Parson Russell Terrier

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Der Parson Russell Terrier ist ein vorwiegend weißer und hochläufiger Hund aus Großbritannien. Bis 1999 wurde er zusammen mit den niederläufigen Terriern dieses Typs als Jack Russel Terrier geführt. Er ist ein hervorragender und vielseitig einsetzbarer Jagdhund, der sich dank seines freundlichen Wesens aber auch in einer sportlich aktiven Familie wohlfühlt.

Charakter

Kein Wunder, dass dieser kleine, weißhaarige Brite mit dem kurzen Fell als Jagdhund so beliebt ist. Denn der arbeitsfreudige Parson Russell Terrier hilft dem Jäger wo er kann: Er treibt Fuchs und Dachs gekonnt aus ihrem Bau, stöbert zuverlässig Wildschweine und Rehe auf, findet leicht tote oder verletzte Tiere und beweist nicht zuletzt bei der Jagd auf Enten sein Können als guter Apporteur. Diesem kleinen Rassehund ist einfach nichts zu viel. Kein Fuchsbau ist ihm zu eng, kein Wild ist ihm zu groß und kein See ist ihm zu nass.

Mit Feuereifer und Verstand

Der temperamentvolle und arbeitsfreudige Gebrauchshund nimmt jede Aufgabe seines „Führers“ dankbar an und erfüllt sie zuverlässig und schnell. Auch wenn sein ansteckender Enthusiasmus es nicht vermuten lässt, geht er dabei stets gewissenhaft vor und agiert weder aggressiv noch ängstlich. Verletzungen vom Wildschwein oder Fuchs sind bei ihm daher sehr selten. Gleichzeitig arbeitet der Parson Russell Terrier sehr selbständig – wobei er dennoch nie den Kontakt zu seinem Anführer verliert. Selbst bei größeren Treibjagden versichert er sich immer wieder beim Jäger, ob er seine Aufgabe zur Zufriedenheit seines Rudelführers umsetzt.

Ein Jagdhund als Familienhund?

Seine menschenbezogene Art und sein freundlich-sanftes Wesen befähigen den Terrier auch zu einem Leben als Familien- und Begleithund. Besonders verbunden fühlt er sich mit kleinen Kindern, mit denen er seine Leidenschaft für das Toben und Spielen teilt. Beim Ballspiel im Garten oder beim Fangen spielen ist er mit Begeisterung dabei. Seinen kleinen zweibeinigen Mitspielern nimmt der gelassene Hund dabei nichts krumm. So ist er trotz seiner ausgeprägten Jagdleidenschaft und seiner Unerschrockenheit, ein liebenswürdiger und umgänglicher Familienhund – vorausgesetzt er lebt in einer sportlich aktiven Familie, die mit seiner Lauffreude und seinem Hang zu Dominanz umzugehen versteht.

Für Anfänger geeignet?

Ein Hund für Anfänger ist der Parson Russell Terrier nicht. Durch seine Verbundenheit zum Menschen und seine freundliche Natur bringt er zwar das nötige Maß an Unterordnungsbereitschaft mit, doch gleichzeitig ist und bleibt er ein Terrier mit einem recht hohen Grad an Durchsetzungsvermögen und Sturheit. So braucht das selbstbewusste Energiebündel unbedingt einen Halter, der auf die Eigenarten seines Vierbeiners mit der nötigen Konsequenz und einer guten Portion Geduld reagiert. Unerlässlich für ein harmonisches Zusammenleben ist darüber hinaus, dass der Hund viel Bewegung und Beschäftigung erfährt. Je mehr Gelegenheiten er zum Laufen und Spielen bekommt, desto seltener wird er auf „dumme Gedanken“ kommen.

