Hundebetreuung: Alles rund um das Thema Hundesitting

Hundesitter beim Gassigehen

Ein Hundesitter ist eine Möglichkeit für die Hundebetreuung.

Die Haltung eines Hundes bedeutet Verantwortung. Schon vor der Anschaffung eines neuen Familienmitglieds sollten Sie klären, wie Sie eine optimale Betreuung des Hundes gewährleisten. Sind Sie berufstätig und haben Sie keine Familienangehörigen oder Nachbarn, die sich während der Arbeitszeit um den Hund kümmern können? Dann wäre für die Hundebetreuung ein Hundesitter oder eine Hundetagesstätte eine Möglichkeit.

Was ist Hundesitting?

Auch wenn es zunächst Überwindung kostet, den eigenen Hund an eine fremde Person abzugeben, so nehmen inzwischen viele Berufstätige die Dienste von Hundesittern an. Das sogenannte „Dogsitting“ wird bereits in nahezu jeder Stadt angeboten.

Im Prinzip kann man die Tagesstätte mit einer Kita für Kleinkinder vergleichen. Denn Sie bringen Ihren Vierbeiner wie ein Kind in der Früh zur Hundebetreuung und holen ihn zu einer verabredeten Zeit wieder ab. Es gibt auch Hundesitter, die auf Wunsch einen Abhol- und Bringservice anbieten.

Besonders zur Ferienzeit sind die Hundetagesstätten gut besucht. Suchen Sie in der Hauptreisezeit einen geeigneten Platz für die Hundebetreuung, so sollten Sie sich daher frühzeitig mit den Hundepensionen in Verbindung setzen!

hundebetreuung © Kzenon / stock.adobe.com
Der Kontakt zu vielen verschiedenen anderen Hunden kann das Sozialverhalten Ihres Hundes positiv beeinflussen.

Wird mein Hund bei der Hundebetreuung gut versorgt?

In den meisten Hundetagesstätten werden täglich zwischen 5 und 15 Hunde jeder Rasse und jedes Alters untergebracht. Dadurch verbringen die Vierbeiner viel Zeit im Rudel und entwickeln ein sehr gutes Sozialverhalten.

Informieren Sie sich vorher, ob Ihr Hund auch wirklich bei einem Hundesitter untergebracht werden kann. Läufige Hündinnen nehmen Dogsitter beispielsweise nur selten auf. Auch kranke Hunden, die eine besondere Betreuung brauchen, können unter Umständen abgelehnt werden.

Sprechen Sie in dem Fall direkt bei den Hundesittern nach, ob diese den Ansprüchen Ihres Vierbeiners gerecht werden können. Oftmals finden Sie diese Informationen auch auf der Website der jeweiligen Hundebetreuungsstätte.

Was muss man bei der Auswahl einer geeigneten Hundebetreuung beachten?

  • Welchen ersten Eindruck macht der Hundesitter auf Sie?
  • Wie geht sie/er mit Ihrem Hund um?
  • Können Sie sich vorstellen Ihren Hund dem Hundesitter anzuvertrauen?
  • Auf welche Erfahrungen mit Tieren kann sie/er zurückgreifen?
  • Welche Referenzen kann sie/er vorweisen?
  • Gibt es einen genügend großen Garten oder Auslauf?
Mnoho rôznych psov © Wendy / stock.adobe.com

Was kostet Hundebetreuung?

Die Kosten einer Hundebetreuung hängen stark vom Standort, der gewünschten Leistung und dem Bedarf ab. So gibt es Hundebesitzer, die ihren Liebling nur gelegentlich zur Hundebetreuung geben, um Erledigungen zu machen oder in den Urlaub zu fahren. Auf der anderen Seite gibt es inzwischen viele Hundehalter, die ihren Vierbeiner täglich zum Hundesitter bringen.

Grobe Richtwerte sind:

  • 3 Stunden Hundebetreuung: ca. 10 bis 15 Euro
  • Hundebetreuung einen ganzen Tag lang oder über Nacht: ca. 15 bis 30 Euro
  • Dauerbetreuung/Monat: bis 400 Euro

Sehr exklusive Hundetagesstätten können pro Tag aber auch zwischen 80 und 100 Euro verlangen.

Gibt es Alternativen zur Hundetagesstätte?

Neben festen Einrichtungen können Sie auch im Internet nach Hundesittern in Ihrer Nähe suchen, die sehr flexibel und spontan arbeiten und Ihren Hund gerne auch nur mittags auf eine Stunde zum Gassi ausführen. Dabei sparen Sie bares Geld und zusätzlich die Fahrtwege zur Tagesstätte.

Vielleicht finden Sie aber auch in Ihrer Nachbarschaft freundliche und tierliebe Menschen, die entweder selbst einen Hund besitzen oder genug Zeit haben und gerne unter der Woche mit Ihrem Vierbeiner Gassi gehen. Neben einem kleinen finanziellen „Dankeschön“ können Sie im Gegenzug Nachbarschaftsdienste leisten. Versuchen Sie es doch mit einem Aushang in Ihrer Nachbarschaft.

Wenn Sie eine Hundebetreuung für einen längeren Zeitraum – beispielsweise für eine Urlaubsreise – benötigen, wäre auch eine Hundepension eine gute Anlaufstelle. Ebenso können Sie aber auch Ihren Hundesitter fragen, ob er oder sie Ihren Liebling für einen längere Zeit bei sich aufnehmen kann.

Eine Entscheidungshilfe bietet folgender Artikel: Urlaub ohne Hund: Hundesitter oder Hundepension.

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