11. Februar 2019 - Aktualisiert 19. Februar 2019

Hufkrankheiten beim Pferd

hufkrankheiten Pferd mit Tierarzt

Gesunde Hufe sind für Pferd und Reiter essentiell. Schmerzhafte Hufkrankheiten, die die Bewegung des Pferdes beeinträchtigen, sind entsprechend gefürchtet. Doch warum kommt es so häufig zu Entzündungen und Erkrankungen der Hufe? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und lassen sich Hufprobleme vermeiden?

Ohne Huf kein Pferd

Kein anderer Körperteil ist so großen Belastungen ausgesetzt wie die Hufe. Sie tragen zentnerschwere Lasten, gehen, traben, galoppieren auf Wiesen, Schotterwegen und Asphalt. Eigentlich kein Wunder, dass Hufkrankheiten ein beinah alltägliches Problem sind. Dabei spielt ein intakter Huf für das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Pferdes eine entscheidende Rolle – egal ob Zucht-, Freizeit- oder Turnierpferd. Nicht ohne Grund gibt es das alte Sprichwort der Stallmeister: „Ohne Huf kein Pferd!“ Ein Pferd, das vor lauter Schmerzen nicht auftreten kann, ist für jeden Besitzer ein Gräuel. Doch warum entstehen Hufkrankheiten eigentlich? Wie lassen sich die einzelnen Erkrankungen behandeln und mit welchen Maßnahmen, lassen sich Hufkrankheiten von vornherein vermeiden?

Anatomie

Wie ist der Pferdehuf aufgebaut?

Um zu verstehen, wie Hufkrankheiten entstehen und warum es so viele verschiedene Hufkrankheiten gibt, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf den Pferdehuf zu werfen. Auf den ersten Blick wirkt der Huf schließlich sehr hart und entsprechend robust. Schwer vorstellbar, dass selbst kleinste Steinchen eine Hufentzündung hervorrufen können. Doch schaut man sich den Aufbau des Pferdehufes einmal genauer an, so fällt auf, wie komplex das Innenleben hinter der harten Schale ist.

Hinter der äußeren Huf- bzw. Hornkapsel verbirgt sich ein knöchernes System aus Hufbein, Strahlbein und Kronbein, das durch Bänder und Sehnen, Knorpel und Schleimbeutel zusammengehalten und von unzähligen Blutgefäßen und Nervenzellen versorgt wird. Die Kombination aus harten und elastischen Strukturen sorgt für einen ausgefeilten Hufmechanismus, der wie ein Stoßdämpfer funktioniert und gleichzeitig die Durchblutung ankurbelt. Bei jedem Tritt verformt sich der Huf so, dass die Gelenke geschont werden und der Barhuf gut durchblutet wird.

Ein wesentlicher Bestandteil des Pferdehufs, der die innere Versorgung des Hufes steuert und ständig neues Hufhorn bildet, ist die Huflederhaut. Sie lässt sich in die fünf Abschnitte Kron-, Saum-, Wand-, Sohlen- und Strahllederhaut unterteilen und ist mit zahlreichen Blutgefäßen und Nervenbahnen ausgestattet. Hinter vielen Hufkrankheiten steckt eine Entzündung der sensiblen Huflederhaut, die aufgrund der Nervenversorgung entsprechend schmerzhaft für das Pferd sind.

Ursachen

Wie kommt es zu Hufkrankheiten?

Die komplexe Struktur und der diffizile Mechanismus machen den Pferdehuf zu einem äußerst sensiblen und störungsanfälligen Gebilde. Um den Pferdehuf stark und gesund zu halten, braucht es die Hilfe von uns Menschen. Pferde, die in menschlicher Obhut leben, sind auf eine regelmäßige Pflege angewiesen, um den unterschiedlichsten Belastungen auf den verschiedensten Untergründen standhalten zu können. So liegt eine der häufigsten Ursachen für eine Huferkrankung in einer mangelnden oder falschen Hufpflege und -bearbeitung. Doch nicht nur das Sauberhalten der Hufe, auch die Sauberkeit des Stalls trägt zur Gesundheit der Hufe bei. In einer feuchten Einstreu und einem warmen Stallklima fühlen sich Bakterien und Pilze, die den Huf besiedeln und eine Infektion auslösen können, pudelwohl. Nicht selten lässt sich eine Hufkrankheit auch auf eine falsche Fütterung der Pferde zurückführen. Eine nicht artgerechte Nahrung oder eine Überfütterung führt zu einer Mangel- bzw. Überversorgung von bestimmten Nährstoffen und trägt somit entscheidend zur Gesundheit der Hufe bei.

