Kollagen für Hunde: Wann es sinnvoll ist und worauf Sie achten sollten

Verfasst von Sabrina Schaub


Kollagen kann für Hunde mit Arthrose oder Gelenkbeschwerden eine mögliche Ergänzung zum Futter sein. Allerdings ist die Studienlage noch begrenzt. Wenn Sie dennoch über die Gabe von Kollagen nachdenken, erfahren Sie hier alles über Wirkung, Dosierung und wie die Wissenschaft den Nutzen des Proteins bewertet.

Hund gibt Herrchen Pfötchen

Kollagen kann dazu beitragen, dass Hunde im Alter beweglich bleiben.

Kollagen für Hunde: Das Wichtigste auf einen Blick

Bei Hunden mit Gelenkbeschwerden kann Kollagen eine sinnvolle Ergänzung sein. Die Behandlung beim Tierarzt und weitere Therapieansätze kann es jedoch nicht ersetzen.

  • Kollagen ist ein wichtiger Baustoff von Gelenken, Knochen, Bändern und Sehnen.
  • Hunde bilden Kollagen selbst aus hochwertigem Eiweiß, das sie über das Futter aufnehmen.
  • Als Ergänzung kommen vor allem nicht denaturiertes Typ-2-Kollagen (UC-II) und Kollagenhydrolysat infrage.
  • Gesunde Hunde brauchen in der Regel keine Ergänzung.
  • Sprechen Sie vor der Gabe mit Ihrem Tierarzt und geben Sie Ihrem Hund kein Kollagen für Menschen – Zusatzstoffe wie Xylit können lebensgefährlich sein.

Was ist Kollagen?

Kollagen ist das häufigste Strukturprotein im Körper – es macht fast 30 Prozent aller Proteine aus. Das Eiweiß kommt unter anderem in Gelenken, Bändern, Sehnen, Knochen und in der Haut vor. Aufgrund seiner faserartigen Beschaffenheit wirkt es wie ein verstärkendes Gerüst für Zellen und Gewebe.

Welche Kollagentypen gibt es und was leisten sie?

Bislang sind 28 verschiedene Kollagentypen bekannt, die sich in Aufbau, Vorkommen und Funktion unterscheiden. Aus dem Bereich der Nahrungsergänzungsmittel sind vor allem die Typen 1, 2 und 3 (auch Typ I, II oder III) bekannt:

KollagentypWo sitzt das Kollagen?Was leistet der Kollagentyp?
Typ 1Sehnen, Bänder, Knochen, Haut hält starken Zug aus, das Gewebe reißt nicht so leicht
Typ 2Knorpelnimmt Druck auf und erhält die Struktur des Knorpels
Typ 3Haut, Blutgefäße, Organe, Darmmacht Gewebe dehnbar und gibt ihm Form

In welcher Form gibt es Kollagen als Futterergänzung für Hunde?

Kollagen ist in verschiedenen Formen erhältlich:

  • Pulver oder flüssiges Kollagen lassen sich bequem unter das Futter mischen.
  • Kapseln oder Tabletten können Sie in Leckerlis verstecken.

Hersteller geben in der Regel an, ob ihre Präparate mit dem Futter oder getrennt davon gegeben werden sollten. Wie gut der Körper des Hundes das Kollagen aufnehmen kann, hängt nicht von der Darreichungsform ab, sondern von der Bioverfügbarkeit.

Schäferhund liegt auf der Wiese und nagt an Knochen © Caro / stock.adobe.com
Knochen enthalten natürliches Kollagen, das der Hundekörper in Aminosäuren zerlegt, um daraus eigenes Kollagen bilden zu können.

Für welche Hunde kann Kollagen als Futterergänzung sinnvoll sein?

In Form von Futterergänzung kann Kollagen vor allem für folgende Vierbeiner sinnvoll sein:

  • Bei Hunden mit Arthrose oder steifen Gelenken kann Kollagen eine Ergänzung zur Therapie sein.
  • Bei älteren Hunden mit Bewegungseinschränkungen kann Kollagen möglicherweise zum Erhalt der Beweglichkeit beitragen. Allerdings sollten Sie sich nicht allein auf Kollagen verlassen und zusätzliche gelenkunterstützende Maßnahmen erwägen.

