13. März 2017 - Aktualisiert 18. April 2019

Sommerekzem beim Pferd

sommerekzem

Sommerekzem

Das Sommerekzem war bisher nur bei nordischen Pferderassen wie Isländern oder auch Haflingern bekannt. Doch die Hauterkrankung betrifft auch andere Rassen – und das nicht nur zur Sommerzeit.

Ursachen

Es handelt sich um eine vielschichtige Erkrankung. Ausgelöst wird der Juckreiz durch den Stich der Kriebelmücke, worauf das Pferd allergisch reagiert. Mittlerweile überprüft man aber auch Umweltfaktoren wie beispielsweise steigende Temperaturen und erhöhte Ozonwerte. Die Symptome des Sommerekzems sind eindeutig: Gerade in den Sommermonaten leidet das Pferd unter ständigem Juckreiz, die Schweifrübe sowie die Mähne sind abgescheuert und am Körper des Tieres entstehen kahle Stellen.

Sommerekzem Behandlung

Bei einem durch den Tierarzt bestätigten Sommerekzem ist die tägliche Pferdepflege besonders wichtig: Die juckenden Stellen müssen mit klarem Wasser und bei Bedarf auch mit speziellen Reinigungsmitteln schonend gereinigt werden. Auch eine spezielle Lotion kann den Juckreiz lindern. Auch wenn abgescheuertes Langhaar kein schöner Anblick ist, sollte das Pferd dennoch Gelegenheit zum Scheuern haben – die Vermeidung jeglicher Kratzmöglichkeiten vergrößert den ohnehin großen Stress des Tieres noch weiter.

Vorbeugung - bevor es zu einem Stich kommt

Die Pferde sollten möglichst wenig mit Kriebelmücken in Kontakt kommen. Spezielle Ekzemer-Decken sowie nächtlicher Weidegang können helfen! Bei Offenstall-Pferden sollte stets ein schattiger Platz zur Verfügung stehen. Eine eiweißarme Ernährung, auf Ihr Pferd zugeschnittene Ergänzungsfuttermittel, sowie eine Behandlung mit Bachblüten oder homöopathischen Mitteln kann zur Linderung der Beschwerden beitragen.

 

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