FCI-Gruppe 7 : Vorstehhunde

Zur FCI Gruppe 7 Hunderassen zählen zahlreiche alte, bekannte Jagdhundrassen aus Europa. Vorstehhunde wurden ursprüglich für die Jagd gezüchtet. Bei der Jagd haben sie Aufgabe, Jägern anzuzeigen, sobald sie Wild entdeckt haben. Mehr lesen

Finden Sie Ihren Hund

Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

Deutsch Drahthaar

Mit seinem liebenswerten Wesen, dem aufmerksamen Blick und dem urigen Bart gewinnt der Deutsch Drahthaar schnell die Herzen vieler Hundefreunde für sich. Doch trotz ihrer vielen positiven Eigenschaften ist diese Rasse aus gutem Grund einem bestimmten Personenkreis vorbehalten: Der Deutsch Drahthaar ist ein Hochleistungsjagdhund und darum ein Hund von Jägern für Jäger.

Deutsch Kurzhaar

Stöbern, vorstehen, apportieren – diese Rasse zählt zu den vielseitigsten Jagdgebrauchshunden überhaupt. Der facettenreiche Deutsch Kurzhaar hat allerdings auch hohe Ansprüche an sein Zuhause, denn als Gebrauchshund braucht er Aufgaben für Körper und Köpfchen.

English Pointer

Dieser attraktive und kluge Vierbeiner wird von vielen Tierfreunden auf der ganzen Welt geschätzt. Aufgrund seiner Eigenschaften als Jagdgebrauchshund – insbesondere auf Feldern – ist ein English Pointer allerdings ein fordernder Begleiter, der in die Hände von fortgeschrittenen Hundehaltern gehört, die mit ihm seine größte Leidenschaft teilen: das Jagen.

English Setter

Der sportliche English Setter ist schön, klug – und ein leidenschaftlicher Jäger. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Leben mit einem Exemplar dieser Rasse zu teilen, sollte viel Zeit für gemeinsame Abenteuer in der Natur sowie eine solide Basis an Know-how und Erfahrung rund um Hunde mitbringen.

Épagneul Breton

Der Epagneul Breton, in Deutschland auch als „bretonischer Spaniel“ bekannt, ist diese Rasse hierzulande ein Geheimtipp unter Jägern. In seinem Heimatland ist er der am weitesten verbreitete Jagdgefährte überhaupt.

Épagneul Français

Der Epagneul Français, dieser talentierte Jagdhund hat vor allem in seiner Heimat Frankreich sowie in Kanada eine kleine, aber treue Fangemeinde.

Gordon Setter

Der Gordon Setter lässt nicht nur das Herz von Jägern höherschlagen: Dieser sympathische, sportliche Schotte ist ein wunderbarer Gefährte für Naturfreunde, die bereits Hundeerfahrung mitbringen und viel Zeit gemeinsam mit ihrem Vierbeiner unter freiem Himmel verbringen möchten.

Irish Red Setter

Seine anmutige Schönheit hat aus dem Irish Red Setter, kurz: Irish Setter, einen wahren Trendsetter gemacht. Doch diese große Beliebtheit hat dem eleganten Jäger nicht immer gutgetan: Leider hat so mancher Hundefreund beim Einzug eines Irish Red Setters nicht bedacht, dass der Vierbeiner nicht nur Hundeerfahrung, sondern auch einen in Relation zu anderen Hunderassen recht hohen Zeitaufwand benötigt, wenn man nicht ohnehin beruflich als Jäger in Wald und Flur mit ihm unterwegs ist.

Kleiner Münsterländer

Dieser Vierbeiner zeichnet sich durch viele positive Eigenschaften aus und ist dazu noch sehr hübsch anzuschauen. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen den Kleinen Münsterländer als reinen Begleithund halten möchten. Allerdings ist der Kleine Münsterländer in erster Linie eine Rasse von Jägern für Jäger. Wir stellen Ihnen den vielseitigen Jagdgebrauchshund vor.

Magyar Vizsla

Der Magyar Vizsla gilt als Geheimtipp unter Jägern. Denn er ist nicht nur leicht zu erziehen und klug, sondern außerdem ein vielseitiger und ausdauernder Gefährte für die Jagd und den Hundesport.

