Hunderassen

Hunde waren früher reine Nutztiere und mussten einen Zweck erfüllen. In Anlehnung daran hat man die Hunderassen in Gruppen und Sektionen unterteilt. Die Gesamtheit der Hunderassen wurde 1983 von Raymond Triquet neu definiert. Er unterschied 10 Gruppen mit charakteristischen Merkmalen. Entdecken Sie unsere Hunderassen Suche! Mehr lesen

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Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

131 Hunderassen zu Ihrer Suche

Affenpinscher

Der Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen Deutschlands. Er ist zwar sehr klein, doch unterschätzen sollte man ihn nicht.

Airedale Terrier

Der „König der Terrier“, wie der Airedale Terrier mitunter genannt wird, zählt zu den ältesten und vielseitigsten Gebrauchshunderassen der Welt. Heute ist der mittelgroße Rassehund mit dem unverwechselbaren Äußeren und dem temperamentvollen und freundlichen Charakter ein beliebter Familienhund.

Altdeutscher Schäferhund

Streng genommen gibt es den „Altdeutschen Schäferhund“ gar nicht – zumindest nicht als eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff langhaarige bzw. langstockhaarige Deutsche Schäferhunde. Ungeachtet dieser Umstände ist die hübsche Schäferhund-Variante mit dem buschigen Haar und dem treuen, freundlichen Wesen außerordentlich beliebt und als Familien- und Begleithund sehr gefragt.

American Pit Bull Terrier

Zwar werden umgangssprachlich einige Hunde ähnlicher Statur „Pit Pull“ genannt, doch nur der American Pit Bull Terrier trägt den Namen offiziell – und dies auch nur in den USA, denn europäische Vereine erkennen die Rasse nicht als eigenständig an. Meist handelt es sich bei in Europa vorkommenden „Pit Bulls“ also um American Staffordshire Terrier oder Mischlinge. Gemeinsam ist allen Pit Pulls jedoch, dass ihnen ein schlechter Ruf als „Kampfhund“ vorauseilt.

American Staffordshire Terrier

Der American Staffordshire Terrier, auch kurz „Am Staff“ genannt, polarisiert wie kaum eine andere Rasse: Gilt er in einigen Ländern Europas als „gefährlicher Kampfhund“, dessen Haltung verboten oder mit bestimmten Auflagen verknüpft ist, wird er in Großbritannien als „Nanny Dog“ geschätzt.  Dies zeigt einmal mehr, dass der Grund für aggressive und „scharfe“ Hunde immer am anderen Ende der Leine zu finden ist. Die Rasse verdient einen unvoreingenommenen Blick, denn hinter den vielen Vorurteilen steckt ein kluger, dynamischer und immer loyaler Gefährte.

Appenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund ist nichts für Stubenhocker: Der Rassehund aus dem Appenzeller Land, der als Bauern- und Hütehund gezüchtet wurde, ist ein Energiebündel durch und durch. Bei einem sportlichen Besitzer, der ihm genügend Auslauf bietet, fühlt sich der bellfreudige Naturbursche aber auch in der Rolle des Familienhundes wohl.

Australian Kelpie

Sportlich, intelligent und feinfühlig – mit der Beschreibung seiner Charaktereigenschaften hätte der Australian Kelpie bei einer Partnervermittlung sicherlich die besten Erfolgschancen. Seine Leidenschaft schenkt der australische Hütehund jedoch vor allem seiner Arbeit mit Schafen.

Australian Shepherd

Einst für die Hütearbeit gezüchtet, benötigt der mittelgroße, hübsche Australian Shepherd anspruchsvolle und vielseitige Beschäftigungsangebote, die ihn körperlich und geistig fördern.

Barsoi

Der edle, große Windhund aus Russland, dessen Rassenname „Barsoi“ sich vom russischen Wort für „schnell“ ableitet, gehört zu den ältesten Hunderassen und den schnellsten Landtieren der Welt. Wenn er ausreichend frei rennen darf, zeigt sich der energische Vollblutjäger als ruhiger und anhänglicher Familienhund.

Basset Hound

Der traurige Basset-Blick täuscht: Die meisten Basset Hounds, kurz „Bassets“, sind kleine Frohnaturen – und stecken mit ihrer guten Laune an! Ein mit fliegenden Schlappohren laufender Basset zaubert wohl jedem Tierfreund im Nu ein Lächeln aufs Gesicht. Hier erfahren Sie das Wichtigste über die kurzbeinige Jagdrasse, die heute zahlreichen Familien ein treuer Gefährte ist.

Beagle

Die kurzen Beine des Beagle können täuschen – diese mittelgroße Hunderasse hält Sie in Bewegung und ist immer für Überraschungen gut! Die freundlichen Hunde sind aktiv, unerschrocken und durchaus clever.

Bearded Collie

Liebhaber der Bearded Collies sind sich einig: „Wer diese Hunderasse nicht kennt, der muss sie erleben!“ Und wer einmal erlebt hat, wie ein Bearded Collie mit wehendem Fell fröhlich über Wiesen saust, mit welcher Energie und Freude er herumtollt und wie aufmerksam und wachsam er gleichzeitig für die Wünsche seines Besitzers ist, der muss dieser originellen Hunderasse mit ihrem unverwechselbaren Charme einfach verfallen.

Beauceron

Der robuste Beauceron mit dem kurzen, dichten Fell braucht aufgrund seines Selbstbewusstseins und seines dominanten Wesens einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit viel Liebe und Konsequenz erzieht.

Bedlington Terrier

Optisch erinnert er an ein Schaf, doch unter dem wuscheligen Look des Bedlington Terriers steckt ein kluger Jäger, der es in Wald und Flur faustdick hinter den Hängeohren hat. In ihrem Zuhause können Halter sich über einen zärtlichen und geduldigen Vierbeiner freuen. Der Bedlington Terrier ist ein Hund für Menschen, die einen kernigen Charakter mögen.

Belgischer Schäferhund (Malinois)

Den eleganten und anspruchsvollen Belgischen Schäferhund gibt es in vier verschiedenen Varietäten, die sich optisch stark unterscheiden. Gemein ist ihnen ihr enormer Bewegungs- und Beschäftigungsdrang, der viel Zeit und Erfahrung seitens des Halters verlangt.

Bergamasker Hirtenhund

Der urwüchsige und wohl proportionierte Bergamasker Hirtenhund mit den verfilzten Zotten ist mittelgroß und zeichnet sich durch eine besonders innige Bindung zu seinen Menschen aus.

Berner Sennenhund

Dürrbächler, Gelbbäckler, Vieräugler? Der ehemalige Bauernhund aus dem Berner Oberland ist unter vielen Namen bekannt und heute auf der ganzen Welt als Familienhund beliebt. Ihren Menschen begegnen Berner Sennenhunde mit einer großen Portion Herzenswärme – wenngleich sie draußen in der Natur lieber Schnee und Kälte mögen.

