Bio-Katzenfutter: Was steckt wirklich drin?
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
Ihre Katze darf Mais essen, wenn Sie bei der Zubereitung ein paar einfache Regeln beachten und das Getreide nur als gelegentlichen Snack anbieten. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema beantwortet dieser Mais-Ratgeber für Katzen.

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Mais gehört nichts ins natürliche Beuteschema von Katzen, kann richtig zubereitet jedoch als gelegentlicher Snack dienen.
Katzen dürfen Mais essen, wenn er gegart und frei von Zusätzen wie Öl oder Gewürzen ist. Rohe Körner, ganze Maiskolben und Maisblätter sollten Sie dagegen vom Napf Ihrer Samtpfote fernhalten.
Da Katzen Fleischfresser sind, ist es nicht notwendig, Katzenfutter mit Getreide wie Mais zu ergänzen. Für Katzen, die sich über Abwechslung bei der Snackauswahl freuen, ist Mais in geringen Maßen jedoch unbedenklich.
Grundsätzlich ist Mais für Katzen nicht giftig. Allerdings können rohe Maiskörner und Maisblätter für Ihre Samtpfote schwer verdaulich sein. Doch auch gekochter Mais kann in zu großen Mengen für Katzen schlecht verträglich sein.
Da der Verdauungstrakt von Katzen darauf ausgelegt ist, tierisches Eiweiß zu verwerten, vertragen sie pflanzliche Bestandteile weniger gut als beispielsweise Hunde. Ihr Speiseplan sollte deshalb vor allem hochwertiges Katzenfutter mit hohem Fleischanteil enthalten. Mais darf den Plan dann hin und wieder als Snack ergänzen.
Als Quelle für lebensnotwendige Nährstoffe ist Mais für Katzen nicht geeignet. Zwar enthält das Getreide Vitamine, Kohlenhydrate, Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium sowie Ballaststoffe. Allerdings bieten diese Inhaltsstoffe kaum Vorteile für Stubentiger.
Um Mais für Katzen als Snack aufzubereiten, greifen Sie am besten zu frischen Maiskolben, die idealerweise Bio-Qualität haben. Vorgegarte Kolben ohne Zusätze sind ebenfalls geeignet.
Gut zu wissen: Der Mais im Supermarkt wird auch Gemüsemais oder Zuckermais genannt. Anders als bei Futtermais wird Zucker bei dieser Maissorte langsamer in Stärke umgewandelt. Deshalb hat Gemüsemais einen süßlichen Geschmack.
Dosenmais oder Mais aus der Tiefkühlabteilung im Supermarkt ist für Katzen verträglich, sofern Sie Produkte wählen, die frei von Zusätzen wie Salz, Zucker oder Fett sind.
Ein Stückchen Popcorn hin und wieder ist für Katzen in der Regel nicht schädlich. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie ungesüßtes und ungesalzenes Popcorn ohne Butter verwenden, das Sie am besten selbst im Topf zubereiten.
Auch Maiswaffeln sind grundsätzlich unproblematisch für Katzen. Allerdings gilt dabei ebenfalls, dass die Gabe eine Ausnahme sein sollte und die Maiswaffel frei von Fetten und Gewürzen oder Zucker sein muss. Tabu sind vor allem Waffeln mit Schokolade.
Die meisten fertigen Maisprodukte im Supermarkt sind für Katzen ungeeignet:
| Chips auf Maisbasis | enthalten Fett und Gewürze, die Katzen nicht vertragen |
| Cornflakes | enthalten viele Ballaststoffe und Zucker, was sie für Katzen ungeeignet macht |
| Maisstärke | wird aus Maiskörnern extrahiert und in der Regel als Pulver verarbeitet, aufgrund des hohen Anteils an Kohlenhydraten für Katzen ungeeignet |
Wenn Sie Ihrer Katze Mais anbieten möchten, sollten Sie sich auf wenige Maiskörner beschränken. Es ist nicht empfehlenswert, aus dem Maissnack ein regelmäßiges Ritual zu machen. Stattdessen sollte er besonderen Gelegenheiten vorbehalten sein.
Für die Menge ist ein möglicher Richtwert ein Teelöffel Maiskörner. Vermeiden Sie es, zu viel Mais zu füttern, da zu große Portionen bei Katzen Blähungen, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung auslösen können.
Da Mais 93 Kalorien pro 100 Gramm enthält ist er für Katzen mit Übergewicht nicht geeignet.
Außerdem ist es möglich, dass Katzen allergisch auf Mais reagieren. Bei einer Futtelmittelallergie bei Katzen können Hautveränderungen oder Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Bevor Sie Mais in Ihr Snack-Repertoire aufnehmen, sollten Sie deshalb mit Ihrem Tierarzt Rücksprache halten.
Die beste Alternative zu Maissnacks ist es, auf speziell für Katzen entwickelte Produkte zurückzugreifen. Damit Ihre Samtpfote alle Nährstoffe aufnehmen kann, die sie braucht, ist ein hochwertiges Katzenfutter unverzichtbar.
Gut zu wissen: Viele Katzenfutter enthalten einen Getreideanteil. Im Gegensatz zu Getreidesorten wie Weizen ist Maus glutenfrei und kann für Katzen mit Unverträglichkeiten der bessere Katzenfutterzusatz sein.
Zusätzlich gibt es verschiedene Snacks, die für Abwechslung im Mäulchen sorgen und dennoch auf Nahrungsbestandteilen basieren, die für Ihre Katze besser geeignet sind als Mais.
Im Shop von zooplus finden Sie artgerechtes Katzenfutter und verträgliche Snacks mit und ohne Maiszusatz.
Wenn Sie Ihre Katze lieber mit selbstgemachten Snacks verwöhnen möchten, sind kleine Mengen gekochtes Hühnchen- oder Putenfleisch oder gekochter Lachs gute Alternativen. Welche Lebensmittel nicht infrage kommen sind, zeigt unser Ratgeber zu gefährlichen Lebensmitteln für Katzen.
Unsere Ratgeber informieren Sie ausführlich über artgerechte Ernährung für Katzen:
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Füttern von Mais als Snack:
Kleine Katzen sollten keinen Mais und stattdessen hochwertiges Kittenfutter bekommen. Bei Kitten ist der Verdauungstrakt noch nicht vollständig entwickelt, deshalb können pflanzliche Nahrungsbestandteile die Verdauung der kleinen Stubentiger unnötig belasten.
Mais in Katzenfutter ist für die meisten Katzen gut verträglich, sofern keine Allergie besteht. Viele Futterhersteller geben an, pflanzliche Inhaltsstoffe wie Reis, Weizen oder Mais als Energiequelle zuzusetzen, in Trockenfutter dient Mais als Bindemittel. Wichtig ist, ein hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil und transparenter Deklaration von Zusatzstoffen zu wählen.
Kleine Mengen sind in der Regel unbedenklich. Maisstreu kann nur dann gefährlich für Ihre Katze werden, wenn sie große Mengen davon frisst. Frisst Ihre Katze regelmäßig Streu, steckt häufig eine gesundheitliche Ursache wie das Pica-Syndrom dahinter, die Sie mit tierärztlich abklären lassen sollten.
Mais ist für Katzen nicht giftig und in kleinen Mengen als gelegentlicher Snack unproblematisch. Als Nährstoffquelle spielt Mais für Ihre Katze allerdings keine Rolle. Zeigt Ihr Liebling kein ausgeprägtes Interesse an Mais, ist es in den meisten Fällen sinnvoller, katzengerechte Snacks aus dem Fachhandel oder selbstgemachte Snacks auf Fleischbasis zu füttern.
Quellen:
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
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