Sterilised Futter für kastrierte Hunde
Tierärztin Dr. Conny Kolo zum Thema Hundefutter für kastrierte Hunde:

„Die hormonelle Umstellung durch eine Kastration führt zu einem geringeren Energiebedarf, einem gesteigerten Appetit und reduzierter Aktivität eines Hundes. Als Folge all dieser Faktoren zusammen ergibt sich bei den meisten Hunden ein um bis zu 30 Prozent reduzierter Kalorienbedarf.
Beachtet man diesen um ein Drittel geringeren Energiebedarf, dann kommt es zu einer stetigen Gewichtszunahme und letztendlich zu einer gesundheitsschädlichen Fettleibigkeit des Tieres. Mit einer angepassten Fütterung und regelmäßigen Gewichtskontrollen lässt sich dieser entgegenwirken.
Bei manchen Hunden reicht es die tägliche Mahlzeit, um ein paar Gramm zu reduzieren und Leckereien etwas seltener zu geben. Andere Hunde, insbesondere bestimmter Rassen, wie Labrador Retriever oder Cockerspaniel, benötigen jedoch tatsächlich 30 Prozent weniger Energie. Da es zu einer massiven Mangelversorgung mit allen wichtigen Nährstoffen kommt, wenn das tägliche Futter einfach um 30 Prozent reduziert wird, helfen spezielle Hundefutter für kastrierte Hunde durch ihre besondere Zusammensetzung bei der Gewichtskontrolle.“
Der Text auf dieser Seite wurde von Tierärztin Dr. Conny Kolo in Zusammenarbeit mit dem zooplus Team verfasst. Der Inhalt dient nur zu Informationszwecken und ist nicht als Ersatz für eine professionelle tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht.
Tierärztin Dr. Conny Kolo zum Thema Hundefutter für kastrierte Hunde:

„Die hormonelle Umstellung durch eine Kastration führt zu einem geringeren Energiebedarf, einem gesteigerten Appetit und reduzierter Aktivität eines Hundes. Als Folge all dieser Faktoren zusammen ergibt sich bei den meisten Hunden ein um bis zu 30 Prozent reduzierter Kalorienbedarf.
Beachtet man diesen um ein Drittel geringeren Energiebedarf, dann kommt es zu einer stetigen Gewichtszunahme und letztendlich zu einer gesundheitsschädlichen Fettleibigkeit des Tieres. Mit einer angepassten Fütterung und regelmäßigen Gewichtskontrollen lässt sich dieser entgegenwirken.
Bei manchen Hunden reicht es die tägliche Mahlzeit, um ein paar Gramm zu reduzieren und Leckereien etwas seltener zu geben. Andere Hunde, insbesondere bestimmter Rassen, wie Labrador Retriever oder Cockerspaniel, benötigen jedoch tatsächlich 30 Prozent weniger Energie. Da es zu einer massiven Mangelversorgung mit allen wichtigen Nährstoffen kommt, wenn das tägliche Futter einfach um 30 Prozent reduziert wird, helfen spezielle Hundefutter für kastrierte Hunde durch ihre besondere Zusammensetzung bei der Gewichtskontrolle.“
Der Text auf dieser Seite wurde von Tierärztin Dr. Conny Kolo in Zusammenarbeit mit dem zooplus Team verfasst. Der Inhalt dient nur zu Informationszwecken und ist nicht als Ersatz für eine professionelle tierärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung gedacht.
Das richtige Futter für den kastrierten Hund
Eine Kastration verhindert die Fortpflanzungsmöglichkeit deines Hundes – so viel sollte allen Hundebesitzern klar sein. Aber wusstest du, dass eine Kastration weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Organismus deines Vierbeiners haben kann?
Übergewicht als Folge der Kastration
Studien belegen, dass kastrierte Hunde häufiger an Übergewicht leiden können als unkastrierte Tiere. Vor allem Hündinnen neigen nach dem Eingriff zu Adipositas. So kann das Risiko einer Gewichtszunahme bei ihnen doppelt so hoch sein wie bei nicht kastrierten Hündinnen. Aber auch Rüden neigen nach einer Kastration eher zu überflüssigen Fettpolstern. Doch woran liegt das?
