Welpen eingewöhnen: So klappt der Einzug ins neue Zuhause

Ein Welpe läuft auf einer Wiese

Sie haben sich für einen neuen tierischen Mitbewohner entschieden? Herzlichen Glückwunsch! Um ihm einen entspannten Start im neuen Zuhause zu ermöglichen, sollten Sie bereits vor dem Einzug alles vorbereiten. Sie können die Wartezeit auf den Welpen nutzen, um sich über alles zu informieren, was Sie benötigen, damit Ihr Hund sich wohlfühlt. Auf diese Weise sind Sie bestens gerüstet für die aufregende Zeit, die Ihnen beiden bevorsteht. Im Folgenden zeigen wir Ihnen daher, welche Grundausstattung sinnvoll ist und wie Sie Ihren Welpen gut eingewöhnen können.

Der richtige Napf

Näpfe gehören natürlich zur Erstausstattung für Welpen. Auf jeden Fall benötigen Sie anfangs zwei – einen für das Futter und einen für Wasser, das immer zur freien Verfügung stehen sollte. Sie haben dabei die Wahl zwischen einem dekorativen Fressnapf, wie zum Beispiel diesen Keramiknapf mit Pfoten, oder einem hochwertigen Futternapf aus Edelstahl. Auch wer lieber einen Edelstahlfressnapf mit Prägung, also mit hübschem Pfoten- oder Knochenprint, sein Eigen nennen möchte, wird fündig. Insbesondere bei Hunden großer Rassen sind höhenverstellbare Näpfe, wie sie bei dieser Hundebar inklusive zwei Edelstahlnäpfen angebracht sind, eine gute Möglichkeit, den Napf an die jeweilige Größe vom Welpen bis hin zum ausgewachsenen Vierbeiner anzupassen. So ermöglichen Sie ihm jederzeit bequeme Mahlzeiten.

U-Hundebar inklusive 2 Edelstahlnäpfe
Eine praktische Lösung ist die höhenverstellbare Hundebar. So können Sie die ideale Napfposition für Ihren Liebling einstellen.

Unser Tipp für unterwegs: Eine praktische Lösung auf längeren Reisen oder Wanderungen ist eine Trinkflasche mit Wasserspender. So können Sie Ihrem Hund überall ganz einfach etwas zu trinken geben.

Sicher unterwegs: Die passende Hundeleine

Ein Mensch geht mit seinem Hund an einem Ufer spazieren
Die passende Hundeleine gehört gehört zur Erstausstattung bei Welpen.

Die richtige Hundeleine darf beim Einzug eines Welpen nicht fehlen. Praktisch – vor allem bei noch wachsenden Welpen – sind Sets wie das Hunter Set: Geschirr + Leine Ecco Sport Vario Rapid in leuchtendem Rot. Das hochwertige und langlebige Nylon-Geschirr mit der 200 Zentimeter langen Leine ist ein optimales Hilfsmittel bei Wind und Wetter und in den Größen S und M erhältlich. Wer es unauffälliger mag, kann auch zur Hunter Set-Variante Ecco Sport Vario Rapid in Schwarz greifen.

Apropos Gassigehen: In der dunklen Jahreszeit finden Spaziergänge mit dem Vierbeiner häufig in der Dämmerung oder im Dunkeln statt. Kommt dann auch noch Nebel hinzu, ist der Welpe schon am anderen Ende der Leine schwer zu sehen. Rad- oder Autofahrer können ihn in gefährlichen Situationen nicht sehen. Ein Plus an Sicherheit bieten Ihnen deshalb entsprechende leuchtende Accessoires, wie zum Beispiel reflektierende Leinen oder blickende Halsbänder.

Einen weiteren Schritt Richtung Sicherheit gehen Sie mit einem verchromten Adressanhänger. In der silbernen Kapsel können Sie Ihre Adresse sowie Telefonnummer hinterlegen und diese praktisch am Halsband befestigen. Sollte Ihr Gefährte verloren gehen, können Finder Sie damit schnell ausfindig machen. Denn trotz Organisationen wie Tasso ist ein Anruf immer noch die leichteste Möglichkeit, mit Besitzern von entlaufenen Hunden in Kontakt zu treten.

Ein Anhänger, der an einem Hundehalsband befestigt ist
In verchromte Anhängern wie diesem können Sie Ihre Adresse und Telefonnummer hinterlegen. So können Finder Ihres Hundes Sie schnell kontaktieren.

