaren Charme einfach verfallen.

Bergamasker Hirtenhund

Der urwüchsige und wohl proportionierte Bergamasker Hirtenhund mit den verfilzten Zotten ist mittelgroß und zeichnet sich durch eine besonders innige Bindung zu seinen Menschen aus.

Berger Picard

Der französische Schäferhund Berger de Picardie ist in jeder Hinsicht robust: in seinem Aussehen, seinem Wesen und seiner Gesundheit. Als Familienhund zeigt er aber auch seine weiche und charmante Seite.

Bernhardiner

Mit seinem berühmten Vorfahren Barry, der über 40 Lawinenopfern das Leben rettete, hat der heutige Bernhardiner nicht mehr viel gemein. Zu schwer und zu massig ist er, um als Lawinenhund zu taugen. Die angeborene Hilfsbereitschaft, seine Gutmütigkeit und Kinderliebe hat sich der sagenumwobene Riese jedoch bis heute bewahrt.

Black and Tan Coonhound

Der aus Amerika stammende Black and Tan Coonhound findet seine Bestimmung in der Waschbärenjagd, deren Spur er wie kein anderer aufspürt und verfolgt. Der schwarz-lohfarbene Waschbärenhund, der dem Bloodhound stark ähnelt, besitzt ein ausgeglichenes Temperament und kommt mit Menschen und Artgenossen gut aus.

Bloodhound

Der imposante Bloodhound gilt nicht nur als einer der ältesten großen Laufhunde der Welt, sondern auch als der mit der weltbesten Nase. Selbst mehrere Tage alte Spuren kann der majestätische Hund aufspüren. Im Umgang mit Menschen zeigt sich der Belgier sehr umgänglich, aber auch sehr dickköpfig.

Boerboel

Der Boerboel ist ein südafrikanischer Bauernhund vom Typ Mastiff. Seine ruhige und zuverlässige Art, kombiniert mit einem starken Schutztrieb macht den großen Hund mit dem massigen Kopf zu einem hervorragenden Wachhund, der seine Familie gegen wilde Tiere und Eindringlinge furchtlos verteidigt. Als Familienhund ist der Boerboel nur bedingt geeignet.

Bolonka-Zwetna

Das „bunte Schoßhündchen“ aus Russland, wie der Name übersetzt lautet, erfreut sich auch außerhalb seines Heimatlandes wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn schließlich ist der Bolonka Zwetna ein richtiger kleiner Sonnenschein, der mit seinem fröhlichen und unkomplizierten Charakter seinen Besitzern viel Freude bereitet.

Bordeauxdogge

Die aus Frankreich stammende Bordeauxdogge gehört zu den ältesten Hunden überhaupt. Anders als es ihre bullige Erscheinung und ihr faltiger Kopf vermuten lässt, ist sie sanftmütig, gelassen und verschmust. Damit eignet sich der ursprüngliche Jagd-, Wach- und Schutzhund bei entsprechender Haltung auch als Familienhund.

Boston Terrier

In seiner Heimat, den USA, ist der Boston Terrier sehr beliebt, während er in Europa erst langsam an Bekanntheit gewinnt. Doch seine Fans wissen genau, was sie an dem außergewöhnlichen Vierbeiner haben: Der Boston Terrier ist ein unkomplizierter Begleithund, der mit seinem aufgeweckten Wesen und der ganz speziellen Mimik überall gute Laune verbreitet.

Broholmer

Der Broholmer, dieser alte, dänische Hund vom Doggen-Typ galt fast als ausgestorben, bevor Liebhaber ihn ab 1975 unter ihre Fittiche nahmen und unter strengen Kriterien rückzüchteten. Ein tierisches Glück für die Hundewelt, denn dieser Vierbeiner zeigt mit seinem selbstbewussten und gleichzeitig gutmütigen Wesen in mehrfacher Hinsicht Größe.

Cavalier King Charles Spaniel

Ein besonders herausragendes Merkmal unterscheidet den Cavalier King Charles Spaniel vom King Charles Spaniel: seine Nasenlänge. Beide Rassen sind nach den Königen Charles I. und Charles II. benannt, die große Spaniel-Freunde waren. Bis heute hat der Cavalier King Charles Spaniel nichts von seinem ursprünglichen Charme verloren.

