{"url":"https://www.zooplus.de/magazin/katze/reisen-mit-katze/tipps-katzentransportbox-finden","title":"9 Tipps, um die perfekte Katzentransportbox zu finden","mag_id":38000,"is_single":true,"cat_name":"Katze","sub_cat_id":93,"sub_cat_name":"Reisen mit Katze","cat_id":9}
Zur Grundausstattung für Katzen gehört eine Transportbox. Egal, ob Sie Ihre Katze aus dem Tierheim, vom Züchter oder von privat bekommen – das Tier muss sicher zu Ihnen nach Hause transportiert werden. Auch für Tierarztbesuche werden Sie die Katzentransportbox häufiger benötigen. Es ergibt also Sinn, sich eine Box anzuschaffen, bevor die Katze bei Ihnen einzieht. Deshalb haben wir im Folgenden neun Tipps rund um die Katzentransportbox für Sie zusammengestellt.
Die Katzentransportbox sollte groß genug sein, dass die Katze aufrecht stehen, sich drehen, bequem sitzen und liegen kann. Zu groß sollte sie aber nicht sein. Denn in diesem Fall könnte es passieren, dass die Katze während des Transports ungewollt durch das Innere der Katzentransportbox rutscht. Das sollte vermieden werden, um die Katze nicht zusätzlich zu stressen.
Welche Innenmaße sollte die Transportbox haben?
Um Fehlkäufe zu vermeiden und die perfekte Transportbox zu finden, sollten Sie zum Maßband greifen. Dabei wird die Körperlänge vom Nasenspiegel bis zum Ansatz des Schwanzes gemessen. Die Schulterhöhe wird bei der aufrecht stehenden Katze vom Boden bis zum höchsten Punkt der Schultern gemessen.
Größe der Katze
Körperlänge (ca.)
Schulterhöhe (ca.)
Ungefähre Mindest-Innenlänge
Kleine Katze
bis 35 cm
bis 25 cm
45–50 cm
Mittelgroße Katze
35–45 cm
25–30 cm
50–55 cm
Große Katze
45–55 cm
30–35 cm
55–65 cm
Sehr große Katze
über 55 cm
über 35 cm
ab 65 cm
Die Tabelle dient als erste Orientierung. Entscheidend ist, ob die Katze in der ausgewählten Box tatsächlich bequem stehen, sich drehen und liegen kann.
Eine Katzentransportbox für zwei Katzen muss entsprechend größer und stabiler sein. Entscheidend sind hierbei das Gewicht, die Größe der Katzen und ob sie sich unterwegs gut vertragen. Für Tierarztbesuche sind zwei separate Boxen häufig die bessere Wahl als eine XXL-Box. Denn bei Stress kann es passieren, dass sich selbst vertraute Katzen gegenseitig angreifen oder eine Katze den Ausgang blockiert. Außerdem lassen sich die Tiere bei Bedarf einzeln herausnehmen.
Machen Sie sich das Hineinsetzen der Katze einfacher
Die wenigsten Katzen gehen freiwillig in ihre Katzentransportbox oder lassen sich gerne hineinsetzen. Und auch das Herausnehmen beim Tierarzt wird für viele Katzenhalter zu einer echten Herausforderung. Einfacher geht es, wenn die Transportbox sich oben öffnen lässt. Denn durch die Öffnung oben können Sie die Katze bequem in ihre Box setzen und müssen sie nicht vorne durch die Öffnung schieben. Im Optimalfall hat die Katzentransportbox zwei Öffnungen – eine oben und eine vorne.
Denken Sie an die Sicherheit
Eingesperrte Katzen können ungeahnte Fähigkeiten entwickeln und zu wahren Ausbruchskünstlern werden. Achten Sie bei der Auswahl der Transportbox darauf, dass der Verschluss sicher schließt und sich nicht von der Katze öffnen lässt. Außerdem sollte die Box robust sein – immerhin muss sie Katzenkrallen und -zähnen standhalten. Tragegriffe und -gurt sollten stabil sein. Das Material der Transportbox sollte so gewählt sein, dass die Katze nirgends mit ihren Krallen hängenbleiben oder sich anderweitig verletzen kann.
Woran erkennt man eine sichere Transportbox?
Stabile Konstruktion: Hartschalenboxen sollten aus robustem, bruchsicherem Kunststoff bestehen.
Sichere Verschlüsse: Türverriegelungen müssen zuverlässig einrasten und dürfen sich nicht durch Druck oder Bewegung selbstständig öffnen.
Ausbruchsicherheit: Besonders ängstliche oder kräftige Katzen benötigen eine Box mit zuverlässigen Verschlüssen und ausreichend stabilen Türen.
Rutschfester Boden: Eine herausnehmbare, saugfähige Unterlage kann verhindern, dass die Katze auf glatten Flächen wegrutscht.