Einen geeigneten Rückzugsort schaffen

So viele Abenteuer draußen auch locken mögen: Jeder Hund weiß einen gemütlichen Platz zum Kuscheln und Ausruhen sehr zu schätzen. Solche Rückzugsorte sind außerdem sehr wichtig, um Ihrem Welpen beim Eingewöhnen zu helfen. Insbesondere junge Tiere schlafen sehr viel, manche bis zu 20 Stunden pro Tag. Sie haben viele Möglichkeiten, Ihrem Liebling eine oder mehrere bequeme Schlafstätten zur Verfügung zu stellen. Hilfreich sind vor allem Decken, die auf dem Sofa, dem Bett, im Körbchen oder dem Boden zum Einsatz kommen können. Die Fleecedecke Pawty zum Beispiel ist nicht nur herrlich bequem, sondern auch Öko-Tex zertifiziert. Solche überall einsetzbaren Decken bieten nicht nur Ihrem Vierbeiner einen warmen Platz, sondern schützen auch Ihre Möbel vor Hundehaaren oder Schmutz.

Ein Welpe liegt auf einer Hundedecke
Auf kuschlige Decken können sich Welpen nach einem anstrengenden Tag ausruhen.

Ebenfalls mit niedlichem Pfoten-Print ist diese gehobene Variante einer Fleecedecke ausgestattet. Die Vetbed Isobed Hundedecke Paw ist antirutsch-beschichtet und lässt sich bei 90 Grad in der Waschmaschine reinigen. Damit erhalten Sie eine hygienisch saubere Lösung, falls Ihrem Welpen doch einmal ein Malheur auf der Decke passiert. Sie ist zudem besonders flauschig und schützt gut vor Bodenkälte. Erhältlich ist das Vetbed in drei verschiedenen Größen, die zudem individuell zugeschnitten werden können.

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Gemütliche Hundekörbe

Einen robusten Schlafplatz bieten hygienisch abwaschbare Plastikkörbe, die Sie immer mit einem Kissen in passender Größe ergänzen sollten. Natürlich gibt es auch Sets, die gleich über ein passendes Hundekissen verfügen. Damit erhalten Sie ein komplettes Bett, in das sich Ihr Liebling nur noch einzukuscheln braucht. Bedenken Sie vor dem Kauf am besten auch, welche Statur Ihr Hund haben wird, sobald er ausgewachsen ist. Dann haben Sie noch länger Freude an dem Korb.

Wer es noch kuscheliger mag, kann beim Cozy Kuschelbett Kingdom zugreifen. Der besonders hohe Rand macht aus dem Bettchen eine flauschige Schlafgelegenheit, in die sich Ihr Welpe gemütlich schmiegen kann. Das bei 30 Grad waschbare Bett mit Wendekissen steht in drei Größen zur Auswahl. Eine sinnvolle Ergänzung bildet das Kuschelkissen für Hundeboxen. Hierbei können Sie aus vier verschiedenen Größen die passende für Ihre Hundebox auswählen. Auch außerhalb der Box lädt das formstabile Bettchen aus weichem Teddyplüsch Ihren Vierbeiner zu einem entspannten Nickerchen ein.

Ein Hund liegt in einem Kuschelbett mit einem Stofftier
Ein besonders kuscheliger und gemütlicher Schlafplatz ist zum Beispiel das Cozy Kuschelbett Kingdom.

Hundespielzeug: Klassiker der Welpen-Erstausstattung

Frisch ausgeruht? Dann kommt nun ein Spielchen gerade recht. Zur Welpen-Erstausstattung gehört natürlich auch das richtige Spielzeug. Die Auswahl an Spielzeugen ist tierisch groß, aber einige Klassiker kommen bei fast jedem Welpen gut an.

Zu nennen ist hier der Puppy Kong, der auch die Halter mit seiner Langlebigkeit glücklich macht. Das unverwüstliche Spielzeug ist nicht nur sehr sicher, sondern auch vielseitig verwendbar. Es eignet sich hervorragend für zahnende Welpen, unterstützt das richtige Kauverhalten und ist mit Leckerlis befüllbar. Das weiche Gummimaterial lässt den Puppy Kong zudem springen, so dass vielseitiges Spielen garantiert ist. Diesen Allrounder unter den Spielzeugen für Welpen und kleine Hunde gibt es in blau und pink sowie in den Größen S und M.