Coton de Tuléar

In der französischen Kolonialzeit war der kleine, hübsche Coton de Tuléar ein Hund der französischen Oberschicht auf Madagaskar. Heute erfreut er glücklicherweise weit mehr Hundefreunde mit seinem bezaubernden Wesen und seiner aparten Erscheinung. Allerdings müssen Fans der Rasse je nach Region weite Strecken auf sich nehmen, um ein Exemplar dieses Gesellschaftshundes ihr eigen nennen zu dürfen: Der Coton de Tuléar ist auch heute noch außergewöhnlich.

Dalmatiner

Der mittelgroße bis große Dalmatiner mit der unverwechselbaren weiß-schwarzen Fellfärbung ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund, der gern körperliche und geistige Herausforderungen sucht.

Deerhound

Bereits im Mittelalter wurde der Deerhound, auch Schottischer Hirschhund genannt, zur Hetzjagd auf Hirsche eingesetzt. Obwohl die Rasse mittlerweile ihr ursprüngliches Arbeitsfeld verloren hat, besitzt sie immer noch dieselbe Geschwindigkeit, Gewandtheit und Unerschrockenheit. Dank ihres sanften Wesens sind die großen Windhunde mit dem rauen Fell heute beliebte Familienhunde.

Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen der Welt. Doch trotz ihrer imposanten Erscheinung und den markanten Lefzen gelten Doggen als sehr freundliche, ruhige und anlehnungsbedürftige Hunde, die beim Schmusen mit ihren Menschen gerne ihr eigenes Gewicht unterschätzen.

Deutscher Boxer

Stämmig und flink, stur und ausgeglichen, friedlich und verteidigungsbereit – Ein Deutscher Boxer scheint eine Hunderasse voller Widersprüche zu sein. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht den Boxer-Hund zu einem wahren Multitalent.

Deutscher Schäferhund

Er gehört zu den meistverbreiteten Gebrauchshunderassen der Welt: Ein Deutscher Schäferhund eignet sich dank seiner lernfreudigen und menschenbezogenen Art auch für ein Leben in der Familie.

Elo

Das Beste aus verschiedenen Hunderassen kombinieren, um einen optimalen Familienhund zu schaffen – dieser Grundgedanke bildet die Basis für den Elo, bei dem es sich allerdings nicht um eine von einem internationalen Dachverband anerkannte Rasse handelt.

English Springer Spaniel

Der English Springer Spaniel ist einer der ältesten Stöber- und Buschierhunde der Welt und gilt als Vater aller Jagdspaniels. Der elegante, mittelgroße Jagdhund ist sehr leistungsfähig und robust und eignet sich dank seines freundlichen und kinderlieben Wesens auch als Familienhund. Als Ein-Mann-Hund hat er aber nicht das Bedürfnis, jedem zu gefallen.

Entlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist der Kleinste unter den Sennenhunderassen und besitzt ebenso wie seine vier „Brüder“ die typisch dreifarbige Zeichnung. Trotz seiner Kompaktheit ist er sehr flink und wendig. Als ehemaliger Hüte- und Treibhund braucht er auch als Familienhund ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Field Spaniel

Der Field Spaniel ist unter den Spaniel-Rassen nicht nur der älteste Vertreter der Landspaniels, sondern auch einer der seltensten. Dabei besticht der ursprüngliche Jagdhund nicht nur durch sein hübsches, adliges Aussehen, sondern auch durch sein feinfühliges, freundliches und kinderliebes Wesen.

Finnischer Lapphund (Suomen Lapinkoira)

Freundlich und gutgelaunt hat der hübsche Finnische Lapphund auch außerhalb seiner Heimat Finnland mehr und mehr Anhänger gefunden. Wer sich für diese Hunderasse interessiert, sollte eine große Gemeinsamkeit mit ihr haben: Der finnische Vierbeiner liebt Bewegung – am liebsten in der freien Natur.

Flat-Coated Retriever

Der Flat-Coated Retriever war früher einer der beliebtesten Apportierhunde in England und wurde aufgrund seines eleganten Aussehens auch vom englischen Adel sehr geschätzt. Heute ist der mittelgroße Retriever mit dem glatten Fell ein freundlicher Familienhund, der aber immer noch viel Arbeitswillen und Temperament mitbringt.

