Mein Welpenglück

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Familienmitglied. In unserem Welpenclub Mitgliederbereich finden Sie nützliche Informationen und zooplus Services rund um Ihren Welpen. Wir wünschen Ihnen einen perfekten Start mit Ihrem neuen Liebling!

Perfekt vorbereitet mit der Checkliste Welpen-Erstausstattung

Vorfreud pur, doch als neuer WelpenbesitzerIn müssen Sie viele Dinge besorgen und organisieren. Unsere Checkliste verrät, was Sie alles benötigen, wenn Ihr Welpe einzieht.

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Die Entwicklungsphasen Ihres Welpen

Wie auch wir Menschen durchlaufen Hunde verschiedenen Entwicklungsphasen vom jungen Welpen zum erwachsenen Hund, die häufig an die eines Kindes erinnern. Die Phasen sind beim Hund jedoch deutlich kürzer und sollten gut genützt werden.

Damit sie sich gut auf die unterschiedlichen Herausforderung und damit auch Bedürfnissen ihres Welpen vorbereiten können, haben wir hier einen Überblick für Sie:

10.-12. Lebenswoche = Sozialisierungsphase

13.-16. Woche = Rangordnungsphase

17.-24. Woche = Umgebungsbewusstsein

6.-12. Monat = Pubertätsphase

Lernen Sie alles über die Rasse Ihres Welpen

Hundewelpen schauen in die Kamera.

Französische Bulldogge, Labrador, Australian Shepherd, Golden Retriever, Chihuahua, Border Collie, Labradoodle oder doch ein Mischling? Jede Hunderasse ist anders. Erfahren Sie hier mehr über den Charakter Ihres Welpen und was Sie bei der Erziehung und im Alltag beachten sollten.

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Das Wissensportal – Bestens informiert mit unserem Welpenmagazin

Informieren Sie sich jederzeit in unserem Welpenmagazin zum Beispiel über die Gestaltung einer welpensicheren Wohnung, Welpenschule, Erziehung, Ernährung sowie viele weitere interessante Themen. Zum Welpenmagazin

 

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Welpenernährung : Wie wähle ich mein Welpenfutter?
Welpenernährung

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englische bulldogge welpen spielen
Welpenschutz

Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? Wir klären den Mythos auf und geben Ihnen Tipps für den Umgang mit anderen Hunden.

Welpen Tierarzt-FAQ

Unser zooplus Tierarztteam hat für Sie die häufigsten medizinischen Fragen zusammengestellt und beantwortet.

Stubenunreinheit – Was kann ich gegen anhaltende Stubenunreinheit machen?

Anfrage: Mein Welpe erleichtert sich, trotz 6-7 großzügiger Spaziergänge pro Tag und viel Lob, wiederholt in der Wohnung. Was kann ich tun?

Welpe: Mailo, 7 Monate, Shih Tzu, 5,5kg, Grundimmunisierung, keine Vorerkrankung, Nass- und Trockenfütterung

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,

zunächst sollten Sie von Ihrem Tierarzt abklären lassen, ob es nicht eine gesundheitliche Ursache für die Unsauberkeit von Mailo gibt. Oft lernen Hunde schnell, sich auch im Haus zu erleichtern. Ihnen das dann wieder abzugewöhnen ist nicht einfach.

Wirkt Mailo draußen unsicher kann es auch daran liegen, dass er sich lieber drinnen erleichtert. Dann wäre ein anderer Ansatz notwendig: Es gibt Halsbänder mit Pheromonen (z.B. Adaptil (R) Calm), die helfen zu entspannen. Außerdem gibt es ausgleichende Futterzusätze, die man zusätzlich geben kann. Zur bestmöglichen Anwendung lassen Sie sich hierzu bitte von Ihrem Tierarzt beraten. Nach einigen Wochen sollte er sich dann entspannter zeigen können.
Achten Sie darauf, dass die Gassirunden für ihn spannend bleiben. Zu viel gut gemeintes Loben für ein brav erledigtes Geschäft kann den Hund auch erdrücken. Manchen Tieren ist zu viel des Lobes dann schon fast ein Bedrängnis. Versuchen Sie das Loben für ein erfolgreich draußen erledigtes Geschäft beizubehalten, sich dabei aber nicht intensiv zu ihm zu beugen, ihn zu sehr zu herzen oder zu umarmen.

