Liebt mein Hund mich? 10 Zeichen, die es beweisen

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Liebt mein Hund mich? Wenn wir jemanden lieben, interessiert es uns natürlich, ob derjenige die gleichen Gefühle für uns hegt wie wir für ihn. Auch bei unseren kaninen Kumpels wollen wir die Zeichen lesen können, mit denen sie uns wissen lassen, dass sie uns genauso in ihrem Herzen tragen wie wir sie. Doch Hunde haben andere Wege, ihre Liebe zu zeigen. Und sie können “Ich liebe Dich” nicht mit Worten zum Ausdruck bringen. Aber sie finden andere liebenswerte Wege, uns zu zeigen, wie gern sie uns haben. Es ist einfacher als gedacht, diese Zeichen zu erkennen. Denn die Fähigkeit, die Sprache unserer geliebten Hunde zu verstehen, schlummert in jedem von uns.

Wir zeigen Ihnen die zehn sicheren Anzeichen dafür, dass das Herz Ihres Hundes für Sie schlägt. Und sein Schwanz für Sie wedelt. Dazu ist in erster Linie wichtig, sich bewusst zu machen, dass der eigene Instinkt ein ganz entscheidender Faktor darin ist, die Sprache seines Hundes zu verstehen. So wie unsere felligen Freunde sich voll und ganz auf das natürliche Repertoire ihrer Instinkte verlassen, sind die Instinkte auch uns ein verlässlicher Ratgeber, wenn es darum geht, die Sprache unserer Freunde auf vier Pfoten zu verstehen. Aus diesem Grund können die nächsten zehn Punkte nur eine grobe Richtlinie, eine Orientierung, darstellen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Vielleicht findet Ihr Hund außer den hier genannten noch ganz andere Wege, Ihnen seine Liebe für Sie zu demonstrieren. Je besser Ihr Verhältnis zu ihm, desto besser werden Sie die Zeichen seiner Zuneigung für Sie deuten können.

Er bringt den tiefgründigsten Dackelblick auf, wenn er Ihnen in die Augen schaut. Diesen Dackelblick beherrschen unter Umständen auch Schäferhunde, Golden Retriever oder alle anderen Rassen – genauso wie alle erdenklichen Promenadenmischungen. Verankert der Hund sich mit seinem Blick tief in Ihrem, so deutet das auf Liebe hin, die mindestens so tief ist wie der Blick, mit dem er Sie anschaut. Bei Ihrem Hund steigt Studien zufolge sogar der Oxytocin-Spiegel an, während er Sie so innig anschaut. Das ist jenes Hormon, das auch bei Menschen Gefühle einer intensiven Bindung auslöst.

  • Er ist immer an Ihrer Seite

Wenn Ihr Hund Sie liebt, ist er nirgends lieber als an Ihrer Seite. Anders als ein Mensch, benötigt er nicht in dem Sinne Rückzugsphasen von seinem geliebten Menschen, sondern erlebt den Platz an der Seite seines Lieblingsmenschen als den schönsten Ort der Welt. Was nicht heißt, dass er nicht auch gerne den Platz am Napf oder den in seinem Körbchen mag. Vor allem aber liebt er es, Sie überallhin zu begleiten. Ganz gleich, ob Sie gemeinsam spazieren gehen oder in der Küche kochen – wobei idealerweise das ein oder andere Häppchen für ihn zu Boden fällt. (Beachten Sie dabei bitte, dass es für Ihren geliebten Hund gut bekömmlich sein sollte, was für viele vom Menschen bevorzugte Lebensmittel nicht gilt!)

junge mit beagle hund
  • Er macht Ihnen ein großes Geschenk

Das ist in Bellos Fall natürlich kein 18-Karat-Gold-Ring, sondern – viel besser: Sein Lieblings-Knochen, auf den er mächtig stolz ist. Das Verschenken seines Spielzeugs ist bei Ihrem Hund ein unmissverständliches Anzeichen für Liebe. Das gilt allerdings vor allem dann, wenn er Ihnen sein Spielzeug überlässt. Wenn er Ihnen das Spielzeug zwar bringt, es dann aber nicht an Sie herausrücken möchte, dann geht es vielmehr um eine Aufforderung zum Spielen.

  • Er hat keine Verlustangst

Verlustangst beim Hund könnte man als Anzeichen von Liebe missinterpretieren. Tatsächlich aber verhält es sich genau gegenteilig: Wenn Ihr Hund alleine sein kann und im Vertrauen ist, dass Sie wiederkommen, ist das ein gutes Zeichen. Selbst Hunde, die früher Verlusterfahrungen gemacht haben, zeigen dann diese Gelassenheit. Wenn er gut allein sein kann, zeigt das außerdem, dass er seinen Besitzer als Anführer akzeptiert – was sehr erstrebenswert ist. Der Hund akzeptiert, dass der “Chef” entschieden hat, zu gehen. Freut der Hund sich zwar sehr, Sie wiederzusehen, ist aber nicht übermäßig aufgeregt oder gar aufgedreht bei der Begrüßung, so ist das ein gutes Zeichen. Allzu große Aufregung kann auch ein Ausdruck von dominantem Verhalten Ihnen gegenüber sein.

