08. März 2017 - Aktualisiert 24. August 2018

Dogdance

dogdance - hund tanzt

Dogdancing lernen

Sitz, Platz und Pfote - das klappt bei den meisten Hunden problemlos! Aber Tanzen?! Nach Agility und Obedience hält nun auch Dogdance, auch Dog Dancing genannt, Einzug in Deutschland.

Doch was ist Dogdance eigentlich?

Dogdance ist ursprünglich eine Sportart aus den USA, aber auch in der Schweiz werden bereits internationale Turniere ausgetragen. Die Idee dahinter ist es, zusammen mit dem Vierbeiner eine Choreographie einzustudieren, die auf möglichst perfekter Fußarbeit basiert. Imposante Tricks und passende Musik untermalen die Darbietung. Kreativität und Fantasie sind beim Dog Dancing gefragt!

Dog Dancing ist eine sinnvolle Methode, den Hund zu beschäftigen und gleichzeitig die Intelligenz des Tieres zu fördern. Auch die Beziehung zwischen Mensch und Hund wird durch das gemeinsame Training gestärkt.

Ein großer Vorteil an diesem Teamsport ist die Tatsache, dass man keine spezielle Ausrüstung benötigt und fast überall trainieren kann. Zu Anfang reicht das Wohnzimmer als Trainingsfläche, bei schönem Wetter können Sie auf eine schöne Wiese im Park ausweichen.

Welche Hunde sind für Dogdance geeignet?

Das A und O ist die Motivation und die Konzentrationsfähigkeit des Hundes! Dog Dancing stellt hohe Anforderungen an Mensch und Tier! Alter, Temperament und Rasse des Vierbeiners spielt dabei keine Rolle. Auch Hunde mit Gelenkschäden können Dog Dancing ausüben – man sollte bei diesen Tieren jedoch auf Sprünge verzichten.

Dogdance für Anfänger

Zunächst einmal gilt es, ein gewisses Repertoire an Kunststücken anzutrainieren. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt! Standard-Tricks sind beispielsweise:

  • Fußarbeit: vorwärts, rückwärts, seitwärts gehen
  • Sprünge: über das gestreckte Bein, über den ausgestreckten Arm
  • Drehungen: um die eigene Achse oder um das Bein des Besitzers
  • Männchen machen
  • Rolle
  • Kriechen
  • Beinslalom: vorwärts, rückwärts

Das Zusammenstellen einer Kür

Sobald Ihr Hund ein paar Kunststücke auf Ihr Zeichen oder Kommando beherrscht, bauen Sie aus den einzelnen Elementen eine kleine Kür. Suchen Sie nach einer passenden Musik und achten Sie bei der Auswahl auf den richtigen Takt: dieser sollte mit Ihrem normalen Schritt-Tempo harmonieren.

Hier noch einige Tipps, die es Ihnen und Ihrem Hund vereinfachen sollen, möglichst schnell Erfolge zu erzielen:

  • Beobachten Sie, welche Bewegungen Ihnen der Vierbeiner von alleine anbietet und bestärken Sie diese. Arbeiten Sie viel mit Leckerlis und eindeutigen Kommandos!
  • Wiederholen Sie während jeder Gassi-Runde kleine Kunststücke, um die Kommandos und Bewegungsabläufe zu festigen.
  • Trainieren Sie von Anfang beide Seiten, nicht nur die Schokoladenseite des Tieres!
  • Belohnen Sie Ihren Hund bei jedem kleinen Erfolg mit Leckerlies – das steigert die Motivation Neues zu lernen!
  • Eine Trainingseinheit sollte nicht länger als 20 Minuten dauern – danach ist die Konzentrationsfähigkeit des Tieres nicht mehr zu 100% gewährleistet und kleine Fehler können sich einschleichen.
  • Im Vordergrund beim Dogdance steht immer der Spaß!

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