Hunderassen

Hunde waren früher reine Nutztiere und mussten einen Zweck erfüllen. In Anlehnung daran hat man die Hunderassen in Gruppen und Sektionen unterteilt. Die Gesamtheit der Hunderassen wurde 1983 von Raymond Triquet neu definiert. Er unterschied 10 Gruppen mit charakteristischen Merkmalen. Entdecken Sie unsere Hunderassen Suche! Mehr lesen

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Die wichtigsten Charakterzüge

Mein Hund soll sein

Erscheinung

Größe
KleinMittelGroßExtra Groß
Fell
Haarlos / HypoallergenKurzhaarLanghaar
Farbe
SchwarzRot / HellbraunBlau / GrauBraun / Schoko / LiverCremeWeißRehbraunGold / Gelb
Muster
ZweifarbigDreifarbigMerleTuxedoHarlequin / GepunktetGefleckt / Gemasert / GesprenkeltTabbySableSaddle / Blanket

FCI-Gruppe

59 Hunderassen zu Ihrer Suche

Altdeutscher Schäferhund

Streng genommen gibt es den „Altdeutschen Schäferhund“ gar nicht – zumindest nicht als eigenständige, von der FCI anerkannte Rasse. Im Allgemeinen bezeichnet der Begriff langhaarige bzw. langstockhaarige Deutsche Schäferhunde. Ungeachtet dieser Umstände ist die hübsche Schäferhund-Variante mit dem buschigen Haar und dem treuen, freundlichen Wesen außerordentlich beliebt und als Familien- und Begleithund sehr gefragt.

American Cocker Spaniel

In den USA zählt der American Cocker Spaniel zu den beliebtesten Hunden – in Europa gilt er (noch) als Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach einem freundlichen Vierbeiner mit dem besonderen Charme eines (ehemaligen) Jägers sind.

American Pit Bull Terrier

Zwar werden umgangssprachlich einige Hunde ähnlicher Statur „Pit Pull“ genannt, doch nur der American Pit Bull Terrier trägt den Namen offiziell – und dies auch nur in den USA, denn europäische Vereine erkennen die Rasse nicht als eigenständig an. Meist handelt es sich bei in Europa vorkommenden „Pit Bulls“ also um American Staffordshire Terrier oder Mischlinge. Gemeinsam ist allen Pit Pulls jedoch, dass ihnen ein schlechter Ruf als „Kampfhund“ vorauseilt.

American Staffordshire Terrier

Der American Staffordshire Terrier, auch kurz „Am Staff“ genannt, polarisiert wie kaum eine andere Rasse: Gilt er in einigen Ländern Europas als „gefährlicher Kampfhund“, dessen Haltung verboten oder mit bestimmten Auflagen verknüpft ist, wird er in Großbritannien als „Nanny Dog“ geschätzt.  Dies zeigt einmal mehr, dass der Grund für aggressive und „scharfe“ Hunde immer am anderen Ende der Leine zu finden ist. Die Rasse verdient einen unvoreingenommenen Blick, denn hinter den vielen Vorurteilen steckt ein kluger, dynamischer und immer loyaler Gefährte.

Anatolischer Hirtenhund

Der kraftvolle und wehrhafte Riese besitzt ein sehr friedfertiges und ruhiges Wesen. Als Herdenschutzhund ist er es jedoch gewohnt selbständig zu agieren, was bei falscher Haltung schnell zum Problem wird. Ein Anatolischer Hirtenhund, zu dem die FCI vier unterschiedliche Schläge zählt, gehört daher ausschließlich in die Hände eines erfahrenen Hundeführers.

Barsoi

Der edle, große Windhund aus Russland, dessen Rassenname „Barsoi“ sich vom russischen Wort für „schnell“ ableitet, gehört zu den ältesten Hunderassen und den schnellsten Landtieren der Welt. Wenn er ausreichend frei rennen darf, zeigt sich der energische Vollblutjäger als ruhiger und anhänglicher Familienhund.