Natürlich gibt es auch äußere Einflüsse, die zu einer Hufkrankheit führen und die der Pferdebesitzer nicht beeinflussen kann, wie zum Beispiel eine Verletzung oder einen Tritt auf einen spitzen Stein. Viele der Ursachen, wie eine falsche Hufbearbeitung, eine fehlerhafte Fütterung und mangelnde Stall- und Hufpflege, werden jedoch von uns Menschen hervorgerufen. Doch genau darin liegt auch eine große Chance: Denn wer sich gut auskennt und Fehler in der Pferdehaltung vermeidet, kann viele Hufkrankheiten vermeiden.

Diagnose

Woran erkenne ich einen kranken Huf?

Spätestens wenn das Pferd lahmt und mit traurigen Blick humpelnd auf uns zu kommt, wissen wir: Hier stimmt etwas nicht! Doch wer die Hufe seines Pferdes genauer unter die Lupe nimmt, wird krankhafte Veränderungen auch schon früher erkennen können. So sollte die Hufwand gerade und glatt sein und keine Risse, Dellen oder Rillen aufweisen. Sollten Sie Unebenheiten im Wandhorn entdecken, müssen Sie unbedingt einen Termin mit dem Hufschmied oder dem Tierarzt vereinbaren, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Auch der Kronrand, der den Übergang vom Fell zum Horn markiert, lässt Rückschlüsse auf die Gesundheit des Pferdehufs zu. Er sollte an allen Hufen gleich hoch sein und eine gerade Linie bilden. Ist der Kronrand an einer Stelle hochgebogen, könnte dies ein Zeichen für eine Entzündung im Huf sein. Auch die weiße Linie unter dem Huf, also der Abschnitt, in den der Hufschmied die Nägel schlägt, sollte überall gleich breit sein und keine roten Stellen aufweisen. Wer sich etwas auskennt, sollte sich auch die Anordnung von Strahl, Ballen und Trachten anschauen. Liegen diese Hufbereiche nicht weit genug auseinander oder weisen sie dazwischen einen Schlitz auf, könnte ein Trachtenzwang oder ein Zwanghuf vorliegen.

Übersicht

Welche Hufkrankheiten gibt es?

Hufkrankheit ist nicht gleich Hufkrankheit. Es gibt sehr viele Erkrankungen rund um den Pferdehuf, die unterschiedliche Ursachen haben und verschiedene Bereiche des Hufs betreffen. Manche Krankheiten treten oft auf, manche eher selten und bedürfen einer der Diagnose angemessenen Behandlung durch den Tierarzt. Die zehn gängigsten Hufkrankheiten wollen wir Ihnen an dieser Stelle kurz vorstellen:

