05. Juni 2019 - Aktualisiert 11. Juni 2019

Die 20 schönsten Hundestrände Deutschlands

hund mit frau am strand

Im weichen Sand buddeln, durch die Wellen springen und im Wasser planschen: Bei einem Strandurlaub an Deutschlands Küsten kommen Hund und Halter voll auf ihre Kosten. Wir stellen Ihnen die 20 schönsten Hundestrände an Nord- und Ostsee vor und geben Tipps und Tricks für entspannte Strandtage mit Ihrem Vierbeiner.

Endlich Urlaub: Doch wohin mit dem Hund?

Träumen Sie auch von Sommer, Sonne und Sand? Spontan buchen und in den warmen Süden fliegen, ist für Hundehalter leider nicht drin. Schließlich muss auch der geliebte Vierbeiner betreut werden. Natürlich gibt es Hundesitter und Hundepensionen, die sich in Ihrer Abwesenheit um Ihre Fellnase kümmern, doch viele Hundebesitzer möchten im Urlaub nicht auf ihr tierisches Familienmitglied verzichten. Das müssen Sie zum Glück auch nicht. Denn gar nicht so weit weg von Ihrem Zuhause warten paradiesische Sandstrände darauf, von Hundepfoten erobert zu werden. Viele Nord- und Ostseebäder haben den Bedarf erkannt und sich auf Gäste mit Hund eingestellt. An Deutschlands Küsten gibt es mittlerweile fast 80 offizielle Hundestrände, an denen die Vierbeiner nach Herzenslust herumtoben dürfen.

Doch warum sollte es eigentlich ein Hundestrand sein und was zeichnet einen schönen Hundestrand überhaupt aus? Diese und mehr Fragen rund um den Strandurlaub mit Hund, möchten wir hier klären. Und um Ihnen die Auswahl für Ihre Urlaubsbuchung zu erleichtern, haben wir für Sie die 20 schönsten Hundestrände an Nord- und Ostsee zusammengestellt.

Darf ich mit meinem Hund nur zum Hundestrand?

Tatsächlich sind Hunde an vielen Stränden der Nord- und Ostsee verboten, sei es aus Hygiene- oder Naturschutzgründen oder aus Rücksichtnahme auf Touristen ohne Hund. Das gilt besonders in den Sommermonaten von Mai bis September, wenn auch viele Familien mit kleinen Kindern ihren Urlaub an Deutschlands Küsten verbringen. Das heißt aber nicht, dass Hundebesitzer nicht willkommen sind – im Gegenteil: Viele Kurverwaltungen der Seebäder haben für die Hauptsaison speziell gekennzeichnete Strandabschnitte für Hunde eingerichtet. Hier darf Ihr Vierbeiner „ganz offiziell“ im Strand buddeln und sich in die Fluten stürzen, ohne dass Sie schiefe Blicke von anderen Strandbesuchern fürchten müssen. An manchen Orten ist sogar die weit verbreitete Leinenpflicht aufgehoben, so dass sich Ihr Hund bei seinem Strandbesuch so richtig austoben kann.

Was zeichnet einen schönen Hundestrand aus?

Während früher häufig steinige und abgelegene Buchten als Hundestrand deklariert wurden, müssen Hundehalter heute nicht mehr auf feinen Sand, sauberes Wasser und eine gute Lage verzichten. Die ausgewählten Strandabschnitte sind in der Regel in der Nähe der Hauptstrände und sind genauso feinsandig und sauber wie die Strände, die nur den Zweibeinern vorbehalten sind. Dass Hunde hier sehr willkommen sind, zeigt sich auch an der Ausstattung der Strände. So verfügen viele Hundestrände heute sogar über extra Hundeduschen, um das Fell des Hundes nach einem ausgiebigen „Bad“ im Sand abwaschen zu können. Auch Spender mit Doggy Bags zur Beseitigung der Hinterlassenschaften Ihres Vierbeiners finden sich hier. Kriterien für unsere Top 10 an Nord- und Ostsee sind außerdem die Strandlänge und -breite, die Lage sowie die gute Erreichbarkeit von Parkplätzen, öffentlichen Toiletten, gastronomischen Angeboten und schönen Wegen zum Spazierengehen in der Nähe.