Großer Beliebtheit erfreut sich darüber hinaus das Trixie-Hundespielzeug Gummiball mit Schnur. Mithilfe der rund 30 Zentimeter langen Schnur kann der Ball auch von Haltern ohne großes Wurfgeschick weit geschleudert werden. Auf diese Weise können Sie Apportierspiele besonders spannend für Ihren Welpen gestalten.

Zu den Evergreens gehören auch Ziehspielzeuge wie das Trixie-Hundespielzeug: buntes Spieltau. Es gibt die Spieltaus in mehreren Größen und mit unterschiedlichen Knoten. Sie alle sind optimal geeignet für die bei Welpen und ausgewachsenen Hunden so beliebten Ziehspiele.

Ein Hund spielt mit einem Gummiball an einer Schnur
Für spannende Apportierspiele eignen sich Gummibälle, an denen eine Schnur gefestigt ist.

Das robuste Spieltau reinigt außerdem die Zähne und Zahnzwischenräume durch natürliche Baumwollfasern. Bei zahnenden Welpen lindert es den Schmerz, wenn Sie das Spieltau vor Verwendung im Kühlschrank lagern.

Tipp: Lassen Sie Ihren Welpen beim Spiel mit dem Tau nicht immer gewinnen und achten Sie darauf, das Spiel jederzeit kontrolliert stoppen zu können, damit Ihr Spielgefährte nicht außer Rand und Band gerät.

Mehr zum Thema Spielen finden Sie in unserem Beitrag: Richtig mit dem Hund spielen

Warum Leckerlies zur Erstaustattung gehören

Ein Welpe lernt immer und überall. Deshalb ist es gut, wenn man erwünschtes Verhalten gleich positiv verstärken kann. Für die Eingewöhnung von Welpen ist das umso wichtiger. Belohnungen können durch Spielen, Schmusen oder Leckerlis erfolgen. Gerade unterwegs sind Hundesnacks oft die praktikabelste Möglichkeit, wenn Sie Ihren Hund belohnen möchten – zum Beispiel beim Einsteigen in einen Zug.

Deshalb gehören Leckerlis zur Grundausstattung eines Hundebesitzers. Wenn Sie unterwegs sind, können Sie mithilfe eines Snackbeutels wie dem Trixie Dog Activity Baggy Deluxe ganz einfach Leckerlies bereithalten und Ihren fleißigen Gefährten belohnen.

Das richtige Timing ist entscheidend für eine nachhaltige Verstärkung. Ebenfalls ein toller Begleiter für unterwegs ist das Trixie Preydummy Jagd- und Beutespielzeug. Insbesondere für Hunde mit Jagdinstinkt ist das Spielzeug geeignet, denn so können Sie die Leidenschaft Ihres Vierbeiners sinnvoll in die Erziehung miteinbinden und kontrollieren. Der robuste Leinenbeutel wurde von dem bekannten Hundeerziehungsberater Jan Nijboerkann entwickelt. Der Preydummy kann mit Leckerlies befüllt werden und beispielsweise in Suchspielen zum Einsatz kommen. Mit der Wurfhilfe ist dieses Accessoire für jedes apportierfreudige Mensch-Tier-Duo ein guter Wurf.

Die besten Erziehungshelfer

Pfeifen sind wichtige Hilfsmittel bei der Erziehung und Eingewöhnung von Welpen. Für viele Besitzer sind sie deshalb unverzichtbare Bestandteile ihrer Ausstattung. Ein Beispiel ist die Trixie Hochfrequenzpfeife mit Frequenzschutz: Sie ist individuell einstellbar und ertönt danach immer gleich. Hat er sich daran gewöhnt, wird Ihr Vierbeiner dieses Signal in jeder Situation zuordnen können. So bietet die Pfeife eine praktische Kontrollmöglichkeit des Hundes bei Ausflügen in Wald und Flur sowie in gefährlichen Situationen. Trainieren Sie Ihren Welpen etwa darauf, beim Pfeifen anzuhalten oder zu Ihnen zurückzukommen.

Eine noch feiner abgestimmte Hundeerziehung über Geräusche erzielen Sie mit weiteren Trainingsmethoden. So erzeugen die Trixie Trainings Discs beim Herunterfallen einen unverwechselbaren Signalton, den Sie gezielt für das Training mit Ihrem Welpen einsetzen können. Beim Herumtragen sind die Discs geräuschlos. Den fünf Discs mit Nylonband liegt eine Anleitung mit Trainingstipps bei.

