Welche menschlichen Nahrungsmittel sind schlecht für den Hund?

Vad får hundar inte äta

Obwohl Hunde in der Geschichte und auch heute noch teilweise regelrecht als Resteverwerter eingesetzt werden, sollte natürlich nur das für sie vorgesehene Futter in den Napf kommen. Ein Lecker-Häppchen ab und zu ist aber selbstverständlich erlaubt – vorausgesetzt, es ist für die Gesundheit des Hundes förderlich.

Einige Lebensmittel des Menschen sind für den Hund allerdings richtig schädlich oder sogar giftig. Der menschliche Mitbewohner des Hundes sollte sich daher sehr gut damit auskennen, welche Nahrungsmittel seinem geliebten kaninen Kumpel Schaden zufügen können.

Für den Fall, dass der Hund trotzdem einmal etwas frisst, das er nicht fressen sollte, ist es angeraten, dass Sie unverzüglich mit ihm den Tierarzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Dieser wird Sie fragen, wie lange die Nahrungsaufnahme des Lebensmittels her ist und welche Menge Ihr Hund davon zu sich genommen hat. Auf Basis dieser Auskünfte wird er die entsprechende Therapie einleiten.

Manchmal kommt für den geliebten Hund leider jede Hilfe zu spät. Deshalb ist die Aufnahme ungeeigneter Lebensmittel durch den Hund unbedingt zu vermeiden – und ggfs. sollten Sie sehr schnell handeln, um Ihren Liebling noch retten zu können.

Entwickeln Sie Standhaftigkeit gegenüber schmachtenden Hundeblicken

Bleiben Sie stark, wenn Ihr Hund Sie Häppchen-heischend anschaut. Entwickeln Sie Resistenz gegenüber seinem Herz erweichenden Hundeblick, und misstrauen Sie Gedanken wie „Das wird ihm doch bestimmt genauso gut schmecken wie mir“ und Äußerungen anderer im Sinne von „Guck mal, wie er guckt“ in Verbindung mit der Aufforderung, dem Hund doch bitte etwas abzugeben. Das, was der Mensch gerne frisst, stellt keinen Maßstab für den Hund dar. Nicht einmal das, was der Hunde gerne frisst – denn auch das, was er zunächst gern frisst, kann schädlich oder im schlimmsten Fall sogar lebensgefährlich für ihn sein.

Die folgende Auflistung stellt dar, welche Lebensmittel für den Menschen Ihr geliebter Hund auf keinen Fall bekommen sollte. Diese Liste erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es gibt also unter Umständen darüber hinaus weitere Nahrungsmittel, die Ihrem felligen Freund schaden können:

Diese Lebensmittel sollte Ihr Hund auf keinen Fall bekommen

Zu fette und stark gewürzte und salzige Speisen sind für den Hund nicht bekömmlich, weil sein Stoffwechsel anders geartet ist als der des Menschen. Hunde können davon Durchfall bekommen oder mit Erbrechen reagieren.

Blähende Speisen wie Kohl und Lauchgewächse, zu denen Zwiebel, Knoblauch und Bärlauch sowie Porree zählen, sind für den Hund ausgesprochen giftig. Hingegen entwickelt es sich unter manchen ernährungsbewussten Hunde-Haltern als Trend, ihrem Hund morgens eine kleine (!) Menge grünen Smoothie zu trinken zu geben.
Es wird berichtet, dass das Fell des Hundes dadurch schöner wird und der Hund über mehr Energie verfügt.

Auch Weintrauben und entsprechend Rosinen und Sultaninen gelten als schädlich für unsere kaninen Kollegen. Auch, wenn das nicht für alle Hunde zu gelten scheint. Grundsätzlich aber können bereits bei einer Aufnahme von 10 g Weintrauben pro kg Körpergewicht (KGW) bzw. weniger als 2,8 g Rosinen pro kg/KGW Vergiftungserscheinungen auftreten. Andererseits kommt es zum Beispiel auf Weingütern vor, dass Hunde Weintrauben fressen und keine auffälligen Symptome zeigen. Eine Weintraubenvergiftung kann sich äußern in Symptomen wie Erbrechen und/oder Durchfall, Störungen des Magen-Darm-Traktes allgemein, Apathie, Appetitmangel, veränderten Blutwerten, Dehydratation, Oligurie (ungenügender Harnabsatz), Anurie (Ausblieben von Harnabsatz) sowie in Nierenversagen bis hin zum Tod.

