Das richtige Katzengras

katzengras

Die Katze ist ein reiner Fleischfresser. Dennoch verschmähen Freigänger auch den ein oder anderen Halm Katzengras nicht, um die Verdauung anzukurbeln und den natürlichen Abgang von Haarballen zu ermöglichen.

Die Vorteile von Katzengras

Wohnungskatzen verbringen bis zum 60 Prozent Ihres Tages mit der Fellpflege. Kein Wunder also, dass hier das ein oder andere Haar im Magen-Darm-Trakt landet! Haarballen sind nicht nur lästig, sie können auch extrem gesundheitsgefährdend sein und zu Verstopfungen führen. Während Freigänger ihre Verdauung durch das Knabbern von Grashalmen ankurbeln, ist dies für reine Wohnungskatzen schwierig. Nicht wenige Katzen vergreifen sich in ihrer Not an teilweise giftigen Zimmerpflanzen.

Katzenfreunde sollten ihrer Samtpfote darum stets einen Topf Katzengras zur Verfügung stellen!

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Katzengras Sorten

Katzengras ist keine bestimmte Grassorte, sondern vielmehr ein Sammelsurium verschiedener grasähnlicher Pflanzen, die sich als Futterergänzung für Katzen eignen. So werden meistens Zyperngras, Grünlilien oder ausgesäte Getreidesorten verwendet.

  • Zyperngras: Zyperngras ist ungiftig und eignet sich als Katzengras-Alternative. Einziger Nachteil: Viele Katzen verletzen sich an den scharfen Halmen.
  • Grünlilie: Grünlilien verursachen Brechreiz und Übelkeit, eignen sich also perfekt als Alternative, um ein Erbrechen von verschluckten Haaren zu ermöglichen. Nachteil: Die Pflanzen speichern Giftstoffe aus der Luft, geben also beispielsweise Nikotin an die Katze weiter.
  • Getreide: Aus Getreidekörnern wie Weizen oder Gerste lässt sich schnell und günstig Katzengras züchten. Auch Vogelfutter für Kanarien und Wellensittiche eignet sich als Aussaat.

Bei Zyperngras ist Vorsicht geboten, da sich die Vierbeiner aufgrund der Blätter schwere Verletzungen zuziehen können. Behalten Sie Ihre Katze nach dem Verzehr von Zyperngras also genau im Auge.

Auch Grünlilie kann den Vierbeinern Probleme bereiten, da diese Schadstoffe aus der Luft speichern. Gerade in Raucher-Haushalten ist das Anbieten von Grünlilie problematisch, da die Pflanzen das Nikotin speichern und somit an die Katze weitergeben.

Katzengras selber ziehen

  • Verwenden Sie unbehandelte Gartenerde
  • Samen für 1-2 Stunden in Wasser einweichen
  • Füllen Sie einen Blumentopf mit der Gartenerde
  • Pflanzen Sie die Saat circa 2cm in Erde
  • Platzieren Sie den Topf an einem hellen Standort, vermeiden Sie jedoch direkte Sonneneinstrahlung
  • Halten Sie die Samen gleichmäßig feucht, sie sollten nicht durchnässt sein
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