Maine Coon

Maine Coon Katze liegt entspannt auf dem Boden

Main Coon Katzen sind sehr verspielt und intelligent.

Die Maine Coon ist mittlerweile zu einer der beliebtesten Katzenrasse der Welt geworden und erfreut sich auch in Deutschland an zunehmender Beliebtheit. Dies ist wohl auf ihre Natürlichkeit, Robustheit und ihren tollen Charakter zurückzuführen. In unserer Maine Coon Rassebeschreibung erfahren Sie wichtige Fakten über die liebevollen Fellnasen.

Charakter der Maine Coon: Intelligent und aktiv

Maine Coon sind sehr liebenswürdige und gesellige Tiere. Sie spielen gerne und sind intelligent: Man kann ihnen sogar kleinere Kunststücke beibringen. Es wurde sogar von einigen Coonies berichtet, denen man das Apportieren beigebracht hat. Im Gegensatz zu den meisten Katzenrassen sind Maine Coon Katzen dafür bekannt, Wasser zu mögen.

Wird eine Maine Coon allein gehalten, braucht sie sehr viel menschliche Zuwendung. Ebenfalls reden die Fellnasen sehr viel. Ihr süßes Gurren und Maunzen begleitet einen durch den Tag. Sie sind sehr umgänglich und verträglich mit anderen Tieren und Kindern.

Coonies lassen sich problemlos als reine Wohnungskatzen halten und eignen sich daher gut für Berufstätige. Sie sind jedoch sehr bewegungsfreudig und aktiv. Deshalb sollten sie als Wohnungskatze trotzdem genügend Möglichkeiten bekommen, um sich auszutoben.

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Aussehen: Kein Leichtgewicht und viel Fell

Das Durchschnittsgewicht für Maine Coon Katzen liegt bei 6 bis 8 kg. Katzen sollten bis 5 kg wiegen. Der Körper ist muskulös, mit breitem Brustkorb. Der Körper sollte langgestreckt sein und kantig wirken. Die Maine Coon kann eine Länge von bis zu 120 cm und eine Schulterhöhe von bis zu 40 cm erreichen. Zum Größenvergleich: Eine Singapura besitzt als kleinste Rassekatze eine Schulterhöhe von maximal 20 cm.

Maine Coons haben große, spitze Ohren, die am Ende mit Haarbüscheln versehen sind. Das Fell der Coonies ist wasserabweisend. Es besitzt eine dichte Unterwolle, festes Deckhaar und einen buschigen Schwanz.

Der Schwanz sollte circa so lang wie der Körper sein. Das Fell kann außer in der Farbe Golden in allen möglichen Varianten vorkommen. Die Beine der Coonies sind kräftig, muskulös, weit angesetzt von mittlerer Länge und gut proportioniert. Die Pfoten sind groß, rund und mit Haarbüscheln versehen. Die Haarbüschel an den Sohlen sind bei manchen Tieren so lang, dass sie mehr als 2 cm zwischen den Zehen hervorstehen.

Grundsätzlich gibt es für die Maine Coons keinen eindeutigen Rassestandard. Dieser ist von dem jeweiligen Verein abhängig, dem der Züchter angehört, wobei die Unterschiede der Rassestandards gering sind.

Bei einigen Maine Coons kann außerdem Polydaktylie auftreten. Dabei handelt es sich um einen Gendefekt, bei dem die Katzen mit sechs oder sieben Zehen geboren werden.

zwei maine coon liegen
Maine Coons lassen sich sehr gut vergesellschaften.

Die Haltung der Maine Coon

Als ehemalige Gebrauchskatzen sind Maine Coons begabte Jäger. Die cleveren Kätzchen apportieren in der Regel gerne und sind extrem wasserliebend. Deshalb wundern Sie sich bitte nicht, wenn Ihre Fellnase kein Wasserloch auslässt und gerne mit ihrem Wassernapf spielt. Ebenfalls sollten die Kratzbäume und Schlafhöhlen an die enorme Größe dieser Katzenrasse angepasst sein. Wichtig sind dabei eine angemessene Höhe und Stabilität. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Artikel über den richtigen Kratzbaum.

Maine Coons gelten als anhänglich. Trotzdem sollten Sie den felligen Freunden Rückzugsorte wie Spielhäuschen anbieten. Achten Sie außerdem bei der Wahl des Katzenklos auf die richtige Größe. Hier gilt: Je größer, desto besser und angenehmer für die Katze!

Zudem lassen sich Maine Coons ohne Probleme mit anderen Katzen vergesellschaften. Bei der Vergesellschaftung mit anderen Katzenrassen sollte darauf geachtet werden, dass diese ebenfalls von geselliger Natur sind. Da Coonies sehr aktiv und bewegungsfreudig sind, müssen Sie für ausreichend Bewegung sorgen. Besonders dann, wenn sie als reine Wohnungskatze gehalten wird. Dafür können Sie z.B. einen katzensicheren Garten oder Balkon einrichten. Es ist auch möglich, Ihre Katze an einer Katzenleine zu führen, jedoch sollte dies vorher in der Wohnung geübt werden. Auch sollte Katzenspielzeug sowie Intelligenzspielzeug als Beschäftigung für die cleveren Tiere vorhanden sein.

