12. April 2017 - Aktualisiert 30. April 2019

Das richtige Hundefutter bei Gelenkproblemen

In Zusammenarbeit mit HOKAMIX30
Das richtige Hundefutter bei Gelenkproblemen

Hunde lieben die Bewegung – ob beim Spazieren gehen mit ihrem Herrchen oder sogar im Hundesport. Doch was ist, wenn die Bewegung plötzlich Schmerzen verursacht? Gelenkprobleme gehören heute zu den häufigsten Erkrankungen bei Hunden. Wie Sie Gelenkerkrankungen vorbeugen und was Sie mit Hilfe der Ernährung dagegen tun können, lesen Sie hier.

Schmerzhafte Gelenke: Hüftdysplasie, Arthrose & Co

Eine der bekanntesten Gelenkerkrankungen bei Hunden ist wahrscheinlich die sogenannte Hüftgelenksdysplasie, kurz HD. Sie tritt insbesondere bei großen und schweren Hunderassen auf, aber auch kleinere Hunde können eine solche Fehlentwicklung des Hüftgelenkes entwickeln. Genauso wie die Ellbogengelenksdysplasie (ED) ist die Hüftdysplasie erblich bedingt. Durch Gentests und eine strenge Auswahl der Zuchttiere versuchen Züchter, das Auftreten dieser Krankheiten bei ihren Rassen zu reduzieren. Doch auch falsche oder mangelnde Bewegung, Übergewicht und eine fehlerhafte Ernährung können zu Gelenkproblemen führen.

Die Ursachen für Gelenkprobleme

So sorgt zum Beispiel eine zu starke Energiezufuhr durch falsches Futter zu einem vorschnellen Wachstum des Welpens. Knorpel und Bänder kommen mit dem zu schnellen Längenwachstum der Knochen nicht mit und können das hohe Gewicht des jungen Hundes nicht ausreichend stützen. Gelenkerkrankungen bei Hunden können also sehr vielschichtige Ursachen haben. Auch die Arthrose, die häufig als Folge einer anderen Gelenkerkrankung (HD oder ED) entsteht und die zu einer schmerzhaften Zerstörung der Gelenkknorpel führt, kann durch verschiedene Faktoren begünstigt werden. So kommen ein zunehmendes Alter, Übergewicht, eine zu starke Beanspruchung, eine chronische Arthritis oder auch Verletzungen und orthopädische Erkrankungen als Auslöser für eine Gelenkarthrose infrage.

Gelenkerkrankungen vorbeugen

Abgesehen von einer genetischen Veranlagung oder einer orthopädischen Verletzung können Sie Ursachen wie Übergewicht, eine zu energiereiche Kost im Welpenalter oder eine falsche Belastung selbst beeinflussen. Es lohnt sich also, bei der Ernährung und Haltung Ihres Vierbeiners genauer hinzuschauen und wenn nötig Maßnahmen zu ergreifen, mit denen Sie Gelenkprobleme vermeiden können. Die richtige Ernährung spielt bei Gelenkerkrankungen also eine entscheidende Rolle.

Die richtige Ernährung von Anfang an

Auch wenn Gelenkprobleme sich häufig erst im fortgeschrittenen Alter des Hundes zeigen, können die Ursachen für diese Erkrankung bis ins Welpenalter zurückreichen. Die Gefahr für die Entstehung einer Hüftdysplasie oder anderen Gelenkerkrankungen steigt, wenn der Hund in seinen ersten Monaten zu schnell wächst. Dabei ist es nicht ein zu hoher Proteingehalt, sondern vielmehr eine erhöhte Energiezufuhr, die zu einem vorschnellen Wachstum der Hunde führt. Neben zu vielen Kalorien kann aber auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen zu Problemen mit den Gelenken führen. Durch das Knochenwachstum benötigen junge Hunde mehr Calcium und Phosphor als ausgewachsene Hunde. Bekommen sie diese Mineralien nicht in ausreichender Menge, sind instabile Knochen die Folge. Aber auch eine Überversorgung ist problematisch. Durch zu viel Phosphor können die Knochen spröde werden und absplittern. Darüber hinaus kann eine Überversorgung mit Nährstoffen in allen Lebensphasen des Hundes zu Übergewicht führen, was wiederum die Gelenke extrem belastet.

Die richtige Ernährung von Anfang an

Auch wenn Gelenkprobleme sich häufig erst im fortgeschrittenen Alter des Hundes zeigen, können die Ursachen für diese Erkrankung bis ins Welpenalter zurückreichen. Die Gefahr für die Entstehung einer Hüftdysplasie oder anderen Gelenkerkrankungen steigt, wenn der Hund in seinen ersten Monaten zu schnell wächst. Dabei ist es nicht ein zu hoher Proteingehalt, sondern vielmehr eine erhöhte Energiezufuhr, die zu einem vorschnellen Wachstum der Hunde führt. Neben zu vielen Kalorien kann aber auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen zu Problemen mit den Gelenken führen. Durch das Knochenwachstum benötigen junge Hunde mehr Calcium und Phosphor als ausgewachsene Hunde. Bekommen sie diese nicht in ausreichender Menge, sind instabile Knochen die Folge. Aber auch eine Überversorgung mit diesen Mineralien ist problematisch. Durch zu viel Phosphor können die Knochen spröde werden und absplittern. Darüber hinaus kann eine Überversorgung mit Nährstoffen in allen Lebensphasen des Hundes zu Übergewicht führen, was wiederum die Gelenke extrem belastet.