Golden Doodle

Beim Golden Doodle handelt es sich nicht um eine Hunderasse, sondern um eine Kreuzung zwischen Golden Retriever mit Groß- oder Kleinpudel. Als pflegeleichter „Allergikerhund“ vermarktet, erfreut sich der Mix – ähnlich wie der Labradoodle – einer steigenden Beliebtheit unter Hundefreunden.

Golden Retriever

Der mittelgroße Golden Retriever ist ein großer Kinderfreund und idealer Familienhund: Er ist sehr menschenbezogen und leichtführig, benötigt allerdings ein wenig Fellpflege und viel Auslauf.

Großer Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund mit dem kurzen Fell und der typisch dreifarbigen Tönung ist nicht nur ein aufmerksamer Wächter und ausdauernder Arbeiter, sondern auch ein kinderfreundlicher und verschmuster Familienhund. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 72 cm ist er der Größte und Schwerste der vier anerkannten Sennenhunderassen.

Holländischer Schäferhund

Der Hollandse Herderhond, den es in den drei Varietäten Kurzhaar, Langhaar und Rauhaar gibt, ist ein vielseitiger Arbeits- und treuer Familienhund. Sein lebendiges Temperament und seine hohe Sensibilität erfordern in der Erziehung jedoch ein wenig Geschick.

Islandhund

Die einzige ursprüngliche Hunderasse Islands ist mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden – keinesfalls in Scharen, aber hier und da begegnet der aufmerksame Hundefreund immer mal wieder einem der robusten Vierbeiner. Erfahren Sie hier Grundlegendes über den freundlichen Islandhund.

Japan Chin

Der Japan Chin. Chin ist eine Abkürzung von chiichi inu und bedeutet übersetzt „kleiner Hund“. Der elegante Japaner, mit dem reichlichen Haarkleid und dem typisch orientalischen Ausdruck, passte bereits in die Kimonoärmel der adligen japanischen Damen und findet heute selbst in einer kleinen Stadtwohnung genügend Platz. Sein ruhiges, sanftes und zärtliches Wesen macht ihn zu einem perfekten Begleiter für Familien, alte Menschen und Hundeanfänger.

Japan Spitz

Klein aber oho: Mit seinem üppigen Haarkleid im reinen Weiß und seinem aufgeweckten, stolzen Ausdruck ist der kleine Japan Spitz ein echter Blickfang. Durch lärmendes Bellen hingegen fällt der Nihon Supittsu, wie er in seiner Heimat Japan genannt wird, keineswegs auf. Im Gegensatz zu seinen Verwandten, den Deutschen Spitzen, schlägt der wachsame Japaner nur im Notfall an.

Kanaan Hund

Kanaans gehören zur Gruppe der wildlebenden Pariahunde, die im afrikanisch-asiatischen Raum häufig in der Nähe von menschlichen Siedlungen leben, ohne vom Menschen gefördert oder gefüttert zu werden. Sie sind unabhängig, wachsam und von Natur aus äußerst skeptisch. Als Familienhunde können sie aber auch eine innige Beziehung zum Menschen aufbauen – sofern sie ihm vertrauen.

Katalanischer Schäferhund

Der mittelgroße Gos d’Atura Català mit dem wuscheligen Haar ist ein typischer Hirtenhund: Selbständig, aber seinem Herrn stets treu ergeben, eignet sich der lebhafte Naturbursche auch als Familienhund.

Kooikerhondje

Das Kooikerhondje kam in den Niederlanden ursprünglich zum Einsatz, um Enten bei der Jagd „vor die Finte“ zu locken. Heute zieht das fröhliche Wesen des „kleinen holländischen Wasserwild-Hundes“ – so die deutsche Bezeichnung – immer mehr Hundefreunde in seinen Bann.

Kroatischer Schäferhund

Der mittelgroße, schwarze Hrvatski ovčar, wie der kroatische Rassehund in seinem Heimatland genannt wird, ist ein wahrer Allrounder, dessen Talente nicht nur im Hüten und Bewachen liegen, sondern auch auf dem Hundesportplatz. Darüber hinaus gibt der flexible Vierbeiner auch als Familienhund eine gute Figur ab.

Kurzhaarcollie

Der durchtrainierte Körperbau, der schmalen Kopf und das harte, dichte Fell erinnert auf den ersten Blick eher an einen Windhund. Doch der Kurzhaarcollie besitzt alle positiven Collie-Eigenschaften und gilt darüber hinaus als pflegeleichter und robuster als Langhaarcollies.

