Katzenernährung für jedes Alter

ab wann geben kätzchen kittenfutter

Katzenhalter stehen rund um die Futterwahl vor vielen Entscheidungen: Serviere ich Nass- oder Trockenfutter? Oder soll ich meine Katze mit rohem Fleisch füttern, also barfen? Eine weitere Frage stellt sich vielen Freunden der Samtpfoten: Welche Rolle spielt das Alter der Katze bei der Suche nach dem richtigen Futter? Wir geben Tipps!

Von klein auf hochwertig: Das passende Kitten-Futter finden

Ab wann geben Kätzchen Kittenfutter?

In den ersten drei bis vier Lebenswochen trinken Katzenwelpen die Milch ihrer Mutter, die sie mit allem versorgt, was sie brauchen. Eine Alternative bei Fundkätzchen bietet Aufzuchtmilch. Wenn die Kleinen rund einen Monat alt sind, können sie von Kittennahrung naschen. Im Vergleich zu normalem Katzenfutter enthält sie mehr Energie, Vitamine und Mineralstoffe, um das Wachstum zu unterstützen. Da Katzenmütter ebenfalls für einige Wochen von Kittennahrung profitieren können, dürfen die Kitten diese ruhig aus dem Napf der Mutter stibitzen. In den folgenden Wochen erhalten sie immer mehr festes Futter und weniger Milch – mit rund drei Monaten sind sie entwöhnt.

Bis zu diesem Zeitpunkt haben sie am besten verschiedene Futtervarianten gekostet und sind an Nass- und Trockenfutter gewöhnt. Denn vor der zwölften Woche findet die Prägung auf Futter statt. Lernt die Samtpfote in dieser Zeit wenig kennen, wird sie später mäkelig oder verweigert das Fressen von unbekanntem Futter. Auch wenn Sie sich bereits entschieden haben, nur Nassfutter zu füttern, kann es Vorteile bringen, wenn die Katze Trockennahrung kennenlernt. So sind Sie auf der sicheren Seite. Außerdem eignet sich Trockenfutter gut zum Trainieren von kleinen Tricks, für Suchspiele oder Intelligenzspielzeuge. Sie können auch ein Trockenfutter für Kitten wählen und mit einem Nassfutter für erwachsene Katzen kombinieren. So haben Sie mehr Auswahl im Nassfutter-Bereich und das Plus an Energie, Mineralstoffen und Vitaminen in den kleinen Kitten-Kroketten.

In den folgenden Monaten sollte die Katze mindestens vier Rationen pro Tag bekommen. Denn die Mäusejäger bevorzugen möglichst viele kleine Portionen. Was ist also nun das richtige Futter für Kitten? Sie haben die Wahl unter vielen verschiedenen Varianten! Achten Sie jedoch vom Kittenalter an auf die Qualität des Futters – dazu gleich mehr!

Das richtige für Futter für Katzen, die älter als ein Jahr sind

Auch wenn einige Katzenrassen wie die Norwegische Waldkatze etwas länger brauchen, bis sie ausgewachsen sind: Ab dem Alter von einem Jahr können Sie komplett auf Nahrung für erwachsene Katzen umstellen. Wer Trockenfutter in großen Gebinden kauft, kann die Umstellung langsam angehen: Mischen Sie das neue Futter in das bereits bekannte und steigern den Anteil des Futters für erwachsene Katzen. Besonders leicht fällt der Übergang, wenn Sie ein Futter für erwachsene Katzen wählen, dass die Samtpfote bereits in der Kitten-Variante kennt. Dies ist jedoch kein Muss. Am wichtigsten ist die Qualität des Katzenfutters.

Natürliche Katzennahrung in Form von Beutetieren besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Proteinen, aus bis zu 30 Prozent Fett und nur zu maximal acht Prozent aus Kohlenhydraten. Weitere sechs bis acht Prozent bestehen aus Mineralstoffen. Katzen bevorzugen Nahrung, die diesem „Beuteschema“ entspricht. Aus gutem Grund, denn die Karnivoren sind auf viel tierisches Eiweiß angewiesen. Was bedeutet das also für das optimale Futter? Hier sind einige Kennzeichen, an denen Sie ein hochwertiges Futter für jedes Katzenalter erkennen:

  • Fleisch steht an erster Stelle der Deklaration
  • „tierische Nebenerzeugnisse“ sind aufgeschlüsselt
  • „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ sind nicht enthalten oder aufgeschlüsselt
  • es enthält weder Zucker noch Geschmacksverstärker/Aromen
  • Ihre Katze frisst es gerne

Entdecken Sie unsere Auswahl an Katzenfutter & Katzenzubehör!