Sichere Tragegriffe: Griffe und Befestigungspunkte müssen für das Gewicht der Box samt Katze ausgelegt sein.
Tipp: Kontrollieren Sie vor jeder Fahrt die Verschlüsse, Scharniere, Tragegriffe und Verbindungsstellen. Beschädigte oder verformte Teile sollten vor dem nächsten Transport repariert oder ersetzt werden.
Achten Sie auf die Belüftung
Eine Transportbox bedeutet für die Katze meistens nichts Gutes. Häufig erwartet sie am Ende des Ausflugs der ungeliebte Tierarzt. Katzen reagieren daher meistens gestresst, wenn die Transportbox auf der Bildfläche erscheint. Stress kann dazu führen, dass sie hecheln. Dabei verbrauchen sie mehr Sauerstoff als bei ruhiger Atmung. Es ist entsprechend sehr wichtig, dass die Katzentransportbox ausreichend belüftet wird.
Denken Sie an die Reinigung
Während des Transports kann es zu einem Malheur kommen. Achten Sie also darauf, dass die Katzentransportbox sich einfach und gründlich reinigen lässt. Leicht zu reinigen sind Transportboxen aus Plastik.
Gewöhnen Sie Ihre Katze an die Transportbox
Häufig ist es ein Kampf, die Katze in ihre Transportbox zu setzen. Katzen verbinden die Box meistens mit dem Besuch beim Tierarzt und haben verständlicherweise wenig Lust auf Ausflüge. Einfacher wird es, wenn die Katze die Box mit etwas Schönem verbindet.
Wie bekomme ich eine Katze am besten in die Transportbox?
Stellen Sie die Box geöffnet im Lebensbereich der Katze auf, bevor sie das erste Mal zum Einsatz kommt. Ziel ist es, dass sie die Transportbox als sichere Höhle annimmt. Kuscheldecke, Lieblingsspielzeug und Leckerlis können helfen, die Box interessanter zu machen.
Nimmt die Katze ihre Transportbox als sichere Höhle an, gelingt der Transport damit ganz entspannt.
Tauschen Sie die Katzentransportbox aus
Will die Katze nicht in die Transportbox, wird es für den Katzenhalter schwierig. Schnell ist die Katze in die letzte Ecke unterm Bett geflüchtet oder wehrt sich mit Krallen und Zähnen.
Was kann ich tun, wenn meine Katze panische Angst vor der Transportbox hat?
Hat die Katze bereits schlechte Erfahrungen mit ihrer Transportbox gemacht, lohnt es sich, neu anzufangen und die Katzentransportbox auszutauschen. Denn häufig ist es einfacher, wenn die Box nicht negativ vorbelastet ist und man kann die Katze mit etwas Geduld an das neue Modell gewöhnt.
Machen Sie es Ihrer Katze gemütlich
Nur sehr wenige Katzen mögen es, in leeren Transportboxen zu liegen. Deshalb empfehlt es sich, es der Katze im Inneren der Box gemütlich zu machen. Gut geeignet sind Materialien, die rutschfest sind, zum Beispiel eine stabile Decke oder eine rutschfeste Matte. Auch ein Schmusekissen mit Katzenminze kann dafür sorgen, dass die Katze sich wohler fühlt.
Stellen Sie die Transportbox nicht einfach auf den Autositz
Genau wie für Hunde gilt auch für Katzen, dass sie als Ladung im Auto gesichert werden müssen. Kommt es zu einem Unfall und die Katze ist nicht gesichert, kann es schnell gefährlich werden. ADAC-Crashtests mit einem ungesicherten Hunde-Dummy haben gezeigt, dass dieser im Falle eines Aufpralls bei 50 Stundenkilometer mit dem 30-fachen seines Körpergewichts durch den Innenraum des Autos fliegt.
Wo platziert man die Katzentransportbox am besten im Auto?
Damit Ihre Katze nicht zu einem Wurfgeschoss wird und sich selbst und die Fahrzeuginsassen gefährdet, sollten Sie die Transportbox mit Ihrer Katze niemals einfach so auf die Rückbank des Autos oder auf den Vordersitz stellen.
ADAC-Crashtests haben ergeben, dass der sicherste Platz für die Katzentransportbox im Fußraum hinter den Vordersitzen ist. Angeschnallt auf der Rücksitzbank erwies sich das Kunststoffmaterial der verwendeten Test-Box beim 50-Stundenkilometer-Aufprall als zu schwach. Gittertür und Deckel zerbrachen unter der Belastung der vier Kilogramm leichten künstlichen Test-Katze.
Auf einen Blick: Die ideale Transportbox für Ihre Katze
Die Katzentransportbox hat zwei Öffnungen – eine oben und eine vorne.
Die Transportbox ist robust und hält Katzenkrallen und -zähnen stand.
Tragegriffe und -gurt sind stabil.