Eingewöhnung von Welpen mit einem Clicker
Für ein fein abgestimmtes Hundetraining, das auf Geräuschen basiert, eignen sich insbesondere Multi-Clicker.

Ebenfalls einen eindeutigen und nicht mit Umweltgeräuschen verwechselbaren Ton erzeugen Sie mit einem Multi-Clicker. Während des Trainings gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner an das akustische Signal und bestärkten so positives Verhalten. Das Geräusch des Multi-Klickers ist zudem in Lautstärke und Tonlage verstellbar, was das Training mit mehreren Tieren vereinfacht.

Den Welpen stubenrein bekommen

Bei der Eingewöhnung von Welpen wird eine Sache schnell zur Geduldsprobe – nämlich die Frage, wie man ihn stubenrein bekommt. Die Savic Puppy Trainer Pads helfen Ihnen durch diese Zeit. Die Pads können mit dem Puppy Trainer angewendet werden. So haben Sie absolute Sicherheit, das nichts ausläuft.

Doch auch ohne diesen Untersatz können Sie die Pads anwenden. Ihre Unterseite ist beschichtet, so dass kein Urin auf Teppich und Fußboden gelangt. Das im Pad enthaltene wasser- und geruchsabsorbierende Gel saugt die Flüssigkeit auf. Es sorgt dafür, dass die Oberfläche nach einer halben Minute wieder trocken ist.

Ein Welpe steht auf einer Pad-Unterlage
Die Puppy Trainer Pads helfen Ihnen dabei, Ihren Welpen stubenrein zu bekommen.

Setzen Sie Ihren Welpen auf das Pad und belohnen Sie ihn ausgiebig, wenn er sein Geschäft hier verrichtet hat. Ziehen Sie dann das Savic Puppy Trainer Pad jeden Tag ein Stückchen weiter in Richtung Wohnungstür. Das Prozedere setzen Sie fort, bis Ihr Vierbeiner gelernt hat, sein Geschäft außerhalb der Wohnung zu verrichten. Erneuern Sie nach jeder Benutzung das Pad, damit Ihr Welpe sich immer darauf wohlfühlt. Die Unterlagen eignen sich übrigens auch hervorragend für alte oder kranke Tiere.

Apropos tierische Geschäfte: Halten Sie die Straßen sauber und statten Sie sich bei Gassirunden mit den stabilen Hundekotbeuteln aus, um das große Geschäft Ihres Vierbeiners mit einem Handgriff sauber einsammeln zu können.

Natürlich kann trotz Training in jedem Tierhaushalt ein Malheur vorkommen. Der Welpe hat zu hastig gefressen und muss sich übergeben oder hat es nicht mehr rechtzeitig geschafft, sein kleines oder großes Geschäft anzukündigen. Kein Problem: Mit dem Savic Refresh'r Cleaning Spray reinigen Sie betroffene Stellen leicht und entfernen einen Großteil der Keime und Bakterien.

Das Spray wurde speziell für die Entfernung von organischen Flecken durch Urin, Erbrochenes oder Kot entwickelt. Natürlich eignet es sich auch für Haushalte mit Katzen, freifliegenden Vögeln sowie zur Reinigung von Zubehör wie Katzentoiletten oder Nagerkäfigen.

Gepflegt von Kopf bis Pfote: Das richtige Shampoo

Ein Welpe wird in einer kleinen Wanne gebadet
Die Haut von Welpen ist empfindlich. Sie sollten daher nur schonende Shampoos verwenden.

Wenn Ihr neuer Mitbewohner mit verschmutztem Fell von all seinen Abenteuern nach Hause kommt, sollte ein Hundeshampoo wie das Beaphar Welpen Shampoo Fellglanz teil der Welpen-Erstausstattung sein. Das milde Hundeshampoo pflegt Ihren Gefährten mit Macadamiaöl und eignet sich für alle Rassen. Es ist speziell auf die empfindliche Welpenhaut abgestimmt. Damit Ihr kleiner Gefährte sich nach dem Bad nicht verkühlt, ist es wichtig, ihn gründlich abzutrocknen.

Lesetipp: Was Sie beachten müssen, wenn Sie Welpen baden möchten, haben wir in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

So klappt die Eingewöhnung von Welpen im neuen Zuhause

Endlich ist es soweit: Sie haben alle wichtigen Utensilien für Ihren Welpen gekauft und nun zieht endlich auch Ihr neuer vierbeiniger Mitbewohner ein. Doch der Tag, den Sie selbst lange herbeigesehnt haben, ist für den Welpen zunächst eine große Umstellung. Er verlässt seine vertraute Umgebung, seine Wurfgeschwister und sein Rudel. Sie können ihm aber dabei helfen, sich schon bald pudelwohl im neuen Zuhause zu fühlen.

