So können Sie beim Katzenschutz helfen

Eine Katze wird von einer Hand gekrault.

Leider haben nicht alle Katzen das Glück, mit einem fürsorglichen Zweibeiner zusammenzuleben. Tausende von Katzen warten in Tierschutzorganisationen auf ein neues Zuhause. Und viele chronisch kranke oder alte Samtpfoten genießen den Schutz von Gnadenhöfen oder speziellen Pflegestellen. Katzenschutzorganisationen freuen sich über jeden Tierfreund, der helfen möchte! Wollen Sie aktiv anpacken oder dem Katzenschutz mit Geld- und Sachspenden unter die Arme greifen? Wir stellen verschiedene Möglichkeiten vor, wie Sie im Katzenschutz helfen können.

Aktiv im Katzenschutz helfen

Aktives Engagement eignet sich besonders gut für Katzenfreunde, die sich etwas Zeit nehmen können. Dies kann regelmäßig oder zu besonderen Anlässen sein. Anbei einige Vorschläge – doch es gibt viele weitere Möglichkeiten beim Katzenschutz zu helfen. Denn die meisten Katzenschutzvereine freuen sich, wenn Sie vor Ort nachfragen, welche Hilfe gesucht wird. So können Lehrer beispielsweise ehrenamtlich eine Jugendgruppe in einem Katzenschutzverein leiten. Motorisierte Katzenfreunde können Vorkontrollen vor einer Vermittlung übernehmen.

Als Katzenstreichler im Tierheim

Wer aus Platz-, Zeit- oder Geldgründen keine Katze halten kann, aber den Kontakt zu Samtpfoten liebt, kann sich nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit als „Katzenflüsterer“ umsehen. Viele Tierheime freuen sich über Menschen, die – zu vorher abgestimmten Zeiten – in die Katzengehege gehen. Je nach Zutraulichkeit der Vierbeiner können Sie hier Schmusetiger verwöhnen oder schüchternen Katzen dabei helfen, Vertrauen zu fassen. Nicht immer geht es dabei also ums Kuscheln. Manchmal hilft es einfach, wenn Sie sich in einen Raum setzen und mit beruhigender Stimme aus einem Buch vorlesen.

Sie sind handwerklich begabt?

Mit Vierbeinern zusammen zu sein, macht großen Spaß! Aber auch in anderen Bereichen sind helfende Hände im Tierschutz gefragt. Wer handwerkliches Talent mitbringt, kann seine Hilfe anbieten. Bei größeren Organisationen fallen zum Beispiel folgende Arbeiten an:

  • Garten- und Landschaftsarbeiten vom Heckenschneiden bis zum Pflastern
  • Zaunrenovierungen und kleine Reparaturen
  • Streichen
  • kreative Gehege gestalten – zum Beispiel mit „Catwalks“ für Katzen
Frau streicht eine Wand und eine Katze sieht zu.

Mit Backen dem Katzenschutz helfen

Viele Katzenschutz-Vereine organisieren regelmäßig Informationsstände oder kleine Feste. Hier ist jede helfende Hand gerne gesehen. Flyer erstellen, Aushänge machen oder Beiträge in den sozialen Medien teilen – mit wenig Aufwand sorgen Sie für mehr Aufmerksamkeit. Wer gerne backt, stiftet Kuchen oder lässt sich für die Arbeit am Waffelstand einteilen. Sie mögen Handarbeiten? Wie wäre es mit selbstgenähten Baldriankissen? Diese können Sie einer Tombola-Verlosung zur Verfügung stellen.

Häufig gesucht: Pflegestellen für verwaiste Katzen

Sie bringen Katzenerfahrung mit und möchten Tieren in Not helfen? Viele Katzenschutzvereine und Tierheime suchen Pflegestellen. Hierbei können Sie Vierbeiner bei sich zuhause betreuen und mögliche Interessenten empfangen, wenn die Tiere vermittelt werden sollen.

Besonders gesucht sind beispielsweise Pflegestellen für die Aufzucht von verwaisten Kitten. Eine herausfordernde Aufgabe für Katzenkenner. Denn die Kätzchen brauchen in den ersten Wochen auch nachts Betreuung, wenn keine Ammenkatze gefunden wird. Da junge Katzen meist gut zu vermitteln sind, ist der Einsatz zeitlich überschaubar. Internationale Tierschutzorganisationen arbeiten häufig mit Pflegestellen, um Tiere in ganz Europa vermitteln zu können.

Wie kann ich dem Katzenschutz mit Spenden helfen?

Katzenschutzorganisationen fehlt es oft an Geld – sie sind auf Spenden angewiesen. Jede Tierschutzeinrichtung freut sich über Sach- und Geldspenden. Hierfür müssen Sie nicht immer einen fixen Betrag anweisen. So gibt es beispielsweise Möglichkeiten, während des Einkaufens Gutes zu tun.