Erscheinungsbild

Wie schnell und geschickt der Parson Russell Terrier sein kann, zeigt sich bereits beim Blick auf seinen Körperbau. Sein eher quadratisch gebauter Körper ist gut bemuskelt und besitzt harmonische Proportionen. Wichtigstes Kriterium in allen bekannten Standards ist die so genannte Spannbarkeit (Brustumfang), mit der eine Ähnlichkeit zur Anatomie des Fuchses gewährleistet werden soll. Schließlich wäre eine zu breite Brust beim Sprengen des Fuchsbaus eher hinderlich. Der FCI-Standard schreibt dazu: „Es ist äusserst wichtig zu beachten, dass dieser Terrier für die Arbeit im Fuchsbau gezüchtet wurde und dass man ihn mit zwei durchschnittlich grossen Händen direkt hinter der Schulter umfassen kann.“ Zwar werden im Standard keine genauen Maßangaben zum Brustumfang gegeben, doch anhand der als ideal eingestuften Widerristhöhe von 36 cm bei Rüden und 33 cm bei Hündinnen, sollte der Spannbarkeitswert etwa im Bereich von 35 bis 40 cm liegen.

Parson Russell Terrier stehen auf hohen Beinen

Für Verwirrung hinsichtlich der äußerlichen Anforderungen sorgen immer wieder die verschiedenen Rassebezeichnungen „Parson Russell Terrier“, „Parson Jack Russell Terrier“ und „Jack Russell Terrier“, zumal diese von den verschiedenen Zuchtclubs zum Teil recht unterschiedlich ausgelegt werden. Der diesem Artikel zugrunde liegende Standard orientiert sich dabei an dem der FCI (Fédération Cynologique Internationale), die seit 2001 unter dem Namen „Parson Russell Terrier“ alle hochläufigen Hunde dieses Typs zusammenfasst.

Die niederläufigen, das heißt kurzbeinigen Typen dieses Arbeitsterriers erkennt die FCI unter dem Namen „Jack Russell Terrier“ an. Der original englische Standard, Grundlage für den im Heimatland gegründeten Arbeitsterrier-Club „Jack Russell Terrier Club of Great Britain“ (JRTCGB), sowie der „Jack Russell Terrier Club of America“ (JRTCA) nehmen diese Unterscheidung hingegen nicht vor und bezeichnen sowohl hoch- als auch niederläufige Terrier dieses Typs als „Jack Russell Terrier“. Um Verwechslungen zu vermeiden und zu betonen, dass es sich bei ihren Hunden um die hochläufige Variante handelt, stellen viele Züchter, die sich am englischen Original orientieren, dem Rassenamen deshalb das Wort „Parson“ vorneweg, also „Parson Jack Russell Terrier“. Sie bezeichnen damit denselben Hundetyp wie die FCI mit dem „Parson Russell Terrier“.

Haarfarbe und Fellbeschaffenheit

Egal, für welchen Namen und welchen Standard man sich entscheidet: Einigkeit herrscht zumindest hinsichtlich Fellfarbe und Haarbeschaffenheit. So ist die Fellfarbe aller Hunde dieses Typs entweder vollständig weiß oder zumindest vorwiegend weiß. Vorwiegend weiße Hunde haben zusätzlich lohfarbige, gelbe oder schwarze Abzeichen, wobei sämtliche Kombinationen dieser Farben zugelassen sind. Mehrere Variationen gibt es auch bei der Haarbeschaffenheit. So gibt es den Parson Russell Terrier mit rau-, glatt- oder stockhaarigem Fell. Alle drei Typen besitzen eine dichte Unterwolle und sind damit zuverlässig vor Wind und Wetter geschützt.

Im Vordergrund stand immer die Arbeitstauglichkeit

Mit der Hündin „Trump“ begann Russell seine Terrierzucht, deren Hauptziel immer die Arbeitstauglichkeit als Jagdhund war. Ein einheitliches Rassebild verfolgte der Engländer eher weniger und so achtete er bei Bezug seines Zuchtmaterials in erster Linie auf die Gebrauchstüchtigkeit der Hunde. So nahm er die unterschiedlichsten Einkreuzungen mit verschieden farbigen Arbeits-Terriern aus Devon, New Forest oder weiter entfernten Gegenden vor. Er griff dabei vor allem auf Fox Terrier zurück, die sich hervorragend für die Fuchsjagd zu Pferd eigneten. Aufgrund der vielen verschiedenen Fremdeinkreuzungen waren Russells „Working Terrier“ zunächst jedoch „Mischlinge“, die reinrassigen Terriern hinsichtlich ihrer Jagdfähigkeiten nicht selten überlegen waren.