Immer der Nase nach: vertraute Gerüche

Es ist von Vorteil, wenn der Welpe bereits an Ihren Geruch gewöhnt ist. Besuchen Sie den Züchter einige Zeit vor dem Einzug, können Sie dem künftigen Mitbewohner ein gebrauchtes Kleidungsstück von sich dalassen. So sind Sie ihm bereits etwas vertraut und erleichtern dem Welpen die Eingewöhnung.

Vertraut sollte auch das Futter sein, dass Ihr Welpe in den ersten Tagen im neuen Zuhause bekommt. Das bedeutet: Selbst wenn Sie eine Umstellung planen, führen Sie diese erst nach der Eingewöhnung durch und reichen Sie Ihrem Gefährten bis dahin das ihm bekannte Futter.

Gerüche aus dem alten Zuhause können nach dem Einzug ebenfalls helfen. Lassen Sie sich vom Züchter eine Decke oder ein Handtuch mitgeben, das nach dem Züchterhaushalt und den Welpengeschwistern riecht, um Ihrem Vierbeiner den Neustart zu erleichtern.

Die Reise ins neue Heim

Bereits die Heimreise sollte entspannt sein: Bezüglich der Fahrt in Ihr künftiges Domizil kann Vorarbeit geleistet werden. Denn der Welpe kann Autofahrten schon bei seinem Züchter kennenlernen. Im Idealfall ist er dabei mit der Transportbox vertraut gemacht worden. Wenn Sie ihn abholen, reisen Sie am besten zu zweit an, so dass Sie sich während der Fahrt neben den Welpen auf den Rücksitz setzen können. Dies gibt Ihrem Vierbeiner von den ersten gemeinsamen Metern an ein Gefühl der Sicherheit.

Ein Welpe sitzt in einem Autositz für kleine Hunde
Idealerweise lernt ein Welpe schon beim Züchter das Autofahren kennen und gewöhnt sich an die Transportbox.

Vor dem Umzug sollte der kleine Pionier einige Stunden kein Futter bekommen, damit er sich nicht vor Aufregung erbricht. Es ist wichtig, dass die Autofahrt für Ihrem Hund angenehm verläuft. Das liegt daran, dass sie prägend für ihn werden könnte. Bei negativen Erfahrungen könnte er ansonsten eine dauerhafte Abneigung gegen das Autofahren entwickeln.

Wichtig: Jammert Ihr Welpe während der Fahrt, ignorieren Sie ihn bitte. So schwer dies auch sein mag. Beachtung würde ihn in seinem Verhalten bestärken und er könnte sich das Jammern während der Autofahrten flugs dauerhaft angewöhnen. Strahlen Sie stattdessen Ruhe und Zuversicht aus – dies überträgt sich dann auf Ihren Welpen.

Der Einzug in die neue Wohnung

Sobald Ihr Welpe seine neue Heimat betreten hat, zeigen Sie ihm zuerst alle Plätze, an denen seine Grundbedürfnisse erfüllt werden. Tragen Sie ihn zum nahen Löseplatz, denn dieser ist sehr wichtig für die künftige Stubenreinheit. Hierhin bringen Sie ihn in regelmäßigen Abständen ohnehin immer dann, wenn er beginnt, sich schnüffelnd im Kreis zu drehen.

Zeigen Sie Ihrem Welpen anschließend Wasser- und Trinknapf und bieten ihm etwas von seinem vertrauten Futter an. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn er vor Aufregung erst einmal nichts fressen möchte. Er kann nun ruhig die Wohnung oder ein Spielzeug erkunden oder aber ein Nickerchen einlegen. Machen Sie ihn also auf jeden Fall mit seinem Schlafplatz bekannt.

Beschränken Sie die Erkundungstour zunächst auf zwei oder drei Räume, damit Ihr Hund zum einen nicht von den neuen Reizen überfordert wird. Zum anderen auch, um ihm von Beginn an Grenzen zu setzen. Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung und denken Sie daran, wie ungewohnt die Situation für das kleine Fellknäuel ist – hier sind viele Streicheleinheiten gefragt!