Bernhardiner

Mit seinem berühmten Vorfahren Barry, der über 40 Lawinenopfern das Leben rettete, hat der heutige Bernhardiner nicht mehr viel gemein. Zu schwer und zu massig ist er, um als Lawinenhund zu taugen. Die angeborene Hilfsbereitschaft, seine Gutmütigkeit und Kinderliebe hat sich der sagenumwobene Riese jedoch bis heute bewahrt.

Bichon Frisé

Der französisch belgische Bichon Frisé ist ein Charmeur, der viele Hundefreunde mit seinem freundlichen Wesen verzaubert. Erfahren Sie hier mehr über die beliebte Rasse.

Black and Tan Coonhound

Der aus Amerika stammende Black and Tan Coonhound findet seine Bestimmung in der Waschbärenjagd, deren Spur er wie kein anderer aufspürt und verfolgt. Der schwarz-lohfarbene Waschbärenhund, der dem Bloodhound stark ähnelt, besitzt ein ausgeglichenes Temperament und kommt mit Menschen und Artgenossen gut aus.

Boerboel

Der Boerboel ist ein südafrikanischer Bauernhund vom Typ Mastiff. Seine ruhige und zuverlässige Art, kombiniert mit einem starken Schutztrieb macht den großen Hund mit dem massigen Kopf zu einem hervorragenden Wachhund, der seine Familie gegen wilde Tiere und Eindringlinge furchtlos verteidigt. Als Familienhund ist der Boerboel nur bedingt geeignet.

Bologneser

Auf den ersten Blick ist er ein typischer Schoßhund. Auf den zweiten Blick wird klar: Ein Bologneser kann weitaus mehr als nur kuscheln! Der sympathische und verspielte Vierbeiner ist ein tierisch guter Gefährte für Jung und Alt und verbreitet mit seinem offenen Wesen überall fröhliche Laune.

Bolonka-Zwetna

Das „bunte Schoßhündchen“ aus Russland, wie der Name übersetzt lautet, erfreut sich auch außerhalb seines Heimatlandes wachsender Beliebtheit. Kein Wunder, denn schließlich ist der Bolonka Zwetna ein richtiger kleiner Sonnenschein, der mit seinem fröhlichen und unkomplizierten Charakter seinen Besitzern viel Freude bereitet.

Border Collie

Der intelligente und anspruchsvolle Border Collie mit dem mittellangen oder stockhaarigen Fell ist ein Hütehund durch und durch – als Familienhund ist er deshalb nur bedingt geeignet.

Border Terrier

Optisch eher unauffällig ist der Border Terrier ein optimaler Hund für alle, die einen robusten, unternehmungslustigen Begleiter zu schätzen wissen.

Boston Terrier

In seiner Heimat, den USA, ist der Boston Terrier sehr beliebt, während er in Europa erst langsam an Bekanntheit gewinnt. Doch seine Fans wissen genau, was sie an dem außergewöhnlichen Vierbeiner haben: Der Boston Terrier ist ein unkomplizierter Begleithund, der mit seinem aufgeweckten Wesen und der ganz speziellen Mimik überall gute Laune verbreitet.

Briard

Der elegante, mittelgroße Briard mit dem langen gedrehten Haar und dem freundlichen Wesen ist heute ein beliebter Familienhund. Aufgrund seines Eigensinns und seines Temperaments gehört der ehemalige Hütehund allerdings in erfahrene Hände.

Bullmastiff

Der Bullmastiff gehört zu einer der jüngsten Hunderassen der Welt. Während der kraftvolle Riese in seinem Herkunftsland England einst Wilddieben das Leben schwer machte, wird der treue und kinderliebe Vierbeiner heute in erster Linie als Familienhund gehalten. Dennoch wird der Bullmastiff in einigen Bundesländern als Listenhund geführt.

Bullterrier

Ausgeglichen, verspielt und menschenfreundlich? Die Beschreibung aus dem Rassestandard scheint nicht so recht in das Bild der gefährlichen Kampfmaschine zu passen, das viele Menschen vom Bullterrier haben. Zeit, um mit einigen Vorurteilen über diese Rasse aufzuräumen.

Cairn Terrier

Der urwüchsige Cairn Terrier gehört zu den ältesten Jagdterriern Schottlands und hat sich sein rustikales Äußeres, sein Mut und sein Selbstbewusstsein, bis heute bewahrt. Anstelle Füchse und Dachse unter Geröllhaufen zu jagen, fungiert der kleine, freundliche Draufgänger heute vor allem als Begleit- und Familienhund.

Cane Corso

Souverän und gelassen – so wirkt ein ausgeglichener Cane Corso Italiano. Inoffiziell ist die aus Süditalien stammende Rasse auch unter den Namen „Italienische Dogge“ oder „Italienischer Moloss“ bekannt. Sie gewinnt außerhalb Italiens langsam mehr an Bekanntheit und eignet sich vor allem für sportliche Halter mit viel Platz und Hundeerfahrung.

Cavalier King Charles Spaniel

Ein besonders herausragendes Merkmal unterscheidet den Cavalier King Charles Spaniel vom King Charles Spaniel: seine Nasenlänge. Beide Rassen sind nach den Königen Charles I. und Charles II. benannt, die große Spaniel-Freunde waren. Bis heute hat der Cavalier King Charles Spaniel nichts von seinem ursprünglichen Charme verloren.

Chesapeake Bay Retriever

Seinen Namen verdankt der robuste und kräftige Retriever seinem Ursprungsort, der Chesapeake Bay im US-Bundesstaat Maryland. Ursprünglich für die Wasserjagd gezüchtet, zeichnet den Chessie auch heute noch Mut, Ausdauer und Härte aus. Im Gegensatz zu anderen Retriever-Rassen besitzt er außerdem einen recht ausgeprägten Schutz- und Wachtrieb.

Chihuahua

Die weltweit kleinste Hunderasse hat die berühmtesten Herrchen der Welt und eine der höchsten Lebenserwartungen. Der Chihuahua ist ein Hund der Superlative, der in den Handtaschen von Madonna, Britney Spears oder Paris Hilton zuhause ist. Dabei ist der mexikanische Rassehund viel mehr als ein luxuriöses Schoßhündchen.

Chinesische Schopfhund

Dieser kleine Hund polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen schmunzeln über die Optik des vermeintlich verzärtelten Modehündchens. Dabei ist der Chinesische Schopfhund ein sehr robustes, munteres Kerlchen mit einer jahrtausendealten Geschichte.

Coton de Tuléar

In der französischen Kolonialzeit war der kleine, hübsche Coton de Tuléar ein Hund der französischen Oberschicht auf Madagaskar. Heute erfreut er glücklicherweise weit mehr Hundefreunde mit seinem bezaubernden Wesen und seiner aparten Erscheinung. Allerdings müssen Fans der Rasse je nach Region weite Strecken auf sich nehmen, um ein Exemplar dieses Gesellschaftshundes ihr eigen nennen zu dürfen: Der Coton de Tuléar ist auch heute noch außergewöhnlich.