Labradoodle

Der Labradoodle, Pionier unter den „Designer Dogs“. Während es in Australien ernsthafte Bemühungen gibt, diesen Mischling aus Pudel und Labrador Retriever als eigenständige Rasse zu etablieren, werden die meisten der in Europa anzutreffenden Exemplare nicht nach einem Standard gezüchtet.

Labrador Retriever

Leichtführig, menschenfreundlich und belastbar: Der mittelgroße Labrador Retriever ist als Familienhund überaus beliebt, möchte als ursprünglicher Arbeitshund aber auch körperlich und geistig gefördert werden.

Lagotto Romagnolo

Ursprünglich vor allem rund um und im Wasser unterwegs gilt der Lagotto Romagnolo heute als bekanntester Trüffelsuchhund. Abgesehen davon schätzen immer mehr Hundefreunde den sportlichen Vierbeiner als freundlichen Begleithund.

Landseer

Seinen Namen verdankt dieser Rassehund dem englischen Maler Edwin Landseer, einem der bekanntesten Tiermaler des 19. Jahrhunderts. Seiner Begeisterung über die weiß-schwarzen Riesen mit dem sanften Wesen verlieh Landseer in zahlreichen Gemälden Ausdruck.

Langhaarcollie

Schön, intelligent, sportlich und empathisch: Der Langhaarcollie – berühmt durch Fernsehhund „Lassie“ – gehört zu den beliebtesten Rassehunden der Welt. Mit seiner eleganten Erscheinung und den vielen positiven Eigenschaften gibt der einstige schottische Hütehund in der Tat einen idealen Familienhund ab.

Lappländischer Rentierhund

Der Lappländische Rentierhund ist ein außerhalb Skandinaviens selten zu sehender Allrounder für aktive Menschen, die gerne mit ihrem Vierbeiner in der Natur unterwegs sind.

Löwchen

Das Löwchen. Einst Luxushündchen, heute beliebter Gefährte für Familien oder Singles, jung oder alt, kurzum: für alle Hundefreunde, die sich einen fröhlichen, verspielten und unkomplizierten Gefährten an ihrer Seite wünschen!

Maltipoo

Ob Golden Doodle, Cockapoo oder Maltipoo – all diese Hunderassen haben eins gemeinsam: Es handelt sich bei ihnen um Hybridhunde, die aus der Kreuzung von Pudel und jeweils einer anderen etablierten Rasse hervorgehen. Aktuell sind solche hübschen „Designer Dogs“ recht beliebt. Allerdings sollten sich Hundefreunde vor der Entscheidung für einen der sympathischen Hunde auch mit den kritischen Aspekten zum Thema „Hybridzucht“ auseinandersetzen.

Miniature Bull Terrier

Mit dem typischen „Downface“, dem eiförmigen Kopf und dem entschlossenen Ausdruck ist der Miniature Bull Terrier das verkleinerte Abbild seines „großen Bruders“, des Standard Bull Terriers. Früh sozialisiert und konsequent erzogen erweist sich der Kleine als ausgeglichener und treuer Familienhund, der sich auch mit Kindern und Katzen gut versteht.

Mops

„Multum in parvo“ – der bekannte lateinische Satz beschreibt den Mops sehr treffend. Denn in seinem kleinen Körper steckt tatsächlich „viel Hund“. Mit seinem unvergleichlichen Charme und Humor, gepaart mit Intelligenz und Tiefe, sorgt der Mops im Alltag seines Herrchens stets für gute Unterhaltung.

Neufundländer

Er ist stark wie ein Bär und schwimmt wie ein Fisch: Seine Vergangenheit als Arbeitshund, der den Fischern half, ihre Netze und Boote aus dem Wasser zu ziehen, kann der Neufundländer nicht verleugnen. Seine Kraft, Ausdauer, Wetterfestigkeit sowie seine Passion fürs Schwimmen hat er sich bis heute bewahrt, auch wenn er mittlerweile als Familienhund weltweit beliebt ist.

Norfolk Terrier

Der britische Norfolk Terrier gehört zu den kleinsten Terriern und besitzt ein ausgesprochen liebenswürdiges und ausgeglichenes Wesen. Der ursprünglich als Rattenjäger bekannte Rassehund ist heute ein geschätzter Familienhund, der aufgrund seiner geringen Größe und seiner Anpassungsfähigkeit ein unkomplizierter Begleiter ist.