Weniger Energiebedarf, aber mehr Appetit
Durch eine Kastration verändert sich der gesamte Hormonhaushalt und damit auch der Stoffwechsel Ihres Tieres. Der Wegfall der weiblichen Geschlechtshormone, Östrogene, steigert bei Hündinnen das Hungergefühl – denn Sexualhormone sind an der Regulation von Appetit und Stoffwechselrate maßgeblich beteiligt. Die hemmende Wirkung bleibt aus und das Verlangen nach Hundefutter steigt deutlich an. Problematisch wird dies vor allem dadurch, dass die Aktivität des Hundes nach der Kastration häufig nachlässt und damit auch der Energiebedarf erheblich sinkt. Die reduzierte Bewegung ist damit auch ursächlich für das Übergewicht bei kastrierten Rüden. Männliche Hunde nehmen nach der Kastration weniger durch eine Veränderung des Hormonhaushalts als durch eine Verminderung ihrer Spontanaktivität zu. Und wer mehr isst als er eigentlich braucht, nimmt logischerweise zu.
Das richtige Futter für den kastrierten Hund
Eine Kastration verhindert die Fortpflanzungsmöglichkeit deines Hundes – so viel sollte allen Hundebesitzern klar sein. Aber wusstest du, dass eine Kastration weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Organismus deines Vierbeiners haben kann?
Übergewicht als Folge der Kastration
Studien belegen, dass kastrierte Hunde häufiger an Übergewicht leiden können als unkastrierte Tiere. Vor allem Hündinnen neigen nach dem Eingriff zu Adipositas. So kann das Risiko einer Gewichtszunahme bei ihnen doppelt so hoch sein wie bei nicht kastrierten Hündinnen. Aber auch Rüden neigen nach einer Kastration eher zu überflüssigen Fettpolstern. Doch woran liegt das?
Weniger Energiebedarf, aber mehr Appetit
Durch eine Kastration verändert sich der gesamte Hormonhaushalt und damit auch der Stoffwechsel Ihres Tieres. Der Wegfall der weiblichen Geschlechtshormone, Östrogene, steigert bei Hündinnen das Hungergefühl – denn Sexualhormone sind an der Regulation von Appetit und Stoffwechselrate maßgeblich beteiligt. Die hemmende Wirkung bleibt aus und das Verlangen nach Hundefutter steigt deutlich an. Problematisch wird dies vor allem dadurch, dass die Aktivität des Hundes nach der Kastration häufig nachlässt und damit auch der Energiebedarf erheblich sinkt. Die reduzierte Bewegung ist damit auch ursächlich für das Übergewicht bei kastrierten Rüden. Männliche Hunde nehmen nach der Kastration weniger durch eine Veränderung des Hormonhaushalts als durch eine Verminderung ihrer Spontanaktivität zu. Und wer mehr isst als er eigentlich braucht, nimmt logischerweise zu.
Warum ist Übergewicht nach der Kastration von Hunden ernst zu nehmen?
Übergewicht bei Hunden muss ernst genommen werden, denn die Fettleibigkeit ist nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten ein Problem, sondern kann bei Hunden sogar zu einer Verringerung der Lebenserwartung führen. Noch häufiger als bei uns Menschen führt Übergewicht bei unseren Haustieren zu vielen Folgeerkrankungen wie Diabetis mellitus, Herz-Kreislauf-Problemen, Verdauungsbeschwerden und einer erhöhten Belastung der Gelenke.
Warum ist Übergewicht nach der Kastration von Hunden ernst zu nehmen?
Übergewicht bei Hunden muss ernst genommen werden, denn die Fettleibigkeit ist nicht nur unter ästhetischen Gesichtspunkten ein Problem, sondern kann bei Hunden sogar zu einer Verringerung der Lebenserwartung führen. Noch häufiger als bei uns Menschen führt Übergewicht bei unseren Haustieren zu vielen Folgeerkrankungen wie Diabetis mellitus, Herz-Kreislauf-Problemen, Verdauungsbeschwerden und einer erhöhten Belastung der Gelenke.