Soll er nach dem Gassi eine Pause einhalten und Sie können ihn nicht zu 100% beobachten, sollte er lernen in einer Hundebox untergebracht zu werden. Den beengten Raum wollen die Tiere normalerweise nicht beschmutzen, so wird er es sich dann eher verkneifen, als wenn der gesamte Wohnraum zur Verfügung steht. Nachdem er aus der Hundebox herausdarf sollte er sofort (!) die Möglichkeit bekommen sich draußen zu lösen. Manche Hunde darf man beim Herauslassen aus der Box innerhalb des Hauses nicht mal mehr auf den Boden setzen, wenn man einen „Unfall“ verhindern will. Es kann nötig sein, ihn während der Nachtruhe in der Box zu lassen. Am Besten stellt man sich dann anfangs nach 4 Stunden den Wecker, um ihn hinauszuführen. Klappt es so eine Woche gut, kann man langsam die Weckerzeit hinauszögern und so wieder zu einer normalen Nachtruhe gelangen.

Mailo muss nun schnellstmöglich lernen alle Geschäfte nur draußen zu erledigen. Je älter er wird, desto schwerer wird es für ihn das zu verstehen. Seine Fütterungszeiten sollten auch momentan zu festen Zeiten beibehalten werden. Macht er gerne nachts ins Haus, wäre es ratsam die letzte Fütterung weiter nach vorne zu legen und auch nur eine reduzierte Portion zu geben. Bedenken Sie auch Leckerchengaben oder Kauartikel. Diese Sachen sind oft schwerer verdaulich und ergeben so eine größere Kotmenge, die der Mailo dann irgendwo unterbringen muss.

Viel Erfolg! Ihr zooplus Tierarztteam

Juckreiz - Woher kann starker Juckreiz kommen und was kann ich tun?

Anfrage: Mein Welpe hat sich von Anfang an viel gekratzt und kratzt sich nach wie vor ungewöhnlich oft. Die Kotuntersuchung beim Tierarzt war in Ordnung. Kann das vom Futter kommen?

Welpe: Amy, 13 Wochen, Australian sheperd, 8kg, Grundimmunisierung, Vorerkrankungen: keine, Flöhe negativ getestet, Futter: trocken.

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,

außer Flöhen können Hunde auch noch weitere Ektoparasiten bekommen. Wurden diese auch ausgeschlossen? Hat Amy außer dem Juckreiz auch Hautveränderungen? Eine Futterunverträglichkeit geht in der Regel auch mit deutlichen Hautveränderungen einher! Wenn Amy beim Züchter noch keinen Juckreiz gezeigt hat ist es eher unwahrscheinlich, dass es am Futter liegt. Lassen Sie Amy deshalb noch einmal auf äußerliche Parasiten untersuchen. Sollten weiterhin keine zu finden sein, beobachten Sie genau in welchen Situationen das Kratzen auftritt.

Gerade Welpen zeigen oft ein Kratzen oder Schütteln als Übersprunghandlung. Dies kann auftreten, wenn sie z.B. mit der Situation überfordert sind, an dem Tag sehr viele neue Eindrücke auf den kleinen Hund eingewirkt haben oder bei der Gewöhnung an ein Halsband oder Geschirr.

Sollte sich Amy auffällig oft kratzen, wenn Sie ihr z.B. das Geschirr anziehen, können Sie sie von dem neuen Gefühl mit Spielen ablenken. Das Tragen von Geschirr und Halsband muss am Anfang trainiert werden. Ziehen Sie ihr das Geschirr/Halsband immer mal wieder an, um sie daran zu gewöhnen.

Wenn das Kratzen vermehrt in neuen Situationen auftritt, geben Sie Amy die Möglichkeit sich die neuen Eindrücke mit einem etwas größeren Abstand anzuschauen.

Hilfreich kann auch die Unterstützung durch eine Hundeschule sein, in der Sie mit Amy eine Welpen-Stunde besuchen können und bei der sich ein Trainer das Verhalten des Hundes anschauen kann!

Alles Gute! Ihr zooplus Tierarztteam

Verdauung - Welche Ursache kann anhaltender Durchfall haben und was kann ich dagegen tun?

Anfrage: Mein Welpe hat trotz mehrfacher Trockenfutterumstellung seit Wochen matschigen Stuhlgang und Durchfall. Auch die Ergebnisse der Stuhluntersuchung ergaben keine auffälligen Werte. Woran kann der Durchfall sonst liegen und was kann ich tun?

Welpe: Caesar, 10 ½ Monate, Berger Blanc Suisse, 30kg, Grundimmunisierung, Vorerkrankungen: keine, Futter: trocken.