Curly-Coated Retriever

Der Curly-Coated Retriever gilt als die älteste Retriever-Rasse der Welt. Der große Rassehund aus England hat sich nicht nur sein urtümliches Aussehen und sein gelocktes, krauses Haar bewahrt, sondern auch seinen Apportierinstinkt und seine Wasserpassion. Auch wenn er heute vermehrt als Familienhund gehalten wird, braucht er noch immer eine jagdliche Aufgabe.

Dalmatiner

Der mittelgroße bis große Dalmatiner mit der unverwechselbaren weiß-schwarzen Fellfärbung ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund, der gern körperliche und geistige Herausforderungen sucht.

Deerhound

Bereits im Mittelalter wurde der Deerhound, auch Schottischer Hirschhund genannt, zur Hetzjagd auf Hirsche eingesetzt. Obwohl die Rasse mittlerweile ihr ursprüngliches Arbeitsfeld verloren hat, besitzt sie immer noch dieselbe Geschwindigkeit, Gewandtheit und Unerschrockenheit. Dank ihres sanften Wesens sind die großen Windhunde mit dem rauen Fell heute beliebte Familienhunde.

Deutscher Boxer

Stämmig und flink, stur und ausgeglichen, friedlich und verteidigungsbereit – Ein Deutscher Boxer scheint eine Hunderasse voller Widersprüche zu sein. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht den Boxer-Hund zu einem wahren Multitalent.

Deutscher Pinscher

Mittendrin statt nur dabei: Der einst beliebte Stallhund und Rattenjäger, der früher auf nahezu jedem Bauernhof das Sagen hatte, steht auch als heutiger Familienhund gerne noch im Mittelpunkt. Der charakterstarke Deutsche Pinscher möchte überall mitmischen – egal ob draußen beim Sport oder drinnen beim Schmusen.

Deutscher Schäferhund

Er gehört zu den meistverbreiteten Gebrauchshunderassen der Welt: Ein Deutscher Schäferhund eignet sich dank seiner lernfreudigen und menschenbezogenen Art auch für ein Leben in der Familie.

Do Khyi

Der aus dem Himalaya stammende Do Khyi gilt als älteste Hunderasse des Ostens. Seine mächtige Statur und sein angeborener Beschützerinstinkt machen ihn bis heute zu einem imposanten Wächter von Haus, Hof und Vieh. Als Familienhund braucht der Do Khyi eine frühzeitige konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Hundeführer.

Drahthaar-Foxterrier

Charmant, witzig und äußerst lebhaft: Der kleine, weiß-braune Drahthaar-Foxterrier mit dem dichten, drahtigen Fell ist ein Hund, der ebenso viel Energie wie gute Laune versprüht. Bei konsequenter Erziehung ist der ehemalige Fuchsjäger ein treuer Gefährte, der jedoch viel Bewegung und eine Aufgabe braucht.

Englische Bulldogge

Sie schaut grimmig, ist bequem und schnarcht – einen „Traumpartner“ stellt man sich eigentlich anders vor. Doch mit ihrem unverwechselbaren Charme, ihrem Sinn für Humor und ihrer liebenswürdigen, leicht tollpatschig wirkenden Art erobert die Englische Bulldogge die Herzen ihrer Menschen im Nu.

English Cocker Spaniel

Anmutig, unternehmungslustig und mit spitzbübischem Eigensinn – kein Wunder, dass der English Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunderassen gehört. Erfahren Sie im Folgenden das Wichtigste über den langohrigen Briten.

English Springer Spaniel

Der English Springer Spaniel ist einer der ältesten Stöber- und Buschierhunde der Welt und gilt als Vater aller Jagdspaniels. Der elegante, mittelgroße Jagdhund ist sehr leistungsfähig und robust und eignet sich dank seines freundlichen und kinderlieben Wesens auch als Familienhund. Als Ein-Mann-Hund hat er aber nicht das Bedürfnis, jedem zu gefallen.

Entlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist der Kleinste unter den Sennenhunderassen und besitzt ebenso wie seine vier „Brüder“ die typisch dreifarbige Zeichnung. Trotz seiner Kompaktheit ist er sehr flink und wendig. Als ehemaliger Hüte- und Treibhund braucht er auch als Familienhund ausreichend Bewegung und Beschäftigung.

Épagneul Breton

Der Epagneul Breton, in Deutschland auch als „bretonischer Spaniel“ bekannt, ist diese Rasse hierzulande ein Geheimtipp unter Jägern. In seinem Heimatland ist er der am weitesten verbreitete Jagdgefährte überhaupt.

Field Spaniel

Der Field Spaniel ist unter den Spaniel-Rassen nicht nur der älteste Vertreter der Landspaniels, sondern auch einer der seltensten. Dabei besticht der ursprüngliche Jagdhund nicht nur durch sein hübsches, adliges Aussehen, sondern auch durch sein feinfühliges, freundliches und kinderliebes Wesen.

Finnischer Lapphund (Suomen Lapinkoira)

Freundlich und gutgelaunt hat der hübsche Finnische Lapphund auch außerhalb seiner Heimat Finnland mehr und mehr Anhänger gefunden. Wer sich für diese Hunderasse interessiert, sollte eine große Gemeinsamkeit mit ihr haben: Der finnische Vierbeiner liebt Bewegung – am liebsten in der freien Natur.

Flat-Coated Retriever

Der Flat-Coated Retriever war früher einer der beliebtesten Apportierhunde in England und wurde aufgrund seines eleganten Aussehens auch vom englischen Adel sehr geschätzt. Heute ist der mittelgroße Retriever mit dem glatten Fell ein freundlicher Familienhund, der aber immer noch viel Arbeitswillen und Temperament mitbringt.

Französische Bulldogge

Die fröhlichen Französischen Bulldoggen, von ihren Fans gerne auch „Bullys“ genannt, sind sympathische Kleinhunde, die mit Charme und großem Schmuse-Bedürfnis schnell jeden Hundefreund um die Pfote wickeln.

Glatthaar-Foxterrier

Ursprünglich für die Fuchsjagd gezüchtet, ist der Glatthaar-Foxterrier auch heute noch äußerst lebhaft, schnell und furchtlos. Der kleine athletische Hund mit dem kurzen, glatten Fell ist daher ein idealer Partner beim Hundesport – vorausgesetzt er wird konsequent erzogen.

Golden Retriever

Der mittelgroße Golden Retriever ist ein großer Kinderfreund und idealer Familienhund: Er ist sehr menschenbezogen und leichtführig, benötigt allerdings ein wenig Fellpflege und viel Auslauf.

Greyhound

Der Greyhound ist der Prototyp eines Windhundes und einer der schnellsten Landtiere der Welt. Bei Windhunderennen erzielt der einstige Jagdhund große Erfolge, doch leider wird die Wettszene für viele Hunde zum Verhängnis. Dabei ist der große, schlanke Greyhound viel mehr als nur ein Sprinter. Dank seines ruhigen und freundlichen Wesens ist der Brite ein anpassungsfähiger Begleiter und idealer Familienhund.