Hundestrände an der Nordsee: Die Top 10 (von Süden nach Norden)

  •  Hundestrand Juist

Juist ist die kleinste Insel Ostfrieslands und bei Hundefreunden auch als „Hundeinsel Juist“ bekannt, denn Vierbeiner sind hier herzlich willkommen. Das zeigt sich nicht nur am großen Angebot von hundefreundlichen Unterkünften, sondern auch an den vielen Hundekotstationen auf der Insel. Zwar gilt an den beiden Hundestränden auf Juist (genauso wie auf der ganzen Insel) Leinenpflicht, doch ansonsten wird Ihr Vierbeiner am wunderschönen breiten und feinsandigen Strand voll und ganz auf seine Kosten kommen.

Die beiden Hundestrände der autofreien Nordseeinsel Juist grenzen östlich und westlich an den Badestrand (Achtung: an diesem herrscht von Mitte April bis Anfang Oktober Hundeverbot). Sowohl am Hundestrand Ost (Zugang Strandabgang Karl-Wagner-Straße) sowie am Hundestrand West (Zugang Strandabgang Domäne Loog) können Strandkörbe gemietet werden und auch Cafés und Restaurants sind gut erreichbar. Wer seinen Vierbeiner einmal ohne Leine laufen lassen möchte, findet im Ostdorf am Ende des Deiches übrigens einen Hundeauslaufplatz. Einen Tierarzt gibt es auf Juist allerdings nicht (die nächstgelegenen Tierarztpraxen finden Sie auf dem Festland oder auf Norderney).

  • Hundestrand Norden-Norddeich

Der zwei Hektar große Hundestrand im Seebad Norden-Norddeich lässt keine Wünsche offen. Hundehalter schätzen hier besonders, dass Hunde frei herumtollen dürfen, denn im Gegensatz zu den meisten Stränden der Nordseeküste besteht am Hundestrand Norddeich kein Leinenzwang. Das führt dazu, dass es in der Hauptsaison recht voll werden kann. Ihr Vierbeiner kann sich auf dem schönen Sandstrand also nicht nur austoben, sondern auch reichlich Strandbekanntschaften schließen.

Allerdings sollten Sie Ihren schwanzwedelnden Vierbeiner auf dem Hundestrand gut im Auge behalten, denn der Bereich ist nicht vollständig umzäunt und einige Gebiete am Deich werden zur Schafsbeweidung genutzt. Wer mit seinem Hund ein wenig die Gegend erkunden möchte, sollte (angeleint) die schöne Strecke um den Osthafen entlanglaufen, wo Sie einen tollen Blick auf die Insel Norderney genießen können. Für die Sauberkeit am Strand sorgen die „Köttelpüüt“-Spender.

  • Hundestrand Dornum-Neßmersiel

Auf dem 5.000 qm großen Hundestrand Neßmersiel in der ostfriesischen Gemeinde Dornum fehlt es an nichts: Duschen für Hunde und Herrchen, Kotbeutel-Stationen und 50 bis 60 Strandkörbe – falls doch einmal der Wind zu stark weht oder die Sonne zu heiß vom Himmel brennt. Das Strandvergnügen für den Vierbeiner kostet 1 Euro (Zweibeiner mit der Nordsee-ServiceCard haben freien Eintritt). Zusätzlich zum Einlass gibt es dafür aber auch ein leckeres, hausgebackenes Hundeleckerli für Ihren Liebling.

Der Hundestrand Dornum-Neßmersiel ist in einen Sand- und Grünstrand unterteilt. Allerdings besteht auch am Hundestrand sowie in der Nordsee aus Naturschutzgründen Leinenpflicht. Doch keine Sorge: Auf dem am Grünstrand angrenzenden Fun-Agility-Park (geöffnet vom 1. April bis 30. September) kann sich Ihr Vierbeiner auf der Freifläche auch mal ohne Leine austoben und sich auf den 21 Hürden, Slalomstrecken, Wippen, Tunneln, Reifen, Wänden und Stegen so richtig auspowern. Der Fun-Agility-Park ist übrigens der erste Hundespielplatz an der Nordsee.

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  • Hundestrand Spiekeroog

Die „Grüne Insel“, wie Spiekeroog auch genannt wird, bedeutet Erholung pur für Hunde und Halter. Keine Autos, dafür jede Menge Natur, verwunschene Wege und ein wunderschöner Hundebadestrand, auf dem die Vierbeiner frei laufen und nach Herzenslust miteinander spielen dürfen. Der Hundestrand, östlich des Hauptbadestrandes, ist über einen separaten, unbefestigten Zugang zu erreichen – Hundefreunde sind hier also unter sich. Strandkörbe sind am Hundestrand vorhanden und können beim Büro der Strandkorbvermietung (nahe des Zugangs zum Hauptbadestrand) gemietet werden. Hier gibt es auch Toiletten, die vor dem Strandbesuch noch einmal aufgesucht werden sollten, denn am Hundestrand gibt es keine sanitären Anlagen.