Wie vermeide ich Übergewicht nach der Kastration?
Die gute Nachricht ist: Mit einer Ernährung, die an die veränderten Bedürfnisse deines Hundes angepasst ist, kannst du dabei helfen, Übergewicht abzubauen oder, besser noch, von vornherein zu vermeiden. Dabei ist es nicht ratsam, einfach weniger vom gewohnten Futter zu geben. Schließlich sinkt nach der Kastration zwar der Energiebedarf – der Bedarf an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen bleibt jedoch gleich. Eine „FdH-Diät“ hieße, dass dein Hund nicht nur weniger Kalorien, sondern auch weniger Nährstoffe als etwa Kalzium oder Magnesium bekommt, was wiederum zu Mangelerscheinungen führen kann. Hinzu kommt, dass eine schmalere Futterration bei einem gesteigerten Hungergefühl nach der Kastration dazu führen kann, dass Ihr Hund ständig um Futter bettelt.
Statt weniger des bisherigen Futters zu geben, ist es ratsam, auf ein Futter umzusteigen, welches weniger energiereich ist, aber dennoch deinem Hund eine ausreichende Nährstoffzufuhr bieten und die Bedürfnisse deines Hundes befriedigen kann.
Wie vermeide ich Übergewicht nach der Kastration?
Die gute Nachricht ist: Mit einer Ernährung, die an die veränderten Bedürfnisse deines Hundes angepasst ist, kannst du dabei helfen, Übergewicht abzubauen oder, besser noch, von vornherein zu vermeiden. Dabei ist es nicht ratsam, einfach weniger vom gewohnten Futter zu geben. Schließlich sinkt nach der Kastration zwar der Energiebedarf – der Bedarf an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen bleibt jedoch gleich. Eine „FdH-Diät“ hieße, dass dein Hund nicht nur weniger Kalorien, sondern auch weniger Nährstoffe als etwa Kalzium oder Magnesium bekommt, was wiederum zu Mangelerscheinungen führen kann. Hinzu kommt, dass eine schmalere Futterration bei einem gesteigerten Hungergefühl nach der Kastration dazu führen kann, dass Ihr Hund ständig um Futter bettelt.
Statt weniger des bisherigen Futters zu geben, ist es ratsam, auf ein Futter umzusteigen, welches weniger energiereich ist, aber dennoch deinem Hund eine ausreichende Nährstoffzufuhr bieten und die Bedürfnisse deines Hundes befriedigen kann.
Welches Futter eignet sich für den kastrierten Hund?
Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Denn auch nach einer Kastration hat jeder Hund einen ganz eigenen, individuellen Nährstoffbedarf, der abhängig von Rasse, Alter, Geschlecht, Aktivitätsgrad und Gesundheitszustand ist. Im Zweifel solltest du also am besten mit einem Experten, zum Beispiel deinem Tierarzt, sprechen, der mit deiner Hilfe einen genauen Futterplan für deinen Hund erstellen kann. Als grobe Faustregel gilt, dass der Kaloriengehalt des neuen Futters etwa 20 bis 30 Prozent niedriger sein sollte, als der des gewohnten Futters. So benötigen kastrierte und übergewichtige Hunde ca. 52 kcal pro kg Körpergewicht. Bewegt sich dein Hund auch nach der Kastration sehr viel, liegt der Energiebedarf natürlich vergleichsweise höher.
Welches Futter eignet sich für den kastrierten Hund?
Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Denn auch nach einer Kastration hat jeder Hund einen ganz eigenen, individuellen Nährstoffbedarf, der abhängig von Rasse, Alter, Geschlecht, Aktivitätsgrad und Gesundheitszustand ist. Im Zweifel solltest du also am besten mit einem Experten, zum Beispiel deinem Tierarzt, sprechen, der mit deiner Hilfe einen genauen Futterplan für deinen Hund erstellen kann. Als grobe Faustregel gilt, dass der Kaloriengehalt des neuen Futters etwa 20 bis 30 Prozent niedriger sein sollte, als der des gewohnten Futters. So benötigen kastrierte und übergewichtige Hunde ca. 52 kcal pro kg Körpergewicht. Bewegt sich dein Hund auch nach der Kastration sehr viel, liegt der Energiebedarf natürlich vergleichsweise höher.
