Liebt meine Katze mich? 10 Zeichen, die es beweisen

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Die Katze zeigt aufgrund ihres tendenziell wechselhaften und geheimnisvollen Wesens mal mehr, mal weniger, wie sie ihren Besitzer liebt. Auch gibt sie es ihm manchmal auf subtilere Weise zu verstehen als ihre kaninen Kollegen das in der Regel tun. Der geneigte Katzenkenner vermag ihre Zeichen der Liebe aber trotzdem eindeutig zu erkennen. Je mehr Sie dabei Ihren Instinkten vertrauen – so, wie auch Ihre Katze das tut – werden Sie sehen und spüren, wie sehr Ihr Stubentiger Sie liebt.

Die Antwort auf die Frage “Liebt meine Katze mich?” ist teils fast identisch mit der auf die Frage, ob Ihre Katze glücklich ist. Denn wenn Sie bewirken, dass Ihre geliebte Mitbewohner-Mieze sich in Ihrer Gegenwart glücklich fühlt, so ist das quasi gleichbedeutend mit Liebe. Auch in Ihrer Abwesenheit kann Ihre Katze glücklich sein, wenn sie im Vertrauen ist, dass Sie wiederkommen. Auch dieses Vertrauen ist gewissermaßen ein Anzeichen von Liebe, ähnlich, wie das auch beim Hund der Fall ist.

Wie zeigen Katzen ihre Liebe?

  • Ihre Schnuckelschnute zwinkert mit beiden Augen

Ihre geliebte Mitbewohner—Mieze blinzelt Sie mit beiden Augen an. Das entspricht Küssen mit den Augen und heisst so viel wie “Ich liebe Dich”. Wenn Sie Ihrer Katze ein Lächeln in Katzensprache schenken möchten, blinzeln auch Sie ihr einfach mit beiden Augen zu. Ihre Katze wird das verstehen.

  • Sie macht Ihnen Geschenke

 Natürlich legt Sie Ihnen nicht die High Heels vor die Tür, die Sie sich wünschen. Sondern etwas, das viel mehr von Herzen kommt und Ihnen gleichzeitig demonstrieren soll, was für eine tolle Jägerin oder was für ein toller Jäger Ihr geliebter Stubentiger oder Ihre Stubentigerin ist. Sie zeigt Ihnen damit auf liebevolle Weise, was sie Ihnen bieten kann. Auch wenn der Anblick eines toten Vogels oder einer erlegten Maus bei Ihnen nicht die gleiche Freude aufkommen lässt wie das neueste Paar Designer-Schuhe, so sollten Sie ihr Geschenk an Sie trotzdem zu schätzen wissen.

  • Die Mieze ist mitteilsam

Wenngleich Vokalisieren auch Ausdruck von Verhaltensauffälligkeiten, Schmerzen, Spannung, Stress und Erkrankungen (Taubheit, Senilität, Demenz, Schilddrüsenerkrankungen, Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, Bluthochdruck und dergleichen) sein kann, so gehört Miauen andererseits zum ganz normalen Verhaltensspektrum von Katzen. Ausserdem ist es in der positiven Form Ausdruck davon, dass es der Katze gut geht und sie ihren Besitzer sehr schätzt. Beachten Sie immer die Begleitumstände, und entwickeln Sie ein sensibles Gespür für das Befinden Ihres heiß geliebten Haustigers. Auch ist zu bedenken, dass manche Rassen besonders mitteilsam sind. In diesem Fall dürfen Sie die Gesprächigkeit gern mit positiven Reaktionen Ihrerseits bestärken. Im Zweifel sollten Sie den Tierarzt Ihres Vertrauens fragen, ob die Mitteilsamkeit Ihrer Mieze einen positiven oder negativen Hintergrund hat.

katze glücklich
  • Sie schläft in Ihrer Nähe

Wählt Ihre Mitbewohner-Mieze als Platz für ihr Nickerchen nicht den dafür angedachten Platz in ihrem Katzenkörbchen, sondern legt sie sich auf den Schreibtisch oder will sie Sie gar mauzend überzeugen, die Arbeit  sein zu lassen und sich zu ihr auf die Couch oder ins Bett zu legen, können Sie sich sicher sein: Die Mieze liebt Sie. Das zeigt sie dadurch, dass sie in Ihrer Nähe sein möchte.

  • Sie zeigt Ihnen ihr Bäuchlein

Wie beim Hund auch, zeigt die Katze sich verwundbar und defensiv, wenn sie Ihnen ihren Bauch zuwendet. Damit zeigt sie Ihnen unter anderem auch, dass sie Ihnen voll und ganz vertraut. Dieses Vertrauen ist eng verwandt mit Liebe.

  • Sie reibt ihren Kopf an Ihnen

Reibt Ihre Katze sich mit ihrem Kopf an Ihrem oder streicht sie mit ihrer Nase an Ihrer entlang oder auch an Ihren Schultern, Ihrer Brust und Ihrer Hüfte, so möchte sie Sie mit ihrem Duft imprägnieren, so dass sich Ihre beiden ganz individuellen körpereigenen Gerüche vermischen. Dabei handelt es sich auch um ein gewisses Revierverhalten. Die Katze oder der Kater möchte, dass Sie olfaktorisch anderen Katzen signalisieren: Sie haben bereits eine Katze, die sich an Ihrer Seite durchs Leben schmust. Ihre Katze sagt Ihnen und der Außenwelt damit also: “Meine(r), nicht Deine(r)!”