  • Strahlfäule: Bei der Strahlfäule handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung des Strahls, die vor allem durch einen fauligen und beißenden Geruch (ähnlich fauler Eier) beim Auskratzen der Hufe auffällt. Ursachen der Bakterienbesiedelung, die das Strahlhorn nach und nach zersetzen und gräulich verfärben, sind ein feuchtwarmes Milieu im Stall, langes Stehen im Matsch, verbunden mit einer mangelnden Hufpflege, sowie enge Hufe oder Trachtenzwanghufe. 
  • Hufgeschwür/ Hufabszess: Ein Hufgeschwür ist eine Entzündung im Huf, die zum Beispiel durch einen eingetretenen Stein hervorgerufen werden kann. Durch den Druck auf die Huflederhaut können eitrige Entzündungen entstehen, die sich zu einem Abszess verschlimmern können. Da die Eiterherde aufgrund der harten Hornwand nicht nach außen abfließen können, wird der Druck auf die Hufwand so stark, dass das Pferd plötzlich hochgradig lahmt. Bei der Behandlung durch den Tierarzt oder den Hufschmied muss der schmerzhafte Abszess „durchbrochen“ werden, damit der Eiter abfließen kann und der Druck nachlässt.
  • Hufrehe: Die Hufrehe ist eine nicht-eitrige und extrem schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, die die normale Blutzufuhr zum Huf unterbricht und im schlimmsten Fall zur Ablösung der gesamten Hufkapsel (Ausschuhen) führen kann. Je nach Ursache unterscheidet man zwischen verschiedenen Hufrehe-Arten, der Futterrehe (ausgelöst durch falsches oder giftiges Futter), der Belastungsrehe oder die mechanische Hufrehe (Überlastung).
  • Nageltritt: Der Nageltritt wird durch das Eindringen eines spitzen Fremdkörpers (auch durch falsches Setzen der Nägel beim Beschlagen) verursacht und ruft starke Schmerzen und Lahmheit hervor. Der Tierarzt entfernt den Gegenstand und überprüft, ob weitere Hufteile von dem Eindringling beschädigt wurden.
  • Hornspalt: Beim Hornspalt handelt es sich um einen senkrechten Riss durch das Hufhorn, ausgelöst durch brüchiges Horn (z.B. aufgrund von Eisenmangel), Fehlstellungen der Hufe oder durch Überbelastung. Der Spalt sollte so früh wie möglich vom Tierarzt behandelt und an einer weiteren Ausweitung gehindert werden, damit eine Infektion und Lahmheit des Pferdes verhindert wird.
  • Hornsäule: Die Hornsäule ist eine kegelförmige Verdickung an der Innenfläche der Hornwand, die so starken Druck auf die Lederhaut und den darunterliegenden Hufknochen ausübt, dass es zum Abbau des Knochengewebes und im schlimmsten Fall zum Knochenbruch kommen kann. Ursachen einer Hornsäule sind zum Beispiel Verletzungen des Kronrandes und eine Entzündung der Huflederhaut. In den meisten Fällen muss das Pferd operiert werden und einen orthopädischen Beschlag bekommen.
  • Hufrollenentzündung: Eine Entzündung der Hufrolle, die aus Strahlbein, Schleimbeutel und tiefer Beugesehne besteht, wird häufig durch eine Überbelastung der Vordergliedmaßen ausgelöst, insbesondere bei Springpferden. Aber auch unregelmäßige Hufformen, ein vernachlässigtes Kürzen der Eckstreben, untergeschobene Trachten, oder auch eine erbliche Veranlagung können eine Hufrollenentzündung hervorrufen. Wird die Hufrollenentzündung zu spät entdeckt, kann sie zur Unreitbarkeit des Pferdes führen.
  • Hohle Wand: Bei der hohlen Wand handelt es sich um eine Trennung der innersten Schichten der Hornwand, die dazu führen kann, dass Schmutz und Bakterien in den Huf eindringen und dort eine Infektion auslösen können. Ursachen einer hohlen Wand, die eine Entfernung des gesamten losen und veränderten Horns erforderlich macht, sind schlechtes Horn, eine zu lange Zehe, verbunden mit einer Ausdehnung der weißen Linie, eine Blutung in der Hornwand (z.B. durch eine plötzliche Erschütterung) oder eine chronische Überbelastung.
  • Hufkrebs: Hufkrebs ist kein Krebs im eigentlichen Sinne, das heißt es sind weder Krebszellen im Huf nachweisbar noch bilden sich Metastasen. Der Name bezeichnet stattdessen die blumenkohlartige Wucherung der Huflederhaut, die einer Krebswucherung ähnelt. Bei der Erkrankung, die eine sehr langwierige Behandlung erforderlich macht, produzieren die Zellen anstelle von normalem Hufhorn eine schmierige und stinkende Masse. Je nachdem welche Bereiche betroffen sind, spricht man auch von Strahlkrebs (oft als Folge einer Strahlfäule), Sohlenkrebs, Wandkrebs oder einer spezifischen Kronsaumentzündung. Hervorgerufen wird die Krankheit oft durch mangelnde Hufpflege sowie feuchten, dreckigen Boden.
  • Zwanghuf: Beim Zwanghuf handelt es sich um eine Verformung der Hornkapsel, wodurch die Trachten den Strahl so einengen, dass der Huf sich beim Auffußen nicht mehr weiten kann. Je nach Art der Deformation unterscheidet man zwischen Kronenzwanghuf, Tragerandzwanghuf, Trachtenzwanghuf und Sohlenzwanghuf. Schmerzen und Lahmheit können die Folge sein und müssen vom Tierarzt entsprechend behandelt werden.
hufpflege frau

Vorbeugung

Wie lassen sich Hufkrankheiten vermeiden?

Die Behandlung von Hufkrankheiten ist häufig sehr langwierig und mit einem entsprechend hohen finanziellen Aufwand verbunden. Das Pferd läuft nur unter Schmerzen, darf lange Zeit nicht geritten werden und manchmal ist es nicht klar, ob das betroffene Pferd jemals wieder als Reitpferd genutzt werden darf. Kein Wunder, dass Hufkrankheiten so gefürchtet sind. Doch es gibt eine gute Nachricht, denn viele Erkrankungen der Hufe lassen sich tatsächlich vermeiden. Abgesehen vom Nageltritt durch einen spitzen Stein oder eine Hohle Wand aufgrund einer Blutung nach einer plötzlichen Erschütterung, sind viele der oben genannten Huferkrankungen Folgen einer falschen Haltung. Eine nicht artgerechte Pferdefütterung, ein schlechtes und unsauberes Stallklima, eine chronische Überbelastung der Hufe, langes Stehen auf matschigem und feuchtem Untergrund, sowie eine mangelnde oder falsche Hufbearbeitung sind die Hauptursachen der meisten Hufkrankheiten.