Als Hundehalter sollten Sie außerdem beachten, dass Spiekeroog zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört und daher im gesamten restlichen Bereich der Insel Anleinpflicht für Hunde besteht. Am Hauptbadestrand sind Hunde während der Sommersaison von 1. April bis 31. Oktober ganz verboten. Wer also lange Strandspaziergänge (mit Leine) unternehmen möchte, sollte während der Herbst- und Wintermonate nach Spiekeroog reisen.

  • Hundestrand Schillig

Ein extra Plätzchen für Hunde bietet auch der breite Sandstrand in Schilling (Wangerland). Zwei- und Vierbeiner können hier das Nordsee-Klima und das UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer in vollen Zügen genießen. Ob eine Wattwanderung bei Ebbe oder einem ausgelassenen Spiel in den Wellen bei Flut – Hunde und ihre Halter kommen in Schilling garantiert auf ihre Kosten, zumal der helle Sandstrand schön flach ins Meer läuft.

Allerdings gilt auch hier – wie an den meisten Nordseestränden – ein genereller Leinenzwang für Hunde. Am Hundestrand von Schilling drückt man dabei jedoch schon mal ein Auge zu und so sieht man hier immer mal wieder Hunde, die frei herumtoben und unangeleint im flachen Uferwasser spielen. Hundebesitzer, die Ihren Hund von der Leine lassen, sollten allerdings sicher sein, dass sich ihr Hund nicht zu weit von ihnen entfernt und jederzeit abrufbar ist.

  • Hundestrand Cuxhaven-Sahlenburg

Erst einmal im weichen Sand buddeln oder lieber direkt ein erfrischendes Bad in der Nordsee nehmen? Egal ob Ihr Hund lieber an Land bleibt oder das Wasser bevorzugt: Freudiges Schwanzwedeln ist am feinsandigen Hundestrand von Sahlenburg garantiert. Der weitläufige Hundestrand bietet neben einem Kotbeutel-Spender am Strandzugang (an der Wernerwaldstraße) und einer sanitären Anlage für die Zweibeiner sogar eine Hundedusche sowie eine Trinkwasserstation. Einem entspannten Strandtag mit Hund steht hier also nichts mehr im Weg. In der Hauptsaison können auch Strandkörbe gemietet werden.

Wer genug heißen Sand unter den Pfoten gespürt hat, der kann sich übrigens bei einem schönen Spaziergang durch den schattigen Wernerwald ein wenig abkühlen. Allerdings gilt in der Gemeinde Cuxhaven eine generelle Anleinpflicht. Auf den Deichen, im Deichvorland und im Watt gehört Ihr Liebling daher unbedingt an die Leine.

  • Hundestrand St. Peter-Ording

St. Peter-Ording gehört zu den beliebtesten Ferienorten an der Nordsee. Familien, Naturfreunde, Kurgäste, Wassersportler und FKK-Fans fühlen sich hier wohl. Dank der langen, breiten Strände gibt es genug Platz für alle – und auch Ihr Hund wird in St. Peter-Ording garantiert genügend Auslaufmöglichkeiten finden. Denn rund um St. Peter-Ording gibt es gleich fünf Hundestrände und zwei Auslaufgebiete, wo Ihr Hund rennen, schwimmen, buddeln, spielen und relaxen kann.

Ein großes Freilaufareal grenzt an den Hundestrand im Ortsteil Bad (Strandbereich E). Nach einem ausgelassenen Bad in den Nordsee-Wellen – die hier übrigens auch bei Ebbe erreichbar sind – kann Ihr Hund in der Auslaufzone ausgelassen ohne Leine spielen. Für Wasser-Nachschub, einen leckeren Kaffee und Snack für die Zweibeiner sorgt das nahe gelegene Pfahlbaurestaurant „Arche Noah“.

Eine zweite Freilaufzone, in der Ihr Hund sich ohne Leine und Maulkorb austoben darf, gibt es beim FKK-Strand Ording-Nord, nahe des Pfahlbaurestaurants „Silbermöwe“. Weitere Hundestrände finden sich in Böhl (Strandabschnitt D, nahe des Böhler Leuchtturms), Dorf (vor dem Deich des Ortsteils St. Peter-Dorf) und nahe des großen Hauptstrandes von Ording im Strandbereich J.