HOKAMIX30 Mobility

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Futter immer an die Entwicklung des Hundes anpassen

Um sowohl eine Überversorgung als auch eine Unterversorgung zu vermeiden, sollte der Energie- und Nährstoffgehalt des Futters also immer an den individuellen Bedürfnissen des Hundes angepasst sein. Je nach Hunderasse, Alter und Gewicht kann dieser Bedarf sehr unterschiedlich sein. Darüber hinaus sollten auch der Grad der Bewegung und der Gesundheitszustand des Hundes eine entscheidende Rolle bei der Auswahl des Futters spielen. Welches das richtige Futter für Ihren Hund ist, hängt also von einer Reihe von Faktoren ab. Ein Gespräch mit dem Tierarzt über die genauen Bedürfnisse Ihres Hundes kann bei der Erstellung eines optimalen Ernährungsplans helfen.

Futter für die Gelenkgesundheit

Eine bedarfsgerechte Ernährung Ihres Tieres kann die Entstehung oder den Ausprägungsgrad von Gelenkerkrankungen entscheidend beeinflussen – komplett davor schützen kann sie jedoch leider nicht. Aber auch wenn Gelenkprobleme bereits aufgetaucht sind: Mit Hilfe einer angepassten Ernährung können Sie die betroffenen Gelenke entlasten. So haben Wissenschaftler herausgefunden, dass bestimmte Inhaltsstoffe im Futter die Gesundheit der Gelenke unterstützen können.

Fettsäuren, Grünlippmuschel und Glucosamin

Omega-3-Fettsäuren können sich entzündungshemmend und schmerzlindernd auf die Gelenke auswirken. Diese ungesättigten Fettsäuren sind zum Beispiel in Fischöl (Lachsöl) oder in Leinöl in hoher Konzentration enthalten. Auch Antioxidantien wie die Vitamine C und E, Glucosamin und Chondroitin haben eine gelenkschützende Funktion und können die Beweglichkeit der erkrankten Hunde verbessern. Glucosaminoglykane und Chondroitinsulfat sind vor allem in der Grünlippmuschel (Perna canaliculus) enthalten. Eine entzündungshemmende Wirkung sagt man darüber hinaus auch der Heilpflanze Brennnessel nach.

Achten Sie bei der Zubereitung oder beim Kauf des Hundefutters also darauf, dass diese Inhaltsstoffe im Futter enthalten sind. Wenn Sie diese Substanzen zusätzlich zum gewohnten Futter geben, sollten sie als Teil der Tagesration betrachtet werden, denn eine einfache Zusatzgabe von bestimmten Nährstoffen zur üblichen Futterration kann schnell zu einer schädlichen Überversorgung mit Fetten und Energie führen. Da Gelenkbeschwerden häufig zu Bewegungsvermeidung und damit zu Übergewicht führen, sollten Sie außerdem auf ein kalorienarmes Futter setzen. Überflüssige Fette, Füllstoffe oder gar Süßungsmittel wie Zucker sollten also unbedingt vermieden werden.

Weitere Maßnahmen gegen Gelenkbeschwerden

Mit Hilfe der Ernährung kann der Bewegungsapparat also effektiv unterstützt werden. Darüber hinaus sollten Sie natürlich auch auf eine angemessene Haltung Ihres Hundes achten. Viel Bewegung wirkt sich nicht nur positiv auf die Psyche Ihres Hundes, sondern auch auf dessen Gelenke aus. Der erhöhte Energieverbrauch sorgt gleichzeitig dafür, dass Übergewicht vermieden beziehungsweise abgebaut wird. Dabei gilt, dass gleichmäßige Bewegungen gelenkschonender sind als viele Sprünge oder abrupte Stopps. Schnelle Ballspiele oder Stöckchenwerfen sollten Sie am besten erst hinter einem kleinem Spaziergang anstellen, bei dem sich die Muskeln ihres Hundes aufwärmen können.

Wie Sie die Gelenke Ihres Hundes schonen können

Im Welpenalter, wenn sich Knochen und Gelenke noch im Wachstum befinden, sollten Sie hingegen zu viel Bewegung vermeiden. Treppensteigen, hohe Sprünge oder stundenlange Spaziergänge und schnelle Apportierspiele belasten die Gelenke noch zu sehr und können spätere Erkrankungen begünstigen. Bei Ihren Spaziergängen sollten Sie außerdem Wiesen, Wald- und Feldwege bevorzugen – sie sind gelenkschonender als harte Böden aus Asphalt.

Ein weicher Untergrund empfiehlt sich übrigens auch für den Schlafplatz Ihres Hundes.

Eine der Entwicklung angepasste Bewegung und eine bedarfsgerechte Ernährung sind die Eckpfeiler für ein gesundes und langes Hundeleben. Doch auch wenn bereits eine Erkrankung vorliegt, können Sie mit Hilfe dieser Kriterien die Schmerzen Ihres Hundes an Knochen und Gelenken lindern.

Wir wünschen Ihrem Hund weiterhin „Guten Appetit“ und vor allem viel Freude an der Bewegung!

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