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,

für Durchfall gibt es unzählige Ursachen, daher kann man keine allgemein gültige Empfehlung aussprechen.

Durchfall kann zum Beispiel bei Futtermittelunverträglichkeiten oder -allergien auftreten. Diese können sich auch entwickeln, das heißt ein Futter, das bisher gut vertragen wurde, kann plötzlich zu Durchfall führen. Dann hilft nur die Umstellung auf ein Futter, in dem keine Bestandteile enthalten sind, die Unverträglichkeiten bei diesem Hund auslösen.

Da man die Auslöser nicht erraten kann, sollte man ein Futter wählen, das nur wenige Zutaten enthält. Jede Futterumstellung sollte zudem langsam über mindestens eine Woche erfolgen. Nur so kann sich die Verdauung daran gewöhnen. Wechselt man ständig zwischen verschiedenen Futtersorten, provoziert man geradezu eine Verdauungsstörung.

Neben Futterunverträglichkeiten können auch Medikamentenbehandlungen zu Störungen der Darmflora führen. Prä- und probiotische Futterzusätze (z.B. Sanofor, Diatabs, etc.) helfen dann wieder eine gute Darmflora aufzubauen.

Da die Beschwerden schon länger bestehen, wäre eine erneute Untersuchung auf Parasiten (Würmer, Giardien) aber auch auf eine bakterielle Fehlbesiedelung und Verdauungsenzyme ratsam, da auch dies Ursache von wiederkehrenden Durchfällen sein kann. Hierfür sollte die Kotprobe an ein Labor gesendet werden. Daneben gibt es auch Erkrankungen (z.B. Bauchspeicheldrüsenunterfunktion, -entzündung) die Durchfälle auslösen.

Ohne eine gezielte Untersuchung bei Ihrem Tierarzt kann man also keinesfalls die richtige Behandlung für den Durchfall herausfinden. Tritt Durchfall einmalig oder selten auf, wird meist eine symptomatische Behandlung eingeleitet, indem man versucht die Darmflora aufzubauen.

Bei anhaltendem Durchfall, starken Durchfällen oder wiederkehrenden Beschwerden erfolgen dann weiterführende Untersuchungen, um mögliche Ursachen herauszufinden und gezielt behandeln zu können. Hierzu werden dann zum Beispiel Blutuntersuchungen, Kotuntersuchungen und/oder Röntgenuntersuchungen durchgeführt.

Alles Gute! Ihr zooplus Tierarztteam

Verdauung - Welpe erbricht wiederholt, hat weichen Kot und ist müde. Was tun?

Anfrage: Trotz Futterumstellung auf Hühnerfleisch mit Reis und Enteroferment sowie Kohletabletten erbricht mein Welpe immer wieder. Außerdem hat er einen weichen Kot und ist oft müde. Müssen Medikamente gegeben werden oder wird das von allein wieder?

Welpe: Nala, 13 Monate, Australien Shepherd, 22kg, Vorerkrankungen: keine, Futter: nass.

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,
hoffentlich geht es Nala mittlerweile wieder gut. Als kleine Faustregel muss man anmerken: Ihre Spezialnahrung war eine gute Erstbehandlung, um den Magendarmtrakt zu schonen und evtl. vorhandene Schadstoffe zu binden.

Da Nala aber weiterhin Erbrechen zeigte und zudem müde wirkte, ist dann zügig ein Tierarzt aufzusuchen. Durch Erbrechen und Durchfall kommt es schnell zu einem großen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust. Da das den Körper massiv in Anspruch nimmt, muss man schnell zielgerichtet dagegen angehen. Manche Patienten benötigen dann sogar Infusionen.

In so einem Fall klärt der Tierarzt mögliche Ursachen ab. Neben dem Abtasten ist oft auch eine Blutuntersuchung notwendig. Auch Ultraschall- und/oder Röntgenuntersuchungen können erforderlich werden. Nach dem Einleiten der Behandlung ist dann eine Spezialdiät anzuraten. Diese Futtermittel sind sehr kalorien- und elektrolytreich, um die Verluste rasch auszugleichen. Man sollte sie aber nur nach Empfehlung durch den Tierarzt anwenden, denn je nach Krankheitsursache können diese Spezialfuttersorten auch kontraproduktiv sein.

Alles Gute! Ihr zooplus Tierarztteam

Kastration Hündin – Wann kastrieren und mit welcher Methode?

Anfrage: Mit welchem Alter sollte die Kastration bei einer Hündin gemacht werden und welche Methode empfehlen Sie?