  • Hundestrand Amrum

In Amrum findet sich feinster weißer Sand zum Buddeln, Wälzen und Rennen soweit das Auge reicht. Der 13 Kilometer lange und bis zu 1,5 km breite Kniepsand von Amrum gehört zu den schönsten Stränden an der Nordseeküste. Ein besonders schöner Abschnitt, der speziell für Hunde und ihre Besitzer eingerichtet wurde, liegt im Ortsteil Nebel (nördlich der Straße Strunwai). Aber auch auf den beiden anderen Hundestränden in Norddorf (bei den Surfschulen) und Wittdün (am westlichen Ende des Strandes Richtung Kniepsand), wird Ihr Vierbeiner seine helle Freude haben.

Der Weg zum Wasser kann in Amrum übrigens manchmal lang werden, schließlich ist der weiße Kniepsand zum Teil sehr breit – für einen ausgedehnten Spaziergang mit Ihrem Hund also genau das Richtige. In der Hauptsaison muss Ihr Hund dabei jedoch unbedingt angeleint bleiben. Wer in der Nebensaison (von November bis März) reisen kann, darf seinen Hund an vielen Stellen aber auch mal frei laufen lassen (bitte auf Beschilderung achten).

  • Hundestrand Föhr

Keine großen Städte, kein Autolärm, keine Hektik, dafür wunderbar weicher Sand, ganz viel Wald und ein relativ mildes Klima. Ihr Hund wird die „Friesische Karibik“, wie Föhr gerne mal bezeichnet wird, garantiert lieben! Die kleine Insel unterhalb von Sylt, zwischen Amrum und dem Festland, wartet gleich mit sechs Hundestränden sowie drei Hundeauslaufgebieten auf.

Einer der schönsten Hundestrände Föhrs liegt in Utersum (Parkmöglichkeit am Haus des Gastes, Klaf 2). Am großen und weitläufigen Nordseestrand darf Ihr Hund dann auch mal von der Leine gelassen werden – auf dem rund 1,5 Kilometer langen Weg zum Strand, der wunderschön durch die Dünen führt, muss Ihr Hund aus Naturschutzgründen allerdings angeleint bleiben, denn hier gibt es viele Rast- und Brutvögel. Umso mehr wird sich Ihr Vierbeiner dann auf den Hundestrand freuen, auf dem er sich nach Herzenslust wälzen und bewegen darf – während Sie ihm aus dem Strandkorb entspannt zuschauen.

Viel Platz zum Toben hat Ihr Hund auch auf den Hundestränden in Wyk. Gleich drei Bereiche sind hier für Hunde gekennzeichnet: in der Nähe des Flugplatzes (Strandabschnitt 30), nahe des Leuchtturms (Strandabschnitt 12) und beim Fährhafen von Wyk (Strandabschnitt 1). Auf den Strandabschnitten dazwischen ist Ihr Hund zwar nicht erlaubt, aber über die Promenade können Sie problemlos von Hundestrand zu Hundestrand laufen. Dabei können Sie gleich auch noch einen Abstecher in die Fußgängerzone machen, denn hier gibt es zahlreiche Wassernapfstationen für durstige Vierbeiner.

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  • Hundestrand Sylt

Auf der Liste der schönsten (Hunde)strände der Nordsee darf Sylt natürlich nicht fehlen. Auf der beliebten Urlaubsinsel finden Hundehalter gleich 15 Hundestrände, wo sie mit Ihrem Vierbeiner laufen, spielen und entspannen können. Während an den Hundestränden von List und Kampen teilweise durchgehend Leinenpflicht besteht, darf Ihr Hund in ausgeschilderten Bereichen von Wenningstedt, Westerland, Rantum und Hörnum auch mal von der Leine gelassen werden und den feinen Sand unter den Pfoten frei erkunden. Besonders schön ist der Hundestrand Westerland Nord in der Nähe der Nordseeklinik von Westerland. Der schöne Sandstrand verläuft flach ins Wasser und scheint wie gemacht für neugierige und energiegeladene Vierbeiner. Hier lässt es sich herrlich mit der Schnauze im Sand buddeln, Stöckchen und Wellen hinterherjagen oder einfach im Schatten des Strandkorbes entspannen. Kotbeutel wie auch eine Station mit Trinkwasser sind ebenfalls vorhanden. Ebenso empfehlenswert sind die beiden Hundestrandabschnitte von Hörnum: der Hundestrand am nördlichen Übergang (Aralsteg) sowie der Hundestrand für FKK-Freunde nahe des Restaurants „Kap-Horn“.