Bei Menschen wird Kollagen oft im Zusammenhang mit der Regeneration nach Operationen oder Knochenbrüchen genannt. In einer 2024 im Fachmagazin Animals veröffentlichten Studie mit 50 Hunden konnten vierbeinige Patienten mit einem Kollagenpräparat nach einer Operation am Kreuzband schneller wieder normal gehen. Wie Sie die Genesung Ihres Hundes am besten unterstützen, weiß Ihr Tierarzt.

Wann ist Kollagen in der Regel nicht nötig?

Gesunde, sportliche und junge Hunde nehmen genügend Kollagenbausteine über das Futter auf. Wichtig ist, ein dem Alter und der Aktivität angepasstes, hochwertiges Alleinfutter zu wählen. Daneben sind ausreichend Bewegung und Normalgewicht die beste Vorsorge.

Hersteller von Kollagenprodukten für Menschen werben oft mit Vorteilen für Haut, Haare und Nägel, da Kollagen dort im Körper vorkommt. Für Hunde mit Hautveränderungen gilt jedoch: Die Wirkung von Kollagen auf Haut und Fell ist bisher nicht wissenschaftlich belegt. Hautveränderungen und passende Therapiemöglichkeiten sollten Sie deshalb mit Ihrem Tierarzt abklären.

Wichtig: Hat Ihr Hund eine Vorerkrankung, etwa an den Nieren, besprechen Sie Ergänzungsfuttermittel immer zuerst mit Ihrem Tierarzt. Er weiß, was zur Ernährung Ihres Hundes passt.

Ab welchem Alter kann ich meinem Hund Kollagen geben?

Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Die Kollagenproduktion nimmt zwar mit dem Alter ab. Entscheidender ist, ob Ihr Hund an Gelenkbeschwerden leidet. Hat er weniger Lust auf Gassigehen als früher oder fällt das Aufstehen aus dem Hundebettchen immer schwerer, klären Sie mit Ihrem Tierarzt, ob Kollagen für Ihren Hund sinnvoll ist.

Welches Kollagen ist das beste für Hunde?

Welches Kollagen als Ergänzung am besten für Hunde mit Gelenkbeschwerden geeignet ist, lässt sich nach heutiger Studienlage nicht eindeutig beantworten. Es kommen jedoch vor allem zwei Formen infrage: nicht denaturiertes Typ-2-Kollagen (UC-II) und Kollagenhydrolysat.

Hinweis: Das passende Kollagenpräparat richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes. Was Ihr Hund braucht und welches Präparat mit welcher Kollagenquelle infrage kommt, sollten Sie im Detail mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Was ist nicht denaturiertes Typ-2-Kollagen?

Nicht denaturiertes Typ-2-Kollagen wird als „UC-II“ verkauft. Es stammt aus dem Brustbeinknorpel von Hühnern. „Nicht denaturiert“ bedeutet: Das Eiweiß behält bei der Verarbeitung seine ursprüngliche Struktur. Dieses Kollagenpräparat soll im Darm das Immunsystem beruhigen und so dazu beitragen, Entzündungen im Gelenk zu reduzieren.

Was ist Kollagenhydrolysat für Hunde und was steckt in diesem Präparat?

Kollagenhydrolysat wird häufig aus Haut, Gräten oder Schuppen von Fischen gewonnen und in kleine Stücke zerlegt. Als Quelle können außerdem Nebenprodukte aus der Rinder- und Schweineschlachtung dienen.

Es besteht aus kurzen Eiweißketten (Peptiden) und einzelnen Aminosäuren, die der Körper gut aufnehmen kann. Man vermutet, dass diese Bausteine den Knorpelzellen helfen, selbst mehr Kollagen zu bilden.

Wie dosiere ich Kollagen für meinen Hund?

Die richtige Menge Kollagen für Ihren Hund steht auf der Verpackung Ihres Präparats. Kollagenhydrolysat wird meist nach Körpergewicht in Gramm dosiert, UC-II in Milligramm. Die Angaben zur genauen Dosierung unterscheiden sich jedoch je nach Hersteller. Maßgeblich für die Kollagendosierung sind außerdem die individuellen Bedürfnisse Ihres Hundes und die Vorgaben Ihres Tierarztes.