Pudelpointer

Halb Pudel, halb Pointer vereint der Pudelpointer den ursprünglichen Jagdinstinkt des Pudels mit der feinen Nase des Pointers. Er ist ein ausgezeichneter Jagdhund, der vielseitig eingesetzt werden kann und als leicht erziehbar und gelehrig gilt. Der Hund mit Bart und Stirnlocke gehört ausschließlich in die Hände von Jägern.

Weimaraner

Der Weimaraner gilt als die älteste deutsche Vorstehhunderasse und ist bis heute ein vielseitiger und passionierter Jagdgebrauchshund. Doch der Aristokrat unter den Hunden mit dem silbrig glänzenden Fell und dem stolzen Ausdruck wird auch bei Nicht-Jägern zunehmend beliebt. Als Familienhund eignet er sich allerdings nur, wenn er ausreichend Ersatzbeschäftigung erfährt.

Bekannte Vorstehhunde sind unter anderem der Deutsch Drahthaat, der Irish Setter und der Magyar Vizsla. Allesamt sind die Hunderassen der Sektion 1 (Kontinentale Vorstehhunde) und Sektion 2 (Irische und britische Vorstehhunde) Arbeitshunde. Sie wurden eigentlich nur für die Jagd gezüchtet. Daher sollten Sie über Erfahrung mit Hunden verfügen, wenn Sie sich für die FCI Gruppe 7 Hunderassen interessieren. Vorstehhunde besitzen einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Daher benötigen sie von ihrem Besitzer oder ihrer Besitzerin eine konsequente Führung. Zusätzlich ist es wichtig, dass diese Vorstehhunde intellektuell und körperlich gefordert werden. Deshalb sind Vorstehhunde auf keinen Fall für Anfänger empfehlenswert und sollten nur in Gebieten gehalten werden, wo genügend Auslauf vorhanden ist.

Magyar Vizsla und Englische Pointer zählen zu den ältesten FCI Gruppe 7 Hunderassen.

Magyar Vizsla sind ungarische Vorstehhunde. Man muss immer bedenken, dass es sich um einen echten Jagdhund handelt, der daher eine spezielle Behandlung benötigt. Diese Hunde sind sichtlaut. Das bedeutet, dass sie erst bellen, wenn sie die Beute sehen. Bei der Jagd arbeiten diese Hunde hoch professionell und zielorientiert. Trotzdem können Magyar Vizsla durchaus sehr familienfreundlich und kinderlieb sein. Jedoch bedeutet das nicht automatisch, dass diese Rasse ein ausgeprägter Familienhund ist. Vielmehr sind Magyar Vizsla ausgesprochene Arbeitshunde. Sie brauchen eine fachkundige, konsequente Ausbildung und Erziehung. So werden ihre wachen Sinne, ausgeprägte Leistungsbereitschaft und hohe Intelligenz in die richtigen Bahnen gelenkt.

Beim Englischen Pointer handelt es sich um einen klassischen Jagdhund, der als Prototyp des Vorstehhundes beschrieben werden kann. Diese Hunde sind sehr elegant, durchaus kräftig und mittelgroß. In seinen körperlichen Merkmalen zeigt er keine Übertreibungen. Diese Vorstehhunde besitzen ein festes, dichtes und kurzes Fell, das einen schönen Glanz zeigen und vollkommen glatt anliegen sollte. Beim Pointer sind zahlreiche Fellfarben erlaubt. In bezug auf die Handlung müssen sich sich bewusst sein, dass es sich um einen Jagdhund handelt. Jedoch wird der English Pointer aufgrund seines freundlichen Wesen, seiner attraktiven Erscheinung und seiner hohen Lernfähigkeit seit langer Zeit auch als Begleiter für Nicht-Jäger geschätzt. Aufgrund dieser Eigenschaften ist es etwas einfacher, diesen Jagdhund zu halten. Trotzdem wird auch noch heutzutage als professioneller Jagdhund eingesetzt. Daher müssen Nicht-Jäger daran denken, dass sie diesen Hunden Herausforderungen und einen angemessenen Ersatz bieten. Es ist besonders wichtig, dass ein Pointer-Halter mit seinem Hunden arbeitet und auch Führungsqualitäten besitzt.