Bio-Katzenfutter: Was steckt wirklich drin?
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
Katzen sind nicht gerade dafür bekannt, oft und gern Gemüse zu essen. Trotzdem fragen sich manche Besitzer, ob etwas Grün im Futternapf nicht eine schöne und nützliche Abwechslung wäre. Als kalorienarmes Gemüse ist Gurke ein geeigneter Kandidat. Erfahren Sie, worauf Sie beim Füttern achten sollten.

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Ihre Katze interessiert sich für Gurken? Grundsätzlich dürfen Katzen Gurken essen, allerdings sollten Halter auf die Menge achten und die Gurke auf Bitterstoffe prüfen.
In kleinen Mengen und wenn es ein gelegentlicher Snack bleibt, dürfen Katzen Gurken essen. Das Gemüse aus der Familie der Kürbisgewächse hat einen besonders hohen Wasseranteil und kann deshalb vor allem im Sommer schön erfrischend schmecken.
Allerdings gibt es einige Dinge, die Katzenhalter beachten sollten, wenn sie den Speiseplan ihrer Katze um Gurke ergänzen möchten.
Ob Katzen Gurken essen dürfen, ist das eine. Fraglich ist vor allem, ob sie Interesse daran haben. Katzen sind durch und durch Fleischfresser, deren Verdauungssystem auf das Verarbeiten von Nährstoffen aus tierischen Quellen ausgerichtet ist.
Obst und Gemüse können Katzen zwar verarbeiten, allerdings sollten sie nicht den Hauptbestandteil ihrer Nahrung ausmachen. Hochwertiges Katzenfutter ist die Basis für eine artgerechte Katzenernährung und das Wohlbefinden von Samtpfoten.
Warum manche Katzen beim Anblick einer Gurke in Panik geraten und ob Katzen wirklich Angst vor Gurken haben, klären wir im zooplus Magazin.
Da eine Salatgurke zu rund 95 Prozent aus Wasser besteht, gilt sie als kalorienarmer Snack, der obendrein eine Extraportion Flüssigkeit liefert. Außerdem enthalten Gurken Ballaststoffe und Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin K und Kalium.
Von den Inhaltsstoffen einer Gurke profitieren Katzen allerdings nur in geringem Maße. Die wichtigere Nährstoffquelle für den Katzenkörper bleibt das Katzenfutter. Gurken sind trotz ihres Wassergehalts außerdem kein Ersatz für den Wassernapf.
Mehr zur Ernährung von Katzen und Tipps, damit Ihre Katze mehr trinkt, finden Sie in unseren Ratgebern:
Wenn Sie Ihrer Katze hin und wieder einen Gurkensnack anbieten möchten, greifen Sie dafür im Supermarkt am besten zu frischen Salatgurken in Bio-Qualität. Bei Bio-Ware ist die Gefahr von Pestizidrückständen geringer.
Zeigt Ihre Katze kein Interesse an dem grünen Gemüse, lassen Sie es dabei. Hat Ihre Katze eine Vorerkrankung, eine empfindliche Verdauung oder bekommt sie eine spezielle Diät, sollten Sie vor dem Füttern von Gurken mit Ihrer Tierarztpraxis sprechen.
Gurkenschale ist für Katzen zwar nicht giftig, sie kann jedoch mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sein. Außerdem ist die Schale der Gurke zäher und fasriger als ihr Fruchtfleisch. Gerade Katzen mit empfindlichem Magen könnten deshalb Schwierigkeiten haben, die Schale zu verdauen.
Nein, sauer eingelegte Gurken, Essiggurken, Gewürzgurken und andere eingelegte Varianten sind für Katzen genauso wenig geeignet wie Gurkensalat. Im Sud von Gurkenprodukten sind Zusätze wie Essig, Salz, Zucker, Zwiebeln, Knoblauch oder Senf enthalten, die für Katzen gefährlich oder sogar giftig sein können.
Frische, rohe und unbehandelte Gurken sind für Katzen in der Regel nicht giftig. Allerdings ist die Gurke genau wie die Zucchini mit den Kürbisgewächsen verwandt. Eine Eigenart dieser Pflanzen ist es, dass sie sogenannte Cucurbitacine bilden können.
Mit diesen Bitterstoffen schützen sich die Pflanzen gegen Fressfeinde. Cucurbitacine sind sowohl für Katzen als auch für Menschen schädlich.
Bitterstoffe entstehen, wenn ein Wildtier an Gurkenpflanzen knabbert. Doch auch andere Stressfaktoren wie plötzliche Temperaturwechsel, Starkregen oder eine Hitzewelle können dazu führen, dass Gurken Cucurbitacine bilden.
