Katze und Hund aneinander gewöhnen

Katze und Hund aneinander gewöhnen

Katze und Hund aneinander gewöhnen

„Sie verhalten sich wie Hund und Katze“: Wer dieses Sprichwort hört ahnt, dass Hund und Katze nicht gerade beste Freunde sind. Doch was ist wirklich dran an dem Mythos, dass Katze und Hund eingeschworene Feinde sind? Wo kann es zu Missverständnissen kommen? Gibt es Möglichkeiten, Katze und Hund im gleichen Haushalt wohnen zu lassen und können die Tiere dabei glücklich werden?

Sind Sie ein Katzenmensch oder bevorzugen Sie Hunde als vierbeinige Familienmitglieder? Für manche Tierfreunde ist diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten. Denn schließlich sind sie genau das: Tierfreunde. Und als solche mögen sie Katzen – und Hunde. Sie lieben die Unabhängigkeit der Stubentiger und die Treue von hündischen Gefährten. Müssen Sie sich also zwischen Haltung einer Katze und der eines Hundes entscheiden? Die gute Nachricht ist: Nein. Die Erfahrungen vieler Tierfreunde zeigen, dass Hund und Katze durchaus zu guten Gefährten werden können. Voraussetzung ist aber eine gute Sozialisierung der Tiere sowie eine geduldige Gewöhnung aneinander.

Eine Frage der Evolution?

Katze und Hund sind evolutionsgeschichtlich sehr weit voneinander entfernt: Hunde gehören zu den „Canoidea“, den Hundeartigen. Zu dieser Familie gehören nicht nur Wölfe, sondern auch Bären und sogar Walrosse. Diese sind also mit unseren Hunden näher verwandt als die Katze... Diese gehört zur Familie der „Feloidea“, den Katzenartigen. Erwarten Sie von Ihrem Hund, sich auf Anhieb mit einem Walross zu verstehen? Nein? Nun, dann ist es doch nicht verwunderlich, dass auch die Freundschaft zwischen Katze und Hund anfangs etwas Hilfe benötigt.

Warum sind Hund und Katze so verschieden?

Haben Sie schon einmal den Spruch „Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal“ gehört? Tatsächlich steckt im Zitat des Schriftstellers Kurt Tucholsky sehr viel Wahrheit. Hunde begleiten uns Menschen schon seit etwa 100.000 Jahren. Damals holten unsere Vorfahren, damals noch Jäger und Sammler, Wölfe in ihre Nähe und zähmten sie. Sie suchten gezielt nach relativ zahmen, wenig aggressiven Wölfen, die sie gezielt miteinander verpaarten. Die Zucht der modernen Haushunde war geboren – und das noch ohne Zuchtordnung und Ausstellungen! Die vierbeinigen Gefährten wurden immer nützlicher, sie dienten bei der Jagd, als Zugtier und Beschützer von Haus und Hof. Heutzutage ist der Hund noch viel mehr, er hat sich zu einem vollwertigen Familienmitglied hochgearbeitet.

Der Mensch suchte nicht gezielt die Nähe zu wilden Kleinkatzen. Ganz im Gegenteil schloss sich die Katze dem Menschen freiwillig an – schließlich versprachen die Kornspeicher und Vorratskammern des Menschen mit herumwimmelnden Mäusen und Ungeziefer einen wahren Gaumenschmaus für die vierbeinigen Schleichjäger! Schon bald erkannte der Mensch, dass Katzen mehr waren als Schädlinge. Vor etwa 9.500 Jahren begannen sie, die vierbeinigen Jäger zu zähmen. Die gemeinsame Geschichte von Hund und Mensch übertrifft die von Mensch und Katze also um rund 90.000 Jahre... Dies ändert aber nichts daran, dass heutzutage auch Katzen die besten Freunde des Menschen sind. Den Hund haben sie aber nicht aus dem Haushalt ihrer „Dosenöffner“ vertrieben.