Die Tür lässt sich sicher verschließen.
Die Transportbox lässt sich gut reinigen.
Die Transportbox wird ausreichend belüftet.
Die Transportbox hat ein möglichst geringes Eigengewicht.
Die Katze kann nirgends mit den Krallen hängenbleiben oder sich anderweitig verletzen.
Video: Katze transportieren – stressfrei in der Katzentransportbox
Kurz und knapp: Die häufigsten Fragen zum Thema Katzentransportbox
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den sicheren Transport Ihrer Samtpfote.
Vergleich der verschiedenen Katzentransportboxen: Welche ist die richtige?
Katzentransportboxen unterscheiden sich nicht nur in Material und Design, sondern auch hinsichtlich Sicherheit, Komfort und Einsatzmöglichkeiten. Während eine stabile Hartschalenbox vor allem für Tierarztbesuche und kürzere Autofahrten geeignet ist, können eine weiche, leichte Transporttasche oder ein Rucksack bei kurzen Wegen zu Fuß Vorteile bieten.
Was ist die beste Transportbox für Katzen?
Die Stiftung Warentest untersucht regelmäßig Transportsysteme für Hunde und Katzen im Hinblick auf Sicherheit und Handling. Der Testsieger gibt Aufschluss darüber, welche Box auf dem Markt die aktuell beste ist. Um Ihre Katze bequem und möglichst rückenschonend von A nach B zu transportieren, ohne die Box die ganze Zeit tragen zu müssen, empfiehlt sich eine Box mit Rollen.
Was beruhigt Katzen in der Transportbox?
Sprechen Sie mit sanfter Stimme, um Ihre Katze in der Transportbox zu beruhigen. Darüber hinaus kann ein Pheromonspray manchen Katzen helfen, sich sicherer zu fühlen. Sprühen Sie es nach Packungsanweisung in die Box und warten Sie vor dem Hineinsetzen der Katze etwa 15 Minuten ab.
Was tun, wenn die Katze nicht in die Transportbox geht?
Stellen Sie die Box auf eine rutschfeste Unterlage. Nehmen Sie die Katze ruhig und sicher hoch, sofern sie sich das gefallen lässt. Bei einer Box mit abnehmbarem Deckel können Sie die Katze vorsichtig von oben hineinsetzen. Bei einer Frontöffnung hilft es oft, die Box hochkant zu stellen, sodass die Öffnung nach oben zeigt. Schließen Sie die Tür behutsam, sobald die Katze vollständig in der Box ist.
Wie lange darf eine Katze in einer Transportbox bleiben?
Wie lange eine Katze in der Transportbox bleiben darf, hängt davon ab, wie groß die Box ist und wie gut sie belüftet ist. Eine normale Fahrt zum Tierarzt ist darin in der Regel problemlos möglich. Für eine längere Autofahrt, etwa in den Urlaub, braucht die Katze allerdings eine größere, sichere Unterbringung mit Wasser,Katzentoilette und Bewegungsfreiheit. Hier empfiehlt sich beispielsweise eine geräumige Metallgitterbox, die für diesen Einsatzzweck geeignet ist.
Fazit: Transportbox als Schlafplatz anbieten
Ob für einen Umzug, die Fahrt zum Tierarzt oder in die Katzenpension: Jede Mieze braucht eine stabile Katzentransportbox. Wenn die Box zu Hause offen steht und gemütlich eingerichtet ist, kann sie Ihrer Katze darüber hinaus als sicherer Schlaf- und Ruheplatz dienen. Das hat den Vorteil, dass die Katze gerne in ihre Box geht und diese nicht mit unangenehmen Erinnerungen wie Autofahrten und Tierarztbesuchen verbindet.
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Wenn Sie mit Ihrer Katze im Flugzeug reisen wollen, ist das bei den Vierbeinern meist noch unbeliebter als eine Autofahrt. Unbekannte Gerüche, laute Geräusche und Druckausgleich machen den Flug selbst für gelassene Stubentiger unangenehm. Lässt sich die Flugreise nicht vermeiden, sollten Sie sich und Ihre Katze unbedingt gut darauf vorbereiten.
Katzen reisen ungern. Jeder Ortswechsel ist purer Stress für die sensiblen Tiere, denn ungewohnte Geräusche und Gerüche lassen selbst robustere Naturen nervös werden. Das Auto ist sicher nicht das beliebteste Transportmittel Ihrer Katze – doch mit ein wenig Vorbereitung nehmen Sie Ihrer Fellnase die Angst vor der Fahrt.
Bei einem Umzug können viele Dinge schiefgehen, vor allem das Zerbrechen eines geliebten Gegenstandes. Doch wenn Sie mit Ihrer Katze umziehen, kann auch ihr etwas passieren. Deshalb erfahren Sie in diesem Artikel die wichtigsten Tipps und Tricks zum Umzug mit Katzen.