Parson Russell Terrier

Der Parson Russell Terrier ist ein vorwiegend weißer und hochläufiger Hund aus Großbritannien. Bis 1999 wurde er zusammen mit den niederläufigen Terriern dieses Typs als Jack Russel Terrier geführt. Er ist ein hervorragender und vielseitig einsetzbarer Jagdhund, der sich dank seines freundlichen Wesens aber auch in einer sportlich aktiven Familie wohlfühlt.

Prager Rattler

Als graziler Mini verdreht der Prager Rattler so manchem Hundefreund den Kopf. So klein er auch sein mag: In ihm steckt ein echter Jäger und damit ein bewegungsfreudiger Gefährte.

Pudel

„Das also war des Pudels Kern!“ In dem berühmten Drama Faust I. von Johann Wolfgang Goethe erscheint Mephisto in der Gestalt eines Pudels. Doch was ist in Wirklichkeit der Kern dieses traditionsreichen Rassehundes? Sicher ist, Pudel sind viel mehr als gestylte Mode-Hündchen. Grund genug, sich dem Pudel intensiver zu widmen.

Puggle

Der „Puggle“ gehört zu den modernen Designer Dogs, bei denen zwei etablierte Hunderassen miteinander gekreuzt werden, um im Idealfall das Beste beider Rassen zu vereinen. Er ist eine Kreuzung aus Mops (engl. „pug“) und Beagle.

Riesenschnauzer

Der große und kräftige Riesenschnauzer mit dem rauen Fell und dem typischen Schnauzer-Bart ist ein robuster und leistungsfähiger Hund, der dank seiner unbestechlichen Treue zu seinem Herrn nicht nur ein hervorragender Diensthund, sondern auch ein wunderbarer Familienhund sein kann.

Schipperke

Auch wenn dieser „kleine Schäferhund“ kaum größer als 30 cm wird – an Selbstbewusstsein mangelt es dem belgischen Rassehund Schipperke nicht. Schließlich gibt das kleine, sportliche Kraftpaket mit dem aufmerksamen Blick einen mutigen Wachhund ab, der seine Familie treu und tapfer verteidigt.

Schnauzer

Der Schnauzer, auch Mittelschnauzer oder Standardschnauzer genannt, ist ein mittelgroßer Hund mit einem ausgeprägten Schnauzbart und buschigen Augenbrauen. Sein lebhaftes Temperament und seine bemerkenswerte innere Ruhe machen ihn zu einem vielseitigen und selbstbewussten Begleiter.

Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog (oder Sheltie) mit der üppigen Mähne und den feinen Gesichtszügen ist ein kleines Energiebündel, das viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Seine Lernbereitschaft und sein Einfühlungsvermögen machen ihn aber auch zu einem idealen Begleithund.

Tervueren

Der Tervueren ist eine von vier anerkannten Varianten des Belgischen Schäferhundes. Charakteristisch für den mittelgroßen Schäferhund sind seine ausgeprägte schwarze Maske und die schwarze Wolkung des langen Fells. Seine Familie liebt der Tervueren über alles, verlangt ihr aber auch einiges an Zeit und Beschäftigung ab.

Tibet Spaniel

Von seinen Anhängern liebevoll „Tibbie“ genannt, ist der Tibet Spaniel ein sympathischer kleiner Hund, der zu recht immer mehr Hundefreunde von sich begeistert. Freundlich und verspielt eignet sich der ursprünglich aus Tibet stammende Vierbeiner für Familien ebenso wie für ältere Hundefreunde, die Freude an einem robusten Gefährten mit Köpfchen haben.

Tibet Terrier

Anders als es sein Name vermuten ließe, ist dieser langhaarige Rassehund kein Terrier, sondern ein aus Tibet stammender Hütehund, dessen Aufgabe darin bestand, die Viehherden in Höhen um die 5000 Meter zu bewachen. Seine entsprechend robuste Gesundheit, seine enormen Sprung- und Kletterkünste sowie sein aufmerksames, charmantes Wesen hat er sich auch als heutiger Familienhund bewahrt.

Welsh Springer Spaniel

Der Welsh Springer Spaniel zählt zu den ältesten Jagdhunden Großbritanniens und wird auch heute noch als Apportier- und Stöberhund eingesetzt. Gleichzeitig ist der kleine Wirbelwind mit dem rot-weißen Fell aber auch ein anhänglicher und freundlicher Familienhund, der mit seinem Temperament viel Leben in den Alltag bringt.