Warum fiel es dem Hund leichter, sich dem Menschen anzuschließen? Warum ließ er sich gezielt zähmen, auch wenn er zuerst keinen direkten Nutzen vom Leben mit Zweibeinern hatte? Hunde sind Rudeltiere. Sie leben, jagen und fressen im Familienverband. Im Gegensatz dazu sind Katzen „solitäre“ Jäger. Der Löwe ist die einzig bekannte Katzenart, die in einer Gruppe jagt. Kleinkatzen jagen und leben den Großteil des Jahres alleine. Der Grund liegt in der Beutegröße der Katze. Maus und Vogel sind oft nur ein Happen. Bei einer gemeinsamen Jagt müsste dieser Snack zwischen verschiedenen Tieren aufgeteilt werden – hier würde nicht genug für jeden übrigbleiben. Diese Lebensweise hat sich auf das Sozialverhalten der Katze ausgewirkt: Schließen sich einzelne Katzen doch für begrenzte Zeit zu einem lockeren Verband zusammen oder begegnen sich Nachbarskatzen im Garten, gibt es im Gegensatz zu einem Hunderudel keine feste Rangordnung. Wer die Oberhand behält und wer nicht, ist in der Katzengemeinschaft von Zeit und Ort abhängig. Sind Katzen also Einzelgänger? Nicht unbedingt. Wildlebende Katzen schließen sich oft zu lockeren Gruppen zusammen, die Europäische Wildkatze zieht sogar oft ihre Jungtiere gemeinsam auf. Das Leben von Hauskatzen unterscheidet sich zudem von dem einer Wildkatze. Katzen sind aktive Tiere, die gefordert werden wollen. Sie sind extrem anpassungsfähig und können sich schnell auf neue Situationen einstellen und diese meistern. Das Leben mit dem Menschen ist hingegen oft eintönig und langweilig, gerade für Wohnungskatzen... Hier wissen viele Hauskatzen einen tierischen Mitbewohner zu schätzen!

Sie sind dennoch solitäre Jäger. Im Gegensatz dazu lebt ein Wolfs- oder Hunderudel in einer festen Rangordnung. Hunde suchen die Nähe von Artgenossen aktiv – oder die des Menschen.

Die Körpersprache von Katze und Hund

Hunde und Katzen zeigen so ein unterschiedliches Sozialverhalten. Dieses wirkt sich auch auf ihre Körpersprache aus, die auf Jahrtausenden alten Instinkten und Gewohnheiten basiert.

Wir Menschen mögen gelernt haben, ein enthusiastisches Schwanzwedeln des Hundes als „freundlich“ anzusehen und es von dem gereizten Peitschen eines Katzenschwanzes zu unterscheiden. Katze und Hunde reagieren aber instinktiv. „Fremdsprachen“ zu lernen fällt ihnen schwer. Sie müssen erst erfassen, dass es sich beim hündischen oder kätzischen Mitbewohner um eine andere Spezies handelt, die anders kommuniziert als ihre Artgenossen.

Während Hunde dazu fähig sind, sich durch gezielte Mimik zu verständigen, ist das Gesicht einer Katze relativ unbeweglich. Katzen verständigen sich darum mit Bewegungen ihres Schwanzes und ihrer Ohren sowie mit ihren Augen. Diese feinen Signale können leicht übersehen werden – von Katze und Hund! Katzen miauen übrigens vorwiegend in der Kommunikation mit dem Menschen, für die interkätzische Unterhaltung werden Sprachlaute eher nicht eingesetzt.