Basenji

Der Basenji fällt nicht nur durch seine edle Optik auf, sondern hinterlässt auch mit seinem fröhlichen Wesen nachhaltigen Eindruck. Er ist ein Hund für fortgeschrittene Hundehalter, die sich über einen Gefährten mit eigenem Kopf freuen.

Beauceron

Der robuste Beauceron mit dem kurzen, dichten Fell braucht aufgrund seines Selbstbewusstseins und seines dominanten Wesens einen erfahrenen Hundehalter, der ihn mit viel Liebe und Konsequenz erzieht.

Belgischer Schäferhund (Malinois)

Den eleganten und anspruchsvollen Belgischen Schäferhund gibt es in vier verschiedenen Varietäten, die sich optisch stark unterscheiden. Gemein ist ihnen ihr enormer Bewegungs- und Beschäftigungsdrang, der viel Zeit und Erfahrung seitens des Halters verlangt.

Berger Picard

Der französische Schäferhund Berger de Picardie ist in jeder Hinsicht robust: in seinem Aussehen, seinem Wesen und seiner Gesundheit. Als Familienhund zeigt er aber auch seine weiche und charmante Seite.

Berner Sennenhund

Dürrbächler, Gelbbäckler, Vieräugler? Der ehemalige Bauernhund aus dem Berner Oberland ist unter vielen Namen bekannt und heute auf der ganzen Welt als Familienhund beliebt. Ihren Menschen begegnen Berner Sennenhunde mit einer großen Portion Herzenswärme – wenngleich sie draußen in der Natur lieber Schnee und Kälte mögen.

Bernhardiner

Mit seinem berühmten Vorfahren Barry, der über 40 Lawinenopfern das Leben rettete, hat der heutige Bernhardiner nicht mehr viel gemein. Zu schwer und zu massig ist er, um als Lawinenhund zu taugen. Die angeborene Hilfsbereitschaft, seine Gutmütigkeit und Kinderliebe hat sich der sagenumwobene Riese jedoch bis heute bewahrt.

Bordeauxdogge

Die aus Frankreich stammende Bordeauxdogge gehört zu den ältesten Hunden überhaupt. Anders als es ihre bullige Erscheinung und ihr faltiger Kopf vermuten lässt, ist sie sanftmütig, gelassen und verschmust. Damit eignet sich der ursprüngliche Jagd-, Wach- und Schutzhund bei entsprechender Haltung auch als Familienhund.

Border Collie

Der intelligente und anspruchsvolle Border Collie mit dem mittellangen oder stockhaarigen Fell ist ein Hütehund durch und durch – als Familienhund ist er deshalb nur bedingt geeignet.

Border Terrier

Optisch eher unauffällig ist der Border Terrier ein optimaler Hund für alle, die einen robusten, unternehmungslustigen Begleiter zu schätzen wissen.

Boston Terrier

In seiner Heimat, den USA, ist der Boston Terrier sehr beliebt, während er in Europa erst langsam an Bekanntheit gewinnt. Doch seine Fans wissen genau, was sie an dem außergewöhnlichen Vierbeiner haben: Der Boston Terrier ist ein unkomplizierter Begleithund, der mit seinem aufgeweckten Wesen und der ganz speziellen Mimik überall gute Laune verbreitet.

Broholmer

Der Broholmer, dieser alte, dänische Hund vom Doggen-Typ galt fast als ausgestorben, bevor Liebhaber ihn ab 1975 unter ihre Fittiche nahmen und unter strengen Kriterien rückzüchteten. Ein tierisches Glück für die Hundewelt, denn dieser Vierbeiner zeigt mit seinem selbstbewussten und gleichzeitig gutmütigen Wesen in mehrfacher Hinsicht Größe.

Bullterrier

Ausgeglichen, verspielt und menschenfreundlich? Die Beschreibung aus dem Rassestandard scheint nicht so recht in das Bild der gefährlichen Kampfmaschine zu passen, das viele Menschen vom Bullterrier haben. Zeit, um mit einigen Vorurteilen über diese Rasse aufzuräumen.