Die wichtigsten Tipps für eine gute Hufgesundheit

Gesunde und widerstandsfähige Pferdehufe sind also kein Glücksfall, sondern können mit Hilfe einer angemessenen Fütterung, einer guten Hufpflege und einer artgerechten Haltung erreicht werden. Die wichtigsten Punkte für eine artgerechte Pferdehaltung und eine gute Hufgesundheit stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:

  • Artgerechte Pferdefütterung: Ein Pferd braucht ausreichend Rauhfutter in guter Qualität sowie eine dem Nährstoffbedarf angepasste Menge an Kraftfutter und eine entsprechend bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, zum Beispiel in Form von Kräutermischungen. Eine gute Nährstoffversorgung, die sowohl einen Überschuss als auch einen Mangel an bestimmten Nährstoffen ausschließt, sorgt für eine gesunde Darmflora, ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis und ist die Grundlage für stabile und widerstandsfähige Pferdehufe.
  • Die richtige Haltung: Neben der Ernährung ist auch die richtige Haltung der Pferde ein entscheidender Faktor für gesunde Pferde und Hufe. Achten Sie darauf, dass die Einstreu im Stall immer trocken und sauber ist und das Stallklima nicht zu feucht oder stickig ist. Stroh eignet sich in den meisten Fällen besser als Untergrund als Sägespäne, die die Hufe eventuell zu sehr austrocknen könnten. Stehen die Pferde 24 Stunden auf der Weide, sollte ihnen bei sehr nasser Witterung ein trockener Unterstand zur Verfügung stehen, damit sie nicht zu lange auf schlammigem Boden stehen müssen. Sorgen Sie gegebenenfalls dafür, dass der Offenstall auch aufgesucht wird.

Wichtig für die Gesundheit Ihrer Pferde ist natürlich auch eine angemessene Bewegung. Wird das Pferd viel bewegt, kurbelt das die Durchblutung der Hufe an und beugt Erkrankungen vor. Eine Überbelastung sollte natürlich unbedingt vermieden werden.

  • Eine angemessene Hufpflege: Tägliches Hufe Auskratzen ist für jeden Reiter ein Muss. Dabei können Sie die Hufe auch auf kleine Steinchen oder Veränderungen der Hornstruktur kontrollieren. Je früher Sie Anzeichen für einen ungesunden Pferdehuf entdecken, desto besser und schneller können eventuelle Hufkrankheiten behandelt werden. Sollte Horn abgebrochen sein, sollten Sie dieses vorsichtig abraspeln. Sind die Hufe stark verschmutzt, zum Beispiel weil das Pferd auf schlammigem Boden gestanden hat, müssen die Hufe mit klarem Wasser und einer Bürste gereinigt werden. Steht das Pferd viel im Stall und nicht etwa auf einer feuchten Wiese, sollten die Hufe täglich kurz gewässert werden, um eine Austrocknung der Hufe zu vermeiden und eine optimale Feuchtigkeit im Horn zu erhalten.
  • Herstellung einer guten Hufsituation: Fehlstellungen im Pferdehuf, falsche Beschläge und eine fehlerhafte Hufbearbeitung können eine Reihe von Hufkrankheiten auslösen. Eine gute Hufsituation ist für gesunde Pferdehufe deshalb unerlässlich und sollte von jedem Besitzer ausreichend beachtet werden. Werden Fehlstellungen festgestellt, müssen diese unbedingt korrigiert werden, denn eine falsche Hufstellung kann sowohl für Barhuf- als auch für Eisen-Gänger zahlreiche Probleme am gesamten Bewegungsapparat hervorrufen. Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Tierarzt oder Ihrem Hufschmied und lassen Sie inkorrekte Hufstellungen rechtzeitig abklären.

Natürlich können auch Pferde, die rundum versorgt sind und artgerecht gehalten werden, an einer Hufkrankheit leiden. Doch das Risiko, dass sich eine Entzündung im Huf so stark verschlimmert, dass das Pferd lahmt, nicht mehr geritten werden darf und womöglich eingeschläfert werden muss, lässt sich mit etwas Knowhow und entsprechendem Einsatz in puncto Pflege, Bewegung und Fütterung deutlich senken. Wenn Sie Ihr Pferd artgerecht halten, es schmerzfrei geht und läuft, keine Schonhaltung zeigt und auch insgesamt ausgeglichen und zufrieden wirkt, brauchen Sie sich um seine Gesundheit kaum Sorgen zu machen.

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