Ihre Katze setzt keine Pfote in ihr neues Katzenbett? Oder Sie möchten Kratzbaum und Näpfe einer verstorbenen Samtpfote Tierschutzkatzen schenken? Die meisten Katzenschutzorganisationen freuen sich über gut erhaltene Sachspenden. Futterspenden sollten nur originalverpackt und mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum gespendet werden. Auch Alltagsgegenstände wie funktionierende Waschmaschinen, Decken oder Pinsel sind von Zeit zu Zeit gefragt. Oft präsentieren Katzenschutzvereine auf ihrer Webseite eine Übersicht, welche Sachspenden derzeit gesucht sind.

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Die jeweiligen Katzenschutzmitarbeiter wissen am besten, was ihre Schützlinge brauchen. Darum sind Geldspenden immer hilfreich. Ist der Verein gemeinnützig anerkannt, kann er Quittungen ausstellen, die Ihre Steuerlast reduzieren. Wenn Sie eine Mitgliedschaft eingehen, ermöglichen Sie einem Katzenschutzverein Planungssicherheit durch regelmäßige Mitgliedsbeiträge.

Wie kann man dem Katzenschutz etwas vererben?

Immer mehr Tierfreunde möchten über den Tod hinaus etwas für den Katzenschutz tun – und ihm etwas vermachen. Hierbei kann es sich um Teile des Erbes oder das gesamte Vermögen handeln. Achtung: Wer alleinstehend und ohne Angehörige verstirbt, hinterlässt sein Erbe automatisch dem Staat, wenn kein Testament vorliegt. Mit einem Testament können Sie dies verhindern. Das gespendete Vermögen ist steuerfrei, wenn es an eine gemeinnützige Organisation geht. So kommt es ohne Abzüge dem gewünschten Zweck – zum Beispiel Katzen in Not – zugute. Das Testament muss handschriftlich verfasst und nach dem Tod gut auffindbar sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt sich von einem Notar beraten.

Mit Tierliebe punkten: zooPunkte-Bonusprogramm

Eine einfache Gelegenheit, dem Katzenschutz zu helfen, ist einzukaufen und gleichzeitig zu spenden. So bietet zooplus im Rahmen eines Bonusprogramms die Möglichkeit, gesammelte zooPunkte zu spenden. Im Online-Shop sammeln Sie für jeden Einkauf zooPunkte. Diese können Sie in Sachprämien eintauschen oder ab einer bestimmten Anzahl dem Tierschutz spenden. Monatlich wechselnde Empfänger erhalten hierdurch generierte Futterspenden. Meist handelt es sich dabei um Tierschutzvereine, die mehrere Tierarten betreuen – natürlich auch Katzen.

Ein Kätzchen sitzt auf einem Kratzbaum.

Produkte mit Herz: zoolove

Auch über zoolove-Produkte können Sie bei zooplus beim Einkaufen Gutes für den Katzenschutz tun. Denn von jedem verkauften zoolove-Produkt spendet zooplus automatisch zehn Prozent des Verkaufspreises an eine Tierschutzorganisation. Alle zwei Monate wird ein gemeinnütziger, eingetragener Tierschutzverein ausgewählt, der sich über die zoolove-Unterstützung freuen darf.

In den sozialen Netzwerken und auf zoolove findet man detaillierte Berichte zu dem Spendenempfänger, den aktuellen Spendenstand und wofür die Spende eingesetzt wird. Im Jahr 2019 kamen durch das Projekt über 250.000 Millionen Euro an Futterspenden für 45 Tierheime in ganz Europa zusammen. So konnten zooplus-Kunden die Näpfe vieler Tiere aus dem Katzenschutz füllen.

Freilebenden Katzen richtig helfen

Auch wildlebende Tiere benötigen die Unterstützung von Katzenfreunden. Dabei ist es besonders wichtig, nicht unüberlegt zu helfen. Wer „nur“ Futter gibt, trägt dazu bei, dass halbwilde oder wilde Katzen sich immer mehr vermehren.

Bei einzelnen freilebenden Katzen sollten Sie zuerst sicherstellen, dass das Tier keinen Besitzer hat, der nach der Samtpfote sucht. Machen Sie beispielsweise Aushänge und informieren das lokale Tierheim über den „Fund“. Ist die Katze zutraulich, hat aber keinen Besitzer, sollten Sie sich an den Katzenschutz wenden. Denn in jedem Fall sollten freilebende Katzen kastriert werden. Halbwilde oder wilde Tiere können manchmal wieder in ihrer ursprünglichen Umgebung freigelassen werden.

Viele Tierärzte kastrieren Wildlinge zu einem günstigeren Gebührensatz. Wenn möglich empfiehlt sich eine Kooperation mit professionell organisierten Katzenschützern. Diese können Ihnen am besten sagen, was für die jeweiligen Tiere eine gute Lösung ist.

„Katzenschutz“ im weiteren Sinne schließt auch Nachbarschaftshilfe ein – zum Beispiel gegenseitiges Katzensitten im Urlaub. Wer sich privat und darüber hinaus ehrenamtlich für Katzen einsetzt, dient als Multiplikator und inspiriert andere. Fragen Sie bei Katzenschützern vor Ort nach weiteren Tipps, um sich für Katzen in Not engagieren zu können.

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