Katzenernährung für jedes Alter

So finden Sie ein gutes Futter für Senior-Katzen

Wann soll man mit dem Katzenfutter für Seniorenkatzen beginnen?

Wann ist eine Katze ein Senior? Die Angaben hierzu schwanken – und das zu Recht! Denn wie bei uns Menschen altern manche Katzen langsamer, andere schneller. So zeigen einige Samtpfoten bereits ab sieben oder acht Jahren erste Zipperlein und Alterserscheinungen. Dazu zählen mehr Pfunde auf den Rippen, da die Katzen sich weniger bewegen, Zahnprobleme, die das Kauen erschweren, Gelenkprobleme oder nachlassendes Hör- und Sehvermögen. Wiederum andere Katzen magern ab. Allerdings sind viele Fellnasen mit weit über zehn Jahren noch agil. Generell gilt: Bevor Sie das Alter für Veränderungen verantwortlich machen, sollten Sie bei den genannten Veränderungen einen Tierarzt aufsuchen. Er prüft die Katze auf Herz und Nieren, denn im Alter steigt das Risiko für chronische Erkrankungen. Zahnprobleme sollten professionell beseitigt werden, da sie große Schmerzen verursachen können. Verliert die Samtpfote an Gewicht, könnte dahinter eine Nierenerkrankung oder Diabetes stecken.

Welche Rolle spielt die passende Ernährung für Senior-Katzen? Hochwertige Ernährung, ein gesundes Körpergewicht sowie viel Bewegung und Beschäftigung können den Alterungsprozess der Katze verlangsamen. So können Sie vielen Beschwerden vorbeugen. Wie beim Futter für erwachsene Katzen gilt: Die Qualität ist entscheidend – machen Sie dabei keine Kompromisse! Bei einigen Krankheiten kann ein Spezialfutter erforderlich sein. Allerdings verweigern vor allem ältere Katzen häufig neue Futtersorten. Es kann beispielsweise helfen, neues Nassfutter zu erwärmen, damit die Samtpfote trotz schlechterer Riechleistung den Geruch intensiver wahrnimmt. Grundsätzlich ist Nassfutter für ältere Katzen leichter verdaulich und versorgt den Vierbeiner gleichzeitig mit Feuchtigkeit. Zudem enthält Trockenfutter selbst in getreidefreien Varianten meist über 50 Prozent Kohlenhydrate. Damit ist es schlechter verwertbar und kann außerdem den Blutzuckerspiegel älterer Katzen negativ beeinflussen. Senior-Futter enthält auf ältere Katzen abgestimmte Energiemengen – schauen Sie sich diese im Vergleich zum bisherigen Katzenfutter an und überlegen, was für Ihre Katze besser passt. Einige Sorten enthalten mehr Fett und Energie, anderes Senior-Futter ähnelt einer Light-Katzenfutter-Variante. Sie eignen sich nicht für Samtpfoten, die im Alter dünner werden.

Auch wenn Ihre Katze keinerlei Alterbeschwerden zeigt, können Sie ab einem Alter von zehn Jahren das Alter beim Futter-Einkauf im Blick haben. Füttern Sie beispielsweise Trocken- und Nassfutter, können Sie den Nassfutteranteil steigern. Wiegen Sie Ihre Katze einmal im Monat, um auf Gewichtsveränderungen aufmerksam zu werden. Bei Freigängern ist allerdings üblich, dass viele im Winter einige Gramm mehr auf die Waage bringen. Setzt die Katze Speck an, verkleinern Sie die Rationen, reduzieren Sie die Leckerlis und animieren sie zum Spielen.

Wer weiterhin das bekannte Futter geben möchte, kann sich im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel umsehen. Hier gibt es vieles, was zu älteren Katzen passt. Beispielsweise Pulver oder Tabletten mit Algenmehl für die Gelenke, spezielle Vitaminzusammenstellungen oder Zahnpflege-Produkte. All dies kann die Beschwerden lindern oder ihnen vorbeugen, ersetzt aber bei bereits vorhandenen Problemen nicht den Gang zum Tierarzt. Insbesondere bei Vitamin-Produkten sollten Sie die angegebene Verzehrempfehlung nicht überschreiten, denn ein Zuviel kann schädlich sein.

