Trächtigkeit bei Hunden

La gravidanza nel cane

cane dal veterinario

Tipps für den Umgang mit trächtigen Hündinnen

Etwa 63 Tage nach erfolgreicher Deckung bringt eine Hündin ihre Welpen zur Welt. Dass Ihre Hündin trächtig ist, können Sie frühestens ab dem 20. Tag feststellen. Gewissheit, ob und wie viele Welpen sie tatsächlich trägt, bringt Ihnen letztlich nur eine Ultraschalluntersuchung, die ab dann möglich ist. Diese ist allerdings nicht ganz billig.

Äußere Anzeichen

Zu den ersten sichtbaren Anzeichen einer Schwangerschaft gehört das Anschwellen der Zitzen bei gleichzeitiger Verfärbung der Milchdrüsen - beides etwa ab der fünften Woche. Außerdem verhält sich Ihre Hündin unter Umständen etwas ruhiger als sonst. Mit der sechsten oder siebten Woche vergrößert sich allmählich der Bauch, und sie muss sich öfter entleeren. Ungefähr ab der achten Woche bilden sich die Milchdrüsen kräftig aus und sondern bei vorsichtigem Drücken - ein wässriges Sekret ab.

Nährstoffreiche Nahrung

Haben Sie Ihre Hündin vorher schon gesund ernährt, müssen Sie am Speiseplan zunächst nichts ändern. Erst mit Beginn der letzten zwei bis drei Wochen braucht sie dann sowohl mehr als auch eiweißreichere Nahrung. Diese geben Sie ihr in drei bis vier kleinen Portionen. Neben den Welpen ist nämlich nicht mehr viel Platz im Bauch. Füttern Sie auf keinen Fall zu kohlenhydrat- oder fettreich. Empfehlenswert ist beispielsweise Kraftfutter, das Leistungshunde bekommen, oder Welpenfutter, die der werdenden Mutter die wichtigen Nährstoffe zurückgibt, die sie an die Welpen weitergegeben hat.

Bequeme Wurfkiste

Ungefähr zwei Wochen vor dem Wurf stellen Sie an einem ruhigen, ungestörten Ort eine Wurfkiste auf, die Sie mit Zeitungspapier und Decken bequem auslegen. Solche Kisten sind meist aus Holz oder Plastik und können im Handel erworben werden. Die Wände der Kiste müssen niedrig genug sein, so dass Ihre Hündin bequem raus und rein kann. Gleichzeitig solten sie hoch genug für die Welpen sein, damit diese nicht herausfallen. Vom Umfang her muss die Kiste so groß sein, dass Ihre Hündin sich der Länge nach ausstrecken kann und trotzdem noch ausreichend Platz für die Welpen bleibt. Damit die Hundemama ihre Jungen nicht beim Hinlegen versehentlich gegen die Kistenwand drückt, empfiehlt es sich, in der Wurfkiste in etwa zehn Zentimeter Höhe und zehn Zentimeter Entfernung von der Kisten-Innenwand auf jeder Seite eine Holzleiste einzuziehen. Sollte die Hündin sich versehentlich fast auf ihre Welpen drauflegen, können diese darunter rutschen und bleiben so unversehrt.

Gesundheitscheck beim Tierarzt

Auch wenn Hündinnen grundsätzlich ohne menschliche Hilfe ihre Jungen zur Welt bringen können, empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt. Selbst wenn er nur dazu dienen sollte, Sie auf die Anforderungen der bevorstehenden Geburt vorzubereiten.

Unsere beliebtesten Beiträge
Eine Pankreatitis beim Hund (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ist eine entzündliche Erkrankung des Pankreas (Bauchspeicheldrüse), die akut oder chronisch verlaufen kann. Sowohl die akute als auch die chronische Form können sich durch einen milden oder einen schweren Verlauf äußern. Die milde Verlaufsform geht meist mit nur geringgradigen lokalen Störungen einher, während ein schwerer Verlauf starke Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse und anderen Organen nach sich ziehen kann. Eine akute Entzündung des Pankreas verläuft meist schwer wohingegen eine chronische Pankreatitis häufig mild ist mit einer besseren Prognose. Die Bauchspeicheldrüse ist ein Organ, das Verdauungsenzyme produziert, speichert und freisetzt. Dies birgt allerdings auch die Gefahr, dass sich das Organ selbst verdaut, was eine schwere Entzündung nach sich ziehen kann, eine Pankreatitis.