Lernt der Welpe bei Ihnen einen Hund kennen, halten Sie beide erst an der Leine und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt alleine. Der Besuch von Freunden und Familie, die Ihren Liebling bestaunen möchten, ist anfangs kontraproduktiv. Auch Kinder sollten Sie dazu anhalten, den Welpen erst einmal ankommen zu lassen. Nach zwei bis drei Tagen hat der Welpe sich etwas an sein neues Zuhause gewöhnt und kann den ersten – nicht zu ungestümen – Besuch empfangen.

Welpen eingewöhnen: Der Schlafplatz

Tapsig, niedlich, hilflos – kleinen Welpen liest man gerne jeden Wunsch von den großen Augen ab. Insbesondere dann, wenn sie die Nähe ihres Rudels suchen und sich nachts im Bett vertrauensvoll an ihre frisch liebgewonnenen Zweibeiner kuscheln. Überlegen Sie allerdings im Vorfeld, ob Sie dauerhaft einen Hund im Bett haben möchten und bedenken Sie dabei auch seine künftige Größe und Fellpracht.

Wenn der Welpe an den Schlafplatz im Bett gewöhnt ist, wird auch der erwachsene Vierbeiner dort nächtigen wollen. Es wird ein hartes Stück Arbeit, ihm dies wieder abzutrainieren. Richten Sie ihm am besten gleich zu Beginn einen gemütlichen Schlafplatz ein, beispielsweise neben Ihrem Bett. Eine Hundebox ist hierfür gut geeignet und kann mit der Decke aus dem Haus des Züchters zu einer vertrauenserweckenden „Höhle“ werden, in der Ihr Neuankömmling sich rundum geborgen fühlt.

Ein Cavalier King Charles Welpe liegt in einem Bett
Hundehalter sollten sich vorab überlegen, ob Hunde bei ihnen im Bett schlafen dürfen.

Wenn Sie Ihren Hund nicht dauerhaft im Schlafzimmer übernachten lassen möchten, sollten Sie ihn gleich an seinen künftigen Schlafplatz zu gewöhnen. Allerdings sollten Sie ihn dort in den ersten Nächten nicht allein schlafen lassen. Denn ein Welpe, der sein vertrautes Rudel verlassen musste und nun in einer fremden Umgebung allein gelassen wird, kann enorme Ängste entwickeln. Schließlich sind Hunde Rudeltiere und Welpen in freier Natur ohne den Rest des Rudels verloren.

Manche Hundehalter mögen empfehlen, den Welpen dennoch allein zu lassen. Das Jaulen und Winseln höre schon bald auf. Doch Hunde mit einem solch einschneidenden Erlebnis des Alleingelassen-Werdens entwickeln häufig Verhaltensprobleme.

Ruhe und Geduld

Entscheidend für die Eingewöhnung von Welpen sind vor allem Ruhe und Geduld. Insbesondere zu Beginn des gemeinsamen Zusammenlebens sollten Sie sich daher viel Zeit für Ihren neuen Mitbewohner nehmen. Wenn Sie berufstätig sind, überlegen Sie sich vor dem Einzug eines Hundes gut, wie dies mit dem Welpen zu vereinbaren ist. Mindestens die ersten beiden Wochen sollten Sie komplett frei nehmen, um für Ihr kleines Rudeltier da zu sein.

Welpen sollten bis zum Alter von vier Monaten keinesfalls länger als zwei Stunden alleine sein. Setzen Sie bereits von Beginn an klare Grenzen. Aber seien Sie sich stets bewusst, dass Ihr Welpe noch viel lernen muss und sehen Sie über kleine Malheurs hinweg, ohne zu schimpfen! Welpen brauchen über den Tag verteilt viel Schlaf und die Konzentrationsfähigkeit ist auf wenige Minuten beschränkt. Vermeiden Sie also Reizüberflutung im neuen Zuhause.

Tipps zur Eingewöhnung von Welpen im Überblick:

  • Futternapf sowie ein Wassernapf, welche stets frei zugänglich sein sollten
  • Hundeleine zum Gassi gehen sowie Hundekotbeutel für unterwegs
  • Hundebett, Hundekissen und Hundedecke für einen gemütlichen Schlafplatz
  • Hundespielzeug für Spiel und Spaß
  • Hundesnacks und Leckerlis zur Belohnung
  • Trainingshelfer wie Pfeifen oder Klicker
  • Mildes Hundeshampoo
  • Hundetoilette, Untersatz oder Pads um den Welpen stubenrein zu bekommen

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