Cane Corso

Souverän und gelassen – so wirkt ein ausgeglichener Cane Corso Italiano. Inoffiziell ist die aus Süditalien stammende Rasse auch unter den Namen „Italienische Dogge“ oder „Italienischer Moloss“ bekannt. Sie gewinnt außerhalb Italiens langsam mehr an Bekanntheit und eignet sich vor allem für sportliche Halter mit viel Platz und Hundeerfahrung.

Cavalier King Charles Spaniel

Ein besonders herausragendes Merkmal unterscheidet den Cavalier King Charles Spaniel vom King Charles Spaniel: seine Nasenlänge. Beide Rassen sind nach den Königen Charles I. und Charles II. benannt, die große Spaniel-Freunde waren. Bis heute hat der Cavalier King Charles Spaniel nichts von seinem ursprünglichen Charme verloren.

Cavapoo

Der Cavapoo – oder auch Cavoodle genannt – gehört zu den so genannten Hybridhunderassen. Er entstand aus der Kreuzung eines Cavalier King Spaniels mit einem Toy- oder Zwergpudel und besticht nicht nur durch sein überaus niedliches Aussehen, sondern auch durch seine lebhafte und liebevolle Art.

Chinesische Schopfhund

Dieser kleine Hund polarisiert: Die einen lieben ihn, die anderen schmunzeln über die Optik des vermeintlich verzärtelten Modehündchens. Dabei ist der Chinesische Schopfhund ein sehr robustes, munteres Kerlchen mit einer jahrtausendealten Geschichte.

Clumber Spaniel

Diesen Vierbeiner bringt so schnell nichts aus der Ruhe: Der Clumber Spaniel gilt als zuverlässiger Jagdbegleiter, der zudem ein ausgezeichneter Familienhund sein kann, wenn er ausreichend Bewegung und Beschäftigung erhält. Wir stellen Ihnen im Folgenden diesen Geheimtipp unter den Spaniels vor:

Dalmatiner

Der mittelgroße bis große Dalmatiner mit der unverwechselbaren weiß-schwarzen Fellfärbung ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund, der gern körperliche und geistige Herausforderungen sucht.

Deerhound

Bereits im Mittelalter wurde der Deerhound, auch Schottischer Hirschhund genannt, zur Hetzjagd auf Hirsche eingesetzt. Obwohl die Rasse mittlerweile ihr ursprüngliches Arbeitsfeld verloren hat, besitzt sie immer noch dieselbe Geschwindigkeit, Gewandtheit und Unerschrockenheit. Dank ihres sanften Wesens sind die großen Windhunde mit dem rauen Fell heute beliebte Familienhunde.

Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen der Welt. Doch trotz ihrer imposanten Erscheinung und den markanten Lefzen gelten Doggen als sehr freundliche, ruhige und anlehnungsbedürftige Hunde, die beim Schmusen mit ihren Menschen gerne ihr eigenes Gewicht unterschätzen.

Deutscher Boxer

Stämmig und flink, stur und ausgeglichen, friedlich und verteidigungsbereit – Ein Deutscher Boxer scheint eine Hunderasse voller Widersprüche zu sein. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht den Boxer-Hund zu einem wahren Multitalent.

Deutscher Wachtelhund

Dieser Vierbeiner erfreut Jäger in Wald und Flur mit seinen vielseitigen Jagdfähigkeiten und ist in seinem Zuhause allen Familienmitgliedern ein liebenswerter, gutmütiger Gefährte. Doch der Deutsche Wachtelhund, englisch „German Spaniel“, ist ein echter Jagdgebrauchshund und fühlt sich dementsprechend nur in einem Jägerhaushalt rundum wohl.

Do Khyi

Der aus dem Himalaya stammende Do Khyi gilt als älteste Hunderasse des Ostens. Seine mächtige Statur und sein angeborener Beschützerinstinkt machen ihn bis heute zu einem imposanten Wächter von Haus, Hof und Vieh. Als Familienhund braucht der Do Khyi eine frühzeitige konsequente Erziehung durch einen erfahrenen Hundeführer.

Dogo Argentino

Dieses anmutige Kraftpaket aus Argentinien ist ein Hund für Kenner: Interessenten sollten sportlich sein und einige Hundeerfahrung mitbringen, um diesen ursprünglichen Jagdhund sachkundig und sicher führen zu können.