Avocados erleben zwar in der menschlichen Ernährung einen Hype aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften. Für den Hund sind sie hingegen äußerst schädlich. Einige Avocados enthalten nämlich das Fettsäurederivat Persin, das für den Menschen als unschädlich gilt, aber für fast alle Haustiere giftig ist.
Symptome einer Persinvergiftung sind Atemnot, Bauchwassersucht (Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle), Durchfall, Erbrechen und Husten.

Auch Nüsse – und zwar Erdnüsse, Macadamia-Nüsse, unreife Walnüsse und Schwarznüsse – bekommen dem Hund gar nicht. Durch den Verzehr kann es zu epileptiformen oder epileptischen Anfällen, Erbrechen, Zittern, Krämpfen und Nervenkrämpfen kommen.

Auch Chips sind selbstverständlich keine Nahrungsmittel für den Hund. Schon bei einer geringen Menge von ein bis zwei Chips kann es beim Hund zu Magenproblemen kommen.

Bei Nachtschattengewäschen wie Tomate, Aubergine und Paprika ist auch große Vorsicht angebracht. Sie enthalten nämlich Solanin. Insbesondere grüne Tomaten sowie keimendeKartoffeln enthalten eine hohe Konzentration dieses natürlichen Toxins.
Kartoffeln sollten deshalb nur in gekochter Form und ohne Schale verfüttert werden, weil die Schale ebenfalls einen besonders hohen Anteil an Solanin aufweisen. Symptome einer Vergiftung sind Schleimhautreizung, Durchfall und Erbrechen.

Wenn Sie dem Hund Fisch geben, sollten Sie darauf achten, dass sich keine Gräten darin befinden. Auch das tierische Eiweiß stellt einen Risikofaktor dar. Ein Lecker-Häppchen ausnahmsweise wäre aber okay, wenn es sich zum Beispiel um gedünsteten Fisch handelt.

Zitrusfrüchte sollte der Hund auch nicht fressen, weil der Verzehr zu Allergien führen kann. Durch Übersäuerung kann es hier außerdem zu Magen-Darm-Beschwerden bei Ihrem Hund kommen.

Bei Obst sollten Sie bedenken, dass es einen hohen Zuckergehalt aufweisen kann. Ein kleines Häppchen Apfel oder Banane hin und wieder wäre aber okay – sofern der Hund es überhaupt mag.

Radieschen und Rettich fördern beim Hund Blähungen und können ein Brennen in der Magengegend nach sich ziehen.

Schokolade ist für unsere kaninen Kumpels aus dem Grund hoch giftig, dass sie Theobromin enthält. Je nach Sorte ist der Anteil unterschiedlich hoch. Weiße Schokolade enthält 0,009 mg/g, Bitterschokolade sogar bis zu 26 mg/g. Entsprechend enthält eine Tafel Bitterschokolade rund 1.600 mg (also 1,6 g) Theobromin. Anzeichen einer Vergiftung können sein: Atembeschwerden, Bewusstseinsstörungen, Durchfall, Ebrechen, Fieber,
Krämpfe und Herzrhythmusstörungen.

Zwiebeln sind für Hunde strengstens verboten. Denn der Verzehr von Zwiebeln bewirkt beim Hund die Zerstörung der roten Blutkörperchen. Bereits eine sehr geringe Menge, nämlich 5 g Zwiebeln pro kg Körpergewicht, können hochgradig toxisch wirken – egal, ob sie frisch, gebraten, gekocht oder getrocknet sind.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Hund, dass er sich immer bester Gesundheit erfreut! Hochwertiges Hundefutter spielt dabei neben anderen Aspekten eine entscheidende Rolle.

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