Hund beschäftigen: Bedürfnisse verstehen und sinnvoll auslasten

Verfasst von Kerstin S.

Unsere vierbeinigen Gefährten brauchen nicht nur hovhwertiges Futter und Streicheleinheiten, sondern auch artgerechte Auslastung. Doch wie sieht diese aus? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um Beschäftigung für Hunde und geben Tipps.

Hund beschäftigen im Freien

Zur artgerechten Beschäftigung für Hunde gehört, dass die Vierbeiner sich viel bewegen und Zeit mit ihrem Halter verbringen dürfen.

Wie viel Beschäftigung braucht mein Hund?

Jeder Hund braucht ein individuelles Maß an Beschäftigung. Darum gibt es keine pauschalen Antworten. Wie viel Beschäftigung ein Hund braucht, ist abhängig von

  • der Rasse,
  • seiner körperlichen Konstitution,
  • dem Alter und
  • seinem individuellen Charakter.

Wie viele Stunden am Tag sollte ich mich mit meinem Hund beschäftigen?

Es ist individuell unterschiedlich, wie viele Stunden man sich täglich mit seinem Vierbeiner beschäftigen sollte. Bei den meisten gesunden Hunden ist es jedoch sinnvoll, mindestens etwa drei Stunden Zeit einzuplanen: Fürs Gassigehen, für Training, Spiele und weitere geistige Auslastung.

Nicht zu vergessen: Manche Hunden wie der Bearded Collie brauchen nicht nur Beschäftigung, sondern aufwendige Fellpflege. Diese können Sie mit Medical Training – also mentaler Beschäftigung – kombinieren.

Darüber hinaus gibt es die passive Beschäftigung mit dem Vierbeiner: Kontaktliegen auf dem Sofa, Streicheln und Kuscheln. Sie befriedigt das Bedürfnis nach sozialer Auslastung – und stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Soziale Auslastung auf dem Sofa © Anna Hoychuk / stock.adobe.com
Das gemeinsame Kuscheln auf dem Sofa ist für Hunde eine ebenso wichtige Beschäftigung wie Action im Freien.

Woran merke ich, dass mein Hund zu wenig Beschäftigung hat?

Oft sind nicht artgerecht ausgelastete Hunde überdreht und haben ein zu hohes Erregungsniveau. Das wiederum kann sich auf die Erziehung auswirken – der Hund springt in die Leine, ist ungeduldig und schnell frustriert. Die Impulskontrolle fehlt.

Oft suchen solche Hunde sich selbst eine Aufgabe. Dies kann beispielsweise ein verstärktes Territorialverhalten sein: Der Hund bellt jeden an, der an der Haustür vorbeigeht. Oder der Vierbeiner zerstört auch im Erwachsenenalter Pantoffeln und Kissen.

Lesetipp: ADHS beim Hund: Was tun bei Hyperaktivität?

Wie soll ich meinen Hund beschäftigen?

Bei den wenigsten Hunden reicht es aus, täglich nur ein paar kleine Runden Gassi zu gehen. Wichtig ist, ein gutes Maß an körperlicher und geistiger Auslastung zu finden. „Viel hilft viel“ ist keinesfalls immer die beste Devise. Optimal ist eine Beschäftigung, die zum Hund und seinen Talenten passt.

Wie kann ich meinen Hund körperlich auslasten?

Jeder Hund braucht täglich Bewegung an der frischen Luft – der eine mehr, der andere weniger. Für manche ältere oder kranke Hunde sind kurze Spaziergänge ausreichend. Doch die meisten Hunde genießen es, täglich zwei bis drei Stunden unterwegs zu sein. Auch anspruchsvolle Wanderungen eignen sich nach entsprechendem Training.

Sportliche Hunderassen benötigen allerdings mehr körperliche Auslastung. Sie sind hervorragende Begleiter beim Joggen oder Fahrradfahren. Für Fortgeschrittene eignen sich die Hundesportarten Canicross und Bikejöring.

Speziell für die Hetzjagd gezüchtete Hunde wie Windhunde-Rassen lieben Coursing. Auch sportliche Spiele wie Dog Frisbee und Flyball eignen sich, um den Hund körperlich auszupowern.

Lesetipp: Alle Hundesportarten im Überblick

Hund beim Flyball © doda / stock.adobe.com
Bei Sportarten wie Flyball kann sich Ihr Hund so richtig auspowern.

Fitness beachten und rechtzeitig pausieren

Bevor Sie sich mit Ihrem Vierbeiner in einen körperlich herausfordernden Hundesport stürzen, sollten Sie sich hierfür grünes Licht beim Tierarzt holen. Aber auch fitte Hunde benötigen manchmal eine „Zwangspause“: Im Bewegungsrausch kann es sein, dass der Hund seine körperlichen Grenzen ignoriert. Dann ist wichtig, dass der Halter eingreift und Pausen einleitet, wenn der Vierbeiner erschöpft ist.

