Futterumstellung bei Katzen

futterumstellung bei katzen

Futterumstellung bei Katzen

Der Katzenfuttermarkt bietet Katzenhaltern eine Vielzahl an Optionen an: Sowohl Katzen-Nassfutter als auch Trockenfutter für Katzen gibt es von zahlreichen Marken in verschiedenen Qualitätsklassen, Geschmacksrichtungen und Sorten. Die große Auswahl an Katzenfutter stellt Katzenbesitzer vor eine große Herausforderung. Welches Futter ist für die Katze geeignet und in welchen Mengen? Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, zu „barfen“ und Selbstgekochtes zu verfüttern. Außerdem wächst der Katzenfuttermarkt ständig. Kein Wunder also, dass Katzenhalter einmal die Futtersorte wechseln oder neue Katzennahrung ausprobieren möchten. Wenn die eigene Katze eine Futtermittelunverträglichkeit entwickelt oder aus medizinischen Gründen Spezialfutter fressen muss, ist die Futterumstellung bei Katzen unvermeidlich.

Doch Katzen sind oft sehr mäkelig und haben die Neigung, sich auf eine Futtersorte festzulegen und jede weitere Sorte zu verweigern. Die Gewöhnung an eine neue Futtersorte ist so alles andere als einfach. Aus diesem Grund sollten Sie die Umstellung behutsam vornehmen. So kann sich die Katze an den neuen Geschmack gewöhnen und Magen und Darm werden nicht durch die schnelle Umstellung gereizt. Außerdem bleiben Sie vor einer völligen Futterverweigerung verschont!

Wie gehe ich bei einer Futterumstellung bei Katzen vor?

Bis Ihre Katze Geschmack am neuen Futter gefunden hat, braucht es oft ein wenig Geduld. Eine Futterumstellung sollte darum mindestens über einen Zeitraum von acht bis zehn Tagen erfolgen. Mischen Sie das neue Futter mit steigendem Anteil unter das bekannte Futter: Am ersten Tag sollte der Futternapf mindestens 80 Prozent der bekannten Futtersorte und maximal 20 Prozent der neuen Futtersorte enthalten, dann schrittweise immer ein wenig mehr der neuen Futtersorte, bis diese das bekannte Futter gänzlich ersetzt hat.

futterumstellung bei katzen

Meine Katze nimmt das neue Futter nicht an – Was tun?

Leider gibt es auch Katzen, die selbst den kleinsten Anteil des neuen Futters in der gewohnten Katzennahrung verweigern. Hier ist Schummeln erlaubt! Um Ihrer Katze das neue Futter noch schmackhafter zu machen, dürfen Sie nun tief in die Trickkiste greifen. So lieben viele Katzen den Geschmack von Lachsöl oder Rinderfettpulver – über das neue Futter oder die Mischung beider Futtersorten gestreut oder getropft, wird der etwas ungewohnte Geschmack der Katzennahrung schnell vergessen.

Wenn die Futterumstellung erfolgreich war

Ihre Katze hat endlich Geschmack an dem neuen Futter gefunden? Herzlichen Glückwunsch – Sie haben die Futterumstellung gemeistert! Bewahren Sie den Wechsel zwischen zwei oder drei Marken oder Sorten bei. So sind Sie nicht nur bei der Einstellung Ihrer favorisierten Futtersorte auf der sicheren Seite, sondern bleiben von exklusiven Ansprüchen Ihrer Katze verschont. Je mehr Futtermarken und –sorten Ihre Katze kennt, umso weniger wird Sie sich auf ein bestimmtes Futter beschränken und jedes weitere verweigern.

Übrigens: Katzenfutter nass und Katzenfutter trocken sowie Ergänzungs- und Spezialfutter für Katzen gibt es im zooplus-Katzenshop! Hier finden Sie neben einer ausführlichen Produktbeschreibung auch eine genaue Analyse und Deklaration der Inhaltsstoffe und können sich so die perfekte Katzennahrung aussuchen.

Meistgelesene Beiträge

Afrikanische Weißbauchigel

Jetzt wird’s stachelig: Igel gehören zwar zu den Exoten unter den Haustieren, gewinnen aber an immer größerer Beliebtheit. Die süßen Igelvideos, die auf Videoplattformen kursieren, tragen unter anderem dazu bei, dass die kleinen Insektenfresser immer öfter auch in deutschen Haushalten zu finden sind. Die Haltung von Igeln, die mit einem sehr hohen Aufwand verbunden ist, ist unter Naturschützern jedoch umstritten.

Hamster

Goldhamster, Teddyhamster, Zwerghamster & Co. – Hamster gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben. Ihr niedliches Aussehen und ihre handliche Größe machen sie besonders bei Familien mit Kindern zu beliebten Haustieren. Doch Hamster sind keineswegs so kuschelig wie sie aussehen. Die kleinen Nager sind recht empfindlich und haben anspruchsvolle Bedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen.

Degu

Degus sind Nagetiere, die ursprünglich aus Chile ihren Weg nach Deutschland gefunden haben. Dort leben sie in offenen Gebieten und errichten kleine Gangsysteme in unterirdischen Höhlen. Vom Aussehen her ähneln sie einer Mischung aus Ratte und Chinchilla. Sie benutzen auch ihre Vorderpfoten wie ein Chinchilla (oder auch Mäuse) und setzen diese geschickt wie ein Paar Hände ein. Die Krallen an ihren Füßen ermöglichen es ihnen, an Felsen und Ästen zu klettern.