13. März 2017 - Aktualisiert 18. April 2018

Reiten im Dunkeln

reiten im dunkeln

Reiten Im Dunkeln

Ausritte mit dem Pferd können gerade im Winter besonders schön sein. Die unberührte Winterlandschaft lädt oftmals zu langen Ausflügen ein – da kann man schon mal die Zeit vergessen. Sobald die Dämmerung eintritt sollte man jedoch für eine gute Sichtbarkeit sorgen, um frühzeitig gesehen zu werden. Hier einige Tipps für das Reiten im Dunkeln.

Pferde in der Dunkelheit

Pferde haben bei Nacht oftmals weniger Probleme als wir Menschen. Das liegt vor allem daran, dass wir im Gegensatz zu den Vierbeinern nachts eine schlechtere Sicht haben. Die Pferde besitzen eine spezielle reflektierende Schicht in ihrem Auge, das sogenannte „Tapetum Lucidum“, welche als Restlichtverstärker dient. Weiterhin haben Pferde dreimal so viele Rezeptoren, also lichtempfindliche Sinneszellen, im Auge als wir Menschen.  Somit haben Pferde auch nachts einen guten Orientierungssinn.

Jedoch ist es ratsam, die Pferde auf den Jahreszeitenwechsel hin erst einmal an die Dunkelheit zu gewöhnen. Man beginnt am besten in der Dämmerung zu reiten, sodass sich das Pferd langsam an die Dunkelheit gewöhnen kann. Außerdem sollte die Zusatzausrüstung, wie Lampen und Reflektoren, angebracht werden, damit sich das Pferd auch damit vertraut machen kann.

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Straßenverkehrsordnung für Reiter

Ganz wichtig ist selbstverständlich das Einhalten der Straßenverkehrsordnung. Diese besagt, dass Pferd und Reiter bei Dämmerung und Dunkelheit beleuchtet werden müssen. Zur Beleuchtung müssen mindestens ein weißes Licht vorne sowie ein rotes Licht (das nach hinten zeigt) angebracht sein.

Um das Reiten im Dunkeln so angenehm wie möglich zu machen, ist es ratsam sich noch weiteres Leucht- beziehungsweise Reflektionszubehör zuzulegen. Denn sehr oft wird unterschätzt, wie schnell auch ein großes Tier im Straßenverkehr übersehen werden kann.

Sicherheit im Dunkeln: Reitausrüstung

Sinnvoll ist es, dass sich auch der Mensch bein Reiten im Dunkeln mit verschiedenen Leuchtmitteln ausrüstet. Zum Beispiel sind reflektierende Sicherheitswesten für den Menschen ratsam. Sie sorgen für gut sichtbaren Schutz im Straßenverkehr. Zudem haben viele Thermo-Reitstiefel mittlerweile reflektierende Nähte oder Klettverschlüsse. Achten Sie auch darauf, eine helle Reitjacke zu tragen - das macht Sie auch in der Dämmerung gut sichtbar. Für das Pferd sind eine reflektierende Ausreitdecke und Leuchtgamaschen ideal.

Falls Sie einen Hund dabeihaben, vergessen Sie auch seine Sicherheit nicht: Reflexleinen, reflektierende Halsbänder und Geschirre für Hunde machen die Vierbeiner bei schlechten Sichtverhältnissen oder in der Dunkelheit leichter erkennbar.

 

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