Sensationell!
Auch wir sind beeindruckte Einsatzkräfte des hier erwähnten
legendären und biodynamischen Hundefutters. Schon die
Einlagerung der (geschenkten) Vorratspackung im Keller führte
sofort zu einer deutlichen Intelligenzsteigerung und zu mobilisierter
Aktivität unserer Rottweiler-Hündin. Sie wurde kurz darauf erwischt,
wie sie die Nase in unergründlichen Tiefen der Packung versenkt,
sich ihren frei definierten Anteil zugemessen hatte. Immerhin das
1,8fache der angesetzten Tagesdosis. Wenn Hunde abstimmen
könnten, dann lag hier eine eindeutige Zustimmung vor, von der
die meisten Parlamentsparteien derzeit nur träumen können.
Kurz darauf im Wohnzimmer schien sich der Himmel zu verdunkeln.
Es war aber kein Wetterphänomen, es beschränkte sich auf dieses
Zimmer der Wohnung, wie der tränenumflorte Blick aus keuchender
Seele durch den Blick aus den rasch geöffneten Fenstern bald
erkannte. Auch zuckte kein Blitz aus diesen finsteren Wolken zur
Erde hernieder, denn das regelmäßige Donnergrollen hielt fast einen
Tag an wie sonst bei keinem Gewitter, und es ließ sich immer ortsfest
beim sich kläglich windenden Hund am Boden lokalisieren.
Nachdem der sich soweit wieder orientiert hatte, um im Dunkel
der Unwetterwolken seinen Wassernapf zu finden und in kurzer
Zeit 6 Liter wohltuendes Naß durch die zitternde Kehle zu spülen,
schien ein kleiner Waldausflug die gebotene Maßnahme, um die
inzwischen mobilisierten Energien aus dem legendären biologischen
Kraftfutter wieder in konstruktive Bahnen zu lenken. Das war genau
die richtige Entscheidung, unser Rottweiler zischte fast mit Düsen-
antrieb über die Waldwege mit einem glänzenden Fell (ohne
Rotverfärbung, wie die Packungsdeklaration versprochen hatte)
wie "Schwarzpfeil". Es schien jedoch alsbald angeraten, soweit
irgend möglich, VOR den Hund zu kommen. Seine Häufchen am
Wegesrand und davon ausgehende ökologisch-grüne Schwaden
mögen manchem nachfolgenden und ahnungslosen Wanderer sein
letztes Stündlein eingeläutet haben, doch waren solche Störungen
schon aufgeräumt, als wir beim Rückweg wieder an diesen
Stellen vorbeikamen.
Die PKW-Anfahrten von und zum Wald führten in winterlicher Kälte
die Gedanken zurück zu Expeditionsfilmen. Gut eingepackt in schwere
Kapuzenmäntel war nicht nur die nötige Anonymität vor den Passanten
auf dem Gehweg garantiert. Man wäre durch die offenen Fenster auch
zu schnell erkennbar gewesen. Das kreischende Bremsen hinter dem
Wagen und damit verbundene charakteristische Geräusche konnten
nicht beachtet werden, weil der eigene Kopf aus dem Fenster den
Blick nach vorne nahm und keinen Spiegel im Wagen mehr erreichen
konnte.
Wir können bestätigen, daß der Einsatz dieses biodynamischen
Kraftfutters auf jeden Fall sofort deutliche Resultate zeigen wird und
von den Tieren gerne und dankbar angenommen wird.
Abends wollten wir einen Film über den Ersten Weltkrieg und den
Einsatz der damals neuen Grünkreuz-Waffen bei Ypern sehen, um
uns klarzumachen, daß eventuelle Begleiterscheinungen aus der
neuen Fütterung damit nicht vergleichbar sind und schnell übertrieben werden können.