20. Juni 2019 - Aktualisiert 28. Juni 2019

Den richtigen Katzennapf wählen

katze mit katzennapf

Zur Grundausstattung für Katzen gehört mindestens ein Futternapf. Die Entscheidung für einen Napf ist aber gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, denn die Auswahl ist groß. Im Folgenden finden Sie deshalb wichtige Informationen rund um den richtigen Futternapf für Ihre Katze.

Folgende Kriterien sollten bei der Wahl eines Napfes erfüllt sein:

  • Leichte Reinigung

Der Futternapf sollte leicht zu reinigen sein – im Optimalfall ist er spülmaschinenfest.

  • Rutschfestigkeit

Der Futternapf sollte rutschfest sein, damit er sich nicht von der Katze verschieben lässt.

  • Napfgröße

Der Rand des Futternapfes sollte möglichst flach sein und der Umfang groß genug, damit die sensiblen Schnurrhaare der Katze nirgends anstoßen.

  • Geruch

Das Material des Futternapfes sollte keinen unangenehmen Eigengeruch haben. Außerdem sollte der Napf keine Gerüche annehmen.

Whisker-Stress vermeiden

Die Schnurrhaare von Katzen sind äußerst sensible Antennen. Sie empfangen Reize, die direkt an das Gehirn weitergegeben werden. Stoßen die Haare während des Fressens immer an den Rand eines Napfes, wird jedes Mal ein Signal an das Gehirn gesendet. Das ist für die Katze äußerst unangenehm. Man spricht hier auch von Whisker-Stress bzw. frei übersetzt von „Schnurrhaar Stress“. Die Folge kann sein, dass die Katze ihr Futter aus dem Napf angelt und vom Boden frisst.

Vorteile:

  • Leichte Reinigung
  • Glatte Oberfläche
  • Häufig mit Anti-Rutsch-Unterfläche
  • Geringes Gewicht

Nachteile: 

  • können Gerüche annehmen
  • Material kann mit der Zeit porös werden

Vorteile:

  • Unverwüstliches Material
  • Sehr hygienisch
  • Leichte Reinigung
  • Glatte Oberfläche

Nachteile:

  • Spiegelung des Materials kann stören

Vorteile:

  • Hygienisch
  • Leichte Reinigung
  • Glatte Oberfläche
  • Standfest

Nachteile:

  • Bruch- und damit Verletzungsgefahr

Tipp: Regelmäßige Futternapfkontrolle

Kontrollieren Sie regelmäßig die Futternäpfe Ihrer Katze. Poröses Plastik oder abgeplatzte Stellen an Keramik bieten einen idealen Nährboden für Bakterien. Tauschen Sie defekte Näpfe im Zweifel lieber aus.

Futterautomaten

Ausschlafen ist für viele Katzenhalter eine Wunschvorstellung. Denn die tierischen Mitbewohner sind häufig an feste Fütterungszeiten gewöhnt und fordern diese nicht selten auch am Wochenende ein. Für Harmonie zwischen Mensch und Tier kann ein Futterautomat sorgen: Auf eine bestimmte Uhrzeit programmiert, öffnet er sich und die Katze bekommt zur gewohnten Uhrzeit ihre Nahrung. Außerdem eignen sich Futterautomaten zur Fütterung in Abwesenheit – zum Beispiel, wenn der Katzensitter nur einmal am Tag kommt oder wenn die Katze krankheitsbedingt zu festen Zeiten Nahrung benötigt. Futterautomaten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen.

Tipp für Mehrkatzenhaushalte und kranke Tiere: SureFeed

In Mehrkatzenhaushalten kommt es nicht selten zu Futterdiebstählen untereinander. Während dann die eine Katze zu wenig Futter bekommt, bekommt die Andere zu viel. Beides gilt es zu vermeiden. Auch Diätfuttermittel oder Medikamente sollten nicht für ein gesundes Tier zugänglich sein. Abhilfe schafft der Futterautomat von SureFeed. Dank Programmierung auf den Chip der jeweiligen Katze ist Diebstahl ausgeschlossen.

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