Ein besonderes Erlebnis bietet sich für Hunde in der Nebensaison vom 1. November bis 14. März, denn dann heißt es „Leinen los“ an allen Sylter Stränden (ausgenommen sind stark frequentierte Strandabschnitte – bitte Beschilderung beachten und natürlich Rücksicht auf andere Strandbesucher nehmen!).

Hundestrände an der Ostsee: Die Top 10 (von West nach Ost)

  • Hundestrand Flensburg-Solitüde

Wer wunderschöne Natur mit den Annehmlichkeiten einer Stadt verbinden möchte, ist mit seinem vierbeinigen Begleiter im Flensburger Stadtteil Solitüde bestens aufgehoben. Hier gibt es nicht nur zahlreiche Restaurants, Cafés, Eisdielen und Kinderspielplätze, sondern auch ein extra Baderevier für Hunde am schönen Naturstrand. Der saubere Hundestrand liegt westlich des Hauptbadestrandes. Weitere Hundestrände an der Flensburger Förde befinden sich am Flensburger Ostseestrand sowie in Langballig.

An allen drei Hundestränden dürfen Sie ihren Vierbeiner übrigens von der Leine lassen, so dass er frei rennen und spielen darf. Da wird er es Ihnen sicherlich auch verzeihen, wenn Sie ihn beim Verlassen des Strandes wieder an die Leine nehmen müssen. In der Nebensaison (1. November bis 31. März) sind Hunde auch an den restlichen Stränden der Flensburger Förde erlaubt.

  • Hundestrand Eckernförde

In die Ostsee springen, sich im Sand wälzen oder mit Artgenossen um die Wette rennen? Am Hundestrand Eckernförde geht das alles ohne Leine. An dem hellen, feinkörnigen Sandstrand, der sehr flach ins Meer läuft, wird sich Ihr Hund also garantiert wohlfühlen. Und selbst kleine Hunde oder passionierte Nichtschwimmer dürfen sich bei der sanften Brandung mit den Pfoten ins Wasser trauen.

Der etwa 500 Meter lange Hundestrand Eckernförde liegt zwischen Haupt- und Südstrand und ist dank guter Beschilderung leicht zu finden. Kostenlose Hundekotbeutel zur Beseitigung der Hinterlassenschaften sind am Strand vorhanden. Parkplätze stehen in ca. 200 Meter Entfernung zur Verfügung (Parkplatz 3, Preußerstraße/Kurpark), diese sind in der Hauptsaison allerdings gebührenpflichtig.

  • Hundestrand Laboe

Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Hundestrand von Laboe kann Ihr Hund so richtig Vollgas geben und sich frei von jeglichem Leinenzwang in die Wellen der Ostsee stürzen, Löcher in den Sand buddeln und mit anderen Hunden toben. Und auch Zweibeiner können hier beim Betrachten der vielen großen Fährschiffe, die am Horizont vorbeiziehen, herrlich entspannen – sofern Sie nicht gerade mit Stöckchen oder Ball werfen beschäftigt sind. Oder sie steigen selbst auf das Surfbrett, denn Laboe ist auch bei Windsurfern überaus beliebt.

Der Hundestrand Laboe an der Kieler Förde liegt sehr zentral am Freistrand nahe des U-Boot-Museums und des Marinedenkmals. Mülleimer und Kotbeutel-Spender sind ausreichend vorhanden und für das leibliche Wohl sorgen die Cafés an der nahegelegenen Strandstraße, zum Beispiel das Café „Bernstein“ oder die „Strandklause Laboe“.

  • Hundestrand Fehmarn

Die Ostseeinsel Fehmarn gehört zu den sonnigsten Fleckchen an Deutschlands Küste. Durchschnittlich 2.000 Stunden scheint die Sonne hier herunter und wärmt die Strandbesucher. Auf Fehmarn gibt es insgesamt drei Hundestrände, wobei der Hundestrand Meeschendorf besonders empfehlenswert ist. Der Sand ist hier herrlich weich und zum Buddeln für eifrige Spürnasen perfekt geeignet. Und dank des flachen Wasserzugangs steht auch einer kleinen Erfrischung in der Ostsee nichts im Wege. Der Hundestrand Meeschendorf befindet sich in der Nähe des Campingplatzes Südstrand. Nur 100 Meter entfernt vom Strand gibt es einen großen Parkplatz sowie einen Strandkorbverleih mit Kiosk, bei dem Sie auch den Wassernapf Ihres Hundes wieder füllen können.