Ein Hund bedient sich eindeutigerer Signale, die von einem ganzen Rudel verstanden werden können – oder vom Menschen. Eine Katze deutet diese aber oft anders, da ihre Körpersprache genau entgegengesetzt funktioniert. Während wedelnden Hunderute Freundlichkeit ausdrückt, signalisiert ein peitschender Katzenschwanz Aggressivität. Dasselbe gilt für den bekannten Flaschenbürstenschwanz der Katze, oft begleitet von einem Buckel: Eine Katze, die ihr Fell am Schwanz dermaßen aufplustert und nach oben aufstellt, will möglichst groß und gefährlich erscheinen. Sie reagiert auf eine Bedrohung. Genau wie beim Hund ist Anstarren ein Zeichen von Dominanz. Katzen empfinden dies als unerträglich. Ein lockeres Zwinkern hingegen signalisiert, dass Ihre Katze Ihnen freundlich gesonnen ist. Ein im Umgang mit Katzen ungeübter Hund (oder Mensch) mag diese Gesten schnell verwechseln, übersehen oder ignorieren.

Addieren Sie hierzu einen bestimmten Größenunterschied: Der durchschnittliche Hund ist sehr viel größer als die durchschnittliche Katze. Ein freundliches Abschlecken oder ein Stoß mit der Pfote als Motivation zum Spiel wird so von der Katze schnell als aggressiver Angriff gewertet.

Katze und Hund zeigen also eine grundsätzlich unterschiedliche Körpersprache. Dennoch können beide gute Hausgenossen werden, wenn sie Zeit und Ruhe haben, um die jeweilige Sprache des anderen zu lernen und richtig zu interpretieren. Zu der Gewöhnung der individuellen Charaktere aneinander kommt also die Kommunikation über Artengrenzen. Hierzu benötigen Sie vor allem eins: Viel Geduld! Je umsichtiger Sie vorgehen, umso größer ist der Erfolg. Eine überstürzte Vergesellschaftung führt oft zu Fehlern. Der erste Eindruck ist auch bei Tieren ausschlaggebend und hat sich das negative Bild des anderen Tieres erst einmal fest eingeprägt ist es schwierig, ein positives Ergebnis zu erzielen.

katze und hund

Wann ist der beste Zeitpunkt einer Zusammenführung?

Am einfachsten ist es, Jungtiere aneinander zu gewöhnen. Junge Hunde und Kitten haben bisher noch wenige negative Erfahrungen gemacht. Die Bekanntschaft zum Familienmitglied der anderen Art mag zwar erst einmal seltsam sein, in der Regel hat sich das Bild vom „bösen Hund“ und der „zickigen Katze“ aber noch nicht fest eingeprägt. Zusammenführungen älterer Tiere sind auch möglich, abhängig von den bisherigen Erfahrungen aber schwieriger. Es gibt durchaus Katzen, die Hunde lieben und Hunde, die Katzen ganz toll finden! Aber es gibt auch Hunde, die ab und an einen Pfotenschlag von der Nachbarskatze abbekommen haben und Katzen, die ein- oder mehrmals von Hunden um den Block gejagt wurden. Und manchmal sind Vorlieben und Abscheu auch bei Individuen, die noch nie praktische Erfahrung mit dem anderen Tier gemacht haben, fest eingeprägt.

Hund und Katze aneinander gewöhnen: Anleitung

  • Vor dem Zusammentreffen

Hunde sind oft einfacher zu erziehen und als Katzen – Sie sollten also zuallererst feste Regeln für Ihren Hund aufstellen. Katzen sind Freunde. Sie dürfen nie gejagt werden – auch nicht beim Spaziergang auf der Wiese oder beim Vorbeigehen an Nachbars Garten. Je früher Sie Ihrem Hund deutlich machen, dass Katzen weder Beute noch Feinde sind umso fester wird sich diese Lektion einprägen. Je freundlicher Ihr Hund auf Katzen zugeht, umso einfacher wird die Zusammenführung. Sie kennen Ihren Hund am besten, haben ihn bisher erzogen und eine bestimmte Art der Belohnung. In jedem Fall wirkt ein Lob Wunder, wenn sich Ihr Vierbeiner korrekt verhält – egal, ob mit dem Clicker oder mit der Leckerlitüte!

