Bio-Katzenfutter: Was steckt wirklich drin?
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
Ob hart oder weich, mild oder scharf: Menschen genießen Käse in vielen verschiedenen Formen und Sorten. Doch dürfen auch Katzen Käse essen? Erfahren Sie hier, welche Käsesorten für Ihre Katze tabu sind und wann Naschen erlaubt ist.

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Auch wenn Käse in manchen Katzenleckerlis enthalten ist und einige Katzen ab und zu ein Stückchen Käse vertragen: Das Nahrungsmittel sollte kein fester Bestandteil der Katzenernährung sein und am besten niemals offen in der Küche liegen.
Denn Käse ist zwar nicht giftig für Katzen. Ab einer bestimmten Menge kann er jedoch vor allem bei Katzen mit Verdauungsproblemen oder Unverträglichkeiten zu gesundheitlichen Problemen führen.
Käse ist ein Molkereiprodukt, das besonders viel Eiweiß, Fett und Kalzium enthält. Welche und wie viele Nährstoffe in Käse enthalten sind, hängt allerdings von der jeweiligen Sorte ab. Da Käse ein Milcherzeugnis ist, enthält das Lebensmittel außerdem Laktose (Milchzucker).
Auch wenn Futtermittelallergien bei Katzen eher selten sind: Eine Allergie gegen Milchprodukte und damit auch Käse ist bei Katzen nicht ausgeschlossen. Diese Form der Allergie richtet sich gegen bestimmte im Käse enthaltene Proteine. Neben Verdauungsproblemen verursacht die Allergie bei Katzen häufig Juckreiz oder Haarausfall.
Weitere wissenswerte Fakten rund um die Katzenernährung lesen Sie in unseren Ratgebern:
Nicht alle Käsesorten sind gleich. Im Supermarkt finden Sie eine riesige Auswahl, die sich hinsichtlich der Zusammensetzung unterscheidet. Besonders wichtige Punkte bei der Frage, ob der Käse für die Katze bekömmlich ist, sind der Laktose-, Salz- und Fettgehalt.
Neben Brie oder Limburger enthält Camembert etwa 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm Käse. Camembert hat aber auch einen besonders hohen Fettgehalt von 70 Prozent und ist daher für Katzen nicht geeignet.
Emmentaler hat als Hartkäse einen vergleichsweise geringen Laktosegehalt von unter 0,1 Gramm pro 100 Gramm Käse. Eine weitere Besonderheit dieses Käses ist sein relativ geringer Salzgehalt, was ihn für Katzen etwas bekömmlicher macht.
Gouda gilt als halbfester Käse und hat im Allgemeinen einen Laktosegehalt von weniger als 0,1 Gramm pro 100 Gramm Käse. Es ist also meist kein Problem, wenn Ihre ansonsten gesunde Katze ab und zu ein wenig Gouda frisst.
Frischkäse ist sehr weich und enthält zwischen zwei und vier Gramm Laktose pro 100 Gramm Käse – deutlich mehr als Weichkäse oder Hartkäse. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrer Katze niemals Frischkäse geben. Das gilt besonders, wenn dem Frischkäse Gewürze beigemischt sind, die potenziell für Katze giftig sind.
Hüttenkäse ist bei der Fütterung von Hunden und Katzen sehr beliebt. Allerdings enthält Hüttenkäse fast so viel Laktose wie Frischkäse und sollte daher an Katzen nicht verfüttert werden.
Mozzarella ist ein sehr beliebter Käse, der in vielen Gerichten zum Einsatz kommt. Ob roh oder auf Pizza gebacken, er ist in vielen Küchen zu finden. Im Vergleich zu Weichkäse enthält Mozzarella weniger Laktose, zwischen 0,1 und 4 Gramm pro 100 Gramm.
Auch wenn Katzen ihn deshalb besser vertragen als andere, sollten Sie Mozzarella dennoch nicht häufig an Katzen verfüttern.
