Für meinen Geschmack zu pflegeaufwendig
Aussehen tuts toll, und wenn man mal 1-2 Tage weg ist, ist es auch ganz praktisch, wenn das Wasser durch die Pumpe theoretisch mit Sauerstoff angeregt wird.
Aber....
Wenn das Saubermachen (einmal die Woche) in Summe mehr Zeit kostet, als bei nem normalen Napf (7mal die Woche) der Fall ist, wurde meiner Meinung nach das Ziel verfehlt. Da bleib ich doch lieber bei der "Zwei-Napf-Methode" (während einer zur Reinigung mit in die Spülmaschine wandert, steht der zweite mit frischem Wasser bereit).
Das, was die Sache so umständlich macht, ist die Tatsache, daß die Pumpe mit einem Gummischlauch mit dem Oberteil verbunden sein muß, und die Pumpe dann mit den Saugnäpfen im mit Wasser gefüllten Unterteil angebraucht werden muß. Der Schlauch ist so kurz, daß man das Oberteil bei diesem Vorgang bereits drüberhalten muß, man also effektiv nur eine Hand zum Befestigen der Pumpe hat. Und dann darf die Pumpte natürlich auch nicht 'irgendwie' im Unterteil angebracht werden, weil der Schlauch sonst zu stark gebogen wird (ich rede nicht mal von nem Knick), daß die Pumpe es dann nicht mehr schafft, das Wasser oben rauszubringen.
So wie das Wasser da oben rauskommt, kann man auch kaum davon ausgehen, daß da wirklich Sauerstoff beigemischt wird. Entweder habe ich sowohl mit der Orginalpumpe als auch mit einer nachgekauften Ersatzpumpe einfach Pech gehabt, oder die Umsetzung ist nicht so gut wie die Idee gewesen.
Besser wäre es gewesen, wenn die Pumpe am Oberteil fest (aber zu Reinigungszwecken lösbar) angebracht wäre, und ein Gummischlauch dann nach unten in das Unterteil reichen würde. So bräuchte man nach dem Reinigen nur die Pumpe am Oberteil wieder befestigen und dann das Oberteil auf das Unterteil setzen.
Für mich, als praktisch veranlagten Menschen, so nicht sinnvoll. Kostet mehr Zeit als normale Näpfe.