Beliebt bei Jägern und Reitern

Spätere Versuche von Fremdeinkreuzungen mit anderen Rassen, zum Beispiel mit Corgies, Beagles oder Bullterrier, wie sie nach Russells Tod durchgeführt wurden, lieferten hingegen wenig erfreuliche Ergebnisse. So besann man sich wieder verstärkt auf den von Russell verbreiteten Hundetyp, dem man je nach Beinlänge (Hoch- bzw. Niederläufigkeit) schließlich den Namen „Jack Russell Terrier“ bzw. „Parson (Jack) Russell Terrier“ gab. Zwar gibt es Kynologen, die den Einfluss von John Russell auf den heutigen Rassetyp als eher gering ansehen, doch Fakt ist, dass sich der von Russell bevorzugte „Working Terrier“ einen hervorragenden Ruf unter Jägern und Reitern erwarb. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges erfreuen sich die Parson Jack Russell Terrier als Jagdhunde aber auch als Familien- und Begleithunde einer zunehmenden Beliebtheit.

Zucht und Kauf eines Parson Russell Terriers

Wer sich heute für einen Parson Russell Terrier interessiert, sollte sich zunächst einmal die Frage stellen, welcher Typ genau bevorzugt wird und welchen „Zweck“ der Hund erfüllen sollte. Ein Käufer, der einen hochläufigen und arbeitstauglichen Terrier für die Jagd sucht, braucht sicherlich einen anderen Züchter, als jemand, der einen lebhaften Familienhund sucht. Bevor Sie sich für einen Züchter und einen Welpen entscheiden, sollten Sie sich also sorgfältig über dessen Zuchtziele informieren. Wichtig zu wissen ist in diesem Zusammenhang auch, an welchem Standard sich der Züchter orientiert. Züchtet er die hochläufigen Terrier nach dem Standard der FCI oder stützt er sich auf die Vorgaben des englischen Original-Standards?

Wie finde ich einen guten Züchter?

Ob ein Züchter seriös ist oder nicht und wie „reinrassig“ seine Hunde sind, lässt sich bei dieser Rasse nicht allein am Standard bzw. einer bestimmten Vereinszugehörigkeit bemessen. Es ist daher umso wichtiger bei der Auswahl des Züchters mit Bedacht und Sorgfalt vorzugehen. Treffen Sie sich wenn möglich mit verschiedenen Züchtern und machen Sie sich ein genaues Bild von den jeweiligen Zuchtstätten und -hunden, bevor Sie eine Kaufentscheidung fällen. Der Züchter sollte offen und ehrlich zu Ihnen sein und sich ausführlich mit Ihnen über seine Zucht und seine Rassevorstellungen unterhalten. Ein guter Züchter fragt Sie auch nach Ihren Wünschen und wird Ihnen – falls diese nicht zu seinen Hunden passen – gegeben falls vom Kauf abraten. Denken Sie daran, dass einem Züchter, der sich in erster Linie aus Liebe zu dieser Rasse der Zucht verschrieben hat, viel am Wohl seiner Zöglinge liegt. Er wird sie nicht zu jedem Preis abgeben, wenn er das Gefühl hat, dass der Käufer als Halter dieser liebenswürdigen, aber anspruchsvollen Rasse nicht geeignet ist.