Großer Schweizer Sennenhund

Der Große Schweizer Sennenhund mit dem kurzen Fell und der typisch dreifarbigen Tönung ist nicht nur ein aufmerksamer Wächter und ausdauernder Arbeiter, sondern auch ein kinderfreundlicher und verschmuster Familienhund. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 72 cm ist er der Größte und Schwerste der vier anerkannten Sennenhunderassen.

Harzer Fuchs

Der Harzer Fuchs gehört zu den Altdeutschen Hütehunden, die sich vor allem bei Schäfern großer Beliebtheit erfreuen. Bietet man ihm kein Vieh zum Hüten, ist es schwierig, diesen arbeitsfreudigen Gefährten ausreichend auszulasten.

Havaneser

Dieser aus Kuba stammenden Vierbeiner mit europäischen Wurzeln ist ein echter Allrounder für jeden Hundefreund, der gerne mit einem unkomplizierten, lebhaften Charmeur zusammenlebt.

Holländischer Schäferhund

Der Hollandse Herderhond, den es in den drei Varietäten Kurzhaar, Langhaar und Rauhaar gibt, ist ein vielseitiger Arbeits- und treuer Familienhund. Sein lebendiges Temperament und seine hohe Sensibilität erfordern in der Erziehung jedoch ein wenig Geschick.

Irischer Wolfshund

Der Irische Wolfshund zählt zu den größten Hunden der Welt. Im mittelalterlichen Irland zur Wolfs- und Bärenjagd eingesetzt, dient er heute ausschließlich als Familienhund. Ungeachtet seiner imposanten Größe ist der Windhund sehr sanftmütig und verschmust. Leider ist der freundliche Riese aber auch recht anfällig für Krankheiten und hat eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung.

Irish Red Setter

Seine anmutige Schönheit hat aus dem Irish Red Setter, kurz: Irish Setter, einen wahren Trendsetter gemacht. Doch diese große Beliebtheit hat dem eleganten Jäger nicht immer gutgetan: Leider hat so mancher Hundefreund beim Einzug eines Irish Red Setters nicht bedacht, dass der Vierbeiner nicht nur Hundeerfahrung, sondern auch einen in Relation zu anderen Hunderassen recht hohen Zeitaufwand benötigt, wenn man nicht ohnehin beruflich als Jäger in Wald und Flur mit ihm unterwegs ist.

Irish Soft Coated Wheaten Terrier

Temperamentvoll, sportlich und menschenbezogen: Der irische Soft Coated Wheaten Terrier ist ein echter Allrounder und geschätzter Familienhund. Sein seidig-weiches und weizenfarbenes Fell benötigt allerdings eine intensive Pflege.

Irish Terrier

Raufbold und Schmusehund, Draufgänger und Kinderfreund: Ein Irish Terrier vereint viele Gegensätze in sich. Dieser liebenswerte Charakterkopf ist ein tierisch guter Gefährte für Menschen mit Hundeerfahrung, die gerne viel Zeit mit ihrem Vierbeiner in der freien Natur verbringen.

Jack Russell Terrier

Klein, klug und quirlig – die noch junge Rasse kann eine stattliche Anzahl Fans unter den Hundefreunden für sich verbuchen. Als „Jack Russell Terrier“ bezeichnet man eine seit dem Jahr 2000 von der FCI anerkannte, eigenständige Rasse mit britischen Wurzeln. Von ihrem nahen Verwandten, dem Parson Russell Terrier, unterscheiden den Jack Russell Terrier die kurzen Läufe.

Japan Chin

Der Japan Chin. Chin ist eine Abkürzung von chiichi inu und bedeutet übersetzt „kleiner Hund“. Der elegante Japaner, mit dem reichlichen Haarkleid und dem typisch orientalischen Ausdruck, passte bereits in die Kimonoärmel der adligen japanischen Damen und findet heute selbst in einer kleinen Stadtwohnung genügend Platz. Sein ruhiges, sanftes und zärtliches Wesen macht ihn zu einem perfekten Begleiter für Familien, alte Menschen und Hundeanfänger.

Japan Spitz

Klein aber oho: Mit seinem üppigen Haarkleid im reinen Weiß und seinem aufgeweckten, stolzen Ausdruck ist der kleine Japan Spitz ein echter Blickfang. Durch lärmendes Bellen hingegen fällt der Nihon Supittsu, wie er in seiner Heimat Japan genannt wird, keineswegs auf. Im Gegensatz zu seinen Verwandten, den Deutschen Spitzen, schlägt der wachsame Japaner nur im Notfall an.

Katalanischer Schäferhund

Der mittelgroße Gos d’Atura Català mit dem wuscheligen Haar ist ein typischer Hirtenhund: Selbständig, aber seinem Herrn stets treu ergeben, eignet sich der lebhafte Naturbursche auch als Familienhund.

Kleinpudel

Bis zu 10 kg verteilt auf maximal 45 cm Widerristhöhe: Kleinpudel für viele Hundefreunde genau die richtige Größe, um als treue Begleiter immer mit von der Partie zu sein.

Kontinentaler Zwergspaniel

Mit schwarzen Knopfaugen und großen Ohren bringt der Kontinentale Zwergspaniel (Papillon und Phalène) die Herzen zahlreicher Hundefreunde zum Schmelzen. Doch wie der Name schon sagt: In dem niedlich aussehenden Gesellschaftshündchen steckt mit dem Spaniel ein echter (Mäuse)Jäger.

Kooikerhondje

Das Kooikerhondje kam in den Niederlanden ursprünglich zum Einsatz, um Enten bei der Jagd „vor die Finte“ zu locken. Heute zieht das fröhliche Wesen des „kleinen holländischen Wasserwild-Hundes“ – so die deutsche Bezeichnung – immer mehr Hundefreunde in seinen Bann.

Korea Jindo Dog

Im Folgenden stellen wir Ihnen den Korea Jindo Dog vor, der in Europa ein wahrer Exot ist.

Kroatischer Schäferhund

Der mittelgroße, schwarze Hrvatski ovčar, wie der kroatische Rassehund in seinem Heimatland genannt wird, ist ein wahrer Allrounder, dessen Talente nicht nur im Hüten und Bewachen liegen, sondern auch auf dem Hundesportplatz. Darüber hinaus gibt der flexible Vierbeiner auch als Familienhund eine gute Figur ab.

Kurzhaarcollie

Der durchtrainierte Körperbau, der schmalen Kopf und das harte, dichte Fell erinnert auf den ersten Blick eher an einen Windhund. Doch der Kurzhaarcollie besitzt alle positiven Collie-Eigenschaften und gilt darüber hinaus als pflegeleichter und robuster als Langhaarcollies.

Labrador Retriever

Leichtführig, menschenfreundlich und belastbar: Der mittelgroße Labrador Retriever ist als Familienhund überaus beliebt, möchte als ursprünglicher Arbeitshund aber auch körperlich und geistig gefördert werden.