Ein Beispiel: Empfiehlt der Hersteller zwei Gramm Kollagenhydrolysat pro zehn Kilogramm Körpergewicht täglich, bekommt ein kleiner Hund mit fünf Kilogramm also ein Gramm Präparat am Tag.

Wie lange sollte ich meinem Hund Kollagen geben?

In bisherigen Untersuchungen wurden UC-II 30 Tage lang und Kollagenhydrolysat zwölf Wochen lang gegeben. Eine gemeingültige Empfehlung gibt es nicht. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welche Dauer zu den Bedürfnissen Ihres Hundes und dem Präparat passt, das Sie verabreichen.

In der Regel wird Kollagen über acht bis zwölf Wochen gegeben. Führen Sie dabei ein Bewegungstagebuch: Notieren Sie, wie Ihr Hund aufsteht, wie er Treppen läuft und wie er sich beim Gassigehen verhält. Besprechen Sie danach mit Ihrem Tierarzt, ob Sie weitermachen.

Welche Nebenwirkungen kann Kollagen als Futterergänzung haben?

Bei Futterergänzungsmitteln wie Kollagen kann es bei manchen Hunden zu Durchfall, Blähungen oder Erbrechen kommen. Um die Gabe von Kollagen für Ihren Hund möglichst sicher zu gestalten, beachten Sie folgende Hinweise:

  • Halten Sie sich genau an die empfohlene Dosierung, da zu hohe Mengen Verdauungsprobleme auslösen können.
  • Sagen Sie Ihrem Tierarzt, welche Schmerzmittel, Gelenkpräparate oder andere Medikamente Ihr Hund aktuell bekommt, um mögliche Wechselwirkungen zu besprechen und zu vermeiden.
  • Als tierisches Eiweiß stammt Kollagen aus Quellen wie Rind oder Huhn. Hunde mit Allergien oder einer Futtermittelallergie gegen Huhn, Rind, Schwein oder Fisch haben, können deshalb mit Juckreiz, Hautrötungen oder Bauchschmerzen reagieren.

Treten bei Ihrem Hund Hautreizungen oder Magen-Darm-Beschwerden nach der Gabe von Kollagen auf, sollten Sie das Mittel vorsorglich absetzen und Ihre Tierarztpraxis kontaktieren.

Wie bewerten Studien die Wirkung von Typ-2-Kollagen und Kollagenhydrolysat?

Kleinere Studien, die sich mit der Wirkung von Kollagen bei Hunden mit Arthrose beschäftigt haben, zeigen vielversprechende Ergebnisse. Allerdings steht die Forschung noch am Anfang.

Studie zu UC-II
Universität Bari, 2022
Studie zu Kollagenhydrolysat
LMU München, 2024
Untersuchte Tiere76 Hunde mit Arthrose31 Hunde mit leichter bis mittlerer Arthrose
Dauer30 Tage12 Wochen
AblaufDie Hunde bekamen UC-II, ein Schmerzmittel, beides zusammen oder gar keine Behandlung.Die Hunde bekamen Kollagenpeptide, Omega-3 oder ein Scheinpräparat.
Ergebnis für Hunde mit KollagenbehandlungHalter berichteten über weniger Beschwerden und bessere Beweglichkeitweniger aktive Entlastung des kranken Beins auf dem Laufband, stärkere Verbesserung der Lebensqualität als bei Omega-3
Einschränkungenkein Placebo
nur ein Produkt getestet
nur 9-11 Hunde pro Gruppe untersucht
herstellerfinanzierte Studie
zwischen den Gruppen kaum Unterschiede bei Schmerzwerten und täglicher Aktivität

Was bedeuten die Studienergebnisse zu Kollagen für meinen Hund?

Rechnen Sie damit, dass Veränderungen erst nach Wochen bemerkbar sein können. Die Ergebnisse gelten außerdem nur für die getesteten Produkte und nicht für jedes Kollagen. Für konkretere Aussagen zur Wirkung von Kollagen für Hunde sind Studien mit größeren Gruppen und über längere Zeiträume nötig. Außerdem fehlen bislang Studien, die UC-II und Kollagenhydrolysat direkt vergleichen.