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Gesundheit und rassetypische Krankheiten

Zusätzlich zu den Fragen nach Hundetyp, Zuchtziel und Eignung als Halter, stellt sich bei der Auswahl eines geeigneten Züchters natürlich auch immer die Frage, wie es um die Gesundheit der Tiere steht. Wichtigste Voraussetzung für gesunde Welpen sind zunächst einmal gesunde Elterntiere. Informieren Sie sich, ob alle vorgeschriebenen Gesundheitstests abgenommen wurden und ob darüber hinaus weitere freiwillige Untersuchungen vorgenommen wurden. Lassen Sie sich zusätzlich zur Ahnentafel eine Kopie der Testergebnisse aushändigen. Um die Gesundheit der Rasse nicht zu gefährden, müssen grundsätzlich alle Tiere, bei denen ein Gendefekt oder bereits eine Erkrankung vorliegt, konsequent von der Zucht ausgeschlossen werden.

Erblich bedingte Augenprobleme in wilden Zuchten

Dank der strengen Zuchtvorgaben ist der Parson Russell Terrier bis heute ein sehr robuster und vitaler Arbeitshund, der relativ wenig rassespezifische Erkrankungen kennt und dessen durchschnittliche Lebenserwartung bei 12 bis 14 Jahren liegt. Ein Problem stellen, wenn überhaupt, Augenprobleme dar. Vermehrt gilt das für wilde Zuchten, in denen die Tiere vor ihrem Zuchteinsatz nicht hinreichend untersucht wurden. Hunde aus einer seriösen Zucht sollten deshalb in jedem Fall auf folgende Augen-Erkrankungen getestet worden sein:

  • Katarakt oder Grauer Star: Erblich bedingte Trübung der Augenlinse, die – sofern sie rechtzeitig erkannt wird, operativ behandelt werden kann.
  • Linsenluxation: Erblich bedingte Verschiebung der Augenlinse, durch die bei ausbleibender Operation ein Glaukom (Grüner Star) entsteht, der wiederum zur Erblindung des Hundes führt.
  • Progressive Retina Atrophie (PRA): Erblich bedingtes, langsam fortschreitendes (d.h. progressives) Absterben der Netzhaut, das in fast allen Fällen zur Erblindung beider Augen führt.

Neben den genannten Augen-Erkrankungen sind vereinzelt Fälle von Patellaluxation (Verschiebung der Kniescheibe), (heriditäre) Ataxie (Abbau der weißen Subtanz im Rückenmark, die zu massiven und unheilbaren körperlichen Beeinträchtigungen führt) sowie Fälle von ein- oder beidseitiger Taubheit (verursacht durch das bei weißen Hunden vorkommende Piebald-(Schecken-) Gen bekannt. Diese Fälle sind bei Hunden aus einer seriösen Zucht glücklicherweise äußerst selten.

Ernährung: Welches Futter braucht der Parson Russell Terrier?

Wie groß der Einfluss unserer Ernährung auf die Gesundheit ist, ist heute hinlänglich bekannt. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch viele Hundebesitzer die Frage stellen, welche der vielen angebotenen Futtersorten und Futtermethoden für Ihren Hund die Beste ist. Doch genauso wie bei uns Menschen, kann diese Frage nicht pauschal für alle Hunderassen und Hundetypen beantwortet werden, denn was uns bzw. unserem Hund gut tut, hängt davon ab, wie alt wir sind, wie wir leben, wie aktiv wir sind, ob wir Allergien haben, ob wir krank oder gesund, dünn oder dick sind. Um herauszufinden, welche Bedürfnisse Ihr Hund genau hat, ist es daher sinnvoll, zunächst eine genaue Analyse anhand dieser individuellen Kriterien beim Tierarzt vornehmen zu lassen.