Lagotto Romagnolo

Ursprünglich vor allem rund um und im Wasser unterwegs gilt der Lagotto Romagnolo heute als bekanntester Trüffelsuchhund. Abgesehen davon schätzen immer mehr Hundefreunde den sportlichen Vierbeiner als freundlichen Begleithund.

Lakeland Terrier

Wenngleich der aus Nordengland stammende Lakeland Terrier zu den kleinsten hochläufigen Terriern zählt, sind sein Mut und sein Selbstbewusstsein riesengroß. Genießt der ehemalige Fuchsjäger, der äußerlich dem Welsh Terrier ähnelt, eine konsequente Erziehung, ist er ein freundlicher und kinderlieber Familienhund, der am liebsten Action mag.

Landseer

Seinen Namen verdankt dieser Rassehund dem englischen Maler Edwin Landseer, einem der bekanntesten Tiermaler des 19. Jahrhunderts. Seiner Begeisterung über die weiß-schwarzen Riesen mit dem sanften Wesen verlieh Landseer in zahlreichen Gemälden Ausdruck.

Langhaarcollie

Schön, intelligent, sportlich und empathisch: Der Langhaarcollie – berühmt durch Fernsehhund „Lassie“ – gehört zu den beliebtesten Rassehunden der Welt. Mit seiner eleganten Erscheinung und den vielen positiven Eigenschaften gibt der einstige schottische Hütehund in der Tat einen idealen Familienhund ab.

Langhaariger Pyrenäenschäferhund

Die Wurzeln dieses hübschen und schlauen Vierbeiners liegen in der wunderschönen Landschaft der Pyrenäen, die seine Entwicklung bestimmt haben. Von hier aus hat der Berger des Pyrénées, der auch „Pyrenäen-Schäferhund“ genannt wird, mit viel Charme und Köpfchen seinen Eroberungszug in die Herzen zahlreicher Hundefreunde begonnen.

Leonberger

Bereits Kaiserin Sissi soll diesen Löwen unter den Hunderassen besessen haben. Schließlich beeindruckt der große Leonberger nicht nur durch seine stolze Löwenmähne und seinen harmonischen Körperbau, sondern vor allem durch seine selbstbewusste Gelassenheit und sein kinderliebendes Wesen.

Löwchen

Das Löwchen. Einst Luxushündchen, heute beliebter Gefährte für Familien oder Singles, jung oder alt, kurzum: für alle Hundefreunde, die sich einen fröhlichen, verspielten und unkomplizierten Gefährten an ihrer Seite wünschen!

Malteser

Als kluge und lebhafte Begleithunde begeistern die kleinen, schneeweißen Malteser zahlreiche Tierfreunde. Sie sind tierisch gute Gefährten für Menschen, die ihren Vierbeiner immer gerne um sich haben und denen die Pflege des seidenweichen Fells Freude bereitet.

Maltipoo

Ob Golden Doodle, Cockapoo oder Maltipoo – all diese Hunderassen haben eins gemeinsam: Es handelt sich bei ihnen um Hybridhunde, die aus der Kreuzung von Pudel und jeweils einer anderen etablierten Rasse hervorgehen. Aktuell sind solche hübschen „Designer Dogs“ recht beliebt. Allerdings sollten sich Hundefreunde vor der Entscheidung für einen der sympathischen Hunde auch mit den kritischen Aspekten zum Thema „Hybridzucht“ auseinandersetzen.

Manchester Terrier

Der Rassehund mit dem eleganten Erscheinungsbild ist ein hervorragender Haus- und Familienhund, der wenig haart, sich mit Kindern gut versteht und seiner Familie jederzeit treu zur Seite steht – zumindest so lang kein kleiner Nager seinen angeborenen Jagdtrieb weckt.

Miniature Bull Terrier

Mit dem typischen „Downface“, dem eiförmigen Kopf und dem entschlossenen Ausdruck ist der Miniature Bull Terrier das verkleinerte Abbild seines „großen Bruders“, des Standard Bull Terriers. Früh sozialisiert und konsequent erzogen erweist sich der Kleine als ausgeglichener und treuer Familienhund, der sich auch mit Kindern und Katzen gut versteht.

Mops

„Multum in parvo“ – der bekannte lateinische Satz beschreibt den Mops sehr treffend. Denn in seinem kleinen Körper steckt tatsächlich „viel Hund“. Mit seinem unvergleichlichen Charme und Humor, gepaart mit Intelligenz und Tiefe, sorgt der Mops im Alltag seines Herrchens stets für gute Unterhaltung.

Mudi

Der außerhalb seines Heimatlandes relativ unbekannte Mudi ist ein echter Allrounder: Als Arbeitshund hütet er das Vieh und hält Haus und Hof frei von Ratten, als Familienhund ist er ein unermüdlicher Begleiter für sportliche Menschen, die ihm ausreichend Beschäftigung bieten.

Neufundländer

Er ist stark wie ein Bär und schwimmt wie ein Fisch: Seine Vergangenheit als Arbeitshund, der den Fischern half, ihre Netze und Boote aus dem Wasser zu ziehen, kann der Neufundländer nicht verleugnen. Seine Kraft, Ausdauer, Wetterfestigkeit sowie seine Passion fürs Schwimmen hat er sich bis heute bewahrt, auch wenn er mittlerweile als Familienhund weltweit beliebt ist.

Norfolk Terrier

Der britische Norfolk Terrier gehört zu den kleinsten Terriern und besitzt ein ausgesprochen liebenswürdiges und ausgeglichenes Wesen. Der ursprünglich als Rattenjäger bekannte Rassehund ist heute ein geschätzter Familienhund, der aufgrund seiner geringen Größe und seiner Anpassungsfähigkeit ein unkomplizierter Begleiter ist.

Norwegische Buhund

Diese Rasse zählt zu den eher wenig bekannten Allroundern für sportliche Hundefreunde, die dem Buhund viel Bewegung im Grünen bieten können.

Norwegischer Lundehund

Dieser hochspezialisierte Jäger aus dem Hohen Norden ist ein angenehmer Familienbegleithund für Menschen, die gerne sportlich aktiv mit ihrem Vierbeiner unterwegs sind.

Norwich Terrier

Wer auf der Suche nach einem pfiffigen Begleiter mit einem sanftmütigen Terrierherz ist, für den könnte der Norwich Terrier ein idealer Gefährte sein.

Nova Scotia Duck Tolling Retriever

Komplizierter Name heißt nicht gleich komplizierter Hund. Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever (kurz „Toller“) ist eine selten anzutreffende Rasse. Dank ihres klugen Köpfchens und viel Charme hat sie dennoch das Potenzial zu einer großen Fangemeinde.

Old English Sheepdog (Bobtail)

Der eindrucksvolle Brite mit dem einzigartigen Fell ist auch unter dem Namen „Bobtail“ bekannt und mittlerweile ein beliebter Familienhund. Er ist ein idealer Begleiter für Naturfreunde mit viel Platz, die gerne draußen sind und Spaß an der Pflege seines üppigen Haarkleids haben.