Welsh Terrier

Er sieht aus wie eine Kleinausgabe des Airedale Terriers, doch eng verwandt sind die beiden Rassen keineswegs. Der Welsh Terrier, der auf eine lange Geschichte als Fuchs-Jagdhund zurückblickt, ist heute ein idealer Familienhund mit einem freundlichen und lebhaften Wesen.

Wolfsspitz

Den deutschen Namen Wolfsspitz verdankt dieser Rassehund, der im Ausland auch unter dem Namen Keeshond bekannt ist, seiner graugewolkten Fellfarbe, die an einen Wolf erinnert. Der Wolfsspitz ist ein idealer Wachhund, der sich dank seiner menschenbezogenen und anspruchslosen Haltung auch als Begleit- und Familienhund eignet.

Zwergschnauzer

Der Zwergschnauzer mit dem drahtig-rauen Fell und den buschigen Bart- und Brauenhaaren ist eine Miniatur-Ausgabe des Schnauzers. In Hinblick auf seine Ausdauer, seine Wachsamkeit und seinen Mut steht der Kleine seinem großen Bruder jedoch in nichts nach.

Um mit einer Katze auszukommen, brauchen Hunde Geduld und Toleranz. Grundsätzlich gilt: Auch wenn ein Hund zu katzenfreundlichen Hunderassen gehört, kann es trotzdem sein, dass er sich nicht mit ihnen verträgt. Es gilt also, den Einzelfall zu prüfen. Kleine und sehr aktive Hunde werden von Katzen oft nicht gut angenommen, die Hektik macht sie nervös. Dagegen gelingt die Freundschaft mit größeren Rassen, die ein freundliches und sanftes Wesen haben, häufiger. Die Sennenhunde oder der Golden Retriever bringen Eigenschaften mit, die sie für Familien genauso geeignet machen wie für den Haushalt mit Katze. Bedächtig und geduldig treten Neufundländer und Landseer auf, damit sind auch die sanften Riesen katzenfreundliche Hunderassen. Bulldogge und Mops mögen es ohnehin gemütlich, sie bringen die nötige Ruhe für den Umgang mit den eleganten Katzenschönheiten mit. Unter den kleinen Hunderassen zeigt sich der Bolonka Zwetna als geselliges und umgängliches Wesen, er freundet sich mit Kindern ebenso gern an wie mit dem Stubentiger. Selbst die riesige Deutsche Dogge verträgt sich gut mit sensiblen Katzen, wenn sie angemessen sozialisiert ist: Gutherzig und geduldig passt sie sich den Bedürfnissen ihres tierischen Mitbewohners an.

Wie kommen Hund und Katze am besten zusammen? Wenn Sie sich für eine der katzenfreundlichen Hunderassen entschieden haben, folgt die Eingewöhnung. Am leichtesten gelingt diese, wenn zwei Jungtiere zusammenkommen und miteinander aufwachsen. So haben sie Gelegenheit, ihre unterschiedlichen Körpersignale verstehen zu lernen. Auch erwachsene Tiere lassen sich noch zusammenbringen, doch hier ist besondere Aufmerksamkeit geboten.

Wenn Hunde und Katzen in einem Haushalt zusammenleben, kann das sehr harmonisch sein. Katzenfreundliche Hunderassen vertragen sich bestens mit den sanften, doch eigensinnigen Tigern. Vorausgesetzt, einige grundlegende Bedingungen sind gegeben. Kommt ein Hund in eine Familie, die bereits das Zuhause einer Katze ist, sollten Sie die erste Begegnung auf jeden Fall überwachen. Bedenken Sie, dass Katzen ihr Schlaf heilig ist, und begrenzen Sie das Zusammensein zeitlich. Sorgen Sie für ein ruhiges Umfeld, und halten Sie den Hund zunächst an der Leine. Gerade Welpen können mit ihrem stürmischen Wesen eine Katze massiv unter Stress setzen. Erst nach angemessenem „Üben“, wenn die beiden Tiere sich tatsächlich gut verstehen, können Sie Ihre Vierbeiner auch allein lassen.

Erfahren Sie in unseren Rasseporträts mehr über katzenfreundliche Hunderassen, und entdecken Sie Ihren neuen Mitbewohner.