Mit Supermarktgurken sind Sie meist auf der sicheren Seite. Die dort verkauften Sorten sind so gezüchtet, dass sie kaum Bitterstoffe bilden. Bei Gurken aus dem eigenen Garten können Cucurbitacine dagegen häufiger auftreten.
Cucurbitacine sollen Fressfeinde mit bitterem Geschmack abschrecken. Ob eine Gurke beim Wachsen „gestresst“ war und Bitterstoffe enthält, erkennen Sie deshalb einfach am Geschmack. Probieren Sie vor dem Füttern ein kleines Stück Gurke: Schmeckt es bitter, wandert die Gurke besser in den Müll.
Im zooplus Magazin informieren wir Sie, welche Lebensmittel sonst noch für Katzen giftig sind.
Es ist sinnvoll, zunächst nur ein kleines Stückchen Gurke anzubieten und zu beobachten, ob die Katze Gurke verträgt. Verträgt Ihre Katze das Stück nicht oder zeigt sie gar kein Interesse, sollten Sie über alternative Snacks nachdenken.
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Da Gurken nicht ins typische Beuteschema von Katzen passen, sollten sie nicht zu viel davon essen. Falls Ihre Katze überhaupt Interesse an grüner Gurke zeigt, geben Sie ihr pro Woche zwei bis drei dünne Scheiben. Kleine Katzen sollten besser nur eine Scheibe essen, größere Katzen dürfen vier oder fünf Scheiben genießen, sofern sie nicht allergisch reagieren.
Hat Ihre Katze einen empfindlichen Magen und nascht mehr als ein paar kleine Stückchen, kann das ihren Verdauungstrakt überfordern. Typische Folgen sind Bauchschmerzen, Blähungen, weicher Kot, Durchfall oder Erbrechen.
In den meisten Fällen legen sich die Beschwerden schnell wieder. Halten die Symptome allerdings länger an, beraten Sie mit Ihrem Tierarzt, was zu tun ist. Klar ist in jedem Fall, dass Gurke künftig besser nicht mehr im Napf Ihrer Samtpfote landet.
Wenn Sie Ihre Katze vor Durchfall und gefährlichen Bitterstoffen schützen möchten, sind hochwertige Katzensnacks auf Fleischbasis die beste Alternative zu Gurkensnacks. Geht es Ihnen darum, der Katze eine Extraportion Flüssigkeit zu bieten, können ein neuer Trinknapf oder ein Trinkbrunnen die Lösung sein.
Passendes Futter und Helfer für mehr Trinkfreude bei Ihrer Katze finden Sie im Onlineshop von zooplus.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Thema Gurkensnacks für Katzen.
Gurkenpflanzen, die Sie im Garten anbauen, sind für Katzen grundsätzlich nicht giftig. Es ist trotzdem sicherer, sie vom Gemüsebeet fernzuhalten. Denn wenn Ihr Liebling an den Stängeln oder Blättern der Pflanze knabbert, kann die Pflanze dabei Bitterstoffe bilden. Zudem können diese Pflanzenteile den Katzenmagen reizen.
Bei Kitten ist es besser, auf das Füttern von Gurke zu verzichten. Die Verdauung kleiner Katzen ist wesentlich empfindlicher als bei einer ausgewachsenen Katze. Kleine Mengen ungewohnter Lebensmittel wie Gurke können bereits ausreichen, um bei den Kleinen Bauchgrummeln und Durchfall auszulösen. Das Beste, was Sie Ihrer Babykatze anbieten können, ist ein hochwertiges Kittenfutter.
Wenn bekannt ist, dass Ihre Katze Unverträglichkeiten oder einen besonders empfindlichen Magen hat, tun Sie ihr keinen Gefallen, wenn Sie ihr ungewohntes Futter wie Gurke anbieten. In diesem Fall ist es besser, Gurke nicht zu füttern und ihr stattdessen mit speziellen Katzensnacks für empfindliche Vierbeiner eine Freude zu machen.
Sollte Ihre Katze Ihnen beim Gurkenessen neidisch zuschauen, können Sie ihr ein Stück anbieten und hin und wieder als Snack reichen. Frische Salatgurken in Bio-Qualität können Katzen bedenkenlos essen, sofern keine Unverträglichkeit dagegenspricht.
Einen echten Mehrwert bieten Gurkensnacks für Ihre Katze allerdings nicht. Als Fleischfresser ist sie auf tierische Nahrung angewiesen. Kann Ihre Katze also eher wenig damit anfangen, bleiben Sie besser bei fleischbasiertem Katzenfutter und greifen Sie zu besonderen Anlässen lieber zu Snacks speziell für Katzen.
Quelle:
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
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