Muten Sie Ihrem Hund nicht zuviel zu und berücksichtigen Sie immer seinen individuellen Trainingsstand. Bei Temperaturen über 20 Grad sollten Sie es langsam angehen lassen.

„Balljunkies“ rechtzeitig bremsen

Achten Sie auch darauf, dass der Hund geistig präsent bleibt. Wenn er stark hechelt, einen abwesenden Blick bekommt und nicht mehr ansprechbar für Kommandos ist, ist der Zeitpunkt für eine Pause bereits überschritten.

Ein typisches Beispiel für übertriebene körperliche Auslastung sind die „Balljunkies“, die beim Anblick eines Balls alles um sich herum vergessen – auch ihren Zweibeiner.

Braucht mein Hund mehr körperliche Auslastung?

„Der Hund ist nicht kaputtzukriegen.“ Diese Worte hört man gelegentlich mit leisem Stolz, gemischt mit einer Spur von Verzweiflung, von Hundehaltern, die ihren Vierbeiner intensiv körperlich auslasten. Sie möchten ihren Hund müde machen, indem er sich viel bewegt. Dabei trainieren sie den Vierbeiner allerdings und fördern gleichzeitig die Dopamin-Ausschüttung im Hundehirn.

Diese Hunde benötigen ein immer höheres Level, um zufrieden zu sein. Hundetrainier Daniel Joeres bringt es im Zooplus-Podcast auf den Punkt: „Oft wird die körperliche Auslastung übertrieben und die mentale Auslastung vernachlässigt.“

Hörtipp: Zooplus-Podcast, auslasten statt auspowern

Woran erkenne ich, ob mein Hund (mehr) mentale oder körperlicher Auslastung braucht?

Es ist nicht immer einfach, dies zu unterscheiden. Tendenziell gilt: Wenn der Hund sehr aufgeregt ist und sich nicht mehr an einfache Kommandos halten kann, braucht er meist mehr Impulskontrolle und mentale Beschäftigung.

Wie kann man Hunde mental beschäftigen?

Hundehalter können körperliche mit mentaler Auslastung verbinden: Bei einem Spaziergang im Park kann der Vierbeiner kleine Übungen absolvieren, Tricks einüben, apportieren oder Schnüffelaufgaben lösen. Das macht nicht nur Spaß, sondern den Gassigang zu einem gemeinsamen Erlebnis, was die Bindung zwischen Mensch und Hund stärkt. Ganz nebenbei kann sich so auch die Leinenführigkeit verbessern.

Lesetipp: Gassigehen mit Hund

Nasenarbeit für Hunde

Viele Hunde lieben Nasenarbeit. Hierfür eignen sich einfache Futtersuchspiele, ein Schnüffelteppich, die Verloren-Suche oder Mantrailing. Oft kann man Nasenarbeit ganz einfach in den Alltag integrieren.

Praxis-Tipp: Nasenarbeit unterwegs

Kann Ihr Hund apportieren? Dann werfen Sie bei einem Spaziergang doch mal einen Tannenzapfen weg. Sie werden feststellen, dass Ihr Vierbeiner genau diesen zurückbringt, denn er kann ihn am Geruch von allen anderen unterscheiden.

Holzstapel oder Baumstümpfe mit vielen Kerben sind eine tolle Gelegenheit, um Leckerlis zu verstecken und erschnuppern zu lassen.

Praxis-Tipp: Nasenarbeit zu Hause

  • Stellen Sie drei leere Blumentöpfe mit dem Abgussloch nach oben auf.
  • Lassen Sie Ihren Hund mit etwas Abstand im „Bleib“ – oder binden Sie ihn an. Zeigen Sie ihm anschließend einen leckeren Hundesnack und verstecken diesen, ohne dass Ihr Vierbeiner es sieht, unter einem der Töpfe.
  • Nun darf Ihr Hund die Blumentöpfe abschnuppern. Beim Topf mit dem Leckerli wird er dieses anzeigen – mit Scharren oder Stupsen.
  • Die Anzeige können Sie umtrainieren. Zum Beispiel, indem Sie den Hund vor dem Anheben des Topfes und der Belohnung mit dem Snack ins „Platz“ geben – nach einigen Wiederholungen wird er vermutlich selbst ins Platz gehen.

Intelligenzspielzeuge für Hunde

Es gibt viele Möglichkeiten, Hunde mit Intelligenzspielzeugen zu beschäftigen. Diese kann man selbst basteln. Außerdem gibt es eine große Auswahl an Intelligenzspielzeugen im Zooplus-Shop.

