19. Juni 2019 - Aktualisiert 28. Juni 2019

9 Tipps um die perfekte Katzentransportbox zu finden

Katze auf Transportbox im Gras

Zur Grundausstattung für Katzen gehört eine Transportbox. Egal, ob Sie ihre Katze aus dem Tierheim, vom Züchter oder von privat bekommen – das Tier muss sicher zu Ihnen nach Hause transportiert werden. Auch für Tierarztbesuche werden Sie die Transportbox häufiger benötigen. Es ergibt also Sinn, sich eine Box anzuschaffen, bevor die Katze bei Ihnen einzieht. Deshalb haben wir im Folgenden neun Tipps rund um die Katzentransportbox für Sie zusammengestellt.

Wählen Sie die richtige Größe

Die Katzentransportbox sollte groß genug sein, dass die Katze aufrecht stehen, sich drehen, bequem sitzen und liegen kann. Zu groß sollte sie aber nicht sein, denn dann kann es passieren, dass die Katze während des Transports ungewollt durch das Innere der Transportbox rutscht. Dass sollte vermieden werden, um die Katze nicht zusätzlich zu stressen.

Machen Sie sich das Hinsetzen der Katze einfacher

Die wenigsten Katzen gehen freiwillig in ihre Katzentransportbox oder lassen sich gerne hineinsetzen. Und auch das Herausnehmen beim Tierarzt wird für viele Katzenhalter zu einer echten Herausforderung. Einfacher geht es, wenn die Transportbox sich oben öffnen lässt. Denn durch die obere Öffnung lässt sich die Katze einfacher in ihre Box setzen als von vorne durch die Öffnung schieben. Im Optimalfall hat die Transportbox zwei Öffnungen – eine oben und eine vorne.

Denken Sie an die Sicherheit

Eingesperrte Katzen können ungeahnte Fähigkeiten entwickeln und zu wahren Ausbruchskünstlern werden. Achten Sie bei der Auswahl der Transportbox darauf, dass der Verschluss sicher schließt und sich nicht von der Katze öffnen lässt. Außerdem sollte die Box robust sein – immerhin muss sie Katzenkrallen und -zähnen standhalten. Tragegriffe und -gurt sollten stabil sein. Das Material der Transportbox sollte so gewählt sein, dass die Katze nirgends mit ihren Krallen hängenbleiben oder sich anderweitig verletzen kann.

Achten Sie auf die Belüftung

Eine Transportbox bedeutet für die Katze meistens nichts Gutes. Häufig erwartet sie am Ende des Ausflugs der ungeliebte Tierarzt. Katzen reagieren daher meistens gestresst, wenn die Transportbox auf der Bildfläche erscheint. Stress kann dazu führen, dass sie hecheln. Dabei verbrauchen sie mehr Sauerstoff, wie wenn sie ruhig atmen. Es ist entsprechend sehr wichtig, dass die Transportbox ausreichend belüftet wird.

Denken Sie an die Reinigung

Während des Transports kann es zu einem Malheur kommen. Achten Sie also darauf, dass die Transportbox sich einfach und gründlich reinigen lässt. Leicht zu reinigen sind Transportboxen aus Plastik.

Gewöhnen Sie Ihre Katze an die Transportbox

Häufig ist es ein Kampf, die Katze in ihre Transportbox zu setzen. Katzen verbinden die Box meistens mit dem Besuch beim Tierarzt und haben verständlicherweise wenig Lust auf Ausflüge. Einfacher wird es, wenn die Katze die Box mit etwas Schönem verbindet. Stellen Sie die Box geöffnet im Lebensbereich der Katze auf, bevor sie das erste Mal zum Einsatz kommt. Ziel ist es, dass sie die Transportbox als sichere Höhle annimmt. Kuscheldecke, Lieblingsspielzeug und Leckerlis können helfen, die Box interessanter zu machen.

kitten im transportbox

Tauschen Sie die Transportbox aus

Will die Katze nicht in die Transportbox, wird es für den Katzenhalter schwierig. Schnell ist die Katze in die letzte Ecke unterm Bett geflüchtet oder wehrt sich mit Krallen und Zähnen. Hat die Katze bereits schlechte Erfahrungen mit ihrer Transportbox gemacht, lohnt es sich, neu anzufangen und die Transportbox auszutauschen. Denn häufig ist es einfacher, wenn die Box nicht negativ vorbelastet ist und man kann die Katze mit etwas Geduld an das neue Modell gewöhnt.

Machen Sie es Ihrer Katze gemütlich

Nur sehr wenige Katzen mögen es, in leeren Transportboxen zu liegen. Deshalb empfehlt es sich, es der Katze im Inneren der Box gemütlich zu machen. Gut geeignet sind Materialien, die rutschfest sind, zum Beispiel eine stabile Decke oder eine rutschfeste Matte. Auch ein Schmusekissen mit Katzenminze kann dafür sorgen, dass die Katze sich wohler fühlt.

Stellen Sie die Transportbox nicht einfach auf den Autositz

Genauso wie für Hunde gilt auch für Katzen, dass sie als Ladung im Auto gesichert werden müssen. Kommt es zu einem Unfall und die Katze ist nicht gesichert, kann es schnell gefährlich werden. ADAC-Crashtests mit einem ungesicherten Hunde-Dummy haben gezeigt, dass dieser im Falle eines Aufpralls bei 50 Stundenkilometer mit dem Dreißigfachen seines Körpergewichts durch den Innenraum des Autos fliegt. Damit ihre Katze nicht zu einem Wurfgeschoss wird und sich selbst und die Fahrzeuginsassen gefährdet, sollten Sie die Transportbox mit Ihrer Katze niemals einfach so auf die Rückbank des Autos oder auf dem Vordersitz stellen. ADAC-Crashtests haben ergeben, dass der sicherste Platz für die Katzentransportbox im Fußraum hinter den Vordersitzen ist. Angeschnallt auf der Rücksitzbank erwies sich das Kunststoffmaterial der verwendeten Test-Box beim 50 km/h-Aufprall als zu schwach. Gittertür und Deckel zerbrachen unter der Belastung der 4 Kilo leichten künstlichen Test-Katze.

Auf einen Blick: Die ideale Transportbox für Ihre Katze

  • Die Transportbox hat zwei Öffnungen – eine oben und eine vorne.
  • Die Transportbox ist robust und hält Katzenkrallen und -zähnen stand.
  • Tragegriffe und -gurt sind stabil.
  • Die Tür lässt sich sicher verschließen.
  • Die Transportbox lässt sich gut reinigen.
  • Die Transportbox wird ausreichend belüftet.
  • Die Transportbox hat ein möglichst geringes Eigengewicht.
  • Die Katze kann nirgends mit den Krallen hängenbleiben oder sich anderweitig verletzen.

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