Elo

Das Beste aus verschiedenen Hunderassen kombinieren, um einen optimalen Familienhund zu schaffen – dieser Grundgedanke bildet die Basis für den Elo, bei dem es sich allerdings nicht um eine von einem internationalen Dachverband anerkannte Rasse handelt.

English Mastiff (Englischer Mastiff)

In der Ruhe liegt die Kraft: Trotz seiner enormen Körperkraft liegt die eigentliche Stärke des English Mastiff nicht in seinen Muskeln, sondern in seinem ruhigen, gelassenen Wesen. Der große, massige Hund beobachtet Situationen sehr genau und reagiert bei Veränderungen lieber erst einmal abwartend. Impulsives oder gar aggressives Verhalten ist dem sanften Riesen absolut fremd.

English Pointer

Dieser attraktive und kluge Vierbeiner wird von vielen Tierfreunden auf der ganzen Welt geschätzt. Aufgrund seiner Eigenschaften als Jagdgebrauchshund – insbesondere auf Feldern – ist ein English Pointer allerdings ein fordernder Begleiter, der in die Hände von fortgeschrittenen Hundehaltern gehört, die mit ihm seine größte Leidenschaft teilen: das Jagen.

English Setter

Der sportliche English Setter ist schön, klug – und ein leidenschaftlicher Jäger. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Leben mit einem Exemplar dieser Rasse zu teilen, sollte viel Zeit für gemeinsame Abenteuer in der Natur sowie eine solide Basis an Know-how und Erfahrung rund um Hunde mitbringen.

Field Spaniel

Der Field Spaniel ist unter den Spaniel-Rassen nicht nur der älteste Vertreter der Landspaniels, sondern auch einer der seltensten. Dabei besticht der ursprüngliche Jagdhund nicht nur durch sein hübsches, adliges Aussehen, sondern auch durch sein feinfühliges, freundliches und kinderliebes Wesen.

Gordon Setter

Der Gordon Setter lässt nicht nur das Herz von Jägern höherschlagen: Dieser sympathische, sportliche Schotte ist ein wunderbarer Gefährte für Naturfreunde, die bereits Hundeerfahrung mitbringen und viel Zeit gemeinsam mit ihrem Vierbeiner unter freiem Himmel verbringen möchten.

Greyhound

Der Greyhound ist der Prototyp eines Windhundes und einer der schnellsten Landtiere der Welt. Bei Windhunderennen erzielt der einstige Jagdhund große Erfolge, doch leider wird die Wettszene für viele Hunde zum Verhängnis. Dabei ist der große, schlanke Greyhound viel mehr als nur ein Sprinter. Dank seines ruhigen und freundlichen Wesens ist der Brite ein anpassungsfähiger Begleiter und idealer Familienhund.

Irischer Wolfshund

Der Irische Wolfshund zählt zu den größten Hunden der Welt. Im mittelalterlichen Irland zur Wolfs- und Bärenjagd eingesetzt, dient er heute ausschließlich als Familienhund. Ungeachtet seiner imposanten Größe ist der Windhund sehr sanftmütig und verschmust. Leider ist der freundliche Riese aber auch recht anfällig für Krankheiten und hat eine vergleichsweise geringe Lebenserwartung.

Irish Red Setter

Seine anmutige Schönheit hat aus dem Irish Red Setter, kurz: Irish Setter, einen wahren Trendsetter gemacht. Doch diese große Beliebtheit hat dem eleganten Jäger nicht immer gutgetan: Leider hat so mancher Hundefreund beim Einzug eines Irish Red Setters nicht bedacht, dass der Vierbeiner nicht nur Hundeerfahrung, sondern auch einen in Relation zu anderen Hunderassen recht hohen Zeitaufwand benötigt, wenn man nicht ohnehin beruflich als Jäger in Wald und Flur mit ihm unterwegs ist.

