Bio-Katzenfutter: Was steckt wirklich drin?
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
Katzendiabetes ist eine ernstzunehmende, ernährungsbedingte Erkrankung. Bei angemessener Behandlung können Katzen in der Regel gut mit dieser Erkrankung leben. Dazu kann auch ein spezielles Futter für diabetische Katzen beitragen.

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Wird die Diagnose Diabetes bestätigt, muss mit der Behandlung begonnen werden.
Diabetes bei Katzen ist eine hormonelle Stoffwechselerkrankung, gekennzeichnet durch eine Störung der Insulinregulation. Es gibt verschiedene Formen von Diabetes, die unterschiedliche Ursachen haben.
Die häufigste Form ist Diabetes mellitus. Typ 1 ist auf eine Autoimmunerkrankung zurückzuführen. Typ 2 tritt häufig bei älteren oder übergewichtigen Katzen auf. Auch die Ernährung kann bei der Entstehung eine Rolle spielen.
Für Katzen hat sich vieles verändert, seit sie mit Menschen zusammenleben. Unsere Katzen sind innerlich zwar immer noch sehr wild und ihre Psyche und ihr Körper ähneln stark denen kleiner Wildkatzen, ihre Lebensbedingungen sind jedoch durch und durch „modern“.
Anders als ihre Artgenossen in freier Wildbahn müssen Hauskatzen ihre Nahrung nicht jagen. Dies gilt insbesondere für Wohnungskatzen. Einerseits bewegen sie sich weniger, andererseits profitieren sie von einer großen Auswahl an köstlichem Katzenfutter.
Hähnchen in Gelee und Ente in Soße lassen geschmacklich keine Wünsche offen, die Zusammensetzung entspricht aber nicht immer einer für Katzen geeigneten Ernährung. Als Fleischfresser benötigen Katzen hochwertige Proteine, können jedoch keine Kohlenhydrate verwerten.
In freier Wildbahn ernähren sich Katzen von kleinen Beutetieren. Diese bestehen hauptsächlich aus Fleisch und Innereien, die der Katze viele gesunde Proteine liefern. Aus diesen Proteinen bezieht die Katze einen Großteil ihrer Energie. Kohlenhydrate hingegen kann sie nur in begrenztem Umfang verwerten.
Leider sind diese Anforderungen bei verzehrfertigem Katzenfutter oft nicht erfüllt. Kostengünstige pflanzliche Füllstoffe und Nebenprodukte führen sehr schnell zu einem Anstieg des Kohlenhydratanteils im Futter. Ein Überschuss an Kohlenhydraten im Körper der Katze belastet unter anderem die Bauchspeicheldrüse, die dafür zuständig ist, die Verdauungsenzyme an artfremdes Futter anzupassen.
Sollte sich die Diagnose Diabetes bestätigen, muss eine Behandlung eingeleitet werden. Typ-1-Diabetes kann ausschließlich mit Insulin behandelt werden. Bei Katzen mit Typ-1-Diabetes muss der Blutzuckerspiegel regelmäßig gemessen werden, um sicherzustellen, dass die Katze die richtige Insulinmenge erhält.
Typ-2-Diabetes lässt sich oft durch eine Umstellung der Lebensweise und der Ernährungsgewohnheiten vermeiden, gegebenenfalls in Verbindung mit einer vom Tierarzt überwachten Insulinverabreichung. Eine auf die Bedürfnisse der Katze abgestimmte Ernährung ist daher unerlässlich!
Neben Insulininjektionen umfasst die Behandlung von Diabetes bei Katzen in der Regel eine schrittweise Umstellung der Ernährung. Katzen mit Diabetes sollten keine Kohlenhydrate und minderwertige Fette zu sich nehmen und stattdessen ballaststoffreiches Futter erhalten.
Es wird empfohlen, ihnen mehrmals täglich zu festen Zeiten kleine Portionen zu geben und dabei die Mengen im Auge zu behalten. Falls deine Katze Insulin benötigt, solltest du sie vor der Injektion füttern. Dein Tierarzt wird dir genau erklären, wie du vorgehen musst, wie du reibungslos auf neues Futter umstellen kannst und welche Ernährung für deine Katze am besten geeignet ist.
Auch wenn deine Katze kein Insulin mehr benötigt, solltest du die neuen Ernährungsgewohnheiten beibehalten. Achte darauf, dass sie weder zu viel noch zu wenig frisst. Außerdem ist es ebenso wichtig, ihr Gewicht im Blick zu behalten. Regelmäßige Bewegung kann ihr beim Abnehmen helfen. Vermeide außerdem Snacks zwischen den Mahlzeiten: Diese lassen den Blutzuckerspiegel unnötig ansteigen.
Aufgrund des hohen Kohlenhydratanteils solltest du deiner Katze lieber kein Trockenfutter geben. Trockenfutter enthält auch weniger Wasser als Nassfutter. Eine Katze, die mit Trockenfutter gefüttert wird, muss daher mehr trinken. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Urin zu stark konzentriert ist und die Funktion der Harnwege beeinträchtigt.
Zunächst solltest du die Ernährung deiner Katze auf ein möglichst natürliches Futter mit hohem Proteingehalt und geringem Kohlenhydratanteil umstellen. Ballaststoffe tragen zur Regulierung der Verdauung bei. Eine an Diabetes erkrankte Katze sollte keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen. Viele Katzenhalter stellen ihre an Diabetes erkrankten Katzen auf eine Ernährung mit rohem Fleisch um. Das ist eine gute Alternative, allerdings musst du dich umfassend mit dem Thema vertraut machen.
Empfohlenes Futter für diabetische Katzen:
Hinweis: Die Wahl eines geeigneten Diätfutters kann die natürlichen Körperfunktionen deiner Katze unterstützen. Beachte jedoch, dass Diätfutter Krankheiten weder heilen noch vorbeugen kann. Die richtige Ernährung deiner Katze solltest du außerdem immer mit deinem Tierarzt besprechen. Auf der Website von zooplus findest du spezielles Diätfutter.
Im Handel erhältliches Katzenfutter und falsche Ernährung werden häufig als mögliche Ursachen für Diabetes bei Katzen angesehen. Eine ausgewogene Ernährung ist daher für das Wohlbefinden von Katzen von entscheidender Bedeutung. Dies gilt umso mehr für die Ernährung einer an Diabetes erkrankten Katze.
Eine spezielle Diät für diabetische Katzen kann auch dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Dein Tierarzt kann dir Futterarten empfehlen, die eine gute Ergänzung zur tierärztlichen Behandlung darstellen. Achte jedoch darauf, dass das von ihm empfohlene Futter viele Proteine, wenig Kohlenhydrate und wenig pflanzliche Produkte enthält, da sich andernfalls die Krankheit verschlimmern könnte.
Diabetes lässt sich mit einer tierärztlichen Behandlung und der richtigen Ernährung gut in den Griff bekommen. Wir wünschen dir und deiner Katze alles Gute!
Bio ist in, egal, ob es sich um Gemüse, Obst oder Tierfutter handelt. Doch was bedeutet „Bio“ überhaupt – und was unterscheidet Bio-Katzenfutter von herkömmlicher Katzennahrung?
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