09. März 2017 - Aktualisiert 04. April 2018

Prachtfinken

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Die geselligen Prachtfinken fühlen sich am wohlsten in kleinen Gruppen mit viel Freiraum.

Prachtfinken Haltung

Oft werden Angehörige der 130 Prachtfinkenarten in zu kleinen Käfigen gehalten, da ihr Halter glaubt, die winzigen Vögel würden nur sehr wenig Platz beanspruchen. Bei bewegungsfreudigen Arten wie zum Beispiel die Sonnenastrilds aus Australien ist dies aber keineswegs der Fall. Für sie eignet sich am besten eine Zimmervoliere, die mit Topfpflanzen ausgestattet ist. Im Sommer freuen sie sich natürlich auch über eine mit Sträuchern bepflanzte Außenvoliere.

Die bekannten Zebrafinken können dagegen in begrenzter Anzahl auch in Käfigen gehalten werden. Dies sind üblicherweise Ganzmetallkäfige, deren Boden sich herausziehen lässt oder vom Käfigoberteil getrennt werden kann. Als Bodenbelag dient handelsüblicher Vogelsand; Wasser- und Futternäpfe lassen sich idealerweise von außen füllen.

Ungeeignet sind runde und verschnörkelte Käfige, viel wichtiger ist die Größe, die mindestens 100 x 40 x 70 cm betragen sollte. Am artgerechtesten ist allerdings die Einrichtung einer Voliere, in dem die Vögel nach Herzenslust umherfliegen können.

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Die Ernährung von Prachtfinken

Da es keine Forschungsergebnisse gibt, welche Proportionen an Proteinen, Vitaminen, Kohlenhydraten, Fetten und Mineralstoffen Prachtfinken benötigen, ist es notwendig, ihnen ein breitgefächertes Futterangebot zu bieten, aus dem sie wahlweise schöpfen können. Für die meisten Arten empfehlen sich diverse Hirsesorten. Da die Vögel sich in der Natur von Grassamen ernähren, dürfte dies eine gute Alternative darstellen.

Ein weiterer Bestandteil der Hauptfuttermischung ist Glanz, der auch als Kanariensaat bezeichnet wird. Diese ölhaltigen Samen dürfen nur in kleinen Mengen verfüttert werden. In der wärmeren Jahreszeit kann der Speiseplan jederzeit durch (ungespritzten!) Löwenzahn, Wegerich, Weidegras oder Sauerampfer ergänzt werden. Eine beliebte Abwechslung stellen zum Beispiel auch mit Blattläusen befallene Zweige dar, die sogleich abgeweidet werden. Schließlich sollte auch Weichfutter angeboten werden, das aus Eierbiskuit, etwas Trockenmilch und gekochtem Ei besteht.

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Pflege von Prachtfinken

Durch raue Natur-Äste kann auf das Kürzen der Krallen oft ganz verzichtet werden, bei manchen Arten muss allerdings öfters nachgeholfen werden. Benützen Sie hierfür zuerst eine scharfe Nagelzange und anschließend eine Nagelfeile. Besonders wichtig ist es, auf die Blutgefäße zu achten, die die Krallen zu beinahe zwei Dritteln durchziehen. Sollte es doch einmal zu einem Unfall kommen, setzen Sie den Vogel sofort in den Käfig zurück und gönnen Sie ihm absolute Ruhe. Normalerweise schließt sich eine kleine Wunde von selbst, sicherheitshalber kann man beim Tierarzt auch blutstillende Watte auf Vorrat besorgen.

Futter und Wasser geben allein reicht nicht! Wichtig für die Vögel ist eine saubere Umgebung. Dazu gehört in erster Linie der Bodenbelag, der in einem Käfig mindestens einmal pro Woche komplett ausgetauscht werden sollte. Schmutzige Äste müssen gut gesäubert oder erneuert werden; auch das Badehäuschen macht nur Spaß, wenn das Wasser frisch ist. Selbiges gilt in besonderem Maße für das Trinkwasser, wozu Leitungswasser zumeist genügt. Die tägliche Nahrung sollte den Prachtfinken idealerweise in mehreren Futternäpfen mit unterschiedlichem Nahrungsangebot dargereicht werden. So können sie immer genau das fressen, was sie sich wünschen.

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