Parmesan ist ein Hartkäse aus Kuhmilch, der mindestens zwölf Monate lang reift und dabei Laktose verliert. Der Laktosegehalt dieses köstlichen Käses beträgt weniger als 0,1 Gramm pro 100 Gramm und ist daher für Katzen besser verträglich als Weichkäse.
Beachten Sie jedoch, dass Parmesan recht salzig ist. Auch hier ist es also besser, Ihrer Katze keinen Käse zu geben, höchstens in Ausnahmefällen, etwa zur Medikamenteneingabe.
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Auch wenn Schafskäse in der Regel genauso viel Laktose enthält wie Kuhmilch, ist Schafskäse wie Feta im Vergleich zu anderen Käsesorten besonders salzig. Feta hat außerdem einen relativ hohen Fettgehalt von 45 Prozent, weshalb Sie Ihrer Katze keinen Schafskäse füttern sollten.
Ziegenmilch enthält im Allgemeinen weniger Laktose als Kuh- oder Schafsmilch. Deshalb vertragen manche Katzen Ziegenkäse besser als andere Käsesorten.
| Käsesorte | Laktose pro 100 g | Verträglich für Katzen? |
| Camembert | 0,1 g | aufgrund des hohen Fettgehalts (70 %) nicht zu empfehlen |
| Emmentaler | < 0,1 g | nur in kleinen Mengen |
| Gouda | < 0,1 g | nur in kleinen Mengen |
| Frischkäse | 2-4 g | nicht empfehlenswert |
| Hüttenkäse | 2,6 g | nicht empfehlenswert |
| Laktosefreier Käse | < 0,1 g | nur in kleinen Mengen und bei niedrigem Salz- und Fettgehalt |
| Mozzaerlla | 0,1-4 g | nur in kleinen Mengen |
| Parmesan | < 0,1 g | aufgrund des hohen Salzgehalts nur in Ausnahmefällen |
| Schafskäse | 4,2-5 g | aufgrund des hohen Laktose-, Salz- und Fettgehalts (45 %) nicht zu empfehlen |
| Ziegenkäse | 4,4 g | nicht empfehlenswert |
Weiche Käsesorten enthalten in der Regel mehr Laktose als harte Käsesorten. Daher sollten Sie die folgenden Sorten von Käse nicht an Ihre Katze verfüttern:
In vielen Ländern tragen Käsesorten die Bezeichnung „laktosefrei“, wenn sie weniger als 0,1 Prozent Laktose enthalten. Zu diesen Sorten gehören vor allem Hartkäse, die einen langen Reifungsprozess durchlaufen. Der Grund dafür ist, dass Laktose in Galaktose und Glukose aufgespalten wird, wodurch dann Milchsäure entsteht.
Laktosefreier Käse ist generell besser verträglich für Katzen. Dennoch sollten Sie auch auf den Fett- und Salzgehalt achten, denn auch dieser sollte sehr niedrig sein.
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Manche Katzen sind sehr wählerisch, wenn es ums Futter geht. Das kann vor allem dann ein Problem sein, wenn die Katze krank ist und ihre Medikamente nicht einnehmen will. In diesen Fällen empfehlen manche Tierärzte, ein kleines Stückchen Käse als Mittel zu nutzen, um der Katze Tabletten zu verabreichen. Schließlich sagen auch die hartnäckigsten Futterverweigerer zu einem leckeren Stück Käse meist nicht nein.
Doch auch wenn Käse für Katzen nicht giftig ist, sollte das Nahrungsmittel nicht Teil der normalen Ernährung Ihrer Katze sein und nur in Ausnahmefällen als kleiner Snack oder als Hilfsmittel zur Verabreichung von Medikamenten dienen. Achten Sie bei der Fütterung von Käse darauf, dass Sie sich an die empfohlene Höchstmenge halten, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden.
Quellen:
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
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