Fertigfutter oder lieber selbst kochen nach der Kastration beim Hund?
Grundsätzlich gilt, dass du liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten nur so wenig wie möglich umstellen solltest. Wenn du bisher gut mit Fertigfutter gefahren bist, solltest du also ruhig weiter zu fertigen Produkten greifen. Nach der Kastration plötzlich anzufangen, das Futter Ihres Hundes komplett selbst zuzubereiten, könnte viele Hundehalter, die bislang ausschließlich auf Convenience gesetzt haben, überfordern. Wenn du allerdings das Futter deines Tieres bislang auch schon selbst gekocht haben oder deinen Hund „BARFst“, das heißt, rohes Futter gibst, solltest du dabei bleiben. Kaloriengehalt und Nährstoffzufuhr können mit selbst zusammengestelltem Hundefutter natürlich am besten gesteuert werden.
Geeignete, energiearme Produkte für die eigene Mischung sind zum Beispiel mageres Muskelfleisch, Lunge, Magerquark, Gemüse, Kleie, Nachmehl oder Grünmehl
Fertigfutter oder lieber selbst kochen nach der Kastration beim Hund?
Grundsätzlich gilt, dass du liebgewonnene Ernährungsgewohnheiten nur so wenig wie möglich umstellen solltest. Wenn du bisher gut mit Fertigfutter gefahren bist, solltest du also ruhig weiter zu fertigen Produkten greifen. Nach der Kastration plötzlich anzufangen, das Futter Ihres Hundes komplett selbst zuzubereiten, könnte viele Hundehalter, die bislang ausschließlich auf Convenience gesetzt haben, überfordern. Wenn du allerdings das Futter deines Tieres bislang auch schon selbst gekocht haben oder deinen Hund „BARFst“, das heißt, rohes Futter gibst, solltest du dabei bleiben. Kaloriengehalt und Nährstoffzufuhr können mit selbst zusammengestelltem Hundefutter natürlich am besten gesteuert werden.
Geeignete, energiearme Produkte für die eigene Mischung sind zum Beispiel mageres Muskelfleisch, Lunge, Magerquark, Gemüse, Kleie, Nachmehl oder Grünmehl
Ein Blick auf den Kaloriengehalt lohnt sich
Wenn du lieber auf Fertigfutter zurückgreifen möchtest, ist es ratsam, einen Blick auf die Zutatenliste und den angegebenen Kaloriengehalt der einzelnen Produkte zu werfen. Verlass dich am besten nicht einfach auf die verschiedenen Produktbezeichnungen wie „light“, „Diätfutter“, „Weight Control“, „neutered“ oder „kalorienarm“, denn abgesehen von der Ergänzung „Diätfutter“ ist keiner der Begriffe gesetzlich geschützt. Es gibt demzufolge keine einheitliche Regelung, ab wann ein Produkt als „light“ oder „kalorienarm“ deklariert werden darf, und dies liegt in den meisten Fällen schlichtweg im Ermessen des Herstellers. So bedeutet „light“ etwa nur, dass dieses Futter weniger Kalorien hat als die anderen Futter desselben Herstellers. Ein Ernährungsexperte würde den vermeintlichen „light“-Inhalt aber nicht unbedingt als kalorienarm bezeichnen. Sicherheit bekommst du also nur, wenn du die Inhaltsstoffe und die dazugehörigen Kalorienwerte genau anschaust.
Ein Blick auf den Kaloriengehalt lohnt sich
Wenn du lieber auf Fertigfutter zurückgreifen möchtest, ist es ratsam, einen Blick auf die Zutatenliste und den angegebenen Kaloriengehalt der einzelnen Produkte zu werfen. Verlass dich am besten nicht einfach auf die verschiedenen Produktbezeichnungen wie „light“, „Diätfutter“, „Weight Control“, „neutered“ oder „kalorienarm“, denn abgesehen von der Ergänzung „Diätfutter“ ist keiner der Begriffe gesetzlich geschützt. Es gibt demzufolge keine einheitliche Regelung, ab wann ein Produkt als „light“ oder „kalorienarm“ deklariert werden darf, und dies liegt in den meisten Fällen schlichtweg im Ermessen des Herstellers. So bedeutet „light“ etwa nur, dass dieses Futter weniger Kalorien hat als die anderen Futter desselben Herstellers. Ein Ernährungsexperte würde den vermeintlichen „light“-Inhalt aber nicht unbedingt als kalorienarm bezeichnen. Sicherheit bekommst du also nur, wenn du die Inhaltsstoffe und die dazugehörigen Kalorienwerte genau anschaust.