Lesetipp: Intelligenzspiele für Hunde

Weitere Aktivitäten, um den Hund zu beschäftigen

Viele weitere Hundesportarten verbinden körperliche und geistige Auslastung. Hierzu zählen beispielsweise

Oft hilft ein Blick in die Rassebeschreibung, um eine passende Hundesportart zu finden. Allerdings kann sich auch Ausprobieren lohnen. Schließlich zählen nicht Spitzenergebnisse, sondern der gemeinsame Spaß.

Ausbildungen für Hunde

Arbeitshunde durchlaufen eine spezielle Ausbildung. So absolvieren Jagdhunde eine Jagdhundeausbildung. Es gibt außerdem Ausbildungen zum Rettungshund, Therapiehund, Assistenzhund, Polizeihund, Zollhund und viele mehr. Klar, dass Arbeitshunde gut beschäftigt sind. Auch bei diesen Vierbeinern sind gezielte Pausen wichtig.

Beschäftigung für Welpen

Für Welpen ist jeder Tag ein Abenteuer. Achten Sie darauf, den Welpen körperlich nicht zu überfordern – lange Spaziergänge sind tabu, freies Toben hingegen erlaubt.

Hundeerziehung und Sozialisierung sind die beste Kopfarbeit für Welpen. Dabei können der Besuch einer Welpenspielstunde und der Kontakt zu anderen Hunden nach Absprache helfen. Natürlich lieben Welpen auch das gemeinsame Spiel mit ihrem Zweibeiner – beispielsweise mit Spielzeug für Welpen.

Wie kann ich meinen Hund in der Wohnung beschäftigen?

Regenwetter und Ihr Hund mag nur für eine kurze Pipirunde nach draußen? Kein Problem: Es gibt viele Möglichkeiten, den Hund zu Hause geistig auszulasten. Beispielsweise über Nasenarbeit bei der Kleinstgegenstandsuche.

Tricks, Intelligenzspielzeuge und Schnüffelteppiche sind ebenfalls gut geeignet, um den Hund zu Hause zu beschäftigen. Training auf dem Wackelbrett stärkt die Koordination des Hundes und macht vielen Vierbeinern Spaß. Wer ausreichend Platz hat, kann auch Elemente des Dog Dancings zu Hause einüben.

Wie kann ich meinen Hund beschäftigen, wenn er alleine ist?

Am besten beschäftigen Sie den Hund intensiv, bevor er alleine ist. Machen Sie also beispielsweise kurz vorher einen großen Spaziergang mit einigen Übungen. Dann wird Ihr Vierbeiner anschließend so müde sein, dass er Ihre Abwesenheit getrost verschlummert. Unterstützen können Kauartikel, denn Kauen entspannt.

Sicherheit hat dabei oberste Priorität – Kauartikel oder Spielzeuge mit verschluckbaren Teilen sollen nur unter Aufsicht gegeben werden. Gut geeignet ist beispielsweise ein Kong mit gefrorenem Inhalt – beispielsweise Hüttenkäse mit kleinen Leckerlis – oder ein Schnüffelteppich.

Lesetipp: Alleinsein trainieren

Wie kann ich meinen Hund beschäftigen, wenn ich arbeite?

Wer seinen Hund mit ins Büro nimmt oder im Homeoffice mit Hund arbeitet, sollte ebenfalls dafür sorgen, dass der Vierbeiner vorher körperlich und geistig ausgelastet ist.

Am Arbeitsplatz können Schnüffelteppiche, Kausnacks oder kleine Trainingseinheiten zwischendurch den Hund beschäftigen. Wie wäre beispielsweise ein Gang zum Drucker mit „bei Fuß“? Wichtig ist aber auch, den ausgelasteten Hund am Arbeitsplatz bewusst zur Ruhe kommen zu lassen. Hierbei kann beispielsweise ein Deckentraining helfen.

Lesetipp: Mit dem Hund zu Hause arbeiten

Hund beschäftigt sich im Homeoffice © Justyna / stock.adobe.com
Egal, ob Sie Ihren Hund mit ins Büro nehmen oder er Ihnen im Homeoffice Gesellschaft leistet – ein Schnüffelteppich ist eine prima Beschäftigung.

Wie kann ich meinen Hund im Garten beschäftigen?

Wenn ein Hund sich alleine im Garten aufhält, kann er sich leicht eine eigene Beschäftigung suchen: Das Bewachen des Gartens. Wer dies nicht wünscht oder generell Probleme rund um häufiges Bellen, Hundebegegnungen oder mit dem Training hat, sollte seinen Hund nicht alleine in den Garten lassen. Gibt es diesbezüglich keine Probleme, gilt rund um die Beschäftigung das gleiche wie bei Hunden, die (in der Wohnung) alleine bleiben.

Lesetipp: Warum buddelt mein Hund im Garten?