Weitere Hundestrände auf Fehmarn gibt es am Grünen Brink und in Bojendorf. Einziges Manko: Auf ganz Fehmarn herrscht Leinenpflicht und davon sind auch die Hundestrände nicht ausgenommen. Mit einer Schleppleine können Sie Ihrem Hund aber trotz Leinenzwang viel Bewegungsfreiheit gönnen.

  • Hundestrand Grömitz

Ein Geheimtipp ist der Hundestrand Grömitz in der Lübecker Bucht sicherlich nicht mehr. Doch wer sich an den vielen anderen Zwei- und Vierbeinern (vor allem in der Hauptsaison) nicht stört, sollte mit seinem Hund unbedingt einmal nach Grömitz kommen. Der 1,7 km lange Hundestrand am Nordende ist extrem feinsanding und fühlt sich unter Füßen und Pfoten wunderbar weich an. Hier dürfen Hunde ohne Leine nach Herzenslust toben, buddeln und in den Wellen planschen. Und natürlich wird Ihr Hund hier garantiert andere vierbeinige Freunde treffen, mit denen er seine Begeisterung teilen kann. Dafür sorgt nicht zuletzt der nette Service bei der Strandkorbvergabe, der darauf achtet, dass kleine und größere Hunde in der Nähe ihresgleichen sind.

Aber auch uns Zweibeinern fehlt es in Grömitz an nichts. An der Strandpromenade gibt es zahlreiche hundefreundliche Cafés und Restaurants, die ein breites gastronomisches Angebot bieten und zu Fuß leicht erreichbar sind. Eine Wasser-Station zum Auffüllen des Hundenapfs und ein Kotbeutel-Spender machen diesen Hundestrand perfekt. Und: Wer es etwas ruhiger mag und statt Cafés lieber die Dünenlandschaft genießen möchte, kann alternativ zum Naturhundestrand Lensterstrand fahren.

  • Hundestrand Travemünde

Ein Meer voller Abenteuer erwartet Ihren Vierbeiner an der Lübecker Bucht, denn an den beiden Hundestränden von Travemünde darf Ihr Hund selbst entscheiden, worauf er Lust hat. Hier gibt es keine Leinenpflicht und so kann Ihr Hund ganz zwanglos in der Ostsee schwimmen, über die Brandungswellen springen oder unterirdische Gänge in den Sand bauen.

Für ein besonderes Badevergnügen sorgt der extra eingerichtete Hundebadesteg am Bordtener Steilufer (der erste Badesteg für Hunde in Deutschland), der Ihren Vierbeiner sicher über den Söhrmanndamm hinweg – eine Steinschüttung, die als Wellenbrecher dient – zum Wasser führt. Das Brodtner Ufer liegt ca. 100 Meter hinter dem ehemaligen Seebad Mövenstein.

Wer etwas mehr Zeit hat, sollte mit seinem Hund aber auch unbedingt einen Tag am Hundestrand auf dem Priwall verbringen. Mit einer Personenfähre gelangen Sie mit Ihrem vierbeinigen Begleiter auf die knapp drei Kilometer lange Halbinsel an der Travemündung, wo ein wunderschöner Hundestrand mit weißem Sand und flachem Wasserzugang auf Sie und Ihren Hund wartet. An sonnigen Tagen sollten Sie allerdings unbedingt einen Sonnenschirm mitnehmen, denn Strandkörbe werden hier nicht angeboten.

  • Hundestrand Kühlungsborn

Feiner Sandstrand, ein flacher Zugang zum Meer und in der Nähe ein schönes Waldgebiet, in dem es sich zwischendurch herrlich abkühlen lässt: Was will „Hund“ mehr? Die „Grüne Stadt am Meer“, wie das Ostseebad Kühlungsborn auch genannt wird, bietet Hundefreunden gleich drei tolle Hundestrände. Sie befinden sich im Osten (Strandabschnitt 1), in der Mitte (Strandabschnitt 14) und im Westen (Strandabschnitt 25) von Kühlungsborn und sind leicht über die lange Strandpromenade mit zahlreichen Cafés, Bistros und Restaurants zu erreichen. An den Hundestränden Mitte und West können zudem Strandkörbe gemietet werden.

An allen Hundestränden von Kühlungsborn können Sie Ihren Liebling von der Leine lassen. Beim Spazierengehen auf der Strandpromenade oder im nah gelegenen Wald müssen Sie Ihren Hund hingegen sicherheitshalber anleinen. Wer eine längere Wanderung mit seinem Hund unternehmen möchte, kann am Strand entlang bis nach Rerik zum Hundestrand Teufelsschlucht an der Seebrücke laufen.