Alternativen zu Kollagen: Was Hunden bei Gelenkproblemen sonst noch hilft

Neben Kollagen gibt es für Hundehalter weitere Wege, um ihren Hunden zu mehr Wohlbefinden zu verhelfen:

  • Gewicht reduzieren: Um die Gelenke zu entlasten, wird bei Hunden mit Arthrose empfohlen, Übergewicht zu vermeiden oder Gewicht zu reduzieren. Gleichzeitig ist es wichtig, die Muskulatur zu stärken, um die Gelenke zu entlasten. Lesen Sie, wie Ihr Hund fit bleibt.
  • Physiotherapie besuchen: Hat Ihr Hund Gelenkprobleme, kann die Physiotherapie helfen, die Beschwerden ohne Ergänzungen oder Medikamente zu lindern. Sie kann auch als zusätzlicher Baustein genutzt werden.
  • Schmerztherapie starten: Bei starken Gelenkbeschwerden oder fortgeschrittener Arthrose kann eine Behandlung mit Schmerzmitteln infrage kommen. Geben Sie Ihrem Hund auf keinen Fall Schmerzmittel für Menschen, sondern informieren Sie sich bei Ihrem Tierarzt über mögliche Therapien.
Hund bei der Physiotherapie © Martin Schlecht / stock.adobe.com
Physiotherapie für Hunde ist eine schonende Möglichkeit, Gelenkbeschwerden zu lindern.

Kollagen, Omega-3, Glucosamin und Co.: Wie unterscheiden sich verschiedene Gelenkzusätze?

Neben Kollagen gibt es weitere Futterergänzung für Hunde mit Gelenkproblemen. Zu den am besten untersuchten Zusätzen gehören Omega-3-Fettsäuren. Sie sind unter anderem in Grünlippmuschel oder Lachsöl enthalten und können dazu beitragen, die Beweglichkeit und Mobilität von Hunden zu verbessern. Im Gegensatz zu Kollagen ist bei Omega-3 auch der Effekt auf die Haut von Hunden untersucht worden.

Was ist besser für meinen Hund: Kollagen oder Glucosamin?

Die bisherige Forschung spricht für Kollagen. Mit Glucosamin und Chondroitin beschäftigte sich 2022 eine Metastudie im International Journal of Molecular Sciences: Acht von neun Studien stellten keine schmerzlindernde Wirkung bei Hunden mit Arthrose fest.

Im zooplus Shop finden Sie Zusätze und Zubehör für Seniorenhunde mit Gelenkbeschwerden, deren Einsatz Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen können.

Hinweis: Die Wahl eines geeigneten Diätfuttermittels kann die natürlichen Körperfunktionen Ihres Hundes unterstützen. Bitte beachten Sie aber, dass Diätfuttermittel Krankheiten weder heilen noch verhindern können. Die richtige Ernährung Ihres Hundes sollten Sie außerdem immer mit Ihrem Tierarzt absprechen. Spezielle Diätfuttermittel für Hunde finden Sie im Onlineshop von zooplus.

Checkliste: Diese Punkte sind bei Kollagen für Hunde wichtig

  • Halten Sie vor der Gabe von Kollagen unbedingt Rücksprache mit Ihrem Tierarzt. Eine Kollagenergänzung ist nicht für alle Hunde sinnvoll und ersetzt keine Behandlung.
  • Wählen Sie nur Produkte, die ausdrücklich als Ergänzungsfuttermittel für Hunde deklariert sind.
  • Lesen Sie die Zutatenliste und vermeiden Sie Produkte, die Süßungsmittel wie Xylit enthalten. Kollagen für Menschen ist für Hunde tabu.
  • Achten Sie auf eine klare Angabe zu Kollagenart und -herkunft, um allergische Reaktionen zu vermeiden.
  • Beachten Sie die Dosierungsangabe auf der Packung und besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, welche Menge die passende für Ihren Hund ist.
  • Geben Sie Kollagen zunächst als Test über etwa acht bis zwölf Wochen und besprechen Sie Ihre Beobachtungen danach mit Ihrem Tierarzt.
  • Setzen Sie Kollagen ab und rufen Sie Ihre Tierarztpraxis an, wenn Durchfall, Erbrechen, Blähungen oder Juckreiz auftreten.