Ostsibirischer Laika

Der wolfsähnliche Rassehund ist der größte der vier russischen Laika-Rassen. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, ist der Ostsibirische Laika selbständiges Arbeiten gewöhnt. Gleichzeitig sucht er aber auch immer wieder die Nähe zu seinem Besitzer und ist damit – unter bestimmten Voraussetzungen – auch für die Haltung als Begleit- und Wachhund geeignet.

Otterhound

Der „Otti“, wie der Otterhound von seinen Fans liebevoll genannt wird, zählt sicher zu den freundlichsten Jagdhunden. Allerdings machen sein liebenswürdiger Dickkopf und seine große Jagdpassion ihn zu einem Gefährten, dessen Haltung etwas Hundeerfahrung und einiges an Geduld voraussetzt.

Parson Russell Terrier

Der Parson Russell Terrier ist ein vorwiegend weißer und hochläufiger Hund aus Großbritannien. Bis 1999 wurde er zusammen mit den niederläufigen Terriern dieses Typs als Jack Russel Terrier geführt. Er ist ein hervorragender und vielseitig einsetzbarer Jagdhund, der sich dank seines freundlichen Wesens aber auch in einer sportlich aktiven Familie wohlfühlt.

Pharaonenhund

Nicht nur Freunde des Alten Ägyptens sind von diesem eindrucksvollen Vierbeiner fasziniert: Der Pharaonenhund besticht durch eine elegante Optik und freundliches Wesen, eignet sich aber nur für erfahrene Hundefreunde, die ihm sehr viel Bewegung ermöglichen können.

Polnische Bracke

Die Polnische Bracke, auch Ogar Polski genannt, ist ein aus Polen stammender Jagdhund, der heute auch als Familienhund und vereinzelt sogar als Therapiehund eingesetzt wird. Der mittelgroße Hund mit dem schwarzen „Mantel“ und rotbraunen Brand zeigt sich dabei sehr freundlich und gutmütig – wobei ein gewisser Eigensinn dazugehört.

Polnischer Niederungshütehund (PON)

Der Polnische Niederungshütehund, kurz „PON“ und offiziell: Polski Owczarek Nizinny, verbreitet in seinem Rudel immer gute Laune und erfreut sich aufgrund seines sympathischen Wesens und der ansprechenden Optik bei mehr und mehr Hundefreunden großer Beliebtheit. Allerdings sollte, wer sich für diese energiegeladene Rasse entscheidet, viel Zeit für die Beschäftigung mitbringen und am besten bereits einige Hundeerfahrung für die konsequent-liebevolle Erziehung des selbstständigen Naturburschen gesammelt haben.

Prager Rattler

Als graziler Mini verdreht der Prager Rattler so manchem Hundefreund den Kopf. So klein er auch sein mag: In ihm steckt ein echter Jäger und damit ein bewegungsfreudiger Gefährte.

Pudel

„Das also war des Pudels Kern!“ In dem berühmten Drama Faust I. von Johann Wolfgang Goethe erscheint Mephisto in der Gestalt eines Pudels. Doch was ist in Wirklichkeit der Kern dieses traditionsreichen Rassehundes? Sicher ist, Pudel sind viel mehr als gestylte Mode-Hündchen. Grund genug, sich dem Pudel intensiver zu widmen.

Pudelpointer

Halb Pudel, halb Pointer vereint der Pudelpointer den ursprünglichen Jagdinstinkt des Pudels mit der feinen Nase des Pointers. Er ist ein ausgezeichneter Jagdhund, der vielseitig eingesetzt werden kann und als leicht erziehbar und gelehrig gilt. Der Hund mit Bart und Stirnlocke gehört ausschließlich in die Hände von Jägern.

Riesenschnauzer

Der große und kräftige Riesenschnauzer mit dem rauen Fell und dem typischen Schnauzer-Bart ist ein robuster und leistungsfähiger Hund, der dank seiner unbestechlichen Treue zu seinem Herrn nicht nur ein hervorragender Diensthund, sondern auch ein wunderbarer Familienhund sein kann.

Russkiy Toy

Außerhalb Russlands ist dieser kleine Hund noch recht unbekannt. Das könnte sich bald ändern, denn er bringt beste Voraussetzungen mit, um Hundefreunde glücklich zu machen: Der Russkiy Toy ist freundlich, lebhaft und sowohl in der Kurz- als auch in der Langhaarvariante eine elegante Erscheinung.

Saluki

Im Nahen Osten verehrt man den edlen Saluki, der dem Menschen seit Tausenden von Jahren als wertvoller Jagdgefährte und treuer Freund zur Seite steht, als „Geschenk Allahs“. Auch in Europa gewinnt der orientalische Windhund dank seines freundlichen Charakters und seines anmutigen Erscheinungsbildes immer mehr Liebhaber.

Samojede

Der mittelgroße Samojede mit dem prachtvollen weißen Haarkleid und dem lächelnden Ausdruck diente den samojedischen Völkern Sibiriens als Jagdhund, Schlittenhund, Hütehund, Wachhund und „Bettwärmer“ – die Nähe zu seinen Menschen braucht der lebhafte und freundliche Hund bis heute.

Schipperke

Auch wenn dieser „kleine Schäferhund“ kaum größer als 30 cm wird – an Selbstbewusstsein mangelt es dem belgischen Rassehund Schipperke nicht. Schließlich gibt das kleine, sportliche Kraftpaket mit dem aufmerksamen Blick einen mutigen Wachhund ab, der seine Familie treu und tapfer verteidigt.

Schnauzer

Der Schnauzer, auch Mittelschnauzer oder Standardschnauzer genannt, ist ein mittelgroßer Hund mit einem ausgeprägten Schnauzbart und buschigen Augenbrauen. Sein lebhaftes Temperament und seine bemerkenswerte innere Ruhe machen ihn zu einem vielseitigen und selbstbewussten Begleiter.

Shetland Sheepdog

Der Shetland Sheepdog (oder Sheltie) mit der üppigen Mähne und den feinen Gesichtszügen ist ein kleines Energiebündel, das viel Bewegung und Beschäftigung benötigt. Seine Lernbereitschaft und sein Einfühlungsvermögen machen ihn aber auch zu einem idealen Begleithund.

Shih Tzu

Trotz seiner kleinen Größe ist der Shih Tzu ein außergewöhnlicher Hund, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hinter der langen Mähne des einstigen Tempelwächters steckt ein verspielter Vierbeiner mit einem eigenen Kopf, der vielen Hundefreunden ein treuer Gefährte ist.

Shikoku

Weniger eigensinnig als die übrigen Spitz-Rassen ist der außerhalb seiner Heimat wenig bekannte Shikoku dennoch ein typischer Charakterkopf. Wir stellen Ihnen den Vierbeiner aus dem Land der aufgehenden Sonne vor.

Siberian Husky

Die strahlend blauen Augen und die typische Fellzeichnung sind für viele die auffallendsten Merkmale eines Siberian Husky und lassen uns an winterliche Landschaften und Schlittenhunde-Rennen denken. Doch immer häufiger flanieren die nordischen Schönheiten auch durch südlichere Gefilde oder scheinen sich sogar zum Stadthund zu mausern. Erfahren Sie im Folgenden, was es bei der Haltung der Vierbeiner zu beachten gibt.