Wie alt werden Maine Coon Katzen?

Die Lebenserwartung beträgt 12 bis 15 Jahre. Das Maine Coon Katzen Alter wird dabei von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Achten Sie stets auf eine artgerechte Haltung, eine gesunde Katzenernährung und viele Kuschelstunden. Dies bildet eine gute Basis für ein glückliches Katzenleben. Es existieren außerdem Berichte über Coonies, die sogar über 20 Jahre alt geworden sind.

Pflege: Weniger Aufwand als man denkt

Eigentlich würde man erwarten, dass das Fell einer Halblanghaarkatze recht pflegeintensiv ist. Das Fell der Maine Coon ist wider aller Erwartungen nicht übermäßig pflegeaufwendig. Das liegt daran, dass Coonies sehr wenig Unterwolle und nur halblanges Deckhaar haben. Folglich bilden sich nicht so leicht Knoten. Es reicht also, wenn Sie das Fell der Katze einmal pro Woche sorgfältig kämmen.

Während der Zeit des Fellwechsels sollten Sie sich jedoch öfter um das Fell kümmern. Denken Sie auch daran, das Fell von Freigängerkatzen auf Parasiten zu untersuchen.

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Ernährung: Maine Coons brauchen viel Energie

Bei Maine Coons handelt es sich um große Katzen, die einen hohen Bewegungsdrang haben und aktiv sind. Demnach muss den Tieren eine entsprechend große Menge an Energie zur Verfügung stehen. Auch verschiedene Lebenssituationen spielen eine Rolle bei der Maine Coon Ernährung. Zum Beispiel brauchen ältere Katzen eine andere Menge an Nährstoffen als jüngere Katzen.

Gerade bei Kitten sollten Sie darauf achten, dass die passende Menge an Energie zugeführt wird. So wird eine optimale Entwicklung gewährleistet.

Auch der Gesundheitszustand und das Gewicht des Vierbeiners beeinflussen die benötigte Menge an Nährstoffen. Achten Sie bei der Wahl des Katzenfutters auf hochwertige Inhaltsstoffe. Der Anteil an Fleisch sollte dabei am höchsten sein. Zucker, Konservierungsstoffe, Getreide und tierische Nebenerzeugnisse sollten jedoch nur in kleinen Mengen vorhanden sein.

Ihre felligen Vierbeiner freuen sich natürlich auch über Leckerlis, wobei die Menge im Rahmen bleiben sollte. Grundsätzlich sollten Sie auf das Gewicht Ihrer Katze achten, denn Übergewicht kann zu schmerzhaften Gelenkproblemen führen.

Welche Fütterungsmethoden gibt es?

Neben Trocken- und Nassfutter sind BARF und Selbstkochen weitere Möglichkeiten der Ernährung. Bevor Sie sich für eine dieser Methoden entscheiden sollten Sie sich gründlich informieren, damit gefährliche Nährstoffmängel vermieden werden können. Denken Sie daran, nie rohes Schweinefleisch zu verfüttern, da es den Aujeszky-Virus übertragen kann. Kochen Sie das Fleisch vor der Fütterung gut durch.

Bieten Sie Ihren Coonies Katzengras an. Bei der Fellpflege verschlucken die Maine Coons viele Haare, die sich im Magen zu Ballen formen. Das Katzengras hilft den Vierbeinern beim Erbrechen der Haare, da sie den Brechreiz unterstützen. Ausreichend Wasser sollte den Coonies immer zur freien Verfügung stehen. Das Füttern von Milch sollten Sie vermeiden, da Katzen von Natur aus laktoseintolerant sind. Spezielle Katzenmilch mit reduziertem Anteil an Milchzucker vertragen Katzen jedoch gut. Es sollte aber nur als Snack und nicht als Wasserersatz angeboten werden.

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Bei der Ernährung von Kitten ist es wichtig, auf die richtige Energiemenge zu achten.

Geschichte: Amerikas erste Showkatzen

Die Maine Coon ähnelt der Norwegischen Waldkatze äußerlich sehr. Sie stammt aber im Gegensatz zu dieser aus Amerika ab, aus dem US-Bundesstaat Maine.

Es existieren viele Legenden über ihre Herkunft. Unter anderem wurde behauptet, dass sie eine Mischung aus Katze und Waschbär (engl. Racoon) sei, was allerdings schon rein biologisch unmöglich ist. Wahrscheinlicher ist die Behauptung, dass die Katzen auf den Schiffen der Einwanderer zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen eingesetzt wurden. Dadurch gelangten sie dann nach Amerika. Die Maine Coon geriet daraufhin in Vergessenheit, wurde jedoch ab den 1950er Jahren wieder populär und auf Rasseausstellungen präsentiert.

Wussten Sie, dass Coonies auch Amerikas erste Showkatzen genannt werden? Die Einwohner Maines waren sehr stolz auf ihre ungewöhnlichen Katzen. Sie waren überzeugt, sie seien intelligenter, schneller, stärker und somit in allem besser als andere Katzen. Bereits im 18. Jahrhundert begannen sie, auf ländlichen Volksfesten ihre Maine Coons mit denen ihrer Nachbarn zu vergleichen.

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