  • Hundestrand Darßer Weststrand

Türkisblaues Wasser, zuckerweißer Sand und wildes Treibgut, soweit das Auge reicht: Wer jetzt an die Karibik denkt, kennt die Strände auf dem Fischland-Darß-Zingst noch nicht. Einer der schönsten Strände der Halbinsel ist der Weststrand zwischen Ahrenshoop und Born, den der TV-Sender ARTE sogar unter die Top 20 der Welt wählte. Umso schöner, dass auf diesem tollen Fleckchen Erde auch Hunde erlaubt sind, wobei Sie diese aufgrund der Nationalpark-Zugehörigkeit allerdings an der Leine führen müssen. Nur in der Nebensaison wird bei der Leinenpflicht am Strand auch mal ein Auge zugedrückt, so dass Ihr Hund – sofern er zuverlässig auf Rückruf hört – auch einmal ohne Leine in den Genuss von Sand, Salzwasser und Wellen kommt.

Trotz des hier aufkommenden Südsee-Feelings ist der Weststrand selbst in der Hochsaison kaum überlaufen. Das liegt vielleicht daran, dass der Strand nur zu Fuß (ca. 20 Minuten vom Parkplatz „Drei Eichen“) oder per Fahrrad durch den Darßer Wald zu erreichen ist. Für lauffreudige Vierbeiner und aktive Begleiter also eine perfekte Einstimmung auf einen bevorstehenden Strandtag. Bevor Sie sich auf den Weg machen, sollten Sie allerdings Ihren Rucksack ausreichend mit Wasser für sich und Ihren Hund sowie mit Proviant und Hundekotbeutel bestücken, denn am Darßer Weststrand herrscht Natur pur.

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  • Hundestrand Rügen

Beim Anblick der langen, weißen Sandstrände der Ostseeinsel Rügen kommen bei Mensch und Hund sofort Glücksgefühle auf. Und mit Pfoten und Füßen im Sand lässt es sich an den vielen Hundestränden von Rügen wunderbar entspannen. Besonders empfehlenswert sind die Hundestrände der Ostseebäder Binz und Göhren.

Der feinsandige Hundestrand von Binz befindet sich am Fischerstrand, direkt neben der Binzer Seebrücke. Ein zweiter Abschnitt für Hunde liegt nahe des IFA Ferienparks von Binz. In Göhren sind sowohl am breiten Nordstrand wie auch am Südstrand Strandbereiche für Hunde reserviert. An allen Hundestränden von Rügen dürfen Sie Ihren Vierbeiner übrigens von der Leine lassen. Für manche Strandabschnitte müssen sowohl Halter als auch Hunde allerdings eine Kurabgabe zahlen (in der Regel 1 Euro pro Hund und Tag).

  • Hundestrände Usedom, Trassenheide und Ahlbeck

Paradiesische Strände mit feinem Sand und bester Luft erwarten Hund und Halter auch auf der Ostseeinsel Usedom. An den markierten Hundestränden besteht in der Regel kein Leinenzwang, so dass brave Vierbeiner hier ganz nach Lust und Laune rennen, buddeln, spielen und relaxen dürfen.

Besonders schön ist das Seebad Ahlbeck, wo ein 1,2 Kilometer langer Hundestrand für Urlauber mit Hunden eingerichtet wurde. Mülleimer und Strandkörbe gibt es hier – genauso wie einen nahgelegenen Wald, in dem sich Zwei- und Vierbeiner vor der Mittagssonne schützen können.

Etwas weniger bekannt, dafür aber mindestens genauso schön wie das Seebad Ahlbeck, ist auch der Hundestrand des kleinen Ortes Trassenheide. Der Hundestrand ist durch ein kleines Waldgebiet zu erreichen und lässt Hundeträume wahr werden: Weißer, feiner Sand und eine Ostsee, die flach zum Strand verläuft und an der selbst kleinere Hunde noch der Frisbee-Scheibe nachjagen können, ohne gleich schwimmen zu müssen. Der Hundestrand Trassenheide, für dessen Benutzung eine Kurabgabe gezahlt werden muss, ist dank der ausreichenden Mülleimer sehr gepflegt.

Weitere attraktive Hundestrände Usedoms warten in Karlshagen und Heringsdorf auf Besucher.