Welpe: Golden Retriever, 6 Monate, 20kg, Tollwut geimpft, Vorerkrankungen: keine.

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,

Bei der Wahl des geeigneten Zeitpunktes für eine Kastration der Hündin gibt es zahlreiche Meinungen.

Generell kann man sagen, dass kastrierte Hündinnen in der Regel ausgeglichener im Verhalten sind, insbesondere gegenüber anderen Hündinnen. Durch die Kastration wird das Risiko einer Hormonstörung gesenkt und das Risiko für eine Gebärmutterentzündung verhindert. Auch kann die Entstehung von Mammatumoren bei einer Kastration vor der 2. Läufigkeit verhindert werden.

Bei einer kastrierten Hündin steigt das Risiko für eine deutliche Gewichtszunahme, deshalb sollte nach der Kastration die Futtermenge um 1/3 reduziert werden! Bei circa 1/4 aller kastrierten Hündinnen kann eine Harninkontinenz durch das fehlende Östrogen entstehen. Diese lässt sich aber durch Medikamente in der Regel gut behandeln.

Einige langhaarige Rassen können nach der Kastration ein sogenanntes „Babyfell“ entwickeln. Auch die Häufigkeit von Herztumoren und Hämangiosarkomen in der Milz scheinen bei kastrierten Hunden häufiger aufzutreten. Diese Daten sind aber noch nicht 100%ig gesichert!

Gerade für Gelenkserkrankungen predisponierten Rassen, wie unter anderem dem Golden Retriever, ist es empfehlenswert zumindest die erste Läufigkeit und damit die Pubertät abzuwarten bevor man kastriert. Während der Pubertät unterstützt der veränderte Hormonhaushalt den Schluss der Wachstumsfugen insbesondere der langen Röhrenknochen (z.B. Oberschenkelknochen), verändert Drehmomente und Drehverhältnisse an den Gelenken selbst und führt zu einer Verstärkung der Bänder, Sehnen und Muskulatur. Vor dem 6. Monat kastrierte Hunde neigen vermehrt zu einer späteren Entwicklung von Hüftgelenksdysplasie und Kreuzbandrissen.

Auch für die geistige Entwicklung und das Lernverhalten des Hundes ist die hormonelle Umstellung in der Pubertät wichtig.

Aus diesen Gründen sollte man die erste Läufigkeit mit ca. 6-8 Monaten abwarten (außer es ist natürlich aus medizinischen Gründen vorher nötig!). Daher ist es pauschal nicht möglich einen geeignetsten Zeitpunkt zu bestimmen, da hierbei eben auch individuelle Faktoren berücksichtigt werden müssen.

Bei der Wahl der Methode kann zunächst zwischen der Ovarektomie (nur Entfernung der Eierstöcke) und der Ovariohysterektomie (Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter) unterscheiden werden. Bei einem jungen Hund wird in der Regel eine Ovarektomie vorgenommen, vorausgesetzt die Gebärmutter zeigt keinerlei Veränderungen.

Der Eingriff kann durch einen Bauchschnitt oder Endoskopisch erfolgen. Man kann nicht sagen, dass eine der beiden Methoden schlechter oder besser ist. Es hängt immer vom Operierenden ab. Beim endoskopischen Eingriff werden nur ca. 1 cm lange Schnitte für die Instrumente und die Kamera gemacht. Für die andere Methode wird die Bauchdecke in der Mittellinie eröffnet.

Alles Gute! Ihr zooplus Tierarztteam

Zeckenimpfung – Ist eine Zeckenimpfung sinnvoll? Und falls ja, gegen welchen Erreger?

Anfrage: Beratung zur Zeckenimpfung

Welpe: Andra, 7 Monate, Golden Retriever, 20kg, Vorerkrankung: Blasenentzündung.

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,

Mit der Zeckenimpfung ist in der Regel eine Impfung gegen Borreliose gemeint.

Da Zecken auch bei uns mittlerweile noch weitere Krankheiten (Anaplasmose, Babesiose und gebietsweise auch die Ehrlichiose) übertragen können, ist es viel wichtiger einen ausreichenden und vollständigen Zeckenschutz für den Hund zu haben.

Für einen guten Schutz gegen Zecken gibt es mittlerweile zahlreiche gute Präparate auf dem Markt.

Welche davon für den einzelnen Hund verwendet wird, hängt von persönlichen Präferenzen und auch der Verträglichkeit am Hund ab.