Staffordshire Bullterrier

Aggressiver Kampfhund oder liebevoller Familienhund? Das hängt beim kompakten Staffordshire Bullterrier ganz von seiner Erziehung ab. Um seine positiven Eigenschaften wie Treue und Gutmütigkeit zu fördern und problematische Verhaltensweisen wie Dominanz und Hartnäckigkeit zu kontrollieren, sollten Halter dieser Hunderasse viel Erfahrung mitbringen.

Sussex Spaniel

Der aus Großbritannien stammende Sussex Spaniel mit den kurzen Läufen und dem stämmigen, geraden Rücken gilt als passionierter Stöberhund, der bei der Jagd langsam, aber gründlich vorgeht. Sein ruhiger und freundlicher Charakter kommt ihm auch als Familien- und Begleithund zugute. Allerdings trifft man den Sussex bis heute nur sehr selten an.

Tervueren

Der Tervueren ist eine von vier anerkannten Varianten des Belgischen Schäferhundes. Charakteristisch für den mittelgroßen Schäferhund sind seine ausgeprägte schwarze Maske und die schwarze Wolkung des langen Fells. Seine Familie liebt der Tervueren über alles, verlangt ihr aber auch einiges an Zeit und Beschäftigung ab.

Tibet Terrier

Anders als es sein Name vermuten ließe, ist dieser langhaarige Rassehund kein Terrier, sondern ein aus Tibet stammender Hütehund, dessen Aufgabe darin bestand, die Viehherden in Höhen um die 5000 Meter zu bewachen. Seine entsprechend robuste Gesundheit, seine enormen Sprung- und Kletterkünste sowie sein aufmerksames, charmantes Wesen hat er sich auch als heutiger Familienhund bewahrt.

Weimaraner

Der Weimaraner gilt als die älteste deutsche Vorstehhunderasse und ist bis heute ein vielseitiger und passionierter Jagdgebrauchshund. Doch der Aristokrat unter den Hunden mit dem silbrig glänzenden Fell und dem stolzen Ausdruck wird auch bei Nicht-Jägern zunehmend beliebt. Als Familienhund eignet er sich allerdings nur, wenn er ausreichend Ersatzbeschäftigung erfährt.

Welsh Springer Spaniel

Der Welsh Springer Spaniel zählt zu den ältesten Jagdhunden Großbritanniens und wird auch heute noch als Apportier- und Stöberhund eingesetzt. Gleichzeitig ist der kleine Wirbelwind mit dem rot-weißen Fell aber auch ein anhänglicher und freundlicher Familienhund, der mit seinem Temperament viel Leben in den Alltag bringt.

Welsh Terrier

Er sieht aus wie eine Kleinausgabe des Airedale Terriers, doch eng verwandt sind die beiden Rassen keineswegs. Der Welsh Terrier, der auf eine lange Geschichte als Fuchs-Jagdhund zurückblickt, ist heute ein idealer Familienhund mit einem freundlichen und lebhaften Wesen.

West Highland White Terrier (Westie)

Seine Fans nennen den weißen Wuschelhund meist kurz und liebevoll „Westie“. Der Modehund der 1990er Jahre erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Kein Wunder: Der Westie ist ein anpassungsfähiger, verspielter Vierbeiner mit dem typisch eigenwilligen Terrier-Charme.

Westsibirischer Laika

Ein Hauch von Wildnis: Der in Russland sehr beliebte Jagdhund erinnert nicht nur äußerlich an einen Wolf, sondern zeigt sich auch in seinem Verhalten sehr ursprünglich. Mit konsequenter Erziehung und artgerechter Beschäftigung lässt sich der mittelgroße Laika aber auch zum Begleithund ausbilden.

Whippet

Wer einen pflegeleichten, unternehmungslustigen und sehr sportlichen Vierbeiner sucht, der auch gemütliches Schmusen auf der Couch zu schätzen weiß, dürfte mit dem Whippet seinen Traumhund gefunden haben. So ist es kein Wunder, dass die sympathischen Windhunde immer mehr Tierfreunde um die Pfote wickeln.

Wolfsspitz

Den deutschen Namen Wolfsspitz verdankt dieser Rassehund, der im Ausland auch unter dem Namen Keeshond bekannt ist, seiner graugewolkten Fellfarbe, die an einen Wolf erinnert. Der Wolfsspitz ist ein idealer Wachhund, der sich dank seiner menschenbezogenen und anspruchslosen Haltung auch als Begleit- und Familienhund eignet.

Yorkshire Terrier

Der kleine Yorkshire Terrier mit dem langen, feinen Fell und dem adretten Aussehen hat es faustdick hinter seinen kleinen Ohren. Als ehemaliger Rattenjäger aus der nordenglischen Grafschaft Yorkshire hat er ein großes Selbstbewusstsein und möchte auch als Haus- und Begleithund von seinen Besitzern ernst genommen werden.

Zwergpudel

Rund sechs Kilogramm geballte Pudel-Power – der kleine Zwergpudel vereint alle Vorzüge der edlen Hunderasse und ist sehr beliebt. Kein Wunder: Der kluge Hund ist nicht nur clever, sondern ein echter Allrounder, der seine Familie gerne überallhin begleitet.

Zwergschnauzer

Der Zwergschnauzer mit dem drahtig-rauen Fell und den buschigen Bart- und Brauenhaaren ist eine Miniatur-Ausgabe des Schnauzers. In Hinblick auf seine Ausdauer, seine Wachsamkeit und seinen Mut steht der Kleine seinem großen Bruder jedoch in nichts nach.

Zwergspitz

Die kleinen Wirbelwinde beeindrucken nicht mit Größe, dafür aber mit Freundlichkeit, Selbstbewusstsein und Energie. Kein Wunder also, dass immer mehr Vierbeiner dieser Spitz-Variante die Herzen und Haushalte zahlreicher Hundefreunde erobern. Entdecken Sie den Zwergspitz!

Der kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat diese Kategorisierung weltweit offiziell gemacht. Zu jeder Hunderasse gehört ein FCI Mitgliedsland, das als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

In der Kategorie Hunderassen finden Sie eine ausführliche Beschreibung der 10 FCI- Hunderassen Hauptgruppen. Darin erfahren Sie Wesentliches  über Ihre Geschichte,  Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen, zu Gesundheit und Ansprüchen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Hunderassen näher vor.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde

Allen Hunderassen dieser Gruppe ist der starke Wille zum Arbeiten gemeinsam. Hütehunde sind intelligente Arbeitstiere und werden für ihre Wachsamkeit geliebt. Sie bellen kaum und ordnen sich dem Menschen schnell unter. Dagegen ist das wichtigste Arbeitsmittel von Treibhunden ihr Bellen, nur so können sie die Schafherden zusammentreiben. Als Wohnungshunde oder zum Spazieren gehen eignen sie sich nicht. Der Bearded Collie ist ein fröhlicher, ausgeglichener und leicht erziehbarer Hund. Typisch für diese Hunderasse ist der unternehmungslustige Gesichtsausdruck. Der weiße Schweizer Schäferhund entwickelte sich aus Kanada kommend zu einer eigenständigen Rasse. Die kinderlieben, aufmerksamen, aber keineswegs aggressiven Tiere eignen sich gut als Wachhunde.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Hier finden wir neben Pinscher und Schnauzer die Rassen Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Zu den Pinschern zählen auch Dobermann und Zwergpinscher. Die Tiere sollen Anfang des 19. Jahrhunderts von England ausgehend auf dem europäischen Festland eingeführt worden sein. Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen in Deutschland, die sich fast unverändert erhalten hat. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt und sind dem Menschen sehr zugetan. Sie schmusen gerne, sind gute Wachhunde und brauchen wenig Auslauf.

