08. März 2017 - Aktualisiert 18. April 2019

Hundepflege im Winter

I cani e l'inverno

Schnee, Kälte und Streusalz - Kein Problem! Aber Pflege muss sein...

Wahre Frischluft-Fans kennen kein schlechtes Wetter. Egal ob Matsch, Schneefall oder Salz auf den Gehwegen – Hund und Herrchen bzw. Frauchen drehen stundenlange Gassi-Runden und genießen die Winterzeit. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass gerade diese Witterungsbedingungen die Pfoten des Vierbeiners stark beanspruchen. Keine Seltenheit sind Risse in den Pfotenballen oder Verklebungen der Zehen, die das Laufen erschweren und zu Verletzungen führen können. Mit ein paar einfachen Tricks kann man Abhilfe schaffen:

Prävention

  • Fell kürzen

Lange Haare an den Pfoten begünstigen die Bildung von Schneeballen im Winter. Stutzen Sie langes Fell zwischen den Zehen deshalb regelmäßig vorsichtig mit einer Schere!

  • Schutz

Eine dünne Schicht Melkfett oder Hirschtalg schützt die Pfotenballen und den empfindlichen Bereich zwischen den Zehen vor Streusalz und beugen rissiger Haut vor!

Während dem Spaziergang

  • Kontrolle

Inspizieren Sie auf längeren Winterspaziergängen regelmäßig die Hundepfoten. Verklebter Schnee zwischen den Zehen reizt die Haut und kann zu Scheuerstellen und Verletzungen führen! Entfernen Sie diesen vorsichtig.

Nach jeder Gassirunde

  • Reinigung

Hunde lecken sich im Winter gerne die verdeckten Pfoten. So kann jedoch reizendes Streusalz in den Magen gelangen. Im schlimmsten Fall führt das zu Durchfall! Reinigen Sie daher die Pfoten gleich nach dem Winterspaziergang mit einem feuchten Tuch oder einem lauwarmen Bad.

  • Kleinere Verletzungen

Behandeln Sie entstandene Risse in der Pfotenhaut mit einem Bad aus Kamille und cremen Sie die empfindlichen Stellen mit Wund- und Heilsalbe ein. Das wird Ihrem Liebling gut tun und es beschleunigt den Heilungsprozess.

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