Zum einen gibt es Halsbänder mit repellierender Wirkung gegen Zecken und Flöhe, dann gehen diese erst gar nicht erst auf den Hund drauf. Manche dieser Halsbänder haben auch eine abwehrende Wirkung gegen Sandmücken und Stechfliegen. Diese sind ein möglicher Überträger von weiteren Krankheiten, was für Reisen nach Süd- und manchmal auch Osteuropa wichtig sein kann.

Zum anderen gibt es noch zahlreiche Spot-On Präparate, die im Nacken und Schulterbereich auf die Haut aufgetragen werden. Einige davon haben auch eine repellierende Wirkung. Allerdings wirken nur die permethrinhaltigen dieser Spot-On Präparate auch gegen die Sandmücken und Stechfliegen. Die Wirkung hält in der Regel 3-4 Wochen an. Für eine optimale Verteilung des Wirkstoffes sollte der Hund 2 Tage vor und nach der Anwendung nicht schwimmen gehen und nicht gebadet werden.

Vorsicht ist geboten bei Präparaten mit dem Wirkstoff Permethrin, da dieser giftig für Katzen ist. Sollten also Katzen mit im Haushalt leben, bitte nur anwenden, wenn mindestens 3 Tage lang nach dem Auftragen der Kontakt zwischen Hund und Katze vermieden werden kann!

Zuletzt gibt es noch die Zecken-Tabletten. Diese Präparate haben keine repellierende Wirkung gegen Ektoparasiten. Die Zecken müssen zunächst beißen und versterben dann. Ein Schutz gegen Sandmücken und Stechfliegen und die Übertragung von Krankheiten durch diese ist somit aber nicht gegeben.

Bei weiteren Fragen zu bestimmten Präparaten wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Tierarzt!

Alles Gute! Ihr zooplus Tierarztteam

Erbrechen – Mein Welpe erbricht beim Autofahren und ist nervös. Was kann ich tun?

Anfrage: Trotz langem Training erbricht mein Welpe immer wieder bei längeren (ca. 2h) Autofahrten und kann sich nicht entspannen.

Welpe: Sky, 8 Monate, Shih Tzu , 5,9kg, Grundimmunisierung und Tollwut geimpft, Vorerkrankungen: keine, Futter: trocken und nass

 

Antwort: Sehr geehrter Kunde,

Sie haben das Autofahren perfekt antrainiert! Genauso empfehlen wir es unseren Kunden: Erst stehendes Auto, dann laufender Motor, nach und nach die Fahrtstrecke steigern.

Vielleicht war Sky nun der Schritt zu zweistündigen Autofahrten einfach zu groß. Versuchen Sie wieder in kleineren Schritten anzufangen. Vielen Hunden hilft es vor der Fahrt nüchtern zu sein. Das Fahrtziel sollte auch angenehm sein, denn oft sind lange Fahrten zusätzlich mit viel Stress für die Tiere verbunden (z.B. Familienbesuch, Ausflug in fremder Umgebung, zu wenig Ruhe, …). Diese Aufregung wird vom Hund dann oft mit der Fahrt verknüpft. Da er auch noch nicht entspannt ist, muss man also erneut mit ihm daran arbeiten.

Zudem ist es oft auch ein großer Unterschied, wo sich der Hund während der Fahrt befindet. Im Kofferraum werden die Schwankungen stärker wahrgenommen als auf der Rückbank. Eine Hundebox, an die Sky langsam bereits im Haus als Ruheort gewöhnt wir, verschafft zusätzliche Geborgenheit. Vielleicht kann Sky so wieder zu einem guten Mitfahrer werden.

Unsere Empfehlung für Sie und Sky wäre also Folgende:

Langsame Gewöhnung an eine Hundebox als Ruheort. Parallel bereits wieder positive Erfahrungen im stehenden Auto, bald kombiniert mit der angewöhnten Hundebox. Erstes kurzes Verbleiben in der Hundebox auf der Rückbank. Nach und nach mit gestartetem Motor und dann mit kleinen Strecken beginnen zu trainieren.

Wir hoffen, dass Sky sich so wieder an das Autofahren gewöhnen kann.

Alles Gute! Ihr zooplus Tierarztteam

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Unser zooplus Tierarztteam beantwortet gerne Ihre individuelle Frage. Alle Anfragen werden Montag bis Freitag innerhalb von zwei bis drei Werktagen beantwortet.

Bitte beachten Sie, dass die tierärztliche Beratung nur Ferndiagnosen stellen kann. Bei schweren Erkrankungen oder Notfällen wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Tierarzt oder einen tierärztlichen Notdienst in Ihrer Nähe.

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