Wie und wann sollte das Futter umgestellt werden?
Viele „Experten“ raten dazu, das energieärmere Futter bereits ein paar Wochen vor der Kastration einzuführen, um das Entstehen von Übergewicht von vornherein zu verhindern. Eine prophylaktische Futterumstellung ist allerdings nicht in jedem Fall nötig. Schließlich gibt es auch Hunde, bei denen die Kastration kaum Auswirkungen auf Futtergewohnheiten oder Aktivität hat. Sinnvoller wäre es also in diesem Fall, den Hund einfach gut zu beobachten und regelmäßig zu wiegen, um eine mögliche Tendenz in Richtung Übergewicht früh zu erkennen und gegensteuern zu können. Ein wöchentliches Abtasten Ihres Hundes kann ebenfalls hilfreich sein, um zu beurteilen, ob dein Hund möglicherweise etwas zu viel „auf den Rippen“ hat. Ideal ist, wenn du die Rippen leicht unter dem Fell ertasten können – sie mit bloßem Auge zu sehen, wäre übrigens eher ein Hinweis auf Untergewicht.
Wenn dein Hund allerdings bereits vor der Kastration eine Tendenz zu Übergewicht zeigt oder schon übergewichtig ist, ist es ratsam, das Futter so bald wie möglich umzustellen, in diesem Fall also am besten vor dem Eingriff. Bei der Futterumstellung gilt es – unabhängig davon, ob du das Futter nun vorher oder hinterher änderst – sich Zeit zu lassen. Eine plötzliche Futterumstellung kann für deinen Hund großen Stress bedeuten und zu massiven Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Verstopfung führen. Empfehlenswert ist eine langsame und schrittweise Gewöhnung an die neue Nahrung.
Wie und wann sollte das Futter umgestellt werden?
Viele „Experten“ raten dazu, das energieärmere Futter bereits ein paar Wochen vor der Kastration einzuführen, um das Entstehen von Übergewicht von vornherein zu verhindern. Eine prophylaktische Futterumstellung ist allerdings nicht in jedem Fall nötig. Schließlich gibt es auch Hunde, bei denen die Kastration kaum Auswirkungen auf Futtergewohnheiten oder Aktivität hat. Sinnvoller wäre es also in diesem Fall, den Hund einfach gut zu beobachten und regelmäßig zu wiegen, um eine mögliche Tendenz in Richtung Übergewicht früh zu erkennen und gegensteuern zu können. Ein wöchentliches Abtasten Ihres Hundes kann ebenfalls hilfreich sein, um zu beurteilen, ob dein Hund möglicherweise etwas zu viel „auf den Rippen“ hat. Ideal ist, wenn du die Rippen leicht unter dem Fell ertasten können – sie mit bloßem Auge zu sehen, wäre übrigens eher ein Hinweis auf Untergewicht.
Wenn dein Hund allerdings bereits vor der Kastration eine Tendenz zu Übergewicht zeigt oder schon übergewichtig ist, ist es ratsam, das Futter so bald wie möglich umzustellen, in diesem Fall also am besten vor dem Eingriff. Bei der Futterumstellung gilt es – unabhängig davon, ob du das Futter nun vorher oder hinterher änderst – sich Zeit zu lassen. Eine plötzliche Futterumstellung kann für deinen Hund großen Stress bedeuten und zu massiven Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Verstopfung führen. Empfehlenswert ist eine langsame und schrittweise Gewöhnung an die neue Nahrung.



