Viel Fleisch, ein bisschen Gemüse und wenig Getreide

Bevor Sie jedoch nun noch mehr verunsichert sind, sollten Sie wissen, dass die Ernährung Ihres Parson Russells grundsätzlich nicht schwieriger oder aufwendiger ist als bei anderen Rassen. Genauso wie für alle Hunde gilt auch für den Russell Terrier, dass er in erster Linie ein Fleischfresser ist. Als Nachfahre des Wolfes sind sein Gebiss und seine Verdauung bestens dafür ausgelegt, Fleischstücke und auch Knochen zu verarbeiten. Um alle lebensnotwendigen Nährstoffe zu erhalten, braucht er neben dem Fleisch aber auch Gemüse, Obst und Wasser. Getreide brauchen Hunde hingegen genauso wenig wie Wölfe. In welcher Form Sie ihm diese Lebensmittel geben, also selbst gekocht, roh (Stichwort: Barfen) oder als Nass- bzw. Trockenfutter, ist dabei zunächst einmal zweitrangig. Letztendlich hat jede Ernährungsmethode ihre Vor- und Nachteile.

Fellpflege abhängig vom Haartyp

Der Parson Russell Terrier ist in allen Fellvarianten recht pflegeleicht. Bei glatthaarigen Hunden reicht regelmäßiges Bürsten, ca. ein bis zweimal pro Woche, völlig aus. Bei rauhaarigen oder stockhaarigen (broken-coated) Vertretern, in deren Fell sich Schmutz leichter verfängt, muss eventuell etwas häufiger zur Bürste bzw. zum Kamm gegriffen werden. In der Zeit des Haarwechsels muss bei den beiden zuletzt genannten Haartypen außerdem die Unterwolle mit einer Drahtbürste herausgekämmt und loses Deckhaar mit den Finger herausgezupft werden.

Haltung

Das Jagen und Herumstreunen liegt diesem Hund im Blut. Trotz seiner kompakten Größe braucht er enorm viel Platz – vor allem draußen in der Natur. Mit Begeisterung begleitet er sein Herrchen auf Fahrradtouren oder beim Jogging oder erkundet frei seine Umgebung. Wie bereits seine Vorfahren, die Hunde des Rassebegründers John Russell, liebt er Pferde. Das Leben auf einem Reitstall, wo er nach Lust und Laune seinen Interessen nachgehen kann und wo er seine Menschen bei langen Ausritten begleiten kann, ist für diesen Hund das Paradies.

Hundesport für den Familienhund

Wer diesen lebhaften und ausdauernden Vierbeiner als Familienhund halten möchte, sollte sich bewusst sein, dass ein Parson Russell Terrier sehr viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Wer ihm nicht einen ganzen Reitstall zur Verfügung stellen kann, sollte ihm entsprechende Alternativen bieten. So ist zum Beispiel Hundesport gut geeignet, um den Hund körperlich und geistig auszulasten. Ob Agility, Obedience, Fly-Ball oder Turnierhundesport: Dank seiner geschickten Motorik, seinem außerordentlichen Lauf- und Springvermögen, seiner Ausdauer und Schnelligkeit sowie seiner großen Intelligenz ist er in fast allen Sportarten mit Begeisterung und Erfolg dabei.

Erziehung von Anfang an

So lang der Parson Russell Terrier viel Bewegung und Beschäftigung erfährt und sein Halter ihm die nötige Aufmerksamkeit schenkt, bereitet er keinerlei Probleme. Vielmehr erweist er sich in diesem Fall als sehr liebenswürdiger und sanfter Haushund, der seinem Rudelführer bereitwillig Folge leistet. Voraussetzung dafür ist – neben der bereits erwähnten Auslastung – aber auch eine konsequente Erziehung. Als Terrier braucht er einen festen Platz in der Rangordnung (dies ist immer der rangniedrigste) und strikte Regeln. Halter, die ihre Rolle als Rudelführer vernachlässigen und ihren Hund auf eine Stufe mit sich selbst stellen, werden womöglich eine böse Überraschung erleben. Denn nach der Logik eines Russell Terriers kann nur einer der „Chef“ sein – und wenn sein Herrchen diese Rolle nicht einnimmt, übernimmt der selbstbewusste und dominante Vierbeiner eben das Kommando. Zeigen Sie Ihrem Hund also besser von Welpenbeinen an, dass Sie die „Hosen“ anhaben und beweisen Sie ihm mit viel Ruhe und Geduld, dass er sich auf Ihre Kompetenz und Souveränität verlassen kann.

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