Japan Chin

Der Japan Chin. Chin ist eine Abkürzung von chiichi inu und bedeutet übersetzt „kleiner Hund“. Der elegante Japaner, mit dem reichlichen Haarkleid und dem typisch orientalischen Ausdruck, passte bereits in die Kimonoärmel der adligen japanischen Damen und findet heute selbst in einer kleinen Stadtwohnung genügend Platz. Sein ruhiges, sanftes und zärtliches Wesen macht ihn zu einem perfekten Begleiter für Familien, alte Menschen und Hundeanfänger.

Japan Spitz

Klein aber oho: Mit seinem üppigen Haarkleid im reinen Weiß und seinem aufgeweckten, stolzen Ausdruck ist der kleine Japan Spitz ein echter Blickfang. Durch lärmendes Bellen hingegen fällt der Nihon Supittsu, wie er in seiner Heimat Japan genannt wird, keineswegs auf. Im Gegensatz zu seinen Verwandten, den Deutschen Spitzen, schlägt der wachsame Japaner nur im Notfall an.

Kleinpudel

Bis zu 10 kg verteilt auf maximal 45 cm Widerristhöhe: Kleinpudel für viele Hundefreunde genau die richtige Größe, um als treue Begleiter immer mit von der Partie zu sein.

Kooikerhondje

Das Kooikerhondje kam in den Niederlanden ursprünglich zum Einsatz, um Enten bei der Jagd „vor die Finte“ zu locken. Heute zieht das fröhliche Wesen des „kleinen holländischen Wasserwild-Hundes“ – so die deutsche Bezeichnung – immer mehr Hundefreunde in seinen Bann.

Langhaarcollie

Schön, intelligent, sportlich und empathisch: Der Langhaarcollie – berühmt durch Fernsehhund „Lassie“ – gehört zu den beliebtesten Rassehunden der Welt. Mit seiner eleganten Erscheinung und den vielen positiven Eigenschaften gibt der einstige schottische Hütehund in der Tat einen idealen Familienhund ab.

Leonberger

Bereits Kaiserin Sissi soll diesen Löwen unter den Hunderassen besessen haben. Schließlich beeindruckt der große Leonberger nicht nur durch seine stolze Löwenmähne und seinen harmonischen Körperbau, sondern vor allem durch seine selbstbewusste Gelassenheit und sein kinderliebendes Wesen.

Mops

„Multum in parvo“ – der bekannte lateinische Satz beschreibt den Mops sehr treffend. Denn in seinem kleinen Körper steckt tatsächlich „viel Hund“. Mit seinem unvergleichlichen Charme und Humor, gepaart mit Intelligenz und Tiefe, sorgt der Mops im Alltag seines Herrchens stets für gute Unterhaltung.

Puggle

Der „Puggle“ gehört zu den modernen Designer Dogs, bei denen zwei etablierte Hunderassen miteinander gekreuzt werden, um im Idealfall das Beste beider Rassen zu vereinen. Er ist eine Kreuzung aus Mops (engl. „pug“) und Beagle.

Pyrenäen-Berghund

Aufopferungsvoll, tapfer und treu bis in den Tod: der imposante Pyrenäen-Berghund verkörperte das Ideal mittelalterlicher Werte wie kaum ein anderer Hund. So wurde der einstige Herdenschutzhund aus den Pyrenäen schon früh zum Bewachen von Schlössern eingesetzt. Auch der Hof Ludwigs des XIV. schmückte sich mit der Anwesenheit des attraktiven Riesen.

Saarloos Wolfhond

Ein Hund wie ein Wolf: Der Saarloos Wolfhond erinnert nicht nur äußerlich an einen Wolf. Auch seine Zurückhaltung, sein natürliches Fluchtverhalten und sein Jagdtrieb tragen starke Wolfszüge und erfordern einen erfahrenen Halter mit viel Sachverstand, Zeit und Einfühlungsvermögen.

Saluki

Im Nahen Osten verehrt man den edlen Saluki, der dem Menschen seit Tausenden von Jahren als wertvoller Jagdgefährte und treuer Freund zur Seite steht, als „Geschenk Allahs“. Auch in Europa gewinnt der orientalische Windhund dank seines freundlichen Charakters und seines anmutigen Erscheinungsbildes immer mehr Liebhaber.

