Hundesalon: Schönheitspflege für Hunde

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Der Besuch eines Hundesalons kann unterschiedliche Gründe haben. Manche Tierbesitzer möchten Ihrem Vierbeiner einfach ein wenig Luxus gönnen, für bestimmte Rassen ist der regelmäßige Friseurtermin allerdings unverzichtbar.

Ist Schönheitspflege bei Hunden ein MUSS?

Ein Blick auf die wild lebenden Hunde und die wilden Vorfahren unserer heutigen Haushunde gibt uns die Antwort auf die Frage: In der freien Natur pflegen und entfilzen die Tiere eines Rudels ihr Fell gegenseitig. Die anderen Pflege-Probleme lösen sich ganz automatisch. So werden die Krallen durch das Laufen von weiten Strecken gekürzt und die Pfotenballen dabei abgehärtet und massiert. Auf der Suche nach Nahrung passieren wildlebende Hunde oftmals Bäche und Flüsse, wodurch das Fell ausreichend gereinigt wird.

Hält man einen Hund also als Haustier, so sollte man die Aufgaben des fehlenden Rudels bestmöglich übernehmen und so einen adäquaten Ersatz bieten. Die tägliche Fellpflege bei Hunden festigt zusätzlich das positive Verhältnis zwischen Tier und Mensch und schafft Vertrauen.

Der Besuch des Hundesalons

Die Fellpflege läuft im Hundesalon meist in 3 Schritten ab, allerdings hängt die exakte Fell-Behandlung stark von der Hunderasse ab:

  • Das Shampoonieren
  • Die Schur: meist nur bei Pudeln
  • Das Stripping: Das tote Fell wird mit den Fingern entfernt und das übrige Fell wird mit einem Trimmesser auf eine einheitliche Länge gebracht
  • Das Trimming/Modellieren: Der Feinschliff für die Hundefrisur

Gut ausgebildete Hundefriseure kennen die unterschiedlichen Ansprüche des Haarkleides der verschiedenen Hunderassen sehr gut und wissen genau, welche Methoden, Geräte und Techniken sie anwenden müssen.

Die meisten Experten im Hundesalon bieten auch weitere Dienstleistungen an, wie das Kürzen der Krallen, das Reinigen der Augen und auch das Entfernen des Zahnsteins.

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Viele Hundebesitzer bewegt gerade die Frage, ob sich Hunde mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infizieren und das Virus übertragen können. Forscher schließen dies und somit auch den Ausbruch der Atemwegserkrankung Covid-19 nach aktuellem Stand aus! Hingegen ist das Canine Coronavirus (CCoV) schon längere Zeit weltweit verbreitet und betrifft insbesondere Hunde in Zwingerhaltung sowie Welpen. Nach oraler Aufnahme von beispielsweise kontaminiertem Kot befällt das Canine Coronavirus den Magen-Darm-Trakt und führt besonders bei immunschwachen Hunden zu teils starkem Durchfall und Todesfällen.

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