So wird der Strandtag zur Erholung

Feine Sandstrände, sauberes Meerwasser, gute Luft und eine Menge Treibholz, das nur darauf wartet, von neugierigen Hundeschnauzen entdeckt zu werden: An Deutschlands Nord- und Ostseeküsten können Hunde und Halter entspannte Urlaubstage genießen und den Alltag hinter sich lassen – vorausgesetzt sie haben im Vorfeld ihren Urlaub und den Strandtag ein wenig geplant.

Einfach mal spontan mit dem Hund ans Meer fahren? Was anfangs vielleicht noch aufregend klingt, kann bei der Suche nach einer hundefreundlichen Unterkunft oder einem Campingplatz ziemlich nervenaufreibend sein. Und wenn am Strand dann weder Schatten noch Trinkwasser für den Hund zu finden ist – geschweige denn Kotbeutel, um das unschöne Häufchen auf dem weißen Sand zu entfernen – ist es mit der geplanten Entspannung schnell vorbei.

Bevor Sie mit Ihrem Hund ans Meer fahren, sollten Sie sich also informieren, wo Sie mit Ihrem Hund übernachten können und welche Versorgungsmöglichkeiten am Strand bestehen. Stehen Strandkörbe zur Verfügung? Gibt es Restaurants und Cafés in der Nähe? Befinden sich sanitäre Anlagen, Mülleimer und eine Doggy Bag-Station am Strand? Um am Ausflusgtag keine bösen Überraschungen zu erleben (zum Beispiel ein geschlossener Strandkorbverleih, ein leerer Kotbeutel-Spender oder ein Restaurant, das keine Gäste mit Hund empfängt) sollten Sie folgende Dinge unbedingt in Ihren Rucksack – oder zumindest ins Auto – packen:

Wie schütze ich meinen Hund vor der Sonne?

Zu viel Sonne macht Hunden schnell zu schaffen – kein Wunder mit ihrem dicken Fell und den kaum vorhandenen Schweißdrüsen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund deshalb nie zu lange der Sonne aussetzen. Ein schattiges Plätzchen, zum Beispiel unter einem Baum, im Strandkorb, unter dem Sonnenschirm oder in der Strandmuschel, wo sich Ihr Hund ab und zu vor der Sonne zurückziehen kann, ist am Strand ein absolutes Muss. Vermeiden Sie im Sommer vor allem die Mittagshitze und kommen Sie nur vormittags oder nachmittags an den Strand, wenn die Sonne weniger Kraft hat und der Sand noch nicht ganz so heiß unter den Pfoten brennt. Auch eine Sonnencreme für Tiere ist unter Umständen empfehlenswert. Besonders an Nase, Ohren oder an Bereichen mit sehr dünnem Fell können Hunde schnell einen schmerzhaften Sonnenbrand bekommen. Und ganz wichtig: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund genügend Wasser trinkt!

Welche Regeln muss ich am Hundestrand beachten?

Prinzipiell gelten am Hundestrand ähnliche Verhaltensregeln wie in der Stadt oder woanders auch. Dazu gehört natürlich zunächst einmal, dass Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes unverzüglich entfernen. Wer möchte schon in Hundekot treten, noch dazu barfuß am Strand?

Da viele Regionen der Nord- und Ostsee unter Naturschutz stehen, müssen Sie darüber hinaus unbedingt die Regeln der jeweiligen Gemeinde beachten. Wer seinen Hund trotz Leinenpflicht frei durch die Dünen und die angrenzenden Weide- oder Waldgebiete laufen lässt, riskiert nicht nur ein hohes Bußgeld, sondern bringt auch viele dort lebende Wildtiere und Vögel in Gefahr.

Des Weiteren müssen Sie als Hundehalter natürlich Rücksicht auf andere Strandbesucher nehmen. Manche Menschen haben Angst vor Hunden oder mögen es schlichtweg nicht, wenn Vierbeiner ihnen zu nahe kommen. Besonders kleine Kinder erschrecken sich schnell, wenn plötzlich ein großer Hund auf sie zu gerannt kommt – auch wenn dieser doch nur spielen will. Auch an ausgewiesenen Hundestränden, an denen Sie Ihren Hund von der Leine nehmen können, sollten Sie deshalb Ihren Hund stets im Blick haben und ihn, wenn nötig, zurückrufen. Wenn Ihre Mitmenschen sehen, dass Sie Ihren Hund im Griff haben, werden Sie Ihnen und Ihrem Hund in der Regel wohlwollend und freundlich begegnen und Sie können den Strandtag ganz entspannt und ohne Ärger genießen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne und entspannte Urlaubstage mit Ihrem Hund!

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