Gruppe 3: Terrier

In dieser großen Gruppe finden wir hochläufige und niedrigläufige Terrier, bullartige Terrier und Zwergterrier. Aufgrund seiner stattlichen Escheinung gilt der Airedale Terrier als König der Terrier.  Er stammt aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Hier brauchten die Bergleute, Arbeiter und Farmer unempfindliche Hunde für die Wasserjagd und zum Viehtreiben. Airedale Terrier waren hierfür ideal und fanden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit schnell viele Anhänger. Der Australian Terrier passt auch in die Stadtwohnung, sofern er genügend Auslauf bekommt. Ursprünglich war auch er ein Hütehund, denn er ist robust, kälteunempfindlich und stark. Auch Drahthaar Foxterrier sind in Europa sehr verbreitet. Sie wurden in England für die Fuchsjagd eingesetzt und sind auf zahlreichen historischen Gemälden Englands zu sehen.

Gruppe 4: Dachshunde

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken züchtete man fortlaufend niederläufige Hunde, die sich zur Jagd über und unter der Erde eignen. So entstand die Hunderasse Dackel. Die Tiere haben ein kurzes, dichtes und anliegendes Haarkleid in zahlreichen Farbabstufungen zwischen Schwarz und Rotbraun. Dackel sind ausgeglichen, ausdauernd, haben eine feine Nase und sind flink. Dachshunde werden in drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) und nach den Haarlängen Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel  gezüchtet. Der muskulöse Rauhaardackel braucht wenig Auslauf, kann 17 Jahre alt werden und ist ein guter Wachhund.

Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Zu den Spitzen gehören Schlittenhunde, nordische Jagdhunde, nordische Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze. Der Deutsche Spitz ist ein Nachfahre des steinzeitlichen Torfhundes und damit die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Spitze fallen durch ihr schönes Haarkleid auf, das durch viel Unterwolle absteht. Die flinken Augen und spitze Ohren verleihen ihnen ihr keckes Aussehen. De Deutsche Spitz ist lebhaft, aber sehr anhänglich und gelehrig. Sie können ihn leicht erziehen. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund. Die nordischen Rassen sind beliebte Hütehunde mit warmem Fell.

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben feine Spürnasen und helfen dem Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd. Sie nehmen Witterung auf und folgen bellend der Spur. Vertreter sind beispielsweise English Foxhound, Schweizerischer Niederlaufhund, Otterhund, Französischer Laufhunde oder Beagle. Schweißhunde sind auf das Stellen von verletztem Schalenwild spezialisierte Jagdhunde. Sie haben wie Laufhunde einen ausgeprägten Geruchssinn und suchen explizit nach der Spur des verletzten Wildtieres. Typische Vertreter sind Bayerischer Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.  Laufhunde sind für die Jagd mit der Meute ausgebildet, Schweißhunde verrichten ihre Arbeit alleine.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Man unterscheidet kontinentale Vorstehhunde wie Braque, Spaniel und Griffon sowie britische und irische Vorstehhunde wie Pointer und Setter. Vorstehhunde apportieren bereitwillig erlegtes Wild. Sie wurden, seitdem es Feuerwaffen gibt, vermehrt gezüchtet und sind sehr vielseitige Tiere. Sie töten nicht, sondern zeigen dem Jäger ganz ruhig den Standpunkt des Wildes an. In dieser Rolle sind sie heute zwar weniger gefragt, aber da sie die Eigenschaften mehrerer Jagdhunderassen vereinen, sind sie als treue Gefährten sehr beliebt. Von Laien sollten sie jedoch nicht als Haustier gehalten werden. Sie gehören in die Hände von Jägern.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, die Federwild finden und zum Jäger zurückbringen. Stöberhunde suchen im Dickicht selbstständig nach Niederwild. Zu dieser Kategorie zählen beispielsweise Amerikanischer und English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel. Wasserhunde eignen sich für die Hilfe beim Fischen. Der American Spaniel ist eine Züchtung des English Spaniel und die kleinste Spaniel Rasse. Der Chesapeake Bay Retriever wurde speziell für die Wasserjagd gezüchtet und muss sich neben Apportieren auch durchs Eis brechen und kaltes Wasser aushalten können.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Diese Tiere dienen dem Hundehalter vor allem als Begleiter und Sozialpartner. In dieser großen Gruppe finden wir Bichons, Pudel und kleine belgische Hunderassen, aber auch tibetanische Hunde, haarlose Hunde, Pekinesen und Chihuahuas. Der Bichon Frisé beispielsweise ist lustig, unabhängig und temperamentvoll. Er lernt schnell und lässt sich leicht erziehen.

Der Bologneser hat einen zarten Körperbau, ist umgänglich und familienfreundlich. Bolonka Zwetna dagegen ist ein richtiges Schoßhündchen. Da die Hunderasse freundlich und lebhaft ist, eignen sich diese Tiere als Spielkamerad. Der Boston Terrier hat ein sehr ausgewogenes Temperament. Der doggenartige Hund wurde erstmals in Boston in den 1970er Jahren gezüchtet.  Er ist klug, etwas lebhaft, entschlossen und liebenswürdig. Seit seiner Entdeckung 1850 gilt der Chihuahua als kleinste Hunderasse der Welt. Man nimmt an, dass er von den Opferhunden des alten Mexiko abstammt. Ab dem 19. Jahrhundert verkauften Bauern der Provinz Chihuahua die Tiere auch an Touristen und die Hunderasse verbreitet sich bis nach Europa. Der Chihuahua kann sämtliche Charaktereigenschaften von wachsam bis verspielt aufweisen.

Gruppe 10: Windhunde

Ob langhaarige, kurzhaarige und rauhaarige Windhunde, diese schlanken, langbeinigen Hunde gehören mit den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Sie wurden schon früh auf eine bestimmte Verwendung hin gezüchtet und jagen auf Sicht. Je nach Herkunft unterscheidet man okzidentale und orientale Windhunde. Charakteristisch für die orientalen Hunde sind  ihre Schlappohren und ein eigenständiges Wesen, während die okzidentalen Windhunde Sprinter sind und Rosenohren besitzen.

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