  • Ihr Hund springt an Ihnen hoch

Dieses Zeichen, das häufig als Indiz für Liebe ausgelegt wird, hat noch eine weitere Bedeutung: Es ist Ausdruck von Dominanzverhalten. Wenn der Hund ein solches Verhalten zeigt, sollten Sie nicht mit übermäßig aufgeregtem, freudigem Verhalten darauf reagieren. Denn das würde dem Hund signalisieren, dass Sie ihm unterlegen sind. Das würde Schwierigkeiten in Ihrer Beziehung zueinander nach sich ziehen. Selbstverständlich dürfen auch Sie Freude zeigen. Allerdings sollten Sie dabei stets Ruhe und Souveränität ausstrahlen.

  • Ihr Fellfreund tröstet Sie

Der Hund hat aufgrund seiner einwandfrei funktionierenden Instinkte ein sehr klares Gespür dafür, wie es seinem Herrchen oder Frauchen gerade geht. Wenn er spürt, dass es Ihnen einmal nicht so gut geht, wird er alles daransetzen, Sie durch seine Nähe aufzuheitern. Die Frage "Liebt mein Hund mich?" beantwortet sich hier von selbst.

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  • Ihr Liebling zeigt Fürsorge

Hat er das Gefühl, Ihnen drohe Gefahr, so stellt er sich schützend vor Sie. Zugleich ist dieses Verhalten insofern kritisch zu sehen, als dass der Hund Sie nicht als Anführer betrachtet, der die Situation im Griff hat. Sie sollten Ihrem Hund stets durch authentisch sicheres Auftreten vermitteln, dass Ihr felliger Freund auf vier Pfoten sich voll und ganz auf Sie verlassen kann, und darauf, dass Sie Herr der Lage sind.

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  • Er wedelt mit dem Schwanz

Bewegt Ihr kaniner Kumpel den Schwanz zur Begrüßung stark von der einen Seite zur anderen, bringt das seine intensive Freude zum Ausdruck. Das ist ein klares Zeichen: Er freut sich, dass es Sie gibt – weil er Sie liebt. So ist es meistens. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass Schwanzwedeln grundsätzlich erst einmal nicht mehr aussagt, als dass der Hund erregt ist. Die weiteren Begleitumstände geben Aufschluss darüber, ob es eine freudige Aufregung ist. Ist der Hund ängstlich, so wedelt er mit gesenkter, etwas steifer Rute. Auch die Stellung der Ohren sollte bei der Deutung der Signale herangezogen werden.

  • Er leckt Sie ab

Der Hund scheint Sie als Leckerchen zu betrachten, denn er leckt Sie ab? Lecken ist dem Pflegen gleichzusetzen. Er zeigt damit, dass er Sie umsorgt. Das ist als sicherer Hinweis auf Zuneigung einzuordnen. Wünschen Sie diese Art des Liebe-zeigens nicht, so sollten Sie das Ihrem Hund einfühlsam beibringen, indem Sie beispielsweise einen Kompromiss schließen, bei dem er nur Ihre Hand ableckt statt Ihres gesamten Gesichts. Andernfalls könnte Ihr Hund sich unter Umständen gekränkt fühlen.

  • Ihr vierbeiniger Freund schläft bei Ihnen

Es liegt nahe: Es ist ein gutes Zeichen, wenn er gern nahe bei Ihnen liegt und in Ihrer Nähe gut schlafen kann. Das zeigt, dass er Ihnen vertraut. Und dieses Vertrauen ist ein Indiz seiner tiefen Liebe zu Ihnen. Eigentlich wäre es seine Aufgabe, (über Sie) zu wachen. Wenn der Hund aber spürt, dass Sie Sicherheit ausstrahlen, kann er selber sich beruhigt dem Schlafen widmen, weil er Sie als souveränen Anführer akzeptiert. Ein Anführer bedarf nicht des Schutzes durch den Hund. Seinem Hund ein wenig die Öhrchen kraulen, kann ein Anführer hingegen schon.

Zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie ihn lieben – indem Sie ihm ein authentisch artgerechtes Leben ermöglichen und ihm ein in Ihrer Mitte ruhender Anführer sind. Denn das sind die größten Liebesbeweise an Ihren Hund.

Lesen Sie auch unseren Artikel über 10 Zeichen, dass ihr Hund glücklich ist!

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