Shih Tzu

Trotz seiner kleinen Größe ist der Shih Tzu ein außergewöhnlicher Hund, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Hinter der langen Mähne des einstigen Tempelwächters steckt ein verspielter Vierbeiner mit einem eigenen Kopf, der vielen Hundefreunden ein treuer Gefährte ist.

Tervueren

Der Tervueren ist eine von vier anerkannten Varianten des Belgischen Schäferhundes. Charakteristisch für den mittelgroßen Schäferhund sind seine ausgeprägte schwarze Maske und die schwarze Wolkung des langen Fells. Seine Familie liebt der Tervueren über alles, verlangt ihr aber auch einiges an Zeit und Beschäftigung ab.

Tibet Terrier

Anders als es sein Name vermuten ließe, ist dieser langhaarige Rassehund kein Terrier, sondern ein aus Tibet stammender Hütehund, dessen Aufgabe darin bestand, die Viehherden in Höhen um die 5000 Meter zu bewachen. Seine entsprechend robuste Gesundheit, seine enormen Sprung- und Kletterkünste sowie sein aufmerksames, charmantes Wesen hat er sich auch als heutiger Familienhund bewahrt.

Tosa Inu

Der japanische Tosa Inu ist nicht nur eine der seltensten Hunderassen der Welt, sondern auch die weltweit letzte Rasse, die offiziell zu Hundekämpfen eingesetzt wird. Der riesige Molosser ist ein Musterbeispiel für Ausdauer, Tapferkeit und Gelassenheit und gehört ausschließlich in starke und erfahrene Hände.

Tschechoslowakischer Wolfshund

Die Rasse des Tschechoslowakischen Wolfshundes stammt aus Kreuzungsversuchen zwischen Deutschen Schäferhunden mit Wölfen. Dem Ursprung aller Hunde ist der Wolfshund damit näher als andere Hunderassen. Mit seinem wolfsähnlichen Aussehen und Verhalten gehört er unbedingt in die Hände eines erfahrenen Rudelführers.

Weimaraner

Der Weimaraner gilt als die älteste deutsche Vorstehhunderasse und ist bis heute ein vielseitiger und passionierter Jagdgebrauchshund. Doch der Aristokrat unter den Hunden mit dem silbrig glänzenden Fell und dem stolzen Ausdruck wird auch bei Nicht-Jägern zunehmend beliebt. Als Familienhund eignet er sich allerdings nur, wenn er ausreichend Ersatzbeschäftigung erfährt.

Whippet

Wer einen pflegeleichten, unternehmungslustigen und sehr sportlichen Vierbeiner sucht, der auch gemütliches Schmusen auf der Couch zu schätzen weiß, dürfte mit dem Whippet seinen Traumhund gefunden haben. So ist es kein Wunder, dass die sympathischen Windhunde immer mehr Tierfreunde um die Pfote wickeln.

Zwergpudel

Rund sechs Kilogramm geballte Pudel-Power – der kleine Zwergpudel vereint alle Vorzüge der edlen Hunderasse und ist sehr beliebt. Kein Wunder: Der kluge Hund ist nicht nur clever, sondern ein echter Allrounder, der seine Familie gerne überallhin begleitet.

Der kynologische Dachverband FCI (Fédération Cynologique Internationale) hat diese Kategorisierung weltweit offiziell gemacht. Zu jeder Hunderasse gehört ein FCI Mitgliedsland, das als Ursprungsland der jeweiligen Rasse gilt.

In der Kategorie Hunderassen finden Sie eine ausführliche Beschreibung der 10 FCI- Hunderassen Hauptgruppen. Darin erfahren Sie Wesentliches  über Ihre Geschichte,  Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen, zu Gesundheit und Ansprüchen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir Ihnen die einzelnen Hunderassen näher vor.