Kurz und knapp: Die häufigsten Fragen zum Thema Kollagen für Hunde

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Gabe von Kollagen als Futterergänzung.

Woran erkenne ich, ob Kollagen meinem Hund hilft?

Am besten merken Sie es an Veränderungen im Alltag. Führen Sie ein Bewegungstagebuch. Notieren Sie, wie Ihr Hund aufsteht, wie er Treppen läuft und wie er sich beim Gassigehen verhält. So können Sie nach einigen Wochen besser einschätzen, ob sich etwas verändert hat.

Kann zu viel Kollagen schlecht für Hunde sein?

Wie bei jeder Futterergänzung kann eine zu hohe Menge an Kollagen zu Verdauungsproblemen führen. Beachten Sie bei der Gabe die Herstellerangaben, falls Ihr Tierarzt keine abweichende Dosierung vorgegeben hat.

Empfehlen Tierärzte Kollagen für Hunde?

Tierärztliche Fachpublikationen nennen Kollagen als mögliche Ergänzung, aber nicht als Basistherapie. An erster Stelle stehen bei Arthrose Gewichtsmanagement, Muskelaufbau und Physiotherapie, bei starken Schmerzen auch Schmerzmittel. Für Omega-3-Fettsäuren ist die Wirkung besser belegt als für Kollagen. Welche Behandlung die passende ist, entscheidet jeder Tierarzt individuell.

Verbessert Kollagen Haut und Fell bei meinem Hund?

Zwar ist Kollagen ein Bestandteil der Haut und einige Anbieter von Kollagenergänzung werben mit positiven Effekten für Haut und Fell. Diese Wirkung ist bislang jedoch nicht belegt. Wirkt das Fell stumpf oder kratzt sich Ihr Hund häufig, kann das viele Ursachen haben. Diese sollten Sie mit Ihrem Tierarzt besprechen und von der eigenständigen Gabe von Ergänzungsfuttermitteln absehen.

Kann mein Hund Kollagen auch über normales Futter aufnehmen?

Natürliches Kollagen steckt in Futtermitteln und Kauartikeln aus Hühner- oder Schweinehaut und Ochsenschwänzen, in Fleisch mit viel Bindegewebe, Knochenbrühe und Gelatine. Es kommt jedoch nicht direkt in den Gelenken an, weil der Körper es beim Verdauen in Aminosäuren und kleine Eiweißstücke zerlegt. Daraus baut er nach Bedarf eigenes Kollagen auf.

Fazit zu Kollagen für Hunde: Baustein für mehr Wohlbefinden statt Wundermittel

Kollagen ist ein wichtiges Strukturprotein, das bei Hunden unter anderem in Knochen, Bändern, Gelenken und der Haut vorkommt. In der Regel genügt hochwertiges Eiweiß im Futter, damit Hunde Kollagen ausreichend bilden können.

Ob zusätzliches Kollagen die Gelenke gezielt unterstützen und Beschwerden lindern kann, haben bisher nur wenige Studien untersucht. Der erste Schritt für Halter von Hunden mit Beschwerden ist deshalb der Gang in die Tierarztpraxis. Dort können Sie die Ursache der Beschwerden klären und entscheiden, ob Kollagen die Therapie Ihres Vierbeiners sinnvoll ergänzen kann.

Quellen:


Profilbild von zooplus Magazin Autorin Sabrina Quente

Tiere begleiten mich schon, seitdem ich denken kann. Es existiert kaum ein Kinderfoto ohne Wellensittich auf dem Kopf oder Katze auf dem Schoß. Seit über zehn Jahren schreibe ich als Redakteurin über verschiedene Themen von der Krankenversicherung bis hin zur Katzenhaltung. Immer dabei: meine Katze Mimi, die für viele Texte die beste Impulsgeberin ist und weiß, wann es Zeit für eine Schreibpause ist.


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