Wer die Zeit mit seinem Hund gemeinsam im Garten verbringt, kann den Platz an der frischen Luft gut nutzen. Beispielsweise mit Suchspielen im Garten, einem eigenen Agility-Parcours, Flyball und vielem mehr. Ein großer Vorteil bei einem gesicherten Garten ist, dass man hier beispielsweise den Rückruf trainieren kann, ohne dass es zu heiklen Situationen kommt.

Vielfältiges Zubehör für die artgerechte Beschäftigung Ihres Hundes finden Sie im Shop von zooplus.

Warum ist Spielen so wichtig?

Hunden macht Spielen Spaß – es stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund. Oft kombiniert Spielen körperliche und mentale Auslastung. Besonders empfehlenswert ist das Sozialspiel zwischen Mensch und Hund, das auch die soziale Auslastung fördert. Zum Beispiel durch gemeinsame Fang-, Lauf- oder Kampfspiele auf Augenhöhe.

Das Sozialspiel zwischen Hunden ist insbesondere bei Welpen und Junghunden wichtig. Bei erwachsenen Hunden kann zu häufiges Spielen mit anderen Hunden dazu führen, dass der Hund überdreht. Hier gilt erneut: Maß halten ist wichtig.

Vor der Anschaffung: Welche Hunderasse passt zu mir?

Fragen Sie sich vor der Anschaffung: Wofür wurde diese Rasse ursprünglich gezüchtet und welche Eigenschaften brauchte sie dafür?

  • Arbeitshunderasse wie Border Collies oder Malinois brauchen enorm viel mentale und körperliche Auslastung, die einiges an Zeit erfordert.
  • Auch Jagdhunderassen sollten entsprechend ihrer Passion beschäftigt werden.
  • Windhunde wie der Podenco oder Zughunde wie der Siberian Husky brauchen körperliche Auslastung, die ebenfalls zu ihnen passt.
  • Ein Herdenschutzhund beschäftigt sich am liebsten selbst, indem er ein großes Grundstück bewachen kann.

Bei der Anschaffung eines Hundes geht es neben der Frage um ausreichend Beschäftigung auch darum, ob Sie genug Zeit und Platz für einen Vierbeiner haben. Lesen Sie im zooplus Magazin, welche 10 Dinge vor der Anschaffung wichtig sind.

Quellen:

  • Zooplus Podcast: Hund artgerecht auslasten – Interview mit Hundetrainer Daniel Joeres
  • Ganslosser, Udo/Käufer, Mechthild: Auszeit auf Augenhöhe. Mensch-Hund-Spiel. Stuttgart 2017
  • Rütter, Martin: Hunde beschäftigen mit Martin Rütter. Stuttgart 2016.
  • Theby, Viviane/Hares, Michaela: Das große Schnüffelbuch. Nasenspiele für Hunde. Nerdlen/Daun 2019.
  • Weiß, Cordula: Hundespiele für unterwegs. Stuttgart 2015.

puppy

Das zooplus-Forum war für mich der Einstieg ins freiberufliche Schreiben: Hier kamen 2011 interessierte Katzenfreunde zusammen, um ein eigenes Print-Magazin namens „Pfotenhieb“ zu entwickeln. Neben meinem Germanistik-Studium durfte ich einige Beiträge für den „Pfotenhieb“ verfassen. Heute widme ich mich, mittlerweile als glückliche Hundehalterin, vor allem Tier- und Gesundheitsthemen.


Unsere beliebtesten Beiträge
13 min

Alle Hundesportarten im Überblick

Wer rastet, der rostet: Sport ist für die Gesundheit von Mensch und Hund gleichermaßen wichtig. Doch Hundesport ist viel mehr als nur die Förderung der körperlichen Fitness. Er bedeutet Spaß, Bewegung, Kopfarbeit, Wettkampf, Erziehung und soziale Interaktion zugleich. Doch welche Hundesportarten gibt es überhaupt? Wir stellen einige der beliebtesten Hundesportarten im Überblick vor.

7 min

Tipps für besseres Gassigehen mit Hund

Ab nach draußen – für Hunde sind die täglichen Spaziergänge mit ihrem Menschen die Highlights des Tages. Dabei geht es bestenfalls nicht nur ums Bewegen und das kleine sowie große Geschäft. Wer das Gassigehen mit dem Hund abwechslungsreich gestaltet, kann körperliche und geistige Auslastung mit Training und viel Spaß verbinden.

8 min

Intelligenzspiele für Hunde: 7 einfache Ideen

Unsere Hunde wollen nicht nur körperlich, sondern auch geistig beschäftigt und gefordert werden – dafür können Sie ein paar einfache, aber geniale Spiele in Ihren Alltag integrieren. Wir haben sieben clevere Intelligenzspiele für Hunde für Sie zusammengestellt, die Ihren Vierbeiner spielerisch und mental auslasten.