Die FCI-Gruppen und Sektionen der Hunderassen

Gruppe 1: Hüte- und Treibhunde

Allen Hunderassen dieser Gruppe ist der starke Wille zum Arbeiten gemeinsam. Hütehunde sind intelligente Arbeitstiere und werden für ihre Wachsamkeit geliebt. Sie bellen kaum und ordnen sich dem Menschen schnell unter. Dagegen ist das wichtigste Arbeitsmittel von Treibhunden ihr Bellen, nur so können sie die Schafherden zusammentreiben. Als Wohnungshunde oder zum Spazieren gehen eignen sie sich nicht. Der Bearded Collie ist ein fröhlicher, ausgeglichener und leicht erziehbarer Hund. Typisch für diese Hunderasse ist der unternehmungslustige Gesichtsausdruck. Der weiße Schweizer Schäferhund entwickelte sich aus Kanada kommend zu einer eigenständigen Rasse. Die kinderlieben, aufmerksamen, aber keineswegs aggressiven Tiere eignen sich gut als Wachhunde.

Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Hier finden wir neben Pinscher und Schnauzer die Rassen Smoushond, Russischer Schwarzer Terrier, doggenartige Hunde, Berghunde und Berner Sennehunde. Zu den Pinschern zählen auch Dobermann und Zwergpinscher. Die Tiere sollen Anfang des 19. Jahrhunderts von England ausgehend auf dem europäischen Festland eingeführt worden sein. Affenpinscher ist eine der ältesten Hunderassen in Deutschland, die sich fast unverändert erhalten hat. Die Tiere werden bis zu 15 Jahre alt und sind dem Menschen sehr zugetan. Sie schmusen gerne, sind gute Wachhunde und brauchen wenig Auslauf.

Gruppe 3: Terrier

In dieser großen Gruppe finden wir hochläufige und niedrigläufige Terrier, bullartige Terrier und Zwergterrier. Aufgrund seiner stattlichen Escheinung gilt der Airedale Terrier als König der Terrier.  Er stammt aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Hier brauchten die Bergleute, Arbeiter und Farmer unempfindliche Hunde für die Wasserjagd und zum Viehtreiben. Airedale Terrier waren hierfür ideal und fanden aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit schnell viele Anhänger. Der Australian Terrier passt auch in die Stadtwohnung, sofern er genügend Auslauf bekommt. Ursprünglich war auch er ein Hütehund, denn er ist robust, kälteunempfindlich und stark. Auch Drahthaar Foxterrier sind in Europa sehr verbreitet. Sie wurden in England für die Fuchsjagd eingesetzt und sind auf zahlreichen historischen Gemälden Englands zu sehen.

Gruppe 4: Dachshunde

Der Dachshund, auch Dackel oder Teckel genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Aus Bracken züchtete man fortlaufend niederläufige Hunde, die sich zur Jagd über und unter der Erde eignen. So entstand die Hunderasse Dackel. Die Tiere haben ein kurzes, dichtes und anliegendes Haarkleid in zahlreichen Farbabstufungen zwischen Schwarz und Rotbraun. Dackel sind ausgeglichen, ausdauernd, haben eine feine Nase und sind flink. Dachshunde werden in drei Größen (Teckel, Zwergteckel und Kaninchenteckel) und nach den Haarlängen Kurzhaar-, Rauhaar- und Langhaardackel  gezüchtet. Der muskulöse Rauhaardackel braucht wenig Auslauf, kann 17 Jahre alt werden und ist ein guter Wachhund.

Gruppe 5: Spitze und Hunde des Urtyps

Zu den Spitzen gehören Schlittenhunde, nordische Jagdhunde, nordische Wach- und Hütehunde, europäische und asiatische Spitze. Der Deutsche Spitz ist ein Nachfahre des steinzeitlichen Torfhundes und damit die älteste Hunderasse Mitteleuropas. Spitze fallen durch ihr schönes Haarkleid auf, das durch viel Unterwolle absteht. Die flinken Augen und spitze Ohren verleihen ihnen ihr keckes Aussehen. De Deutsche Spitz ist lebhaft, aber sehr anhänglich und gelehrig. Sie können ihn leicht erziehen. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund. Die nordischen Rassen sind beliebte Hütehunde mit warmem Fell.