Katzen beizubringen, dass Hunde weder gefährlich noch feindlich gesinnt sind, ist oft schwieriger. Doch auch eigenständige Katzen können erzogen werden! Versuchen Sie, jeden Kontakt mit einem Hund zu belohnen und mit etwas Positivem zu verbinden. Das kann ein sanftes Streicheln sein, wenn Ihre Katze einen fremden Hund durch das Wohnzimmerfenster beobachtet oder ein Leckerli, wenn sie ruhig auf dem Zaun sitzen bleibt, während sich ein unbekannter Vierbeiner nähert. Nun geht es ans Eingemachte. Je besser die Vorbereitung, umso erfolgreicher wird die Vergesellschaftung sein!

  • Ausreichend Freiraum lassen

Bei der eigentlichen Zusammenführung von Hund und Katze in Ihrer Wohnung sollten beide Tiere vorerst einen eigenen Bereich und die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen. Am Einfachsten ist oft die Trennung in zwei verschiedenen Räumen. Die ersten Tage sollen die Tiere selber keinen Kontakt haben. Sie tragen aber Decken und Spielzeuge von Raum zu Raum, wechseln zwischendurch die Schlafkissen aus und geben Katze und Hund so die Möglichkeit, sich an den Geruch des fremden Tiers zu gewöhnen. Sie können Ihre Katze beispielsweise mit einem weichen Tuch abstreichen und es danach Ihrem Hund anbieten.

  • Mehrere Personen hinzuziehen

Kommt es zum eigentlichen, persönlichen Kontakt zwischen den Tieren ist es ratsam, eine zweite oder dritte Person vor Ort zu haben. Hier sollte es sich in jedem Fall um Personen handeln, die beiden Tieren vertraut sind und von denen sie sich nicht bedroht fühlen!

  • Hund vorerst an die Leine nehmen

In der Regel ist die Katze dem größeren Hund körperlich unterlegen. Belassen Sie Ihren Hund also beim Erstkontakt an der Leine. Je nach Temperament Ihres Hundes können Sie auch eine Schleppleine verwenden.

  • Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Die Katze sollte jederzeit die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen. Ein hoher Kratzbaum oder ein Katzenbett auf dem Schrank oder einem Regalbrett bieten Ruheplätze, die die meisten Hunde nicht erreichen können. Hier wird sich Ihre Katze sicher fühlen. Sie kann den großen, bellenden Gesellen von oben aus beobachten und sich versichern, dass er gar nicht so gefährlich ist, wie er auf den ersten Blick wirkte.

  • Die Tiere niemals einsperren

Bitte sperren Sie Ihre Katze auf keinen Fall in einer Box ein, damit sie „sicher“ ist – ohne Fluchtmöglichkeit wird sie sich eingeengt und bedroht fühlen. Das gilt natürlich auch für Ihren Hund. Er sollte auf keinen Fall das Gefühl haben, in Konkurrenz mit der Katze zu stehen.

  • Getrennte Fütterung in den ersten Monaten

In den kommenden Monaten sollten Sie darauf Wert legen, dass Ihre Tiere sich einander genügend Raum geben. Ein Katzenklo ist kein Ort, um Hundespielzeuge zu vergraben. Auch der Futternapf des anderen sollte tabu sein. Eventuell ist es am Anfang einfacher beide Tiere getrennt zu füttern, damit es nicht zu Rivalitäten kommt. Zudem sollte sowohl Katze als auch Hund genügend Zeit mit Ihnen genießen. Knuddeln Sie, was das Zeug hält – so hat keiner das Gefühl, zu kurz zu kommen!

