13. März 2017 - Aktualisiert 26. April 2018

Garnelen im Aquarium

gamberetti d'acquario

Garnelen Im Aquarium

Garnelen im Aquarium werden immer beliebter. Kein Wunder, denn bei der Vielfalt an Gattungen, Farben und Größen findet jeder das Richtige für sich und sein Aquarium!

Garnelen Haltung

Aquarium

Für eine Gruppe von zwischen 10 bis 20 Tieren, kann bereits ein 20 Liter Aquarium ausreichend sein. Generell gilt jedoch, je größer das Aquarium, desto besser. Es kommt außerdem darauf an, welche Garnelenart gehalten wird. Je nach Art gelten unterschiedliche Haltungsbedingungen, wie zum Beispiel die Wassertemperatur. Zwerggarnelen benötigen beispielsweise Temperaturen ab 18°C, während sich Amanogarnelen bei 23-27°C wohl fühlen. Wichtig dabei sind eine regelmäßige Kontrolle der Wasserwerte und Wasserwechsel. So können zu hohe Nitritbelastungen vermieden werden, die sich schädlich auf die Garnelen auswirken. Weiterhin sollten genügend Pflanzen im Aquarium vorhanden sein, die den Tieren ein natürliches Versteck bieten.

garnelen im aquarium

Garnelen Ernährung

Die Lieblingsnahrung der wirbellosen Tiere sind Algen, sie sind daher eine perfekte Hilfe bei der Reinigung des Aquariums. Dabei sind sie aber mehr als nur ein Fensterputzer, Garnelen sind überaus faszinierende Tiere mit einem vielfältigen Sozialleben. Die Garnelen im Aquarium sind mit den Algen bereits gut versorgt, jedoch reicht es nicht, um ihnen eine ausgewogene Ernährung zu bieten. Die Zufütterung sollte aber nicht übertrieben werden, sondern nur so viel gegeben werden, wie die Garnelen auch in einer Stunde fressen können, da ansonsten das Aquarienwasser unnötig belastet wird. Als dauerhafte Nahrungsquelle empfehlen sich zum Beispiel Seemandelbaumblätter, die sich positiv auf die Wasserqualität auswirken.

Garnelen vergesellschaften: Welche Fische passen zu Garnelen?

Garnelen sind Familientiere – sie sind sehr sozial und benötigen Artgenossen in ihrer Nähe. Bei artgerechter Haltung sollten sich mindestens acht bis zehn Tiere im Aquarium befinden. „Generell können die meisten Garnelenarten untereinander vergesellschaftet werden“, erklärt Carsten Logemann, Autor des Buches „Garnelenfibel“ aus dem Dähne Verlag. Man sollte allerdings darauf achten, dass die Garnelen zusammenpassen, ohne sich untereinander zu kreuzen. Eine ideale Wohngemeinschaft bieten zum Beispiel die beliebten Arten „Crystal Red“ und „White Pearl“ oder „Red Fire“ und „Tiger Garnele“.

Garnelen lassen sich aber auch sehr gut mit Welsen und anderen friedlichen kleinen Fischarten vergesellschaften und eignen sich so auch als farbige Ergänzung eines bereits vorhandenen Aquariums. Bei hektischen, großen Fischen ziehen sich die Wirbellosen allerdings gerne zurück und verstecken sich unter Wurzeln oder zwischen Pflanzen.

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