Das perfekte Katzenernährung für jedes Alter – gibt es das überhaupt?

Stimmt die Qualität, müssen Sie sich nicht für „das eine“ Futter entscheiden. Auch die Mischfütterung zwischen Nass- und Trockenfutter ist möglich. Füttern Sie Nass- und Trockenfutter jedoch am besten in getrennten Mahlzeiten, da die Verdauung unterschiedlich lange dauert. Zwischen verschiedenen Varietäten – also „Lamm und Huhn“ sowie „Rind und Ente“ einer Marke zu wechseln, ist in der Regel kein Problem. Wechseln Sie aber zusätzlich die Marken, sollten alle den gleichen Qualitätsansprüchen genügen. Ansonsten können Katzen mit Durchfall oder Erbrechen reagieren. Abwechslung bringt den Vorteil, dass die Samtpfote flexibler bleibt. Stellt ein Hersteller eine Rezeptur um, haben Sie so genügend Ausweichmöglichkeiten. Grundsätzlich braucht eine Katze jedoch kein abwechslungsreiches Menü auf dem Speiseplan. Wählen Sie am besten um die drei verschiedene Futter vergleichbarer Qualität. Kitten- und Senior-Futter sichern den Nährstoffbedarf in besonderen Lebensphasen und sind somit empfehlenswert. Sie können sie mit Futter für adulte/ausgewachsene Katzen kombinieren, was vor allem die Übergangszeiten erleichtert.

Katzenfutter für jedes Alter im Überblick

Ab welchem Alter sollte ich füttern?

Kittenfutter 1 Monat
Futter für erwachsene Katzen 1 Jahr
Seniorfutter 7-8 Jahre

Bei diesen Angaben handelt es sich um Richtwerte. Der Alterungsprozess ist von Katze zu Katze verschieden. Bei Unsicherheiten können Sie stets den Tierarzt Ihres Vertrauens zurate ziehen.

Meistgelesene Beiträge

Katzenbaby & Kitten Ernährung

Kitten haben ebenso wie Welpen einen besonderen Bedarf an Nährstoffen für ein gesundes Wachstum. Der Bedarf ist rasse-, alters- und temperamentabhängig. Rabauken benötigen mehr Energie als kleine Schlafmützen. Selbst, wenn es niedlich aussieht, sollten Kitten keinen Babyspeck ansetzen, die Rippen sollten immer gut durch das Fell zu spüren sowie eine Taille sichtbar sein. Damit Ihre Kitten während des schnellen Wachstums ausreichend mit Energie und Nährstoffen versorgt werden, ist die richtige Katzenbaby Ernährung von großer Bedeutung.

Dürfen Katzen Milch trinken?

Milch und Katzen gehören für viele Menschen einfach zusammen. Das unbändige Verlangen von Katzen nach Milch kennen wir von vielen Kinderbüchern und Filmen. Diese Vorliebe ist auch in der Realität vorhanden, denn Katzen lieben Milch. Eine Theorie für die Begeisterung für Milch ist, dass es die Katzen an ihre Säugezeit erinnert. Dürfen Katzen Milch trinken oder nicht?

Maine Coon Ernährung: welches Futter ist das beste?

Entdecken Sie unsere Auswahl an Maine Coon Futter! Wie der Name bereits vermuten lässt, stammt diese menschenbezogene und gesellige Katze ursprünglich aus dem Bundesstaat Maine im Nordosten der USA, wo sie seit 1985 auch die offizielle „Staatskatze“ ist. Den Zusatz „Coon“ erhielt sie, da ihr Fell und der Schwanz stark an Waschbären erinnern, der in Amerika „Racoon“ heißt. Auch wenn die Herkunft dieser Rasse bis heute nicht eindeutig geklärt ist, soll sie das Ergebnis von Kreuzungen zwischen Angorakatzen der Seeleute aus dem Mittleren Osten, den englischen Katzen der frühen Siedler sowie den russischen, skandinavischen und amerikanischen Kurzhaarkatzen sein.