Manchmal geht es einen Schritt vorwärts und zwei zurück. Damit es nicht zu Problemen kommt sollten Sie beide Tiere erst allein lassen, wenn sie sich aneinander gewöhnt haben und keinerlei Ansatz zu Aggression zeigen. Je nach Charakter und bisherigen Erfahrungen der Tiere kann dies Stunden, Tage oder Wochen dauern. Geben Sie nicht auf und führen Sie sich vor Augen, dass kein Zeitdruck besteht. Je entspannter Sie sind, desto entspannter werden Ihre Tiere sein.

katze und hund

Wenn die Zusammenführung trotzdem nicht klappt

Dennoch: Trotz bester Vorbereitung und unendlicher Geduld klappt es manchmal einfach ist, Hund und Katze aneinander zu gewöhnen. Auch bei der Zusammenführung von zwei Hunden oder zwei Katzen passen die Charaktere oft einfach nicht zusammen oder es bestehen persönliche Abneigungen. Dieses kann natürlich auch bei der Vergesellschaftung von Katze und Hund passieren. Vielleicht mögen sich Ihre Tiere einfach nicht. Vielleicht hat Ihre Katze keine Geduld, um sich auf einen Hund einzulassen. Vielleicht kann Ihr Hund nicht vergessen, dass rennende Katzen so tolle Jagdobjekte machen. Oder vielleicht ist einfach eines der Tiere eifersüchtig. Seien Sie im Zweifelsfall fair zu Ihren Tieren und Ihrer Familie. Sollte die Zusammenführung auch nach mehreren Monaten nicht geklappt haben oder kommt es gar zu Verletzungen ist es Zeit, loszulassen und nach Alternativen zu schauen. Treffen Sie eine persönliche Entscheidung: Ist der Traum von einem harmonischen Haushalt mit Katze und Hund realistisch oder müssen Sie umdenken? Kann ein Verhaltenstherapeut helfen, haben Sie noch Geduld, weitere Wege zu gehen? Dies ist eine persönliche Überlegung, die Ihnen keiner abnehmen kann. Wir sind uns sicher, dass Sie die richtige Entscheidung für sich und Ihre Tiere treffen!

Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Zusammenführung Ihrer Fellnasen!

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Wenn wir jemanden lieben, wünschen wir uns natürlich, dass er glücklich ist – und tun gerne so einiges, um zum Glück desjenigen beizutragen. Das gilt natürlich auch im ganz besonderen Maß für die Liebe zu unseren felinen Fellfreunden auf vier Pfoten, mit denen wir das Leben teilen. Schließlich machen auch sie uns sehr glücklich. Zunächst mal können Sie sicher sein: Wenn Sie Ihrer geliebten Mitbewohner-Mieze ein artgerechtes Leben ermöglichen, das ihrem Wesen und ihren Bedürfnissen voll und ganz entspricht, tun Sie schon sehr viel dafür, dass Ihre geliebte Katze glücklich ist. Dazu gehört einerseits eine angemessene Beschäftigung mit entsprechendem Spielzeug, das auch der Intelligenz der jeweiligen Rasse beziehungsweise der Katze an sich entspricht. Auch sehr wichtig: Das hochwertige Futter. Außerdem braucht Ihre Katze zu ihrem Glück einen Kratzbaum, um ihre Krallen zu wetzen und ihr ganz individuelles Duftsignal setzen zu können, sowie einen oder mehrere zugluftgeschütze Rückzugsorte wie beispielsweise ein Katzenhäuschen. Je nach Rasse oder Wesen braucht die Katze mehr oder weniger Freigang. Und was die meisten Katzen zusätzlich sehr glücklich macht – Sie ahnen es schon: Ausgiebiges Schmusen! Wenn Sie Ihrer Katze all das geben, können Sie ziemlich stark davon ausgehen, dass es ihr gut geht. Damit Sie ganz sicher gehen können, dass Sie Ihre geliebte Mieze glücklich machen, haben wir kompetente Katzenflüsterer nach den untrüglichen Anzeichen des Katzenglücks gefragt. Und das sind ihre Antworten:

Mit der Katze zuhause arbeiten

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