  • Sie schleckt Sie mit der Zunge ab

Wenn Ihre geliebte Mitbewohner-Mieze bei Ihnen “Fellpflege” betreibt, zeigt sie Ihnen damit deutlich, dass sie Sie als Teil ihrer felinen Familie betrachtet. Gleichzeitig sagt sie damit, dass sie Sie sehr mag. So, wie auch Katzen sich untereinander Zuneigung zeigen, indem sie das Fell der jeweils anderen Katze durch Lecken pflegen. Muttertiere stärken die Bindung zwischen ihnen und den Kitten, indem sie bei ihnen Fellpflege betreiben. Wenn Ihre Stubentigerin dieses Verhalten Ihnen gegenüber zeigt, können Sie sich also freuen und geehrt fühlen.

  • Ihr Schwanz ist ein Fragezeichen

“Ich liebe Dich” mit Ausrufezeichen sagt der Schwanz einer Katze, wenn er die Form eines Fragezeichens aufweist. Auch wenn das Schwänzlein sich in aufrechter Position befindet, deutet das auf Zuneigung und Vertrauen hin.

  • Sie macht den Milchtritt auf Ihrem Körper

Dieses knetende Verhalten rührt noch von der Zeit her, als Ihre Katze Kitten war und auf diese Weise den Milchfluss bei der Mutter stimulieren wollte. Ist Ihre Katze fortgeschrittenen Alters, so deutet das Kneten auf absolute Zufriedenheit, Freude und eine gewisse Anbetung für Sie hin. Das macht den Milchtritt zu einem der größten Liebesbeweise, den Ihre Mitbewohner-Mieze Ihnen machen kann.

  • Sie streicht Ihnen um die Beine

Wenn Ihre Mieze nicht genug von Ihren Beinen bekommen kann, so deutet das entweder darauf hin, dass Sie besonders schöne haben – oder darauf, dass Ihre Katze Sie lieb hat und es Sie wissen lassen möchte (oder beides). Um die Beine streichen heißt in der Sprache der Katze so viel wie “Ich bin Dein, und Du bist mein”.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich Ihre Liebe immer gegenseitig zeigen und wünschen Ihnen eine liebevolle Zeit mit Ihrem geliebten felinen Fellwesen auf vier Pfoten!

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Liebt meine Katze mich? 10 Zeichen, die es beweisen

Die Katze zeigt aufgrund ihres tendenziell wechselhaften und geheimnisvollen Wesens mal mehr, mal weniger, wie sie ihren Besitzer liebt. Auch gibt sie es ihm manchmal auf subtilere Weise zu verstehen als ihre kaninen Kollegen das in der Regel tun. Der geneigte Katzenkenner vermag ihre Zeichen der Liebe aber trotzdem eindeutig zu erkennen. Je mehr Sie dabei Ihren Instinkten vertrauen – so, wie auch Ihre Katze das tut – werden Sie sehen und spüren, wie sehr Ihr Stubentiger Sie liebt.

Ist meine Katze glücklich?

Wenn wir jemanden lieben, wünschen wir uns natürlich, dass er glücklich ist – und tun gerne so einiges, um zum Glück desjenigen beizutragen. Das gilt natürlich auch im ganz besonderen Maß für die Liebe zu unseren felinen Fellfreunden auf vier Pfoten, mit denen wir das Leben teilen. Schließlich machen auch sie uns sehr glücklich. Zunächst mal können Sie sicher sein: Wenn Sie Ihrer geliebten Mitbewohner-Mieze ein artgerechtes Leben ermöglichen, das ihrem Wesen und ihren Bedürfnissen voll und ganz entspricht, tun Sie schon sehr viel dafür, dass Ihre geliebte Katze glücklich ist. Dazu gehört einerseits eine angemessene Beschäftigung mit entsprechendem Spielzeug, das auch der Intelligenz der jeweiligen Rasse beziehungsweise der Katze an sich entspricht. Auch sehr wichtig: Das hochwertige Futter. Außerdem braucht Ihre Katze zu ihrem Glück einen Kratzbaum, um ihre Krallen zu wetzen und ihr ganz individuelles Duftsignal setzen zu können, sowie einen oder mehrere zugluftgeschütze Rückzugsorte wie beispielsweise ein Katzenhäuschen. Je nach Rasse oder Wesen braucht die Katze mehr oder weniger Freigang. Und was die meisten Katzen zusätzlich sehr glücklich macht – Sie ahnen es schon: Ausgiebiges Schmusen! Wenn Sie Ihrer Katze all das geben, können Sie ziemlich stark davon ausgehen, dass es ihr gut geht. Damit Sie ganz sicher gehen können, dass Sie Ihre geliebte Mieze glücklich machen, haben wir kompetente Katzenflüsterer nach den untrüglichen Anzeichen des Katzenglücks gefragt. Und das sind ihre Antworten:

Mit der Katze zuhause arbeiten

Besonders in Krisenzeiten wie während der Corona-Epidemie ist ein Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden Gold wert. Nicht nur darum bieten immer mehr Firmen Home-Office- oder Flexible-Office-Tage an. Auch Selbstständige und Freelancer oder Lehrer, die sich auf den Unterricht vorbereiten, sitzen zu Hause viel am Schreibtisch – und zwar nicht allein. Denn viele Menschen teilen ihr Arbeitszimmer mit einer Samtpfote. Wie klappt das Coworking mit Katze? Wir geben Tipps!