Welches Katzenfutter ist für meine Katze geeignet?

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Welches Katzenfutter ist das richtige für meine Katze?

Nassfutter oder Trockenfutter? Oder beides kombiniert? Die große Auswahl an Katzenfutter stellt die meisten frischgebackenen Katzenbesitzer vor eine große Herausforderung. Welches Futter ist für die Katze geeignet und in welchen Mengen? Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, zu "barfen" und Selbstgekochtes zu verfüttern. Welches Katzenfutter ist denn nun das richtige für Ihren Liebling? Wir haben die wichtigsten Unterschiede verschiedener Fütterungsmethoden auf einen Blick für Sie zusammengestellt.

Trockenfutter für die Katze

Trockenfutter wurde durch Wasserentzug haltbar gemacht. Es lässt sich einfach verfüttern, der Napf bleibt sauber und es ist günstig – gute Argumente für eine Trocken-Fütterung. Im Gegensatz zur natürlichen Nahrung der Katze enthält Trockenfutter aber so gut wie keine Feuchtigkeit. Es entzieht dem Körper zwar nicht aktiv Wasser, im Gegensatz zur Feuchtfütterung wird der Harn aber stark konzentriert, der pH-Wert steigt.

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Harnsteine, -gries und Nierensteine können die Folge sein. Entscheiden Sie sich für eine Trockenfütterung, sollte Ihre Katze daher vermehrt Wasser zu sich nehmen. Ein Trinkbrunnen oder die Platzierung mehrerer Wasserschalen in der Wohnung können die Lösung sein.

Nassfutter für die Katze

Katzennassfutter gibt es in der Dose, im Schälchen und mittlerweile sogar im praktischen Portionstütchen. Industriell hergestelltes Nassfutter lässt sich fast so einfach lagern und verfüttern wie Trockenfutter, allerdings ist die Haltbarkeit nach dem Öffnen begrenzt. Im Gegensatz zum Trockenfutter ist der Feuchtigkeitsanteil im Nassfutter höher. Sowohl Nass- als auch Trockenfutter gibt es in guter und schlechter Qualität. Achten Sie in jedem Fall auf einen hohen Fleischgehalt und einen nur geringen Anteil an Kohlenhydraten – diese Ernährung kommt dem Fleischfresser Katze entgegen.

Selbstgekochtes

Wer eine empfindliche oder allergische Katze hat, muss oft zum Kochlöffel greifen. Bei der selbstgekochten Mahlzeit weiß der Katzenhalter genau, welche Inhaltsstoffe im Futter enthalten sind und welche nicht. Mineralstoffe und Vitamine sollten jedoch nach dem Kochvorgang ergänzt werden, da das Kochen der Mahlzeit viele natürliche Nährstoffe zerstört. Wie bei der Rohfütterung ist hier eine genaue Einarbeitung in die nötige Supplementierung mit Vitaminen und Mineralstoffen unerlässlich, sobald der Anteil an Selbergekochtem 20 Prozent der wöchentlichen Fütterungsmenge überschreitet.

BARF - Rohfutter für die Katze

Das so genannte „BARF“ (Biologisch Artgerechte Rohfütterung) kommt immer mehr in Mode. Beim Katzen barfen erhält Ihr Vierbeiner ausschließlich Muskelfleisch und Innereien ausgewählter Tierarten. Je nach Philosophie werden diese mit künstlichen Supplementen versetzt oder gezielt mit natürlichen Zusätzen wie Knochenmehl und Eierschalen ergänzt, um den Mineral- und Vitaminbedarf des Tieres zu decken. Bei einer ausschließlichen Fütterung von Muskelfleisch kann es sehr schnell zu Mangelerscheinungen kommen. Rohfütterer sollten sich daher vorher genau über den Bedarf des Tieres informieren! „Fertigbarf“ Produkte machen Rohfütterung mittlerweile noch einfacher. Hier entfällt das Recherchieren, Kleinschneiden des Fleisches und Supplementieren. All das übernimmt der Hersteller und liefert frisch eingefrorenes Fleisch oft bis vor die Haustür.

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Fazit

Wie immer gilt natürlich auch: Keine Fütterungsmethode muss exklusiv sein. Es gibt viele Katzenhalter, die erfolgreich hochwertiges Dosenfutter mit der einmal wöchentlichen Fütterung von Rohfleisch ergänzen oder zu speziellen Anlässen etwas für ihre Katze kochen.

Egal, für welches Katzenfutter oder Fütterungsmethode Sie sich entscheiden: Wichtig ist, dass das Futter den natürlichen Bedürfnissen der Katze entgegenkommt. Katzen sind Fleischfresser, Sie benötigen viel hochwertiges Protein, dafür aber einen nur geringen Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen und Kohlenhydraten. Mehr zu dem Thema lesen Sie in unserem Artikel "Das richtige Katzenfutter".

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