Gruppe 6:  Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Laufhunde haben feine Spürnasen und helfen dem Menschen seit Jahrhunderten bei der Jagd. Sie nehmen Witterung auf und folgen bellend der Spur. Vertreter sind beispielsweise English Foxhound, Schweizerischer Niederlaufhund, Otterhund, Französischer Laufhunde oder Beagle. Schweißhunde sind auf das Stellen von verletztem Schalenwild spezialisierte Jagdhunde. Sie haben wie Laufhunde einen ausgeprägten Geruchssinn und suchen explizit nach der Spur des verletzten Wildtieres. Typische Vertreter sind Bayerischer Gebirgsschweißhund und die Alpenländische Dachsbracke.  Laufhunde sind für die Jagd mit der Meute ausgebildet, Schweißhunde verrichten ihre Arbeit alleine.

Gruppe 7: Vorstehhunde

Man unterscheidet kontinentale Vorstehhunde wie Braque, Spaniel und Griffon sowie britische und irische Vorstehhunde wie Pointer und Setter. Vorstehhunde apportieren bereitwillig erlegtes Wild. Sie wurden, seitdem es Feuerwaffen gibt, vermehrt gezüchtet und sind sehr vielseitige Tiere. Sie töten nicht, sondern zeigen dem Jäger ganz ruhig den Standpunkt des Wildes an. In dieser Rolle sind sie heute zwar weniger gefragt, aber da sie die Eigenschaften mehrerer Jagdhunderassen vereinen, sind sie als treue Gefährten sehr beliebt. Von Laien sollten sie jedoch nicht als Haustier gehalten werden. Sie gehören in die Hände von Jägern.

Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde

Apportierhunde sind Jagdhunde, die Federwild finden und zum Jäger zurückbringen. Stöberhunde suchen im Dickicht selbstständig nach Niederwild. Zu dieser Kategorie zählen beispielsweise Amerikanischer und English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Field Spaniel, Kooikerhondje und Welsh Springer Spaniel. Wasserhunde eignen sich für die Hilfe beim Fischen. Der American Spaniel ist eine Züchtung des English Spaniel und die kleinste Spaniel Rasse. Der Chesapeake Bay Retriever wurde speziell für die Wasserjagd gezüchtet und muss sich neben Apportieren auch durchs Eis brechen und kaltes Wasser aushalten können.

Gruppe 9: Gesellschafts- und Begleithunde

Diese Tiere dienen dem Hundehalter vor allem als Begleiter und Sozialpartner. In dieser großen Gruppe finden wir Bichons, Pudel und kleine belgische Hunderassen, aber auch tibetanische Hunde, haarlose Hunde, Pekinesen und Chihuahuas. Der Bichon Frisé beispielsweise ist lustig, unabhängig und temperamentvoll. Er lernt schnell und lässt sich leicht erziehen.

Der Bologneser hat einen zarten Körperbau, ist umgänglich und familienfreundlich. Bolonka Zwetna dagegen ist ein richtiges Schoßhündchen. Da die Hunderasse freundlich und lebhaft ist, eignen sich diese Tiere als Spielkamerad. Der Boston Terrier hat ein sehr ausgewogenes Temperament. Der doggenartige Hund wurde erstmals in Boston in den 1970er Jahren gezüchtet.  Er ist klug, etwas lebhaft, entschlossen und liebenswürdig. Seit seiner Entdeckung 1850 gilt der Chihuahua als kleinste Hunderasse der Welt. Man nimmt an, dass er von den Opferhunden des alten Mexiko abstammt. Ab dem 19. Jahrhundert verkauften Bauern der Provinz Chihuahua die Tiere auch an Touristen und die Hunderasse verbreitet sich bis nach Europa. Der Chihuahua kann sämtliche Charaktereigenschaften von wachsam bis verspielt aufweisen.

Gruppe 10: Windhunde

Ob langhaarige, kurzhaarige und rauhaarige Windhunde, diese schlanken, langbeinigen Hunde gehören mit den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Sie wurden schon früh auf eine bestimmte Verwendung hin gezüchtet und jagen auf Sicht. Je nach Herkunft unterscheidet man okzidentale und orientale Windhunde. Charakteristisch für die orientalen Hunde sind  ihre Schlappohren und ein eigenständiges Wesen, während die okzidentalen Windhunde Sprinter sind und Rosenohren besitzen.

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